POSITIVES DENKEN &BEKENNEN InhaltSeiteEinführung Erstes KapitelPositives Denken Zweites KapitelPositives Bekenntnis Das sechsfache Geheimnis eines positivenBekenntnisses Schlussfolgerung Einfuhrung„Dies ist der Tag, den der Herr gemacht, lasset uns freuen und fröhlich in ihm sein.“ Psalm 118, 24Jeden neuen Tag sich freuen und fröhlich sein? Heisst das nicht, 365 Tage im Jahr siegreich zu leben? Ist das wirklich möglich? Es ist nicht nur möglich, sondern dieser Segen ist jedem Gläubigen versprochen worden, der sich diesen im Glauben aneignet. Jesus kam, um uns ein überfliessendes Leben zu geben frei von Sünde, Krankheit, Sorge, Armut, Niedergeschlagenheit, Furcht, Enttäuschung und Niederlage. Die meisten Christen jedoch haben es Satan erlaubt, der von Jesus in Johannes 10,10 als Dieb besch rieben wird, ihnen sowohl ihre Gesundheit und ihren Reichtum zu rauben, als auch ihre Rechte und ihre Autorität an sich zu reissen. Wusstest du, dass Gott nie wollte, dass Seine Kinder krank, geplagt, arm oder belastet ist? Bist du dir dessen bewusst, dass es Sein Wille ist, dass es dir Wohlergehen möge und du gesund seiest (3. Joh. 2)? Wusstest du, dass Er will, dass du ein fruchtbares und erfülltes Leben führst und 365 Tage im Jahr siegreich bist? Gott hat versprochen, dass Seine Kinder, die Seinem Wort gehorchen, in jeder Beziehung reich sein sollen.„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und Was er macht, das Gerät wohl.“ (Ps. 1, 3) Damit ist nicht gemeint, dass Gottes Kindern ein Leben ohne Probleme, ohne Anfechtungen oder Prüfungen bestimmt ist, doch sind wir gewiss, dass Gott Vorsorge getroffen hat, dass diese Dinge uns nicht beherrschen müssen, wie dies leider bei so vielen der Fall ist, denn wir können derartiges tatsächlich unter Kontrolle halten und überwinden. Die meisten Christen haben die Bibel schon jahrelang gelesen, aber es ist ihnen nie aufgegangen, dass Gott ihnen einen Lebensweg anbietet, der buchstäblich mit Seinen Verheissungen gepflastert ist Es gibt Tausende von Verheissungen für den Gläubigen im Wort Gottes, und trotzdem hat der Durchschnittschrist nur eine in Anspruch genommen: die Verheissung der Errettung in Johannes 3, 16. Eine weitere Anzahl hat zwar auch die. Verheissung der; Erfüllung mit dem Heiligen Geist angenommen (Lk. 11,13) und andere die Verheissung göttlicher Heilung (Mk16, 18), aber nur wenige Christen haben den vollen Reichtum ihres Erbes als Miterben mit Christus erfasst. Die Schrift ist voll von göttlichen Zusicherungen, Rechten, Vorrechten, Segnungen und Verheissungen, die uns gegeben worden sind denn durch sie hat Gott für alle unsere geistlichen und körperlichen Bedürfnisse des AIItags gesorgt und uns befähigt, der Auftrag auszuführen, den er der Gemeinde gegeben hat. All dieser Segen und die Vorsorge, die er getroffen hat, sind uns in dem Mass erhältlich, wie wir willig sind, im Glauben durchzudringen und diese Seine Verheissungen uns anzueignen. Jesus beschreibt Satan als einen Dieb, der gekommen ist, um dir dein überfliessendes Leben zu rauben und dich durch Umstände zu besiegen. Der Feind hat die meisten Christen dahingehend verführt, dass sie glauben, alle Verheissungen des zeitlichen Segens gelten nur für die Vergangenheit und beträfen nur Israel, während der geistliche Segen erst in der Zukunft, im Himmel, erhältlich sein wird, obwohl wir doch die herrlichen Verheissungen haben wie beispielsweise Matthäus 6,19 34; Markus 11, 22 24; 16, 16 20; Lukas 11,13; 1. Korinther 3, 21 22; Philipper 4,19 und 3. Johannes 2. Das Wort Gottes verheisst dem Gläubigen ein reiches und fruchtbares Leben mit der Zusicherung, dass er im Glauben über allen sich widersetzenden Umständen stehen kann, auch in den schwierigsten Trübsalen ausharren und die Probleme überwinden kann, ihm Friede und Sicherheit widerfahren Wird und er 365 Tage im Jahr siegreich leben kann. Für die meisten Christen besteht das Leben jedoch darin, irgendwie von einem Tag zum anderen durchzukommen da hofft man, nicht krank zu werden man sorgt sich, ob wohl das Geld bis zum Ende des Monats reichen wird man betet, dass die Kinder nicht in ernste Schwierigkeiten kommen man hofft, dass das alte Auto den Winter noch einmal übersteht kämpft sich durch jeden Tag, hascht nach einigen Stunden Schlaf, um des Morgens mit dem gleichen Kreislauf von neuem zu beginnen. Das Leben besteht aus 365 Tagen der Sorge, angehäuft mit Problemen, und nur gelegentlich wird es von einem Lichtschimmer erhellt, wenn ein Sonnenstrahl die dunklen Wolken durchbricht. Diese mittelmässige Form des Lebens ist niemals Gottes Wille für Seine Kinder. Das kommt daher, weil den meisten Christen wohl gelehrt wurde, sich auf den Tod vorzubereiten, nur wenige aber gelernt haben, richtig zu leben. Deshalb sieht für sie ein Tag aus wie der andere, voll von Sorgen und Problemen, voll Mühsal und Ärger. Das Leben, so scheint es den meisten, ist zur reinen Plage geworden. Wie waren die letzten 365 Tage deines Lebens als Christ? Waren sie voll ‘Freude, Sieg und Gelingen? Konntest du deine Probleme überwinden? Hast du in deinen Anfechtungen durchgehalten? Siehst du ein deutlichesWachstum in deinem geistlichen Leben? Nahm dein Glaube zu? Oder ‘waren die letzten 365 Tage ähnlich wie die von Herrn und Frau ‘Durchschnittschrist beherrscht von Sorge, Mühsal, Krankheit, Enttäuschung und Misserfolg?„Wusstest du, dass Gott in Seinem Wort im Hinblick auf unsere Gedanken, unsere Haltung und unser Bekenntnis gewisse Prinzipien festgelegt hat? Sie ermöglichen es dem Christen, in seinen Gefühlen ausgewogen zu werden, inneren Frieden zu erlangen und ausserdem einen Glauben zu erreichen, der durchhält, durch den er dann die Macht hat, an jedem Tag .über alle Umstände den Sieg davonzutragen.Dies ist nicht eine leere Hoffnung oder gar eine Unmöglichkeit. Ständig wächst die Zahl der Heiligen, die das erleben. Sie haben einen kompromisslosen Glauben an das Wort Gottes und sind deshalb „wie Bäume, die gepflanzt sind an den Wasserbächen, die ihre Früchte bringen zu ihrer Zeit und deren Blätter nicht verwelken, und was sie machen, gerät ihnen wohl.’“Was ist das Geheimnis solch eines siegreichen Lebens? Es ist das Ergebnis von positivem Denken und einem positiven Bekenntnis. ^ Erstes Kapitel Positives Denken„Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Sprüche 23, 7Ein Mensch ist genau so, wie er denkt. Er ist das, was er glaubt. Seine Persönlichkeit ist die Summe seiner Gedanken. Du bist heute so, wie dich deine Gedanken, Auffassungen und Überzeugungen geformt haben. Vielfach wirst du überhaupt nicht durch deine Umstände besiegt, sondern durch deine Haltung den Umständen und Problemen gegenüber. Das, was du über sie denkst, ist von wesentlicher Bedeutung, um sie zu überwinden, und oft entscheidet eine positive Haltung über Sieg oder Niederlage.Der Grund, warum wir das Thema über positives Denken behandeln müssen, bevor wir uns der Frage über ein positives Bekenntnis widmen . können, ist der, dass zwischen unserem Denken und dem, was wir sagen, ein untrennbarer Zusammenhang besteht. Worüber wir nachdenken und was wir glauben, ist gewöhnlich das, worüber wir sprechen und was wir bekennen. Unser Bekenntnis ist letztendlich nur der hörbare Ausdruck dessen, was wir denken und glauben. Deshalb wird dein Bekenntnis falsch sein, wenn dein Denken falsch ist. Wenn deine Gedanken negativ ‘Sind, wirst du kein positives Bekenntnis machen. Wenn unser Verstand mit Gedanken des Zweifels, der Furcht, des Versagens und der Sorge gefüllt ist, dann wird sich dies in unserer Aussage widerspiegeln; denn „wes „das Herz voll ist, des geht der Mund über“ (Mt. 12, 34). Krankheit, Misserfolg, Verdruss und Widerwärtigkeiten sind oft das Resultat falschen Denkens, denn in der Regel erfahren wir das, was wir denken und glauben. Die Schrift sagt: „Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Deshalb müssen wir unser Denken verändern, wir müssen es berichtigen. Denn unsere Gedanken sind wie die Saat, die wir im Garten unseres Verstandes säen, wo die Ernte hervorgebracht wird, die wir einholen werden. Satan wirkt durch unseren Verstand. Deshalb liegt der Ursprung vieler Krankheiten, Probleme und Misserfolge in unserem Verstand. Sie können dort Fussfassen, weil wir den lügenden und täuschenden Geistern des Feindes zuhören. Im letzten Winter wurdest du sehr krank, weil du sagtest: Übersetzt nach hebräischem Grundtext „lch glaube, ich werde Grippe bekommen, denn ich fühle mich nicht allzu „gut. Viele Kollegen sind krank und kommen nicht zur Arbeit, weil sie erkältet sind oder Grippe haben. Wenn ich daheim bleibe und mich vielleicht etwas hinlege, wird es mir besser gehen. Wenn nicht, dann werde ich mich beim Arzt zur Sprechstunde anmelden.“ Du bringst gewisse Dinge nicht zustande, weil du denkst, dass du sie nicht bewältigen kannst, oder du hast dich selbst davon überzeugt, dass du diese bestimmte Fähigkeit nicht hast und du deshalb keinen Erfolg haben wirst, auch wenn du es versuchst. Deine Ehe ist nicht so harmonisch, wie du sie gerne haben möchtest, weil du es Satan erlaubst, wegen jeder Kleinigkeit, di auftaucht. negative Gedanken in deinen Verstand einzupflanzen. Deshalb siehst du in ällem das Schlimmste und erhältst auch gewöhnlicherweise das, was du erwartest. Du scheinst von einer bestimmten Krankheit oder einem Leiden nicht geheilt werden zu können, oder du wirst von einem deiner Probleme nicht frei, weil du denkst, du könntest nicht geheilt und befreit werden. Du denkst, es sei zu ernst, oder du denkst, das ‘Problem sei zu verwickelt, oder du denkst, du habest zu wenig Glauben, und so weiter. Du stehst eines Morgens auf und sagst: „Ich darf nicht daran denken, dass ich nun den ganzen Tag im Büro verbringen muss. Heute werden die Rechnungsrevisoren kommen, und nach dieser Prüfung werde ich abends bestimmt starke Kopfschmerzen haben.“ Ist es dann ein Wunder, wenn der Tag auch genauso abläuft, wie du es erwartet hast? Du .erhältst deshalb diese negativen Dinge, die du bekennst, weil du sie erwartet hast. Wie oft hast du gesagt, wenn etwas nicht nach Plan verlief: „Ich habe es ja gewusst. Nichts gelingt mir!“Jemand, der Furcht, Besorgnisse, Krankheit und Niederlage bekennt, tut es weil er an Furcht, Besorgnisse, Krankheit und Niederlage glaubt. Er glaubt an diese Dinge, weil sich seine Gedanken ständig damit beschäftigen. Früher oder später wirst du glaube wenn du dich lange genug mit dem Gedanken beschäftigst. Wenn jemand sich mit Gedanken der Furcht ab gibt anstatt ihnen zu widerstehen, dann wird er anfangen. Furcht zu bekennen, was wiederum seine Furcht vergrössert. So entsteht ein Teufelskreis, der den Zustand, der beseitigt werden soll, nur noch verschlimmert.Zahllose Christen werden heutzutage durch negatives Denken besiegt. Sie denken, sie seien entweder zu alt oder zu jung, um von Gott gebraucht zu werden (Samuel jedoch war ein Kind, David ein Jugendlicher, Abraham und Mose in vorgeschrittenem Alter, als sie von Gott gerufen wurden). Sie denken, ihre Ausbildung sei ungenügend oder sie hätten keine Talente^ um dem Herrn auf wirksame Weise dienen zu können. (Sie übersehen die Tatsache, dass viele der Apostel einfache Fischer waren, dass Jesus keine formelle Ausbildung hatte und dass David, der König Sie denken, dass ihnen die nötigen Mittel fehlen, um sie für das Werk des Herrn einzusetzen oder dass ihnen einfach die Zeit fehlt, sich geistlichen Interessen so zu widmen, wie sie es gerne .wollten, weil sie sonst in finanzielle Schwierigkeiten kämen (sie sind .sich wahrscheinlich der Tatsache nicht bewusst, dass Christus versprochen hat, all ihre materiellen Bedürfnisse zu erfüllen, wenn sie das Reich Gottes an die erste Stelle setzten, Mt. 6, 33; Phil. 4, 19). Viele Christen leben deshalb nicht im Sieg, weil ihr Denken nicht richtig ist. Sädenken, dass sie keinen Erfolg haben werden. Sie erwarten einen Unfall. Sie rechnen damit, krank zu werden, da gewisse Krankheiten angeblich unvermeidbar sind. Sie glauben nicht daran, im Berufsleben weiterzukommen. Sie denken, dass sie eine Ausnahme sein könnten und die ‘Verheissung göttlicher Heilung nicht für sie ist. Sie glauben nicht, dass sie ‘das notwendige Geld erhalten werden, um an einer charismatischen Konferenz teilnehmen zu können. Sie glauben, dass ihre Kinder in Drogen odersonst in ernste Schwierigkeiten verwickelt werden können. Sie denken, dass sie wahrscheinlich beim Verkauf ihres Hauses Geld verlieren werden. Sie denken, dass andere ihre Anwesenheit nicht besonders schätzen, und ’so weiter, ad infinitum. Gewöhnlicherweise erhalten sie natürlich das, was sie erwarten.Die Kraft der Gedanken über unser körperliches und seelisches Wohlergehen sowie auch über unsere Umstände ist gewaltig, was uns die medizinische w Wssenschaft bestätigt. Wenn sich der Verstand beständig mit einem körperlichen Leiden beschäftigt, kann man kaum erwarten, dass dieses Leiden aufhört. Wenn du immer an ein Problem oder an eine Unvollkommenheit denkst, dann gibt es wenig Hoffnung auf Besserung.„Obwohl Sie vor einiger Zeit für die Heilung meiner Frau gebetet haben “ , sagte mir ein Mann nach einer Zusammenkunft, bei der ich gesprochen hatte, „steht sie jeden Morgen auf und glaubt, dass sie immer noch krank sei, weil sie immer noch gewisse Symptome hat, und sie glaubt nicht, dass es ihr jemals besser gehen wird.