Glaube

                                                Glaube• für Heilung• die Taufe im Heiligen Geist• Befreiung von Zweifel, Furcht und Niederlage• Sieg über Satan• die Erfüllung der Verheissungen Gottes                  InhaltSeite Vorwort von Gordon Lindsay  Einführung: Was ist Glaube?   Erstes KapitelWie man Gottes Verheißungen durch Glauben empfängt   .     .       Zweites KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist durch Glauben empfängt       Drittes KapitelWie man Zweifel durch Glauben überwindet ……     Viertes KapitelWie man Satan durch Glauben überwindetDer geistliche Kampf     …………     Fünftes KapitelWie man das Gebet des Glaubens betet …….                                          EINFÜHRUNG                                    Was ist Glaube? Die biblische Definition für Glaube finden wir in Hebräer 11,1: „Der Glaube ist nämlich eine Verwirklichung dessen, was man hofft, und eine zweifellose Gewißheit über Tatsachen, die man noch nicht sieht” (Mülheimer Ausgabe). Biblischer Glaube enthält zwei Bestandteile: Substanz und GewißheitDer Ausdruck „Substanz” (Mülheimer Ausgabe: Verwirklichung) ist eine genaue Übersetzung des griechischen Ausdrucks, der in Hebräer 11,1 gebraucht wird und der wörtlich bedeutet das, was wirkliche Existenz hat, der grundlegende Aufbaustoff, die tatsächliche Wirklichkeit, die Substanz von etwas. Deshalb ist unser Glaube etwas Wirkliches, etwas, das tatsächlich vorhanden ist. Es ist die „Substanz” dessen, wofür wir hoffen. Das bedeutet, wenn wir im Glauben eine Verheißung beanspruchen, die Gott uns in Seinem Wort gegeben hat, und wenn wir glauben, daß wir die Antwort auf das Gebet hin erhalten haben (Mk. 11, 24), dann nimmt der Glaube den Platz dessen ein, wofür wir bitten, bis die entsprechende Bitte sichtbar manifestiert worden ist. Unser Glaube steht als eine unsichtbare, nichtsdestoweniger aber wirkliche Substanz an der Stelle des Erbetenen, bis das, was wir beansprucht haben, unseren Augen sichtbar wird. Dann wird der Glaube nicht mehr länger benötigt. Glaube ist die Substanz (der grundlegende Aufbaustoff, die Wirklichkeit) dessen, was man hofft. Vor Gott ist er genauso wirklich, wie es uns das Erbetene sein wird, wenn es manifestiert worden ist. Unser Glaube ist das genaue Abbild dessen, wofür wir beten, und als solches nur die Spiegelung der Wirklichkeit. Überall wo Glaube gegenwärtig ist, kann dies nur bedeuten, daß die Dinge, um die wir gebeten haben, schon uns gehören und nur auf ihre Sichtbarmachung durch Gott warten! Glaube besteht auch aus „Gewißheit”. Glaube ist die zweifellose Gewißheit über Tatsachen, die man noch nicht sieht. Diese zweifellose Gewißheit ist der absolute Beweis ihrer Wirklichkeit und Existenz. Das bedeutet, daß allein die Tatsache, daß wir Glauben haben, daß Gott unsere Bitte gehört und sie uns gewährt hat, der Nachweis ist, daß wir bereits erhalten haben, was wir jetzt noch nicht sehen. Wir haben es „durch Glauben” erhalten. Wir sehen die unsichtbare Wirklichkeit mit dem geistlichen Auge des Glaubens. Wenn wir im Herzen wissen, daß unsere Bitte beantwortet worden ist, bevor sie sichtbar wird, ist unser Glaube der Nachweis, daß wir sie erhalten haben. Andererseits besteht dann kein solcher Nachweis, wenn nur bloße Hoffnung oder einfach ein Verlangen vorhanden ist. Bloße Hoffnung ist oft mit Zweifeln, Angst und Sorgen vermischt, ob man das Erbetene auch wirklich erhalten hat. Wenn echter Glaube im Herzen wohnt, wissen wir, daß Gott uns unsere Bitte gewährt hat, wenn wir bitten, und dieser Glaube ist als Herzensgewißheit der Nachweis dafür, daß wir besitzen, was wir noch nicht sehen. Jesus sagte: „Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden” (Mk. 11, 24).Glaube ist nicht Hoffnung. Glaube ist das Mittel, durch das wir jene Dinge erhalten, auf die wir hoffen. Glaube ist auch nicht Sehen. Glaube ist die zweifellose Gewißheit über Tatsachen, die man noch nicht sieht. Glaube kann nur im Bereich des Unsichtbaren wirksam werden, angewandt auf die Dinge, auf die wir hoffen und noch nicht sehen. Glaube kann nicht im sichtbaren Bereich bestehen. Wenn die Dinge, auf die wir hoffen, sichtbar geworden sind, dann wird der Glaube, nachdem er seine Aufgabe als unsichtbare „Substanz” erfüllt hat, durch die sichtbare Substanz ersetzt, das heißt durch die erhofften Dinge. Wenn die Wirklichkeit in Sicht kommt, verschwindet das Bild (Glaube).Die Prinzipien des Glaubens, wie sie in diesem Buch dargelegt werden, lassen sich für jede Verheißung anwenden, die Gott dem gegeben hat, der Seinem Wort glaubt. Weil jedoch das Bedürfnis nach körperlicher Heilung und Befreiung von Krankheit und Leiden immer und überall da ist, wird dieser Frage besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Hauptsächlich denjenigen, die nicht fest in den Lehren der Schrift gegründet sind, die zeigen, daß die Heilung von unseren Krankheiten und Gebrechen durch die Versöhnungstat Christi bereitgestellt wurde, sei empfohlen, zuerst jene Stellen aufrichtig zu studieren, die diese Wahrheit lehren, um den Glauben zu stärken und Zweifel zu beseitigen. Wenn Gott Heilung für den Leib durch die Versöhnungstat Christi bereitgestellt und verheißen hat, dann sollte es möglich sein, diese Wahrheit in Seinem Wort zu finden. Wenn sie dort gefunden werden kann, haben wir die Zusicherung, daß es Gottes Wille ist, all diejenigen zu heilen, die Glauben ausüben; in denn „Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.” Führt eine aufrichtige Erwägung dieser Schriftstellen nicht zu der Überzeugung, daß Gott uns die Heilung unserer Krankheiten versprochen hat, wie Er uns auch die Befreiung von unseren Sünden versprach, dann wäre es zwecklos zu versuchen, die Wahrheit durch Argumente zu stützen. Darum werden diese Stellen ohne Kommentar angegeben. Diejenigen, die demütig zu ergründen suchen, ob diese Lehre wahr ist und Gültigkeit hat, werden es erkennen; diejenigen, die voreingenommen diesem Thema ablehnend gegenüberstehen, sei es ihres religiösen Hintergrunds, ihrer Vorurteile oder vernunftsmäßiger Einwände wegen, werden es nicht annehmen können.Betrachte sorgfältig folgende Stellen: Jesaja 53, 4 mit Matthäus 8, 16-17. Jesaja 53, 4-5; 2. Mose 15, 26; 23, 25; Psalm 103, 3; GalaterS, 13 mit 5. Mose 28, 15-61; 5. Mose 7, 15; Markus 16, 17-18; 1. Kor. 12, 28; Jakobus 5, 14-16; 1. Petr. 2, 24; 3. Joh. 2. Vergleiche Psalm 107, 17-20; Sprüche 4, 20-22; Psalm 91; Markus 11, 22-24; Matthäus 17, 20; 