Heilung auch für dich
Inhalt:SeiteEinleitung: Heilung – im Plan Gottes Kapitel 1Befreit von Krankheit Kapitel 2Hindernisse, um Heilung zu empfangen Kapitel 3Warum viele nicht geheilt werden Kapitel 4Wie man Heilung erhält Kapitel 5Göttliche Heilung für KinderBleibe geheilt Kapitel 7Verse über göttliche Heilungin der Heiligen SchriftHeilung – im Plan Gottes EinleitungSchon viele Menschen sind aufgrund von Büchern über göttliche Heilung durch die Kraft Gottes geheilt worden. Aber andere bleiben krank und leidend, auch nachdem sie diese gelesen haben und für sie gebetet worden ist. Diese Menschen brauchen Lesestoff, der sie nicht nur inspiriert, sondern der sich auch mit den Fragen und Problemen derer beschäftigt, die Heilung suchen.Auf unseren Reisen sahen wir die Notwendigkeit für ein einfaches, praktisches und gezieltes Buch über göttliche Heilung, das vom Durchschnittschristen gelesen und verstanden werden kann. Zu diesem Zweck wurde dieses Buch geschrieben. Wir glauben, dass es den Leser inspirieren und im Glauben stärken wird, der bisher wenig oder nichts über göttliche Heilung wusste. Für solche, die Heilung gesucht, aber nicht erhalten haben, glauben wir, dass dieses Buch ihren Glauben stärken wird, so dass sie geheilt werden können.Der Autor schreibt dieses Buch mit der Überzeugung, dass Gott diejenigen heilt, die ihn im Glauben darum bitten, wenn sie die Bedingungen in seinem Wort erfüllen. Es ist unser Gebet, dass beim Lesen dieses Buches viele Menschen lernen, die Verheissungen, die Gott uns in seinem Wort gibt, in Anspruch zu nehmen.Kapitel 1BEFREIT VON KRANKHEITEines der grössten Hindernisse körperlicher Heilung ist die Unwissenheit über Gottes Willen. Bevor wir für die Heilung unseres Körpers glauben können, müssen wir jede Unsicherheit über Gottes Willen darüber beseitigen. Um Glauben für Heilung ausüben zu können, müssen wir zuerst wissen, was die Bibel darüber lehrt. Denn nur, wenn wir wissen, was Gott versprochen hat, kann jeder Zweifel und Unglaube abgelegt und starker Glaube entwickelt werden.Bevor wir nicht Gottes Willen kennen, haben wir nichts, auf das wir unseren Glauben gründen können. Die einzige Grundlage des Glaubens ist das Wort Gottes. Die Saat ist das Wort Im Gleichnis vom Sämann (Mark. 4,14-20) zeigt uns Jesus, dass das Wort Gottes der Same ist, der in den Boden, das Herz des Menschen, gesät wird. Ein Kranker, der von Gott geheilt werden will und nicht weiss, ob dies sein Wille ist, ist wie ein Bauer, der ernten möchte, bevor er gesät hat. Es ist das in unser Herz gepflanzte Wort Gottes, das unsern Körper heilt. Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32). Befreiung von Krankheit und Beschwerden kommt nur durch das Wissen der Wahrheit über göttliche Heilung.Bevor jemand von Sünde befreit werden kann, muss er zuerst die Verheissung in der Bibel kennen, dass Gott alle errettet, die seinen Namen anrufen (Rom. 10,13). Wenn er diese Verheissung für Errettung durch Glauben in sein Herz aufnimmt, wird er wiedergeboren. Genauso muss jemand, der Heilung sucht, wissen, dass es Gottes Wille ist, alle Krankheit zu heilen (Psalm 1O3,3). Wenn er diese Verheissung oder diesen Samen in sein Herz aufnimmt, wird er die „Ernte der Heilung“ in seinem Leben erfahren.Viele, die um Gebet für Heilung bitten, sollten zuerst unterrichtet werden, was Gott in seinem Wort über Heilung sagt. Glaube für Heilung kommt, genauso wie für Errettung durch das Hören des Wortes Gottes und dem danach Tun. Es gibt keinen Ersatz für das Wort, nicht einmal Gebet. Glaube kommt nur durch das Hören des Wortes Gottes (Rom. 10,17). Wo die Lehre fehlt, da fehlt der Glaube. In Nazareth konnte Jesus keine grossen Werke tun (Mark. 6,5), nur einigen wenigen Kranken konnte er die Hände auflegen und sie heilen. Die Bibel sagt: „Er verwunderte sich ihres Unglaubens“ (Mark. 6,6). Ohne Zweifel war ihr Unglaube eine Folge von Mangel an Lehre. Jesus sah diesen Mangel; denn wir lesen im 6. Vers: „Und er zog durch die Dörfer rings umher und lehrte“. Der Autor hatte mit vielen Menschen zu tun, die körperlich angeschlagen waren und die sich von bekannten Gottesmännern die Hände auflegen und für ihre Heilung beten ließen. Und doch berichteten diese Menschen, dass sie immer noch von Krankheit in ihrem Körper gebunden waren. Diese Menschen glauben, dass sie nur jemand brauchen, der ihnen die Hände auflegt und für sie betet, und sie vielleicht, wenn sie Glück haben, geheilt werden. Aber Heilung hat nichts mit Glück zu tun! Heilung kommt durch Glaube an das Wort Gottes. Was diese Menschen wirklich brauchten, ist Lehre. „Halte fest an der Lehre, lass nicht ab, bewahre sie, denn sie ist dein Leben“ (Spr. 4,13). Deine Heilung, ja, sogar dein Leben kann davon abhängen, wie du darauf reagierst, was in diesem Buch gelehrt wird. Tausende sind mit Krankheit geschlagen und haben keinen Glauben, weil sie nicht die Gelegenheit hatten, die Wahrheit über göttliche Heilung zu hören oder weil sie die Lehre darüber nicht annahmen. Es ist mein Gebet, dass viele die Wahrheiten, die in diesem Buch dargelegt sind, studieren und diese Prinzipien annehmen. Dann wirst du die herrliche Befreiung von Beschwerden und Krankheit erfahren. Krankheit begann mit dem Sündenfall Am Anfang sagte Gott: „Lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich … Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie“ (1. Mose 1,26-27). Mann und Frau wurden gesund und stark erschaffen, in Gemeinschaft mit dem Vater. Es war Gottes Wille für sie, gesund und rein zu bleiben, so wie er sie geschaffen hatte. Doch Satan, der auf Gottes Schöpfung eifersüchtig war, führte Adam und Eva in Versuchung, den Befehlen Gottes ungehorsam zu sein und sein Wort zu bezweifeln. Der Mensch sündigte gegen seinen Schöpfer und unterwarf sich, und damit die ganze menschliche Rasse, der Autorität und der Beherrschung Satans. Wegen dieser Sünde wurden Adam und Eva aus dem Garten Eden getrieben und von der Gegenwart Gottes getrennt. Indem sie sich Satan unterwarfen, haben sie ihre Autorität als Gottes Verwalter der Erde aufgegeben, und Satan wurde „Gott“ dieser Welt (2. Kor. 4,4). Damit hatte Satan die Macht, Gottes vollkommene Schöpfung durch Beschwerden, Schmerzen und Krankheit zu zerstören. Der Mensch verlor seine Gesundheit erst, nachdem er gesündigt und seine Reinheit verloren hatte Beschwerde und Krankheit sind somit Folge des Ungehorsams des Menschen.Krankheit – eine Folge von SündeIm ganzen Alten Testament sehen wir Beispiele von Männern, deren Körper von Krankheit heimgesucht war, weil sie sündigten und Gott ungehorsam waren (4. Mose 12; 21,1-9). Die gleiche Wahrheit wird auch in 5. Mose 28 gelehrt, wo wir den Fluch für die Missachtung des Gesetzes Gottes finden. Gott sagt, beginnend mit Vers 15: „Wenn du aber auf aas Wort des Herrn, deines Gottes, nicht hörst und alle seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebe, nicht getreulich erfüllst, so werden alle diese Flüche über dich kommen und werden dich erreichen: Verflucht bist du in der Stadt und verflucht bist du auf dem Felde. Verflucht ist dein Korb und dein Backtrog. Verflucht ist die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe. Verflucht bist du, wenn du eingehst, verflucht, wenn du ausgehst …. Der Herr wird dir die Pest folgen lassen, bis er dich ausgerottet hat aus lern Lande, dahin du ziehen wirst, es zu besetzen. Der Herr wird dich schlagen mit der Schwindsucht und dem Fieber, mit der Entzündung und der Fieberglut, mit der Dürre, dem Ge-breidebrand und dem Vergilben, sie werden dich verfolgen, du vernichtet bist“ (5. Mose 28,15-22). Der Fluch des Gesetzes wird im gleichen Kapitel weiter beschrieben: „Der Herr wird dich schlagen mit den Geschwüren Ägyptens, mit Beulen, mit Aussatz und Krätze, so dass du nicht geheilt werden kannst. Der Herr wird dich schlagen mit Wahnsinn, mit Blindheit und Sinnesverwirrung, und du wirst am hellen Mittag tappen, wie ein Blinder im Dunkeln tappt, und es wird dir auf deinen Wegen nicht gelingen, und in wirst allezeit nur unterdrückt und beraubt sein, und niemand wird dir helfen“ (Verse 27-29). „Der Herr wird dich an den Knien und Schenkeln schlagen und mit bösen Geschwüren, von denen du nicht geheilt werden kannst, von der Fusssohle bis zum Scheitel“ (Vers 35). „Wenn du nicht alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch geschrieben sind, getreulich erfüllst, indem du diesen hehren und furchtbaren Namen, DEN HERRN, DEINEN GOTT, fürchtest, so wird der Herr mit ausgesuchten Plagen dich und deine Nachkommen heimsuchen, mit grossen und andauernden Plagen und mit bösen und andauernden Krankheiten; er wird über dich alle Seuchen Ägyptens bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dir anhaften. Auch allerlei Krankheiten und allerlei Plagen, die in dem Buche dieses Gesetzes nicht verzeichnet sind, wird (Verse 58-61). Diese Bibelstellen zeigen deutlich /’“dass Krankheit und Beschwerden Folgen von Ungehorsam des Menschen gegenüber Gottes Geboten sind. Die folgenden 11 Krankheiten sind hier als Strafe für Ungehorsam gegenüber Gottes Wort aufgezählt: Blindheit Geschwüre Schwindsucht (Tuberkulose) Beulen (Feigwarzen, Hämorrhoiden) Jieberglut Fieber Entzündung Krätze (Juckreiz) Sinnes Verwirrung Pest Aussatz (Hautkrankheiten) Ja, laut Vers 61 ist jede Beschwerde und jede Krankheit ein Teil der Strafe für den Bruch des Gesetzes Gottes. Gott schickt seinem Volk nicht Krankheit und Beschwerden, wie es allgemein angenommen wird. Wenn Gottes Volk seine Gebote nicht hielt, waren sie nicht mehr unter dem göttlichen Schutz; und ihrer Sünde und ihres Vergehens wegen kamen alle diese schrecklichen Plagen über sie. Wir können uns nicht vorstellen, dass es im Garten Eden Krankheit gab, bevor Adam sündigte; aber durch den Fall des Menschen kam Krankheit in die Welt. Der Sündenfall war das Werk des Feindes, deshalb haben Sünde und Krankheit den gleichen Ursprung. Krankheit – das Werk Satans Satan ist der Urheber von Krankheit und Gebundenheit, wie es in Luk. 13 gezeigt wird. Jesus ging am Sabbat in die Synagoge. „Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Krankheitsdämon hatte, und sie war verkrümmt und nicht imstande, sich ganz aufzurichten. Als Jesus diese sah, rief er sie herbei und sprach zu ihr: Weib, du bist von deiner Krankheit erlöst! Und er legte ihr die Hände auf, und sie wurde sofort gerade und pries Gott“ (Luk. 13,11-13). Der Vorsteher der Synagoge ärgerte sich darüber, dass Jesus die Frau geheilt hatte, weil es Sabbat war. Aber Jesus sagte: „Diese aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan, siehe, achtzehn Jahre lang gebunden hielt, sollte sie am Sabbattag nicht von dieser Fessel befreigebunden war! Die Bibel sagt klar, dass hier Gebundenheit und Krankheit von Satan kommen. Petrus sagte, als er zu der Familie des Kornelius predigte: „Gott hat Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und Kraft gesalbt; der umhergezogen ist und hat wohlgetan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm“ (Ap. 10,38). Dies ist ein weiterer Vers, der verdeutlicht, dass es Satan ist, der uns körperlich angreift. Doch der Vater will alle seine Kinder heilen, weil er Jesus für dieses gute Werk der Heilung der Kranken gesalbt hat.Heilung durch ErlösungHeilung war in Gottes Erlösungsplan eingeschlossen. Jesus ging ans Kreuz als ganzer Mensch mit Geist, Seele und Leib, um den ganzen Menschen zu erlösen nach Geist, Seele und Leib. Jesaja sagte folgende Worte vom Messias: „Doch wahrlich, unsere Krankheiten hat er getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber wähnten, er sei gestraft, von Gott geschlagen und geplagt. Und er war doch durchbohrt um unserer Sünden, zerschlagen um unserer Verschuldigung willen; die Strafe lag auf ihm zu unserem Heil, und durch seine Wunden sind wir genesen“ (Jes. 53,4-5). Viele erklären, dass hier geistliche und nicht körperliche Heilung gemeint sei. Tatsache ist aber, dass Jesaja 53,4 sich nicht auf geistliche Dinge beziehen kann, sondern nur auf körperliche Krankheit, was in Matth. 8,16-17 bewiesen wird: „Und er (Jesus) trieb die Geister mit dem Worte aus und heilte alle Kranken, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagte: ‘Er nahm unsere Gebrechen weg, und unsere Krankheiten trug er fort1.“ Zu sagen, dass Matthäus einen falschen Vergleich zog, wäre soviel, wie den Heiligen Geist beschuldigen, er hätte einen Fehler gemacht, als er seine eigene Voraussage zitierte. Matthäus erklärte, dass Jesus die Prophezeiung von Jesaja 53,4 erfüllte, wo es heisst, dass er alle unsere Krankheiten und Schmerzen trug. Auch Petrus sagt im Neuen Testament: „Er (Jesus) hat unsere Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr.2,24). Der Fluch des Gesetzes schliesst alle Arten von Krankheiten und Beschwerden ein, die es gibt. Paulus schreibt darüber in Gal. 3,13: „Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrieben: ‘Verflucht ist jeder, der am Holze hängt’.“ Hier heisst es deutlich, dass Christus am Kreuz den Fluch des Gesetzes getragen und uns deshalb von allen Gebrechen und aller Krankheit erlöst hat. Die meisten Menschen glauben, dass Jesus am Kreuz nur unsere Sünden und Übertretungen getragen hat. Sie erkennen oft nicht, dass diese Errettung auch körperliche Heilung einschliesst. Das Wort „Errettung“ kommt von dem griechischen Wort s o t e r i a , . was Befreiung, Bewahrung, Heilung, Gesundheit und, körperliches Wohlergehen bedeutet. Das griechische Wort s o z o , das mit „errettet“ übersetzt wird, bedeutet auch Heilung, Gesundheit, vollständig gemacht. Beide griechischen Wörter für „errettet“ und „Errettung“ bedeuten körperliche und geistliche Errettung oder körperliche und geistliche Heilung.Heilung – das Werk ChristiWir müssen nur das Leben und den Dienst Jesu auf Erden betrachten, um den Willen Gottes über Heilung zu erkennen. Jesus war Gottes Wille in Person und kam vom Himmel, um einzig den Willen seines Vaters zu tun (Joh. 6,38). Seine Aussage: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh. 14,9), macht es uns unmöglich, die Idee anzunehmen, dass Krankheit und Gebrechen von Gott kommen. Die Haltung Jesu der Krankheit gegenüber ist in seinem unbarmherzigen Kampf gegen Satan, dem Urheber aller Krankheit, manifestiert. Jesus sagte: „Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich euch sage, rede ich nicht von mir aus; der Vater aber tut seine Werke, indem er bleibend in mir ist“ (Joh. 14,10). Jesus tat die Werke Gottes, als er alle, die um Heilung zu erlangen zu ihm kamen, heilte (Matth. 4,23+24; 8,16; 12,15; Luk. 6,17-19) Dehalb hat Jesus, als er die Kranken heilte, allen Menschen den Willen seines Vaters im Himmel gezeigt. Die ersten Jünger und HeilungWir wissen, dass göttliche Heilung im Willen Gottes ist, weil sie auch in den Dienst der ersten Jünger eingeschlossen war. Die Bibel sagt: „Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen“ (Matth. 10,1). Jesus sagte zu ihnen: „Wenn ihr aber hingeht, so predigt: ‘Das Reich der Himmel ist genaht’. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es“ (Matth. 10,7-8)! Göttliche Heilung ist auch ein Teil des Missionsbefehles, den Christus seiner Gemeinde gab. Kurz bevor er gen Himmel fuhr, befahl er seinen Jüngern, in alle Welt zu gehen und das Evangelium zu predigen (Mark. 16,15). Jesus sagte ihnen, dass alle, die das Evangelium glauben würden und sich taufen liessen, errettet würden. Er sagte auch, dass denen, die glauben, gewisse Zeichen folgen würden. Eines der Zeichen, das allen Gläubigen versprochen wurde, war, dass „sie Kranken die Hände auflegen und diese genesen werden“ (Vers 18). Nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, fingen seine Jünger an zu predigen. Es wird uns gesagt, dass der Herr ihr Wort mit nachfolgenden Zeichen bestätigte (Vers 2O). Auch wenn heute das Evangelium gepredigt wird, sollten wir erwarten, dass die gleichen Zeichen das gepredigte Wort bestätigen. Als Jesus den Missionsbefehl gab, befahl er, dass diejenigen, die glauben, getauft werden sollten. Gleichzeitig befahl er den Gläubigen, den Kranken die Hände aufzulegen. Wenn wir die Heilung der Kranken als nicht gültig auf die Seite legen, dann sollte auch die Wassertaufe auf die Seite gelegt werden. Wenn wir nicht mehr an Christus, den Heiler, glauben können, wie können wir dann noch an Christus, den Erlöser, glauben? Wenn wir weiterhin mit Wasser taufen, um unseren Glauben an Jesus Christus als Erretter zu zeigen, müssen wir auch weiterhin den Kranken die Hände auflegen. Wie können wir zu sagen wagen, dass für die damaligen Gläubigen der ganze Missionsbefehl gültig war, heute aber nur noch ein Teil davon?Heilung in der GemeindeEin weiterer Beweis dafür, dass Christus will, dass wir für unsere Heilung zu ihm gehen, ist die Tatsache, dass er nach seiner Auffahrt in den Himmel seiner Gemeinde die Gaben der Heilungen geschenkt hat (1. Kor. 12,28), damit sein irdischer Dienst durch seinen Leib, die Gemeinde, weitergeführt werden konnte. Seit den Tagen der Apostel bis zum jetzigen Zeitalter sind in der Kirchengeschichte Manifestationen von übernatürlichen Gaben aufgezeichnet worden. Solange die Gemeinde besteht, werden Gaben zur Heilung der Kranken vorhanden sein. Es ist offensichtlich, dass Heilung im täglichen Leben der ersten Gemeinde eine wichtige Rolle spielte. Die Apostelgeschichte gibt uns Aufschluss darüber (siehe Kapitel 3,1-8; 6,8; 8,5-8; 9,1O-18 u. 32-42; 14,8-10; 19,11-12; 28,8-9). Zum Beispiel: „Durch die Hände der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volke … so dass man die Kranken sogar auf die Strassen hinaustrug und sie auf Bahren und Betten legte, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschattete. Es kam aber auch die Menge aus den Städten um Jerusalem herum zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, und sie wurden alle geheilt“ (Ap. 5,12, 15-16). Die Apostel waren nicht die einzigen, die Kranke heilten. Ein Jünger in Damaskus mit Namen Ananias betete für Paulus. „… Und alsbald fiel es ihm von den Augen wie Schuppen, und er wurde wieder sehend“ (Ap. 9,1O ff).Wir hören von Origenes, einem der grossen christlichen Väter des 3. Jahrhunderts, dass die Christen zu seiner Zeit nicht nur böse Geister austrieben, sondern auch viele wunderbare Heilungen ausführten.Mit der Reformation fand eine Wiederbelebung der Gaben der Heilungen statt, die bis zum heutigen Tag noch besteht. Männer wie John Wesley, George Fox und Charles Finney sind nur einige Beispiele von denen, die gebraucht wurden, um Hunderte von Menschen zu heilen.Schlussfolgerung; Gottes WilleIn Jakobus 5,14-16 wird Gottes Wille in bezug auf Heilung durch den einfachen Befehl deutlich, dass, wer krank ist in der Gemeinde, um Salbung mit Öl und Gebet bitten soll. Dazu wird die Verheissung gegeben, dass das Gebet des Glaubens den Kranken aufrichten wird. Wollte Gott, dass wir für etwas bitten, was nicht sein Wille ist? Wir haben gesehen, dass Gottes Wort uns direkt offenbart, dass er uns heilen möchte. Christus hat unsere Krankheiten und Schmerzen am Kreuz getragen (Jes. 53,4); deshalb müssen wir sie nicht mehr tragen. Wenn der Vater im Himmel wollte, dass einige von uns krank wären, hätte Jesus nicht unsere Schmerzen und Krankheiten auf Golgatha getragen. Denn sonst hätte er uns genau von dem erlöst, was wir ja tragen sollten. Da Christus sagte: „Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun“ (Hebr. 1O,9), können wir sicher sein, dass Heilung der Wille des Vaters ist. Viele haben versucht, das Testament (den Willen) des Vaters neu zu formulieren. Ein Testament jedoch kann nicht mehr geändert werden, wenn der, der es gemacht hat, gestorben ist. Bevor er diese Welt verliess, hat Jesus uns offenbart, dass der Wille des Vaters Befreiung von Sünde und Krankheit einschliesst. Wenn du Heilung brauchst, nimm die unbiblische Lehre nicht an, die dich ermutigt, krank zu bleiben! Lies den Willen des Vaters (sein Wort)! Gebrauche die Verheissungen, die darin für dich enthalten sind, und nimm sie im Namen Jesu an!Befiehl Satan ohne Furcht, seine Hände von deiner Gesundheit zu nehmen, die dir von Rechts wegen zusteht. Der ganze Himmel ist bereit, dir deine Rechte wiederzugeben, wenn du es wagst, sie in Anspruch zu nehmen. Satan hat die Herzen von Männern und Frauen verblendet, so dass sie die Segnungen von Golgatha nicht erkennen (Psalm 103,3). Aber Jesus sagte: „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32). Glaube seinen Verheissungen, dich gerade jetzt zu heilen! Sage mit mir: „Durch seine Wunden bin ich geheilt, weil seine Erlösung für immer mir gehört!