“Das Bemerkenswerte dieser Situation war, dass ich an jenem Abend in der ‘gleichen Gemeinde, in der ich auch für diese Frau gebetet hatte, kurz vorher für einen Mann mit genau der gleichen Krankheit betete. Er .war geheilt worden, obwohl es nur allmählich sichtbar wurde. Er kam am gleichen Abend zu mir, an dem auch der besorgte Mann mit mir über seine Frau gesprochen hatte und pries den Herrn für seine Heilung. Warum wurde nur der Mann geheilt und nicht die Frau? Beide hatten sie die gleiche Krankheit, und ich hatte für beide das gleiche Gebet gesprochen. Ganz einfach deshalb, weil der Mann seine Heilung angenommen hatte, als ich mit ihm betete und er fortan sein Denken der Krankheit .gegenüber verändert hatte, was den Kanal des Glaubens geöffnet hatte, .damit Heilung ihm zufliessen konnte. Die Frau dagegen dachte nicht, dass sie geheilt worden war, weil sie nicht sofort eine offensichtliche Besserung erfuhr. Sie war wegen ihres negativen Denkens an ihre Krankheit gebunden. Manchmal weigern sich einige Ärzte, einen Patienten weiter zu behandeln oder ihm Arznei zu verschreiben, weil sie erkennen, dass seine Krankheit . psychosomatisch ist und sie sehen, dass sie das Denken des Patienten . nicht verändern können. Viele Leute glauben, krank sein zu müssen, oder sie glauben, nicht gesund werden zu können oder weiterhin Arznei ein nehmen zu müssen, oder sie glauben, sich operieren lassen zu müssen. In einem Fall, der mir persönlich bekannt ist, wurde eine junge Frau hysterisch, als der Arzt ihr erklärte, sie könne nicht mehr länger im ‘Krankenhaus liegen bleiben, und sie müsse sich, wenn sie gesund werden wolle, den Gipsverband abnehmen lassen und nach Hause gehen. In einem anderen Fall vertraute mir ein geisterfüllter Arzt an. dass viele seiner Patienten, auch einige geistgetaufte, einfach glauben wollen, dass sie krank sind. „Zum Beispiel“, sagte er, „wenn ich den Blutdruck messe, fragen. sie sofort, ob er zu hoch oder zu tief sei. Sie erwarten gar nicht, dass er normal sein könnte. Sie wollen glauben, dass sie krank sind oder Beschwerden haben. Manchmal, wenn ich ihnen sage, dass ihnen nichts fehft. gehen sie von einem Arzt zum anderen, bis sie einen finden, der an ihnen irgendeine Krankheit feststellt.“Weil uns die Schrift sagt, dass uns unsere Gedanken, Auffassungen und Überzeugungen formen („wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist ei“), ist es unbedingt notwendig, dass wir unsere Denkgewohnheiten und Gedankenschemen vom Negativen ins Positive umändern und unsere Gedanken in Einklang mit Gottes Wort bringen. Wir müssen aufhören, an Krankheit, Armut, Unfähigkeit und Misserfolg zu denken und dies zu er , warten. In Röme12, 2 werden wir ermahnt: „. . . verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes.“ Wie können wir das tun? Es gibt vier grundlegende Prinzipien, die wir anwenden müssen, wenn wir uns positives Denken angewöhnen wollen, woraus dann ein positives Bekenntnis folgen wird. Nimm die Tatsache an, dass deine Haltung wesentlich wichtiger ist als Umstände.Kein Problem, dem du dich gegenüber siehst, wie schwer es auch sein, mag, ist so wichtig wie deine Haltung ihm gegenüber. Oft sind es nicht .deine Umstände, die dich besiegen, sondern deine Haltung ihnen gegenüber und was du über sie denkst. Denke daran: Umstände führen weder zum Sieg noch zur Niederlage; sie bieten nur die Gelegenheit, deine wirklichen Gedanken und Überzeugungen aufzudecken und das, was du in der entsprechenden Situation zu tun gedenkst. Viele Menschen erlauben es den Umständen, sie seelisch zu überwältigen und sind deshalb schon besiegt, bevor sie sich mit dem Problem befassen können. Deshalb ist letztendlich die Haltung wichtiger als die Umstände. In Anbetracht dieser Tatsache müsstest du also folgendes tun, wenn du .versucht wirst, durch ein ernstes Problem bedrückt und entmutigt oder .durch Umstände besiegt zu werden:a. Suche zuerst einen stillen Ort auf, wo du mit dem Herrn allein sein und Ihm dein Problem vorlegen kannst. Vielfach liessen Christen sich von einem Problem überwältigen, weil sie nicht genügend Zeit mit dem Herrn verbrachten, um eine befriedigende Lösung zu finden. Stattdessen hoffen ,sie einfach, dass „es dann schon irgendwie geht.“ Wir müssen lernen, vor .dem Herrn stille zu sein und geduldig auf Ihn zu warten, wenn wir wollen, dass Er zu uns spricht (Ps. 27,14; 46,11).b. Nimm dir von Anfang an vor, dass du auf jeden Fall deinem Problem gegenüber eine positive Haltung aufrechterhalten willst, wie hoffnungslos auch immer die Situation im Augenblick sein mag. Denke daran, kein Problem, ganz gleichgültig wie schwierig es dem ersten Anschein nach aussehen mag, ist bedeutungsvoller als deine Haltung gegenüber demselben. Denn oft wird deine Niederlage durch deine Haltung herbeigeführt. Gott kann in einer Atmosphäre des Zweifels, der Furcht oder des negativen Denkens nichts für dich tun.c. Bete über deinem Anliegen mit einem Gewissen, das vor Gott frei von aller Schuld ist. An diesem Punkt erlauben viele Christen einem Geist des ‘Stolzes oder der Unehrlichkeit, sie zu besiegen. Aber gerade hier müssen wir mit Gott und uns ehrlich sein, wenn wir Seine Hilfe erwarten. Gib deine Fehler in der entsprechenden Situation zu, und bekenne deine eigenen Schwächen oder Sünden. Denn oft liegt der Fehler nicht beim Nächsten, wie man es oft meint, sondern vielmehr bei dir, und dein Herz muss gereinigt werden (Mt. 7,1 5). Gott möchte uns wenn wir es Ihm erlauben die Lösung unseres Problems zeigen. Vielfach schliesst diese Lösung unseres Problems eine Veränderung unserer Haltung oder Lebensführung ein. In 1.Johannes 3,21 22 wird uns versichert, dass Gott unsere Bitte /erhört und Er uns die Lösung unseres Problems zeigt, wenn uns unser .eigenes Herz während des Betens nicht verdammt. Wir können angesichts einer bestimmten Situation nicht eine trotzige, selbstgerechte Haltung aufrechterhalten oder versuchen, mit einem unversöhnlicher .Geist zu beten (Mk. 11,25 26), denn dies stellt ein grundsätzliches Hindernis wirksamen Gebetes dar, welches beseitigt werden muss, bevor wir erwarten können, dass Gott etwas für uns tun wird.d. Überprüfe in Ruhe die ganze Angelegenheit im Lichte der Schrift, und denke besonders an die positiven Gesichtspunkte deiner Situation. Natürlich bist du vielleicht versucht zu denken, dein Problem liege jenseits jeglicher Lösung, und es sei ummöglich, angesichts dessen noch eine positive Haltung aufrechtzuerhalten und es wenig Sinn habe, die Lage zu .überprüfen, denn es wäre einfach Zeitverschwendung, da es ja nichts .gibt, was möglicherweise zu deinen Gunsten stünde oder dich ermutigen ‘könnte zu glauben, dass es jemals wieder besser werden könnte.Es sollte offensichtlich sein, dass eine solche Haltung immer in Niederlage .endet, denn „wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Denke .daran, dass für Gott kein Problem zu gross ist, sondern „bei Gott sind alle Dinge möglich“ (Mt. 19, 26). Keine Situation ist so schlimm, dass du keine ‘vorteilhaften Gesichtspunkte finden könntest, die zu deinen Gunsten , sprächen, wenn du die Lage ernsthaft und in aller Ruhe überprüfst. Oft wirst du so eine Lösung finden oder es zeigt sich wenigstens ein Ausweg .der dir eine Niederlage erspart. Vor einigen Jahren hat ein Bruder im Herrn innerhalb kurzer Zeit mehrere Anfechtungen seines Glaubens erlitten und war versucht, entmutigt zu .werden. Zum Beispiel wies ein Verleger, der ihm eine Veröffentlichung zu . gesagt hatte, grundlos sein Manuskript zurück, an dem er längere Zeh . gearbeitet hatte. Er musste seine Lehrtätigkeit aufgeben, für die er sich .mehrere Jahre vorbereitet hatte, weil er mit seiner christlichen Überzeugung keinen Kompromiss schloss. Er verlor das Vertrauen einiger seiner , Freunde und Glieder der Kirche, in der er mehrere Jahre als Pastor tätig „war, weil von religiösen Elementen in dieser Kirche falsche Gerüchte über ihn verbreitet wurden. Er wurde in seinem Versuch entmutigt, ein unabhängiges, religiöses Werk für den Herrn aufzubauen. Ausserdem sah er sich der Tatsache gegenüber, kein regelmässiges Einkommen mehr zu er halten, und zudem litt er während dieser Zeit an zwei ernsthaften Krankheiten.Obwohl er durch all diese widrigen Umstände versucht war, entmutigt zu werden, entschloss er sich jedoch, eine positive Haltung beizubehalten. Er begann die Segnungen aufzuzählen, anstatt herumzusitzen und sich über diese Umstände zu beklagen. Dabei fand er heraus, dass seine Lage gar nicht so schlecht aussah: der Verleger hatte sein Wort zwar nichtgehalten, aber es gab auch andere, denen er das Manuskript vorlegen ‘ konnte; obwohl seine Kirche ihn zurückgewiesen hatte und einige seiner Freunde und Bekannten dachten, dass seine Auffassungen sehr extrem seien, konnte er in der Verheissung von Psalm 27,10 ruhen: „Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der Herr nimmt mich aüfi , obwohl er seine Lehrtätigkeit aufgeben musste und der Herr die Gründung eines unabhängigen Bibelinstitutes nicht zuliess, gab Gott ihm den Auftrag, eine neutestamentliche Gemeinde zu gründen, die keiner religiösen ‘Organisation unterstellt war, welche deren Botschaft oder Dienst beherrschen könnte. Zudem herrschte in dieser kleinen Schar von Gläubigen ei ‘ ne Einheit des Geistes und eine Einigkeit in der Zielsetzung, wie es nur in ‘ wenigen Gemeinden der Fall war; seine Familie unterstützte seine ent Scheidungen für diesen Weg; sein Gesundheitszustand war trotz der „ernsthaften Krankheiten eigentlich gut; obwohl er ohne ein regelmässiges ‘Einkommen war, hatte ihm Gott ein abbezahltes Haus gegeben und seine täglichen Bedürfnisse auf andere Weise gestillt. Weil er sich entschlossen hatte, in all diesen Anfechtungen eine positive . Einstellung beizubehalten und Gott dafür dankte (Mt. 5,10 12; Jak. 1, 2 4) , und willig war, all die ihm günstig gelegenen Gesichtspunkte dieser Situation ernsthaft in Erwägung zu ziehen, verwandelte Gott wie bei Hiob letztlich all die Anfechtungen in Segnungen. Nach einigen Jahren wurde er und seine Gemeinde mit dem Heiligen Geist erfüllt; sein Manuskript wurde von einem anderen Verleger angenommen und 1968 von,, Christianity Today“ als das führende Buch seines Gebietes ausgewählt; seine Leiden wurden gehejjt; er wurde reichlich mit zeitlichen Gütern gesegnet, . und sein Dienst begann sich in einem solchen Ausmass auszudehnen, dasser nun im ganzen Land als Bibellehrer und Konferenzredner eingeladen wird und der Autor mehrerer weitverbreiteter Bücher ist.Es ist also eindeutig, dass die Haltung wichtiger ist als die Umstände. ‘ Weder deine Probleme noch die Umstände besiegen dich es ist deine . Haltung ihnen gegenüber das, was du über sie denkst, denn „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Das Leben als Christ bedeutet nicht Freiheit von Anfechtungen, sondern den Anfechtungen gegenüber die richtige Haltung einzunehmen, damit wir lernen, durch zuhalten und die Schwierigkeiten zu überwinden, denn dadurch reifen wir im Glauben und verherrlichen Gott. Wenn du deine Situation imLichte der Verheissungen Gottes, die Er dir in Seinem Wort gegeben hat, ruhig überprüfst, wirst du gewisse Anhaltspunkte finden, die zu deinen . Gunsten stehen und letztlich zu einer Lösung führen werden. e. Erwarte von Gott, dass Er dir hilft, eine befriedigende Lösung zu finden, ~ denn es ist deine Haltung des Glaubens, die du jetzt einnimmst und di über Sieg oder Niederlage entscheidet. Wenn du glaubst, dass eine Lösung gefunden werden kann, und wenn du genügend Zeit vor dem Herrn verbringst und erwartest, dass Er dir die nötige Hilfe und Führung gibt, dann kann dich kein Problem besiegen, wie schwierig die Lage auch aus sehen mag. Es ist dabei von äusserster Wichtigkeit zu erkennen, sofern wirwirklich von Gott erwarten, dass Er uns bei der Lösung unseres Problems hilft und wir dabei nicht zweifeln (Jak. 1,5 7), dass wir kraft dieses Glaubens alle Dinge in den Bereich des Möglichen bringen, denn Jesus verheisst: Seite 11„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“ (Mk. 9, 23).„Aber du kennst meine Probleme einfach nicht. Es sieht so aus, als ob es keine Lösung dafür gäbe. Ich bin am Ende meiner Weisheit angelangt. Ich sehe keinen Ausweg mehr!“ klagen einige in ihrer Verzweiflung. Wenn dir auch so zumute ist, dann schlage ich dir vor, dass du beginnst, den Herrn zu preisen, denn wenn du am Ende bist, kannst du nicht mehr tiefer sinken. Es gibt nur noch eine Richtung, in die sich alles entwickeln kann aufwärts! Darum erwarte, dass sich die Lage verbessert, denn schlimmer kann sie ja nicht mehr werden. Dann wird deine positive Haltung des Glaubens alle Dinge in den Bereich des Möglichen bringen (Mk. 9, 23). 2. Um dir positives Denken anzugewöhnen, solltest du an zweiter Stelle deine Gedanken mit Gottes positiven Verheissungen sättigen. Denke daran, deine Gedanken sind die Saat, die du im Garten deines Verstandes ausstreust und die die dementsprechende Ernte ergibt. Dein Verstand kann dir nur das zurückgeben, mit was du ihn Tag für Tag fütterst. Stelle dir deinen Verstand als einen Garten vor, der entweder Weizen oder Unkraut hervorbringt, was völlig davon abhängt, welche Samenart du säst. Es gibt zwei Regeln, um erfolgreich den Garten zu bestellen, die ebenso .“wirksam sind, wenn wir die Gewohnheit positiven Denkens entwickeln. a. Du musst eine gute Gedankensaat säen. Gewöhne dir am Morgen vor dem Aufstehen an, deine Gedanken mit den positiven Verheissungen Gottes zu sättigen, denn wie ich entdeckt habe, besiegt Satan viele Christen auf dem Wege vom Schlafzimmer zum Frühstückstisch. Er flüstert ihnen Gedanken der Furcht, der Sorge, der Angst, des Zweifels und der Niederlage ein. Diese ersten Gedanken, di von deinem Bewusstsein aufgenommen werden, sind äusserst wichtig,denn diese Saat wird dein Denken den ganzen Tag über beeinflussen. Wenn du also nach dem Aufwachen versucht bist, niedergeschlagen zu sein, dann denke noch vor dem Aufstehen eine Zeitlang über solche Verheissungen nach wie: „Die Freude am Herrn ist meine Stärke“ (Neh. 8,10), oder: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns freuen und fröhlich in ihm sein“ (Ps. 118, 24). Zur Zeit der Anfechtung, und wenn deineFeinde dich herausfordern, dann erlaube dem Heiligen Geist, dir den Frieden Gottes zu geben und dich mit Gedanken zu trösten wie: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was sollte mir ein Mensch tun?