21, 21-22.Außerdem müssen wir die unbiblische Ansicht richtigstellen, die von so vielen vertreten wird, daß Gott der Urheber der Krankheit sei, die Er uns als „Segen in Verkleidung” sende und die geduldig zu Seiner Ehre ertragen werden solle. Diese Ansicht stützt sich nicht auf die Schrift und ist eine starke Behinderung des Gaubens für Heilung. Solange diese Ansicht in der Gedankenwelt des einzelnen vorherrscht, kann er keinen Glauben für Heilung entfalten, sondern muß weiterhin beten: „Herr, wenn es dein Wille ist, heile mich, wenn jedoch nicht, gib mir die Gnade, es zu ertragen.” Wenn Gott uns Krankheit oder Gebrechen als „Segen” oder zur „Züchtigung” geschickt hat, dann ist es Sünde, sich durch Medizin und ärztliche Behandlung dieses Segens entledigen zu wollen. All diejenigen” jedoch, die krank sind, wollen unter allen Umständen so bald wie möglich geheilt werden, um damit Gottes angeblichen „Segen” loszuwerden und Seinem „Willen” nicht zu gehorchen. Es soll niemand erwarten, genügend Glauben für Heilung entwickeln zu können, bevor er nicht erkannt hat, daß nach der Schrift aller Schmerz, alle Krankheit und jedes Gebrechen von Satan ist. Betrachte zum Beispiel: Hiob 2, 6-7; Lukas 13, 10-16; 1. Korinther 5, 5; Apostelgeschichte 10, 38. Vergleiche auch die vielen Begebenheiten in den Evangelien, wo Jesus die Kranken und die von Leiden Geplagten heilte, indem Er Dämonen austrieb und dadurch das Werk Satans überwand. Jesus heilte alle Kranken, die im Glauben zu Ihm kamen (Mt. 8, 16).                                Erstes KapitelWie man Gottes Verheißungen durch Glauben empfängtAlles was Gott dem verheißt, der Seinem Wort glaubt, kann nur durch eine Handlung des Glaubens empfangen werden. Dies trifft für die Errettung (Joh. 3, 16; Rom. 10, 9-10), körperliche Heilung (Mt. 9, 22; Jak. 5 15), die Taufe im Heiligen Geist (Lk. 11, 13; Apg. 2, 38-39; Gal. 3, 2.14), die Erfüllung materieller Bedürfnisse (Mt. 6, 24-34, beachte Vers 30) zu oder was sonst an Bedürfnissen und Problemen vorhanden sein mag (Mk. 11, 22-24; Mt. 17, 20). Durch Glauben sind wir gerechtfertigt (Rom. 3, 28), geheiligt (Apg. 26, 1 8) und werden bewahrt (1. Petr. 1, 5). Durch Glauben überwinden wir Satan (Eph. 6,16) und die Welt (1 .Joh. 5,4). Durch Glauben haben wir Zugang zu Gott (Rom. 5, 2), ererben die Verheißungen (Hebr. 6, 12), stehen (2. Kor. 1, 24), gehen (2. Kor. 5, 7), leben (Gal. 2, 20) und sterben wir (Hebr. 11, 13). Die zentrale Bedeutung des Glaubens im Leben des Christen wird in der Schrift deutlich ausgedrückt, denn es wird uns gesagt, daß „es ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen” (Hebr. 11,6) und „was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde” (Rom. 14, 23). Ohne Glauben kann nichts dessen verwirklicht werden, was der Christ hat, ist, zu erreichen, zu erhalten oder zu werden hofft.Christen sind reich, handle es sich nun um geistlichen oder materiellen Wohlstand oder um das Wohlergehen ihres Körpers, aber zu wenige sind sich dessen bewußt. Stattdessen glauben sie, daß wir weder jetzt unser Erbe antreten, noch in diesem Leben einen Nutzen daraus ziehen können, sondern erst in der zukünftigen Welt. Die Schrift dagegen erklärt, daß uns unser Erbe jetzt gehört, denn Gott verheißt: „… alles ist euer… es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges, alles ist euer”(1. Kor. 3, 21-22). Dies ist eine erstaunlich umfassende Verheißung, die unsere Vorstellung fast übersteigt und unseren Glauben herausfordert. Gott hat uns jetzt als seinen Miterben in Jesus Christus alles gegeben (Rom. 8, 16-17; Gal. 4, 5-7). Er sagt, daß jetzt alle Dinge unser sind - in der Welt, im Leben, in der Gegenwart sowie auch im Tod und im zukünftigen Leben. Wenn alle Dinge jetzt und in der Zukunft unser sind, dann bedeutet das, daß wir jetzt von unserem Erbrecht Gebrauch machen können, wenn wir den Glauben dafür ausüben wollen, um sie uns anzueignen. Wie macht man das? Auf die gleiche Art, in der man sein Guthaben vom Konto abhebt, welches in der Bank unter seinem Namen verwahrt wird - man setzt die Bank davon in Kenntnis und füllt ein Formular aus. Jesus hat alle Rechte, Vorrechte, allen Reichtum, alle Herrschaft, Kraft und Autorität im Universum durch Seine Erlösungstat auf Golgatha erkauft. All dies gehört jetzt Ihm. Als Miterben sind wir mit Ihm in das himmlische Wesen versetzt worden (Eph. 2, 5-6) und sind berechtigt, im Glauben von unserem Konto abzuheben, denn „alle Dinge sind unser,” jetzt -in der gegenwärtigen sowie in der zukünftigen Welt. Wir brauchen nicht inständig um unser Erbe zu bitten und zu betteln, auch muß Gott nicht überredet werden, denn „alle Verheißungen Gottes sind Ja und Amen in ihm (Christus)” (2. Kor. 1, 20). Gott verheißt nicht nur, daß alle Dinge jetzt uns gehören, sondern Er versichert uns, daß Er, sogar bevor wir bitten, zu Seinen Verheißungen bereits Ja” gesagt hat. Die Antwort auf all die Verheißungen, die Gott uns macht, ist immer „ja”, wenn wir die Bedingungen des Glaubens erfüllen. Folglich erhalten wir nicht, weil wir nicht bitten (Jak. 4, 2). Wir bitten nicht, weil uns entweder der Glaube mangelt, Gott bei Seinem Wort zu nehmen oder weil wir nicht wissen, wie man bittet.Die Schrift ist gefüllt mit göttlichen Zusicherungen, Vorrechten, Rechten, Aufträgen, Bevollmächtigungen, Belohnungen, Vorzügen, Fähigkeiten, Gaben, Segnungen und Verheißungen für den Gläubigen, womit Gott für jedes geistliche, körperliche und materielle Bedürfnis wie auch für die Verwirklichung des Gemeindeauftrages vorgesorgt hat. Diese Vorsorge und diese Segnungen stehen uns in dem Ausmaß zur Verfügung, wie wir willig sind, im Glauben durchzudringen und sie uns anzueignen. Wie wird das erreicht? Es gibt fünf grundlegende Bedingungen des Glaubens in der Schrift, welche erkannt und angewandt werden müssen, um das zu erhalten, was Gott uns verheißen hat.Die fünf Bedingungen des Glaubens 1. Gründe deinen Glauben auf das Wort Gottes Der Apostel Paulus erklärt: „Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.”