“ Kapitel 2 HINDERNIE, UM HEILUNG ZU EMPFANGEN Viele Christen, die von ganzem Herzen für Gott leben, sind von Krankheit geplagt und bleiben oft krank, auch nachdem mit ihnen für ihre Heilung gebetet worden ist. Das ist die Folge von falschem Verständnis des Wortes Gottes. Nach Römer 12,3 haben diese Menschen Glauben, aber ihr Glaube wankt, weil sie sich für falsche Lehren geöffnet haben. Oft wurde Gottes Wort durch menschliche Lehre ersetzt, und die Menschen, die diesen traditionellen Lehren Glauben geschenkt haben, machen damit in ihrem Leben das Wort Gottes ungültig (Mark. 7,13).Krankheit zur Ehre Gottes?Eine weitverbreitete Ansicht ist, dass einige nicht geheilt werden können, weil sie zur Ehre Gottes krank sind. Diese Ansicht gründet sich auf zwei falsch interpretierte Begebenheiten im Dienst Jesu.1. Lazarus. Die Anhänger dieser Ansicht weisen auf das elfte Kapitel des Johannesevangeliums hin. Als Jesus mit seinen Jüngern zusammen war, erhielt er die Nachricht, dass Lazarus krank war. Er antwortete: „Diese Krankheit führt nicht zum Tode, sondern sie dient zur Ehre Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird“ (Joh. 11,4). Als Jesus schliesslich mit seinen Jüngern in Bethanien ankam, war Lazarus schon vier Tage tot. Martha ging Jesus entgegen und sagte, wenn er dagewesen wäre, wäre ihr Bruder nicht gestorben (Verse 2O-21). Jesus war sicherlich nicht mit Loben und Danken empfangen worden; auch wurde Gott nicht die Ehre gegeben. Martha sah keine Ehre im Tod ihres Bruders Lazarus. Erst nachdem Lazarus auferweckt worden war, als Jesus ihn rief, wurde so Gott die Ehre gegeben. Es ist beachtenswert, dass Gott für die Auferstehung gepriesen wurde, nicht für die Krankheit oder den Tod!2. Der Blindgeborene. Im neunten Kapitel des Johannesevangeliums lesen wir, dass Jesus einen Mann sah, der blind geboren wurde. Die Jünger fragten ihn, wer gesündigt habe, der Mann oder seine Eltern. Jesus antwortete: „Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden“ (Joh. 9,3). Aus dieser Bibelstelle ziehen viele den Schluss, dass dieser Mann blind geboren wurde, auf dass Gott durch seine Blindheit Ehre erhalten würde. Dies ist jedoch nicht gemeint. Wenn dieser Mann zur Ehre Gottes blind geboren worden wäre, wie es einige auslegen, dann hätte Jesus Gottes Willen zuwider gehandelt, als er an jenem Tag dem Mann sein Augenlicht wiedergab! Nein, dieses Menschen Blindheit diente nicht zur Ehre Gottes. Vielmehr gab die Blindheit Gelegenheit, dass die Werke Gottes an ihm offenbart werden konnten. Gott wurde erst die Ehre gegeben, als die, die den blinden Mann kannten, feststellten, dass dieser durch das Wort Jesu sehend geworden war.Wir lesen in Matthäus: „Und eine grosse Volksmenge kam zu ihm, die Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich hatte, und sie warfen sie ihm zu Füssen; und er heilte sie, so dass die Volksmenge sich verwunderte, als sie sahen, dass Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gingen und Blinde sahen; und sie verherrlichten den Gott Israels“ (Matth. 15,30-31). Nicht ihr Kranksein, sondern ihr Geheiltwerden veranlasste die Volksmenge, Gott zu preisen. Was würde Gott für Ehre und Preis zukommen, wenn jeder Verkündiger heute deutlich die Verheissungen in der Bibel über göttliche Heilung lehren würde und dann den Kranken die Möglichkeit gäbe, sich von Jesus heilen zu lassen!Nicht ein einziges Mal in seinem ganzen Dienst hier auf Erden hat Jesus zu einem Kranken, der geheilt werden wollte, gesagt: „Es ist der Wille meines Vaters, dass du zu seiner Ehre krank bleibst.“ Es ist unvorstellbar zu denken, dass Jesus so etwas sagen würde. Und es ist genauso unvorstellbar zu denken, dass unser liebender himmlischer Vater geehrt wird durch Menschen, die krank, geplagt und von der Macht der Krankheit gebunden bleiben. Nein, Gott wird gepriesen, wenn die Kranken und Gebrechlichen Heilung und Befreiung erfahren. Wieder andere erklären, dass Krankheit in unserem Körper ein Zeichen der Liebe Gottes gegen uns sei. Kein Wunder, dass Sünder nicht interessiert sind, an dieser „Liebe“ teilzuhaben! Nirgends im Wort Gottes wird von Krankheit als einem Zeichen der Liebe und etwas Gutem von dem allmächtigen Gott gesprochen. Wie wir schon gesehen haben, ist Krankheit die Strafe für Sünde (5. Mose 28; 4. Mose 15,26; 23,25).Leiden Eine andere Bibelstelle, die oft falsch ausgelegt wird, ist 1. Petr. 5,1O, wo wir folgendes lesen: „Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus nach kurzem Leiden berufen hat, der wird euch bereiten, stärken, kräftigen, gründen.“ Viele Verkündiger des Wortes Gottes versuchen aus solchen Stellen zu zeigen, dass es für manche Menschen Gottes Wille ist, krank zu sein, und setzen „Leiden“ mit Krankheit gleich.Die Frage ist: Kann man auch anders, als durch Krankheit, leiden?1. Für Jesus waren Sünde und Krankheit Übel, und sein Dienst schloss die Befreiung davon ein. Jesus sagte nirgends, dass unser Leiden körperliche Krankheit sei. Wir müssen uns über die Tatsache klar werden, dass Jesus am Kreuz unsere Sünde und Krankheit trug, aber nicht unsere Leiden (Verfolgung und Versuchungen). Er sagte seinen Jüngern, dass sie ihr Kreuz tragen müssten, aber nirgends erwähnt er, dass dieses Kreuz Krankheit sei. Paulus gibt in 2. Kor. 11,23-28 eine Liste von all dem, was er durchgemacht hatte. Aber nicht e i n m a l erwähnt er körperliche Beschwerden oder Krankheit. Diese Schwierigkeiten waren Leiden, die er für Christus durchmachte. Auf solche Leiden bezieht sich auch Petrus in1. Petr. 5,1O. Auf die Leiden des Paulus wird später noch in Einzelheiten eingegangen.2. Die Apostel. Von den Aposteln wird berichtet, dass sie geschlagen wurden, weil sie das Evangelium verkündigt und Kranke geheilt hatten. Gleich anschliessend heisst es: „Sie gingen nun freudig vom Hohen Rat fort, weil sie gewürdigt worden waren, für den Namen Jesu Schmach zu leiden“ (Ap. 5,41). Wie litten die Apostel? Ihr Leiden war nichts anderes als Verfolgung durch Menschenhand .3. Petrus hatte viel zu sagen über Leiden und versuchte, die Gläubigen zu trösten, die durch die „Feuersglut der Leiden“ gingen. Stellen wie 1. Petr. 1,3-7; 3,13-15; 4,12-16 zeigen, dass „Leiden“ nichts mit Krankheit zu tun hat, sondern sich auf Verfolgung, Trübsal und Versuchung bezieht. Die Bibel sagt, dass, wenn wir mit Jesus leiden, wir auch mit ihm regieren werden, und nicht, wenn wir mit ihm krank sind. Niemand wird eine Krone für Kranksein erhalten. Auch glaubt kein Kranker, dass er eine Krone erhalten wird, sonst würde er nicht einen Arzt rufen, um ihm zu helfen, oder Gott um Heilung bitten. Es ist paradox zu glauben, dass Krankheit manchmal Gottes Wille ist. Menschen dieser Ansicht bitten zwar nicht Gott um Heilung, haben aber kein schlechtes Gewissen, alles Menschenmögliche zu versuchen, ihre Krankheiten zu bekämpfen und wieder gesund zu werden. Wenn Beschwerden und Krankheit wirklich im Willen Gottes liegen, warum versuchen wir dann, sie loszuwerden und „Gottes Willen“ zu vereiteln? Wenn Krankheit von Gott ist, sollten wir um eine doppelte Portion von diesem „Segen“ bitten. Es ist offensichtlich, dass diejenigen, die sagen, dass Gott manchmal will, dass wir krank bleiben, es selber nicht glauben. Denn sie geben sich nur solange mit der Krankheit zufrieden, bis sie durch die Medizin geheilt werden können. Lasst uns auf das Kreuz sehen und die vollständige Erlösung in Jesus Christus annehmen! Er liess seinen Körper freiwillig schlagen, auf dass wir nicht krank sein müssen (1. Petr. 2,24). Lasst uns das Erlösungswerk Christi in unserem Leben nicht verleugnen, indem wir krank und bettlägerig bleiben!ZüchtigungJemand stellt vielleicht die Frage: „Aber züchtigt Gott nicht manchmal seine Kinder durch Krankheit?“ Wenn wir Gott ungehorsam sind, kann er Beschwerde und Krankheit als Züchtigung erlauben. Aber Gott zeigt uns, wie wir diese vermeiden können. In 1. Kor. 11,31-32 lesen wir: „Wenn wir jedoch mit uns selbst ins Gericht gingen, würden wir nicht gerichtet. Indem wir aber gerichtet werden, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.“ Gott züchtigt uns, um uns vom letzten Gericht zu befreien. Gott verspricht aber, diese Züchtigung von uns abzuwenden, wenn wir unsere Schuld einsehen und bereuen. Göttliche Heilung ist nicht allen versprochen, sondern nur denen, die Gottes Wort glauben und ihm gehorsam sind.Einwände gegen HeilungDiejenigen, die darauf bestehen, dass manche krank sind,weil es Gottes Wille ist, scheinen an einigen Beispielen in der Bibel eine Bestätigung zu finden. Sie glauben, dass in diesen Stellen deutlich gezeigt wird, dass einige der treues-ten Diener Gottes eine Krankheit tragen sollten. Wir möchten uns kurz mit den Gründen dieser Krankheiten und den meist angeführten Fällen beschäftigen.„HiobLaut Gottes Aussage war Hiob ein gottesfürchtiger Mann und ohne Tadel, weil er Gott fürchtete und dem Bösen feind war (Hiob 1,8). Wenn wir jedoch das Buch Hiob genau studieren, finden wir Gründe dafür, dass Gott diese Heimsuchung zuliess. Gott übergibt seine treuen Nachfolger nicht einfach Satan, um dem Teufel etwas zu beweisen. Hiobs Treue war bewiesen, aber es ging bei Hiobs Versuchung um einen viel tiefer liegenden Punkt.Als er entdeckte, dass seine Frau ihn verhöhnte, seine Freunde ihn missverstanden und beschuldigten und er körperliche Qualen litt, rief er aus: „Denn was ich fürchte, das kommt über mich, wovor ich schaudere, das trifft mich“ (Hiob 3,25). Warum wurde Hiob krank? Er hatte Furcht in seinem Herzen. Furcht ist eine geöffnete Tür, durch die der Feind angreifen kann.Furcht ist ein Gefühl, das ein idealer Boden für Krankheit ist.Glaube ist unser Schutz gegen Sünde, Krankheit und alle Werke des Teufels. Solange Hiob im Glauben wandelte, war er von einer Mauer umgeben, die Satan nicht durchdringen konnte. Hiob liess Furcht in seinem Leben zu. Erst dann fiel Gottes Schutzwall weg, wodurch es Satan möglich wurde, Hiob mit bösen Geschwüren zu schlagen (Hiob 2,7).In seiner verzweifelten Lage prüfte Hiob sein Leben und fand durch den Kampf seiner Seele ein neues Verhältnis zu seinem Schöpfer. Er hatte Gott gefürchtet und das Böse vermieden. Aber als seine Frau ihm sagte, er sollte Gott fluchen und sterben, und als seine Freunde ihn falsch beschuldigten, entdeckte Hiob, dass er in seiner Lage nur mit einem durchkommen konnte – Glaube an Gott. In völliger Hilflosigkeit rief er: „Und wenn er mich erwürgt, will ich ihm doch vertrauen“ (Hiob 13,15). Gott konnte diesen Glauben nicht übersehen. Auf Hiobs Glauben hin begann Gott zu wirken und ihn zu befreien. Als Hiob bereit war, für seine Freunde zu beten, die ihn verworfen hatten, „wandte der Herr Hiobs Geschick“ (Hiob 42,10).Den herrlichsten Teil der ganzen Geschichte finden wir in den letzten Versen des Buches Hiob. Nachdem Hiob für seine Freunde gebetet hatte, befreite ihn Gott nicht nur aus der Hand des Teufels, sondern „er gab Hiob doppelt soviel, als er gehabt hatte“ (Hiob 42,1O). Weiter heisst es: „Und der Herr segnete Hiob hernach mehr als zuvor“ (Vers 12). Hiob lebte noch 140 Jahre, und wir finden keine Aufzeichnung mehr, dass er je wieder von Geschwüren geplagt worden war! Viele Menschen trösten sich in ihrer Krankheit, indem sie sich mit Hiob vergleichen. Doch es gibt einen grossen Unterschied. Hiob wurde geheilt, während diese Menschen oft im Elend bleiben, weiterhin gebunden durch Beschwerde und Krankheit. Nur die, die geheilt werden, können sich wirklich mit Hiob vergleichen.EpaphroditusEin anderer Fall, der häufig erwähnt wird, ist Epaphroditus, ein Mitarbeiter von Paulus. In Phil. 2,27 lesen wir, dass Epaphroditus, während er mit Paulus zusammen war, krank wurde, ja, sogar todkrank. Aber Paulus fährt fort: „Aber Gott hat sich seiner erbarmt“ (hat ihn geheilt), so dass er die lange Reise von Rom nach Philippi machen konnte und durch seine Gegenwart den Philippern die Grösse der Macht und Liebe Gottes ihm gegenüber zeigen konnte. Paulus erklärte auch den Grund, warum Epaphroditus krank wurde. „Denn um des Werkes Christi willen ist er bis nahe zum Tode gekommen und hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, um zu ersetzen, was bei eurer Dienstleistung gegen mich noch fehlte“ (Vers 30). Paulus hatte in Philippi gedient und war von den Mitgliedern der Gemeinde finanziell nicht genügend unterstützt worden. Anscheinend hat Epaphroditus die Verantwortung für die restlichen Finanzen auf sich genommen. Er arbeitete schwer, über seine körperlichen Kräfte hinaus, und wurde von einer Krankheit befallen, die ihm fast das Leben kostete. Obwohl das Motiv der Arbeit des Epaphroditus ein gutes war, litt er doch körperlichen Schaden. Auch in einer wertvollen Arbeit, wie das Evangelium verbreiten, ist es möglich, den Körper über das Vermögen hinaus zu beanspruchen, als Gott es vorgesehen hat. Doch Gott war gnädig! Nach einer Ruhepause konnte Epaphroditus seine Arbeit für den Herrn wieder aufnehmen.Trophimus – Heilung erfordert GlaubenEin anderes Hindernis für göttliche Heilung 2. Tim. 4,2O genommen, wo Paulus schreibt: Korinth geblieben; Trophimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen.“ Einige argumentieren, dass Heilung nicht immer der Wille Gottes sein kann Trophimus auch krank in Milet zurücklassen musste. Wir müssen jedoch verstehen, dass es bei Heilung in erster Linie auf den Glauben dessen ankommt, der geheilt werden möchte. In Markus 5,25-34 lesen wir von einer Frau, die zwölf Jahre an einem Blutfluss gelitten hatte. Diese Frau hatte unter den Ärzten viel mitgemacht und hatte an sie ihr ganzes Geld verbraucht. Und doch wurde ihr Zustand nicht besser, sondern schlimmer. Als sie von Jesus hörte, streckte sie ihre Hand aus, berührte sein Kleid und wurde sofort geheilt. Laut den Worten Jesu hatte ihr Glaube sie gesund gemacht. Ohne ihren Glauben hätte sie die Hindernisse nicht überwunden, die es scheinbar unmöglich machten, Jesus zu berühren .Ein anderes Mal kamen zwei Blinde zu Jesus, die geheilt werden wollten (Matth. 9,27-31). Der Heiland berührte ihre Augen, und die Männer wurden sehend. Was war es, das die Augen dieser Blinden öffnete? Nachdem er sie berührt hatte, sagte er: „Euch geschehe nach eurem Glauben“ (Vers 29). Es war ihr Glaube, der mit der Macht Gottes zusammenwirkte, der ihnen Heilung und Befreiung brachte.Glaube ist die Bedingung für alle Verheissungen Gottes. Es gibt keinen anderen Weg, irgend etwas von Gott zu empfangen. Diese Tatsache steht deutlich in Jak. 1,5-7. „Wenn aber jemand von euch an Weisheit Mangel hat, erbitte er sie von Gott, der allen ohne weiteres gibt und nicht schilt, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber mit Zuversicht und zweifle nicht, denn der Zweifler gleicht der Welle des Meeres, die vom Winde bewegt und getrieben wird. Denn ein solcher Mensch meine nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde.“ Ohne Glauben können wir keine Verheissung Gottes empfangen. Da einige Männer Gottes die Gaben der Heilung und Wunder ausüben, meinen viele Leute fälschlicherweise, dass sie nur die Versammlungen besuchen müssten, wo diese Gaben betätigt werden. Sie meinen, die Gaben der Heilung würden ihren eigenen Glauben ersetzen. Aber das ist unbiblisch! Jesus übte die Gaben der Heilungen und Wunder aus, als er auf Erden seinen Dienst ausführte. Doch Markus zeigt unsMark. 6,5 deutlich, dass Jesus in Nazareth nur soweit Zeichen und Wunder wirken konnte, wie die Leute glaubten. „Und er konnte dort keine Machttat vollbringen, ausser dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte“ (Mark. 6,5). In gleicher Weise werden Gaben der Heilung, die heute von Männern Gottes ausgeübt werden, nur Heilung bringen, wenn wir glauben. Als Paulus in Lystra war (Ap. 14), sah er einen Mann „ohne Kraft in den Füssen, lahm von Mutterleib an, der nie hatte gehen können“ (Vers 8). Paulus legte nicht sofort seine Hände auf diesen Mann; denn er wusste, dass der Mann selber glauben musste, um geheilt zu werden. Nachdem der Krüppel die Predigt des Wortes Gottes gehört hatte, hatte er den Glauben, den er brauchte. „Als Paulus ihn anblickte und sah, dass er den Glauben für seine Heilung hatte, sprach er mit lauter Stimme: ‘Stelle dich aufrecht auf deine Füsse!1 Und er sprang und ging umher“ Ap. 14,9-1O). Obwohl Paulus die Gaben der Heilung ausübte, wusste er, dass diese Gaben in sich selber nicht genügten, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Der Hilfesuchende darf nicht zweifeln, sondern muss selber glauben, sonst nützt auch der Glaube des Predigers nichts. So war es auch die Verantwortung des Trophimus, für seine Heilung zu glauben, und nicht die Verantwortung des Paulus. Auch unterscheidet die Bibel zwischen spontanen und allmählichen Manifestationen der Heilung. Als Jesus zu dem königlichen Beamten sprach: „Gehe hin, dein Sohn lebt!“, ging es dem Kind von Stund an besser (Joh. 4,46-54). Wie es aussah, war Trophimus immer noch krank, als ihn Paulus zurückliess, aber zweifellos hatte der Heilungsprozess begonnen.„Wenn es dein Wille ist“Ein anderes Hindernis für göttliche Heilung ist der Zusatz: „Wenn es dein Wille ist“ zum Gebet für Heilung. In seinem Wort offenbarte Gott, dass es sein Wille ist zu heilen. Ein „wenn“ hinzuzufügen zeigt, dass wir eigentlich nicht sicher sind, ob Gott sich auch an sein Wort halten wird. Das „wenn“ in vielen Gebeten enthüllt Zweifel und wird von vielen als Entschuldigung ihres Unglaubens benützt, wenn die Heilung nicht eintrifft. Sie weisen darauf hin, dass es wohl nicht Gottes Wille war, dass sie geheilt würden. Mit einer solchen Aussage machen sie Gott zu einem Lügner; denn er sagt in Psalm 1O3,3 deutlich, dass er alle Krankheiten heilen will. Die, die glauben, sie müssten ihre Gebete mit „wenn es dein Wille ist“ beenden, zitieren gewöhnlich das Beispiel Jesu im Garten Gethsemane, als er voll Pein ausrief: „Vater, wenn du willst, so lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Luk. 22,42). Jesus betete hier nicht für etwas, das der Vater versprochen hatte; er wollte durch sein Gebet sich nicht aus seiner Lage befreien. Sein Gebet war der verzweifelte Schrei eines Menschen, der sich in einem Todeskampf befindet.Es ist jedoch wichtig, dass wir den Willen Gottes erkennen und in Einklang damit beten. Wenn unsere Gebete mit seinem Wort übereinstimmen, dann stimmen sie auch mit seinem Willen überein. Denn Gottes Wort ist Gottes Wille. Manche Christen glauben, dass Jesus uns lehrte zu beten: „Vater, dein Wille geschehe.“ Wenn wir aber den Rest des Bibelabschnittes lesen, sehen wir, dass Jesus uns lehrte: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ (Luk. 11,2). Dieser Vers bedeutet nicht, dass wir alle unsere Gebete mit „wenn es dein Wille ist“ beenden sollen, sondern dass Gottes Wille, so wie er im Himmel getan wird, auch auf der Erde ausgeführt werden solle. Es gibt im Himmel keine Krankheit oder körperlichen Leiden. Da es sein Wille ist, dass es im Himmel keine Krankheit gibt, will er auch, dass es unter seinen Kindern auf der Erde keine Krankheit gibt. Wenn wirklich Gottes Wille auf Erden geschieht so wie im Himmel, wird es unter den Kindern Gottes keine Krankheit geben. Manchmal müssen wir darum beten, dass der Herr uns in einer Angelegenheit seinen Willen zeigt, wenn sein Wort nicht speziell darüber Auskunft gibt. In Jak. 4,13-15 finden wir davon ein Beispiel: „Nun wohlan, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen und wollen daselbst ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen! Ihr wisst ja nicht, wie es morgen um euer Leben steht! Denn ein Hauch seid ihr, der eine kleine Zeit sichtbar ist, hernach auch wieder verschwindet.“ Ohne spezielle Verheissungen sollen wir also beten: „Wenn es dein Wille ist.