“ (Hebr. 13, 6). Lass dir erneut die Gewissheit geben, die Gott Seinen Kindern verheisst: „Wenn er mich ruft, will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreissen und ihn zu Ehren bringen“ (Ps. 91,15). Wenn du dich einer scheinbar unlösbaren Situation gegenüber siehst, erinneredich daran, dass Gott gesagt hat: „In dem allem aber überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat“ (Rom. 8, 37). Bekenne im Glauben: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus“ (Phil. 4,13). Wenn dir deine Anfechtungen besonders schwer erscheinen und sie deine Fassungskraft übersteigen, dann lass deine Gedanken in der wunderbaren Zusicherung Gottes ruhen: „Wir wissen aber, dass denen,die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind“ (Rom. 8, 28). Denke auch an die Verheissung: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärkedich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meinerGerechtigkeit. . . Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass ..dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen“ (Jes. 41,10; 43, 2).Diese ersten Eindrücke, mit denen du dich nach dem Aufwachen beschäftigst, beeinflussen und bestimmen dein Denken den ganzen Tag . über. Beginne also jeden Tag, indem du dich an den positiven Verheissungen erfreust, insbesondere an denjenigen, die sich auf dein jeweiliges . Bedürfnis beziehen. b. Du musst den Garten deines Verstandes pflegen. Du musst dich täglich um deinen Verstand kümmern, indem du positiv denkst und alles Unkraut ausreisst, seien es leere, kritische, unreine oder zweifelnde Gedanken sowie alles, was von negativer Art ist. Jeder Gedanke ist wie ein Saatkorn, das gesät wird und gelegentlich irgendeine Frucht hervorbringt. Wenn es ein guter Gedanke ist, muss er durch Gebet und Glaube ernährt werden, während das Unkraut umgehend herausgerissen und an dessen Stelle ein gutes Saatkorn gesät werden muss. Dieses Unkraut-Jäten ist oft schmerzhaft, und dein Fleisch möchte sich dieserBeschneidung und Reinigung des Denkens widersetzen. Deshalb ziehen es viele vor, ihre Zweifel und Ängste sowie ihre falschen Ansichten und verkehrten Gedanken zu behalten, denn die Kosten, die mit der Veränderung ihrer Denkgewohnheiten und dem Austausch von negativen oder kritischen Gedanken gegen gesunde Gedanken des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und der Freude verbunden sind, sind manchmal zu hoch, als dass sie dieselben bezahlen wollen. Ich bezeichne diesen Vorgang, bei dem wir unseren Verstand pflegen, als „geistliche Gehirnwäsche“. Augenscheinlich füllt Satan den Verstand der meisten Christen mit Gedanken des Zweifels, der Furcht, der Unfähigkeit, der Unsicherheit, der Sorge und der Niederlage. Deshalb muss dieses Negative herausgespült und der Verstand mit dem positiven Wort Gottes gesättigt werden, bevor der Feind gezwungen werden kann, das Feld der Gedanken zu räumen. 3. Übe Gedankenkontrolle aus, um die Gewohnheit positiven Denkens zu entwickeln. Wie jeder andere auch hast du viele Jahre hindurch den Verstand darauf , eingeübt, falsche und leere Gedanken, negative und schädliche Gedanken, Gedanken der Krankheit, des Zweifels, der Furcht und des Misserfolges aufzunehmen, ganz zu schweigen von dem Gutteil an religiösem Irrtum. Der Verstand kann von solchen Denkgewohnheiten und Irrtümern nicht in einem Moment befreit werden. Ja, es ist nur dann möglich, wenndu dem Heiligen Geist erlaubst, die uneingeschränkte Kontrolle über alle deine Gedanken und Auffassungen zu übernehmen. Dies ist die Bedeutung der Ermahnung Gottes in Römer 12, 2: „Verändert euch durch die Erneuerung (ein Vorgang) eures Sinnes.“ Wenn du damit anfängst, Gedankenkontrolle auszuüben, wirst du erkennen, dass du eigentlich in einem geistlichen Kampf mit den Gewohnheiten deines Denkens stehst, die du in deinem Verstand entwickelt hast. Manch . mal möchte dein Verstand oder Intellekt rebellieren, indem Satan dir einflüstert, dass du dir „nur etwas vormachst“ oder dass dies alles nur „Psychologie“ und „Selbstsuggestion“ ist. Ganz im Gegenteil, Gedanken kontrolle auszuüben heisst nicht, sich selbst nur etwas vorzumachen, sondern vielmehr trifft zu, was auch die medizinische Wissenschaft herausgefunden hat: „Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“. Christen, die im Sieg wandeln, sind solche, die ihre Gedanken kontrollieren, „ indem sie ihren Verstand von allem Negativen entleeren, das Satan in sie hineinlegen will und die ihr Denken mit Gottes positiven Verheissungen v sättigen. Das Wort Gottes lässt uns keinen Zweifel über diesen Punkt, dennPhilipper 4, 8 mahnt uns: „Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was _ ehrbar, was gerecht, was rein, was lieblich, was wohllautet, sei es etwa eine Tugend, sei es etwa ein Lob, dem denket nach!“Um dieser Ermahnung gerecht zu werden, müssen wir Gedankenkontrolle üben. Wir müssen bewusst unser Denken von allem Negativen über di Person, das Problem oder die Situation, mit der wir konfrontiert sind, ab “ wenden, anstatt Satan zu erlauben, die Kontrolle über unsere Gedanken zu übernehmen. Denn nach Sprüche 23, 7* liegt die Entscheidung über “ Sieg oder Niederlage in unserer Hand. Was wir über eine bestimmte Situation denken, hat einen grossen Einfluss auf die eigentliche Lage. Wenn du Gedanken der Erschöpfung oder der Krankheit zulässt, reagiert dein „Körper automatisch darauf, weil dein Verstand eine direkte Kontrolle über „das Nervensystem, die Drüsen, die Muskeln, das Herz, den Blutdruck und „“dergleichen mehr ausübt. So wie du denkst, dass du dich fühlst, hat „deshalb einen ausschlaggebenden Einfluss auf dein tatsächliches Befinden. Die medizinische Wissenschaft hat aufgezeigt, dass es nicht die vielen Stunden oder harte Arbeit sind, die unsere Energie verzehren, „sondern unsere falsche Einstellung gegenüber unserer Arbeit. Unsere „Innere Einstellung spielt eine wichtige Rolle, was unseren körperlichen “ Zustand, unsere Lebenserwartung, unseren Erfolg oder Misserfolg in unserem Beruf sowie unser Leistungsvermögen und unser allgemeines Wohlbefinden angeht. Wenn wir lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren und keine Gedanken der Überdrüssigkeit, der Sorge, des Zweifels, der Angst und der Niederlage sowie der Abneigung einer Situation gegenüber zu bekennen, werden wir entdecken, dass es wirklich keine Rolle spielt, wie schwierig die Aufgabe sein mag oder wie viel Zeit sie in Anspruch nimmt. Wenn du also deiner Arbeit überdrüssig bist, dann bekenne nicht di Überdrüssigkeit oder Langeweile und beklage dich nicht, sondern mache .eine kleine Pause und denke über die Verheissung nach: „Die Freude am Herrn ist meine Stärke“, oder: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.“Schon oft verbrachte ich den ganzen Tag in meinem Studierzimmer, verliess dann um 16.00 Uhr das Haus, fuhr 300 Kilometer zu einer Versammlung, sprach etwa zwei Stunden lang, diente den Bedürfnissen der Anwesenden eine weitere Stunde und verbrachte oft nochmals eine Stunde mit seelsorgerlichen Gesprächen und fuhr dann in der gleichen Nacht wieder nach Hause. Manchmal werde ich gefragt: „Werden Sie nach einem solchen Tag nicht .müde ? Sind Sie nicht am Ende Ihrer Kräfte?“Ich antworte dann: „Im Gegenteil, ich werde gewöhnlich nicht müde. Ja, “manchmal bleibe ich noch auf, wenn ich heimkomme, und lese oder Aarbeite sonst noch etwas nach einem solchen Tag.“Es sind nicht die vielen Stunden oder harte Arbeit, die die Energie verbrauchen, sondern die falsche Haltung. Ich werde ganz einfach infolge meines arbeitsreichen Tages nicht müde. Seit vielen Jahren arbeite ich 15 bis 16 Stunden am Tag und das sieben Tage in der Woche. Das Geheimnis? Ich übe mich in Gedankenkontrolle und entwickle eine richtige Haltung meiner Arbeit, meinen Umständen, Gott, mir selbst und anderen gegenüber. Dies verhindert einen Energieverlust, der viele Men sehen erschöpft, untauglich, gelangweilt und desinteressiert macht, weil sie eine negative Haltung haben. Übe dich ganz bewusst in der Kontrolle deiner Gedanken. Schliesse alle , negativen Gedanken in dem Moment aus deinem Verstand aus, in dem Satan sie in dein Bewusstsein einpflanzen will. Erlaube dann dem HeiligenGeist, dich auf positive Gedanken dem Problem, dem Menschen oder der Situation gegenüber aufmerksam zu machen. Wenn du das tust, wirst du “ sehen, dass du die volle Freude deiner Errettung immer mehr erfahren und im Sieg wandeln wirst, ohne dabei die Umstände zu berücksichtigen. 4. Positives Denken folgt, wenn du in jeder Situation völligen Glauben an Gott ausübst Warum besteht ein Zusammenhang zwischen Glauben und positivem Denken? Weil das Ausmass deines Glaubens und Vertrauens in die Verheissungen Gottes einen ausschlaggebenden Einfluss auf deine Haltung und dein Denken hat. Spannungen, Besorgnisse und emotioneller Stress sowie viele Fälle von körperlichem und geistlichem _ Zugrundegehen sind die Folge eines Mangels an innerer Harmonie und ^ innerem Frieden. Zur besseren Entwicklung einer positiven Haltung solltest du in drei Gebieten deines Lebens lernen, in völligem Glauben und , ganzer Abhängigkeit von Gott zu leben.a. Wende deinen Glauben auf alles an, was Gott für dich bereitet und dir verheissen hat Gott erwartet von uns, dass wir Ihm vorbehaltlos vertrauen, dass Er das alles für uns tun wird, was Er uns versprochen hat. Wir müssen völliges Vertrauen in den Herrn haben, dass Er all unsere Bedürfnisse stillt, uns heilt, beschützt und befreit, wie Er es immer wieder in Seinem Wort versprochen hat. Unsere Haltung wird davon gewaltig beeinflusst, wenn wir wissen, dass Gott alles für uns tut, was Er uns versprochen hat, wenn wir Ihn darum bitten (Mt. 21, 22). Warum? Völliges Vertrauen auf den Herrn in allen Dingen lässt keinen Raum für emotioneilen Stress, Aufregung, Sorge und Angst. Die Versicherungsgesellschaften werden reich, weil die Menschen Angst haben und sich fürchten und nicht an Gottes Verheissungen glauben, die wir zum Beispiel in Psalm 37; 91; 121; Matthäus 6,19 34; 21,22; Philipper 4,19; Jakobus 5,14 16 und 3. Johannes 2 finden, um nur einige von wortwörtlich Tausenden von Verheissungen zu erwähnen, die Gott dem Gläubigen gegeben hat.Die medizinische Wissenschaft betont, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch, also eine Folge von emotionellem Stress sind. Über die Hälfte der Krankenhausbetten sind von Patienten belegt, die wegen emotionellem Stress, Sorge, Angst und Aufregung körperlich und seelisch krank sind, denn „wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Menschen werden oft so, wie sie denken. Sie bestimmen ihr Leben durch ihre Haltung. Meistens empfangen sie auch, was sie erwarten. Die Ärzte sagen uns, dass nicht das, was wir essen, Geschwüre verursacht, sondern das, was an uns nagt. Völliges Vertrauen auf den Herrn in allen Dingen wird in dir eine positive Haltung gegenüber allen Umständen des Lebens wirken und trägt viel dazu bei, emotionellen Stress, Angst, Sorge und Aufregung zu beseitigen. b. Eine positive Haltung kommt aus der Gewissheit, dass du Gottes Willen erkennst und tust Die Unsicherheit darüber verursacht bei vielen Christen Verwirrung, Unklarheit, Zweifel, Furcht und Enttäuschung. Sie verausgaben sich geistig, körperlich und geistlich, währenddem sie im Kreis laufen und sich verwirrt und verstört fragen, ob sie in Gottes Willen wandeln. Sie stehen ihren Problemen ratlos gegenüber oder fragen sich, ob sie in einer bestimmten Sache die richtige Entscheidung getroffen haben. Viele Pastoren befinden sich in der Lage, die religiöse Funktion eines Psychiaters erfüllen zu müssen, weil ihre Kirchen mit Christen gefüllt sind, die bedrückt, verstört und verwirrt durchs Leben gehen, ohne den Willen Gottes für sie klar zu verstehen. Es ist ein grosser Segen, inneren Frieden zu haben, weil du weisst, dass du in Gottes Willen wandelst und Seine Absicht mit deinem Leben erfüllt wird. Wie tröstlich ist es zu wissen, dass wir Seine Hilfe und Führung erfahren dürfen, wenn wir mit einer wichtigen Entscheidung oder einem Problem konfrontiert werden und wir eine Lösung dazu suchen. Gott hat einen Plan für das Leben eines jeden Christen, und es ist Sein Wunsch, dir SeinenWillen zu offenbaren, dir zu helfen, deine Probleme zu lösen und dich bei einer wichtigen Entscheidung zu führen. So viele Christen scheinen nichts über ein gottgeführtes Leben zu wissen. Von ihrer Verwirrung her zu schliessen, könnte man meinen, dass Gott sie nur errettet hat, um sie im Stich zu lassen und sie sich in der Welt durchschlagen müssen, so gut sie können. Überall finden sich Christen, die ziellos sind, den falschen Beruf ausüben, die eine falsche Wahl oder eine falsche Entscheidung getroffen haben, die unsicher, bedrückt, enttäuscht oder durch Umstände entmutigt worden und ohne Gewissheit sind, was der Wille Gottes für ihr Leben ist. Es ist nicht Gottes Wille, dass irgendein Christ solche Verwirrung und Niederlage erleiden muss. Warum? Weil Er uns in Seinem Wort versichert: „Vom Herrn kommt es, wenn eines Mannes Schritte fest werden, und er hat Gefallen an seinem Wege“ (Psalm 37, 23). Dies bedeutet, dass wir Gottes Willen für die uns bevorstehenden Entscheidungen ermitteln können. Wir können Fehler und kostspielige Fehlschläge vermeiden. Wir können Seinen Willen für unser Leben erkennen und uns Seiner täglichen Führung gewiss sein. So können wir den Zweifeln, Sorgen und Enttäuschungen ein Ende bereiten, die sich aus der Unfähigkeit ergeben, Seinen Willen zu erkennen. Ich habe dieses Gebiet ausführlich in meinem Buch behandelt: „Wie man den Willen Gottes erkennen kann.