(Rom. 10, 17). Genauer wiedergegeben heißt das: Glaube kommt, indem man das Wort Gottes hört und in sein Herz aufnimmt. Hier liegt das ganze Geheimnis des Glaubens. Auf diese Weise kommt Glaube, damit wir uns aneignen, was Gott uns versprochen hat und was Er verheißen hat, durch uns zu tun. Unser Glaube kann sich nicht über das erheben, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, sei es eine besondere oder eine grundsätzliche Verheißung. Besondere Verheißungen finden wir beispielsweise in Schriftstellen wie Matthäus 6, 33; Jakobus 5, 15; Psalm 91 und Markus 16, 17-20. Den Grundsatz des Glaubens, der jedes Problem, jedes Verlangen und jedes Bedürfnis einschließt, finden wir in Markus 11, 22-24 und Matthäus 17, 20.Glauben haben bedeutet, die Herzensgewißheit zu haben, daß Gott in dir, für oder durch dich vollbringen wird, was Er in Seinem Wort verheißt. Glauben heißt Gott zu vertrauen. Gott und Sein Wort stehen im Einklang. Seinem Wort zu glauben heißt Ihm zu glauben. Gott wird es nicht unterlassen, jede Verheißung, die Er uns macht, zu erfüllen, denn „Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?” (4. Mose 23, 19). Der allgemeine Mangel an Glauben, der heute unter Christen herrscht, ist vor allem auf di Tatsache zurückzuführen, daß sie nicht wissen, was Gottes Wort dem Gläubigen verspricht, was im Glauben beansprucht und empfangen werden kann. Die Heiligen des Alten und Neuen Testamentes, die Propheten und Apostel eingeschlossen, waren ebenso wenig übernatürlich mit besonderem Glauben ausgestattet wie jeder andere Gläubige auch (Jak. 5, 15-18). Sie erhielten die Antworten auf ihre Gebete und die Bevollmächtigung, Wunder zu wirken und mächtige Taten für Gott zu vollbringen, weil sie die nötige Voraussetzung erfüllten, um starken Glauben zu erlangen - sie hörten das Wort Gottes und glaubten es! 2. Beanspruche das, was dein Glaube von Gottes Wort erfaßtDie zweite Bedingung lautet zu bitten: „Bittet, so wird euch gegeben. .. . Denn wer bittet, der empfängt.” Lies Matthäus 7, 7-11. Die Verheißungen Gottes werden nicht einfach deshalb an uns erfüllt, weil wir an sie glauben - wir erhalten nur, was wir im einzelnen für uns im Glauben beanspruchen. Es gehört nicht uns, bis wir es uns im Glauben aneignen. Dies ist im Falle der Errettung leicht ersichtlich, trifft aber genauso für körperliche Heilung oder jeden anderen Segen zu, den Gott dem Gläubigen verheißt. Jakobus sagt: „… Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet” (Jak. 4, 2).Wenn du nun um etwas bittest, dann bitte in einfachem, kindlichem Glauben. Glaube fleht und bettelt nicht um das, was Gott verheißen hat; dies zeigt einen Mangel an Glauben an. Wir bitten nicht im Glauben, wenn wir denken, wir müßten Gott überreden, das zu tun, was Er denen schon angeboten hat, die Ihn bitten. Gott ist bereit und gewillt, denjenigen, die Ihn in stiller Gewißheit beim Wort nehmen und im Glauben um etwas bitten, das zu gewähren, was Er verheißen hat. Er muß nicht überzeugt werden, denn Er hat bereits in Jesus Christus zu all Seinen Verheißungen „ja” gesagt, „denn für alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja” und in ihm das Amen (2. Kor. 1, 20). Weil Gott bereits zu allem, was Er dir verheißen hat, „ja” gesagt hat, sogar bevor du bittest, kann die Antwort, die du begehrst, nie „nein” sein - wenn du im Glauben bittest! „Alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt” (Mt. 21, 22). Wie man das Gebet des Glaubens betet, wird im fünften Kapitel beschrieben.3. Bekenne mutig, wofür du glaubst und was du im Glauben beansprucht hast Bekenntnis bringt Besitz, denn unser Bekenntnis ist der Ausdruck unseres Glaubens. Das Bekenntnis ist die Art und Weise des Glaubens, sich selbst auszudrücken. „Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Mund bekennt, so wird man gerettet” (Rom. 10, 10). Wenn wir ernstlich glauben, daß Gott uns gegenüber Sein Versprechen hält, wird es durch das ausgedockt werden, was wir sagen oder bekennen. Jesus betont auch in Markus 11, 23 das bedeutsame Verhältnis zwischen dem, was wir sagen oder bekennen und dem, was wir erhalten, wenn wir bitten:Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spricht: Erheb dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß geschieht, was er sagt, dem wird’s zuteil werden. Wir erhalten immer das, was wir bekennen. Darum legt die Bibel eine so starke Betonung auf ein positives Bekenntnis (Mt. 10, 32-33; 1. Tim. 6, 12-13; Jak. 1, 6-7; Mk. 11, 22-24). Wenn wir ein negatives Bekenntnis des Zweifels machen, erhalten wir nichts. Wenn wir bekennen, was Gottes Wort sagt, dann wird Er es verwirklichen. Beanspruchen wir zum Beispiel körperliche Heilung und fangen später an Zweifel und Sorgen auszudrücken, weil die Manifestation nicht unmittelbar eintrifft, wird sich unser Zustand nicht von unserem Bekenntnis unterscheiden. Ein Bekenntnis des Zweifels nimmt den Glauben so gefangen, daß er nicht ausgeübt werden kann, denn „du bist gefangen in der Rede deines Mundes” (Spr. 6, 2). Wenn unser Bekenntnis nicht mit Gottes Wort übereinstimmt, dann ist es nicht Glaube, der aus uns spricht. Glaube stimmt immer mit Gottes Wort überein. Warum? Weil dies die wörtliche Bedeutung des Verbes „bekennen” im neutestamentlichen Griechisch ist: homologeo bedeutet „übereinstimmen mit”, „die gleiche Sprache sprechen”, „bekennen”. Angenommen du sagst: „Ich betete für die Heilung meiner Augen, aber ich wundere mich, warum es mit ihnen nicht besser zu werden scheint. Ich hoffe jedoch, daß ich irgendwann geheilt sein werde,” dann kannst du nicht erwarten, durch Glauben die Heilung zu empfangen, weil dein Bekenntnis nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Sein Wort sagt: „Durch seine Wunden sind wir geheilt” (Jes. 53, 5). Der Grund für das Versagen ist klar, denn Jesus sagte, wenn du betest, glaube, daß du deine Bitte empfangen hast (Mk. 11, 24). Er sagte, daß wir in unseren Herzen nicht zweifeln sollen, sondern glauben, daß all das, was wir sagen, verwirklicht wird. Darum müssen wir sichergehen, daß unser anfängliches wie auch unser fortwährendes Bekenntnis mit Gottes Wort in Einklang steht. Wenn wir es versäumen, um das zu bitten und es zu bekennen, wovon wir glauben, daß Sein Wort es uns verheißt, dann erhalten wir nichts; aber auch dann erhalten wir nichts, wenn unser Bekenntnis nicht in Übereinstimmung mit dem bleibt, was Gottes Wort lehrt.Handle aufgrund deines Glaubens Es gibt einen Unterschied zwischen dem Glauben des Herzens und einer rein verstandesmäßigen Überzeugung. Oft denken die Menschen, sie hätten echten Glauben, aber sie handeln nicht nach ihrem Glauben. Die Schrift zeigt auf, daß dort, wo wahrer Glaube gegenwärtig ist, dieser Werke des Glaubens, das heißt entsprechende Handlungen hervorbringen wird. Als Jesus die Augen des blinden Mannes mit Lehm salbte und ihm befahl, sich im Teich Siloah zu waschen, gab