“ Aber bei einer bestimmten oder allgemeinen Verheissung erwartet Gott, dass wir sie als seinen Willen für uns annehmen .Denke daran, Gottes Wort ist Gottes Wille! Deshalb brauchen wir nicht zu beten: „Herr ,heile mich, wenn es dein Wille ist“, sondern wir haben die feste Gewissheit, in seinem Willen zu beten, weil Gott seinen Willen über Heilung in seinem Wort geoffenbart hat. „Und darin besteht die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er auf uns hört, wenn wirnach seinem Willen um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er auf uns hört bei dem, worum wir bitten, so wissen wir auch, dass wir das Erbetene wirklich besitzen, das wir von ihm erbeten haben“ (1. Joh.5,14-15).Der Dorn im FleischDer wohl am meisten verbreitete Einspruch gegen die Lehre von göttlicher Heilung ist der Dorn im Fleisch des Paulus. Diese Lehre besagt, dass Paulus eine Krankheit hatte, die Gott nicht heilen wollte, was zu der falschen Auffassung führt, dass Gott manchmal seine Kinder nicht heilen will, damit er verherrlicht werde. Um dieses Thema richtig zu verstehen, müssen wir genau herausfinden, was die Bibel über den Dorn im Fleisch des Paulus sagt.Der Ausdruck „Dorn im Fleisch“ wurde weder im Alten noch im Neuen Testament je gebraucht, um körperliches Leiden oder Krankheit auszudrücken. Als z. B. die Kinder Israel in das Land Kanaan einzogen, wurde ihnen gesagt: „Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreibt, so werden die, die ihr von ihnen übriglasst, zu Dornen werden in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten, und sie werden euch bedrängen in dem Lande, wo ihr wohnt“ (4. Mose 33,55). Diese Bibelstelle zeigt deutlich, dass die „Dornen“ in den Seiten der Israeliter die Einwohner des Landes Kanaan waren. Dieser Vergleich wird noch einmal in Josua 23,13 und Richter 2,3 gezogen, wo die Verfolgung beschrieben wird, die den Israeliten von den Völkern widerfahren würde, wenn sie diesen erlaubten, im Lande Kanaan zu bleiben.Das Alte Testament erklärt in jedem Fall, was die Dornen waren. Auch Paulus erklärt, was ein Dorn war: „Ein Bote oder Engel Satans“ (2. Kor. 12,7). Das Wort „Bote“ in diesem Vers kommt von dem griechischen Wort „angelos“, welches 188 mal in der Bibel vorkommt. Dieses Wort wird 181 mal als „Engel“ übersetzt und 7 mal als „Bote“ (im englischen). Nie bezieht sich der Dorn auf Krankheit, sondern auf eine Person oder Persönlichkeit. Der „Dorn“ des Paulus war ein teuflisches Wesen. Paulus erklärt uns nicht nur, was sein Dorn war, sondern er sagt uns auch, wozu der „Engel“ oder „Bote“ Satans kam. „Und damit ich mich der Überschwenglichkeit der Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich ins Gesicht schlage, damit ich mich nicht überhebe“ (2. Kor. 12,7).Nach der Bekehrung des Paulus erschien Gott dem Ananias in einer Vision und sprach mit ihm über Paulus. „Dieser (Paulus) ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und die Söhne Israels zu tragen. Denn ich werde ihm zeigen, wieviel er um meines Namens willen leiden muss“ (Ap. 9,15-16). Der Verfolger wurde nun zum Verfolgten. Die folgende Aufzählung sind Leiden oder Verfolgungen, die Paulus im Laufe seines Dienstes erdulden musste:- Kurz nach seiner Bekehrung versuchten die Juden, ihn zu töten (Ap. 9,23); die Griechen wollten ihn töten (V. 29).- Er wurde von Satan behindert (Ap. 13,6-13).- Die Juden waren wieder gegen ihn (Ap. 13, 44-49).- Er wurde aus Antiochien ausgestossen (Ap. 13, 14 u. 50).- Er wurde belästigt und aus Ikonien ausgestossen (Ap. 14, 1-5) .- Er wurde gesteinigt und als tot hinterlassen (Ap. 14, 6-19) - In Philipp! wurde er geschlagen und ins Gefängnis gesetzt (Ap. 16, 12-40).- Er wurde belästigt und aus Beröa ausgestossen (Ap. 17, 10-14).- In Korinth wurde er belästigt (Ap. 18,1-23).- In Ephesus wurde er belästigt (Ap. 19, 23-41).- Die Juden wollten ihn töten (Ap. 20,3).Auch in 2. Kor. 11,23-28 erwähnt Paulus Dinge, die er erlitten hat: „Mehr in Mühsalen, mehr in Gefangenschaften, weitaus mehr in Schlägen, oftmals in Todesgefahren; fünfmal habe ich von Juden vierzig (Geisselhiebe) weniger einen erhalten, dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden, dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht habe ich auf dem tiefen Meer (treibend) zugebracht; oftmals auf Reisen, in Gefahren unter falschen Brüdern, in Mühsal und Beschwerde, oftmals in Fasten, in Kälte und Blösse; abgesehen von dem übrigen; der tägliche Zudrang zu mir, die Sorge um alle Gemeinden.“ Paulus erwähnt nie Krankheit oder Blindheit, nur Verfolgung. Der Bote Satans war für all diese Leiden verantwortlich, wie es Paulus selber in Kap. 12 erwähnt, überall wo Paulus hinging, hetzte dieser teuflische Geist die Menschen) gegen ihn auf.Warum hat Gott diesem Dorn im Fleisch zugelassen, Paulus zu belästigen? Paulus sagt uns, dass ihm dieser Dorn im Fleisch gegeben wurde, „damit ich mich der überschwenglichkeit der Offenbarungen nicht überhebe“ (2. Kor. 12,7). Ist Krankheit der Dorn, den die Menschen der überschwenglichkeit ihrer Offenbarungen und Gesichte wegen haben und ertragen müssen, damit sie sich nicht überheben? Der Grund, warum Paulus diesen Dorn im Fleisch hatte, schliesst praktisch alle anderen aus. Niemand hat das Recht, seine Krankheit als einen Dorn anzusehen, es sei denn, er habe eine Fülle von Offenbarungen erhalten und müsse daran gehindert werden, sich zu überheben. Der Dorn des Paulus hinderte ihn nicht daran, im Glauben Kranke gesund zu machen (Ap. 19,11-12). Warum sollte er uns daran hindern, im Glauben Heilung zu erhalten? Als Paulus den Herrn bat, diesen Dorn im Fleisch wegzunehmen, antwortete der Herr: „Meine Gnade ist genug für dich, denn die Kraft erreicht ihre Vollendung in Schwachheit“ (2. Kor. 12,9). Das war nicht eine schwache Entschuldigung Gottes. Gott erwähnte den Boten Satans überhaupt nicht, sondern wies Paulus ganz einfach auf den Sieg bei ihm hin. Auch als Paulus in sich selber schwach war, konnte der Engel Satans ihn nicht durch Verfolgung überwinden. „Ich habe gelernt, in der Lage, in der ich bin, mir genügen zu lassen. Ich weiss in Niedrigkeit zu leben, ich weiss auch Überfluss zu haben; in alles und jedes bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden. Alles vermag ich durch den, der mich stark macht, Christus“ (Phil. 4,11-13). Als Paulus erkannte, dass die Gnade Gottes auch in Verfolgung seine Kraft war, sagte er: „So will ich nun am liebsten mich vielmehr der Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi bei mir Wohnung nehme. Daher habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“ (2. Kor. 12,9-1O). Das Wort „Schwachheit“ bedeutet nicht „Krankheit“. Das griechische Wort, das als „Schwachheit“ übersetzt wird, bedeutet „Mangel an Kraft“. Wenn Paulus Krankheit gemeint hätte, hätte er gesagt: „So will ich nun am liebsten mich vielmehr der Krankheiten rühmen …, denn wenn ich krank bin, dann geht es mir gut.“ Wenn Paulus von seinen Schwachheiten sprach, drückte er damit seine menschliche Schwäche und Abhängigkeit von Christus aus, so dass der Glaube der Menschen „nicht auf Menschenweisheit, sondern auf der Kraft Gottes beruhe“ (1. Kor. 2,5). Wer von uns hat es schon erfahren, dass, wenn wir uns am meisten unserer Schwachheit bewusst sind, die Kraft Gottes am meisten durch uns zur Auswirkung kommt?Lasst uns einige Stellen ansehen, die von vielen gebraucht werden, um zu beweisen, dass Paulus eine Augenkrankheit hatte. Eine Stelle ist Gal. 4,14-15: „Und ihr habt die Versuchung, die für euch in meinem Fleische lag, nicht mit Verachtung noch mit Abscheu erwidert, sondern wie einen Engel Gottes habt ihr mich aufgenommen, wie Christus Jesus. Wo bleibt nun euer einstiges Rühmen, glückselig zu sein? Denn ich bezeuge euch, dass ihr, wenn möglich, euch die Augen ausgerissn und sie mir gegeben hättet.“Das Wort „Versuchung“ kommt vom gleichen griechischen Wort, welches gebraucht wird, als Jesus in der Wüste vom Teufel versucht wurde. Jesus gebrauchte das gleiche Wort, als er sagte: „Betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt“ (Luk. 22, 40). In beiden Fällen hat „Versuchung“ nichts mit körperlichem Leiden oder Krankheit zu tun.Wenn Paulus sagt, dass sie sich für ihn die Augen ausgerissen hätten, gebrauchte er einen allgemein üblichen Ausdruck, um ihre Willigkeit zu zeigen, ihm alles zu geben, was er brauchte.Eine andere Schriftstelle, die beweisen soll, dass Paulus fast blind war, ist Gal. 6,11: „Seht, mit wie grossen Buchstaben ich euch mit meiner (eigenen) Hand schreibe!“ Paulus bezieht sich hier nicht auf die Grösse seiner Handschrift, sondern auf die Länge des Briefes, den er den Galatern schrieb. „Gross“ bezieht sich auf die Menge und nicht auf die Grösse der Schrift. Das griechische Wort, das von Paulus in 2. Kor. 3,6 gebraucht wird und hier mit „Buchstabe“ übersetzt wird, hat auch die Bedeutung „Brief“. Wenn wir uns noch einmal die Liste von den Leiden und Verfolgungen des Paulus vor Augen führen, müssen wir sagen, dass nirgends von körperlicher Krankheit gesprochen wird. Wir können nur glauben, dass er durch die Kraft Gottes gesund erhalten wurde. Hebt Heilung den Tod auf?Einige ernsthaft Gläubige, die an göttliche Heilung glauben, gehen so weit zu sagen, dass, wenn jemand genug Glauben hätte, er nicht sterben müsste. Durch den Tod Jesu am Kreuz ist uns für unsere ganze Lebenszeit Gesundheit gegeben (3. Joh. 2). Die Bibel lehrt aber nicht, dass eine Person durch Glauben dem physischen Tod entgehen kann, es sei denn, dass sie am Leben ist, wenn Jesus zurückkommt, um seine Braut abzuholen.Die Bibel sagt: „Unser Leben währet siebzig Jahre und wenn es hoch kommt, sind es achtzig Jahre und das meiste daran ist Mühsal und Beschwer; denn eilends geht es vorüber, und wir fliegen dahin. Lehre uns unsere Tage zählen, dass wir ein weises Herz gewinnen“ (Psalm 9O,1O u.12). Laut diesen Versen sollte auch der hingegebenste Christ ein Ende seinerTage erwarten. Auch wenn das Leben eines Menschen ein Ende nimmt, sagt Gottes Wort nichts davon, dass dieses Ende in Qual und durch Krankheit kommen soll. Vielmehr soll sein Diener in Frieden dahingehen (Luk. 2,29).Krankheit ist nicht nötig, um den Tod herbeizubringen. Gottes Plan für den Tod eines Menschen finden wir in Psalm 1O4,29: „Nimmst du ihren Odem hin, so verscheiden sie und werden wieder zu Staub.“ Es ist nicht Gottes Wille, dass seine Kinder von Krankheit und Leiden geplagt werden, um daran zu sterben. Wir haben ein Beispiel in der Schrift, dass starker Glaube das Leben eines Menschen verlängern kann. Gott befahl Hiskia, sein Haus in Ordnung zu bringen, weil die Zeit für ihn gekommen war zu sterben. Aber als Antwort auf sein anhaltendes Beten erhielt Hiskia eine Verlängerung seines Lebens von fünfzehn Jahren (2. Kon. 20,1-5). Als die fünfzehn Jahre vorbei waren, starb er.Das Zeitalter der WunderEine der am weitesten verbreiteten Lehren ist, dass das Zeitalter der Wunder vorbei ist. Wenn diese Aussage wahr wäre, dürfte es überhaupt keine Wunder und göttliche Heilungen mehr geben. Alle die vielen Berichte über wunderbare Heilungen müssten falsch sein. Wenn auch nur ein Wunder geschehen würde, würde das beweisen, dass das Zeitalter der Wunder nicht vorbei ist. Jeder, der behauptet, das Zeitalter der Wunder sei vorbei, verleugnet damit die Notwendigkeit für das Gebet. Wenn es keine Wunder gäbe, dann wäre das Gebet nutzlos, und nur aus völliger Unwissenheit würde ein Mensch beten und eine Antwort erhalten. Wenn wir beten, sollten wir erwarten, dass-, unser Gebet beantwortet wird. Und wenn ein solches Gebet beantwortet wird, hat Gott mehr getan als ein Gebet erhört. Er hat ein Wunder vollbracht. Wir können freimütig bekennen, dass wir im Zeitalter der Wunder leben; denn Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und für immer (Hebr. 13,8). Lasst uns anfangen, dem Wort Gottes Glauben zu schenken! Lasst uns unsere Traditionen zur“ Seite tun und erkennen, dass nur der Teufel der Urheber . ‘ solch teuflischer Lügen sein kann, die unter dem Volk Gottes verbreitet sind! Wir müssen ganz bewusst an Heilung glauben. Wenn wir die Wahrheiten göttlicher Heilung in uns wirken lassen, wird das Wort Gottes nicht nur die Zweifel und Traditionen aus-treiben, sondern auch die Krankheit aus unserem Körper.Kapitel 3WARUM VIELE NICHT GEHEILT WERDENDie meisten Christen glauben, dass Gott die Kraft hat zu heilen und es auch in einigen Fällen tut; doch viele dieser Menschen, die dringend selber Heilung brauchen, werden nicht geheilt.Wenn du Heilung brauchst, sie aber bis jetzt nicht erhalten hast, solltest du dieses Kapitel aufmerksam durchlesen. Auf den folgenden Seiten werden wir einige Gründe betrachten, warum Kranke nicht geheilt werden. Jeder, der in die Tat umsetzt, was in diesem Kapitel behandelt wird, und der die Bedingungen erfüllt, die erwähnt werden, kann diese heilende Kraft Jesu Christi erfahren.Die Erfüllung der BedingungenDie vielen Verheissungen in der Bibel über göttliche Heilung zeigen, dass es der Wille Gottes ist, nicht nur unsere Sünden zu vergeben, sondern auch unsere Krankheiten zu heilen (Psalm 103,3). Göttliche Heilung wird durch Glauben empfangen. Jesus sagt: „Habet Glauben an Gott! Wahrlich ich sage euch: Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird es zuteil werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet nur, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden“ (Mark. 11,22-24). Jesus sagte auch, dass alles, was wir glaubend im Gebet erbitten, wir auch empfangen werden (Matth. 21,22). Und doch sind viele, die geheilt werden wollten, nicht geheilt worden. Warum?Wenn ein Arzt sich mit einem Patienten beschäftigt, versucht er zuerst die Ursache der Krankheit herauszufinden und dann die Ursache zu beheben. Wenn wir zu Christus kommen, um geheilt zu werden, werden wir merken, dass er sich nicht so sehr mit den Symptomen beschäftigt, sondern mit der Ursache. Wenn eine Heilung nicht sofort offensichtlich Ist, denken viele, dass Gott seine Verheissungen nicht gehalten hat, doch sind sie es, die die entsprechenden Bedingungen nicht erfüllt haben. Bevor sie geheilt werden können, müssen sie Ursache ihres Leidens erkennen und beseitigen. nie Ursachen der Krankheit Unversöhnlichkeit. Eines der grössten Hindernisse für Heilung ist bei vielen Gläubigen Unversöhnlichkeit. Jesus sagte, dass das Gebet des Glaubens Berge aufwühlen und ins Meer werfen wird (Mark. 11,22-24). Aber er sprach weiter von einer Bedingung, die, wenn sie nicht erfüllt wird, nicht nur die Erhörung solch eines Gebetes, sondern auch Gottes Vergebung für diesen Menschen verhindern kann. Jesus sagte: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Matth. 6,14-15). Nur in dem Masse, wie wir anderen vergeben haben, wird Gott uns vergeben.Viele Christen wissen, dass es wichtig ist zu vergeben, aber nur wenige legen soviel Wert darauf, wie Christus es tat. Er machte „vergeben“ zu einer Bedingung für wirksames Gebet. Wenn wir mit Groll in unserem Herzen um Heilung beten, bleibt diese Bitte unbeantwortet. Der Autor erhielt einmal einen Brief von einer Frau, die Arthritis in den Knien hatte und nie länger als eine Stunde auf den Beinen sein konnte. Sie hörte, wie er in einer seiner Botschaften sagte, dass es sogar medizinisch bestätigt ist, dass Arthritis in einigen Fällen durch Groll ausgelöst wird. Als sie das hörte, vergab sie der Person, die ihr einmal wehgetan hatte und wurde sofort geheilt. Heute kann sie, wenn nötig, den ganzen Tag auf den Beinen sein. Jesus hatte noch zu sagen. Seinen der gegen einen benmal vergeben nur einige Male dann nicht mehr, ihn fragte, wie sage dir, nicht (Matth. 18,21-22 mehr über die Notwendigkeit der Vergebung Jüngern machte er klar, dass, wenn ein Bru-anderen siebenmal am Tag sündigt, ihm siewerden solle. Jesus wusste genau, dass viele bereit sind ihrem Bruder zu vergeben und Deshalb sagte er zu Petrus, als dieser oft er seinem Bruder vergeben solle: „Ich siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal“ Bevor Petrus sich von seinem ersten Schock erholen konnte, fuhr der Herr fort und erzählte das Gleichnis von dem Diener, der nicht vergeben wollte. Jesus sprach von einem Diener, der seinem Herrn 10.0OO Talente schuldete. Da er seine Schulden nicht bezahlen konnte, bat der Diener seinen Herrn dringend um Gnade, und sein Herr hatte Mitleid mit ihm und erliess ihm alle seine Schuld. Derselbe Diener fand einen seiner Mitdiener, der ihm 1OO Talente schuldete. Er packte ihn am Hals und verlangte, dass er alles bezahlen sollte, was er schuldete. Als er nicht bezahlen konnte, warf der Diener den hilflosen Mann ins Gefängnis. Als der Herr von dieser Undankbarkeit hörte, befahl er, dass der ungnädige Diener den Peinigern übergeben werden sollte, bis er alles, was er schuldete, bezahlt hatte. Jesus sagte weiter: „So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt“ (Matth. 18,35). Viele Leute vergeben anderen nicht, weil sie auf das „Gefühl der Vergebung“ warten. Sie werden lange warten müssen, denn Vergebung hat nichts mit Gefühl zu tun. Vergeben ist ein Willensakt. Genauso wie man nachtragen will, kann man vergeben wollen. Wenn wir willig sind zu vergeben und zu vergessen, können wir damit rechnen, dass die Liebe Gottes in unsere Herzen fliesst. Diese Liebe können wir an die weitergeben, die uns Unrecht getan haben. Wie oft sind wir schon vor Gott gekommen und haben erwartet, dass er uns unsere Sünden und Übertretungen vergibt? Wie oft hat er vergeben und vergessen (Hebr. 10,17)? Wenn Gott uns gegenüber so langmütig und freundlich ist, sollten wir umso williger sein, anderen zu vergeben. In der Bergpredigt wird deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, mit anderen Gläubigen in einem rechten Verhältnis zu stehen. Jesus sagte, dass, wenn einer mit einer Gabe zum Altar käme, und er sich daran erinnerte, dass sein Bruder etwas gegen ihn habe, sollte er seine Gabe am Altar lassen und sich zuerst versöhnen. Nur dann konnte er zurückkehren und seine Gabe opfern (Matth. 5,23-24). Wenn wir uns nicht mit anderen Gliedern des Leibes Christi versöhnen, sind wir den biblischen Grundsätzen ungehorsam. Jesus sagt, dass einer, der sich weigert, sich mit seinem Bruder zu versöhnen, ein Heide ist (Matth. 18,17). Gott hat versprochen, dass das Gebet des Glaubens Berge versetzen wird. Jemand, der zu einem Berge sagen möchte: „Erhebe dich und wirf dich ins Meer!“, muss auch zu jemand, der ihm Leid zugefügt hat, sagen können: „Ich vergebe dir“. Bete zum Beispiel: „Vater, in Jesu Namen will ich ganz bewusst …………….(Name der Person einsetzen) vergeben. Ich will ihm nicht nur vergeben, sondern ich will vergessen, was er mir angetan hat. Ich nehme jetzt deine Vergebung für meinen Groll in Anspruch und möchte ……………. lieben. Ich glaube, dass du deine Liebe in mir offenbaren wirst, wenn ich versuche, dieses Verhältnis in Ordnung zu bringen. Vater, ich danke dir für deine Liebe in meinem Leben . Ungehorsam. Ein zweiter Grund, warum viele nicht geheilt werden ist Ungehorsam Gott gegenüber. Gott sagte: „Wenn du nicht alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buche geschrieben sind, getreulich erfüllst, indem du diesen herrlichen und heiligen Namen, den Herrn, deinen Gott, fürchtest, wird der Herr mit ausgesuchten Plagen dich und deine Nachkommen heimsuchen, mit grossen und andauernden Plagen und mit bösen und andauernden Krankheiten; er wird über dich alle Seuchen Ägyptens bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dir anhaften. Auch allerlei Krankheiten und allerlei Plagen, die in dem Buche dieses Gesetzes nicht verzeichnet sind, wird der Herr über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist“ (5. Mose 28,58-61). Gottes Wort verspricht keine Heilung für Ungehorsame. tes Kraft kann alle heilen, aber seine Verheissung für Heilung gilt nur für die, die seine Gebote halten und darin wandeln . Glaube und Gehorsam gehören untrennbar zusammen, um die Erfüllung der Verheissungen zu erhalten. Wenn wir glauben möchten, müssen wir gehorsam sein; denn Glaube setzt Gehorsam voraus. Diese Wahrheit wird klar am Beispiel Naemann (2. Kon. 5,1-14).Als der aussätzige General der syrischen Armee zum Hause des Elisa ging, wurde ihm vom Diener des Propheten gesagt, sich siebenmal im Jordan unterzutauchen, wenn er geheilt werden wolle. Naemann war ausser sich! Der Prophet Gottes hatte nicht einmal selber mit ihm gesprochen, sondern hatte Gehasi, seinen Diener, gesandt. Naemann sagte sich, dass, wenn er sich nur siebenmal in einem Fluss untertauchen müsste, um geheilt zu werden, er dies genauso gut daheim tun könnte, wo die Flüsse viel sauberer waren als der Jordan. So entschloss er sich, nach Hause zu gehen. Aber seine Diener erinnerten ihn dann an die lange Reise, die er unternommen hatte. Deshalb würde er doch unweise handeln, in seinem kranken Zustand wieder zurückzukehren, ohne darauf zu hören, was der Prophet ihm sagte. Schliesslich führte er aus, was zu ihm gesagt worden war, und tauchte sich siebenmal im Jordan unter.Sein Gehorsam hatte die gewünschte Wirkung; er wurde völlig von seinem Aussatz geheilt.Sünde und Krankheit sind im Denken des Neuen sowie des Alten Testamentes eng verbunden. Nachdem Jesus den Mann am Teich Bethesda geheilt hatte, sagte er zu ihm: „Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt“ (Joh. 5,14).Gott sieht nicht die Person an, sondern den Gehorsam einer Person. Viele Menschen tragen Krankheit und Schmerzen und können für ihren Körper keine Heilung finden, weil sie nicht bereit sind, im Gehorsam dem Worte Gottes gegenüber zu wandeln. In Sprüche 4,2O-22 sind genaue Anweisungen gegeben, wie man Heilung erhalten kann. „Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. Lass sie nie aus den Augen, bewahre sie im innersten Herzen. Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaft wird, und seinem ganzen Leibe eine Arznei (Gesundheit).“Heute wird allgemein gelehrt, dass es unmöglich ist, im Sieg über die Sünde zu leben und im Gehorsam gegen den uns bekannten Willen Gottes zu wandeln, obwohl Gott gesagt hat: „Werdet rechtschaffen nüchtern und sündiget nicht! Denn gewisse Leute haben keine Erkenntnis Gottes. Euch zur Beschämung rede ich so“ (1. Kor. 15,34). Menschen, die ihre Gewohnheitssünden entschuldigen, kennen Gottes Wort nicht. Gott hat uns nicht nur befohlen, ihm zu gehorchen, sondern es auch ermöglicht, indem er uns Macht gibt, den Versuchungen des Teufels zu widerstehen. Gottes Wort sagt: „Es hat euch noch keine Versuchung erfasst als nur menschliche; Gott aber ist getreu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt“ (1. Kor. 10,13). Können wir glauben, dass Gott meint, was er sagt? Gehorsam bedeutet Heilung. Ungehorsam bedeutet leibliche Beschwerden und Krankheit. Heilung wird möglich, wenn man mit Gott ins Reine kommt. Johannes sagt: „Geliebte, wenn uns das Herz nicht verurteilt, haben wir Zuversicht zu Gott; und was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das tun, was vor ihm wohlgefällig ist“ (1. Joh. 3,21-22).Die Mehrheit der Christen lebt unter Verurteilung infolge von Sünde und Ungehorsam. Sie wird nie von Herzen den Verheissungen für Heilung glauben können, bis sie ihre Sünden bereut und sich von ihnen abkehrt. Der Schreiber dieses Buches hat festgestellt, dass alle, die ein wirkliches Verlangen haben, zu gehorchen und Gott zu gefallen, echte Heilung erfahren. Die gleichen Menschen leben im Sieg über Krankheit, körperliche Beschwerden und über die Mächte der Finsternis.Jeder, der körperlich nicht gesund ist, sollte sich diese Fragen stellen:„Begehe ich Gewohnheitssünden?“„Lebe ich im, Gehorsam gegenüber dem mir bekannten Willen Gottes?“die erste Frage nicht mit „nein“ und die zweite nicht mit „ja“ beantworten kann, kann nicht von Gott erwarten, seine heilende Kraft zu erfahren, die gesund macht. Der Psalmist ruft aus: „Hätte ich auf Unrecht gedacht inmeinem Herzen, so würde der Herr nicht hören“ (Psalm 66,18). Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass dein Herz mit Gott in Ordnung ist, bevor du Gott um Heilung deines Körpers bittest. Wenn du dem Worte Gottes ungehorsam warst, dann bekenne deine Sünde reumütig vor Gott und sei entschlossen, das Böse zu meiden. Lege die sündige Gewohnheit ab, die dir so leicht anhängt (Hebr. 12,1). Sei dir bewusst, dass Gewohnheiten wie sexuelle Ausschweifungen, massloses Essen, Tabak, Alkohol und Drogen nicht nur im Tempel Gottes (deinem Leib) keinen Platz haben, sondern dem Körper direkt schaden können. Wer an diesen Gewohnheiten festhält, kann daran gehin-.. dert werden, Heilung zu erfahren. Bitte den Vater im Namen Jesus, jede Sünde wegzunehmen. Bitte ihn, dein Herz mit dem Blut Jesu reinzuwaschen. Er wird es tun, denn er hat gesagt: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, so dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt“ (1. Joh. 1,9). Entschliesse dich, durch einen Willensakt von diesen Gewohnheiten befreit zu werden. Gründe deinen Glauben nicht auf Gefühle. Widerstehe der Versuchung und dein Glaube wird dich befreien. Okkultismus. Ein drittes Hindernis, um Heilung zu empfan- . gen, ist die Beschäftigung mit Okkultismus. Der folgende Abschnitt ist ein Zitat aus Dr. H. E. Freemans Traktat „Okkulte Belastung und Bindung“. Was ist Okkultismus?Okkultismus ist, kurz gesagt, jede Art von Wahrsagerei, Magie, Spiritismus oder falscher Religion oder Lehre.Die Schrift sagt uns, dass in den letzten Tagen eine gewaltige Zunahme von okkulter Aktivität stattfinden wird. „Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten werden etliche vom Glauben abfallen und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren böser Geister“ (1. Tim. 4,1). Nie in der Geschichte waren die Warnungen gegen die Gefahren des Okkultismus wichtiger als heute. Scharen von Christen und Nichtchristen leiden unter psychischer, geistiger, physischer und geistlicher Belastung. Die wenigsten davon er~ kennen, dass sie im Netze des Okkultismus gefangen sind und somit unter dem Einfluss und der Kontrolle finsterer Mächte stehen.Wichtige FragenBist du dir im klaren, dass, wenn du dich je mit dem Okkultismus eingelassen hast, ob bewusst oder nicht, die Schrift diese Praktiken ohne Ausnahme verdammt, und du den Mächten der Finsternis die Türe zur Knechtschaft und Bindung aufgemacht hast? Warst du je bei einem Wahrsager? Hat dir jemand deine Zukunft gesagt mit Hilfe von Handlinienlesen, Karten, Teeblättern, der Glaskugel oder ähnlichem? Hast du dich mit Horoskopen, Telepathie, Voodoo, Kabala, Hellsehen oder ähnlichem beschäftigt?Hast du ein Medium oder jemand mit psychischen oder hellseherischen Kräften befragt? Hast du je eine spiritistische Versammlung besucht oder versucht, mit den Toten Kontakt aufzunehmen? Hast du mit aussersinnlichen Wahrnehmungen, Yoga, Hypnose, automatischem Schreiben, dem Heben von Gegenständen oder übernatürlicher Gedankenübertragung experimentiert? Wurdest du selber hypnotisiert? Wurdest du je durch Magie, Spiritismus, Christliche Wissenschaft oder von jemandem, der psychische, metaphysische oder Geisterheilung betrieb, oder der Hypnose, das Pendel oder Trance zur Behandlung benützte, von Krankheiten, Verbrennungen, Warzen usw. geheilt? Liest du das Horoskop, oder beschäftigst du dich mit Astrologie? Liest du okkulte Literatur (Bücher über aussersinnliche Wahrnehmung, Reinkarnation, Träumedeutung, Wahrsagerei, Astrologie, Metaphysik, Selbsterkennung, Magie, Hellseherei, Hypnose, Yoga, Graphologie, religiöse Irrlehren)? Hattest du mit Spiritisten, Mormonen, Adventisten, Bahai, Theosophie, den Zeugen Jehovas oder ähnlichen Gruppen zu tun? Weisst du, dass alle okkulten Praktiken von der Schrift verdammt werden, Gott ein Greuel sind und unter dem Fluch stehen? Weisst du, dass jeder, der sich in irgendeiner Form mit dem Okkultismus eingelassen hat (ob bewusst oder unbewusst) den Mächten der Finsternis die Tür aufgetan hat, auch wenn dies vor der Bekehrung geschah? Dann könntest du das Opfer von okkulter Bindung und Belastung sein, ohne zu wissen, dass dies die Quelle und Ursache deiner Probleme ist, seien sie körperlicher, geistiger, seelischer, geistlicher oder anderer Art. Beschäftigung mit Okkultismus ist vom Wort Gottes verboten Alle Art von Wahrsagerei, Spiritismus, Magie sowie die Beschäftigung mit religiösen Irrlehren ist von Gott strengstens verboten. „Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir geben wird, so sollst du nicht lernen tun nach den Greueln jener Heiden. Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Wahrsager oder ein Wolkendeuter oder ein Schlangenbeschwörer oder ein Zauberer oder ein Bannsprecher oder ein Medium oder einer, der einen Wahrsagegeist hat, oder jemand, der die Toten befragt. Denn wer solches tut, ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen treibt der Herr, dein Gott, sie vor dir aus“ (5. Mose 18,9-12).Die Schrift verdammt alle Art von Okkultismus und warnt, dass „… die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben“ (Gal. 5,19-21). „Wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel“ (5. Mose 18,12), und „… deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt“ (Off. 21,8).Von Anfang an verbot Gott den Okkultismus und sah ihn als geistlich befleckend an (3. Mose 19,31), bedrohte die Teilnahme daran mit dem Tod (2. Mose 22,18; 3. Mose 20,27) und sie war Grund für die Zurückweisung der Seele (3. Mose 2O, 6). Siehe auch: 2. Mose 7,11-12 mit 2. Tim. 3,8; 2. Mose 22, 18; 3. Mose 19,26 u. 3l; 2O,6; 1. Sam. 15,23; 28,3; 2. Kon. 21,5-6; 2. Chro. 33,6; Jes. 2,6; 8,19; Jer. 27,9-10; Sach. 10,2; Mal. 3,5; Ap. 8,9 ff; 16,16 ff; 19,19; 1. Tim. 4,1. Beschäftigung mit Okkultismus ist Übertretung des 1. und 2. Gebotes und bringt den Fluch GottesEs gibt nur zwei Quellen von übernatürlicher Information und Erkenntnis, Hilfe, Führung oder Heilung – Gott oder Satan. Durch das Gebet in Jesu Namen erhalten wir diese Hilfe von Gott. Aber auch der Okkultismus ist eine Quelle des Übernatürlichen. Dahinter stehen Satan und die Mächte der Finsternis, die durch die okkulten Medien der Wahrsagerei, Magie, des Spiritismus und durch die religiösen Irrlehren wirken. Die Schrift verbietet dem Menschen den Kontakt mit dieser Quelle; denn sich mit dem Okkultismus beschäftigen, bedeutet soviel wie andere Götter haben. (2. Mose 20,3-5)! Satan wird der Gott der Welt genannt (2. Kor. 4,4). Obwohl Satan dem Opfer oft das Gewünschte gibt, hat der Betreffende ihm die Tür geöffnet und wird in vielfacher Weise die Beute der Mächte der Finsternis. Am Beispiel von König Saul sehen wir den Ernst von Beschäftigung mit dem Okkultismus. Er starb, weil er von einem Medium Hilfe suchte! Lies 1. Sam. 28 und 1. Chron. 10,13-14 Charakteristiken von okkulter Bedrückung und Belastung Die folgenden Symptome sind Zeichen von okkulter Belastung oder Knechtschaft, obwohl diese auch einen anderen Ursprung haben können. Sind mehrere dieser Manifestationen vorhanden ist dies ein Hinweis auf die Anwesenheit von dämonischen Geistern sowie auf die Notwendigkeit einer Befreiung: Anhaltende Depression oder Verfinsterung; Apathie; Unverantwortlichkeit; unvorhersehbares Verhalten; Selbsttäuschung; unkontrollierbare Leidenschaften; sexuelle Perversion; Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Tabak; übermäßiges Essen; unkontrollierbare Laune; Hass oder andere psychopathische Tendenzen. Chronische Furcht oder Erregung; Nervosität oder neurotisches Verhalten; Minderwertigkeitskomplexe oder Selbstmitleid; abnormales Verlangen nach Aufmerksamkeit; extrem negative Persönlichkeit; Sucht zu lügen, stehlen oder nach Glücksspielen; chronische Todesangst; Trieb zur Selbstzerstörung; übernatürliche Erlebnisse; Besitz von psychischen oder übernatürlichen Kräften (welche nicht mit den Gaben des Heiligen Geistes zu verwechseln sind); psychische Belastungen (Gegenstände sehen, Stimmen hören, usw.). Gleichgültigkeit geistlichen Dingen gegenüber, wie der Bibel oder dem Gebet; ständiger Zweifel und Schwierigkeiten zu glauben; unbiblische religiöse Auffassungen oder Praktiken; Unfähigkeit, Christus oder den Heiligen Geist anzunehmen; Hassen des Blutes und der Versöhnung; lästerliche Gedanken gegen Gott. Abnorme Schwatzhaftigkeit oder lautes Wesen; ständige Selbstgespräche; Zurückgezogenheit; unordentliches Aussehen; abnormal helle oder scheinende Augen; finsterer, perverser oder herausfordernder Gesichtsausdruck. „Chronische körperliche Leiden, die nicht auf Gebet oder Behandlung reagieren; ernsthafte Eheprobleme oder Schwierigkeiten mit den Eltern; Streit und Zwietracht in der Gemeinde.Wie wird man von okkulter Bedrückung und Belastung befrei.gläubige nicht von Satan belastet, gequält, bedrückt, verführt, gebunden und angeschlagen werden können, besonders wenn der Betreffende sich vor oder nach seiner Bekehrung mit dem Okkultismus beschäftigte (siehe Hiob 1-2; Luk. 13, 11 ff; 22,31-32; 2. Kor. 12,7; 1. Thess. 2,18; 1. Tim. 4,1; 1. Petr. 5,8-9; Eph. 6,11-12). Bekenntnis des Glaubens an Jesus ChristusOhne ein solches Bekenntnis kann keine bleibende Befreiung kommen; denn wenn keine aufrichtige Hingabe an Christus erfolgte, hat der Betreffende keine Basis, um den Mächten der Finsternis beständigen Widerstand leisten zu können.2. Bekenne die okkulten SündenAlle Verwicklung in den Okkultismus muss als Ungehorsam Gott gegenüber angesehen werden. Du musst dich davon lossprechen und alles als Sünde bekennen. Nenne jede Art von Beschäftigung mit dem Okkultismus, an die du dich erinnern kannst (Besuch eines Wahrsagers, Horoskop lesen usw.), bekenne sie als okkulte Sünde und bitte um Vergebung im Namen Jesus. Du solltest auch für eventuelle okkulte Sünden um Vergebung bitten, an die du dich nicht mehr erinnerst.3. Lossprechung von Satan und Befehl zu gehenDies ist nicht ein Gebet, sondern ein direkter Befehl an Satan. Er wird sich nur einem Befehl der belasteten Person, die ihm ja selber die Tür öffnete, fügen, wenigstens was eine permanente Befreiung betrifft. Spreche dich im Glauben an Jesu Sieg über alle Mächte der Finsternis von all dem Einfluss Satans in deinem Leben los, und befiehl ihm im Namen Jesu zu gehen! In Ausnahmefällen, wenn die Belastung schwer und der Glaube schwach ist, ist es ratsam, jemand anders die Lossprechung vornehmen zu lassen, nachdem die ersten drei Schritte von dem Belasteten getan wurden. Nimm die Tatsache der Befreiung im Glauben an. Verlasse dich nicht auf Gefühl oder Äusserlichkeiten. Halte am Wort Gottes fest, und der äußerliche Beweis der Befreiung und die Gewissheit werden kommen. Satan weiß, dass er sein Opfer loslassen muss, wenn ihm dies im Namen Jesu befohlen wird. Aber das heisst nicht, dass das Resultat sofort äußerlich gesehen werden kann. Halte mutig und im Glauben an deiner Befreiung fest, und „widerstehe dem Teufel und er wird von dir fliehen“ (Jak. 4,7). Wenn die Belasteten befreit werden wollen, müssen die Christen die naive und unbiblische Auffassung aufgeben, dass Missachten des Leibes und Blutes Jesu Ein vierter Grund, warum manche nicht geheilt werden, ist die Missachtung des Leibes und Blutes Jesu. Die Bibel sagt: „Wer daher in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird am Leibe und am Blute des Herrn schuldig werden. Ein Mensch prüfe sich aber, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch. Denn wer (davon) ‘• isst und trinkt, isst sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib (des Herrn) nicht (von gewöhnlicher Speise) unterscheidet. Deshalb sind unter euch viele Kranke und Schwache und ein gut Teil sind entschlafen“ (1. Kor. 11,27-30).Als Jesus starb, „nahm er unsere Schwachheiten auf sich und trug unsere Krankheiten“ (Matth. 8,17), und durch die Wunden, die er am Kreuz an seinem Leibe trug, sind wir geheilt (1. Petr. 2,24). Wenn wir erkennen, wie sein Leib für unsere Heilung gebrochen wurde, dann können wir seine Heilung und Gesundheit erhalten. Durch die Hingabe von Leib und Blut des Herrn Jesus Christus wurde uns eine vollkommene Erlösung von all den Werken des Teufels zuteil. Der Tod Christi war einzigartig und einmalig. Deshalb fordert der Apostel Paulus den Gläubigen auf, sich zu prüfen, bevor er im Abendmahl Brot und Wein zu sich nimmt, welche ein Symbol sind für Christi Leib und Blut. Wenn in deinem Leben Sünde ist, die du noch nicht bekannt hast, dann bekenne sie sogleich, und nimm die Vergebung durch Jesus Christus in Anspruch (1. Joh. 1,9). Wenn du in deinem Herzen gegen irgend jemand einen Groll hegst, vergib demjenigen durch einen bewussten Willensakt und bitte den Vater, deinen Geist der Unversöhnlichkeit zu vergeben. Nachdem du dich so geprüft hast, bist du frei durch das Blut Jesu und würdig, am Abendmahl teilzunehmen. Wer die Anweisungen, die in diesen Versen stehen, nicht beachtet, fällt unter die Strafe von Krankheit, Schwachheit ,und sogar TodKritikgeist und RebellionIn der Geschichte von Mirjam, Moses Schwester, finden wir eine ernste Warnung an alle Kinder Gottes und einen weite- ren Grund, warum viele nicht geheilt werden (4. Mose 12). Mirjam, eine Prophetin, die von Gott reichlich gesegnet war, wurde hochmütig und stolz und kritisierte Mose, weil er eine äthiopische Frau geheiratet hatte. Gott duldete diese Haltung Mirjams nicht, und er ließ sie wissen, dass ihre Einstellung Mose gegenüber ihm ein Greuel war (4. Mose 12,4-9). In der Bibel lesen wir, dass, als die Wolke die Stiftshütte verließ, Mirjam weiß wurde von Aussatz und sich sieben Tage außerhalb des Lagers aufhalten musste, wo sie niemand sehen konnte. Sie wurde nur geheilt, weil Mose ihr sofort vergab und für sie Fürbitte tat. Es gibt auch heute Menschen, die von Krankheit gebunden sind, weil sie Gottes Diener kritisiert oder durch ihren Einfluss Gottes Gesalbte verfolgt haben. Gegen Männer Gottes sprechen bedeutet gegen zu sprechen (1. Chron. 16,22; Rom. 13,1-2). Wir soll Gottes Diener beten, anstatt sie zu kritisieren.Eine Frau kritisierte einmal einen Prediger und wurde wegen ihres kritischen Geistes von Arthritis befallen. Erst als sie ihre Sünde bereute, ging es ihr wieder besser. Wenn du einen Diener oder Dienst kritisiert hast, tue Busse und suche Gottes Vergebung, Dann kannst auch du, genau wie Mirjam, geheilt werden.Unmäßiges EssenEinige Christen sind krank und können nicht geheilt werden weil sie übermäßig essen. Zuviel essen ist der Grund verschiedener Krankheiten und trägt zu vielen anderen bei. Die Organe des Körpers, wie die Leber, der Magen oder das Herz werden durch zu vieles Essen überlastet und können so unmöglich ihre normalen Funktionen ausführen. Die Folgen davon sind Zuckerkrankheit, Leber- und Herzkrankheiten sowie Nierenbeschwerden. Manche Leute brauchen nicht Gebet, sondern Mäßigung im Essen. Sofortige Heilung würde ihnen nicht helfen; denn sie würden ihre Gesundheit wieder durch die gleichen schlechten Essensgewohnheiten zerstören, die von Anfang an der Grund ihrer Krankheit waren. Göttliche Heilung ist keine Alternative für das Beachten der Naturgesetze Die Bibel sagt, wir sollen in allen Dingen enthaltsam (mäßig) sein (1. Kor. 9,25). Wir werden auch von Paulus erinnert: „Mögt ihr nun essen oder trinken oder sonst etwas tun, so tut alles zur Ehre Gottes“ (1. Kor. 10,31)! Erhält Gott die Ehre in deinen Essensgewohnheiten? Nimm dir heute vor, dein Übergewicht zu verlieren! Glaube, dass Gott dich von deinen schlechten Essensgewohnheiten befreien wird! Und dann erwarte die Manifestation deiner Heilung!Belastung durch DämonenManche werden nicht geheilt, weil ihre Krankheit durch ein bösen Geist verursacht wird, von dem sie befreit werden müssen. Das kann durch den Dienst unseres Herrn Jesus Christus illustriert werden. „Als die aber hinausgingen, siehe, da brachte man einen Stummen zu ihm, der besessen war. Und nachdem der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich und sagte: Noch nie ist solches in Israel gesehen worden“ (Matth. 9,32-33). Ein anderes Mal wurde ein Junge zu Jesus gebracht. „Und als sie zum Volk gekommen waren, trat ein Mensch zu ihm, warf sich vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, erbarme dich meines Sohnes, denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt nämlich oft ins Feuer und oft ins Wasser. Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, doch sie konnten ihn nicht heilen. Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir hierher! Und Jesus bedrohte ihn, und der Dämon fuhr aus von ihm; und der Knabe war von jener Stunde an geheilt“ (Matth. 