“ Dem Gläubigen sei versichert, dass er nicht verwirrt und verstört durchs Leben stolpern muss, denn die Schrift führt immer wieder an, dass Gott uns nicht nur Seinen Willen offenbaren will, sondern uns auch die Möglichkeit gegeben hat, diesen zu ermitteln. Eine positive Einstellung und positives Denken rühren von der Gewissheit her, dass wir Gottes Willen für uns kennen und ihn erfüllen.c. Eine positive Haltung und positives Denken stellen sich ein, wenn wir die göttliche Zusicherung von Römer 8,28 ohne Einschränkung annehmen. Die Verheissung, „denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum Besten, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind“, trägt viel dazu bei, Sorge, Unruhe und Angst um die Umstände und ihre Wirkung auf unser Leben zu beseitigen. Wenn wir schwieriger Umstände wegen versucht sind, bedrückt oder niedergeschlagen zu sein, oder wenn es so aussieht, dass „alles schief geht“ und es keine sofortige Lösung unserer Probleme gibt, wenn es schwer zu verstehen ist, warum wir manchmal solche Anfechtungen oder Verfolgungen erleiden müssen, durch die wir gerade gehen, dann haben wir die himmlische Zusicherung von Römer 8, 28 39. Wenn wir sie im Glauben annehmen, wird uns innerer Friede gegeben und eineHarmonie zuteil, die jedes menschliche Verständnis übersteigt. Diejenigen, die im Glauben an diese Verheissung ruhen, haben die wunderbare Gewissheit, dass nichts sie antasten kann, was Gott nicht sendet oder zulässt. Nichts geschieht durch Zufall in ihrem Leben, und all ihre Anfechtungen, Probleme und Erfahrungen stehen im Zusammenhang mit dem Ziel Gottes für ihr Leben. Jedes angenehme oder unangenehme Erlebnis wird von Gott zu Seiner Ehre und schlussendlich zu ihrem Nutzen geleitet. Solche Gewissheit macht es uns möglich, eine positive Haltung zu entwickeln, durch die wir davon ablassen können, unsere Anfechtungen zu verachten, und wir weigern uns, uns über Dinge zu beklagen, die uns irritieren oder ärgerlich machen. Auch können wir in schwierigen Umständen in der Gewissheit fröhlich sein, dass dies Gottes reinigendes Werk in uns ist, denn Er hat grosse Segnungen für uns und andere bereit, sobald Er Sein Werk in uns vollendet hat (1. Mose 50,15 20; Jak. 1, 2 4). Weil viele Christen die göttliche Absicht in ihren Anfechtungen und unerfreulichen Erfahrungen nicht kennen, sträuben sie sich dagegen und klagen: „Warum muss mir das passieren?“ Infolgedessen geht der Wert der Anfechtungen verloren. Gott gibt uns absichtlich nicht immer klare, genaue Gründe für unsere Anfechtungen an, sondern lässt Unverständliches und Verworrenes in unserem Leben unbeantwortet, damit wir lernen, einen starken und durchhaltenden Glauben an Ihn und Seine Verheissungen zu entwickeln, und damit wir sehen, dass „alle Dinge denen zum Besten dienen, die Gott lieben, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ Es ist von grösster Wichtigkeit, dass wir uns die Tatsache vor Augen halten, dass Dinge wie Stress, Sorge, Aufregung, Furcht und Niedergeschlagenheit von falschem und negativem Denken stammen und sie in einer unmittelbaren Beziehung zu dem Mangel an Glauben und Vertrauen in das Wort Gottes stehen, das uns Heilung, Gesundheit, Schutz, Befreiung, Freude und inneren Frieden sowie die Erfüllung jedes Bedürfnisses verspricht. Die Schrift sagt: „Durch Stillesein und Vertrauen (Hoffen) würdet ihr stark sein“ (Jes. 30, 15). Darum sollten wir lernen, eine richtige Haltung zu entwickeln und die Gewohnheit positiven Denkens einzuüben. Positives Denken ist eine Folge von völligem Glauben an Gott in allen Umständen, da das Ausmass unseres Glaubens und Vertrauens in die Verheissungen Gottes einen wesentlichen Einfluss auf unsere Haltung und unser Denken hat. Zweites KapitelPositives Bekenntnis„Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge.“ Sprüche 18, 21Der christliche Glaube ist ein Bekenntnis von Anfang bis Ende. Glauben heisst nicht, einfach an etwas zu glauben, sondern schliesst auch ein, was wir sagen oder bekennen. „Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber bekennt man zur Seligkeit“ (Römer 10,10). Hier wird die Wichtigkeit und Notwendigkeit des Bekenntnisses klar zum Ausdruck gebracht, denn wie uns Jesus in Matthäus 10,32 33 und Johannes 12,42 43 zeigt, ist zur Errettung nicht nur Glaube, sondern auch Bekenntnis nötig. Zweimal werden wir im Hebräerbrief ermahnt, „am Bekenntnis der Hoffnung festzuhalten ohne Wanken“ (Hebr. 10, 23.35 36), und Jesus lehrt uns in Markus 11, 23, dass wir erhalten werden, was immer wir im Glauben aussprechen. Da laut Sprüche 18,21 „Tod und Leben in der Gewalt der Zunge stehen“, ist es unbedingt notwendig, dass wir über unseren Worten wachen und uns angewöhnen, immer ein positives Bekenntnis abzulegen. Genauso wie ein positives Bekenntnis, das im Einklang mit Gottes Wort steht, Segen und Sieg bringen wird, so wird ein negatives Bekenntnis von Zweifel, Furcht, Krankheit oder Niederlage zu Not und Misserfolg führen, denn die Schrift sagt aus, dass man „sich durch seine Lippen verstricken“ wird (Spr. 6, 2). Satan wird dich mit deinen eigenen Worten gebunden, arm, krank und unterdrückt halten, wenn du ein negatives Bekenntnis aussprichst wie „Ich fürchte, dass ich diese Arbeit nicht ausführen kann, wie ich sollte. Ich weiss, dass es schief gehen wird, wenn ich es versuche.“„Ich fühle mich nicht so wohl. Ich glaube, ich bekomme Grippe.“„Sehr wahrscheinlich werde ich nicht gehen können, da ich sicher das Geld nicht rechtzeitig erhalte.“„Ich habe immer noch meine Symptome und Schmerzen, obwohl schon vor einigen Wochen mit mir um meine Heilung gebetet wurde. Vielleicht ist es dieses Mal nicht Gottes Wille, mich zu heilen. „Wie sehr ich mich auch anstrenge, es sieht so aus, als könnte ich dieses Problem nicht überwinden.“„Ob ich mich wohl je besser fühlen werde?“„Ich wusste es ja, dass es heute regnen würde. Es regnet immer, wenn wir draussen etwas unternehmen wollen.“„Ich habe für die Errettung meiner Frau gebetet, aber es scheint eher schlimmer als besser zu werden. Ich glaube einfach nicht, dass sie sich je ändern wird.“„Ich glaube, dass mich mein Mann mit seiner Erkältung angesteckt hat.“ „Warum muss das immer mir passieren?“„Durch den starken Verkehr fährt immer mein Mann, denn ich habe Angst, ich könnte einen Unfall verursachen.“„Ob wohl diese Schmerzen in meiner Brust auf eine Herzkrankheit hinweisen?“„Bitte mich nicht, öffentlich zu sprechen, denn ich werde immer ganz nervös und kann kein Zeugnis ablegen.“„Meine Stirnhöhlensache wird immer um diese Jahreszeit schlimmer.“„Ich kann dieses Schweinefleisch nicht essen, weil es mich immer krank macht.“„Ich wage mich nicht an diese Arbeit heran, denn es geht über mein Vermögen.“„Wenn alles gut geht, werden wir kommen, aber es sieht nicht danach aus.“„Ich weiss nicht, was wir tun werden, wenn die Lebenskosten immer weiter steigen.“„Ich habe diesen guten Posten, auf den ich hoffte, nicht erhalten. Aber ich habe es eigentlich nicht anders erwartet, da es ja doch immer schief geht.“„Nun, ich habe es bis zu diesem Punkt geschafft, aber das ist alles, was ich tun kann. Nach meinem Dafürhalten werde ich mehr nicht erledigen können.“Den Einfluss der finsteren Mächte auf die Menschheit können wir nirgends deutlicher erkennen als an Satans Kontrolle und Einfluss über die Gedanken der Menschen und ihr Bekenntnis. Im allgemeinen hat das, was wir hören, sei es über das Radio oder das Fernsehen, im Flugzeug oder im Restaurant, eine negative Betonung. Die Zeitungen und Berichterstatter veröffentlichen selten einen guten Bericht, da dieser wohl nicht genug Aufsehen erregt. Hast du zum Beispiel jemals gehört, dass über 201 Millionen Amerikaner nicht drogensüchtig sind? Wurde die Tatsacheberichtet, dass Tausende von konfessionellen Christen letztes Jahr die Taufe im Heiligen Geist erhalten und in Zungen gesprochen haben? Wurdest du durch Berichterstatter informiert, dass es im letzten Semester Millionen von Studenten gab, die nicht in irgendeiner Form rebelliert oder sich gegen die Autorität aufgelehnt haben? Wurde in der Presse berichtet, dass es in den Vereinigten Staaten über 90 Millionen Männer gab, die in den letzten zwölf Monaten keine kriminelle Tat begangen haben? Hat dich die letzte Unterhaltung, die du im Restaurant während des Essens mitangehört hast, auferbaut oder wurde wie gewöhnlich über Operationen, Magengeschwüre, Unfälle oder finanzielle Schwierigkeiten gesprochen? Wann hat dir das letzte Mal jemand beim Gespräch über einen Bekannten oder einen Freund etwas Gutes erzählt? Warum erhalten wir gewöhnlich auf die einfache Frage: „Wie geht es dir heute?“ einen ausführlichen medizinischen Bericht über alle Schmerzen und Leiden des Betreffenden?Es ist mir überall aufgefallen, dass Christen durch ihr negatives Bekenntnis besiegt werden. Niemand liesse sich absichtlich von einem Arzt Grippekeime geradewegs ins Blut spritzen, und doch tust du genau das, wenn du beim ersten Anzeichen der Krankheit sagst, dass du wahrscheinlich Grippe bekommst. Denn die Bibel sagt, dass „du dich durch deine Lippen verstrickst“ (Spr. 6, 2). Dein Zustand ist immer deinem Bekenntnis gleich. Das Wort Gottes erklärt uns, warum das so ist: „Denn wie er es abmisst in seiner Seele, so ist es“ (Spr. 23, 7 Elberf. Übersetzung). Und wiederum: „Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund“ (Mt. 12, 34). Wenn du denkst, dass du versagen wirst, dann geschieht es auch. Wenn du sagst, du kannst es nicht, dann kannst du es auch nicht. Wenn du sagst, dass du krank bist, dann bist du es auch. Wenn du sagst, dass du diese Schwierigkeiten nicht überwinden kannst, kannst du es auch nicht. Wenn du bekennst, dass du besiegt sein wirst, wirst du es auch sein. Warum? Weil du im allgemeinen das erfahren wirst, was du denkst und bekennst. Die medizinische Wissenschaft brauchte Tausende von Jahren, um diese Wahrheit zu erkennen, die Gott schon in der Zeit Salomons Israel geoffenbart hat: Durch unser Denken und Reden richten wir unser Leben in der Tat selbst aus, sei es hin zu Krankheit oder Gesundheit, Wohlergehen oder Not. Wie schon erwähnt, sagen uns die Mediziner heute, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch bedingt sind, das heisst sie rühren von falschem Denken, von Sorgen und emotionellem Stress her. Das, was wir denken, wie wir uns fühlen und was wir darüber bekennen, hat eine ganz bestimmte Wirkung darauf, wie wir uns wirklich fühlen. Jesus kam, um uns überfliessendes Leben zu geben, ein Leben frei von Sünde, Krankheit, Armut, Furcht, Niedergeschlagenheit, Sorge und Niederlage. Tatsächlich haben es aber die meisten Christen Satan durch seine Beeinflussung ihrer Gedanken und ihrem daraus folgenden Bekenntnis erlaubt, ihnen sowohl ihre Freude und ihren Frieden, als auch ihre Gesundheit und ihren Wohlstand zu rauben. Der Verstand und das Reden des Durchschnittschristen ist so vollgestopft mit Negativem und Zweifeln, dass er fast alle Hoffnung und Erwartung auf etwas Besseres aufgegeben hat und ein gewisses Mass an Armut, Krankheit und Niederlage als unvermeidlich annimmt. Um über all diesen widerwärtigen Umständen zu stehen und im Sieg durch unser wiederhergestelltes Erbe zu leben, müssen wir unsere Denkgewohnheiten ändern und bestimmte negative Aussagen aus unserem Sprachschatz ausmerzen. Dann werden wir beginnen, die gewaltige Macht eines positiven Bekenntnisses zu erleben.Was Menschen sagen oder bekennen, lässt auf das Mass und die Natur ihres Glaubens schliessen. Durch dein Bekenntnis sprichst du Glauben aus, und es wird offenbar, ob dein Glaube stark oder schwach, gross oder klein ist. Da du im allgemeinen erhältst, was du mit deinem Mund aussprichst (Mk. 11, 23; Spr. 18, 21), wirst du, wenn dein Bekenntnis mit dem Wort Gottes übereinstimmt, erhalten, was Gott versprochen hat. Ein wahres Bekenntnis des Glaubens wird immer mit dem Worte Gottes übereinstimmen, denn dies ist die Bedeutung des griechischen Wortes, das im Neuen Testament mit „bekennen“ übersetzt wird. Wörtlich bedeutet es „übereinstimmen“ oder „die gleiche Sprache sprechen“. Wenn du bekennst, was Gottes Wort über deine Sünden sagt (1. Joh. 1,9), wirst du Vergebung erhalten und genauso wenn du bekennst, was Gottes Wort über deine Krankheiten sagt (Ps. 103, 3; Jak. 5, 14 15), wirst du Heilung erhalten. Wenn du aber sagst: „Ich habe für die Heilung meiner Magengeschwüre gebetet, aber bestimmte Speisen wage ich nicht zu essen, da ich weiss, dass sie mich krank machen würden“, kannst du nicht erwarten, durch Glauben geheilt worden zu sein, denn dein Bekenntnis stimmt nicht mit Gottes Wort überein. Die Schrift erklärt, dass wir „durch seine Wunden geheilt worden sind“ (1. Petr. 2, 24). Weiterhin sagt dir Gottes Wort, dass du glauben sollst, dass du die Antwort auf deine Bitte erhalten hast, wenn du betest (Mk. 11,24). So macht jedes Bekenntnis, das nicht mit der Schrift übereinstimmt, das Wort Gottes für dich ungültig.Wir müssen erkennen, dass wir nie Erfahrungen machen werden, die den Grad dessen übersteigen, was wir bekennen. Dein Zustand oder die Umstände haben die Tendenz, mit deinem Bekenntnis übereinzustimmen. In einer Versammlung, in der ich öfters sprach, habe ich verschiedentlich um Heilung für Christen gebetet, die die gleiche Krankheit hatten, wobei bei dem einen die Heilung später offenbar wurde, beim anderen jedoch nicht. Meistens war der Grund für diesen Fehlschlag klar entweder war das tägliche Bekenntnis des Betreffenden über seinen Zu stand nicht in Übereinstimmung mit Gottes Wort, oder er hielt nicht af1 Bekenntnis seines Glaubens fest, ohne zu zweifeln, bis die Heilung offenbar wurde. Manche Menschen, die nicht über die Wichtigkeit eines ausharrenden Bekenntnisses selbst angesichts widersprüchlicher Symptome und Umstände unterrichtet wurden, mögen fragen: „Aber ist es nicht unehrlich zu sagen, dass ich geheilt bin, wenn ich noch Schmerzen und Symptome habe?