Warum in Zungen sprechen?

Warum in Zungen sprechen? Der dreiffältige Dienst des Christen durch das Gebet im Geist   InhaltEinleitung  .Erstes KapitelWie man die Hindernisse überwinden kann,um in Zungen zu sprechen       .   .   ,    .Zweites KapitelWarum in Zungen sprechen?Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet im Geist   .Sich selbst dienenGott dienen Anderen dienenDrittes KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen Kann EinleitungWarum in Zungen sprechen? Zweifellos muß es dafür gültige, biblische Gründe geben, sonst hätte Gott dies weder als das „Zeichen” der Taufe im Heiligen Geist eingesetzt, noch es als eine der „Gaben des Geistes” eingerichtet, die Er in die Gemeinde gesetzt hat (Apg. 2, 4; 1. Kor. 12, 28). Im Hinblick darauf habe ich dieses Buch in erster Linie deshalb geschrieben, um jenen Christen zu helfen, in denen sich Lehrfragen oder Zweifel festgesetzt haben, ob es möglich sei, heutzutage die Taufe im Heiligen Geist mit dem Nachweis, in Zungen zu sprechen, zu empfangen, und für jene, die bereits dieses charismatische Erlebnis erhalten haben. Um derer willen, die hinsichtlich dieser Frage noch nicht völlig in der Schrift gegründet sind, wird im letzten Kapitel ausführlich die grundlegende biblische Anweisung für diejenigen gegeben, die die Taufe im Heiligen Geist erhalten möchten.Die Taufe im Heiligen Geist ist dem Gläubigen eindeutig im Wort Gottes verheißen, aber niemand kann diesen Segen empfangen, bevor er sich nicht über alle Zweifel und Ängste oder lehrmäßige Fragen hinweggesetzt hat, ob diese Erfahrung in der heutigen Zeit Gültigkeit hat oder nicht. Alle Verheißungen Gottes werden durch Glauben in Besitz genommen. Um nicht nur jeden Zweifel, sondern auch alle unbiblischen Vorstellungen über diese Frage zu beseitigen, empfehlen wir, das Wort Gottes über dieses Thema zu studieren. Auf diese Weise erhielt der Autor dieses Erlebnis und hatte das Vorrecht, für Hunderte von Christen zu beten, die gleichfalls die Taufe im Heiligen Geist mit dem Nachweis erhalten haben, übernatürlich in neuen Zungen zu sprechen.Es hat sich unter Christen eine erhebliche Verwirrung über die Taufe im Heiligen Geist und das Sprechen in Zungen ausgebreitet. Sie wurden so lange irregeführt und darüber falsch gelehrt, daß sie wirklich nicht wissen, was sie glauben sollen. Satan hat in den Herzen vieler Menschen solch eine Furcht vor der Geistestaufe hervorgerufen, daß die bloße Erwähnung dieses Themas ausreicht, um sie in offenen Widerstand zu versetzen. Darüber hinaus werden oft einige Christen fragen - sogar wenn sie einsehen, daß die Taufe im Heiligen Geist auch heute Gültigkeit hat und sie nach diesem Erlebnis verlangen: „Kann ich die Geistestaufe ohne Zungen empfangen? Ich habe kein besonderes Bedürfnis in Zungen zu sprechen.” Manchmal werden sie fragen: „Was hat es für einen Sinn, in Zungen zu sprechen?” Denn sie glauben, es sei ein Schandfleck damit verbunden, in Zungen zu sprechen.Ein Lutheraner vertraute mir eines Tages folgendes an: “Ich kam zu der Überzeugung, daß die Taufe im Heiligen Geist auch heute gültig ist, und ich hatte ein starkes Verlangen nach diesem Segen Als ich jedoch den Herrn bat, mich mir Seinem Geist zu Taufen, betete ich: .Herr, ich möchte gern die Geistestaufe haben, aber ich mochte sie ohne Zungen empfangen, denn ich will bei keinem meiner lutherischen Freunde Anstoß erregen ‘ Ich hatte dies kaum gebetet, als der Heilige Geist mir antwort  ,Denkst du, daß du der Ehre mehr wert seist als Ich?”‘Damit war für ihn die Frage über das Sprechen in Zungen endgültig entschieden Er bereute es, angenommen zu haber, daß die Gegenwart des Heiligen Geistes in ihm die ihn salbte. Gott auf übernatürliche Weise zu preisen, eher alles andere hatte sein können als eines der gesegnetsten Erlebnisse im Leben eines Christen. Auch wir können es dabei bewenden lassen, denn wir vertrauen darauf, daß durch die Antwort des Heiligen Geistes an ihn auch für andere aufrichtige Christen diese Frage entschieden ist. Zu glauben, Gott ließe uns jemals ein Erlebnis zuteil werden welches nicht heilig und Ihm geweiht sei oder an zu nehmen, die Offenbarung Seiner Gegenwart in uns verherrliche Ihn nicht, ist natürlich ausgeschlossen.Die Absicht dieses Buches ist es jedoch nicht, die Gültigkeit dieses Erlebnisses zu erörtern (was ausführlich in meinen Büchern über Glaube und Das tiefere Leben im Geist behandelt wird)’, sondern unser Verlangen ist es, sowohl den Tausenden von Christen zu helfen, die die Taufe im Heiligen Geist empfangen haben, damit sie besser verstehen, warum sie auch nach ihrem anfänglichen Erlebnis weiterhin regelmäßig in Zungen sprechen sollten, als auch denjenigen behilflich zu sein, bestimmte Hindernisse zu beseitigen, denen es für das Gebet im Geist an Freiheit mangelt Erstes KapitelWie man die Hindernisse überwinden kann, um in Zungen zu sprecheWir richten uns in diesem Kapitel in erster Linie an die charismatische Chirsten, denen das Gebe! im Geist aus dem einen oder anderen Grün Schwierigkeiten verursacht oder die dabei eine Behinderung verspüre und denen die Freiheit für das Gebet in Zungen und das Befreitsein im Geist fehlt, was, so hofften sie, die Erfüllung mit dem Heiligen Geist m sich brächte.“Vor mehreren Monaten empfing ich die Taufe im Heiligen Geist’, erzahlt mir ein Christ, “aber ich habe nur zwei oder drei Worte in neuen Zunge gesprochen, ich habe ein großes Verfangen, mehr Freiheit im Geist zu er halten, aber es scheint nichts mehr zu kommen Was ist der Grund dafür?Jemand anderes teilte mir mit: “Ich erlebte wahrend meiner Taufe eine wunderbare Salbung durch den Geist, und einige Zeit lang sprach im fließend. Seithner jedoch habe ich nicht sehr oft im Geist gebetet, weil ich selten diese Salbung verspüre, in Zungen zu sprechen, Ich dachte, du Salbung bliebe bei uns, nachdem wir die Geistestaufe empfangen haben Was ist geschehen?”In einem anderen Fall äußerte ein Christ: “Ich habe seit meiner Taufen ich mehr wie denn Zungen gesprochen weil Gott mir nicht die Gabe der Zungen gegeben hat.”Ein Pastor der Methodisten erklarte mir “Gelegentlich bete ich m Zungen Gewöhnlich tue ich dies, wenn ich i n einer charismatischen Versammlung mit anderen geisterlüllten Christen bin. Im allgemeinen aber habe ich der Eindruck, daß einfach ich es bin, der da spricht. Infolgedessen bin ich nicht ermutigt worden, regelmäßig im Geist zu beten.”Jemand anderes berichtete mir voll Besorgnis: ich wußte nicht, daß ich auch nach meiner Taute weiterhin im Geist beten sollte, deshalb habe ich dies auch nicht getan. Mittlerweile habe ich den Fehler erkannt, muß aber feststellen, daß ich jetzt nicht mehr in Zungen sprechen kann obwohl ich es immer wieder versucht und ernstlich über dem Problem gebetet habe/Was ist die Ursache solcher Schwierigkeiten? Wir haben festgesteift, daß viele charismatische Christen, die zur Zeit ihrer Geistestaufe m Zungen sprechen, wegen einiger Hindernisse entweder anschließend nicht weiterhin im Geist beten oder dies nur selten tun und dann oft ohne wirkliche Freiheit In der Regel ergeben sich Hindernisse zur Fortsetzung des Zungenredens nach dem anfänglichen Erlebnis aus einem der folgenden Grunde.            1. Die Haltung und das Bekenntnis sind negativViele Christen scheinen nicht zu begreifen, wie oft sie sich selbst durch ihre negative Haltung und durch das besiegen, was sie sagen oder bekennen. Die Schrift warnt davor, denn “wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er” (Spr. 23, 7)*, und daß wir “in der Rede unseres Mundes gefangen” werden können (Spr. 6, 2).“Ich empfing vor mehreren Monaten die Taufe im Heiligen Geist”, teilte mir eine besorgte Frau mit, “aber ich kann immer noch nicht mehr als zwei oder drei Worte in neuen Zungen sprechen. Können Sie mir sagen, was hier nicht stimmt?”“Ja”, erwiderte ich. “Die Lösung Ihres Problems ist wirklich ganz einfach. Denn wegen Ihrer Haltung lassen Sie sich durch Ihr negatives Bekenntnis besiegen. Sie sprechen nicht mehr als zwei oder drei Worte, weil Sie einfach nicht mehr erwarten. Und weil Sie das glauben, spiegelt sich dies in Ihrem Bekenntnis des Versagens wider. Wenn Sie das nächste Mal im Geist beten, bekennen Sie vorher, daß Sie mehr als zwei oder drei Worte in Zungen sprechen werden, und handeln Sie dann gemäß Ihrem Bekenntnis des Glaubens. Tun Sie dies, indem Sie erwarten, daß eine vollständige Sprache kommt, und Sie werden entdecken, daß es geschieht.”Ich habe außerdem festgestellt, daß Christen, die danach verlangen, im Heiligen Geist getauft zu werden, in vielen Fällen durch ihre negative Haltung und durch ihr negatives Bekenntnis daran gehindert werden, dieses Erlebnis zu empfangen. Eines Abends fragte mich eine Frau nach der Versammlung, warum sie keinen Nachweis ihrer Taufe hätte, wobei sie sagte: “Mit mir wurde um die Geistestaufe gebetet, aber ich habe nie in Zungen gesprochen. Eigentlich hielt ich das Sprechen in Zungen nie für besonders wichtig. Dennoch habe ich gebetet: ,Herr, wenn du möchtest, daß ich diesen Nachweis habe, dann laß mich ihn empfangen.’”Wie im Fall der anderen Frau war auch sie in der Rede ihres Mundes gefangen worden. “Gott wird uns nie etwas von dem geben, was Er uns verheißen hat”, antwortete ich, “es sei denn, wir strecken uns im Glauben danach aus und eignen es uns an. Da das Sprechen in Zungen der Nachweis oder das Zeichen der Geistestaufe ist, können Sie diesen Nachweis solange nicht empfangen, wie Sie Ihre Gleichgültigkeit oder Ihren Zweifel über dessen Gütigkeit zum Ausdruck bringen. Verschaffen Sie sich anhand des Wortes Gottes Klarheit darüber, und bitten Sie dann im Glauben um diesen Nachweis, und Sie werden sehen, daß Sie ihn empfangen.”