17,14-18). Auch hier sehen wir, dass Jesus nicht für die Heilung seiner Krankheit betete. Er trieb den Geist aus, und der Junge wurde geheilt. Hier taucht nun die Frage auf: Kann ein Christ von bösen Geistern beeinflusst werden? Ja, Gläubige können dämonisch belastet sein. Dies wird von verschiedenen Stellen in der Bibel bestätigt.Die Krankheit des gerechten Hiob war das Werk des Teufels (Hiob 2,7). In Lukas 13,11-16 finden wir die Geschichte einer Frau, die gebeugt war, weil Satan sie bedrückte. Nach diesem Bericht war sie eine „Tochter Abrahams“ (eine Gläubige), die „einen Krankheitsdämon“ hatte. Als Jesus seine Hände auf sie legte, verliess der böse Geist sie, „und ihr Gang wurde sofort aufrecht, und sie pries Gott“. Jesus „bedrohte“ das Fieber, das Petrus Schwiegermutter befallen hatte, und sie wurde gesund (Luk. 4,38-39). Jesus sprach offensichtlich zu einem Geist, der das Fieber verursachte; denn niemand bedroht eine Temperaturerhöhung. Jesus gebrauchte das gleiche Wort, um Satan (Mark. 8,33) und böse Geister (Mark. 9,25) zu bedrohen.Da die Heilige Schrift lehrt, dass alle Krankheit „Überwältigung des Teufels“ ist (Ap. 10,38), ist jeder Christ, der krank ist, von Satan bedrängt und bedroht. Wenn Gefangene befreit werden sollen, müssen wir uns von der unbiblischen Lehre abwenden, dass Christen nicht vom Teufel angegriffen werden können. Manche Christen glauben, dass, wenn sie vor ihrer Bekehrung von bösen Geistern geplagt waren, sie bei ihrer Errettung automatisch von diesen befreit wurden. Wenn das wahr wäre, würden Christen nie unter Schmerzen, Krankheit, Furcht und geistiger Störung leiden. Wenn Satan nicht in das Leben von Gläubigen eindringen Kann, wie war es dann möglich, dass er in den Herzen der jünger Ananias und Saphira sein konnte (Ap. 5,1-11)? Manche Christen glauben, dass es zwar möglich ist, dass ein Gläubiger von Dämonen geplagt wird, aber nicht von ihnen besessen werden kann. Wir wollen nicht über Terminologie streiten, sondern uns ganz klar darüber sein, dass, wenn wir befreit werden wollen, wir es mit Satan zu tun haben, der der Urheber aller Krankheit ist. Durch persönliche Erfahrung und Beobachtung haben wir festgestellt, dass folgende Krankheiten und Zustände manchmal von bösen Geistern verursacht werden: Allergien, Arthritis, Asthma, Blindheit, Krebs, Krämpfe, Taubheit, Stummheit, Epilepsie, Fieber, Herzkrankheiten, geistige Störungen, Migräne, Schmerzen, Lahmheit und Stirnhöhleninfektionen . Wir glauben auch, dass alle bösartigen Gewächse von bösen Mächten verursacht werden. Nimm deshalb deine Heilung in Anspruch, indem du dich an Gottes Verheissungen hältst, und widerstehe dem Teufel im Namen Jesu, und befiehl allen Mächten, deinen Körper zu verlassen.Die Liebe GottesDie Bibel sagt: „Er, der seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Rom. 8, 32). Unser Gott hat ein Herz voll Liebe für alle Menschen, und es ist sein Wunsch, jeden zu segnen, der seinem Wort^ glauben und gehorchen will. Gott hat zu jeder seiner Verheissungen in seinem Wort „ja“ gesagt (2. Kor.T,20); es gibt keine Ausnahme. Wir haben aber auch gesehen, dass diese Verheissungen an Bedingungen gebunden sind. Wenn alle Hindernisse beseitigt worden sind, steht der Manifestation der Segnungen Gottes nichts mehr im Wege, und es ist möglich, alles zu erhalten, was Gott angeboten hat. Es fragt vielleicht jemand: „Wie ist es aber mit Schwester Sowieso und Bruder Sowieso, die ernstlich Gott um Heilung gebeten haben? Sie lebten in so enger Gemeinschaft mit Gott und hatten grossen Glauben an sein Wort und doch starben sie Warum wurden sie nicht geheilt? Gott kennt die Herzen und Gedanken eines jeden einzel-und niemandem ist es möglich, noch hat er das Recht zu sagen, warum jemand nicht geheilt wurde. Das Evangelium des Herrn Jesus Christus enthält trotzdem die Botschaft der Heilung sowie die Botschaft der Errettung von Sünde. Das ist die gute Nachricht; Gott hat Vorsorge getroffen, dass jedes seiner Kinder geheilt werden kann. An uns liegt es nun, unserer^ Glauben auf Gottes Wort und nicht auf jemandes Erfahrung zu stützen. Wenn wir sagen: „Ich kannte einen wirklichen Heiligen Gottes, der für Heilung glaubte, aber starb“, ist dies dasselbe, wie wenn wir sagen: „Ich kannte jemand, der seinen Teil eines Übereinkommens hielt, aber Gott hat sein Wort nicht gehalten.“ Das ist eine gefährliche Beschuldigung Gott gegenüber – es ist, ihn einen Lügner nennen. Es sei ferne von uns, dass einer von uns so etwas denken, geschweige denn sagen sollte. Gott hält seine Verheissungen immer, und wenn jemand die Erfüllung einer Verheissung nicht erfährt, liegt es nicht an Gott, sondern an dem einzelnen, der Heilung, oder was es sonst sei, sucht. Wir wollen ehrlich sein mit uns selber und anerkennen, dass der Mensch irgendwo einen Fehler machte, denn Gott kann nicht lügen (4. Mose 23,19), und sein Wort steht auf ewig fest im Himmel (Psalm 119,89). Wer nicht sicher ist, wo er etwas falsch gemacht hat, soll Gott um Antwort fragen, und er wird es ihm zeigen (Jak. 1, 5-8). Lasst uns immer Gottes Wahrhaftigkeit und Treue ansehen, egal, was negative Erfahrungen anzuzeigen scheinen. Lasst uns nicht erstaunt sein, dass nicht alle geheilt werden. Es ist eher ein Wunder, dass trotz all des Zweifels und Unglaubens, der so verbreitet ist, so viele geheilt werden. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, von seinen Sünden errettet zu werden, und doch wird nicht jeder errettet. Der Grund, warum nicht alle geheilt werden, ist der gleiche -sie haben die Bedingungen nicht erfüllt, die in Gottes Wort genannt werden.Kapitel 4WIE MAN HEILUNG ER HÄLTGottes Wille Wer vom Herrn körperliche Heilung erhalten möchte, muss zuerst vollständig vom Worte Gottes her überzeugt sein, dass es Gottes Wille ist, dass wir in jeder Weise gesund sind. „Und darin besteht die Zuversicht, die wir zu ihm haben, er auf uns hört, wenn wir nach seinem Willen um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er auf uns hört bei dem, worum wir bitten, so wissen wir auch, dass wir das Erbetene wirklich besitzen, das wir von ihm erbeten haben“ (1. Joh. 5,14-15). Hier kommt zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dass wir Gottes Wort studieren, um seinen Willen zu erkennen. Wenn wir nicht wissen, dass Gott körperliche Heilung versprochen hat, haben wir keine Grundlage für den Aufbau unseres Glaubens. Wir müssen so davon überzeugt sein, dass Heilung ein Teil des Evangeliums und des Erlösungswerks Christi ist, dass auch die besten Argumente von solchen, die diese Wahrheit widerlegen, uns nicht davon abbringen können. Wenn wir wissen, dass es Gottes Wille für uns ist, dass wir geheilt werden, wird es uns auch nicht schwerfallen zu glauben, dass e: das tun wird, was er tun will.Ein reines HerzDa die Verheissungen Gottes von unserem Gehorsam abhängig sind, ist der zweite Schritt für unsere Heilung, dass wir unsere Herzen vor Gott in Ordnung bringen. Wenn wir als Folge von Sünde krank sind, müssen wir mit aufrichtigem Herzer bereuen (uns abwenden) und die Dinge in Ordnung bringen. Sind wir aber dann mit Gott in Ordnung, dürfen wir es dem Feind nicht erlauben, unseren Glauben zu lahmen, indem er uns einflüstert, dass wir es nicht wert sind, die Verheissungen der Heilung für uns in Anspruch zu nehmen. Wenn wir unsere Sünden bekennen und um Vergebung bitten, sollten wir sofort glauben, dass uns vergeben worden ist und wir angenommen sind durch das kostbare Blut Jesu. Dann können wir uns unserem Vater nahen „mit wahrhaftigem Herzen ii der Fülle des Glaubens, in den Herzen gereinigt vom bösen Gewissen und am Leibe gewaschen mit reinem Wasser“ (Hebr. 10,22). In Psalm 84,12 wird gesagt, dass denen, die „unsträflich wandeln“, nichts Gutes vorenthalten wird. Bevor wir von Gott Heilung erwarten, sollten wir bereit sein, uns ganz dem wichtigen Befehl hinzugeben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“ (Matth. 22,37). Dann sagt Gott: „Weil er an mir hängt, will ich ihn erretten, will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil“ (Psalm 91, 14 u. 16). wir sind teuer erkauft, deshalb werden wir aufgefordert, Gott mit unserem Leibe und mit unserem Geiste zu verherrlichen (1. Kor. 6,2O). Unser vernünftiger Gottesdienst besteht darin, dass wir unsere Leiber als lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer hingeben (Rom. 12,1). Nur wenn wir ein geheiligtes Leben führen, verspricht Gott, uns zu heilen und gesund zu erhalten.Glaube Nachdem wir vollständig überzeugt sind, dass es Gottes Wille ist, jeden Menschen von jeder Krankheit zu heilen, und wenn wir die Bedingungen erfüllt haben, ist der nächste Schritt zur Heilung, dass wir das im Glauben in Anspruch nehmen, was Gott uns durch seinen Sohn, Jesus, schon gegeben hat Als Gott die Kinder Israel aus Ägypten führte, hatte er einen weiteren Segen für sie. Er hat sie nicht nur aus der Knechtschaft befreit, sondern hat auch versprochen, ihnen ein neues Land zu geben: das Land Kanaan. Als die Israeliten schließlich den Jordan überquerten und nach Kanaan kamen, sagte Gott: „Jeden Ort, darauf eure Fusssohle treten wird, gebe ich euch, wie ich Mose versprochen habe“ (Josua 1,3). Gott hatte versprochen, ihnen das Land zu geben, aber das Volk musste es einnehmen und als das Seine in Anspruch nehmen. Das gleiche Prinzip gilt für unsere Vorrechte in Christus Jesus. Gott hat Heilung für uns vorgesehen. Sie gehört uns. Aber wir müssen sie trotzdem im Glauben in Anspruch nehmen, bevor sie wirklich unser ist. Es haben schon manche Christen gesagt: „Wenn Gott will, dass ich geheilt werde, muss er mir einfach die Heilung geben. Gott kennt alle meine Bedürfnisse. Wenn er mich nicht heilt, dann will er wohl nicht, dass ich geheilt werde.“ Wir müssen die Tatsache sehen, dass Gott schon alles getan hat, was für unsere Heilung nötig war. Vor fast 2.000 Jahren gab uns unser Vater Heilung als Teil unserer Erbschaft in Christus. Er wartet jetzt nur darauf, dass wir nehmen, was rechtsmässig uns gehört.Als Jesus ausrief: „Es ist vollbracht“ (Joh. 19,30), meinte er damit, dass das Erlösungswerk in den Augen Gottes vollkommen getan war. Was Gott betrifft, wurden wir geheilt, als Jesus die Wunden an seinem Körper ans Kreuz trug. Der gleiche Gedanke kommt in Matth. 8,17 zum Ausdruck: „Er nahm (Vergangenheit) unsere Gebrechen weg und unsere Krankheit trug (Vergangenheit) er fort“. Und wiederum steht im Wort Gottes geschrieben: „Er hat unsere Sünden an seinem selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; ‘durch seine Runden seid ihr geheilt worden1 “ (1. Petr. 2,24). Der Glaube nimmt, was Gott uns schon angeboten und gegeben hat. Wie wir schon gesehen haben, wurde unsere Heilung durch das Erlösungswerk Christi auf Golgatha erkauft. Und obschon die Verheissungen und Vorsehungen Gottes rechtlich uns gehören, erhalten wir sie nicht automatisch. Wir müssen sie zuerst im Glauben nehmen. Genauso wie wir unsere Wiedergeburt durch einen bewussten Willensakt erlebten, müssen auch Gottes Verheissungen durch einen bewussten Willensakt in Anspruch genommen werden. Es ist wahr, dass Gott alle unsere Bedürfnisse kennt, noch bevor wir ihn bitten, aber wir erhalten nur, was wir speziell in Anspruch nehmen (Matth. 7,7-11; Jak. 4,2).Jesus hat uns gesagt, wie wir die Segnungen erhalten können, die er durch seinen Tod und seine Auferstehung für uns erkauft hat. Nachdem er uns alles, was wir brauchen, versprochen hat, sagte er: „Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet nur, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden“ (Mark. 11,24). Dieser Vers erklärt deutlich, wie das Gebet des Glaubens gebetet werden soll. In kindlichem Glauben sollen wir unsere Bitten in Jesu Namen vor den Vater bringen und einfach glauben, dass wir in dem Moment, in dem wir um etwas bitten, auch die Antwort erhalten haben. Auf die Umstände sollen wir nicht sehen, denn die können sich evtl. erst später ändern. Aber wir haben die Antwort im Moment unseres Gebetes erhalten! Ein Beispiel: In vollem Galopp rannte Karls Pferd über das Feld. Plötzlich stoppte es und warf seinen jungen Reiter mit aller Wucht auf den Boden. Karl saß mit einer gebrochenen Hand und mit verschiedenen gequetschten Rippen am Boden. Da er Mark. 11,24 sehr gut kannte, nahm er seine Heilung im Glauben in Anspruch. Innerhalb von drei Wochen hatte sich die Heilung seiner gebrochenen Hand und seiner gequetschten Rippen vollständig manifestiert. Ist Sehen = Glauben? Viele sagen, dass dem so ist, und glauben nicht, dass sie geheilt sind, bis sie eine Änderung sehen. Diese „Thomasse“ haben Mark. 11,24 so abgeändert: Alles , um was ihr betet oder bittet, wenn ihr etwas seht der fühlt, dann glaubt, dass ihr es empfangen habt.“ Das Gottes lehrt nicht, dass Sehen = Glauben ist; es sagt umgekehrt: Glauben ist Sehen. David sprach aus: „Ach, wenn ich nicht die Zuversicht hätte, die Güte des Herrn zu schauen im Lande der Lebenden … (ich wäre verzagt) “ (Psalm 27,13). Die Frau mit dem Blutfluss glaubte zuerst, und dann fühlte sie in ihrem Körper, dass sie gesund war (Mark. 5,24-34) .Zuerst Glauben und dann Fühlen, das ist die Reihenfolge, die für Heilung gilt und von der Gott nicht abgeht. Christus gibt uns die Autorität, dass wir unser Gebet als er- ,|f| hört ansehen können in dem Moment, wo wir um Heilung bieten. (Das gilt auch, wenn wir um andere Segnungen bitten, die er versprochen hat.) Glaube bedeutet: Wir vertrauen Gott, dass er das schon getan hat, um was wir ihn gebeten haben. Wir glauben, dass es getan ist, nicht weil wir es sehen, sondern weil Gottes Wort uns sagt, dass es getan ist. Das ist Glaube, wenn Gottes Wort unsere einzige Grundlage ist, auf die wir die Erhörung unseres Gebetes bauen. Nach Gottes Wort empfangen wir unsere Heilung erst, wenn wir glauben, dass unsere Bitte um Heilung erhört ist (1. Joh. 5,14-15). Die Manifestation kommt immer erst, nachdem wir glauben. Vielleicht schon im nächsten Augenblick, vielleicht erst nach einer Woche, vielleicht nach einem Monat oder noch später. Wenn wir also unser Gebet beantwortet sehen wollen, müssen wir die Antwort im Glauben annehmen, bevor wir sie sehen. Christen, die ihre Heilung im Augenblick ihres Gebetes nicht annehmen, nur weil sie keine Besserung spüren, sehen oft keine Manifestation ihrer Heilung. Und so beten sie weiter für dasselbe Anliegen in der Hoffnung, dass Gott durch die Wiederholung ihrer Worte bewegt wird. Gott wird aber nicht durch das Wiederholen von Worten bewegt (Matth. 6,7), sondern durch Glauben. Wenn wir anhaltend um Dinge bitten, die Gott uns verheißen hat, glauben wir nicht, dass wir die Antwort schon erhalten haben. Wenn wir wahren biblischen Glauben haben, brauchen wir nur einmal zu bitten, weil wir wissen, dass wir die Antwort schon erhalten haben, als wir darum baten (Mark. 11,24). Manche, die denken, man sollte wiederholt, für die gleiche Sache beten, führen das Gleichnis von der Witwe und dem Richter an (Luk. 18,1-8), um sich zu rechtfertigen. Mit diesem Beispiel lehrte uns Jesus Ausdauer im Gebet. Wir wissen, dass die Wahrheit, die Jesus hier lehrt, nicht im Gegensatz zu dem stehen kann, was er selber über Gebetserhörung sagt: Der Glaube kommt vor der Manifestation.Wenn wir Heilung vom Herrn in Anspruch nehmen und auf die Manifestation warten müssen, sollen wir unsere Ausdauer Gott dadurch zeigen, dass wir ihn an unseren Glauben an die Heilung erinnern. Gott freut sich, wenn er sieht, wie seine Kinder seinem Wort so Glauben schenken, dass sie ihn ständig an ihre Heilung durch Vorhalten seines Wortes erinnern (Jes. 43,26). Es war Ausdauer, was das Herz des ungerechten Richters bewegte. Wieviel mehr wird Ausdauer das Herz unseres liebenden Vaters bewegen!Ein Beispiel: Fünf Jahre lang hatte Margarete für die Heilung ihres grünen Stars gebetet. Als sie dann die Verkündigung über Glaube hörte, entschloss sie sich, ein letztes Mal zu beten und dabei Gott für ihre Heilung zu glauben. Sie betete ein Gebet des Glaubens, dankte und pries Jesus für sein vollendetes Werk. Sie umgab sich mit den Wahrheiten des Glaubens und sah sich sechs Wochen lang widersprechenden Symptomen ihrer Krankheit gegenüber. Dann kam die wunderbare Offenbarung ihrer Heilung; sie ist ganz frei von grünem Star. Einige werden nicht geheilt, weil sie ihren fünf Sinnen mehr glauben als dem Wort Gottes. Gott hat in das Herz eines jeden Gläubigen „das Mass des Glaubens“ (Rom. 12,3) gegeben. Wir können Gott und sein Wort nur durch Glauben verstehen und begreifen. Die Bibel sagt: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (ihm) wohlzugefallen; denn wer .Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird“ (Hebr. 11,6). Die Bibel sagt uns auch, dass wir im Glauben und nicht im Schauen wandeln sollen (2. Kor. 5,7). Die Dinge Gottes können nicht mit den fünf Sinnen erfasst werden. Diejenigen, die nicht bereit sind an ihre Heilung zu glauben, bevor sie etwas sehen oder fühlen, dass sie geheilt sind, haben noch nicht gelernt, was Glaube ist. Die biblische Definition für „Glaube“ finden wir in Hebr. 11 ,1: „Es ist aber der Glaube eine Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“ Glaube ist eine handfeste Zuversicht; er ist eine Wirklichkeit und steht anstelle der Antwort auf unsere Gebete, bis sich das Gebet im sichtbaren Bereich offenbart. Das bedeutet, dass, wenn wir unsere Heilung im Glauben in Anspruch nehmen, unser Glaube anstelle unserer Heilung steht, bis diese offenbar wird.Wenn etwas in einem Spiegel gesehen werden kann, dann existiert es auch in Wirklichkeit. Unser Glaube ist das genaue Siegelbild von dem, was wir bitten. Da ein Spiegelbild die Reflektion der Wirklichkeit ist, ist das, um was wir im Glauben beten, schon unser. Alles, was wir jetzt noch zu tun haben, ist, auf die Offenbarwerdung warten.Laut Hebr. 11,1 ist Glaube auch der Beweis, dass wir das schon haben, um was wir beten, bevor wir es sehen. Wenn wir die Antwort mit unserem natürlichen Auge sehen könnten, wäre kein Glaube nötig. Die Tatsache, dass wir glauben, ist der Beweis dafür, dass das schon existiert, was wir noch nicht sehen. Wenn wir in unserem Herzen glauben, dass wir geheilt sind, bevor wir es sehen (Mark. 11,24), beweist unser Glaube, dass wir haben, worum wir gebetet haben.Es ist auch bemerkenswert, dass Hebr. 11,1 so beginnt: „Es ist aber der Glaube …“ Glaube ist immer „jetzt“ (Gegenwart) Hoffnung setzt alles in die Zukunft, aber Glaube erhält die Antwort in der Gegenwart. Wer darauf wartet, dass Gott ihn vielleicht“ eines Tages“ heilen wird, wird diesen Tag vielleicht nie sehen; denn er übt Hoffnung aus, nicht Glauben.Wir können es uns nicht leisten, unsere Heilung auf einen Tag in der Zukunft hinauszuschieben; denn Gott hat nicht verheissen, irgend jemand „irgendwann“ zu heilen. Er hat uns schon in seinem Wort gesagt, dass wir geheilt wurden, als’ Jesus am Kreuz starb. Der Glaube spricht aus: „Weil wir auf Golgatha geheilt wurden, sind wir jetzt geheilt.“ Wir müssen die Heilung für uns annehmen, wenn wir beten, und glauben, dass wir geheilt sind, noch bevor sich die Umstände ändern. Da unser Glaube der eigentliche Beweis ist, dass wir unsere Heilung haben, können wir sicher sein, dass die Heilung, die wir vom Herrn erbitten, offenbart werden wird.Die Bibel lehrt uns, dass ein Sünder glauben soll, dass er errettet ist, und seine Errettung nur auf den Grund der Verheissung Gottes stellen soll, noch bevor er die Freude der Sündenvergebung fühlt. Die Freude und die Gefühle werden kommen, wenn er nur glaubt und die Gabe der Errettung annimmt.Die gleiche Bibel lehrt uns, dass die Kranken glauben müssen dass sie geheilt sind, ganz gleich, wie sie sich fühlen. Sie müssen allein aufgrund des Wortes Gottes glauben, dass sie gesund sind. Sie werden die Freude der Heilung erfahren, wenn sie sich fest an das Wort Gottes halten und glauben, dass es getan ist.Kein körperliches Gefühl, wie z. B. Schmerz, sollte je ein guter Grund sein, um an der Erfüllung irgendeiner göttliche Verheissung zu zweifeln. Wie töricht wäre es, wenn wir an unserer Erlösung zweifelten, nur weil wir nicht spüren, dass uns vergeben ist! Es ist genauso töricht, an Gottes Verhei-ssungen für Heilung zu zweifeln, nur weil wir noch Schmerz sonst ein unangenehmes Gefühl spüren. ist nun der Unterschied zwischen göttlicher Heilung uns die Bibel lehrt, und der Lehre der Christlichen Wissenschaft ? Die Antwort ist einfach. Die Christliche Wissgnschaft leugnet, dass Jesus ins Fleisch kam und sein Körper Fleisch und Blut war. Diese Auffassung ist antichristlieh. Die Bibel lehrt uns, dass Heilung ein Teil des Erlösungswerkes Christi ist, das er auf Golgatha vollbracht hat. In der Philosophie der Christlichen Wissenschaft gibt es weder Sünde noch Krankheit, und so ist auch keine Erlösung nötig. Wir lehren nicht, dass nur der Geist wirklich ist, nicht aber die Materie, wie manche annehmen; wir sagen nicht, dass es keine Krankheit gibt. Krankheit ist eine krasse Wirklichkeit! Die Bibel versucht nicht, die Tatsache zu verdecken, dass Christen krank sein können. Aber Gott gibt uns die Heilmittel für alle Krankheiten: das Blut Jesu und sein Wort. Wenn wir den Richtlinien des Glaubens folgen, die in Gottes Wort festgelegt sind, und sie in unserem Leben anwenden, werden wir die Erfüllung der Verheissungen erleben.Gott warnt uns davor, auf unsere Umstände zu sehen, wenn wir Heilung für uns in Anspruch nehmen; wir müssen unsere Augen auf ihn und sein Wort gerichtet halten. Die Wellen waren gleich hoch, als Petrus auf dem Wasser wandelte, wie in dem Augenblick, als er zu sinken begann. Solange er die Umstände nicht ansah, konnten sie ihn nicht hindern. Doch in dem Moment, als er von Jesus wegsah und sich auf den Wind und die Wellen konzentrierte, begann er zu sinken. Wenn wir uns mit unseren Umständen und Gefühlen beschäftigen, anstatt uns an sein Wort zu halten, verlieren wir alles, was Gott uns angeboten hat. Wenn wir uns aber an seine Verheissungen halten, wird er uns alles geben, was er uns versprochen hat.Viele erleben den Anfang der Offenbarwerdung ihrer Heilung, aber verlieren sie wieder, weil sie ihre Aufmerksamkeit von Gottes Wort weg auf die Umstände und ihre Gefühle lenken. Nachdem wir den Schritt des Glaubens für Heilung getan haben , müssen wir fest entschlossen sein, unser Augenmerk auf nichts anderes als auf Gott und sein Wort zu richten.e Bibel sagt: „Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige ein Ohr meinen Worten. Lass sie nie aus den Augen, bewahre in im innersten Herzen. Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaftig wird, und seinem ganzen Leib eine Arznei“ Spr. 4, 20-22). Hier werden wir ermahnt, uns mit unseren Gedanken,Augen, Ohren und Herzen ganz mit Gottes Verheissungen zu beschäftigen. Wenn wir das tun, werden wir keine Zeit haben für Unglauben, Furcht und Entmutigung. Und soweit wir diese Verse in die Praxis umsetzen, soweit wird das Wort in unserem ganzen Leib Gesundheit wirken.Am Glauben Abrahams können wir wohl die grösste Lektion über Glauben lernen, „welcher gegen alle Hoffnung auf Hoffnung hin glaubte, damit er der Vater vieler Völker würde nach dem Ausspruch: ‘So soll deine Nachkommenschaft sein.’ Und er war nicht schwach im Glauben, noch zog er seinen schon erstorbenen Leib in Betracht, obschon er fast hundertjährig war, noch den erstorbenen Leib der Sara; an der Verheissung Gottes aber zweifelte er nicht in Unglauben, sondern er wurde stark im Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, was er verheissen habe, das vermöge er auch zu tun“ (Rom. 4,18-21). Abraham ignorierte seinen Verstand, der ihm sagte, dass er fast hundert Jahre alt war, viel zu alt, um noch Vater von Kindern zu werden. Er kannte sein Alter und war sich auch der Unfruchtbarkeit seiner Frau Sara bewusst. Im Natürlichen war die Geburt des Isaak unmöglich. Und doch glaubte Abraham Gott, und er erlebte das Wunder, weil er sich fortwährend an Gottes Verheissung hielt.Wenn wir uns mit unseren Krankheitserscheinungen beschäftigen, anstatt mit Gottes Wort, zweifeln wir an der Treue Gottes. „Die an nichtige Götzen sich halten, verlassen ihn, ihre Zuflucht“ (Jona 2,9). Unser himmlischer Vater weigert sich nie, seinen Kindern gnädig zu sein, aber viele Christen lehnen seine Gnade ab, indem sie auf ihre Symptome schauen. Die Symptome sind zwar eine Wirklichkeit, wenn sie aber Gottes Wort widersprechen und uns sagen, dass wir nicht geheilt sind, können wir sie als „lügnerische Nichtigkeiten“ beiseite legen. Wiederum ein Beispiel: Der junge Jim war Verteidiger in einer Oberschul – Fußballmannschaft. Er wurde während eines Übungsspieles heftig angegriffen, und sein Knie sprang aus dem Gelenk. Währen der auf dem Boden lag, schrieen die Trainer nach einem Krankenwagen. Jim hatte schon vor einem Jahr die gleiche Verletzung gehabt, und die Ärzte hatten ihm geraten, sich operieren zu lassen. Jim hatte jedoch die Botschaft über göttliche Heilung gehört und gelernt, nicht auf die Umstände zu sehen. Er sagte den Trainern, dass sie ihn alleine lassen sollten, es ginge ihm gleich wieder gut. Er fing an, im Geist zu beten und zitierte wiederholt 1. Per. 2,24. In weniger als einer Minute war sein Knie wieder eingerenkt, und er konnte am selben Abend wieder springen.Unsere fünf Sinne bestimmen den natürlichen Menschen in der natürlichen Welt, aber um Segnungen von Gott zu empfangen, muss der Glaube den geistlichen Menschen bestimmen. Wir können annehmen, was unsere Sinne uns sagen, solange sie nicht Gottes Wort widersprechen. Wenn sie aber nicht mit dem Wort übereinstimmen, müssen wir sie ignorieren und aufgrund des Wortes Gottes handeln“!Wir sind immer sicher, wenn wir Gott vertrauen, ganz gleich, wie sehr sich uns entgegengesetzte Symptome aufdrängen mögen. Was Gott sagt, ist immer wahr. „Vielmehr aber muss Gott wahrhaft sein, jeder Mensch aber ein Lügner“ (Rom. 3,4). Körperliche Empfindungen sind eine Lüge, wenn sie nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.Glaube ist das Vernünftigste, was es im Universum gibt; denn er ist auf die grössten Tatsachen und Wahrheiten gegründet. Der Glaube sieht die Verheissungen Gottes und seine Treue, die beide sicherer sind als die Grundlagen der Welt. Der Glaube sieht, dass Heilung, die am Kreuz vollbracht wurde, jetzt schon uns gehört. Der Glaube reagiert auf die Worte „durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr. 2,24) und handelt danach. Glauben heisst, allein Gott vertrauen.Ein viel grösserer Segen als die Heilung selber ist die Beantwortung des Gebets. Das Gebet des Glaubens kann für jede Not angewandt werden. Es ist ein grosser Fehler zu glauben, dass etwas nicht existiert, nur weil es mit dem natürlichen Auge nicht gesehen werden kann. Wieviele von uns glauben, dass unsere Namen im Buch des Lebens geschrieben sind? Doch wer von uns hat das Buch je gesehen? Viele glauben, dass es einen Himmel gibt. Doch wieviele haben ihn je gesehen? Dasselbe trifft auf göttliche Heilung zu. Die grossen Wahrheiten Gottes sind heute noch genauso wahr wie früher. wir können glauben, dass wir geheilt sind, weil sein Wort wahr ist, denn Jes. 53,4-5, Matth. 8,17 und 1. Petr. 2,24 sind nicht nur Verheissungen, sondern Tatsachen. BekennenDer vierte Schritt, um Heilung zu erhalten, ist, dass wir mit Freimut bekennen, was wir im Glauben für uns in Anspruch genommen haben. Viele wissen nicht, was bekennen heisst. Das griechische Wort, das als „bekennen“ übersetzt wird, heisst wörtlich „damit übereinstimmen“ oder „die gleiche Sprache sprechen“. Deshalb ist Bekennen ein Wiederholen mit unseren Lippen, was Gott über Vergebung ,Heilung und alles andere, was in unsere Erlösung eingeschlossen ist, schon gesagt hat. Die meisten Christen sind sich der Wichtigkeit des Bekennt* nisses nicht bewusst. Laut Hebr. 3,1 wird das Christentum das „Bekenntnis“ genannt. Der christliche Glaube ist mehr als nur etwas, was wir glauben. Der Apostel Paulus sagt: „Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber bekennt man zur Seligkeit“ (Rom. 10,9-10). Das Bekenntnis wird zur Errettung gemacht. Errettung kommt erst, wenn ein Bekenntnis aufgrund des Wortes Gottes abgelegt ist. Das Wort „Errettung“ bedeutet im Griechischen Befreiung, Erhaltung, Ganzheit, Heilung und Gesundheit. Laut Rom. 10,10 ist das Bekenntnis eine Methode, durch die wir das erhalten, für was wir glauben. Wenn wir deshalb die Heilung erwarten, für die wir glauben, müssen wir bekennen (mit unserem Munde aussprechen), dass wir geheilt sind (1. Petr. 2,24) . Dazu ein Beispiel: Sandy und ihr Mann liebten Kinder, und obwohl der Herr sie schon mit zwei gesegnet hatte, wollten sie noch mindestens eins mehr. Die Ärzte sagten zwar, dass es für Sandy infolge einer unheilbaren Krankheit ihrer Eierstöcke innerhalb eines Jahres unmöglich sein werde, noch mehr Kinder zu bekommen. Sie hatte nur wenig von der Lehre über Glauben gehört. Aber mit dem wenigen, das sie wusste, bekannte sie ihre Heilung im Glauben vor denen, die“" sie traf. Inzwischen hat Sandy einen kleinen Jungen. Wenn unser Bekenntnis mit Gottes Wort übereinstimmt, werden wir erhalten, was er versprochen hat. Wenn unser Bekenntnis nicht mit dem übereinstimmt, was die Schrift sagt, werden die Verheissungen zunichte gemacht, und wir werden nichts erhalten von dem, was Gott für uns bereitet hat! Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass wir geistlich nie über dem Niveau unseres Bekenntnisses sind; denn gewöhnlich laufen unsere Umstände mit unserem Bekenntnis parallel1 Es bedarf nur eines Bekenntnisses, das im Einklang mit Gottes Wort ist, und wir werden Sieg und Segen erfahren. Eine Zustimmung, dass wir krank und geschlagen sind, wird uns Niederlage bringen; denn „Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge; wer sie im Zaun hält, geniesst ihre Frucht“ (Spr. 18,21). Salomo wusste, dass ein negatives BekenntnisKrankheit, Niederlage und Tod bringen würde. Darum sagt er auch: „… du bist gebunden durch deine Worte und gefangen in der Rede deines Mundes“ (Spr. 6,2). Ein Beispiel dazu: Einer Bekannten, die von Arthritis geheilt worden war, wurde gesagt, wie gut sie aussehe. Sie antwortete: „O ich komme mir vor wie eine alte Frau!“ Sofort wurde sie durch ihre Worte gefangen, und die Symptome von Arthritis kamen zurück. Nun musste sie von neuem dem Teufel widerstehen und Gott für die Befreiung von ihren Schmerzen glauben. Die Kinder Israel wurden durch ihre Worte gefangen, als sie ständig jammerten und sich beklagten, dass sie in der Wüste sterben würden. (Lies 4. Mose 13 und 14.) Weil sie glaubten und bekannten, dass sie sterben würden, bevor sie ihr Erbe erhalten würden, sagte Gott: „So wahr ich lebe, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren geredet habt: Hier in der Wüste sollen eure Leiber zerfallen, und zwar alle von euch, die gemustert worden sind, die ganze Zahl, von zwanzig Jahren an und darüber, weil ihr wider mich gemurrt habt. Ihr sollt nicht in das Land kommen, das ich euch zum Wohnsitz geben wollte, wie ich geschworen habe, keiner ausser Kaleb, dem Sohne Jephunnes, und Josua, dem Sohne Nuns“ (4. Mose 14,28-30). Alle Erwachsenen, die bekannt hatten, dass sie in der Wüste sterben würden, erhielten die Frucht ihrer Lippen. Josua und Kaleb dagegen nahmen das Land ein, das Gott ihnen versprochen hatte, weil sie beständig den Sieg proklamierten. Wir müssen positiv reden über unsere Heilung, ganz gleich, was unsere Gefühle und Symptome auszudrücken scheinen; denn Satans Macht, uns anzugreifen, hängt eng mit unserem Bekenntnis zusammen. Wenn wir Krankheit bekennen, weil die Symptome noch da sind, werden wir krank bleiben; denn „Krankheit bekannt, ist Krankheit erlangt“.Manche sagen, es wäre eine Lüge zu sagen, dass wir geheilt sind, wenn noch Schmerzen und Symptome der Krankheit da sind, nachdem wir unsere Heilung in Anspruch genommen haben. Aber wenn wir das bekennen, was Gott über unsere Situation sagt, können wir sicher sein, dass wir die Wahrheit sagen. Wenn Gottes Wort sagt, dass wir durch Jesu Wunden geheilt wurden, wäre es töricht, etwas anderes zu bekennen. Wenn wir trotz negativer Umstände Heilung bekennen, sind wir Gottes Aufforderung gehorsam, zu glauben, dass er unsere Bitten gehört und beantwortet hat in dem Moment, in dem wir für gebetet haben (Mark. 11,24; 1. Joh. 5,14-15).„Wieder andere meinen, positives Bekennen sei Beeinflussungdes Seelischen. Aber es ist nicht Beeinflussung des Seelischen, sondern ein Bekenntnis von Gottes Wort, in dem Macht liegt. Beeinflussung des Seelischen oder ein Abstreiten, dass Krankheit Wirklichkeit ist, wird niemand heilen oder am Leben erhalten. Auf der anderen Seite wird ein positives Bekenntnis des Glaubens, das sich auf Verheissungen „des Wortes Gottes stützt, Heilung, Gesundheit und Sieg bringen. Eine Frau, die Krebs hatte, besuchte unsere Versammlungen. Es wurde gesagt, dass sie nur noch sechs Monate zu leben hätte. Nachdem sie die Botschaft über das Gebet des Glaubens gehört hatte, kam sie nach vorne, um geheilt zu werden. Nach dem Gebet verließ sie die Versammlung mit dem Bekenntnis, dass sie geheilt worden war. Als sie das nächste Mal von ihrem Arzt untersucht wurde, konnte er keine Spur von Krebs finden. Die Bibel lehrt uns, dass Krankheit und Gesundheit in direktem Zusammenhang mit unserem Bekenntnis stehen. Wenn wir gesund sein wollen, müssen wir drei Dinge beachten:1. Was sagt Gott über unsere Krankheit (Matth. 8,17)?2. Was sagt Satan über unseren Zustand („dir geht es nicht gut, du wirst sterben“)?3. Was bekennen wir über unseren Zustand?Wir haben es jetzt in der Hand, was aus unserer Krankheit wird; denn wir haben die Wahl, entweder mit Satan oder mit Gott übereinzustimmen.Nachdem eine Frau eine Botschaft über positives Bekenntnis gehört hatte, bekannte sie, dass sie von Taubheit und Rheumatismus geheilt werden würde. Als mit ihr unter Handauflegung gebetet worden war, wurde sofort ihr Ohr geöffnet, und alle Symptome des Rheumatismus verließen ihren Körper.Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt uns, dass Jesus der Hohepriester unseres Bekenntnisses ist (Hebr. 3,1). Wir wissen auch anhand von Offb. 12,10, dass Satan der Beschuldiger der Brüder ist. Während Jesus für uns bei seinem Vater Fürbitte tut, klagt uns Satan vor ihm an. In Offb. 12, 11 steht aber auch, dass wir Satan durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses überwinden können. Jesus bringt sein Blut und unser Zeugnis vor den Vater, um Satan zu besiegen. Immer, wenn wir Sieg und Heilung bekennen, bringt Jesus dieses Bekenntnis vor den Vater als Beweis, dass wir seinem Wort glauben. Wenn wir dagegen Krankheit und Niederlage bekennen, ist Satan schnell dabei, dies gegen uns vorzubringen, indem er dem Vater sagt, dass wir nicht wirklich glauben, dass sein Wort wahr ist. Nur ein positives Bekenntnis des Wortes Gottes kann positive Auswirkungen haben. Frau hatte dreißig Jahre lang gestottert. Nun kam sie und bekannte, dass sie geheilt würde, sobald für sie gebetet würde. Durch das Bekenntnis ihres Glaubens hörte das Stottern sofort auf, und sie sprach normal.Wenn dein Bekenntnis (was du sagst) mit dem Worte Gottes übereinstimmt, wirst du Heilung erfahren. Jesus sagt: „Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird es zuteil werden“ (Mark. 11,23).Bekenne mit deinem Munde, dass du geheilt bist, und du wirst erhalten, was du sagst!Im Glauben handelnDer fünfte Schritt, um Heilung von Christus zu erhalten, ist, dass wir ihn für die Heilung preisen, wenn wir nach seinem Wort handeln.Wenn der Glaube wirkungsvoll sein soll, muss unser Handeln mit dem übereinstimmen, was wir glauben. Dazu ein Beispiel: Jeff hatte, als er aufwuchs, dreimal eine Leberentzündung gehabt. Seine Leber war voll Narben und funktionierte fast nicht mehr. Sie konnte es kaum verkraften, wenn er Fleisch aß; und jede körperliche Bewegung, sogar gehen, verursachte große Schmerzen.Als Jeff die Botschaft über Glauben gehört hatte, entschloss er sich, nach seinem Glauben zu handeln, weil er wusste, dass Gott ihn durch Jesus Christus geheilt hatte. Eines Tages, als das Wetter so schlecht war, dass man nur 2u Fuß gehen konnte, hatte Jeff einen Anfall von besonders starken Schmerzen. Er hätte leicht zu Hause bleiben und anstelle der Schmerzen das Wetter als Entschuldigung neh-men können; aber Gott sagte: Geh! er ging, wurden die Schmerzen schlimmer. Aber er freute sich trotz seiner Gefühle, denn er wusste, dass die Bibel ihm Gottes heilende Kraft versicherte. Weil er nach seinem Glauben handelte, war dies der letzte Tag, an dem er Schmerzen hatte. Wenn wir glauben, dass Gott unsere Bitten erhört hat, und Wenn wir glauben, dass wir die Heilung, um die wir baten, erhalten haben, werden wir ihn automatisch dafür preisen und ihm danken wollen. In Rom. 4,2O lesen wir, dass Abraham „Gott die Ehre“ gab die Erfüllung seiner Verheissung, noch lange bevor die Antwort (Isaak) kam. Er war „völlig überzeugt: was Gott verheissen habe, das vermöge er auch zu tun“ (Vers 21). Deshalb konnte er Gott für die Antwort preisen, bevor er sie je offenbart sah. Josua und die Kinder Israel erhoben ein Feldgeschrei und priesen Gott auf diese Weise, dass er Jericho in ihre Hand gegeben hatte, während die Mauern noch standen (Josua 6). Sie glaubten Gottes Verheissungen, dankten ihm dafür und handelten im Glauben, indem sie im Gehorsam zu Gott um die Stadt marschierten. Während sie marschierten und den Herrn priesen, fielen die Mauern, und sie erhielten den Sieg.Es war schon immer Gottes Plan für uns, dass wir ihn im voraus im Glauben preisen und ihm danken für alle Segnungen, die wir für uns in Anspruch nehmen wollen. In Hebr. 13,15 wird uns gesagt, dass wir im voraus „Dankopfer“ bringen sollen für den Segen, den Gott verheissen hat. Anstatt auf den „Vater der Lüge“ zu hören, müssen wir ihn zwingen, auf uns zu hören, indem wir Gott für die verheissene Heilung preisen.Wer wirklich glaubt, freut sich an den Verheissungen Gottes genauso wie an der Manifestation selbst. Dies bedeutet, dass wir so von der Wahrheit der Verheissungen Gottes überzeugt sind, dass wir ihn für ihre Erfüllung preisen und danach handeln, noch bevor sie offenbart werden.Wir mögen alle anderen Glaubensschritte, die in diesem Buch aufgezeichnet sind, gehen; aber wenn wir ihn nach unserem Gebet nicht für die Antwort preisen und danach handeln, nützt uns unser Glaube gar nichts. Jakobus sagte: „Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, aber keine Werke hat? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester zu wenig Kleidung hat und an der täglichen Nahrung Mangel leidet, und jemand von euch zu ihnen sagt: Gehet hin in Frieden; kleidet euch warm und esset euch satt! – ihr gebt ihnen aber nicht, was für den Leib nötig ist, was hilft das? So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, in sich selber tot. Vielmehr soll man sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich will dir aus meinen Werken den Glauben zeigen“ (Jak. 2,14-18). viele Christen sagen die ganze Zeit, dass sie an Gottes Wort Glauben, und sterben doch vorzeitig. Ihr Glaube war nie von Werken oder entsprechenden Glaubenshandlungen gefolgt. Sie bezeugten ihren Glauben an Gottes Wort, aber sie handelten nicht danach.Glauben heisst, nach Gottes Wort handeln. Oft bleiben Leute im Bett und sprechen über ihren Glauben, aber sie trauen sich nicht, im Glauben aufzustehen, nach dem Wort Gottes zu handeln und ihre Heilung in Anspruch zu nehmen. Ihr Glaube mag groß sein, aber er nützt ihnen nichts, wenn sie nicht die entsprechenden Handlungen folgen lassen. Zwölf Jahre konnte eine junge Frau nicht ohne Krücken gehen. Sie besuchte eines unserer Seminare und hörte die Botschaft „Wahrer Glaube in Aktion“. Sie glaubte und handelte nach dem Wort Gottes und ließ ihre Krücken nach dem Gebet liegen. Dadurch, dass sie im Glauben handelte, wurde sie sofort geheilt und verliess die Versammlung ohne Krücken.Durch die ganze Bibel sehen wir, dass Männer und Frauen des Glaubens Männer und Frauen des Handelns waren. Diejenigen, die Gottes Wort glaubten, waren die, die nach Gottes Wort handelten. Lukas gibt uns einen Bericht von Petrus Schwiegermutter, die mit einem Fieber krank im Bett lag (Luk. 4, 38-39). Er erzählt uns, dass Jesus „das Fieber bedrohte“, während Markus sagt, dass „er ihre Hand nahm und sie aufrichtete“ (Mark. 1,31). Hier finden wir eine perfekte Illustration von wahrem Glauben mit Handlung: Jesus bedrohte das Fieber; er half ihr, aufzustehen und nach ihrem Glauben zu handeln, und dann verliess sie das Fieber. Als die vier Männer den lahmen Mann brachten (Mark. 2, 1-12), „sah“ Jesus ihren Glauben, so berichtet uns die Bibel. Glaube an sich ist nicht sichtbar. Was Jesus sah, war ihr Handeln im Glauben. Dann sagte Jesus zu dem Lahmen: „Steh auf, hebe dein Bett auf und geh in dein Haus“ (Vers 11). Der Mann glaubte dem gesprochenen Wort Jesu und handelte danach. Sein Handeln bewies seinen Glauben, denn Markus sagt: „Und er stand auf, hob alsbald sein Bett auf und ging vor aller Augen hinaus, so dass sie alle erstaunt waren, Gott priesen und sagten: Solches haben wir noch nie gesehen“ (Vers 12).Ein anderes Mal befahl Jesus dem Mann mit der verkrüppelten Hand: „Strecke deine Hand aus!“ Der Mann versuchte nicht zu erklären, dass seine Hand verkrüppelt war und er sie deshalb nicht ausstrecken konnte. Er glaubte vielmehr, dass Jesu Wort reichte, um danach zu handeln, und „er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt“ (Mark. 3,5).Der Versuch des Mannes, seine Hand auszustrecken, machte seine Heilung möglich. Indem wir Gott für das Unmögliche vertrauen, begegnet er uns mit übernatürlicher Macht, und unsere Wünsche werden erfüllt werden, ganz unabhängig von natürlichen Gesetzen.Jesus sagte zu dem Kranken am Teich Bethesda: „Steh auf,nimm dein Bett und wandle“ (Joh. 5,8). Der Mann glaubte dem Wort Jesu und handelte sofort nach seinem Glauben. Und als er dies tat, wurde er auf wunderbare Weise geheilt und wiederhergestellt. Viele handeln nach dem Wort des Arztes, wenn er ihnen sagt, alle vier Stunden zwei Tabletten zu nehmen, ohne zu wissen, was die Tabletten enthalten. Sie glauben ihm und handeln nach seinem Wort und wissen, dass sie gesund werden, auch wenn sie sich noch krank fühlen. Wieviel mehr sollte jeder von uns, die wir glauben, nach dem Wort unseres himmlischen Vaters handeln, der sagte: „Er hat unsere Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; ‘durch seine Wunden seid ihr geheilt worden’ “ (1. Petr. 2,24). Steh auf von deinem Krankenbett und danke Gott für deine Heilung. Tu, was du normalerweise nicht tun würdest; handle, als ob du geheilt wärst. Wenn du so nach seinem Wort handelst, wird er in deinem Leben wirken. Gott sagt: „Sondern ich, der Herr, werde reden! Was ich rede, das wird geschehen, es wird sich nicht mehr hinausziehen … Ja, in euren Tagen, du widerspenstiges Geschlecht, werde ich ein Wort reden und es auch ausführen, spricht Gott, der Herr“ (Hes. 12,25).Göttliche Heilung und medizinische WissenschaftViele Christen meinen, dass sie grossen Glauben haben, beweisen aber durch ihre Handlungen gerade das Gegenteil. Wenn wir die Heilung unseres Leibes in Anspruch nehmen und dann weiterhin Medizin einnehmen, wird der Glaube nicht von entsprechenden Handlungen begleitet. Jeder, der geheilt werden möchte, sollte sich darüber im klaren sein, bevor er mit sich beten lässt. Wenn wir glauben, dass Gott sein Versprechen hält, brauchen wir keine Medizin für den Fall nehmen, dass Gott uns ‘nicht heilt’! Wenn wir meinen, wir brauchen noch etwas anderes neben Glauben an Gottes Wort, dann glauben wir nicht an Heilung von Gott. Wahrer Glaube allein ist genug; er ersetzt Medizin oder irgendein anderes Mittel zur Heilung. Wenn wir glauben, dass Gott nicht lügen kann (4. Mose 23,19), und dass er sein Wort halten und uns heilen wird, wird uns unser Glaube gesund machen, und wirbrauchen keine anderen Hilfsmittel (Matth. 