dies dem Mann eine Gelegenheit, seinen Glauben in die Tat umzusetzen. Jakobus erklärt: „… Glaube, wenn er keine Werke aufzuweisen hat, ist tot” (Jak. 2, 17). In Markus 2, 1-5 lesen wir, daß Jesus den Glauben der Männer „sah”, die den Lahmen durch das Dach hinunterließen. Offensichtlich kann man Glauben an sich nicht sehen - aber man kann die mitfolgenden Handlungen des Glaubens sehen. Auf diesen ihren handelnden Glauben bezieht sich Jesus. Wenn man zum Beispiel Heilung für seinen Körper beansprucht und dann weiterhin Medizin einnimmt, dann folgen seinem Glauben nicht die entsprechenden Taten. Man sollte sich vorher entscheiden. Denn wenn wir Glauben haben, daß Gott Sein Wort hält und uns heilt, dann brauchen wir keine Medikamente und Heilmittel „für alle Fälle” aufbewahren. Wenn wir zusätzlich zu unserem Glauben etwas nötig haben, dann haben wir keinen Glauben, geheilt zu werden. Man sollte göttliche Heilung nicht wie eine „Kur „ausprobieren, von der man hofft, sie könnte vielleicht helfen, weil sie manchmal auch anderen geholfen hat Dies ist ein weitverbreitetes Miß Verständnis der biblischen Lehre über Heilung durch Glauben und endet immer in Mißerfolg. Wo echter Glaube gegenwärtig ist, wird dieser allein ausreichen und den Platz von Medikamenten und anderen Hilfsmitteln einnehmen. Wenn der Glaube allein uns genügt um durchzukommen, dann handeln wir im Einklang mit unserem Glauben. Andere beanspruchen manchmal im Glauben Befreiung von einer schlechten Gewohnheit oder einer gewohnheitsmäßigen Sünde, bleiben aberweiterhin an die Gewohnheit oder Sünde gebunden und warten darauf, daß Gott sie befreie. Wir müssen gemäß unseres Glaubens handeln. Wahrer Glaube wird immer entsprechende Handlungen hervorbringen, die mit unserem Bekenntnis des Glaubens übereinstimmen.Von all den Helden des Glaubens, die in Hebräer 11 aufgeführt werden, wird gesagt, daß das, was sie getan haben, den Nachweis ihres Glaubens erbrachte. „Durch den Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain … durch den Glauben ehrte Noah Gott und baute die Arche … durch den Glauben opferte Abraham den Isaak. . . durch den Glauben verließ Mose Ägypten,” usw. Wenn wahrer Glaube gegenwärtig ist, werden wir immer danach handeln. Wenn wir eine Verheißung Gottes in Anspruch nehmen, werden wir wahrscheinlich den genauen Zeitpunkt nicht kennen, an dem sich die Offenbarwerdung ereignen wird, aber sie kommt immer, wenn wir in Übereinstimmung mit unserem Bekenntnis des Glaubens an Gottes Wort handeln! Sie wird nie inmitten von Zweifel kommen, oder wenn wir es versäumen, aufgrund unseres Glaubens zu handeln.5. Halte an deinem Bekenntnis des Glaubens fest, ohne zu wankenManchmal gibt es Christen, die sich im Glauben eine Verheißung Gottes aneignen wollen wie zum Beispiel Seine Verheißung, ihre Krankheiten zu heilen. Sie beanspruchen Seine Verheißung und bekennen es, aber wenn es nicht sofort oder bald danach sichtbar wird, stellen sie fest, daß sie das positive Bekenntnis des Glaubens an die Verheißung Gottes nicht aufrechterhalten können, und deshalb empfangen sie die Sichtbarwerdung ihrer Heilung nicht. Das Problem liegt darin, daß sie die erste Bedingung nicht erfüllt haben, um durch Glauben empfangen zu können, sie gründe-^ ten nämlich ihren Glauben nicht ausschließlich auf das Wort Gottes. Ihr Glaube, der teilweise auf Gottes Verheißung und teilweise auf sichtbare Umstände, Gefühle oder ihre Symptome gegründet ist, war oberflächlich. Hat jemand echten Glauben, wird er nie bekennen, was er im natürlichen Bereich sieht oder fühlt, denn dies mag nicht den Anschein haben, als ändere es sich sofort, sondern er bekennt trotz all der Umstände, die anscheinend dagegensprechen, was Gottes Wort verheißt. Deshalb werden wir in Hebräer 10, 23 ermahnt: „Laßt uns am Bekenntnis der Hoffnung (des Glaubens) festhalten und nicht wanken; (denn treu ist der, der die Verheißung gegeben hat).”Jesus lehrt uns in Markus 11, 24, daß wir, wenn wir beten, glauben sollen, daß wir erhalten haben, wenn wir bitten und daß wir die Antwort offenbart sehen werden. Der bedeutende Punkt ist, daß die Antwort immer erst offenbart wird, nachdem wir geglaubt und bekannt haben, daß wir es erhalten haben. Manchmal dauert es einen Augenblick, manchmal eine Woche, einen Monat oder länger bis die Beantwortung im sichtbaren Bereich offenbar wird. Wahrer Glaube jedoch bekennt weiterhin, daß Gott unsere Bitte gehört und sie uns gewährt hat und sie uns zuteil werden wird. Wir müssen immer zuerst im Bereich des Glaubens empfangen, bevor wir es im natürlichen oder sichtbaren Bereich verwirklicht sehen werden. Glaube richtet sich weder nach dem Kalender noch danach, was körperliche Umstände gegenwärtig anzuzeigen scheinen - Glaube ist auf das gegründet, was Gott verheißen hat.In Johannes 9 war die Heilung des blinden Mannes nicht sofort offenbar geworden. Erst nachdem er zum Teich Siloah gegangen war und nachdem er sich gewaschen hatte, kam ersehend zurück. Die zehn Aussätzigen erhielten die Sichtbarwerdung ihrer Heilung weder als sie Jesus baten, noch sofort nachdem Er ihnen ihre Bitte gewährt hatte. Sie wurden geheilt, „während sie hingingen” (Lk. 17, 12-14). Abraham wartete viele Jahre auf die Manifestation der Verheißung Gottes für einen Sohn und hielt an seinem Glauben fest, ohne zu zweifeln (Rom. 4, 17-21).Krankheit und Gebrechen sind wiederholt besiegt worden, indem die Betroffenen trotz all dem augenscheinlichen Nachweis des Gegenteils ein positives Bekenntnis des Glaubens aufrechterhielten. Satan wird oft solange die Symptome nicht wegnehmen, bis er unseren Glauben auf die Probe gestellt hat, denn er weiß genau, daß viele in Zeiten der Prüfung anfangen zu wanken und zu zweifeln. Halte an deinem Bekenntnis fest und Satan wird gezwungen sein, sein Werk in deinem Körper abzubrechen. Satans Macht über dich, dich zu quälen und zu bedrücken, verringert oder vergrößert sich im direkten Verhältnis zu deinem Bekenntnis des Glaubens oder des Zweifels. Darum „laßt uns am Bekenntnis der Hoffnung (des Glaubens) festhalten und nicht wanken; (denn treu ist der, der die Verheißung gegeben hat).” Weigere dich bei allem, was du im Glauben beansprucht hast, miteinbezogene Probleme oder Umstände zu betrachten; richte deinen Blick auf die Verheißungen Gottes, halte kühn dein Bekenntnis dessen aufrecht, was Sein Wort sagt, und Er wird es dir gewiß zuteil werden lassen, sobald die Prüfung deines Glaubens abgeschlossen