* Übersetzt nach hebräischem GrundtextIn einer anderen ähnlichen Begebenheit hatte eine Frau, mit der um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist gebetet worden war, wegen ihrer negativen Haltung, die von der falschen Lehre ihrer Kirche herrührte, nicht in Zungen gesprochen. Sie rief mich eines Morgens an und erklärte mir ihr Problem am Telefon. Sie verlangte begierig danach, im Geist getauft zu werden, bekannte jedoch, sie habe Vorbehalte, ob das Sprechen in Zungen der Nachweis der Erfüllung sei.“Sie lehren, daß das Sprechen in Zungen der Nachweis und das Zeichen der Geistestaufe ist”, sagte sie, “wohingegen meine Kirche der Ansicht ist, daß das Sprechen in Zungen ein Erlebnis gewesen ist, welches auf die frühe Gemeinde beschränkt war und wir die Taufe heute ohne diesen Nachweis empfangen.”“Dann schlage ich vor”, erwiderte ich, “daß Sie vorläufig das beiseitelegen, was ich gesagt habe und ebenso das, was Ihre Kirche Sie auf diesem Gebiet gelehrt hat und Sie sich etwas Zeit nehmen, um die Apostelgeschichte zu lesen, damit Sie sehen, was Gott darüber zu sagen hat. Richten Sie auf die Kapitel 2, 9 (mit 1. Kor. 14,18), 10 und 19 besonders Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Sie nach einem aufrichtigen und von Gebet begleitetem Studium dieses Buches immer noch nicht erkennen können, daß die Zungen der gültige Nachweis der Geistestaufe sind, dann dürfen Sie die ganze Sache getrost vergessen, denn Sie werden dieses Erlebnis nicht empfangen.”Ich bin völlig davon überzeugt, daß ein aufrichtiges Durchforschen des Wortes Gottes der einzige Weg für die Christen unserer Zeit ist, um ihre Verwirrung und die falschen Vorstellungen zu überwinden, die sie in Sachen Taufe des Heiligen Geistes, Sprechen in Zungen, göttliche Heilung, charismatische Gaben und über die Gültigkeit der Wunder in der heutigen Gemeinde gelehrt worden sind. Ungefähr eine Stunde später rief diese Frau zurück, freute sich im Herrn und sagte: “Ich tat, was sie vorgeschlagen haben und begann die Apostelgeschichte mit einem offenen Herz zu lesen - und dann geschah es! Ich hatte es nur bis zum zehnten Kapitel geschafft, als ich die Geistestaufe mit dem Nachweis der neuen Zungen empfing.”Daran sehen wir, daß eine falsche Haltung - oder ein negatives Bekenntnis über das Sprechen in Zungen - nicht nur für denjenigen ein unüberwindliches Hindernis darstellt, der die Geistestaufe empfangen möchte, sondern dies auch bedeutende Hindernisse auf Seiten einiger Christen sind, die die Taufe empfangen, aber nicht die Freiheit im Geist und keine fließende Sprache erhalten haben. Es ist unbedingt erforderlich in Gedanken festzuhalten, daß sich niemand über den Stand seine Bekenntnisses erheben kann  Dein Zustand und deine Erlebnisse neigen dazu, Je ine r Haltung und deinem Bekenntnis ihnen gegenüber zu entsprechen. 2. Gefühlen wird Vertrauen geschenktEs ist aufschlußreich, wie oft Wir Christen begegnen, die uns berichten, daß sie die Geistestaufe mildem Nachweis neuer Zungen empfangen haben. aber nach ihrem anfänglichen Erlebnis nicht weiterhin regelmäßig im 3eist gebetet haben. Oft teilen sie uns mit, daß der G rund ihres Unvermögens auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß sie sich selten ..gesalbt fühlen”, wenn sie sich darum bemühen und sie nichts .im Fleisch” tun wollenln der Macht, in der ich den Heiligen Geist empfing, erhielt ich eine wunderbare Salbung vom Herrn”, sagte einmal ein Mann zu mir, “aber ich habe seitdem nicht mehr regelmäßig im Geist gebetet, weil ich selten nieder die gleiche Salbung verspurte. Ich dachte, die Salbung in Zungen :u sprechen bliebe bei uns. wenn wir die Taufe empfangen haben Warum erlebe ich dies nur gelegentlich?”selbstverständlich ist es ganz natürlich, wenn wir zu Anfang bei unserer raufe die Salbung des Geistes verspüren, wenn wir damit beginnen, in neuen Zungen zu sprechen, und oft bleibt diese Salbung auch einige Zeit danach noch bei uns. Jedoch wird schließlich einmal die Zeit kommen, wo diese anfängliche Salbung abnehmen und nicht immer dann gegenwartig sein Wird wenn wir in Zungen beten. Außerdem seilte niemand erwarten, “ich immer gesalbt ,zu fühlen”, bevor er im Geist betet, weil das Sprechen n Zungen ohne Ausnahme immer eine Handlung des Glaubens ist und in reinster Weise davon abhängig ist, wie man sich fühlt. Obwohl gelegentlich eine Salbung das Gebet im Geist begleiten mag. ist es wichtig zu vergehen, daß das Sprechen in Zungen immer durch eine Handlung des Glaubens unsererseits begonnen wird und zwar auf genau die gleiche Art und Weise wie wir ursprünglich die Geistestaufe empfangen haben (Gal. l, 2. T4 - “durch den Glauben”!Wir werden an verschiedenen Stellen In der Schrift ermahnt, im Geist zu beten, denn dadurch erbauen wir uns selbst, wir beten Gott an und treten lir andere ein (1. Kor 14, 2 4, Apg. 10, 46: Eph. 6,18). Paulus spricht vom teten “im Geist’1 und vom Beten “mit dem Verstand1′ (1. Kor 14 15J Jeder Christ bedient sich des Gebetes mit dem Verstand, um sich selbst zu stärken, um für seine und die Nöte anderer zu beten und ebenso auch u m Gott u preisen und anzubeten. Er wartet bestimmt nicht, bis er sich gesalbt fühlt”, bevor er wegen dieser Anliegen in Deutsch betet Um wieviel mehrsollte er dann nicht auf irgendein “Gefühl” warten, bevor er im Geist betet und dies besonders m Anbetracht der Tatsache, daß Gott ihm die besondere Zusicherung gegeben hat, daß dieses Gebet immer wirksam ist (Rom S. 26-27J und er sich dadurch selbst geistlich aufenbaut (l Kor14, 2, 4)Ein wirksames Gebet hat nichts damit zu tun, wie man sich dabei fühlt. Es ist nur entscheidend, ob wir im Glauben beten oder nicht. Desgleichen beruht Erbauung nicht auf Gefühlen oder dem Nachweis anderer Empfindungen, sondern wer sich selbst auf erbau t, stärkt geistlich den inneren Menschen und festigt seinen Glauben (Judas 20)In einem Fall zweifelte eine Frau, die tatsach lieh die Taufe im Heiligen Geist empfangen hatte, ihr Erlebnis an, weil sie nie gelehrt worden war, daß sie Erbauung nicht mit “Gefühl” verwechseln dürfe .,Vor mehreren Jahren wurde für mich gebetet damit ich den Heiligen Geist empfinge”, erklärte sie mir “aber ich spürte überhaupt nichts, obwohl ich begann einige fremde Werte zu sprechen, von denen mir andere erzählter, dies waren neue Zungen. Ich kann jederzeit noch so sprechen, wenn ich mochte, aber ich verspüre nichts dabei und werde deshalb auch nicht auf erbaut.” Wie so viele verwechselte sie Erbauung mit Gefühl Erbauung bedeutet nicht, “sich erbaut fühlen”: es ist keine Gefühlsregung oder eine Salbung Erbauung ist ein tiefes Werk des Heiligen Geistes, wodurch unser innerer Mensch geistlich gestärkt und unser Glaube gefestigt wird, sobald wir im Geist beten.3. Das “Zeichen” und die “Gabe“ werden verwechseltGelegentlich stellen wir fest, daß einige Christen deshalb nach ihrem anfänglichen Erlebnis nicht weiterhin m Zungen sprechen, weil sie das Zeichen oder den Nachweis der Taufe mit der charismatischen Gabe der Zungen in 1. Korinther 12 verwechseln..Wahrend meiner Taufe im Heiligen Geist sprach ich m Zungen”, sagte eines Tages ein Chris) zu mir Jedoch habe ich dies seitdem nicht wieder getan, weil mir der Herr nicht die Gabe der Zungen gegeben hat Unterrichtet uns Paulus nicht in 1. Korinther 12, 30, daß nicht alle m Zungen sprechen werden?” fragte er mich.“Wir müssen z wischen dem Nachweis in Zungen zu sprechen, der unsere Geistestaufe bestätigt, und der charismatischen Gabe der Zungen unterscheiden”, erwiderte ich. .Jeder geislerfullte Gläubige kann jederzeit imGeist beten, wann immer er möchte, sobald er seine Stimme erhebt und im Glauben zu sprechen beginnt (vgl. Rom. 8, 26-27, Judas 20, l Kor 14, 5a; Eph. 6,18). Dies ist der Nach weis, daß der Geist, denn uns wohnt, gegenwärtig ist, indem Er uns Äußerung gibt u m Gott anzubeten und zu preisen und ebenso zur Erbauung und zur Fürbitte Jedoch ist dies nur eine Sprache oder Zunge, die für die persönlichen Gebete des Gläubigen verwendet werden soll, wohingegen die Gabe der Zungen eine der neun charismatischen Gaben des Geistes ist und aus vielen Zungen oder Sprachen besteht (”verschiedene Arten von Zungenrede”. 