21,22).Eine Hausfrau, die jeden Tag eine bestimmte Menge Schilddrüsenmedizin nahm, hörte die Botschaft des Glaubens und glaubte für ihre Heilung. Um ihren Glauben zu beweisen, warf sie die Medizin weg, und innerhalb einer kurzen Zeit war sie ganz geheilt. Manche fragen: „Hat Gott uns nicht alle diese Hilfsmittel gegeben?“ und „Will er nicht, dass wir Gebrauch davon machen?“ oder „Ist es nicht überheblich von uns zu erwarten, dass Gott etwas für uns tut, bevor wir nicht alles Mögliche für uns selber getan haben?“ Nirgends hat Gott in der Bibel Medizin verschrieben. Wir haben kein Recht, aufgrund der Bibel zu sagen, dass Medizin die normale Methode ist, wie Gott sein Volk heilt. Manche gehen sogar so weit und sagen, dass die medizinische Wissenschaft Gottes Weg ist, um sein Volk zu heilen, und dass er den Menschen befähigt hat, Heilmittel zu entdecken, so dass auch die Christen davon profitieren können. Es ist aber eine bestehende Tatsache, dass in der ganzen Geschichte der Patriarchen die medizinischen Heilmittel nicht erwähnt sind. Dafür hat Gott versprochen, dass er es nicht zulassen würde, dass irgendeine Krankheit, die die Ägypter befiel, das Volk Israel befallen würde, denn er war der Herr, der sein Volk heilte. Das Auffallendste über die Einstellung der Bibel zu menschlichen Heilmethoden ist, dass diese durch die ganze Bibel hindurch vollständig ignoriert werden. In Anbetracht dessen, dass die medizinische Wissenschaft in den Zeiten der Bibel schon weit entwickelt war, scheint dieses Schweigen am besten die Haltung Gottes gegenüber der Medizin anzuzeigen. Wenn Gott gewollt hätte, dass sein Volk sich menschlichen Heilmethoden anvertraute, hätte er Mose gesagt, dass er die Kinder Israel in den Wissenschaften der Ägypter unterrichten sollte, anstatt sie immer auf ihn als ihren Arzt hinzuweisen. In den Anweisungen, die im 3. Buch Mose aufgezeichnet sind, wo alle Aspekte des menschlichen Lebens erwähnt werden, einschließlich des Aussatzes, wird nirgends ein Arzt oder der Gebrauch von Medizin erwähnt. Erst nach der Zeit Salottos finden wir zum ersten Mal einen Fall, wo medizinische Behandlung gebraucht wurde (2. Chron. 16,12-13), und der Patient starb, weil er sein Vertrauen nicht in den lebendigen Gott gesetzt hatte. Über Hiskias Feigenpflaster (2. Kon. 20,1-7). wird uns von Bibellehrern gesagt, dass er von einem Karbunkel oder Fu-runkel befallen war, der tief in seinem Körper saß. Damals war es üblich, eiternde Geschwüre durch Auflegen von feuchten Pflastern zu reinigen. Aber der Befehl, ein Pflaster von gekochten Feigen auf das Geschwür zu legen, war eher eine Probe von Hiskias Gehorsam, genauso wie Naemann gesagt wurde, sich siebenmal im Jordan unterzutauchen, um geheilt zu werden, als das Feigenpflaster als Heilmittel anzusehen. Der Arzt LukasAndere sagen: „Sogar Paulus hatte seinen privaten Arzt, Doktor Lukas, der mit ihm reiste, um über seine Gesundheit zu wachen.“ Es ist wahr, dass Lukas ein ausgebildeter Arzt war (Kol. 4,14); aber wir lesen nirgends in der Schrift, dass Lukas je Paulus oder irgendeinen anderen Kranken behandelte. Sie heilten vielmehr Kranke mit der Macht, die Christus versprochen hatte (Mark. 16,18). Als Autor des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte erzählt Lukas viele Wunderheilungen und Befreiungen. Es ist bezeichnend, dass der Arzt Lukas nirgends medizinische Hilfe erwähnt, um der wunderwirkenden Macht des allmächtigen Gottes nachzuhelfen.Es ist wahr, dass Ärzte viel menschliches Leid behoben haben, und wir sind dankbar dafür. Es werden immer genug kranke Menschen da sein, die die heilende Macht Gottes nicht kennen, um alle Ärzte beschäftigt zu halten und somit ihre Existenz in der Welt zu rechtfertigen. Lasst uns jedoch als Gläubige bei dem grossen Arzt Hilfe und Heilung für Krankheit suchen, so dass unsere Körper gesund und stark sind zu Gottes Ehre. Der Wein des TimotheusManche wiederum zitieren 1. Tim. 5,23, um alle mögliche Medizin und Heilmittel zu rechtfertigen. Paulus sagte zu Timotheus: „Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern genieße ein wenig Wein um deines Magens und deines häufigen Unwohlseins willen!“ Als erfahrener Missionar unterrichtete Paulus den jungen Timotheus, nicht das verseuchte Wasser zu trinken, das es in den Gegenden gab, wo er seinen Dienst tat. Noch heute ist das meiste Wasser dieser Gegenden nicht trinkbar. So sollte der Rat des Paulus helfen, dass Timotheus frei von Magenbeschwerden und Durchfall war. Timotheus hätte Gott versucht, wenn er das Wasser getrunken hätte, während es Wein gab. Wir wissen, dass Gott Menschen soweit segnet, wie sie es ihm erlauben. Er begegnet ihnen da, wo sie sind. Wir wissen aber auch, dass die Bibel aussagt, dass der Herr selber der seines Volkes ist und dass er seine Ehre mit niemandem teilt- Wenn die Medizin Gottes Weg wäre, um unsere körperlichen Mängel zu beheben, wäre sie nicht so unzuverlässig und mit so vielen widersprüchlichen Auffassungen. Wir sagen nicht, dass der medizinische Beruf sündig oder falsch ist, wir sagen vielmehr, dass es für den vertrauenden und gehorsamen Diener Gottes einen besseren Weg gibt. Die Bibel lehrt, dass alle Krankheiten von Gott beseitigt werden, wenn im Namen Jesu das Gebet des Glaubens gesprochen wird.Da Gott gesagt hat: „Ich bin der Herr, der dich heilt!“, lasst uns auch danach handeln. Anstatt über unsere Beschwerden und Schmerzen zu jammern, lasst uns Gott bei seinem Wort nehmen und sehen, dass sein Wort wahr ist.Ein junger Diabetiker in einer unserer Versammlungen warf sein Insulin weg, nachdem er das Wort des Glaubens gehört hatte, weil er wusste, dass Jesus ihn auf Golgatha geheilt hat. Nachdem er eine Woche lang seinen Glauben übte und sich weigerte, die Umstände anzusehen, war seine Heilung offenbar. Dieser junge Mann ist ein lebendiges Zeugnis, dass Gott über seinem Wort wacht, es auszuführen (Jer. 1,12). Je mehr wir nach dem Worte Gottes handeln, desto fester wird unser Glaube. Lasst uns deshalb „Täter des Wortes sein und nicht nur Hörer“ (Jak. 1,22). Es mag jemand fragen: „Wie kann ein Mensch diesen Glauben ausüben für Dinge wie Taubheit, Blindheit oder bei den Krankheiten, die nichts mit den Bewegungen des Körpers zu tun haben?“ Wir müssen verstehen, dass der Akt des Glaubens nicht nur ein physischer Akt ist, sondern ein Akt des Herzens und des Verstandes. Wenn wir so unseren Glauben ausüben, heißt das nicht nur, dass wir im Glauben handeln, sondern auch im Glauben sprechen und denken. Dies wiederum wird all die Dinge offenbar machen, die der Glaube gemäss den Verheissungen Gottes annimmt. Jesus sagte zu dem blinden Mann: „Geh hin, wasche dich im Teich Siloah“ (Joh. 9,7)! Dieser Befehl gab dem Mann eine Gelegenheit, seinen Glauben mit Herz, Verstand und Körper auszuüben. Das gleiche geschah mit den zehn Aussätzigen (Luk. 17,11-19). In jedem Fall verließen sie sich auf die Worte Christi und gingen hin und glaubten, dass sie geheilt waren, bevor sie es mit ihren Augen sehen konnten. Lasst uns nie ängstlich sein, Gott zu glauben und nach seinem Wort zu handeln. Lasst uns daran denken, was Jesus zu dem Vater des Mädchens sagte, aas von den Skeptikern als tot erklärt wurde: „Fürchte dich nicht, glaube nur“(Mark. 5,36). Ausharren im GlaubenEs ist möglich, auch wenn wir im Glauben handeln, dass die Krankheitserscheinungen nicht sofort verschwinden. Deshalb müssen wir zuallererst aufhören, uns über unseren Körper Sorgen zu machen. Wenn wir unseren Körper dem Herrn hingelegt haben, können wir froh und ruhig sein; denn er ist verantwortlich für jeden Fall, der ihm hingelegt worden ist. Jedes ungute Gefühl sollte als Aufforderung angesehen werden, nicht unseren Körper zu beachten, sondern die Verheissungen des Herrn. Wieviel besser ist es, mit Gott Gemeinschaft zu haben und sich an seiner Treue zu freuen, als mit Symptomen beschäftigt zu sein.Zweitens müssen wir darüber wachen, was wir sagen; denn Satan wird versuchen, uns dazu zu bringen, dass wir über unsere Gefühle und Symptome sprechen, anstatt über unseren Glauben an Gottes Verheissungen. Wenn wir einmal bekannt haben, dass wir geheilt sind, müssen wir uns weigern, auch nur ein Wort von unserem positiven Bekenntnis zurückzunehmen, ganz gleich, wie lange wir auf die Offenbarung unserer Antwort warten müssen! In Hebr. 1O,23 wird uns gesagt: „Lasset uns das Bekenntnis der guten Hoffnung festhalten ohne Wanken (denn treu ist der, welcher die Verheissungen gegeben hat)!“ Wir müssen ständig unseren Glauben an die Verheissungen der Heilung bekennen, bis die Heilung offenbar ist.Viele nehmen diese Verheissungen im Glauben für sich in Anspruch, aber wenn die Heilung nicht sofort oder bald nachher offenbart wird, fangen sie an zu wanken und zu zweifeln und geben ihr Bekenntnis des Glaubens auf. Als Resultat erhalten sie nichts vom Herrn. Pamela, die Frau des Autors, erzählt folgende Begebenheit: „Bevor wir davon wussten, dass wir den Schutz Gottes in Anspruch nehmen können, waren meine zwei Schwestern und ich in einen schweren Autounfall verwickelt. Wir wurden sofort ins Krankenhaus gebracht. Becky war nicht schwer verletzt, aber Kathy hatte einen verstauchten Fuß und eine tiefe Schnittwunde, die genäht werden sollte. Nachdem sie nicht behandelt werden wollten, wurden meine Schwestern vom Krankenhaus entlassen.Der Arzt untersuchte mich und stellte einen schwer zertrümmerten Ellenbogen und tiefe Schnittwunden in meinem Gesicht fest. Er erklärte mir. dass ich operiert werden und einen Nagel in meinen Ellenbogen haben müsste, wenn ich je hoffen wollte, meinen Arm wieder normal bewegen zu können. Auch sagte er, dass ohne Operation mein Arm hinter meinen Rücken gezogen und unbrauchbar werden würde. hatten als Familie schon ein oder zwei Jahre vorher des Treue zu seinen Verheissungen der Heilung erfahren. Deshalb war meine erste Reaktion, Gott ganz für die Heilung von meinem Gesicht und meinem Arm zu vertrauen.Am nächsten Tag verließ ich das Krankenhaus ohne Operation, Selbst ohne Gipsverband an meinem Arm. Ich hielt mich an (den Verheissungen Gottes fest, die mir sagten, dass Jesus nicht nur für meine Krankheiten und Schmerzen gestorben war, sondern dass ich diese Verheissungen auch erfahren konnte, wenn ich ihn im Glauben darum bat.Nach Markus 11,24 wusste ich, dass ich glauben sollte, dass ich meine Heilung erhalten hatte, sobald ich betete, ganz gleich, wie die Umstände und Symptome aussehen würden. Mein Arm war so dick wie die Oberschenkel, und die eine Gesichtshälfte war fast doppelt so dick wie die andere. Ich wusste, dass ich auf Gottes Wort und seine Verheissungen sehen musste und nicht auf diese negativen Umstände.Eine wunderbare Offenbarung meiner Heilung war, dass ich keine Schmerzen hatte. Ich habe wirklich die Verheissung erlebt, dass Jesus meine Schmerzen auf Golgatha getragen hat (Jes. 53,4). Denn vom ersten Tag an hatte ich keine Schmerzen, wenn ich meinen Arm bewegte!Als ich Jesus für meine Heilung dankte und nach meinem Glauben handelte, indem ich anfing, Briefe zu schreiben und Klavier zu spielen, offenbarte der Herr weiterhin meine Heilung. Innerhalb zwei Wochen nach dem Unfall konnte ich wieder zur Arbeit gehen, maschinenschreiben und alle andere Büroarbeit erledigen. Aber ohne Hilfe konnte ich meinen Arm noch nicht höher als bis zur Taille heben. Eines Abends, als ich von der Arbeit kam, sass ich am Esstisch und sagte zu meinem Vater: ‘Ich weiss, dass ich geheilt wurde, als ich betete, aber kann ich irgend etwas tun, dass auch der Rest der Heilung schneller offenbar wird?’ Er sagte, dass ich recht hätte, dass ich meine Heilung erhielt, als ich betete, aber der Zeitpunkt des Offenbarwerdens sei in Gottes Händen. In dem Moment, als er diese Worte aussprach, konnte ich meinen Arm ganz hoch strecken, und seither hatte ich nie mehr Schwierigkeiten, ihn hochzuhalten. Das Offenbarwerden kam s° plötzlich, dass ich keine Zweifel hatte, dass der Herr mir Zeigen wollte, dass er alles fest in der Hand hatte.Heilung meines Armes wurde ganz manifestiert, und mein Gesicht weist keinerlei Narben auf.“er Herr steht zu seinem Wort und wird es in unserem Leben Zur Auswirkung bringen, wenn wir an seinen Verheissungenfesthalten, bis die Antwort sichtbar ist.Oft, nachdem wir Heilung für uns nach dem Wort Gottes in Anspruch genommen haben, wird Satan unseren Entschluss auf die Probe stellen. Es kann sein, dass eine Zeit der Versuchung kommt, und wir müssen gegen die Mächte der Finsternis ankämpfen. Als Goliath David herausforderte, indem er sagte; „Ich will dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes geben“, antwortete David sofort: „Und ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen; und ich werde heute deinen Leichnam und die Leichname des Philisterheeres den Vögeln des Himmels und dem Wild der Erde geben, damit alle Welt erkenne, dass Israel einen Gott hat“ (1. Sam. 17,44 u. 46). Als der Riese sich aufmachte, um David zu begegnen, zog sich David nicht zurück, sondern wir ^esen: „David lief eilends aus der Schlachtreihe auf den Philister zu“ (Vers 48).Wenn der Teufel gegen uns kommt und uns herausfordert, müssen wir an dem Bekenntnis unseres Glaubens festhalten und dem Worte Gottes vertrauen. Wenn Satan uns Furcht oder Zweifel einflössen möchte und es so aussieht, als ob die Symptome immer schlimmer werden, müssen wir ihm widerstehen, und er wird vor uns fliehen (Jak. 4,7).Ein Beispiel: Georg, der an Gottes heilende Kraft glaubte, bekam akute Blinddarmentzündung. Obwohl er grosse Schmerzen hatte, kam er zu den Versammlungen und pries Gott so laut wie die anderen. Während er im Glauben aushielt, war sein Bekenntnis dies: „Ich halte fest an den Verheissungen Gottes, und wenn ich nicht mehr stehen kann, werde ich sitzen, und wenn ich nicht mehr sitzen kann, werde ich liegen, aber ich werde die Verheissung nicht loslassen.“ Nachdem er sich drei Wochen an den Verheissungen festgehalten hatte, war er vollständig von der Blinddarmentzündung befreit, und Gott erhielt die Ehre.Es wird heute in der Kirche allgemein geglaubt, dass wir im Leiden Gott die Ehre geben sollen. Das ist nicht wahr; denn Leiden wird verursacht durch die Angriffe des Teufels. Die Ehre für den Herrn kommt, wenn wir die Versuchungen überwinden, indem wir an Gottes Wort festhalten.In 1. Kor. 10,13 lesen wir über unsere Versuchungen, dass1. Gott treu ist und uns nie über unser Vermögen versuchen lassen wird;2. Gott immer einen Ausweg schaffen wird.Jesus hat mehr als genug Sieg errungen, um uns fähig zu machen, jedes Hindernis zu überspringen.Die Bibel sagt: „Selig ist der Mann, der die Versuchung standhaft erträgt; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche er denen verheissen hat, die ihn lieben“ (Jak. 1,12). Versuchungen in sich selber bringen uns nicht zur Reife. Die Frage ist, was wir mit den Schwierigkeiten und Versuchungen machen. Wenn wir entmutigt werden, weil unsere Heilung nicht so schnell offenbar wird, wie wir gehofft haben, wird unser Glaube schwach. Aber wenn wir in der Versuchung überwinden und erkennen, dass Satan versucht, uns unser Vertrauen in die Verheissungen Gottes zu rauben, dann werden wir nicht nur die Offenbarung dessen, was wir in Anspruch genommen haben, erfahren, sondern wir werden im Glauben wachsen (Jak. 1,2-4).Ausharrender Glaube gewinnt immer; lass dich deshalb von nichts entmutigen! Erlaube es nicht, dass Symptome deine Stellung Gottes Wort gegenüber ändern! Gib deinen Glauben nie auf, lass sich die Verheissungen Gottes erfüllen werden!Gott hat dir ein „Ja“ gegeben zur Verheissung der Heilung (2. Kor. 1,20). Nimm deshalb nichts weniger an als die Heilung.Am Schluss dieses Kapitels sei vermerkt, dass es viele Wege gibt, wie wir Heilung erhalten können – das Auflegen der Hände durch eine andere Person (Mark. 16,18), das Gebet des Einswerdens (Matth. 18,19), Tücher (Ap. 19,11-12) und das Salben mit Öl durch die Ältesten (Jak. 5,14-15) – aber die Glaubensgrundsätze, die hier aufgezeichnet sind, müssen trotzdem von jedem einzelnen angewandt werden, wenn jemand von Gott geheilt werden möchte. Kapitel 5GÖTTLICHE HEILUNG FÜR KINDERNachdem Eltern die Wahrheit über göttliche Heilung angenommen und in die Praxis umzusetzen begonnen haben, möchten sie, dass auch ihre Kinder an diesen Segnungen, die uns auf Golgatha erworben worden sind, teilhaben. Genauso, wie wir uns freuen, wenn eines von unseren Kindern die Wiedergeburt erlebt, sind wir gesegnet, wenn unsere Kinder göttliche Heilung an ihrem Körper erfahren. Wenn Kinder die einfache Tatsache verstehen, dass Gott sie heilen will, wenn sie ihn in dem Namen des Herrn Jesus bitten, sind sie schnell dabei und glauben für ihre eigene Heilung. Die meisten Kinder sind nicht durch Unglaube, Furcht und falsche Lehre gebunden, die wir Eltern überwinden müssen; es ist für sie deshalb viel leichter, Gott bei seinem Wort zu nehmen und zu glauben, dass Gott sie heilen wird, sobald sie ihn darum bitten. Viele Erwachsene stolpern über die Wahrheit, die in Mark. 11,24 gelehrt wird: Glaube, dass du die Antwort erhältst, wenn du betest, ganz gleich, wie die Umstände oder Symptome aussehen oder wie du dich fühlst. Aber Kinder glauben meistens, was ihnen gesagt wird, und lassen nicht Zweifel und Furcht an sich herankommen, wenn die Symptome nicht sofort verschwinden. Wenn Kinder gelehrt worden sind, dass sie geheilt sind, sobald sie darum gebetet haben, sind sie meistens bereit, Jesus für ihre Heilung zu danken, noch bevor sie offenbar ist.Kein Wunder, dass Jesus uns sagt, wir sollten werden wie die Kinder. Er weiss, dass Kinder gut lernen und viel eher bereit sind, die einfachen Wahrheiten in seinem Wort anzunehmen.Wenn Kinder noch zu jung sind, die Wahrheit über göttliche Heilung zu verstehen, ist es die Verantwortung der Eltern, für ihre Heilung zu glauben. Eltern haben eine geistliche Verantwortung für ihre Kinder. Es ist deshalb wichtig, dass sie im rechten Verhältnis zum Herrn und zueinander stehen. Unsere Gebete können gehindert werden, wenn wir als Mann und Frau nicht im richtigen Verhältnis zueinander stehen (1. Petr. 3,7) .Oft braucht es mindestens den Glauben von einem Elternteil, wenn ein Kind geheilt oder von der Macht des Teufels und der Krankheit befreit werden soll. Der Vater eines Jungen, der einen taubstummen Geist hatte, bat Jesus, seinen Sohn zu heilen (Mark. 9,17-27). Jesus sagte zu ihm, dass, wenn er (der Vater) glauben könnte, wären alle Dinge möglich. Als der Vater glaubte, bedrohte Jesus den stummen und tauben Geist, und der Junge war geheilt. Bei jeder schweren Krankheit sollten die Eltern für ihre Kinder glauben. Manchmal sind die Kinder zu krank, um für sich selber zu glauben, und in diesem Fall ist der Glaube der Eltern besonders wichtig. Die syrophönizische Frau kam für ihre Tochter, die einen unreinen Geist hatte, zu Jesus (Mark. 7,24-30). Weil die Mutter nicht nachgab und Glauben hatte, wurde ihre Tochter vollständig befreit. Wenn ihre Mutter nicht die Verantwortung auf sich genommen hätte, für sie zu glauben, wäre die Tochter wahrscheinlich nicht geheilt worden . Wenn wir für unsere Kinder beten, müssen wir daran denken, dass wir laut Markus 11,24 glauben müssen, dass wir die Antwort erhalten haben, sobald wir dafür gebetet haben. Manchmal müssen wir eine Stunde, einen Tag oder länger warten, bevor die Antwort offenbar wird. Dann müssen wir Eltern daran denken, nur auf Gottes Wort und seine vollbrachte Heilung zu sehen. Wir müssen uns mit den Verheissungen für Heilung und Gesundheit, die in Gottes Wort zu finden sind, geradezu vollsaugen. Wenn wir Husten hören, die heisse Stirn fühlen oder die Geschwulst sehen, müssen wir sofort anfangen, Gottes Wort zu zitieren und Gott für die Heilung unseres Kindes preisen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, was es heisst, als Eltern über ein leidendes Kind besorgt zu sein. Gott hat sich immer und immer wieder als treu erwiesen.Unser Säugling hatte einen Nabelbruch. Jedesmal, wenn ich die Windeln wechselte, starrten mich die Symptome an. Ich durfte keinem Unglauben in meinem Herzen Raum geben. Sofort dankte ich Jesus für seine Heilung und sagte oft: „Durch Jesu Wunden bist du geheilt.