ist.Zusammenfassend stellen wir fest, daß es einen wichtigen Grundsatz gibt, der all diese fünf Bedingungen des Glaubens umschließt. Es ist unbedingt erforderlich, daß wir uns das folgende Prinzip des Glaubens ständig vor Augen halten: Wenn wir eine Verheißung Gottes im Glauben beansprucht haben, muß sich die Form und der Inhalt unserer Gebete, Bekenntnisse, Handlungen und Gespräche ändern.Das Gebet. Wenn wir einmal im Glauben Heilung für uns in Anspruch genommen haben und dann fortfahren um Heilung zu bitten, anstatt dafür zu danken, daß Gott unsere Bitte bereits gehört und sie uns gewährt hat, obwohl die Manifestation noch nicht gesehen werden kann, stellt dies einen Mangel an Glauben unter Beweis. Wenn wir zehnmal beten und Gott um das gleiche bitten, bevor wir etwas erhalten, haben wir neunmal im Unglauben gebetet! Jesus sagte, wenn ihr betet, glaubt, daß ihr empfangen habt. Nachdem wir Gott im Glauben um etwas gebeten haben, sollen wir Ihm täglich für die Antwort danken und Ihn dafür preisen, denn wir müssen die Antwort zuerst im Bereich des Glaubens sehen, bevor wir sie jemals im sichtbaren Bereich sehen können. Lies Markus 11, 24 und Matthäus 21, 22.Das Bekenntnis. Nach dem Gebet des Glaubens muß sich dann auch unser Bekenntnis von „Ich glaube, daß Gott mich heilen kann und will, wenn ich Ihn bitte” zu „Ich weiß, daß Gott gemäß Seines Wortes meine Bitte gehört und sie mir gewährt hat”, ändern. Das Bekenntnis des Glaubens bezieht sich immer auf die Vergangenheit, nie auf die Zukunft. Wir dürfen niemals sagen: „Gott wird mich heilen”, denn dies stimmt nicht damit überein, was Gottes Wort sagt (Mk. 11, 24; 1. Petr. 2, 24) und deutet darauf hin, daß wir nicht wirklich glauben, daß wir bereits unsere Bitte empfangen haben, als wir beteten. Unser Bekenntnis darf sich nicht darauf stützen, was wir sehen, fühlen oder was äußere Umstände anzuzeigen scheinen, sondern ausschließlich auf das, was Gott sagt. Die Handlungen. Nicht nur die Form des Gebetes und das Bekenntnis müssen sich ändern, nachdem wir eine Verheißung Gottes im Glauben beansprucht haben, sondern auch unsere Handlungen müssen sich ändern, um mit unserem Glauben übereinzustimmen. Wir müssen unseren Glauben auswandeln, denn Glaube, der keine Werke aufzuweisen hat, ist tot.” Naeman, der Aussätzige, wurde erst auf das Wort des Propheten Elisa hin geheilt, als er seinen Glauben in die Tat umgesetzt und sich siebenmal im Jordan gewaschen hatte. Noah wurde errettet, weil er aufgrund seines Glaubens handelte, denn wir lesen: „Durch den Glauben ehrte Noah Gott und baute die Arche zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort über das, was man noch nicht sah, empfangen hatte” (Hebr. 11,7). Der Autor wurde einmal gerade einige Tage vor einem wichtigen Verkündigungsdienst von einer schweren, ernsthaften Entzündung der Bronchien und von einer Kopferkältung heimgesucht. Aus Erfahrung wußte er, daß sich ein solcher Zustand Überzwei oder drei Wochen hinzöge und von Hustenanfällen und Kehlkopfentzündung begleitet wäre. Er beanspruchte im Glauben die vollständige Heilung und bekannte im einzelnen im Gebet, daß jede Spur der Entzündung mitsamt den Symptomen verschwunden wäre, bevor er drei Tage später mit der Verkündigung begänne. Obwohl die Sypmtome nicht sofort verschwanden, handelte er trotzdem aufgrund seines Glaubens und hielt sich an die Abmachung seines Vertrags. Als er aufstand, um zu sprechen, war nicht die kleinste Spur der Krankheit mehr vorhanden! Wir können nicht durch Glauben geheilt werden, wenn wir weiterhin Heilmittel nehmen oder im Bett bleiben; wir müssen aufgrund unseres Glaubens handeln. Unsere Handlungen müssen sich ändern und sich unserem Bekenntnis des Glaubens anpassen.Das Gespräch. Glaube denkt weder über Zweifel nach, noch spricht er Zweifel aus, noch hört er darauf, ohne Rücksicht auf Symptome, Schmerzen, Gefühle oder Umstände, die anscheinend dagegensprechen. Wir sollen „festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung (des Glaubens) und nicht wanken” (Hebr. 10, 23). Glaube spricht positiv von dem, was Gottes Wort als vollendet und getan bezeichnet. Glaube sagt nicht: „Ich habe Heilung für meine Augen beansprucht, und sie wird kommen, aber zur Zeit sind sie noch schwach, und ich habe Mühe, meiner Arbeit nachzugehen.” Unser Gespräch muß sich ändern, es darf sich nicht um unsere Krankheit, Symptome oder Gefühle drehen, weil dies ein Eingeständnis wäre, daß Satan immer noch den Sieg über uns hat und die Macht, uns in Knechtschaft zu halten. Bekenne im Gegenteil, daß er kein Recht hat, dich zu schädigen und daß sein Werk in deinem Körper durch den Glauben an Gottes Verheißung überwunden worden ist. Halte an deinem Bekenntnis fest und Satan wird ablassen! Weigere dich über deine Krankheit, deine Symptome, deine Schmerzen, deine Probleme zu sprechen, denn damit erkennst du an, daß sie dir gehören. Sprich Glauben aus und Gott wird die Heilung sichtbar werden lassen. Das Bild wird zur Wirklichkeit werden - aber Krankheit bekannt ist Krankheit erlangt! Weil wir das halten, was wir bekennen, wollen wir unseren Glauben an Gottes Verheißungen in den Mittelpunkt stellen und nicht die äußeren Umstände. Zweites KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist durch Glauben empfängtWie bereits vorher erwähnt wurde, eignet sich der Gläubige alle Verheißungen Gottes durch Glauben an. Unser Glaube kann das nicht umfassen, was Gott uns nicht in Seinem Wort verheißt. Deshalb müssen wir unseren Glauben auf das Wort Gottes gründen, denn Glaube kommt, indem wir das Wort hören und ihm Vertrauen schenken. Die Taufe des Heiligen Geistes wird dem Gläubigen klar im Wort Gottes verheißen, aber man kann diese Bevollmächtigung und diesen Segen nicht empfangen, bis jeglicher Zweifel und jegliche Lehrfrage über die Möglichkeit der Erfüllung beseitigt sind. Um sich über jeden Zweifel hinwegzusetzen, empfehlen wir ein Studium des Wortes Gottes, denn auf diese Weise empfing der Autor die Erfüllung mit dem Heiligen Geist und hatte das Vorrecht, viele andere zu unterweisen und zu diesem Segen zu führen. Wenn ein demütiges, aufrichtiges Studium dessen, was die Schrift lehrt, nicht den Glauben für dieses Erlebnis belebt, dann wären alle anderen Argumente und Beispiele überflüssig.Dieses Kapitel richtet sich vor allem an diejenigen, die die Frage nach der Gültigkeit der Taufe für sich beantwortet haben und danach verlangen, die aber aus verschiedenen Gründen dieses