1. Kor. 12,10), die dazu da ist. um dem Leib Christi zu dienen. Auf diese charismatischen Gaben bezieht sich Paulus wenn erfragt “Sind alle Wundertäter1? Haben etwa alle die Gabe, gesund zu machen? Reden alle in Zungen? Können alle auslegen?’1 (l Kor 12.29-30} Genauso wie jeder geisterfullte Gläubige für die Kranken beten kann (M k 16, 16-18). aber nicht alle die charismatische Gabe der Heilung haben, so kann auch jeder Christ der im Geist getauft ist, mit seiner Gebetssprache beten, die er bei seiner Taufe empfangen hat. Jedoch werden nicht alle die charismatische Gabe der verschiedenen Arten von Zungenrede haben, die für den Dienst bestimmt ist” 4. Okkulte KnechtschaftWir haben des öfteren festgestellt, daß Christen, wenn sie Verlangen nach der Taufe im Heiligen Geist haben und außerstande zu sein scheinen, dieses Erlebnis zu empfangen, oder wenn sie, nachdem sie die Taufe empfangen haben, nicht die Freiheit beim Zungengebet erleben, die sie sich wünschen (und manchmal nur m der Lage sind, zwei oder drei Worte zu sprechen), auf irgendeine Art im Okkultismus verstrickt wurdenDie Schrift zeigt uns, daß den Machten der Finsternis die Tür zu Bedrükkung und Bindung geöffnet wird, wenn man an irgendeiner der folgenden okkulten Versammlungen oder Brauche teilgenommen hat oder in sie einbezogen wurde, sei es schuldlos geschehen oder nicht Außersinnliche Wahrnehmung, Telepathie, mit der Wünschelrute nach Wasser suchen, die Anwendung von magischer Heilung, von Zauberformeln und -Sprüchen. Hypnose. Astrologie „Horoskop“ Sprechstunden bei einem Wahrsager oder einem Medium, Beschäftigung mit okkulten Gesellschaftspielen wie auch die Anwesenheit bei spiritistischen Sitzungen oder bei falschen religiösen Kulten (z. B Spiritualisten, Zeugen Jehovas, Christliche Wissenschaftler, etc l Wir haben festgestellt, daß auf jeden Menschen, der in das Okkulte verwickelt wurde, sich dies ausnahmslos nachteilig auswirkt, indem es dem geistlichen Leben und dem Glauben des einzelnen ernstlichen Schaden zufügt. Am deutlichsten werden diese widrigen Auswirkungen und Ei n Müsse der Mächte der Finsternis sichtbar, wenn ein Christ nicht in der Lage ist, die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen, oder wenn er nicht eine wirkliche Freiheit erlebt, um im Geist zu beten, sobald er die Taufe empfangen hat. Die einzige Losung hierfür ist die Befreiung von okkulter Knechtschaft Die Beteiligung an jeglicher Art des Okkulten wird von Gott in der Bibel ohne Ausnahme verdammt, denn eine solche Handlungsweise ist Ihm ein Greuel und steht unter Seinem Fluch (5. Mose 16, 9-12; 1. Chr. 10,13-14; 3. Mose 19, 31; Gal. 5,19-21; Offb. 2T, 3).Für diejenigen, die die Taufe ihm Heiligen Geist empfangen wollen und dabei auf Schwierigkeiten stoßen oder denen die Freiheit fehlt, die sie gerne haben mochten, wenn sie in Zungen sprechen, und die von einer vergangenen Beteiligung an irgendeiner Art von Okkultem wissen, beinhaltet die Befreiung von okkulter Knechtschaft die folgenden zwei Schritte:a) Bekenne die okkulten SündenAlle Beteiligung am Okkulten, derer man sich erinnern kann, muß als Sünde m Jesu Namen bekannt werden. Man braucht sich dabei nicht jede Mitwirkung ins Gedächtnis zurückzurufen. Bitte Gott einfach, dir auch das zu vergeben, was du vergessen hastb) Sprich dich von Satan tos und befiehl ihm, dich zu verlassenDies darf nicht in Form eines Gebetes oder einer Bitte geschehen, sondern derjenige, der Befreiung aus okkulter Knechtschaft sucht, muß Satan den direkten Befehl erteilen, ihn freizugeben. Wir haben festgestellt, daß es für die Person die Satan einst durch ihre Beschäftigung mit dem Okkulten Zutritt gewahrt hat, notwendig ist, dem Widersacher zu befehlen, sie zu verlassen Sage dich im Glauben von ihm und all seinem Wirken i n deinem Leben los, und befiehl ihm. dich freizugeben und von dir zu weichen Vergiß nicht hervorzuheben, daß er sein Recht über alle Auswirkungen der okkulten Knechtschaft aufgeben muß, denn durch die Beteiligung eben daran hat er dich gebunden gehalten.Nimm deine Befreiung an, und wende sofort deinen Glauben an, indem du um die Geistestaufe bittest und sie empfängst (Lk. n, 131 Wenn du nach der Freiheil beim Zungensprechen verlangst dann verleih dem Äußerung, was der Geist dir jetzt eingibt nachdem du von allen Hindernissen befreit wurdest Erwarte nicht unbedingt irgendein “Gefühl” als Nach weis deiner Befreiung, sonst wirst du es dem Feind erlauben, dich zu besiegen. Bekenne deine Befreiung auch weiterhin und handle gemäß deines Glaubens, und Satan wird seinen Zugriff lösen. Vergiß nicht, daß Satan eine negative Hallung oder ein Bekenntnis des Zweifels benutzen wird, um dich zu besiegen, denn die Schrift erklärt: “Euch geschehe nacheurem Glaubertf11 (Mt 9, 29, vgl Mt B. 13). Bekenne im Glauben, das du in neuen Zungen sprechen wirst, handle dann gemäß deines Glaubens und nach deinem Glauben wird es dir geschehen. (Für eine vollständige und ausfuhrliche Auskunft über dieses Gebiet verweise ich auf mein Buch. Befreiung aus dem Netz des Okkultismus und auf mein Traktat. Okkulte Bedrückung und Knechtschaft: Wie man davon befreit werden kann.)’5. Die Absicht und der Wert des Zungensprechens wird nicht erkanntVielleicht das größte Hindernis auf selten vieler charismatischer Christen, die nicht fortfahren in Zungen zu sprechen ergibt sich schlicht und einfach aus der Tatsache, daß sie nie gelehrt worden sind, daß sie regelmäßig im Geist beten sollten. Das nächste Kapitel ist dein Thema gewidmet die Absicht und den Wert des Zungensprechens aufzuzeigen, den n der Dienst des- geisterfülllen Gläubigen durch das Gebet im Geist ist es, worauf der Nachdruck dieses Buches liegt. Zweites KapitelWARUM IN ZUNGEN SPRECHEN? Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet in ZungenDie Absicht dieses Kapitels ist es, denjenigen, die die Taufe im Heiligen Geist empfangen haben, verständlich zu machen, warum sie fortfahren sollten, jeden Tag regelmäßig im Gerat zu beten. Viele charismatische Gläubige hören auf in Zungen zu beten, weil sie nie davon unterrichtet wurden, daß sie dies auch weiterhin tun sollten, denn sie glauben, in Zungen zu sprechen sei nur der Nachweis, daß sie im Geist getauft worden seien. Deshalb sind ihnen nicht nur viele geistliche Segnungen entgangen, die mit der herrlichen Befreiung des Geistes Hand m Hand gehen, welche das Gebet im Zungen mit sich bringt, sondern sie waren auch nicht fähig, den charismatischen Dienst auszuführen, mit dem Gott sie durch ihre Geistestaufe versehen hat.Jeder geisterfüllte Gläubige ist infolge der Taufe im Heiligen Geist und seiner Fähigkeit, m Zungen zu beten, übernatürlich mit einem dreifältigen charismatischen Gebetsdienst im Geist ausgestattet worden. Dieser Dienst beinhaltet: den persönlichen Dienst an sich selbst, den Dienst der Anbetung Golfes, und einen ausgedehnten Dienst an anderen.1. Der persönliche Dienst durch Zungen an sich selbstEs kann nicht genügend betont werden, wie wichtig es ist, sich persönlich durch das Gebet im Geist zu dienen, weil Gott uns dadurch mittler übernatürlichen Fähigkeit ausgestaltet hat. uns selbst geistlich zu dienen, so oft wir wollen. Der Gläubige kann seinem eigenen Geist durch das Gebet in Zungen göttliche Stärke und Ruhe zufuhren, seinen Glauben vermehren und für sich selbst im Geist eintreten. Es gibt sogar drei bestimmte Gebiete in denen der charismatische Gläubige durch das Gebet im Geist die Möglichheit hat, sich selbst zu dienen.a) Selbsterbauung“Wer in Zungen redet, der erbaut steh selbst” (1. Kor. 14. 4)Selbsterbauung ist ein wesentlicher Dienst, den Gott dem geisterfüllten Christen durch die Fähigkeit, im Geist zu beten, bereitgestellt hat. Natürlich kann der Christ auch auferbaut werden, indem er Gottes Wort l lest und mit dem Verstand betet, aber der persönliche Dienst mit Hilfe der Zungen ist van G ctt angeordnet worden um ein geistliches Werk in uns zu vollbringen,  was  mit  anderen  Mitteln  nicht  erreicht werden  könnte   EinigeChristen, die das charismatische Erlebnis nicht empfangen haben und auf diesem Gebiet falsch gelehrt worden sind erheben gelegentlich den Einwand, daß Paulus in 1. Korinther!4 den Wert des Weissagens dem des Zungensprechens hervorzuheben scheint. Dem gegen übe r jedoch zeigt die Schrift auf, daß es für die Erbauung des Gläubigen viel wesentlicher ist, in Zungen zu beten, als zu weissagen, wenn es den persönlichen Dienst an sich selbst betrifft (1. Kor 14, 2.4.14-15.IS; Judas 20) Nur in Hinweis auf unseren Dienst an der Gemeinde hebt der Apostel hervor, daß es offensichtlich von Vorteil ist, in der Gemeinde zu weissagen, anstatt in Zungen zu jeden, die nicht ausgelegt werden, damit der Leib Christi verstehen kann, was durch den Geist gesagt wird (beachte 1. Kor. 14, 4-5.19 26 “in der Gemeinde”). Jedoch weißt der Apostel mit Bedacht darauf hin, daß die Zungen, wenn sie auch ausgelegt werden, einer Weissagung entsprechen und demselben Zweck dienen (1. Kor. 14, 5.13.27). Somit kann jeder unvoreingenommene Leser das erkennen, was die Schrift deutlich aufzeigt durch eine Weissagung erbaut der Gläubige die Gemeinde und durch Zungen erbaut er sich selbst Betrachten wir den persönlichen Dienst an uns selbst, so Ist das Gebet im Geist der göttlich angeordnete Weg, wie der Gläubige sich selbst erbauen kannPaulus deutet in 1. Korinther 14, 2.4. 14-15 darauf hin. daß sein Geist während des Zungengebetes zu Gott betete und n ich l sei n Verstand. Der Herr weiß, so wie dem Körper Nahrung braucht, um gestärkt zu werden, und dein Versland durch das Wort und durch Gebet ermutigt werden muß, so muß auch dein Geist jeden Tag durch das Gebet im Geist auferbaut oder gestartet werden. Der geisterfüllte Christ wird deshalb m Judas 20 ermahnt, dies zu tun. Du wirst dazu ermutigt, regelmäßig im Geist zu beten denn Gott hat festgelegt, daß du, indem du im Heiligen Geist betest, “dich auf deinen alterheiligsten Glauben erbaust.”Selbsterbauung durch das Gebet in Zungen ist ein notwendiger und wichtiger Dienst, den Gott für den Gläubigen vorgesehen hat und den das Gebet mit dem Verstand oder dem Denkvermögen nicht übernehmen kann. Es ist der direkteste Weg und das wirksamste Mittel, womit der innere Mensch geistlich gestärkt und der Glaube des Gläubigen auferbaut wird, um ihn zu befähigen, in Anfechtungen auszuharren, Satan zu widerstehen. Versuchungen zu überwinden und treu seinen Platz im Leib Christi einzunehmen Obwohl “Glaube durch das Hören des Wortes kommt”, wird er gestärkt und vermehrt, indem wir “im Heiligen Geist beten”, wie die Schrift dies zeigt (Judas 20; 1. Kor. 14, 4). Regelmäßiges und anhaltendes Gebet im Geist ist das vorrangige Mittel, durch das das tiefe, inwendige Werk des Heiligen Geistes im Gläubigen ausgeführt werden kann. Zweifellos lassen sich viele der Anfechtungen, die dich überwältigt haben und die