“ Oder sie fragen: „Ist so ein Bekenntnis nicht einfach seelische Beeinflussung oder Einbildung?“ Nein, im Gegenteil. Es ist nie unehrlich, das über deinen Zustand zu bekennen, was die Schrift dich anweist zu sagen. Es ist nicht einfach Einbildung, sondern ein Bekenntnis des Wortes Gottes, indem du deinen Glauben aussprichst, dass Gott dein Gebet gehört und erhört hat (Mk. 11, 24; 1. Joh. 5,14 15). Gott will nicht, dass wir bekennen, was wir fühlen oder sehen, sondern das, was Gottes Wort uns verspricht, weil eben unser Zustand und die Umstände gewöhnlicherweise auf der gleichen Höhe mit unserem Bekenntnis sind, denn „Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge“ (Spr. 18, 21).Seelische Beeinflussung wird dich nicht heilen und auch nicht deinen verfrühten Tod verhindern, wenn du eine tödliche Krankheit hast, nur weil du versuchst, die Wirklichkeit deiner Krankheit zu verleugnen. Hingegen wissen wir von unzähligen Begebenheiten, wo Krankheiten durch ein positives Bekenntnis der vollbrachten Heilung, gestützt auf eine Verheissung aus Gottes Wort, geheilt wurden (Verse wie 2. Mose 15,26; 23, 25; PS. 103, 3; Jes. 53, 4 5 mit Mt. 8,16 17; Mk. 16,17 18; Jak. 5,14 16; 1. Petr. 2, 24; 3. Joh. 2).Ich ermutige die Menschen immer, ein positives Bekenntnis davon abzulegen, was die Bibel über ihren Zustand oder ihr Problem zu sagen hat, auch wenn ihre Gefühle, Symptome oder die Umstände etwas Gegensätzliches auszusagen scheinen. Denn Satans Macht, uns zu quälen und zu unterdrücken, wird in dem Masse kleiner oder grösser, in dem wir ein positives oder negatives Bekenntnis ablegen. Manch einem fällt es schwer, zu verstehen, wie er an einem positiven Bekenntnis seiner Heilung festhalten kann, obwohl er sich nicht geheilt fühlt und die Symptome das Gegenteil anzuzeigen scheinen. Ich erinnere dann daran, dass nach einer erfolgreichen Operation der Patient medizinisch geheilt ist. Obwohl er sich auf dem Wege der Besserung befindet, fühlt er sich an den ersten Tagen nach der Operation nie besser. Trotzdem glaubt und bekennt er, was die Ärzte ihm über seinen Zustand berichten. Wenn ihm nun aber der Himmlische Arzt versichert, dass er beim Gebet geheilt wurde und er es glauben und bekennen soll, wird der Durchschnitts Christ, wenn sich die Symptome nicht sofort bessern, nicht nur anfangen, das zu bekennen, was er fühlt, sondern in der Schrift nach angeblichen Beweistexten forschen, die seine Krankheit und Schmerzen rechtfertigen.Gott sagt uns klar und deutlich in Seinem Wort, was Er für uns tun wird, und von da ab verfährt Er mit uns auf der Grundlage dessen, was wir über Seine Verheissungen sagen und was wir mit ihnen tun. Wenn wir anfangen, Zweifel auszudrücken oder ein negatives Bekenntnis über eine gewisse Situation abzulegen, nachdem wir eine Verheissung aus dem Wort Gottes in Anspruch genommen haben, wird Sein Wort für uns ungültig werden. Wie wichtig unser Bekenntnis ist, sehen wir in der Warnung Jesu in Matthäus 12, 37: „Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.“Was meinst du, wer bestimmt, ob du das überfliessende Leben der Gesundheit, des Wohlstandes, der Freude, des Sieges und der Fruchtbarkeit haben wirst, das Jesus versprochen hat? Gott? Nein. Er sagt dir, dass bei Ihm „kein Ansehen der Person ist“ und Seine Verheissungen und Segnungen jedem Gläubigen gleichermassen zur Verfügung stehen. Ist es Satan? Nein. Die Bibel sagt, „widerstehe dem Teufel, so flieht er von dir“ und dass Gott Seinen Kindern „Macht über alle Gewalt des Feindes“ gegeben hat. Weiter ermahnt Gott die Christen, dass sie „dem Teufel keinen Raum geben“ sollen. Das bedeutet, dass Satan keinen Platz in deinem Leben einnehmen kann, es sei denn, du lässt es zu. Nein, er ist es nicht, der bestimmt, ob du ein siegreiches und überfliessendes Leben hast oder ob du Widerwärtigkeiten und Fehlschläge erleidest. Sind es dann die Umstände, die über Sieg oder Niederlage entscheiden? Wieder ist die Antwort: „Nein“, denn die Umstände geben dir nur die Gelegenheit, zum Ausdruck zu bringen, wie gross dein Glaube an die Verheissungen Gottes ist. Umstände als solche können nicht Sieg oder Niederlage bringen. Denn Jesus verheisst: „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, wird euch nichts unmöglich sein.“Wer aber ist es dann, der darüber entscheidet, ob du das überfliessende Leben, das dir versprochen ist, wirklich ausleben kannst? Du selbst bist es. Bist du dir darüber im klaren, dass du und nur du allein es bist, der am Anfang jedes neuen Tages bestimmt, was für einen Tag du haben wirst und auch wie er verlaufen wird? Bist du dir dessen bewusst, dass du entscheidest, ob du glücklich oder traurig, krank oder gesund, besorgt oder ruhig, siegreich oder geschlagen sein wirst? Gott hat es versprochen zu heilen, zu bewahren, zu befreien und uns mit allem Nötigen reichlich zu versorgen. Er weist uns immer wieder darauf hin, dass es an uns liegt, zwischen Segen und Schwierigkeiten zu wählen („Alles, was ihr im Gebet erbittet, so ihr glaubt, werdet ihr empfangen“, Mt.’21, 22). Es ist mir unbegreiflich, wie die meisten Christen mit diesem Wissen tagaus, tagein Traurigkeit, Krankheit, Armut und Nöte wählen. Es ist das Ergebnis von negativem Denken und negativem Bekennen.Jeder bestimmt sein Leben durch das, was er denkt, glaubt und bekennt. Versicherungsgesellschaften wissen beispielsweise, dass einige Menschen schlechte Kunden sind, weil sie dazu neigen, in Unfälle verwickelt zu werden. Sie fürchten sich vor einem Unfall, drücken dann ihre Furcht aus, und folglich erleben sie oft, was sie glauben und zum Ausdruck bringen. Die meisten Menschen, die letzten Winter Grippe hatten, bekamen sie, weil sie beim ersten Anzeichen sagten: „Ich glaube, ich werde Grippe bekommen.“ Viele Menschen sterben frühzeitig an Herzkrankheiten, weil sie Furcht ausdrücken, nachdem sie die medizinischen Berichte über die Gefahren von Cholesterol sowie auch die Statistiken der Versicherungen über das durchschnittliche Lebensalter der Bevölkerung gelesen haben. Von der medizinischen Wissenschaft her wissen wir, dass ein grosser Prozentsatz aller Krankheiten auf nervliche Belastung zurückzuführen ist, die aufgrund falscher Einstellungen, negativer Gedanken und Sorgen zustande kam sowie auch aufgrund eines negativen Bekenntnisses darüber. Viele Christen leben oft in Armut oder haben finanzielle Nöte, weil sie nicht wirklich erwarten, je aus ihren Schulden herauszukommen. Viele Christen sind krank und geplagt, manche sind neurotisch, andere erleiden einen Nervenzusammenbruch, oder ihr Herz versagt, nur weil sie nie gelernt haben, „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“ und „Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge.“In Hebräer 3,1 wird Jesus der Hohepriester unseres Bekenntnisses genannt. Das bedeutet, dass Er als unser Hohepriester für uns handeln, uns erretten, segnen, heilen, bewahren und befreien kann, wenn wir Ihm ein positives Bekenntnis geben, das mit dem Worte Gottes übereinstimmt. Auf der anderen Seite kann ein Bekenntnis des Zweifels oder der Furcht angesichts einer Situation oder einer Not Seinen Dienst für uns hindern und eine Tür für Satan öffnen, durch die er eintreten und uns niederdrücken kann.„Wie geht es dir heute?“ fragt jemand einen Mitchristen, der gerade zur Kirchentür hereinkommt.Er antwortet: „Ich fühle mich nicht wohl. Ich glaube, ich werde bald eine Erkältung bekommen. Es sieht so aus, dass es mich meistens bei der ersten Gelegenheit packt.“ Damit erlaubte er dem Teufel, ihn bei der nächstbesten Gelegenheit mit einer Erkältung zu schlagen. Die Frage:„Wie geht es dir?“ ist einfach ein freundlicher Gruss und nicht eine Einladung, dem Fragenden alle deine Symptome und Probleme zu erzählen und zu bekennen, dass Satan den Sieg über dich hat.Die Schrift zeigt, dass Krankheit oder Gesundheit, Widerwärtigkeit oder Wohlergehen unmittelbar mit unserem Bekenntnis im Zusammenhang steht. Darum ist es wichtig zu wissen angenommen wir werden mit einer Krankheit geschlagen , dass wir an drei Dinge denken müssen, wenn wir geheilt werden wollen:1. Was Gott über unsere Beschwerde sagt: „Er heilt alle deine Gebrechen“ (Ps. 103, 3).2. Was Satan über die Situation sagt: „Du bist krank“; „du könntest sterben“; „sei nicht dumm und verlass dich nicht nur auf Gebet“; „suche medizinische Hilfe, denn der Fall ist ernst.“3. Was du über deinen Zustand bekennst.Das ist der Grund, warum du das Endresultat bestimmen kannst, denn du hast die Wahl, entweder mit deinem Gegner, dem Teufel, übereinzustimmen oder mit Gott.In Offenbarung 12,10 wird Satan „der Verkläger der Brüder“ genannt, der vor dem Thron des Himmels steht und uns Tag und Nacht verklagt. Jesus dagegen wird unser Fürsprecher genannt (1. Joh. 2,1) und der Hohepriester unseres Bekenntnisses (Hebr. 3,1), der ohne Unterlass vor dem Vater für uns einsteht. Womit steht Jesus für uns ein? Mit zwei Dingen: mit Seinem Blut und mit unserem Bekenntnis, denn es wird uns gesagt, dass Satan durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses überwunden worden ist (Offb. 12,11).Als Hohepriester unseres Bekenntnisses verteidigt uns Jesus gegen die Anklage Satans nicht nur mit Seinem kostbaren Blut, sondern auch mit unserem Zeugnis (was wir sagen). Wenn du also sagst: „Ich fühle mich nicht wohl, es muss irgend etwas im Anzug sein“, wenn du sagst: „Ich fürchte, ich kann dies oder jenes nicht tun, da ich nicht glaube, dass ich dazu fähig bin“, wenn du sagst: „Ich werde mir das nicht leisten können“, wenn du sagst: „Ich habe für meine Heilung gebetet, aber ich frage mich so langsam, ob es mir je besser gehen wird“, wenn du sagst: „Ich habe es immer wieder versucht, aber es scheint, dass ich dieses Problem einfach nicht überwinden kann“, wenn du sagst: „Diese Situation scheint unmöglich, oder die Lösung dieses Problems scheint ausgeschlossen“, dann hast du dein Bekenntnis mit dem deines Anklägers, Satan, vereinigt, und infolgedessen kann Jesus Christus wegen eines solchen negativen Bekenntnisses des Zweifels, der Furcht und des Versagens nicht als dein Hohepriester für dich einstehen. Er kann nur als Hohepriester eines guten Bekenntnisses handeln, das im Einklang mit dem Worte Gottes steht. Ein negatives Bekenntnis gibt deinem Ankläger nur die feurigen Pfeile, die dich verwunden sollen, denn du wirst feststellen, dass du durch deine eigenen Worte gefangen wirst (Spr. 6, 2).Das siegreiche Leben ist auf einem positiven Bekenntnis von vier biblischen Wahrheiten aufgebaut, ententschiedenes Bejahen dieser Tatsachen wird Satan dazu zwingen, deine Autorität und deinen Sieg über ihn anzuerkennen. Das wird wiederum zur Folge haben, dass die Macht des Feindes, dich zu binden, zu hindern und zu unterdrücken, gebrochen wird. Gott erwartet, dass wir bekennen: (1) was wir in Christus sind; (2) wo wir in Christus stehen; (3) was wir in Christus besitzen und (4) was wir in 1. Bekenne, was du in Christus bist (dein Stand). Was sind wir jetzt in Christus? Die Schrift sagt uns in 2. Korinther 5, 17: „IstSomit jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“ Wenn uns hier gesagt wird, dass 7das Alte vergangen ist“ und „dass alles neu geworden ist“, dürfen wir das nicht nur auf die Vergebung unserer Sünden beziehen, sondern das Versöhnungswerk schliesst auch die Wegnahme unserer Krankheiten und ^Schmerzen sowie die Befreiung von Angst, Sorgen, Armut, Bedrückung und Niederlage ein“Wenn uns Gott verheisst dass alles neu geworden ist, dann erwartet Er von uns, dass wir diese Tatsache auch bekennen, nämlich dass wir in Verstand, Körper, Seele und Geist befreit und erneuert wurden. Denn unsere Stellung und unsere Verhältnisse werden nie über das hinausgehen, von dem wir glauben, das wir in Christus sind. Die Schrift erklärt, dass „ihr in ihm vollkommen seid“ (Kol. 2.10), dass ihr von „der Macht der Finsternis“ befreit worden seid (Kol. 1,13) wie auch von den Auswirkungen des Fluches (Gal. 3,13) und dass „ihr jetzt ..Söhne Gottes und Miterben Christi“ seid (Gal. 4, 6 7). Das siegreiche Leben hat seine Grundlage in unserem anhaltenden Bekenntnis unseres jetzigen Standes in Christus. 2. Bekenne, wo du in Christus bist (deine Stellung). Viele Christen führen ein Leben des Unterdrücktseins und der Niederlage , denn sie sind dem Feind ausgeliefert, weil sei nicht wissen, wo sie in Christus stehen’ was ihre Stellung in Ihm ist. Sie glauben, dass sie mit Christus gekreuzigt worden sind (Gal. 2, 20); sie glauben, dass sie mit Christus gestorben sind (2. Kor. 5,14); sie glauben, dass sie mit Christus auferstanden sind (Kol. 3, 1). Aber sie sind nicht in der Lage, so im Sieg zu wandeln, wie sie es sollten, indem sie nämlich über die Macht der Finsternis triumphieren. Denn sie wissen nicht, dass sie auch mit Christus in die Himmel aufgefahren sind „und ‘dort mit Ihm sitzen „über jeder Gewalt und Macht und Kraft und Hoheit“ (Eph. 2, 5 6; 1, 20 21). Gott hat uns nicht berufen, mit Satan um den Sieg als solchen zu ringen, aus unserer Stellung des Sieges zu überwinden, die wir schon in Christus haben. Jesus sagt uns, dass Er uns Autorität über alle Macht des Feindes gegeben hat (Lk. 10, 17 19) und dass Ihm alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben worden ist, die Er uns wiederum übertragen hat (Mt.