Erlebnis mit dem Zeichen, in einer anderen Sprache zu sprechen - was als Nachweis dazugehört -, noch nicht empfangen haben. Um derer willen jedoch, die in dieser Frage nicht gänzlich in der Schrift gegründet sind oder die irrtümlicherweise gelehrt wurden, die „Taufe” im Heiligen Geist sei mit dem Empfang des Heiligen Geistes bei der Wiedergeburt gleichzusetzen (was der Verfasser selbst vierzehn Jahre lang glaubte!), werden die grundlegenden Stellen, in denen die Wahrheit der Geistestaufe gelehrt wird, zum persönlichen Studium angeführt, um damit die Zweifel zu beseitigen und Glauben zu wecken. Ein Studium entsprechender Stellen zeigt ebenso, daß gewisse Ausdrücke und Sätze, die sich auf die Taufe im Heiligen Geist beziehen, sinnverwandt gebraucht werden, im Neuen Testament haben die folgenden Ausdrücke die gleiche Bedeutung: „Die Taufe im Heiligen Geist”, „erfüllt mit dem Geist”, „die Gabe des Geistes”, „die Ausgießung des Geistes”, „den Heiligen Geist empfangen”, usw. Vergleiche dazu Apostelgeschichte 1, 4-5 mit 2, 4; 10, 45; 11, 15-17, wo die Ausdrücke „getauft”, „erfüllt” und „die Gabe” bedeutungsgleich verwendet werden.                             1. Die VerheißungDie alttestamentliche Prophetie. Joel sagte voraus, daß Gott in den letzten Tagen Seinen Geist auf alles Fleisch ausgießen werde: „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen” (Joel 3, 1). Dies ereignete sich an Pfingsten zum ersten Mal, als die 120 Jünger alle mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden und in neuen Sprachen oder Zungen redeten (Apg. 2, 1 ff). Die Prophetie war jedoch nicht auf diese ursprüngliche Ausgießung beschränkt, was wir den Worten Petrus entnehmen können, der ihr Erlebnis in Apostelgeschichte 2, 38-39 erklärt, wo die gleiche Gabe des Heiligen Geistes all denen verheißen wird, die Christus annehmen: „Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung, auch allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, berufen wird.” Die Verheißung der Taufe im Heiligen Geist richtet sich ohne Zweifel an alle Gläubigen, die den Glauben dafür ausüben wollen, um sie sich anzueignen. Die neutestamentliche Verheißung. Die klassische Stelle, in der Jesus uns die Gabe des Heiligen Geistes verheißt, ist Lukas 11,9-13. Vers 13 besagt: „Wenn schon ihr, die ihr doch böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten!” Die Bereitwilligkeit unseres himmlischen Vaters, uns die Taufe des Heiligen Geistes zu geben, kommt hier deutlich zum Ausdruck, denn als Kinder Gottes haben wir den Geist bereits durch die Wiedergeburt (Rom. 8, 9.15-16). Der Autor war Zeuge, wie viele Christen diesen Segen erhielten, indem er ihnen einfach diesen Vers der Schrift vorlas, den sie dann im Glauben für sich persönlich in Anspruch nahmen. Christus verspricht uns die Taufe auch in Apostelgeschichte 1, 4-5.8.2. Der Nachweis: Das Zeichen der TaufeGibt es ein biblisches Zeichen dafür, daß man mit dem Heiligen Geist erfüllt worden ist? Wir glauben, daß es dies gibt. Einige jedoch, die aus verschiedenen Gründen, die wir hier nicht behandeln können, nicht in Zungen sprechen wollten, die aber die Taufe im Heiligen Geist für ein Erlebnis halten, welches in der heutigen Zeit Gültigkeit hat, nehmen in Anspruch, die Taufe ohne das Sprechen in neuen Zungen empfangen zu haben. Sie sprechen von einem „inwendigen Erlebnis”, von einer „Salbung”, von einem „außer sich sein vor Freude”, von einem „Gefühl großer Kraft oder Liebe”, usw. All diese sogenannten Zeichen sind auf Gefühle oder Empfindungen gestützt, von denen in der Bibel in bezug auf die Taufe nichts erwähnt wird. Wir müssen unser Erlebnis im Lichte der Bibel beurteilen. Wenn wir dies tun, werden wir feststellen, daß das Sprechen in einer neuen Sprache oder Zunge auf übernatürliche Weise das biblische Zeichen dessen ist, die Taufe im Heiligen Geist empfangen zu haben. Das Sprechen in Zungen wurde im Alten Testament vorausgesagt (1) Joel 3, 1 -2. Petrus zitiert diese Stelle, um den göttlichen Ursprung ihrer Fähigkeit zu bekräftigen, an Pfingsten in neuen Sprachen zu reden. Joel hatte die Ausgießung oder Taufe vorausgesagt; Petrus sagte, die neue Zunge sei der Nachweis oder das Zeichen. Beachte sorgfältig, es war das Phänomen des Sprechens in neuen Zungen, was die Juden entsetzte und veranlaßte zu fragen: „Was soll das bedeuten?”(2) Jesaja 28, 11-12. Paulus zitiert diese Prophetie, um zu zeigen, daß das Sprechen in Zungen in der Gemeinde von Jesaja vorausgesagt worden war. Lies 1. Korinther 14, 21-22.Dieses Zeichen war der unanfechtbare Beweis für die jüdische Gemeinde, daß der Heilige Geist den Christen unter den Heiden gegeben worden warApostelgeschichte 10, 44-45. Als sie sie in Zungen reden hörten, erklärte Petrus, daß sie „ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben.” In Apostelgeschichte 11,16 nennt er es die „Taufe mit dem Heiligen Geist.” Dieses Zeichen fehlte zweifellos dem Erlebnis der Samariter, deshalb war es offensichtlich, daß sie die Taufe im Heiligen Geist nicht empfangen hattenApostelgeschichte 8, 4-8. 12-19. Zudem wird in Vers 18 gesagt, daß Simon etwas „sah”, das ihn veranlaßte, Geld für die Kraft anzubieten, anderen den Heiligen Geist zu geben. Weder die Heilungen durch Philip  weder die Dämonenaustreibungen, noch die Wunder bewegten ihn dazu, Geld dafür anzubieten. Offensichtlich hatte er sie in neuen Zungen sprechen hören, als sie die Taufe im Heiligen Geist empfangen hatten.Die 120 Jünger sprachen „alle” in neuen Zungen, und sie nahmen dies allein als Nachweis dessen an, daß Christus nun Seine Verheißung erfüllt hatte, sie mit dem Heiligen Geist zu taufenVergleiche Apostelgeschichte 1, 4-5.8 mit Apostelgeschichte 2, 4; 2, 33. Dies ist ihre eigene Erklärung ihres Erlebnisses, daß nämlich auf die Taufe im Heiligen Geist das Sprechen in neuen Zungen folgt. Zwanzig Jahre nach Pfingsten war das Sprechen in Zungen immer noch das Zeichen und der Nachweis dafür, den Heiligen Geist empfangen zu habenApostelgeschichte 19, 1-6. Das Sprechen in Zungen war ein allgemein anerkanntes Phänomen in den Gemeinden und wurde als Manifestation des Heiligen Geistes betrachtet1. Korinther 12-14; Römer 8, 26-27; Epheser 6, 18; Judas 20.Wir folgern deshalb daraus, daß das Sprechen in Zungen und nur dies allein als biblischer Nachweis betrachtet werden kann, der die Taufe im Heiligen Geist bestätigt. Der Autor hat selbst erlebt, wie einige derer, die „dachten”, sie hätten die Taufe im Heiligen