“ Wir wussten, dass der Kanal unseres Glaubens von jedem Zweifel freigehalten werden musste, wenn sich die Heilung offenbaren sollte. Der Herr war treu, und nach einer kurzen Versuchung unseres Glaubens (1. Petr. 1,7) offenbarte der Herr die vollkommene Heilung unseres Kindes.Ein Mann erzählte mir, wie er und seine Frau es lernten, ihre Augen auf Gottes Wort und nicht auf die sichtbaren Umstände gerichtet zu halten. Ihre dreijährige Tochter bekam eine tiefe Wunde, als sich ihr Fuss in dem Hinterrad eines Fahrrades verfing, auf dem sie in einem Kindersitz sass. Die Wunde war tief bis zum Knochen, aber die Eltern fingen an, Jesus für den Sieg zu preisen. Der Vater sagte, dass das Wort Gottes ihre einzige Medizin war. Je mehr die Eltern ihre Heilung bekannten, desto mehr wurde sie offenbar. Innerhalb eines Monats war der Fuss ganz geheilt, und das Kind ging und spielte. Wenn sich das Kind jetzt weh tut, springt §j^ sofort zu s(-\nen Eltern, damit sie mit ihm beten.Ein kleines Mädchen, weniger als ein Jahr alt, war schon fünfmal im Krankenhaus gewesen mit Pneumonie. Als es das letzte Mal alle Krankheitserscheinungen und 41 Grad Fieber hatte, entschloss sich die Mutter, Gott für die Heilung des Kindes zu glauben. Obwohl es schien, dass sein Zustand schlimmer wurde, legte die Mutter ihre Hand auf die Stirn ihres Kindes und gebot in Jesu Namen dem Geist des Fiebers zu gehen. Sie handelte nach ihrem Glauben und ging hinaus, um im Garten zu arbeiten. Nach einer halben Stunde war das Fieber vollständig weg, und kurze Zeit später war das Kind auf und spielte. Ein paar Tage später versuchten die Symptome zurückzukommen, aber die Mutter bekannte freimütig, dass ihre Tochter geheilt war. Nach wenigen Stunden waren die Symptome alle weg und kamen nie wieder.Ein dreijähriger Junge verbrühte sich seine Beine und Füsse mit heissem Wasser. Seine Eltern geboten den Schmerzen und nahmen seine Heilung für ihn in Anspruch. In wenigen Minuten waren die Schmerzen weg, und die Blasen, die sich bildeten, hinterliessen keine Narben.Ein anderes Mal hatte dieser Junge einen Tumor im Gesicht, von dem die Ärzte sagten, er müsse durch eine Operation entfernt werden. Nachdem sie die Bibel studiert hatten, nahmen die Eltern seine Heilung in Anspruch, und der Tumor verschwand.Fast alle Eltern in unserer Versammlung können von der heilenden Macht Jesu zeugen, die sich an ihren Kindern erwiesen hat. Ein junges Ehepaar, das erst vor kurzem die Lehre über göttliche Heilung hörte, machte einen Glaubensschritt für ihren fünf Monate alten Sohn. Dieser musste einen abnehmbaren Gips an seinen Füssen tragen, weil ein Fuss sich nach aussen und um die eigene Achse drehen konnte. Nachdem die Eltern nur zweimal in unserer charismatischen Versammlung die Botschaft des Glaubens gehört hatten, gingen sie nach Hause und beteten das Gebet des Einsseins für ihr Kind. Sie nahmen den Gips ab, und der Fuss wurde sofort gerade und vollkommen normal – und ist es bis heute!Wenn Kinder in einer Atmosphäre des Glaubens aufwachsen und gelehrt werden, dass Gott sie immer heilen will, sind sie schnell dabei, mit ihren Eltern für ihre Heilung zu glauben oder sogar für sich selber ihre Heilung in Anspruch zu nehmen. Kinder, die Christen sind und die Wahrheit über göttliche Heilung verstehen, können nicht passiv sein, wenn ihre Eltern für sie beten. Sie müssen glauben, bekennen und nach ihrem Glauben handeln, genauso, wie Erwachsene es tun müssen.Eine Mutter erzählte uns von ihrer zweieinhalbjährigen Tochter, die oft Ohrenschmerzen hatte und stundenlang weinte. Kürzlich hatte das Kind Fieber und an beiden Ohren Schmerzen. Jedes Mal, wenn die Mutter im Geist für das Kind betete ging das Fieber runter, stieg aber dann wieder. Dieses Kleine Mädchen war gelehrt worden, dass Jesus heilt. Es bewies, dass es diese Wahrheit verstanden hatte, indem es seine Hände auf seine Ohren legte und in der Art, wie ein zweieinhalbjähriges Kind spricht, sagte: „Durch deine Wunden bin ich geheilt.“ Innerhalb fünfzehn Minuten war es eingeschlafen und frei von Schmerzen.Nachdem ich mehrere Jahre Kinder in Bibelklassen unterrichtet habe, bin ich der Überzeugung, dass Kinder offen sind für Gottes Wort und bereit, ihm für alle ihre Bedürfnisse zu vertrauen, wenn ihnen von der Bibel her gezeigt wird, dass sie das tun können. Ich habe es erlebt, dass sie alles . für sich in Anspruch nehmen, von einem Fahrrad bis zur Heilung eines gebrochenen Armes, und habe gesehen, dass sie genau erhielten, was sie im Glauben für sich in Anspruch nahmen.Ein neunjähriges Mädchen fiel hin und brach sich sein Handgelenk. Da es schon früher Gott für Heilung vertraut hatte, wusste es, dass Gott es auch dieses Mal heilen würde. Jemand zog sein Handgelenk zurück in Position, aber Jesus heilte die Knochen; denn es wurde kein Gipsverband angelegt. Das Mädchen bezeugt heute, dass es wenige Wochen nach dem Unfall wieder mit jedem in seiner Klasse ringen konnte, sogar mit Jungen, und jedesmal gewann.Kinder werden nicht mit Zweifeln geboren. Oft sind es die Eltern, die in die Herzen der Kinder Zweifel und Unglauben eindringen lassen. Die Eltern müssen aber Glauben in ihren Kindern aufbauen. Wenn Kinder in einer Atmosphäre des Glaubens aufwachsen, wo nur über Sieg gesprochen wird, sind sie schnell bereit, schon früh Jesus als ihrem Heiland, Erlöser, Täufer und Heiler zu vertrauen.Allgemein wird gelehrt, dass die Lehre über Erlösung, göttliche Heilung und andere geistliche Dinge im allgemeinen für ein Kind zu schwierig zu verstehen sind. Aber welches Kind reagiert nicht auf die Liebe seines Vaters? Noch größere Liebe wird uns von unserem himmlischen Vater gezeigt, der all denen, die seinen Namen anrufen, sowohl ein reines Herz als auch Heilung und Gesundheit geben möchte.Lasst uns den Glauben eines Kindes haben, das, wenn es in die Arme seines Vaters springt, weiss, dass sein Vater immer bereit ist, sein Kind mit ausgestreckten Armen aufzufangen.Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! Denn je-der, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden. Oder welcher Mensch ist unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn um ein Brot bittet, einen Stein gäbe, oder auch, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird euer Vater in den Himmeln denen Gutes geben, die ihn bitten“ (Matth. 7,7-11)! Kapitel 6BLEIBE GEHEILTEine Zeitlang war ich sehr unruhig, weil ich nicht verstehen konnte, warum einige Leute, die geheilt und befreit worden waren, anscheinend ihre Heilung verloren, und ihre Krankheit zurückkam. Manche sagten mir: „Für ein paar Wochen nach dem Gebet ging es mir sehr gut. Dann kamen plötzlich alle Symptome wieder, und jetzt geht es mir schlechter als je zuvor.“ Was ist hier das Problem?Wir müssen daran denken, dass nicht Gott der Urheber der Anfechtung ist, sondern Satan. Er ist auf irgendeine Art für jede Krankheit und Anfechtung verantwortlich.Der Teufel ist ein aktiver und intelligenter Feind, der nichts loslässt, ausser was ihm im Glauben weggenommen wird; und wenn er etwas verliert, sucht er ständig nach einer Gelegenheit, das Verlorene wieder zurückzuerobern.Jesus warnt uns davor in Matth. 12,43-45: „Wenn aber der unreine Geist aus dem Menschen ausgefahren ist, durchzieht er wasserlose Orte und sucht eine Ruhestätte und findet keine. Dann sagt er: ‘Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin.’ Und wenn er kommt, findet er es leer, gesäubert und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die schlimmer sind als er, und sie ziehen ein und wohnen dort; und es wird nachher mit jenem Menschen schlimmer als vorher.“ Wenn wir von der Macht Satans befreit worden sind, sei es von Sünde, Dämonenbesessenheit oder Krankheit, ist es wichtig, dass unser Leben nicht nur in Ordnung ist, sondern wir uns auch ständig mit Gottes Wort beschäftigen. Wir dürfen es dem Teufel nie erlauben, dass er unser „Haus“ leer findet, weil sonst die Gefahr besteht, dass es mit uns schlimmer wird als vorher. Aus diesem Grund sollten wir im Glauben bleiben und uns mit dem Wort Gottes nähren und durch Gebet mit Gott in Verbindung bleiben.jakobus sagt: „So unterwerfet euch nun Gott; widersteht aber dem Teufel, so wird er von euch fliehen“ (Jak. 4,7)! Sünde und oberflächliches Leben sind dem Feind eine Einladung wieder in das Haus zurückzukehren, von dem er hinausgetrieben worden war. Jesus warnte den Kranken, der geheilt wurde, und sagte zu ihm: „Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt“ (Joh. 5,14)! Ein Christ muss der Sünde nicht Untertan sein (Rom. 6,14). In dem Mass, wie wir Gott gehorchen, werden wir Macht haben, den Versuchungen des Teufels zu widerstehen. Es gibt etwas viel Besseres, als täglich Busse zu tun über begangene Sünde, nämlich täglichen Sieg über Sünde zu haben!Paulus sagt: „Gebt dem Teufel keinen Raum!“ Durch den Glauben ist es möglich, sich zu weigern, der Krankheit einen Platz in unserem Körper zu geben. Es ist viel besser, Heilung zu erhalten und gesund zu bleiben (3. Joh. 2), als immer wieder geheilt werden zu müssen, besonders wenn es die gleiche Krankheit ist.Gott hat uns vor die Wahl gestellt. „Ich rufe heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen an: Leben und Tod habe ich euch vorgelegt, Segen und Fluch; so erwähle nun das Leben, auf dass du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen“ (5, Mose 30,19).Wir werden nur gesund sein und bleiben, wenn wir eine feste und einmalige Entscheidung treffen, die auf das Wort Gottes gegründet ist, nämlich seine Verheissungen in Anspruch zu nehmen. Viele sind nicht gesund, weil sie krank sein wollen. Sie haben ihr Vertrauen in die Macht der Krankheit und nicht in die Macht des Blutes Jesu gesetzt. Es ist unbedingt nötig, sich nur nach dem Worte Gottes auszurichten.Fange an, Gott für deine Gesundheit zu danken! Glaube den Verheissungen Gottes, und du kannst haben, was du bittest (Mark. 11,23)! Beschäftige dich andauernd mit dem Wort Gottes! Wenn du dem Worte Gottes den ersten Platz gibst, wird es dir Leben und Gesundheit bringen (Spr. 4,2O-22).Entschliesse dich jetzt, im Namen Jesu über Krankheit und Gebrechen zu beten. Entschliesse dich heute, in Gottes Pfad göttlichen Gesundheit zu wandeln.Heilung wird durch den Glauben empfangen. Wenn wir ge-bleiben und über der Macht der Krankheit stehen wol-müssen wir unseren Glauben ausüben. Satan, der sichwohl bewusst ist, dass Glaube ein Feind ist, versucht ständig, diesen zu zerstören. Immer wenn wir Schmerzen oder Symptome haben, die uns an unsere vorige Krankheit erinnern, wird uns Satan sofort einflüstern, dass wir nie geheilt worden wären, oder dass unsere Heilung nicht vollständig war, da sie nicht anhielt. Wenn die Verheissungen Gottes nicht fest in unserem Gedächtnis verankert sind, neigen wir leider dazu, den Lügen Satans anstatt den Verheissungen Gottes zu glauben. Wenn wir nicht fest im Worte Gottes gegründet sind, wird der Feind sich unsere Schwäche zunutze machen und die Krankheit wieder auf uns legen. Wenn wir auf die Schmerzen oder die Symptome schauen anstatt auf Christus und den Sieg über Krankheit auf Golgatha, wird Satan den Boden zurückerobern, den wir ihm durch den Glauben weggenommen hatten. Darum ist es so wichtig, im Glauben zu wandeln, indem wir uns ständig mit dem Worte Gottes beschäftigen.Wenn wir die Verheissungen Gottes klar und deutlich verstehen und in unserem Herzen haben und glauben, dass Gott wirklich meint, was er sagt, werden wir Satan so antworten können wie Jesus, als er versucht wurde: „Es steht geschrieben: Durch Jesu Wunden sind wir geheilt“ (1. Petr. 2,24). Wenn wir Gott für seine mächtige Befreiung loben und auf seinen Verheissungen stehen, wird der Feind in Furcht vor uns fliehen.Wirklicher Glaube hält immer am Wort Gottes fest, auch wenn unsere fünf Sinne die Schmerzen und die Symptome feststellen . Wenn wir die körperlichen Erscheinungen als wirklich annehmen, anstatt uns an das Wort Gottes zu halten, machen wir die Macht Gottes in unserem Leben zunichte. Wenn wir uns dagegen an das halten, was Gott sagt (Psalm 1O3,3; Matth. 8,17), wird es keinem Dämon der Hölle möglich sein, uns körperlich anzufechten.Manche Christen glauben, dass, wenn einmal ein Wunder geschehen ist, es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Es ist jedoch eine Tatsache, dass dies vorkommt. Eines der grössten Wunder geschah, als Petrus auf dem Wasser ging (Mark. 14,24-31). Doch als Petrus dem Zweifel Raum liess und er den heftigen Wind und die grossen Wellen ansah, bekam er Angst. Der Verstand und alle seine Erfahrungen sagten Petrus, dass es unmöglich für ihn war, auf dem Wasser zu gehen. Und als Petrus seine Aufmerksamkeit auf die Umstände anstatt auf Christus lenkte, wurde sein Wunder unterbrochen. Auch wir können, wie Petrus, ein Wunder erleben und es verlieren, wenn wir auf die Symptome oder Umstände sehen, anstatt unseren Blick auf das vollendete Werk auf Golgatha zu richten.deshalb eine Anfechtung oder Krankheit zurückkommen i darfst du nicht aufgeben und in Verzweiflung versinken. Du bist geheilt worden! Heilung gehört zum vollbrachte^* Werk am Kreuz. Die Symptome mögen wiederkommen, aber du musst sie nicht annehmen. Unterschreibe nicht für das Paket, das Satan dir senden will. Viele Leute geben zu und sagen: „Meine Krankheit ist zurückgekommen.“ Weil sie die Krankheit als zu sich gehörend annehmen, hat der Teufel das Recht, sie ihnen wieder zu geben.Wenn wir unsere Heilung behalten und in einem dauernden Zustand der Gesundheit leben wollen, ist es auch wichtig für uns, dass wir uns in einer Atmosphäre des Glaubens aufhalten. Es wäre falsch, wenn wir, nachdem wir geheilt worden sind, wieder in Kirchen gingen, wo die Prediger und Lehrer nicht an die wunderwirkende Macht Gottes glauben. Gott möchte nicht, dass wir Gemeinschaft mit Leuten haben, die „eine äussere Form von Frömmigkeit besitzen, deren Kraft aber verleugnen“ (2. Tim. 3,5). Es gibt Gemeinschaften, wo das Evangelium gepredigt wird, wo Leben umgestaltet und Kranke geheilt werden. Wir müssen uns an solche Gruppen anschliessen, wo wir Nahrung für unseren Glauben finden und wo wir unser Zeugnis geben und somit andere ermutigen können. Unser Zeugnis ist sehr wichtig; es gibt anderen Leben und hilft uns, den Teufel zu überwinden (Offb. 12,11). In dem Mass, wie wir mit unseren Lippen die Wahrheit und die Wirklichkeit von Gottes Verheissungen bezeugen, wird unser Glaube wachsen (Rom. 10,17), und Satans Macht, uns zu überwinden, wird viel kleiner.Wir müssen also folgende Punkte beachten, um geheilt zu bleiben: Füge dich Gott, indem du seinem Wort gehorchst (Jak. 4,7; Joh. 15,7). Widerstehe dem Teufel (Jak. 4,7) .Weigere dich, Symptome, Schmerzen oder Umstände anzusehen (Rom. 4,19-20). Forsche ständig in Gottes Wort (Jos. 1,8; Spr. 4,2O-22) . Suche eine Atmosphäre des Glaubens (Rom. 10,17). Sei treu im Zeugnis (Mark. 11,23; Offb. 12,11). Wenn du dich an diese Grundsätze hältst, wirst du nicht nu-das behalten, was dir der Vater gegeben hat, sondern du kannst auch erwarten, dass du in Gesundheit wandeln und ein Leben ohne Gebrechen und Krankheit führen wirst (3. Joh. 2 Gott hat dir als einem Gläubigen langes Leben versprochen (Psalm 9O,10; 91,14-16). Nimm freimütig in Anspruch, was dir rechtmässig durch das Blut Jesu gehört. Behalte im Herzen, was Gott dir schon gegeben hat, und vertraue, dass das für was du glaubst, in deinem Leben offenbar wird. „So vie~ le Verheissungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, daher durch ihn auch das Amen, Gott zur Ehre durch uns (euch)“ (2. Kor. 1,20). Und Gott kann nicht lügen (4. Mose 23,19).Kapitel 7VERSE ÜBER GÖTTLICHE HEILUNG IN DER HEILIGEN SCHRIFTDenn so viele Verheissungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, daher durch ihn auch das Amen, Gott zur Ehre durch uns (2. Kor. 1,20). Wenn du dem Herrn, deinem Gott, treulich gehorchst und tust, was vor ihm recht ist, wenn du auf seine Gebote hörst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine von den Krankheiten über dich bringen, die ich über Ägypten gebracht habe; denn ich, der Herr, bin dein Arzt (2. Mose 15, 26) . Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr dienen, so werde ich dein Brot und ‘dein Wasser segnen und alle Krankheiten aus deiner Mitte hinwegnehmen (2. Mose 23,25).Der Herr wird alle Krankheit von dir nehmen und keine von den bösen Seuchen der Ägypter, die du kennst, dir auflegen, sondern wird sie über alle bringen, die dich hassen (5. Mose 7,15).Wenn ihr aber Christus angehört, seid ihr ja Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäss der Verheissung (Gal. 3,29). Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm (Ap. 10,38). Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, die Werke (Krankheit, Sünde) des Teufels zu zerstören (1. Joh. 3,8). Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben und reiche Fülle haben (Joh. 1O,10).Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, Menschenleben zu verderben, sondern zu retten (Luk. 9,56). Und er zog umher in ganz Galiläa … und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk … und sie brachten alle Leidenden zu ihm, die mit mancherlei Krankheiten und Qualer behaftet waren, Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie (Matth. 4,23-24).Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit (Hebr. 13,8). Der dir alle deine Schuld vergibt und alle deine Gebrechen heilt (Psalm 103,3).Verachtet war er und verlassen von Menschen, ein Mann der Schmerzen und vertraut mit Krankheit, wie einer, vor dem man das Antlitz verhüllt; so verachtet, dass er uns nichts galt. Doch wahrlich, unsere Krankheiten hat er getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber wähnten, er sei gestraft, von Gott geschlagen und geplagt. Und er war doch durchbohrt um unserer Sünden, zerschlagen um unserer Verschuldungen willen; die Strafe lag auf ihm zu unserem Heil, und durch seine Wunden sind wir genesen (Jes. 53,3-5). Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister mit dem Worte aus und heilte alle Kranken, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagt: „Er nahm unsere Gebrechen weg und unsere Krankheiten trug er fort“ (Matth. 8,16-17).Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft (einschliesslich Krankheit – siehe 5. Mose 28,15-61), indem er für uns zum Fluch geworden ist – denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt“ (Gal. 3,13), Er hat unsere Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; „durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr. 2,24). Denen er sein Wort sandte, sie zu heilen, die er errettete aus ihrem Verderben … (Psalm 1O7,2O). Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr meinen Worten. Lass sie nie aus den Augen, bewahre sie im innerster Herzen. Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaft wird, und seinem ganzen Leib eine Arznei (Spr. 4,2O-22).Und was ihr in meinem Namen erbitten werdet (z. B. Heilung) , das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr in meinem Namen etwas bitten werdet, werde ich es tun (Joh. 14,13-14).Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden (Mark. 11,23).Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben (1. Joh. 5,14-15).Geliebter, in jeder Hinsicht wünsche ich, dass es dir wohl ergehe und du gesund seiest, wie es deiner Seele wohl ergeht (3. Joh. 2). Es wird dir kein Übel begegnen, keine Plage zu deinem Zelte sich nahen. Er ruft mich an, und ich erhöre ihn; ich bin bei ihm in der Not, reisse ihn heraus und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil (Psalm 91,10; 15-16).Zu erhalten durch: Gebet zum frei werden Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, dass Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, dass Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, dass Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, dass der Heilige Geist in mich fallen kann und dass die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und lass mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen .Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muss nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN Gemeinde. Gideon Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, dass dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA “ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel wissen.