Versuchungen, denen du nicht erfolgreich widerstanden hast wie auch die Angst, die Sorgen und die Unruhe, die dich bedrückt hat unmittelbar darauf zurückführen, daß du das regelmäßige, tägliche Gebet im Geist vernachlässigt hast Wenn du also danach verlangst im Glauben stark zu sein und du im Sieg über jeder Anfechtung und jedem widrigen Umstand stehen willst, dann mache von diesem übernatürlichen Mittel Gebrauch, wodurch Gott den Sieg möglich gemacht hat, denn “wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst”‘b) Geistliche Ruhe“Mit unverständlichen Lippen und mit einer anderen Zunge wird er reden … So hat man Ruhe, so erquick! man die Müden, so wird man still” (Jes. 26, 11-12).Gott hat dem Gläubigen eine geistliche Ruhe zur Verfügung gestellt, die auf keinem anderen Weg erlangt werden kann als altein durch das Gebet im Geist Der Apostel Paulus erklärt in 1. Korinther 14, 21-22. daß sich die “Ruhe”, von der Gott in Jesaja 28, 11-12 spricht, auf das Sprechen in Zungen bezieht Wenn der Geisterfüllte Gläubige Anfechtungen und Widerwärtigkeiten gegenübersteht - wenn er versucht ist, zu zweifeln und sich Sorgen zu machen - wenn er versucht ist, in einer Krise oder einem Notfall von panischem Schrecken erfaßt zu werden wenn Probleme ihn zu überwältigen drohen - wenn er des Kampfes mit den Mächten der Finsternis überdrüssig wird oder sich entmutigt fühlt - kann er sich selbst durch den Geist dienen und sich an einer Stätte der geistlichen Ruhe und des Sieges einfinden, die denen unbekannt ist. die die Taufe im Heiligen Geist nicht empfangen haben.Gott hat den Gläubigen durch die Geisteslaufe mit einer übernatürlichen Ruhe versorgt. Sowohl die Tatsache, daß die gegenwartige Kirche das Erlebnis der Taufe im Heiligen Geist miß achtet als auch ihr unberechtigter Widerstand gegen das Sprechen in Zungen tragen mit zur Erklärung bei, warum die Wartezimmer so vieler Pastoren und Psychiater mit Christen gelullt sind, die wegen ernsthafter Probleme verzweifelt um Hilfe flehen oder sie um Befreiung von ihren Befürchtungen, Sorgen und Ängsten wie auch von Gewohnheiten, Süchten und Bedrückungen jeder Art ersuchen. Zahllose Christen befinden sich heule m einem Zustand der Verwirrung, der Enttäuschung und der geistlichen Unfruchtbarkeit Was ist der Grund dafür? Es ist di  Folge der Sünde. den Heiligen Geist mißachtet zu haben.Die heutige Kirche hat den Gesegneten Tröster zu einem .Lehrsatz” in ihrem Glaubensbekenntnis gemacht, anstatt ihn zu einem persönlichen Erlebnis werden zu lassen wo doch Christus darauf bestand, daß jeder Gläubige dessen teilhaftig werden müsse, wenn er geistlich stark und fruchtbar sein und siegreich über den Machten der Finsternis stehen wolle (Joh 14,12-26, Apg. l, 4-8, 2, 1-4; Mk. 16,16-18; 1. Kor. 12; 14).Die institutionelle Kirche verwendet heute einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit dazu, um zu versuchen, ihren unbiblischen Standpunkt zu verteidigen, daß ein Christ die Taufe im Heiligen Geist (automatisch und zwangsläufig und ohne Zungen) bei seiner Bekehrung empfange und daß die Taufe kein gesondertes geistliches Erlebnis sei. welches der Errettung nachfolgt. Darüber hinaus verficht sie. daß das Sprechen m Zungen für dieses Zeitalter der Geschichte keine Gültigkeit mehr habe und übersehen völlig die offen kundige Tatsache, daß die Schrift genau das Gegenteil lehrt iJes 28 11-12- Mk 16,17. Apg 2,1^4 mit 38-39; Rom. 8, 26-27; 1 Kor. 12, 1 ff.: 14 1-5.27-28.39; Eph 6.18 Judas 20). Was Gott uns in diesen Abschnitten zeigen will, übersteigt völlig die unbedeutenden Argumente, ob Christen heutzutage die Taufe im Heiligen Geist hauen können. ohne i n Zungen zu sprechen oder nicht, den n Er betont hier die dringende Notwendigkeit für einen Christen, in Zungen zu sprechen. Auf diesem Wege kann der Gläubige in diese geistliche “Ruhe” eindringen, wirkungsvoll Zeugnis abfegen, für sich und andere Fürbitte tun, Gott im Geist anbeten und sich selbst im Glauben auferbauenGott hat dem Gläubigen eine ,.Ruhe” bereitgestellt, so daß er sich selbst dienen kann, wenn er sich Überdruß. Krankheit und Anfechtung gegenübersieht, wenn er versucht ist. zu zweifeln, sich zu fürchten oder m einer plötzlichen Notlage den Kopf zu verlieren oder wenn seelische Belastung oder Probleme ihn zu überwältigen drohen. Die offensichtliche Wichtigkeit dessen kann nicht bestritten werden.ln einem Fall, der mir persönlich bekannt ist, wurde es einer von Gram und Kummer heimgesuchten Ehefrau und Mutter einzig und allein durch die Taufe im Heiligen Geist und die Fähigkeit, in Zungen zu sprechen, ermöglicht, den Schock eines traumatischen Erlebnisses durchzustehen, der sie so überwältigte, daß sie dadurch zuerst fast in den Wahnsinn getrieben worden wäre. Infolge dieses erschütternden Erlebnisses erkannte sie den Wert und den Sinn des Gebetes m Zungen und konnte zu einer geistlichen Stätte der Ruhe einkehren, was das Gebet mildem Verstand nicht vermitteln und gewähren konnte.“Mein Ehemann, der kürzlich nach einer sich lang hinziehenden Krankheit an Krebs starb1′, berichtete sie uns einesAbends, “ließ mich mit einem Sohn und einer Tochter zurück, die ich nun zu versorgen hatte Ich erholte mich immer noch von dem Verlust meines Ehemannes, als ich mehrere Monate später einen weiteren Verlust zu verkraften hatte, der noch tragischer war. Als ich eines Abends von der Gememde zurückkehrte, konnte ich nirgendwo meinen zwölfjährigen Sohn finden, der diesen Abend zu Hause geblieben war. Kurze Zeit später öffnete ich die Toilettentür und sah ihn dort zu meinem Entsetzen mit einer Schlinge um den Hals zu Tode erdrosselt hängen (Ohne Einzelheiten anzuführen, erzählte sie uns, daß dies ohne Zweifel ein Unfall gewesen war) Dieser Schock, der so schnell auf den Tod meines Mannes folgte, ließ mich eine Zeitlang beinahe den Verstand verlieren. Dennoch konnte ich wahrend des Begräbnissesverhältnismäßig ruhig bleiben; danach fühlte ich mich genötigt, mich zu entschuldigen und von meinen Verwandten fortzugehen, die zusammen mit mir zu Hause waren. All dieser angestaute Kummer und Schmerz mußte herauskommen, und ich wußte, daß er durch den Geist freigesetzt werden mußte. Weil ich wußte, daß meine Verwandten es nicht verstehen könnten, wenn ich anfinge, in Zungen zu beten oder zu ringen und sie vielleicht dächten ich sei außer mir vor Gram, verließ ich das Haus, machte einen Spaziergang und lenkte meine Schritte dorthin, wo ich allem sein konnte und fing an im Geist zu beten Während ich betete, begann all die angestaute Not und der Gram von meinen Lippen in anderen Zungen auszuströmen, weil mein Geist Erleichterung von dieser großen Last suchte.”“Ich ging so vor mich hin und betete eine Zeitlang weiter, wobei all meine Schmerzen und der Gram wie eine große Flut m anderen Zungen ausströmte Dann empfand ich nach einer Weile einen großen Frieden und große Gewißheit und merkte daß ich geistlich gestärkt worden war Wahrend ich in Zungen betete, fing sich mein Herz an im Herrn zu freuen und Ihn zu preisen, wobei Er damit begann meine schreckliche Last und den Gram hinwegzunehmen. Meine Seele war bald derart mit Glückseligkeit und Frieden gefüllt, daß ich die Freude des Herrn meinem solchen Ausmaß ausstrahlte daß ich mein Gesicht mit einem Schal bedecken mußte, als ich das Haus wieder betrat, aus Angst, meine Verwandten könnten denken ich hatte den Verstand verloren, mich unter solchen Umstanden frohlocken zu sehen”Dies veranschaulicht gänzlich, wie es dem geisterfülllen Gläubigen durch das Gebet im Geist ermöglicht wird, in diese geistliche Ruhe einzugehen. die Gott dem charismatischen Christen bereitgestellt hat. Gott hat diese übernatürliche Rune durch das Erlebnis der Taufe im Heiligen Geist verfügbar gemacht; und der Christ ist m der Tat arm der es wegen seines Stolzes oder wegen falscher Lehre auf diesem Gebiet Satan erlaubt, ihn der Geistestaufe und dieses persönlichen Dienstes an sich selbst durch das Gebet im Geist zu berauben. Die Kirchen sind gefüllt mit Menschen, die aus dem gleichen Grund nicht in ihre Ruhe eingegangen sind, aus dem Israel nicht in seine Ruhe einging - Unglaube (Hebr. 3,18,1. Kor. 14, 21).Eine Vielzahl von Christen wird nie die geistliche Ruhe kennenlernen, die charismatische Christen erleben können wenn sie sich zum Beispiel in einer Zeit der Anfechtung und Versuchung befinden oder wenn sie sich irgendeiner Krise gegenübersehen oder wenn ihr Herz mit Kummer belastet oder von Gram fast überwältigt wird, weil sie die Geistestaufe zurückweisen Es gibt Zeiten, in denen der geisterfüllte Christ feststellt das er mit dem Verstand nicht so beten kann, wie er sollte, weil er einen Angriff Satans gegen seinen Körper erdulden muß, der ihm oft das Schlimmste über seinen Zustand einflüstert Er ernennt jedoch, daß er im Geist beten kann und damit von den Anschlägen des Feindes befreit wird, der versucht, den Verstand mit Zweifeln und Befürchtungen zu überfallen. Wenn der geisterfüllten Gläubige mit anderen, die rauchen und Trinken, im Flugzeug oder mit dem Zug unterwegs ist und die Luft mit weltlichem Gesprächsstoff gefüllt ist, so daß es ihm fast unmöglich ist, seine Aufmerksamkeit auf geistliche Dinge zu richten, um mit dem Verstand beten zu können, wird er häufig feststellen, daß er seine Augen all dieser Ablenkung gegenüber schließen und sich entspannen kann, wenn er durch das Gebet im Geist in eine geistliche Ruhe gelangt. Wenn sowohf sein Versland als auch sein Körper ermüdet und er zu ermattet ist sich zu sammeln, kann der charismatische Gläubige mit seinem Geist beten, denn im Geist entsteht kein Überdruß oderein Widerstreben. Dies ist die Bedeutung der Worte Jesu an seine Jünger, die vom Schlaf übermannt worden waren, obwohl Er sie gebeten hatte, zu wachen und zu beten: “Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach” (Mt. 26. 