Geist ohne Zungen empfangen, die Taufe mit dem Sprechen in Zungen empfingen, als ihnen gezeigt wurde, daß sich diese Überzeugung von der Bibel her nicht halten läßt. Diejenigen, die in Zungen sprechen wollen, können es ohne Ausnahme, sobald sie ihre Zunge und ihren Willen dem Heiligen Geist übergeben. Zweifellos sind die Erlebnisse mancher Gläubigen „Salbungen” des Heiligen Geistes. Wegen dieses gesegneten Erlebnisses und häufig auch weil sie meinen, es sei ein Schandfleck damit verbunden, wenn man in einer neuen Zunge spreche, ließen sie sich dazu verleiten, diese „Salbung” mit der Taufe im Heiligen Geist gleichzustellen. Gott stützt die Gewißheit, uns Seinen Heiligen Geist gegeben zu haben, nicht einfach auf „Gefühle” oder „gefühlsbedingte Erlebnisse”, so kostbar und geweiht dieselben in unserem Leben auch sein mögen. Gefühle und gefühlsbedingte Erlebnisse sind zu persönlich und von Mensch zu Mensch zu unterschiedlich. Darum erwählte Er das Zeichen, übernatürlich in einer neuen Sprache zu reden, zum Nachweis der Taufe. Denn es ist (1) ein sichtbarer Nachweis; (2) ein einheitlicher Nachweis; (3) ein allgemeingültiger Nachweis; (4) ein übernatürlicher Nachweis. Gefühlsmäßige, körperliche oder geistliche Kundgebungen können ebenso auftreten und begleiten manchmal das Zeichen der neuen Zunge, aber die Bibel sagt nicht, daß wir sie suchen sollen, denn sie sind zu unzuverlässig und zu veränderlich. Suche das Zeichen, das Gott gegeben hat:Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die glauben, sind diese: … sie werden in neuen Zungen reden (Mk. 16,17). 3. Wie man die Taufe im Heiligen Geist mit dem nachfolgenden biblischen Zeichen empfangen kannDie Bedingungen, um die Taufe im Heiligen Geist durch Glauben zu erhalten, sind grundsätzlich die gleichen wie diejenigen, durch die man alles sonst erhält, was Gott dem Gläubigen in Seinem Wort verheißen hat. Es sind die fünf Bedingungen, die bereits im ersten Kapitel „Wie man Gottes Verheißungen durch Glauben empfängt” beschrieben wurden. (1) Gründe deinen Glauben auf das Wort Gottes; (2) Bitte; (3) Bekenne; (4) Handle gemäß deines Glaubens; (5) Halte dein Bekenntnis aufrecht, ohne zu zweifeln. Wir können die Taufe entweder durch Handauflegung oder durch unser persönliches Gebet des Glaubens empfangen. In jedem Fall bleiben die Bedingungen die gleichen.                       (1) Habe GlaubenDie Taufe im Heiligen Geist wird wie all die anderen Verheißungen Gottes an den Christen durch Glauben empfangen. Unser Glaube kann sich nicht über das erheben, was Gott uns in Seinem Wort verheißt. Glaube kommt, indem wir das Wort hören und ihm Vertrauen schenken. Paulus erklärt uns in Galater 3, 2, daß wir den Geist „durch die Predigt vom Glauben”, das heißt durch den Glauben, der durch das Hören des Wortes kommt, empfangen. In Galater 3, 14 führt er an, daß „wir durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.” Der erste und wichtigste Schritt ist daher das Studium der schon früher angeführten Texte, in denen die Taufe verheißen wird (Joel 3, 1-2; Apg. 2, 38-39; Lk. 11, 9-13), sowie derjenigen Stellen, die angeben, daß der Nachweis der Geistestaufe das Reden in einer neuen Sprache ist, wie es der Geist gibt auszusprechen. Dadurch kommt der Glaube, um den Heiligen Geist empfangen zu können.(2) Bitte Jesus versichert dem Gläubigen, daß Sein himmlischer Vater den Heiligen Geist denen geben wird, die Ihn darum bitten (Lk. 11, 13). Wir mögen glauben, daß Gott uns eine Verheißung gemacht hat, weil wir Sein Wort gelesen haben, aber wir werden sie nicht empfangen, bis wir sie uns persönlich im Glauben aneignen und sie für uns in Anspruch nehmen, indem wir darum bitten.(3) Bekenne Die ersten drei Schritte müssen gleichzeitig gemacht werden. Sag also auf der Grundlage deines Glaubens an Gottes Wort, daß der Vater dich mit Seinem Heiligen Geist füllen wird, wenn du Ihn darum bittest, in einfachem, vertrauendem Glauben: „Himmlischer Vater, gemäß deiner Verheißung, mir die Taufe im Heiligen Geist zu geben, bitte ich dich jetzt im Glauben darum und bekenne, daß ich sie empfangen habe.”Dies ist ein einfaches Gebet des Glaubens, das alle biblischen Bedingungen erfüllt, um zu empfangen. Es ist weder nötig, darum zu betteln, zu flehen, zu fasten, zu „suchen” oder zu „ringen”, noch ist es richtig zu versuchen, „für die Taufe durchzubeten.” Dies zeigt einen Mangel an Glauben an. Jesus lehrte uns, im Gebet gleich zur Sache zu kommen, wenn wir Gott um etwas bitten, was Er uns verheißen hat und zu glauben, daß wir erhalten haben, wenn wir bitten. „Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden” (Mk. 11, 24). Du mußt im Glauben bekennen, daß du empfangen hast, wenn du bittest; das Zeichen oder der Nachweis wird folgen. (4) Handle aufgrund deines Glaubens Gott erfüllt uns mit dem Heiligen Geist, wenn wir bitten. Wir fangen an zu sprechen; der Heilige Geist wird es nicht für uns tun. Viele ringen aus dem Grund so lange um die Taufe, weil sie (a) nicht glaubten, daß sie empfingen, als sie baten und weil sie (b) darauf warten, daß der Heilige Geist durch sie spricht, indem Er sich wörtlich ihrer Stimmbänder, ihrer Zunge und ihres Mundes bemächtigt und sie zu sprechen zwingt. Apostelgeschichte 2, 4 drückt aus: „Und sie (die Jünger) wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und (sie) fingen an, in ändern Sprachen zu predigen, wie der Geist es ihnen eingab.” Sie fingen an zu sprechen, wie der Geist ihnen die Worte auszusprechen gab. Wir sind es, die anfangen müssen, im Glauben zu sprechen, und der Geist, den wir schon empfangen haben, wird uns die Aussprache geben. Er wird sie uns ohne Ausnahme geben, wenn wir (a) glauben, daß Er es will, wenn wir (b) unsere Zunge dem Geist übergeben und mit Ihm zusammenarbeiten (denn es ist deine Zunge und deine Stimme, die Er benutzen muß) und wenn wir uns (c) entschließen, kein Wort Deutsch zu sprechen, denn man kann nicht zwei Sprachen auf einmal sprechen. Wenn Glaube gegenwärtig ist, werden wir zweifellos spüren, wie Freude und Anbetung Gott gegenüber in uns hervorquellen, die sich durch unsere Lippen ausdrücken wollen. Ohne die richtige Anleitung ist man dazu geneigt, diesen Lobpreis in Deutsch ausströmen zu lassen. Wenn du dich weigerst in Deutsch zu sprechen und in einfachem Glauben die Laute aussprichst, die hervorkommen werden, wenn du deine Stimme gebrauchst, wirst du feststellen, daß dir der Heilige Geist auf übernatürliche Weise die Aussprache