“28, 18 2Ö,:Mk. 16, 17 20). Zu viele Christen sind heutzutage wie der ältere Sohn im Gleichnis Des verloerenen Sohnes, der sich seiner Stellung nicht bewusst war. Sein Bekenntnis war, dass er nichts hatte und dass sei irregegangener Bruder grössere Rechte und Vorrechte genoss als er, bis ihn sein Vater an seine Stellung als Sohn erinnerte und er seine Stellung und die damit verbundenen Rechte anerkennen und bekennen müsste, damit seine Wünsche in Erfüllung gehen könnten. Der verlorene Sohn war in Wirklichkeit eher ein Sohn als sein älterer Bruder. Denn er schlug in sich, liess die Stellung der Armut hinter sich, in der er froh war, die „Schoten“ essen zu können und ging zu seinem Vater zurück, der ihn wieder in seine Stellung als Sohn und Erbe einsetzte. Auch heute müssen die Gläubigen in sich gehen und ihre Stellung der Niederlage hinter sich lassen, in der die „Schoten“ der Religion sie gerade noch am Leben erhalten und zu ihrem Vater zurückkehren, um von neuem ihre Stellung als die Söhne Gottes in Anspruch zu nehmen .Du wirst nicht siegreich sein, bis du an den Sieg glaubst und bekennst, dass er dir gehört. Solange du nicht im Glauben die Aussage in Gottes Wort annimmst, dass du auch mit Christus aufgefahren bist und jetzt mit Ihm eine Stellung der Macht und Autorität einnimmst wird Satan auch weiterhin seine Macht über dein Leben ausüben. Bekenne freimütig, dass .du nicht länger mit Satan um den Sieg als solchen ringen musst, sondern dass du ihn aus deiner Stellung des Sieges am Throne Gottes überwinden wirst. Der Christ besitzt diese Autorität durch sein Verhältnis zu Christus, aber wir müssen zuerst diese Autorität Satan gegenüber in Anspruch nehmen und bekennen, bevor wir ihn wirkungsvoll zum Gehorsam auffordern können. Wir sind kraft unserer Stellung im Himmel bevollmächtigt, uns kühn im Namen Jesu Christi den Mächten der Finsternis zu widersetzen, und wir haben die Gewissheit, dass sie uns gehorchen müssen! 3. Bekenne dein Besitztum in Christus (dein Erbe). Satan hält die meisten Christen wenigstens bis zu einem gewissen Grad gefangen, weil sie nicht wissen oder das in Anspruch nehmen , was ihnen durch ihr Erbteil in Christus gehört. Infolgedessen haben sie dem Feind erlaubt, dass er ihre Rechte und Vorrechte an sich reisst und er sie ihrer Heilung, Gesundheit Freude und ihres Friedens beraubt. Christen sind geistlich, materiell und physisch reich, aber zu wenige sind sich dieser Tatsache bewusst . Dafür glauben sie, dass sie jetzt noch nichts von diesem Erbe erhalten, sie in diesem Leben noch nicht davon profitieren sollen, sondern erst im zukünftigen. I/n Gegensatz dazu erklärt die Schrift, dass das Erbteil des Gläubigen ihm Gott verheisst, dass „alles uns gehört . . . es sei Welt oder Leben oder Tod , es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges“ (1. Kor. 3, 21 22). Gott hat uns jetzt schon in Christus als Miterben mit Ihm alles gegeben (Rom. 8.16-17)Die Bibel ist mit Tausenden von Verheissungen gefüllt, durch die Gott für alles Vorsorge getroffen hat, was wir brauchen, betreffe es Geist, Seele oder Leib sowie für die Ausführung der Aufgabe, die Er Seiner Gemeimde gegeben hat. Alle diese Vorkehrungsmassnahmen und Segnungen sind uns in dem Mass zugänglich, wie „wir willig sind, sie im Glauben zu ergreifen und zu bekennen, dass sie jetzt uns gehören. Es ist tragisch, dass es Satan möglich ist Christen dermassen gebunden zu halten, nur well sie nie gelehrt worden sind , was ihnen eigentlich als Miterben Christi gehört. Wenn ein Steuerbeamter in dein Haus kommt und dich „Auffordert zu sägen, „was dir gehört ,fällt es ,dir nicht . schwer, all das anzügeben , was dein Eigentum ist. Wenn ein Dieb versucht, dein Auto oder deinen Geldbeutel zu stehlen, forderst (du ihn sofort und sagst: Das kannst du nicht wegnehmen, das gehört mir! Und doch erlaubst du Satan, den Jesus als einen Dieb und Räuber beschreibt (Joh. 10, 10), dich, deiner Rechte und Vorrechte zu beraubein und du rührst keinen Finger, um ihn davon ab zu halten ! Erst wenn du im Glauben bekennst, dass alle Dinge auch wirklich dein und, von denen die Bibel klar sagt, dass sie dir gehören, wird der Feind aufhören, dich geistlich, physisch und materiell gebunden zu halten, indem er dich deines Erbes beraubt und dei ne Rechte und Autorität an sich reisst.4. Bekenne, was du in Christus tun kannst (deine Ermächtigung und Befähigung). Oft hören wir, dass Christen bekennen, was sie nicht tun können. Sie sagen zum Beispiel: „Ich fürchte, ich kann das nicht tun, weil mir die Ausbildung und die Fähigkeit dazu fehlen.“ „Ich kann über diese Schwierigkeiten nicht hinwegkommen, so sehr ich es auch versuche.“ „Ich fürchte mich, öffentlich Zeugnis abzulegen.“ „Es scheint, ich kann meine Heilung nicht empfangen.“ „Ich habe es immer wieder versucht, aber ich habe die Taufe im Heiligen Geist bis jetzt nicht empfangen können.“ „Ich kann einfach nicht aus meinen Schulden herauskommen, wie sehr ich mich auch anstrenge.“ „Ich kann mit meinem Arbeitgeber nicht auskommen.“ „Ich kann diese Woche nicht in die Versammlung gehen.“ „Ich kann bestimmte gebratene Speisen nicht essen, da sie mich krank machen.“ „Ich glaube, ich muss schon früher vom Gottesdienst weggehen, da ich mich nicht so wohl fühle.“ „In dieser Sache habe ich einfach keinen Sieg.“ Und so weiter. Kommen dir diese Aussprüche bekannt vor? Es ist anzunehmen. Denn dies ist die Art der meisten Bekenntnisse, die die Christen von sich geben.Eins ist sicher: Du wirst nie mehr tun können, als du dich durch Christus befähigt siehst und dies bekennst, denn „du machst dich zum Gefangenen deiner eigenen Worte“ (Spr. 6, 2). Wenn du im Sieg wandeln willst, darfst du nie bekennen, dass du etwas nicht tun kannst oder dass etwas unmöglich ist. Die Bibel sagt, dass du immer bekennen sollst: „Ich kann a//es durch den, der mich mächtig macht, Christus“ (Phil. 4,13). Weil Mose darauf bestand und bekannte, dass er nicht mit Pharao sprechen könne, konnte er es auch nicht, und Gott war gezwungen, Aaron, seinen Bruder, zu schicken, damit er für ihn spräche (2. Mose 4). Petrus begann zu sinken, als er bekannte, dass er nicht auf dem Wasser stehen konnte, auf dem er eben noch gewandelt war. Die Israeliten kamen in der Wüste um, weil sie bekannten, dass sie dort umkommen würden (4. Mose 14,1 2.28 29). Es ist eine Sünde, Gott durch ein Bekenntnis des Zweifels, was deine Fähigkeit und Macht in Christus angeht, zu begrenzen. Denn Er verheisst ganz klar: „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden, Kranken werden sie die Hände auflegen und sie werden genesen“ (Mk. 16,17 18). Jesus sagte: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke, die ich tue, auch tun und wird grössere als diese tun“ (Joh. 14,12). Auch hat Er uns versprochen: „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn … wird euch nichts unmöglich sein“ (Mt. 17, 20).Ändere dein negatives Bekenntnis in ein positives, und es wird dir wirklich nichts unmöglich sein. Als ich mit einer Frau um die Taufe im Heiligen Geist betete, sagte sie nach einigen Augenblicken der Stille, als sie darauf wartete, dass ihr der Geist eine neue Sprache geben sollte: „Oh, ich kann einfach nicht in Zungen sprechen. Ich kann es nicht. Ich kann es nicht!“ Ich erwiderte sofort: „Sagen Sie nicht: ,lch kann es nicht, ich kann es nicht!’ Bekennen Sie: .Ich kann, ich kann!’“ Daraufhin sagte sie sofort: „Ich kann , ich kann!“ Und sie konnte es auch. Ihr negatives Bekenntnis hatte sie so gefangen gehalten, dass der Heilige Geist sie nicht salben konnte, in neuen Zungen zu reden. Ein anderes Mal kamen wir nach der Versammlung noch zu einem kleinen Imbiss zusammen. Da bekannte die Frau eines Predigers der Gastgeberin: „Es tut mir leid, aber ich kann diese Krabben nicht essen, da sie mich sterbenskrank machen.“ Wir alle schmunzelten, als wir dieses Bekenntnis hörten, hatte ich doch gerade darüber gepredigt, wie wichtig es ist, immer ein positives Bekenntnis zu machen. Sie bemerkte schnell den Grund, warum wir lachten und sagte sofort: „Oh, ich hätte das nie bekennen dürfen, nicht wahr? Nach dieser Botschaft bekenne ich, dass ich Krabben essen kann und darüber hinaus, dass ich davon nicht krank werde.“ Am nächsten Abend erzählte sie uns, dass sie sich noch nie so wohl gefühlt und in ihrem Leben noch nie so gut geschlafen habe. Ebenso habe sie auch keinerlei Nachwirkungen verspürt. Weil die Schrift dir erklärt, dass du ein Gefangener deiner eigenen Worte bist (Spr. 6, 2) und dass „du nach deinen Worten gerechtgesprochen werden wirst, und nach deinen Worten verurteilt werden wirst“ (Mt. 12, 37), ist es unbedingt notwendig, dass wir unsere Lippen davor bewahren, irgend etwas Negatives auszusprechen, denn das wäre eine offene Einladung an den Feind, uns zu bedrücken und uns zu überwinden. Das sechsfache Geheimnis eines positiven Bekenntnisses In Matthäus 12, 34 37 sehen wir, dass Gott mit uns auf der Grundlage dessen handelt, was wir sagen oder bekennen. In Markus 11, 23 verspricht uns Jesus, dass wir erhalten werden, was immer wir sagen. Wiederum wird uns in Römer 10, 10 gesagt, dass wir das, was wir glauben, erhalten werden, wenn wir es bekennen. Und Sprüche 18, 21 sagt aus, dass „Tod und Leben in der Gewalt der Zunge sind.“ Der Grund, warum die Bibel eine solche Betonung auf ein positives Bekenntnis legt, liegt darin, dass wir uns nie über das Niveau unseres Bekenntnisses hinausbewegen werden, denn unser Zustand und die Umstände gehen meistens mit unserem Bekenntnis Hand in Hand. Wenn wir wegen einer Not beten und dann Zweifel darüber ausdrücken, wie alles werden wird, werden wir nichts erhalten. Wenn wir bekennen, dass wir krank sind, sobald bestimmte Symptome auftreten, dann werden wir krank sein, denn nach dem Gesetz des Bekenntnisses werden wir die Krankheit, die wir bekennen, auch erhalten. Wenn du Befreiung aus irgendeiner finanziellen Not beanspruchst und dann, anstatt im Vertrauen darauf, dass Gott laut Philipper 4, 19 alle deine Bedürfnisse erfüllen wird, Sorge darüber ausdrückst und anfängst zu überlegen, was du tun wirst, wenn das Geld nicht kommen wird, machst du dadurch Gottes Verheissung für dich zunichte. Da uns nun die Schrift sagt, dass wir haben werden, was immer wir auch bekennen, müssen wir uns, wenn wir 365 Tage im Jahr im Sieg wandeln wollen, ein positives Bekenntnis angewöhnen, wenn wir reden. Wie können wir dies tun? Es gibt ein sechsfaches Geheimnis des positiven Bekenntnisses.1. Du musst darüber wachen, was über deine Lippen kommt und was du denkst Wenn wir in Gesundheit, Wohlergehen und Sieg wandeln wollen, müssen wir zuerst wie David beten: „Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen“ (Ps. 141, 3). Wir müssen auch mit ihm bekennen: „Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge, ich will meinem Mund einen Zaum anlegen“ (Ps. 39, 2). Um ein positives Bekenntnis entfalten zu können, müssen wir erkennen, dass wir zuerst lernen müssen, stille zu sein, bevor wir versuchen, wirkungsvoll zu reden. Als Kinder haben wir mühsam sprechen gelernt und dann Jahre gebraucht, um unseren Wortschatz zu erweitern, nur um dann zu entdekken, dass wir davon wieder viel verlernen müssen, da unser negatives Reden, das wir mitgelernt haben, der Hauptgrund vieler unserer Probleme und Fehlschläge, unserer Krankheiten und Gebrechen ist. Die Durchschnittsperson redet zum grossen Teil Negatives, was weder sie selbst, noch andere erbaut. Die Schrift ermahnt uns: „Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe“ (Eph. 4, 29). Wir müssen bestimmte Ausdrücke ganz aus unseren Gedanken und unserem Reden entfernen, denn die meisten Menschen haben so viel Negatives angehäuft, dass sie sich selbst ihrer Gesundheit, ihrer Glückseligkeit, ihres Wohlergehens und Sieges berauben. Der Herr ermahnt uns, damit aufzuhören, unsere Zweifel, Symptome und Ängste zu bekennen und dafür auf Ihn zu hören, wenn Er sagt: „Lasset ab (seid still) und erkennt, dass ich Gott bin“ (Ps. 46,11). In Prediger 5,1 warnt uns Gott: „Sei nicht vorschnell mit deinem Munde und dein Herz übereile sich nicht, etwas vor Gott zu reden … darum mache nicht viele Worte.“ Ein positives Bekenntnis fängt mit geheiligtem Schweigen an. Das Geheimnis eines positiven Bekenntnisses liegt darin, dass wir lernen müssen, still zu sein und nur das zu reden, was uns und andere erbaut. Genauso dürfen wir nichts in unsere Gedanken einlassen, was irgendwie negativer, eigensinniger, grollender oder niedergeschlagener Natur ist. Behüte dein Herz und deinen Verstand! Denn im allgemeinen versucht der Feind dort zu wirken, weil er weiss, dass wir meistens das aussprechen, was wir denken und glauben; denn „wovon das Herz voll ist, davon fliesst der Mund über.“ Einer der vorherrschensten Gründe für Furcht, Bedrücktheit, Krankheit und Niederlage bei Christen besteht darin, dass sie ihren Geist nicht Satans depressiven und negativen Einflüssen verschliessen. Deshalb werden wir ermahnt: „Behüte dein Herz mit allem Reiss, denn daraus quillt das Leben“ (Spr. 4, 23). Gott und Satan kämpfen fortwährend darum, wer über deinen Geist und deine Gedanken herrscht. Wenn Satan hier die Oberhand gewinnt, weiss er, dass erzürn grössten Teil bestimmen kann, was du sagen und bekennen wirst, was wiederum beeinflussen wird, was in deinem Leben geschieht. Auf diese Weise kann er deine Wirksamkeit im Reiche Gottes begrenzen oder gar zerstören. Das Geheimnis eines positiven Bekenntnisses liegt also zuallererst darin, unserem Mund eine Wache zu setzen und die Türe zu unseren Gedanken zu behüten.2. Bekenne niemals Zweifel oder irgend etwas Negatives. Wenn wir auch nur in kleinem Mass Zweifel zulassen, wird unser Glaube gelähmt und Gottes Segnungen werden uns vorenthalten (Jak. 1,6 7). Du musst dich unter allen Umständen weigern, Zweifel, Furcht, Niederlage oder irgend etwas Negatives zu bekennen. Immer wieder haben wir erlebt, dass Christen sich durch ihr negatives Bekenntnis aus ihrem Glauben herausgeredet haben und sie durch das, was sie sagten oder bekannten, um die Erhörung ihrer Gebete gekommen sind, nachdem sie eine Verheissung Gottes in Anspruch genommen hatten. „Bruder Freeman, ich habe Schwierigkeiten mit meinen Ohren. Können Sie mir sagen, warum ich meine Heilung nicht behalten kann?