41)Sowohl in den beschriebenen als auch in anderen Fällen können diejenigen im allgemeinen nicht beten, die die Taufe im Heiligen Geist nicht empfangen haben und die nur mit dem Verstand beten oder die beten, wenn die Umstände für sie günstig aussehen, und sind nicht in der Lage, in diese Ruhe einzugehen Wir haben schon oft das Vorrecht gehabt zu sehen, wie diejenigen, die verwirrt und bestürzt oder niedergeschlagen und besiegt waren, sofort in strahlende, freudige Christen verwandelt worden sind, nachdem sie die Taufe im Heiligen Geist erhalten hatten, und wie sie in diese herrliche geistliche Ruhe im Herrn eingingen, sobald sie damit begonnen halten, in Zungen zu sprechen. Wahrhaftig, “so hat man Ruhe, so erquickt man die Müden, so wird man still’ (Jes 28,11-12).c) Persönlich* Fürbitte“Ebenso hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Dennwir wissen mehr,  was wir beten sollen, wie sich’s gebüftrt;sondern der Geist selbst  tritt für uns ein mit  unaussprechliebem Seufzen.Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was der Geist will;denn er tritt für die Heiligen ein, wie es Gott gefallt1′ (Rom  8,26-27).Sicherlich gibt es Angelegen heilen, über denen wir mit dem Verstand beten sollten; dennoch sind die geisterfüllten Christen mit der Fähigkeit ausgestattet worden, für sich selbst übernatürliche Fürbitte zu tun und dies auf eine Art, die immer wirksam ist. Der oben angeführte Text unterrichtet uns davon, daß der Heilige Geist nach dem Willen Gottes selbst für uns eintritt, wenn wir im Geist beten Deshalb sollte das Gebet im Geist immer den Vorrang vor dem Gebet mit dem Verstand habenDie Fürbitte des Geistes an unsrer Statt ist nicht nur deshalb winksam, weil sie in völliger Übereinkunft mit dem Willen Gottes steht, sondern wir sollten auch wegen unserer Bedurfnisse im Geist beten, denn uns wird gesagt, daß “wir nicht wissen, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen ‘ Das bedeutet nicht, daß der Heilige Geist das Beten für uns übernimmt, sondern daß Er uns die Äußerung in Zungen mit wirksamer Fürbitte eingibt. Der griechische Ausdruck bedeutet “unaussprechliches Stöhnen öde r Seufze n”; es ist Gebet im Geist, das nicht m verständlich ausgedrückter Sprache geäußert werden kann, sondern das aus den eingegebenen Worten des Geistes besteht, die durch uns vor Gott an unserer Statt dargebracht werden.Auch wenn wir manchmal meinen, wir wüßten, was wir in einer Sachlage oder bei einem Bedürfnis beten sollten, bitten wir Gott vielleicht um das was Seinem Willen und Plan für uns genau entgegensteht weil wir nicht immer all die Umstände kennen, die miteingeschlossen sind Bestenfalls wissen wir nur einen Teil wir wissen nur das Wenige, was wir gesehen, gelesen, in der Schule und durch unsere Erfahrung gelernt haben, und das ist äußerst begrenzt. Wir können nichts darüber wissen, was außerhalb unseres engen und begrenzten Gesichtskreises des Erlernten und Erfahrenen liegt Deshalb beschrankt sich das Gebet mildem Versland nur auf die Dinge, die wir wissen - was verglichen mit all dem, was wir nicht wissen, sehr wenig ist sogar über uns sei bsl. Wenn wir daher in Zungen beten, wird selbst das behandelt, worüber wir nichts wissen und das völlig nach dem Willen Gottes. Aus diesem Grund und angesichts der Tatsache, daß das Gebet im Geist Immer wirksam ist, habe ich anhand meiner eigenen Erfahrung festgestellt, daß es sich wesentlich mehr auszahlt, wenn ich 85 Prozent der Zeit im Geist bete und das Gebe! mit dem Versland auf den Rest beschranke. Es kann nicht zu großer Nachdruck auf die Wichtigkeit des Gebetes im Geist gelegt werden was geistliche Kraft und Wirksamkeit angeht.’Der Umstand, daß wir gelegentlich nicht wissen was wir in bestimmten Situationen beten sollten, weil unser Wissen begrenzt ist, ist mir immer wieder verdeutlicht worden l n einem Fall gab mir Gott einen Traum, in dem ich meine Töchter in Särgen liegen sah Ich erwachte sofort und ohne zu verstehen, was dies alles zu bedeuten hatte, fing ich an im Geist für sie zu beten. Kurze Zeit später wurden sie in einen schweren Autounfall verwickelt, in dem sie ohne weiteres halten getötet werden können, aber durch dieses Eintreten im Geist wurden sie durch ein Wunder davor bewahrtBei einer anderen Begebenheit wurde ich durch das Gebet im Geist geistlich auf eine Auseinandersetzung vorbereitet, die mir bevorstehen sollte, von der ich damals aber noch nichts wußte Wenn wir im Geist beten, werden oft, wahrend der Heilige Geist gemäß des Willens Gottes für uns eintritt, Sachen behandelt, von denen wir nichts wissen Ich war darum gebeten worden, mir zu überlegen, ab ich in einer instilutionellen Kirche über die gegenwärtige charismatische Erweckung sprechen wollte, um den Menschen von der Geistestaufe, dem Sprechen in Zungen und den Wundern zu berichten, deren wir heute Zeugen sind. Die Kirche schloß sich natürlich de r verbreitete n falschen Aurfassung an, daß solche Dinge für dieses Zeitalter keine Gültigkeit mehr haben Ich sagte ihnen, ich wäre bereu zu kommen, um ihnen von meinem Erlebnis zu erzählen. Jedoch wies ich sie darauf hin. daß ich nicht gewillt wäre, in einer Institution eilen Kirche zu sprechen, nur um über diese Themen die Meinungen auszutauschen, wenn sie jedoch ernsthaft daran interessiert waren, dann käme ich. Mir wurde versichert, daß dies der Fall sei. Wegen meines gefüllten Terminkalenders ist mein Lehrdienst im allgemeinen auf charismatische Christen beschrankt, die begierig darauf warten, die tieferen Wahrheiten und die Endzeitbotschaft gelehrt zu werden. Da dies eine Versammlung war. die m einer institutionellen Kirche stattfinden sollte und ich ihnen von Dingen erzählte, über die sie gelehrt worden waren, daß sie heute keine Gültigkeil mehr hätten, wußte ich nicht, wie ich darüber beten sollte. Deshalb betete ich im Geist für die Versammlung, und angesichts dessen, was sich ereignen sollte, war es gut, daß ich dies tat.Ich ließ einige Junge Menschen aus unserer Gemeinde zuerst sprechen, und nachdem ich dann mein Zeugnis über die charismatische Erweckung unserer Tage gegeben hatte, erfuhr ich, daß ich nicht als einziger Sprecher vorgesehen war sondern die Leiter dieser Kirche hatten entgegen ihres Versprechens einen Redner einer Denomination gebeten, all das zu widerlegen, was ich gesagt halte. Die Versammlung sollte dann mit einer Diskussion schließen, die sich auf die Fragen aus der Zuhörerschaft stützte Wieder einmal erkannte ich den Wert dessen, im Geist gebetet zu haben, da ich nicht hätte wissen können, wie ich über Umstanden beten sollte, die mir verborgen waren. Anstatt so zu reagieren, wie man es normalerweise getan halte, als ich von ihrer bewußten Täuschung erfuhr, und streitlustig oder ärgerlich darüber zu werden oder vielleicht in gerechtfertigter Empörung aus der Versammlung zu stürzen, halte mich der Heilige Geist in meinem Innern geistlich darauf vorbereitet und es mir ermöglicht zu bleiben und den Menschen wahrend der abschließenden Auseinandersetzung in Liebe zu dienen Als Ergebnis dessen nahmen die Menschen sowohl unser Zeugnis als auch meine Antworten auf ihre Fragen an, und einige empfingen sogar di Taufe im Heiligen Geist1 Außerdem schienen sie zu erkennen, daß unsere Bolschaft Leben und Freude erweckte, wohingegen die Entgegnungen des anderen Sprechers nur Tod und Unglauben vermittelten, da seine Botschaft den gleichen alten kirchlichen Standpunkt des Unglaubens, den sie ihr ganzes Leben über gehört halten, nur neu dargestellt hatteWenn ein Christ mit dem Versland betet (und selbstverständlich gibt es auch dafür eine Zeit), wähl! sich der Versland sowohl die Anliegen aus, über die er beten will, als auch die Worte und Vorstellungen, die er ausdrücken möchle. Manchmal körnen wrr jedoch das eigentliche Bedürfnis verfehlen, und dies besonders ber ernsthaften Problemen, Anfechtungen oder Schwierigkeiten, oder wir erkennen in dieser Angelegenheit den Willen Gottes nicht und beten dann folglich nicht richtig. Außerdem gibt es Zeiten m denen Gott uns absichtlich nicht sehr viel über die Angelegenheit erkennen läßt, so daß wir dazu gezwungen sind, im Geist darüber zu beten, damit wir nicht falsch beten oder Seinen Plan auf andere Weise vereiteln. Ich wäre ganz bestimmt nicht zu der oben erwähnten Versammlung gegangen, wenn ich vorher etwas von ihrer bewußten Tauschung gewußt hatte; oder wenn ich der Einladung gefolgt wäre, hatte ich vielleicht gebetet, Gott möge mich wie Elia salben um ihren Verrat zurechtzuweisen. Wert ich jedoch im Geist betete, bereitete Gott mich geistlich darauf vor, so daß ich ihnen m Liebe dienen konnte wodurch es Ihm ermöglicht wurde, Seine Absaht in diesem bestimmten Fall auszuführen 2. Der Dienst der Anbetung Gottes “Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn. vielmehr redet erim Geist geheimnisvolle Dinge” 1. Kor. 14, 2). Wußtest du, daß Gott danach verlangt daß du ihm dienst? Auf welche Welse, magst du fragen durch Anbetung, Danksagung und Lobpreis. Erkennt die Beschränkungen unseres begrenzter Denkvermögens, die es nicht zulassen, Ihn wirksam mit dem Verstand zu preisen und anzubeten, deshalb hat Er uns mit dieser übernatürlichen Ausdrucksweise im Geist ausgestattet. Es gibt keinen wahren Christen, der nicht schon oft die eigene Unzulänglichkeit und Hilflosigkeit