“, fragte mich eines Abends jemand. „Schon mehrere Male wurde deswegen für mich gebetet, und jedesmal wurden meine Ohren nach dem Gebet geöffnet. Und doch hält die Heilung nicht länger als zwei Tage an. Können Sie mir sagen, warum?“„Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten“, erwiderte ich. „Sie haben mir selbst soeben gesagt, warum Sie Ihre Heilung nur zwei Tage behalten. Sie bekennen: , lch kann meine Heilung nur“ zwei Tage behalten.’ Sie fangen an, Ihre Symptome zu bekennen, anstatt dem Teufel zu widerstehen, wenn er ein paar Tage nach dem Gebet für Ihre Heilung die Symptome wieder erscheinen lässt. Somit bekennen Sie, dass Sie Ihre Heilung verloren haben, und infolgedessen verlieren Sie sie wirklich. Bekennen Sie nie die Symptome bekennen Sie das Wort, und widerstehen Sie den Symptomen genauso, wie Sie Satan in jeder anderen Versuchung widerstehen würden. .Widerstehe dem Teufel, und er wird von dir fliehen.’“ „Wie steht es mit den Schwierigkeiten, die du mit deinem Sohn hattest, der jetzt in der Pubertät ist? Ich erinnere mich, dass du ihn vor sieben Monaten dem Herrn anvertraut hast“, fragte eine Frau die andere. „Ich fürchte, es sieht nicht so rosig aus“, ist die negative Antwort. „Ich bin nahe daran, aufzugeben, wenn sich die Dinge nicht bald bessern.“Ein Mann grüsst den anderen und sagt: „Es hört sich an, als ob du eine Erkältung hast. Du siehst nicht gut aus.“„Ja, ich habe Gott gebeten, mich zu heilen. Aber dieses Mal hat der alte Teufel mir wirklich eine angehängt. Ich habe nicht vor, in den nächsten Tagen ins Büro zu gehen. Ich glaube, ich werde daheim im Bett bleiben und sehen, ob es besser wird“, kommt die müde Antwort. Und so reihen sie sich aneinander, endlos, ad infinitum, die Bekenntnisse der geschlagenen und entmutigten Heiligen der Gegenwart, die anscheinend nie in ihrem Leben gelehrt wurden, dass Gottes Wort uns warnt, dass „Tod und Leben in der Gewalt der Zunge sind“ (Spr. 18, 21), dass „du dich zum Gefangenen deiner eigenen Worte machst“ (Spr. 6, 2) oder auch „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“ (Spr. 23, 7 aus dem Hebräischen übersetzt).Eine der häufigsten Ursachen für die Niederlage im Leben der Christen ist die Zunge. Mit einem negativen Bekenntnis oder einem Bekenntnis des Zweifels gibst du zu, dass du geschlagen bist und der Teufel den Sieg hat. Lass es nicht zu, dass du Negatives oder Zweifel ausdrückst, denn das kannst du dir nicht leisten. Entwickle einen Wortschatz des Glaubens vom Worte Gottes her. Du musst dich fernerhin weigern, den Zweifeln anderer zuzuhören, denn das kann dein eigenes Bekenntnis des Glaubens beeinflussen. Wenn wir den Zweifeln, dem Unglauben, den skeptischen Gedanken und der Unsicherheit anderer zuhören, wird unser eigener Glaube untergraben und geschwächt. Besprich die Probleme, die du dem Herrn hingelegt hast oder die Verheissungen Gottes, die du in Anspruch genommen hast, nie mit denen, die nicht glauben, dass Gott jedes Gebet positiv beantwortet, das im Glauben an Sein Wort ausgesprochen wurde. Wenn du zum Beispiel die Heilung irgendeiner Krankheit in Anspruch genommen hast, versucht Satan oft durch den Unglauben oder die skeptischen Gedanken anderer, Zweifel in dein Herz zu pflanzen. Auf diese Weise sät er viel Unkraut, und als Folge davon wird die Saat des Wortes Gottes erstickt und kann keine Frucht bringen. Es ist auch möglich, die Heilung zu verwirken, die du einmal durch Glauben erhalten hast, wenn du Zweifel hereinlässt. Viele solcher Fälle sind mir persönlich bekannt.3. Bringe dein Bekenntnis mit Gottes Aussage in Einklang. Gott verfährt mit uns auf der Grundlage unserer Aussage oder unseres Bekenntnisses. Du kannst das leicht nachprüfen, indem du dein Bekenntnis nicht mit dem, was du fühlst oder siehst, nicht mit dem, was die anderen sagen, auch nicht damit, was die Umstände darzustellen scheinen, sondern mit Gottes Wort in Einklang bringst. Studiere die Verheissungen folgender Bibelstellen und fange an, sie zu bekennen: 2. Mose 15,26; Psalm 37; Psalm 91; Psalm 103,1 5; Psalm 121; Matthäus 6, 33;18,19; 21,22; Markus 11,22 24; Römer 8,28; 1. Korinther 3,21 22;2. Korinther 1,20; Philipper 4,13.19; Hebräer13,6; Jakobus 1,2 4 und 3.Johannes 2. Dies sind nur ein paar wenige der zahllosen Verheissungen, die Gott den Gläubigen gegeben hat. Wenn du diese Verheissungen treu bekennst, wird es dir möglich sein, 365 Tage im Jahr siegreich zu leben.Denke daran, dass das Wort homologeo, das mit „bekennen“ übersetzt wird, im Griechischen „damit einig sein, übereinstimmen“ oder „die gleiche Sprache sprechen“ bedeutet. Dein Bekenntnis muss mit Gottes Bekenntnis übereinstimmen (d. h. dasselbe aussagen, was Er in Seinem Wort sagt), wenn du von Ihm eine Antwort erhalten willst. Du kannst zum Beispiel keine Heilung auf ein folgendes Bekenntnis hin erwarten: „Ich betete für die Heilung meiner Herzkrankheit, und ich hoffe, dass Gott mich eines Tages heilen wird, wenn es Sein Wille ist.“ Warum nicht? Ganz einfach weil es nicht mit dem übereinstimmt, was Gott über deine körperlichen Krankheiten ausgesagt hat wie: „Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr. 2, 24), „Das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten“ (Jak. 5, 15), „Er heilet alle deine Gebrechen“ (Ps. 103, 3), und „Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden“ (Mk. 11,24). Ein positives Bekenntnis muss sogar bis ins Gebet hineinreichen, sonst können wir nicht erwarten, dass Gott unsere Gebete beantwortet. Gott geht in Seinem Wirken nie über das Mass deines Glaubens hinaus, denn dein Glaube ist der Kanal, durch den Er deine Gebete beantwortet. Gottes Antworten halten immer mit unserem Bekenntnis Schritt. Deshalb sollst du nicht bekennen, was du fühlst und siehst oder was die Umstände zu sagen scheinen, sondern was Gott in Seinem Wort gesagt hat. Erwarte nie, dass Gott dich trotz deines negativen Bekenntnisses segnen wird, denn Er hat versprochen, denen zu helfen, die willens sind, das im Glauben zu bekennen, was Er verheissen hat (1. Joh. 5,14 15). 4. Bekenne den Sieg, bevor du ihn siehst Gideon und seine kleine Schar von 300 Mann machten schon im voraus ein Siegesgeschrei, daraufhin gerieten die Feinde so in Angst, dass die Midianiter sich in ihrer Verwirrung gegenseitig erschlugen. Die Israeli ten warteten nicht, bis die Mauern von Jericho einfielen, um erst dann zu glauben, dass Gott die Stadt in ihre Hände gegeben hatte, sondern die Mauern fielen durch ihr Siegesgeschrei, das sie im Glauben erhoben. In Hebräer 11,1 sagt uns der Apostel Paulus, dass Glaube der Nachweis von Dingen ist, die man nicht sieht. Glaube ist nicht Sehen, Glaube kann nur im Bereich des Unsichtbaren wirksam sein, was auch für die Dinge gilt, für die wir gebetet haben, die aber vor unseren Augen noch nicht offenbar wurden. Hier stossen die meisten Christen auf Schwierigkeiten. Sie haben schon so lange im sichtbaren Bereich der Sinne gelebt, dass es ihnen schwerfällt, zu glauben und zu bekennen, dass sie die Antwort auf ihre Gebete schon haben, bevor sie den Nachweis dessen sehen oder fühlen. Wir haben zum Beispiel oft erlebt, dass jemand eine Verheissung Gottes für die Heilung eines Gebrechens in Anspruch genommen hatte. Wenn sich dann der Zustand des Betreffenden nicht sofort besserte, fing er an, hin und herzu überlegen: „Nun bin ich wohl nicht geheilt, da ich mich ja nicht geheilt fühle. Ich habe auch noch meine Symptome.“ Wenn er sich dann im Spiegel betrachtet, ist er sogar noch fester davon überzeugt, dass Gott ihn nicht erhört hat. Aber wir müssen zu der Einsicht kommen, dass unsere Heilung weder davon abhängt, wie wir uns fühlen noch davon, was wir sehen, sondern einzig und allein von dem, was wir glauben und bekennen. Denn uns wird gesagt: „Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er“, und „wes das Herz voll ist, des fliesst der Mund über.“ Wir müssen lernen, dass das Offenbarwerden der Heilung immer nach dem Bekenntnis der Heilung kommt, sonst suchen wir die Wirkung vor der Ursache. Viele Christen versuchen, mit ihren „Augen“, „Sinnen“ oder „Gefühlen“ zu glauben, während die Schrift sagt, dass wir mit dem „Herzen“ glauben sollen. Wir müssen zuerst glauben und aufrichtig im Glauben bekennen, dass wir die Antwort erhalten haben, oder sie wird nie unseren Augen sichtbar werden. Jesus sagt uns in Markus 11,24, dass wir erhalten haben, wenn wir beten, und dann wird es uns werden. Vergleiche 1. Joh. 5, 14 15.Wir dürfen uns nie auf unsere Gefühle oder auf den äusseren Anschein verlassen, denn Satan wirkt durch den Bereich der Sinne und kann durch Symptome und Schmerzen die Gefühle beeinflussen und steuern und uns so durch das irreführen, was uns als wahr vor Augen zu stehen scheint. Äussere Anzeichen können verführen. Als Jesus den Feigenbaum verfluchte, tötete Sein Wort des Glaubens den Baum sofort. Obwohl der Baum nicht tot zu sein schien, war er es doch, auch wenn er nicht danach aussah. Es sieht so aus, als ginge die Sonne jeden Morgen auf und des Abends wieder unter, jedoch ist es in Wirklichkeit die Erde, die sich dreht, und die Sonne steht still. Es kann beim Autofahren des öfteren vorkommen, dass im Auto der Eindruck erweckt wird, als fahre man mit einem platten Reifen. Wie oft hast du deswegen angehalten, um nachzuschauen, nur um dann zu entdecken, dass alles in Ordnung ist. Es hatte nur den Anschein, als sei ein Reifen platt. Bei vielen Gelegenheiten fühlten sich die Menschen, für die ich um Heilung gebetet hatte, nicht sofort geheilt, oder sie sahen nicht danach aus. Aber in jedem Fall, in dem Menschen Gottes Wort glauben und bekennen (z. B. 1. Petr. 2,24; Mk. 11, 24) und nicht das, was sie fühlen oder sehen, wird die Heilung schliesslich offenbar werden. Einmal betete ich für ein kleines Kind mit einer gebrochenen Nase. Nach dem Gebet sah die Nase immer noch angeschlagen und gebrochen aus. Ich ermunterte aber die Eltern, zu glauben, dass Gott unser Gebet beantwortet hatte und ihren Glauben daran zu bekennen. Sie gingen und kamen nach zwei Tagen mit dem Kind wieder, dessen Nase inzwischen vollständig geheilt war, ohne eine Spur zurückzulassen. Die Nase war wieder ganz gerade. Wenn wir uns darauf verlassen hätten, was wir sahen oder wie sich das Kind fühlte, hätte uns Satan den Sieg geraubt.Ein anderes Mal betete ich für einen jungen Mann, der auf dem Rücken eine Zyste hatte. Einige Wochen später erzählte er mir, dass es nach dem Gebet den Anschein hatte, als ginge es ihm schlechter. Die Zyste wurde grösser und begann dann, Flüssigkeit abzugeben. Der junge Mann erzählte: „Die Situation war beängstigend und die Versuchung gross, medizinische Hilfe herbeizuholen. Aber ich hielt an dem Bekenntnis meines Glaubens in der Überzeugung fest, dass ich trotz der äusseren Anzeichen und der Gefühle geheilt war. Nach 30 Tagen hatte sich die Zyste entleert und war verschwunden.“ Gott gebraucht oft natürliche, körperliche Prozesse oder auch zum Beispiel unsere Drüsen, um die Heilung zu fördern. Aber auch wenn Er auf diese Art heilt, ist es übernatürlich, denn es geschieht ohne Medizin oder andere Heilmittel. In diesem Fall liess Gott die Zyste zu einem Höhepunkt kommen, ähnlich wie das bei einem Furunkel der Fall ist, bis sie sich entleerte und verschwand. Auch andere solche Fälle sind mir bekannt. Gelegentlich scheint es, dass nach dem Gebet keine Besserung eintritt oder der Zustand sich eher verschlechtert, während Gott das Gift oder die Krankheit aus dem Körper schaffen lässt. Wenn wir uns also nur nach dem Sichtbaren richten oder uns auf Gefühle verlassen, wird Satan uns hintergehen und uns unsere Heilung rauben. Glauben heisst, den Sieg im voraus zu bekennen. Glauben heisst, zu bekennen, dass du die Antwort hast, wenn du betest und gleichzeitig zu glauben, dass Gott zu Seiner Zeit die Offenbarung schenken wird, wie Er es versprochen hat (Hebr. 10, 23.35 36; 4. Mose 23,19). Du hast nur auf die Dinge ein Anrecht, von denen du kühn bekennst, dass sie kraft der Treue Gottes schon dir gehören. 5. Halte an deinem Bekenntnis des Glaubens fest, ohne zu wanken. Oft siehst du keine Veränderung, nachdem du eine Verheissung in Anspruch genommen und deinen Glauben daran bekannt hast. Hier musst du sehr vorsichtig darüber wachen, was du bekennst, denn Satan, derein Verführer ist, wird versuchen, dich dahin zu bringen, dass du deine Gefühle, Symptome oder Umstände bekennst. Wenn du einmal eine Verheissung Gottes mit deinem Munde bekannt hast, weigere dich unter allen Umständen, auch nur ein Wort deines Bekenntnisses zurückzunehmen. Achte nicht auf die Umstände oder darauf, wie lange du auf das Offenbarwerden der Antwort warten musst. Warum? Wir lesen in Hebräer 10,23: „Lasset uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken, denn treu ist der, welcher die Verheissung gegeben hat.