verspürt hätte, die ihn erfaßte, wenn er den Lobpreis, die Danksagung und die Anbetung ausdrücken wollte, die aus seinem Herzen hervorquoll. Wie oft hast du damit gerungen, das mit deinem Verstand auszudrucken, was du m deinem Herzen dem Herrn gegenüber verspürst, und hast gewöhnlich nach einer Weile diese Bemühungen wieder aufgegeben Manchmal klagtest du: “Herr, du siehst, was in meinem Herzen ist, aber meine Worte reichen einfach nicht aus, um meine Liebe und Dankbarkeit auszudrücken.” Dies wird erklären helfen, warum Er uns durch die Taufe im Heiligen Geist die übernatürliche Fähigkeit gegeben hat. Ihn im Geist anzubeten, indem wir in Zungen beten. Wie sehr wir auch versuchen mögen, Gott unsere Liebe, unsere Dankbarkeit und den Lobpreis mit dem Verstand mitzuteilen, wir werden feststellen, daß es uns unmöglich ist, die tiefsten Gefühle und Regungen der Seele m Worte zu fassen. Das ist die Bedeutung des drangenden Verlangens, das Wesley in seinem unvergänglichen Kirchenlied zum Ausdruck bringt “O. daß ich tausend Zungen hatte, um Lob meinem großen Erlöser zu singen/ Wesley hatte die Taufe im Heiligen Geist erlebt (wie auch Luther, Moody, Finney, R. A. Torreyund all die anderen führenden geistlichen Persönlichkeiten m der Geschichte), und er bezieht sich m seinem Lied nicht au! tau send Stimmen, die in einem Kirchenchor Gott Lobpreis singen, sondern er drückt das eigene Verlangen nach einer derartigen Salbung durch den Geist aus, daß er Gott jn tausend neuen Zungen preisen könne.Gott mochte, daß wir nicht nur anderen Menschen, sondern auch Ihm dienen Genau das bedeutet die Aussage in Apostefgeschichte 13, 2. in der wir davon unterrichtet werden, daß Paulus mit anderen in der Gemeinde zu An Liochien “dem Herrn diente” An dem Abend, als ich die Taufe im Heiligen Geist empfing, begann ich durch die Salbung des Geistes in einerwohlklingenden Sprache zu sprechen. Ich tat dies etwa zwei Stunden lang, und das Bemerkenswerte daran war. ich war mir die ganze Zeit über völlig bewußt, daß ich durch diese Äußerung m neuen Zungen dem Herrn Lobpreis darbrachte, obwohl mein Verstand nicht wußte welcher Sprache ich gerade freien Lauf ließGott gießt heute Seinen Geist hauptsachlich aus dem G rund aus, weil Ihm nicht nur an einer Gememde gelegen ist. die in Kraft und mit Wirksamkeit beten kann, sondern an einer, die Ihn auch wirksam preisen kann Dies kann nur mit Lobpreis durch den Geist geschehen. Gebet, welches Lobpreis gänzlich ausschließt, ist ohnehin nicht besonders wirksam. Das Gebet des Glaubens wird zwar Berge bewegen (Mk. 11 23l; Lobpreis aber wird Gott bewegen (2. Chr. 20, 1-30). Der Teufel wird fliehen, wenn du es ihm befiehlst, aber er wird auch fliehen, wenn du Gott preist! Sobald du damit beginnst, wirst du in der Tal feststellen: je häufiger du Gott preist, desto weniger mußt du den Teufel zurechtweisen. Gott wird das Gebet des Glaubens beantworten, wie Er es verheißt (Mk. 11, 24), aber Lobpreis wird oft die Antwort beschleunigen, um die der Glaube gebeten hat Ein Kind, das die Eltern darum bittet, ihm einen Wunsch zu erfüllen, wird im allgemeinen das erhalten, was es sich wünscht. Ein Kind aber, das echte Liebe und Dankbarkeit mit seiner Bitte verbindet, wird in der Regel die Antwort eher bekommen.Die Gemeinde der Gegenwart hat größtenteils ihre Kraft und Wirksamkeitverloren, weil sie die Güitigkeit der Geistestaufe und des Sprechens in Zungen nicht mehr anerkennt, und folglich besitzt sie nicht mehr die Salbung und den Geist des Lobpreises. Wenn eine Gemeinde es Satan ertaubt, den Geist des Lobpreises zu unterdrücken, ist sie auf dem besten Wege sowohl ihre Kraft als auch ihre geistliche Wirksamkeit zu verlieren Israel und die frühe Gemeinde, beide kannten das Geheimnis ihrer Wirksamkeil und des Sieges über Satan - nämlich den Herrn zu preisen!Der Ausdruck “Lobpreis” und die Aufforderung, den Herrn zu preisen, erscheint in der Schrift mehr als 200 mal Wir mögen fragen: Warum ? Gott erklärt uns in Psalm 50 23 “Wer Dank opfert, der preiset mich ” Jeder Christ glaubt, daß er den Herrn m dem zukünftigen neuen Zeitalter preisen wird, aber Gott mochte unseren Lobpreis jetzt hören Deshalb verkündet der Psalmist “Halleluja! Lobe den Herrn meine Seele1 Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin”(Ps. 146, 1-2)Manche Christen, die die Taufe nicht empfangen haben, behaupten, daß sie damit einverstanden sind, daß Gott zu preisen sei, sie es aber still in ihrem Herzen tun Die Schrift jedoch unterrichtet uns: “Wovon das Herz voll ist, davon fließt der Mund über.” Ist deshalb wahrer Lobpreis vorhanden, wird er aus dem Mund herauskommen müssen, denn all die Aufforderungen in der Schrift halten uns zu einer mündlichen Äußerung des Lobpreises an. Gott kann nicht durch sogenannten “stillen Lobpreis” verherrlicht werden, ebenso wenig wie ein Sünder durch ein “stilles Zeugnis” errettet werden könnte. Jeder sollte erkennen können, daß der Ausdruck “stiller Lobpreis” ohnehin ein Widerspruch ist. Die Schrift lehrt uns, daß wir mit Frohlocken und mit Jauchzen vor Gottes Angesicht kommen sollen (Ps. 100; PS. 98, 4f.); wir froh in die Hände klatschen und Gott mit fröhlichem Schall jauchzen sollen (Ps. 47, 2); und daß wir dies allezeit tun sollen (Ps. 34, 2; Ps. 35, 28; Apg. 2, 46-47; Hebr. 13, 15).Gott möchte, daß wir Ihn einfach deshalb preisen, weil wir Ihn lieben. Wir sollen Gott preisen, weil dies in sich der Zweck selbst ist - und nicht den Lobpreis als Mittel zum Zweck benutzen. Gott soll einfach darum gepriesen werden, weil Er Gott ist und es verdient, gepriesen zu werden, und nicht nur deshalb, weil wir etwas von Ihm brauchen, sei es Heilung, finanzielle Hilfe oder Befreiung aus einer Notlage oder Anfechtung. Obwohl wir Ihn in Erwartung dessen preisen sollen, daß Er unsere Nöte behebt, sollte sich unser Lobpreis nicht nur auf solche Zeiträume beschränken, sonst stellen wir vielleicht fest, daß unsere Bedürfnisse trotzdem nicht befriedigt werden. Gott wird es uns nicht erlauben, Ihn als einen himmlischen Sankt Nikolaus zu benutzen. Die vollendete Form des Lobpreises entspringt den reinsten Beweggründen, was zum Beispiel am Lobpreis des Psalmisten deutlich wird, der ausruft: “Wen habe ich im Himmel als dich? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde” (Ps. 73, 25 Elb.).Gott sollte um Seiner Selbst willen gepriesen werden; weil ErGott ist, ist Er Selbst Grund genug, daß wir Ihn preisen. Jeder andere Grund, aus dem du Ihn lobst - sei es für Heilung, Gesundheit, Errettung, Befreiung oder wegen zeitlicher Segnungen -, sollte nur das Ergebnis deiner Dankbarkeit Gott Selbst gegenüber sein. Er liebt jedes Seiner Kinder um ihrer selbst willen; Er braucht keinen anderen Grund, um dich zu lieben, es genügt Ihm die Tatsache, daß du Sein Kind bist. Dies sollte gleichermaßen die Grundlage deiner Liebe und deines Lobpreises Ihm gegenüber sein. Dein Lobpreis mußte frei von jeglichem selbstsüchtigen Beweggrund sein - du solltest nicht warten, bis sich das Auto im Schlamm festfährt oder im Schnee steckenbleibt oder warten, bis du ernstlich krank bist oder bis du irgend etwas äußerst dringend brauchst - du solltest Gott allezeit preisen als Zweck, der sich selbst genügt, da Er deinen Lobpreis verdient und weil du Ihn um Seiner Selbst willen liebst. Weil der menschliche Verstand begrenzt und beschränkt ist, hat Gott Seinen Kindern die übernatürliche Fähigkeit verliehen, Ihm mit Anbetung und Lobpreis durch das Gebet im Geist zu dienen. Denn nur auf diese Weise können die tiefsten und reinsten Gefühle und Regungen der Seele ausgedrückt werden. Diejenigen Christen, die das Sprechen in Zungen ablehnen, weil sie das Gefühl haben, es sei ein Schandfleck mit diesem Erlebnis verbunden, werden niemals Gott so dienen können, wie Er es erwartet. Wir werden in Apostelgeschichte 10, 46 darüber aufgeklärt, daß es dadurch auch den Heiden möglich war, Gott zu dienen, “denn sie hörten, daß sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen” (vgl. Apg. 2,11; 1. Kor. 14, 2).3. Der Dienst an anderenWarum in Zungen sprechen? Weil uns drittens dadurch die Möglichkeit gegeben wird, unsere Verantwortung des Dienstes an anderen zu erfüllen, indem wir im Geist beten. Das Gebet in Zungen ist nicht nur irgendeine fragwürdige Übung zur persönlichen Erbauung, wie sich das jene ohne die Taufe manchmal vorstellen, sondern es ist unentbehrlich, wenn der Gläubige in seinem Dienst am Leib Christi und an den Unerretteten wirksam sein will. Dieser Dienst schließt Fürbitte, Auferbauung und gelegentlich übernatürliches Zeugnis ein.a) Geistliche Fürbitte“Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen” (Eph. 6, 18).Somit wird uns hier mitgeteilt, daß das Gebet im Geist sowohl ein übernatürlicher Dienst der Fürbitte an anderen Heiligen ist als auch das Mittel, durch das der geisterfüllte Gläubige für sich selbst eintreten kann (Rom. 8, 26-27). Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, im Geist für andere einzutreten, denn wie uns in Römer 8, 26-27 gesagt wird, wissen wir oft nicht, wie wir für unsere persönlichen Bedürfnisse beten sollen, so daß der Geist für uns eintreten muß, und ebenso verhält es sich auch mit unseren Gebeten für andere. Es sollte eigentlich offensichtlich sein, wenn wir schon nicht immer dazu fähig sind, mit dem Verstand wirksam für uns selbst einzutreten, daß dies noch viel weniger bei den Bedürfnissen anderer der Fall ist. Wenn wir sie jedoch im Glauben dem Herrn anvertrauen und für sie im Geist beten, wird der Heilige Geist durch uns gemäß des Willens Gottes für sie eintreten. Dies schließt natürlich nicht aus, daß auch das Gebet mit dem Verstand für andere notwendig ist, aber das Gebet im Geist verbürgt ihnen vor allem in Zeiten besonderer Anfechtung oder Not eine wirksame Fürbitte. Eines Abends wurde mir an dem Ort, an dem ich mit dem Wort diente, ein Vorfall berichtet, der veranschaulicht, wie das Gebet im Geist zu einer wirksamen Fürbitte für andere führen kann. Die Freundin einer geisterfüllten Frau hatte sich bei einem Autounfall eine schwere Kopfverletzung zugezogen und war deshalb bettlägrig. Weil ihr Zustand sehr bedenklich war, wußte sie nicht, wie sie für sie beten sollte und fing deshalb an, für sie in Zungen zu beten und trat so während einiger Stunden für sie im Geist ein.“Stellen Sie sich meine Überraschung vor”, sagte sie, “als es kurz danach an die Tür klopfte, ich aufmachte und meine Freundin vor mir stand, für die ich gerade gebetet hatte.”“Hast Du eben für mich gebetet?” erkundigte sie sich.“Ja, das habe ich getan,” erwiderte sie.“Nun, das dachte ich mir, denn als ich in meinem Bett lag, spürte ich, wie eine Last von mir gehoben wurde, und seitdem geht es mir viel besser!”Sie unterhielten sich noch eine Weile und als sie sich verabschiedete, gab ihr die geisterfüllte Frau eines meiner Bücher über Glaube und empfahl ihr, dies zu lesen. Als sie später das Kapitel las: “Wie man den Heiligen Geist empfangen kann”, wurde sie mit dem Geist erfüllt und begann plötzlich in Zungen zu sprechen! Offensichtlich wäre Gebet mit dem Verstand zu diesem Zeitpunkt bestenfalls auf die körperliche Not dieser verletzten Frau beschränkt gewesen, denn es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, für sie um die Erfüllung mit dem Geist einzutreten. Wenn wir im Geist für andere Heilige beten, wird sich der Heilige Geist auf wirksame Weise mit Nöten befassen, von denen wir nichts wissen und die oft viel wichtiger sind als diejenigen, für die wir beten.Der Dienst der Fürbitte ist von äußerster Wichtigkeit, denn es ist der Dienst, den Jesus wählte, als Er zur rechten Hand Gottes auffuhr (Hebr. 7, 20-25). Kraft der Geistestaufe und des Gebetes in Zungen kann dies auch unser Dienst sein (Eph. 6, 18). Wenn wir jeden Tag regelmäßig im Geist beten, wissen wir vielleicht nicht immer, für wen der Geist eintreten oder was die Not sein mag, für die wir gerade beten. Das ist jedoch eigentlich nicht von Bedeutung, da das Gebet im Geist sowieso den Verstand übergeht. Wir mögen in so einem Fall für einen Angehörigen eintreten, der vor einem persönlichen Problem steht und Gebet im besonderen braucht; wir treten vielleicht für den Pastor ein, der durch eine schwere Anfechtung geht; es mag Fürbitte für das Staatsoberhaupt oder für leitende Persönlichkeiten in der Regierung sein, die vor einer schwerwiegenden Krise stehen und die richtige Entscheidung treffen müssen;oder wie es häufig vorgekommen ist, kann es Fürbitte für jemanden sein, der Gottes Hilfe braucht, den Er beabsichtigt, zu dir zu schicken oder dich zu ihm, damit diese Not behoben werden kann.Ich erinnere mich eines Vorfalls, in dem eine geisterfüllte Missionarin auf diese Weise gebraucht worden war. Sie berichtete, daß sie in mehreren Gemeinden in einem anderen Land gesprochen hatte. Eines Nachts nach dem Gottesdienst ging sie schlafen, wurde aber später aufgeweckt und fühlte sich genötigt, im Geist zu beten. Dies dauerte mehrere Stunden an, und während dieser Zeit rief sie den Herrn an, damit Er ihr zeige, was dies bedeuten sollte, aber ohne Erfolg. Am nächsten Morgen kam ein junger Christ zu ihr, der sie am Abend vorher hatte sprechen hören und bat sie in einer Angelegenheit um Hilfe, in der er keinen Sieg erringen konnte. Sie erklärte ihm, daß nicht einmal ein Christ völligen Sieg haben könnte, wenn er nicht die Taufe im Heiligen Geist habe und dies die Antwort auf seine Not sei. Daraufhin bat er um Gebet, damit erden Geist empfangen könne. Als er begann in neuen Zungen zu beten und sich im Herrn zu freuen, sprach Gott folgendes direkt zu der Missionarin: “Dies ist derGrundfürden Kampf letzte Nacht!” Da verstand sie die Bedeutung der Schriftstellen, die sich auf die Fürbitte des Gläubigen für andere Heilige beziehen und die gemäß des Willens Gottes geschieht. Da sie weder den jungen Mann kannte, noch etwas von seinem Bedürfnis wußte, hätte sie schwerlich mit dem Verstand für ihn beten können. Der Geist jedoch kannte ihn und seine Not. Während sie sich dem Geist hingab, konnte Er durch sie auf wirksame Weise für ihn beten und sandte ihn dann zu ihr, damit seine Not behoben werden konnte. Wieder einen Tag später suchte sie ein Evangelist mit dem gleichen Bedürfnis auf, und auch er empfing den Heiligen Geist, weil sie sich Zeit genommen hatte, um für die unbekannten Nöte anderer einzutreten. Daran wird deutlich, daß Gebet mit dem Verstand allein äußerst begrenzt ist, denn wir können von den Bedürfnissen anderer nichts wissen, vor allem in solchen Fällen nicht, in denen wir nicht einmal wissen, für wen wir Fürbitte tun; aber der Geist weiß alle Dinge, und wenn wir in Zungen beten, befaßt Er sich sogar mit dem, was uns unbekannt ist.b) Die Erbauung des Leibes Christi“So ist es auch mit euch: da ihr euch um die Gaben des Geistes bemüht, so trachtet auch danach, daß ihr sie zum Aufbau der Gemeinde in Fülle habt. Wer also in Zungen redet, der bete, daß er’s auch auslegen kann” (1. Kor. 14, 12-13).Durch das Gebet im Geist wird es nicht nur den Menschen ermöglicht, auf übernatürliche Weise zu Gott zu sprechen (1. Kor. 14, 2), sondern es wirddurch diese Fähigkeit, in Zungen zu sprechen, auch Gott ermöglicht, auf übernatürliche Weise zu den Menschen zu sprechen. Erbauung seiner selbst durch den Gebrauch der Zungen im Gebet ist ein großer persönlicher Segen und ein wichtiger Dienst an uns selbst, aber wenn der Gläubige die Gabe der Zungen anwendet, wird er dadurch zu einem Diener am ganzen Leib Christi. Durch die Anwendung der Gabe der Zungen und der dazugehörigen Gabe der Auslegung kann der Geist der Gemeinde zu ihrer Erbauung und Tröstung Offenbarung verleihen.Wie in Korinth zu den Zeiten der Apostel tritt auch heute die Gabe der Zungen ziemlich häufig auf. Es gibt viele charismatische Christen, die in verschiedenerlei Arten von Zungenrede sprechen können (1. Kor. 12,10), also nicht auf eine Sprache beschränkt sind, die das Zeichen der Taufe ist und für das Gebet verwendet wird. Deshalb können und sollten Christen danach verlangen, diese Gabe für die Erbauung der Gemeinde zu gebrauchen (1. Kor. 14,12-13.26-27). Nach 1. Korinther 12, 7 ist jedem geisterfüllten Gläubigen eine Gabe oder Manifestation des Geistes gegeben worden. Weil Gott jedes Glied in den Leib “gesetzt” hat, damit es dem Rest der Gemeinde diene (1. Kor. 12,18-31), hat deshalb jeder von uns die Verantwortung, sich zu vergewissern, daß er seine Gabe nicht vernachlässigt (1. Tim. 4,14 Elb.), sondern er die Gabe Gottes vielmehr anfacht (2. Tim. 1, 6 Elb.) und sich selbst dem Geist hingibt, damit die Gabe offenbar wird. Die Gaben der übernatürlichen Äußerung in Form von Weissagung, Zungen und deren Auslegung sind in die Gemeinde zur Erbauung derselben gesetzt worden und sollten weder vernachlässigt noch verboten werden (1. Kor. 12,10.28.31; 14,12-13.18.26-27.39; 1. Thess. 5,19).Gott hat keine nutzlosen oder unnötigen Gaben in die Gemeinde gesetzt. Jedes mal wenn die Gaben der Äußerung vernachlässigt oder von ihrem Gebrauch abgeraten wurde - und dies ist eine verbürgte Tatsache -, wirkt sich dies nachweislich auf diesen Leib von Gläubigen aus. Der Predigt des Wortes mangelt es oft an der Vollmacht und an der Salbung, und zugleich fehlt dem Lobpreis und der Anbetung der Versammelten die wirkliche Freude und die Freiheit.c) Ein übernatürliches Zeichen für die Ungläubigen“Im Gesetz steht geschrieben: Ich will in ändern Zungen und mit ändern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch so nicht hören, spricht der Herr. Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen” (1. Kor. 14, 21-22).Gelegentlich werden Zungen zu einem übernatürlichen Zeichen für die Ungläubigen, wie wir es am Beispiel des Pfingsttages sehen, als die ungläubigen Juden die Jünger in Zungen sprechen hörten und fragten: “Was soll das bedeuten?” Das Interesse, das in ihnen erregt worden war, weil sie diese übernatürliche Äußerung hörten, hatte zur Folge, dass dreitausend von ihnen errettet wurden. Auch in der gegenwärtigen Ausgießung des Geistes gibt es zahlreiche Beispiele, in denen Gott die übernatürliche Äußerung in Zungen benutzt hat, um die Ungläubigen von der Wahrheit zu überzeugen. John Sherrill beispielsweise führt in seinem viel gelesenen Buch “Sie sprechen in anderen Zungen” einige Beispiele an.Ich erinnere mich daran, als vor mehreren Jahren ein Mann und seine Frau in einer Versammlung errettet und im Geist getauft wurden, in der ich gerade gesprochen hatte. Nach dem Gottesdienst nahmen sie Rücksprache mit mir, weil sei um die Errettung ihres Sohnes besorgt waren, der mit ihnen zusammen am vorherigen Sonntag anwesend war. Sie erzählten mir, daß er meiner Botschaft über die gegenwärtige charismatische Erweckung und über die Ausgießung des Heiligen Geistes heftig widerstanden hatte. Ich hatte diesen Widerstand auch bemerkt, während ich predigte. Wir stimmten dennoch im Gebet für seine Errettung überein (Mt. 18,19). Zwei Tage später gab mir der junge Mann Nachricht und bat mich zu kommen, weil er mit mir über eine wichtige Angelegenheit sprechen wollte. Bei meiner Ankunft sah ich sofort, daß in ihm ein großer Wandel vor sich gegangen war, denn erstrahlte und war von Freude erfüllt.“Lassen Sie mich Ihnen erzählen, was geschehen ist”, rief er aus. “Ich war letzte Nacht allein in meinem Zimmer, als der Herr damit begann, sich mit meinem geistlichen Zustand auseinander zusetzen, wobei Er mich von meinen Sünden überführte. Daraufhin habe ich Buße getan und mein Herz Jesus übergeben!”“Gut, preist den Herrn”, erwiderte ich und dankte Gott innerlich, daß die Antwort auf unser Gebet des Glaubens für ihn so schnell sichtbar geworden war. Und was er dann als nächstes sagte, war sogar noch bemerkenswerter, denn es offenbarte die außergewöhnliche Art, in der Gott ihn mit der Wahrheit hatte erreichen können, obwohl er das gleiche Wort abgelehnt hatte, als ich es den vorangegangenen Sonntag gepredigt hatte.Erfuhr fort: “Das, was mich wirklich davon überzeugte, daß an allem etwas dran sein muss, war nicht nur der wundervolle Wandel, der sich in der Persönlichkeit meiner Mutter vollzogen hat, sondern vor allem die Tatsache, daß ich sie in neuen Zungen sprechen hörte. Sie spricht nicht einmal grammatikalisch richtiges Englisch, aber Sie sollten sie hören, wiesie durch den Geist Hebräisch spricht.” (Ich hatte ihr erklärt, daß ich ihre neue Zunge als Hebräisch erkannt hatte, da ich früher im Seminar Hebräisch gelehrt hatte.)Dann sah er mich geradewegs an und sagte: “Ich habe sie deshalb gebeten zu kommen, weil ich auch dieses Erlebnis empfangen möchte, was meine Mutter und mein Vater haben. Wollen Sie für mich beten, damit ich die Taufe im Heiligen Geist empfange?”Als ich für ihn betete, fing er an in neuen Zungen zu sprechen und betete den Herrn an und pries ihn, wie ihm der Geist die Aussprache gab. Das sichtbare Zeichen der Zungen hatte ihm den Anstoß gegeben, sich von der Wahrheit überzeugen zu lassen, und er war dadurch errettet und mit dem Geist erfüllt worden. - “Darum ist die Zungenrede ein Zeichen  für die Ungläubigen.”Deshalb sollten geisterfüllte Christen in öffentlichen Gottesdiensten nicht das Sprechen in Zungen zurückhalten, sobald Ungläubige oder nichtcharismatische Christen anwesend sind, sondern reden, wenn sie so vom Geist geleitet werden. Immer wieder ist dieses Zeichen vom Heiligen Geist benutzt worden, um die Verlorenen zu überführen und die Unwissenden von der gegenwärtigen charismatischen Ausgießung des Geistes zu überzeugen.An einem Ort, wo ich kürzlich über dieses Thema sprach, betete ich für eine junge Frau, die di Taufe im Heiligen Geist empfangen wollte, und sie fing sofort an, in neuen Zungen zu sprechen. Eine Frau aus der Zuhörerschaft kam zu ihr herauf und sagte: “Hier ist meine Visitenkarte. Wenn Sie jemals daran zweifeln sollten, daß Sie durch den Geist in einer echten Sprache gesprochen haben, dann rufen Sie mich an, und ich werde Ihnen bestätigen, daß ich Sie Spanisch reden hörte, denn ich habe diese Sprache studiert. Ich bin mir über die Taufe im Heiligen Geist unschlüssig gewesen und dachte bei mir, daß da vielleicht gar nichts Wahres dran ist und diese sogenannten Zungen nur schwärmerisches Gestammel seien  aber ich möchte Ihnen sagen, ich bin jetzt völlig davon überzeugt, daß all dies echt ist!” Das Zeichen der Zungen wird vom Heiligen Geist immer noch dazu verwendet, die Verlorenen zu überführen und die zu überzeugen, die bestreiten, daß ein übernatürliches, charismatisches Christentum in diesem Zeitalter Gültigkeit hat. Drittes KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen kannDie Taufe im Heiligen Geist ist nicht ein Erlebnis, welches man über Monate oder Jahre suchen und darauf warten muss, bis man es schließlich empfängt. Es muss durch Glauben empfangen werden (Gal. 3, 2.14). Viele Hunderte haben die Geistestaufe empfangen, indem sie den einfachen Schritten gefolgt sind, über die im folgenden ein Überblick gegeben wird.1. Nimm die Verheißung des Heiligen Geistes an, die sich auf der Verheißung im Wort Gottes gründet. Apostelgeschichte 2, 38-392. Bitte um die Taufe im Heiligen Geist und erwarte, sie zu empfangen. Lu-kas11, 9-13; Matthäus 7, 83. Bekenne, daß du den Heiligen Geist empfangen hast, nachdem du darum batest. Markus 11, 24. Du kannst zum Beispiel beten: “Vater, aufgrund der Vollmacht deiner Verheißung bitte ich jetzt um die Taufe im Heiligen Geist und empfange sie im Glauben - in Jesu Namen.”4. Handle gemäß des Bekenntnisses deines Glaubens. Jakobus 2,17Der biblische Nachweis dafür, die Taufe im Heiligen Geist empfangen zu haben, ist das Zeichen, mit einer neuen Zunge zu sprechen, wie der Geist dir Worte auszusprechen gibt (Arg. 2, 4; 10, 44-46; 19,1-6; Mk. 16,17). In Apostelgeschichte 2,4 wird uns mitgeteilt, “(sie) fingen an, in ändern Sprachen zu predigen, wie der Geist es ihnen eingab.” Der Geist gibt dir die Äußerung ein, aber dem eingegebenen Ausdruck verleihen oder aussprechen musst du es. Nimm dir vor, zu diesem Zeitpunkt kein Wort Deutsch zu sprechen (denn du kannst nicht zwei Sprachen gleichzeitig sprechen). Versuche darum nicht, Gott unterdessen mit dem Verstand zu preisen, sondern erhebe den Klang deiner Stimme, und der Heilige Geist wird dir dann übernatürlich Wörter und Sätze in anderen Zungen eingeben.Sei nicht darüber besorgt, was du sagen sollst, denn die Sprache kommt nicht aus dem Verstand oder dem Denkvermögen, sondern durch den Geist, indem der Heilige Geist dich salbt, das auszusprechen, was Er dir eingibt. Du musst im Glauben deine Sprechwerkzeuge in Bewegung setzt wie bei jeder anderen Sprache auch. Jedoch ist es in diesem Fall der Heilige Geist, der dir die Worte eingibt, die du aussprichst.Denke daran, den Heiligen Geist zu empfangen, erfordert eine Handlung des Glaubens; denn diese Verheißung muss man sich auf die gleiche Art und Weise aneignen wie alle anderen Verheißungen Gottes auch, sei esErrettung, Heilung oder was auch immer. Einige haben die Taufe nicht empfangen, weil sie dies nicht verstanden haben und vor allen Dingen nach irgendeinem “Gefühl”, einer “Salbung” oder einem “gefühlswallenden Erlebnis” Ausschau hielten, bevor sie gewillt wären zu glauben, daß sie die Taufe empfangen haben. Wir müssen den Heiligen Geist durch Glauben empfangen, und sobald wir gemäß unseres Glaubens handeln, wird zweifellos der Nachweis und die Gewissheit folgen.Glaube für HeilungWas ist Glaube und wie können wir ihn erhalten? Gibt es verlässliche Prinzipien im Wort Gottes, die uns die göttlichen Verheißungen zugänglich machen? Warum ist Glaube von derart entscheidender Wichtigkeit? Mit diesen und ähnlichen Fragen im Hintergrund verdeutlicht der Autor die biblische Botschaft des Glaubens: Habe in allen Dingen und unter allen Umständen völliges Vertrauen in Gott! Positives Denken und BekennenDie Gedanken und das Bekenntnis eines Christen bestimmen den Verlauf und den Ausgang seines Lebens. Nur wenn wir unsere Gedanken mit den Verheißungen Gottes füllen und Seinen Forderungen gehorsam nachkommen, können wir die Prüfungen bestehen und ein siegreiches Leben führen. Aus diesem Schatz unseres Herzens können wir durch unser positives Bekenntnis die Angriffe des Feindes überwinden. Denn die eigene Haltung und Einstellung, verankert im Wort Gottes, entscheidet über Sieg oder Niederlage. Dieses Buch enthält den Schlüssel, um 365 Tage im Jahr in Sieg, Freude und Friede zu wandeln. Wie man den Willen Gottes erkennen kannGott hat einen Plan für das Leben eines jeden Gläubigen, und es ist Sein Wunsch, dir Seinen Willen auf die eine oder andere Art zu zeigen. Gott hat Mittel bereitgestellt und Wege aufgezeigt, durch die Seine Kinder in die Lage versetzt werden, den Willen Ihres Vaters zu erkennen. Dieses Buch ist wie kein anderes geeignet, der Verwirrung ein Ende zu bereiten, der sich so viele Christen gegenüberstehen, damit sie in die ihnen verheißene Ruhe eingehen können. Der charismatische Dienst der GemeindeAm Ende dieses Zeitalters hat Gott damit begonnen, Seiner Gemeinde die charismatischen Ämter und Gaben wiederherzustellen, damit die Heiligen nach dem Vorbild des Neuen Testamentes auf die baldige Wiederkunft ihres Herrn vorbereitet werden. Jeder einzelne Gläubige wird als Glied des Leibes dazu aufgefordert, seinen Dienst, zu dem Gott ihn berufen hat, treu unter der Leitung des Heiligen Geistes wahrzunehmen, damit im Dienst aneinander die Gemeinde in das Ebenbild Jesu hineinwächst.Befreiung aus dem Netz des OkkultismusDieses Buch entstand, nachdem viele Menschen Dr. Freeman um persönlichen Rat und um Hilfe ersucht hatten, um von Bindungen und Bedrückungen befreit zu werden. Die verschiedenen okkulten Erscheinungsformen werden eindeutig und mit Einfühlungsvermögen dargelegt, indem der Verfasser durch sorgfältige Nachforschungen den Ursachen auf den Grund geht. Durch seine langjährige Erfahrung als Pastor weiß er anhand aktueller Beispiele die biblischen Aussagen zu bestätigen.                                 Gebet zum frei werden  Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN                  Gemeinde.  Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, daß dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA „ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel  wissen.  Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber Jiebt Gott Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter istr und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist, JA: Ich glaube, daß Jesus mein Befreier ist. JA, Ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird, jn Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein.Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. ,    IN JESU NAMEN

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