“ Wir sollen jeden Tag neu und ausdauernd unseren Glauben an die Verheissung Gottes, die wir beansprucht haben, bekennen, bis die Antwort offenbar ist. Viele können eine Verheissung glauben und beanspruchen sie im Gebet, aber wenn die Antwort nicht bald genug sichtbar wird, schwanken sie und zweifeln und geben ihr Bekenntnis des Glaubens auf. Folglich erhalten sie nichts.Heilung beispielsweise geht immer mit dem Bekenntnis des Glaubens Hand in Hand. Wenn aber ein Bekenntnis nur einen Tag, eine Woche oder einen Monat anhält, ist dies kein Bekenntnis der Heilung. Viele erhalten das nicht, was sie von Gott erbitten, weil sie ihr Bekenntnis nicht aufrechterhalten können, wenn sie inmitten von Anfechtungen, Schmerzen oder Symptomen sind. Krankheit kann oft nur überwunden werden, indem wir ein positives Bekenntnis der Verheissungen Gottes beibehalten, obwohl nachweislich das Gegenteil der Fall zu sein scheint. .Wenn du deine Heilung in Anspruch nimmst, hast du dadurch Satans Recht her ausgefordert, dich unterdrücken zu dürfen. Du bist sozusagen in sein Reich eingedrungen, wobei sich oft ein Kampf erhebt. Er wird jedes Stücken Boden verteidigen, das du für dich beanspruchst. Oft nimmt er die Symptome bis zum letzten Augenblick, den Gott ihm erlaubt, nicht weg Denn er weiss aus Erfahrung, dass er schlussendlich die meisten Christen dazu bringen kann, ihr Bekenntnis des Glaubens zu widerrufen, wenn er seinen Zugriff nur lange genug andauern lässt. Darum wird ein anhaltendes Bekenntnis des Glaubens an die Verheissung Gottes schliesslich die Bedrängungen Satans überwinden, und er muss von dir ablassen und seinen Platz räumen. Satans Macht, dich zu plagen und zu unterdrücken, vergrössert oder verkleinert sich in dem Mass, in dem du deinen Glauben an das beanspruchte Wort Gottes bekennst Kurz nachdem ich einen Herzanfall erlitt, erhielt ich vor einigen Jahren die Taufe im Heiligen Geist. Gleichzeitig kam ich auch zu der Erkenntnis, dass göttliche Heilung auch für unsere Zeit gültig ist. Ich nahm meine Heilung in Anspruch und warf meine Medikamente weg, von denen mir der Arzt gesagt hatte, ich müsse sie für den Rest meines Lebens nehmen. Beinahe sofort fing der Teufel an, mein Bekenntnis des Glaubens herauszufordern. Er versuchte mich davon abzubringen, indem er die vorherigen Symptome und Schmerzen der Herzkrankheit wieder auftreten liess. Als nun die Herzanfälle kamen, widerstand ich ihnen kühn, indem ich mein Bekenntnis des Glaubens an die Verheissung Gottes nochmals bekräftigte, dass Jesus mich auf Golgatha bereits geheilt hatte (Jes. 53, 3 4; Mt. 8, 16 17). Je mehr ich an meinem Bekenntnis festhielt, ohne zu wanken, desto mehr musste sich der Feind zurückziehen, bis er schlussendlich gezwungen war, mich ganz loszulassen.Wenn Satan entdeckt, dass du das Geheimnis gelernt hast, wie er durch Gottes Wort überwunden werden kann (Offb. 12, 11), ist er schliesslich gezwungen, dich oder die Umstände freizugeben. Aber oft wird er sich nicht zurückziehen, bis er nicht sein Letztes getan hat, um dich von dem Bekenntnis des Glaubens an die Verlässlichkeit des Wortes Gottes abzubringen. Er wird versuchen, dir Furcht und Zweifel einzuflössen, um dich durcheinanderzubringen. Manchmal sorgt er dafür, dass du um deines Glaubens willen Verfolgung erleidest. Ein anderes Mal wird er dich mit neuen Symptomen und Schmerzen bedrücken oder dafür sorgen, dass die vorherigen Gebrechen wiederkehren. Er wird dich wenn irgend mögIich mit Freunden umgeben, die dir andere Ratschläge geben, oder er bringt es fertig, dass deine Familie dich als religiösen Fanatiker abstempelt weil du dem Wort Gottes vertraust. Aber er weiss, dass dein Bekenntnis, wenn du daran festhältst, ohne zu wanken, ihn und sein Wirken in deinem i Leben letztendlich besiegen wird,So „lasset uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken, denn treu ist der, welcher die Verheissung gegeben hat.“ Ausserdem „werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat. Geduld aber ist euch not , auf dass lhr den Willen Gottes tut und das Verheissene empfangt“ (Hebr. 10, 23.35 36). „ 6. Wenn Satan dich anficht zu zweifeln, weise ihn mutig zurück. Wie wir gesehen haben, wird Satan häufig deinen Entschluss herausfordern, nachdem du eine Verheissung Gottes in Anspruch genommen hast, und vielleicht musst du durch eine Zeit der Anfechtung gehen. Wenn du zum Beispiel eine Verheissung für die Heilung eines körperlichen Leidens in Anspruch genommen hast, wird Satan versuchen, deine Aufmerksamkeit auf die Symptome zu richten, um dich dadurch zu Zweifel und zur Aufgabe deines Bekenntnisses des Glaubens an Gottes Verheissung zu bewegen. In solchen Fällen, in denen du versucht wirst zu zweifeln, wird im allgemeinen eine kühne Bekräftigung deines Glaubens an Gottes Wort den Zweifel an der Wurzel töten. Wenn wir an dem Bekenntnis des Glaubens festhalten ohne Wanken (Hebr. 10, 23), verteidigen wir uns und behalten dadurch den Glauben an die Verheissung Gottes, bis die Antwort offenbar wird. Oft ist es auch notwendig, vor allem während einer Zeit der Anfechtung, die Mächte der Finsternis anzugreifen. Es werden Zeiten kommen, in denen du mit Kühnheit im Glauben tiefer in Satans Gebiet eindringen musst, wenn er dein Bekenntnis herausfordert. Als Goliath mit den Worten drohte: „Ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel und den Tieren auf dem Felde geben“, antwortete David sofort: „Und ich werde dich erschlagen, und dir den Kopf abhauen!“ Als der Riese sich nun erhob und näher kam, um ihm zu begegnen, zog sich David nicht aus Furcht zurück, sondern er lief eilends den Schlachtreihen zu, dem Philister entgegen (1. Sam. 17, 44 ff). Wenn dir der Feind entgegenkommt und deinen Glauben auf ungewöhnliche Weise herausfordert, dann weiche nicht in Furcht und Zweifel zurück, wie es so viele tun, sondern tritt ihm wie David entgegen und handle nach deinem Glauben, indem du kühn dein Vertrauen in Gottes Wort und deine Autorität über die Mächte der Finsternis bekräftigst. Es wird uns gesagt, dass „wir dem Teufel widerstehen sollen, so wird er von uns fliehen.“ Wenn dir Satan einen Schritt entgegenkommt, um zu versuchen, dich vom Bekenntnis deines Glaubens abzubringen, widerstehe ihm im Glauben und rücke mutig zwei Schritte vor, ü im entgegen, und du hast die Zusicherung der Schrift, dass „er von dir fliehen wird.“ Als meine Tochter bei einem Autounfall ihren Arm so schlimm verletzte, dass er dadurch mehrfach gebrochen und gequetscht war, forderten uns die Ärzte heraus, denn sie sagten, wenn wir ihnen nicht gestatten würden, den Arm zu behandeln und zu schienen, würde er absterben und nicht mehr zu gebrauchen sein. Wir taten einen mutigen Schritt im Glauben, holten sie aus dem Krankenhaus und brachten sie ohne ärztliche Behandlung oder Operation nach Hause. Wir bekannten ihnen gegenüber freimütig, dass Gott treu zu Seiner Verheissung stehen und sie heilen würde, was Er auch tat. Anstatt uns zurückzuziehen, als unser Glaube geprüft wurde, nahmen wir die Herausforderung an und handelten kühn nach den Verheissungen Gottes, indem wir unseren Glauben an die uneingeschränkte Gültigkeit Seines Wortes bekannten. Ein anderes Mal beanspruchte ich im Glauben $ 1400, um nach Israel zu fliegen, und ich bekannte öffentlich, dass Gott das Geld für die Reise bereitstellen würde. Als der Tag der Abreise kam, hatte ich nur die Hälfte des Geldes erhalten. Sofort forderte mich Satan heraus und sagte: „So, was machst du jetzt? Du hast deinen Dienst als Verkündiger der Glaubensbotschaft ruiniert, weil du öffentlich bekannt hast, dass Gott dir das Geld geben wird, und Er hat es nicht getan.“ Doch ich wusste, dass Glaube der Nachweis von Dingen ist, die man nicht sieht (Hebr. 11,1) und war überzeugt, dass Gott meine Bitte erhört hatte, als ich wenige Wochen zuvor gebetet hatte (Mk. 11, 24). So widerstand ich der Versuchung des Teufels zu zweifeln und ging mutig noch einen Schritt im Glauben vorwärts. Ich flog mit dem Geld, das ich hatte, nach New York und glaubte, dass Gott irgendwie einen Ausweg schaffen würde. Ungefähr 45 Minuten bevor das Fugzeug von New York nach Israel abfliegen sollte, kam ein Mann auf mich zu und sagte: „Ein anonymer Geber möchte den Rest Ihres Fugscheines bezahlen, wie viel es auch sei!“ Wenn wir versucht sind zu zweifeln, ist ein mutiger Glaubensschritt eine der wirkungsvollsten Waffen gegen Satan, über die der Gläubige verfügt, denn dadurch wird ihm die Initiative aus der Hand genommen und du kannst die Situation unter Kontrolle halten. Wenn du über den Ausgang eines Kampfes Furcht oder Zweifel bekennst, gibst du dadurch zu, dass Satan und nicht du die Initiative ergriffen hat. Wenn du einem Angriff von den Mächten der Finsternis ausgesetzt bist, wird der Teufel von dir fliehen, wenn du ihm mit einer mutigen Bekräftigung deines Glaubens an das Wort Gottes widerstehst. Schlussfolgerung Schliesslich müssen wir uns vor Augen halten, dass unsere geistige Einstellung von grosser Bedeutung ist, denn „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Was wir beispielsweise über unseren körperlichen Zustand denken, hat einen direkten Einfluss auf unseren tatsächlichen Zustand und auf unser Wohlergehen. Die Kraft der Gedanken und der Einbildung über den Körper ist unglaublich. Wenn der Verstand ständig über eine Unvollkommenheit nachsinnt, dann können wir keine Besserung erwarten. Wenn wir Krankheit fürchten, dann werden wir bekennen, dass wir krank sind, sobald einige Symptome auftreten. Man kann also sagen, dass wir krank werden infolge unserer geistigen Einstellung und unseres Bekenntnisses.Als ich in der Zeit, während ich dieses Manuskript schrieb, in Florida über dieses Thema lehrte, sprach mich nach der Versammlung ein Herr an und erzählte mir, dass er bei der Post arbeite, und er berichtete mir dann in diesem Zusammenhang eine humorvolle Begebenheit.‘“Die Schrift hat ganz bestimmt recht“, sagte er und lächelte, „wenn uns (gesagt wird: ,Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.’ Ein Mitarbeiter, ein Briefträger unseres örtlichen Postamtes, kann sehr leicht ‘davon überzeugt werden, dass er krank ist und das kraft seiner ihn stark ‘beeinflussenden Gedanken. Die Aushilfsangestellten, die nur zur Arbeit ‘gerufen werden, wenn die fest Angestellten krank sind, kamen öfters zu ‘diesem Mann und sagten ihm, dass er schlecht aussähe. Sie fragten ihn ‘dann, ob er sich nicht wohlfühle. Bald darauf ging dieser arme Kollege ‘ dann heim, fühlte sich nicht wohl und bekannte, er sei krank. So konnte ‘ an seiner Stelle ein Aushilfsangestellter arbeiten.“ So gross ist die Macht ( negativen Denkens und Bekennens. Wenn die Christen zu der Erkenntnis geführt werden könnten, wie viel von (ihren eigenen Krankheiten, Depressionen, Problemen und Niederlagen i von emotionellem Stress stammen, der aufgrund einer falschen Haltung (Und falscher Gedanken entsteht und ebenso von negativen Aussagen (über diese Dinge, würden sie niemals wieder solchen Einstellungen und (Äusserungen erlauben, sie ihrer Gesundheit, ihrer Freude, ihres Friedens rund Sieges zu berauben, sondern würden jeden Tag mit einer positiven (Erwartung beginnen und bekennen: Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; ich will mich freuen und fröhlich darin sein. Zu viele Christen erlauben ihren Anfechtungen und den Umständen, sie zu bedrücken und zu besiegen. Ein siegreicher Glaube kann durch Anfechtungen entfaltet werde, wen wir eine positive geistige Einstellung ihnen gegenübebewahern (Jak. 1, 2 4). Der positiven Haltung und des positiven Bekenntnisses wegen war es dem Apostel Paulus möglich mutig zu bleiben und im Sieg durch all seine Bedrängnisse uns Anfechtungen zu wandeln. Seine positive geistige Einstellung und sei siegerfülltes Bekenntnis sind für uns alle eine Anregung. Anstatt sich seine Anfechtungen, Verfolgungen und Bedrängnisse zu Herzen zu nehmen, sich zu grämen oder zu beklagen, bekannte er mit Freuden: „Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängstigen uns nicht.Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen.Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um und tragenallezeit das Sterben Jesu an unserem Leibe, auf dass auch dasLeben Jesu an unserem Leibe offenbar werde“ (2. Kor. 4, 8 10). Hier wird uns gezeigt, dass nur durch Anfechtungen und Trübsale, wenn die Mächte der Finsternis uns zu überwinden suchen, das Leben und die Kraft Jesu Christi in uns wahrhaftig offenbar werden kann. Sein Leben und seine Auferstehungskraft werden in uns durch positives Denken und Jure h ein positives Bekenntnis freigesetzt.Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder. Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel, sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, dass Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, dass Jesus mein Messias ist. JA, ich glaube, dass Jesus mein Befreier ist. JA, ich glaube, dass Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, dass der Heilige Geist in mich fallen kann und dass die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und lass mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muss nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. . IN JESU NAMEN Gebet zum frei werden Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, dass Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, dass Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, dass Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, dass der Heilige Geist in mich fallen kann und dass die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und lass mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen .Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muss nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN Gemeinde. Gideon Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, dass dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA “ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel wissen.
Schlagworte: Bibel, Bible, Church, Faith, Glaube, God, Jesus, Religion