in einer neuen Sprache gibt. Wir müssen unseren Glauben in die Tat umsetzen. Jedesmal wenn Christen auf diese Weise verfahren sind, gab es niemand, der nicht in neuen Zungen hätte sprechen können.Gibt es jemals irgendwelche Ausnahmen? Nein, nicht aus der Sicht Gottes. In den vereinzelten Fällen, in denen ein Christ nicht empfangen hat, lagen eindeutig immer zwei Gründe vor. In erster Linie rührt dies von einem Mangel an Glauben her  von einer Unwilligkeit, der Verheißung Gottes zu glauben, daß Er ihnen den Heiligen Geist gegeben hat, als sie darum baten. Oft glaubten sie, nichts empfangen zu haben, weil sie nach dem Gebet nichts besonderes „fühlten” oder weil sie nicht ein ähnliches außergewöhnliches, übernatürliches Erlebnis wie einige, von denen sie hörten, hatten, als diese die Geistestaufe empfingen, sei es eine Vision, ein Trancezustand, eine Verzückung oder eine große Salbung. Der Autor selbst „verspürte” nichts, als er im Glauben zu sprechen begann, aber als er so für einige Augenblicke fortfuhr, im Glauben die Laute auszusprechen, die ihm selbst unbekannt waren, begann der Heilige Geist die Aussprache, die Er ihm gegeben hatte, im Überfluß zu erweitern. Dies hielt einige Zeit lang an. Der zweite Grund, warum sie nicht zu sprechen anfangen, ergibt sich einfach daraus, weil sie sich weigern, mit dem Heiligen Geist zusammenzuarbeiten. Sie warten darauf, daß der Heilige Geist durch sie spricht, aber der Geist gibt uns die Aussprache nur, wenn wir im Glauben das aussprechen, was Er uns gibt. Einige sagen: „Aber ich weiß nicht, was ich sagen soll.” Natürlich wissen wir dies nicht, denn wir sprechen nur das, was der Heilige Geist uns auszusprechen gibt. Versuche nicht, dir Worte oder Laute auszudenken. Die neue Sprache kommt nicht aus dem oder durch den Verstand sondern aus unserem Geist, wie der Heilige Geist es gibt auszusprechen. Die Worte werden zwanglos und auf übernatürliche Weise kommen, wenn wir im Glauben unsere Stimme gebrauchen und die Laute aussprechen, die herauskommen werden. Ein Wort wird dem anderen folgen. Diese unbekannten Laute bilden die neue Sprache, die das Zeichen der Taufe ist. Uns ist sie unbekannt, aber Gott und denen, die diese bestimmte Zunge zur Muttersprache haben, ist sie es nicht. Paulus sagt, wir reden Geheimnisse zu Gott (1. Kor. 14, 2), unser Verständnis bleibt dabei ohne Frucht (14, 14), aber wir bauen uns selbst innerlich auf (14, 4).Sage niemals das, was ein Bruder einmal sagte: „Der Heilige Geist muß es alles selbst machen, denn ich kann es nicht!” Er wird selbstverständlich den Geist solange nicht empfangen, bis er gewillt ist, seine Stimme im Glauben zu gebrauchen, wie es in Apostelgeschichte 2, 4 angeführt wird. Wir haben es erlebt, wie einige, die jahrelang um die Taufe „gerungen” und nach ihr „gesucht” hatten, erfüllt wurden und beinahe sofort fließend in einer neuen Sprache reden konnten, als sie ermutigt worden waren, mit dem Geist zusammenzuarbeiten und sie sich weigerten, auch nur ein Silbe Deutsch zu sprechen, sie statt dessen aber die Laute aussprachen, die hervordrangen, währenddem sie ihre Stimme gebrauchten. Du mußt deine Stimmbänder, deine Zunge, deine Lippen in Bewegung setzen, wie du das bei jeder anderen Sprache tust. Du bewirkst nicht die Aussprache, die hervorkommt, wenn du diesen Schritt des Glaubens unternimmst - sondern der Heilige Geist gibt dir die Aussprache auf übernatürliche Weise. Bei Gott gibt es keine Ausnahmen! Wenn du gerade jetzt im Glauben bittest, bekennst, daß du empfangen hast und im Glauben zu sprechen beginnst, wird dir der Heilige Geist die Äußerung in einer neuen Sprache schenken. (5) Halte dein Bekenntnis aufrecht Der fünfte Schritt bezieht sich auf die Notwendigkeit, die neue Sprache, die wir erhalten haben, täglich zu gebrauchen. Benutze sie täglich in deinem Gebetsleben. Sie ist eine großartige Quelle geistlicher Kraft, der Auferbauung und des Trostes für den Christen. Sie kann auch ein wirksames Mittel der Fürbitte sein. Beachte Epheser 6, 18; Judas 20; Römer 8, 26-27; 1. Kor. 14, 2.4.15.39.Einige vernachlässigen es, die neue Sprache nach ihrem anfänglichen Erlebnis fortwährend zu gebrauchen, weil sie nicht dazu ermutigt worden sind und lassen dadurch eine große Quelle der Kraft und des Segens im Sande versiegen. Nicht wenige sind dahin gelangt, ihr ursprüngliches Erlebnis anzuzweifeln, weil sie nicht weiterhin im Geist beten. Wir haben es erlebt, wie viele von ihnen erneut dieses freudigen Erlebnisses teilhaftig wurden, als sie ermutigt worden waren, die Sprache wieder zu gebrauchen. Andere sind manchmal, wenige Tage nachdem sie empfangen haben, versucht zu zweifeln, ob sie mit dem Heiligen Geist erfüllt worden sind oder ob sie sich selbst nur etwas vorgemacht haben. Dies ist ein üblicher Anschlag Satans, um dich dazu zu bringen, an Gottes Wort zu zweifeln. Der, der in einer übernatürlichen Zunge spricht, erbaut sich selbst. Der Teufel haßt einen starken Christen und wird alles versuchen, ihn zuerst zu verwirren und hernach ihn abzudrängen. Weigere dich, auf diese Gedanken des Zweifels einzugehen. Halte dein Bekenntnis des Glaubens aufrecht, ohne zu wanken und Satan wird dich verlassen. Er verschwindet immer, wenn du fortfährst, im Glauben zu sprechen. Es wird nicht lange dauern, bis du die Quelle erkennst, von der aus du versucht wirst zu zweifeln. Drittes Kapitel Wie man Zweifel durch Glauben überwindetHast du dich des öfteren gewundert, warum deine Gebete so selten beantwortet werden? Oder warum du nicht geheilt wurdest, obwohl du dachtest, im Glauben gebetet zu haben? Oder warum es in deinem Leben so viele Niederlagen, Sorgen und Enttäuschungen gibt, anstatt Freude, Friede und Sieg zu erleben, wie dies bei einem Christen der Fall sein sollte? Hast du dich gewundert, warum dein Glaube so schwach und unzulänglich ist? Lassen Anfechtungen deinen Glauben ermatten und dahinwelken oder bewirken sie Stärkung und Reife?Das Wort Gottes zeigt uns die Ursache auf: Es ist Zweifel. Die Versuchung, an dem zu zweifeln, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, ist eine der wirksamsten Waffen Satans, den Christen seines Friedens in den Gedanken, seiner Heilung und Freude, der Deckung seiner materiellen Bedürfnisse, seiner geistlichen Kraft, seines starken Glaubens, jeglichen Segens und Sieges zu berauben. Das geistliche Prinzip von Jakobus 1,5-7 läßt in in jeder Lage und auf jede Verheißung Gottes anwenden, die Er uns in Seinem Wort gemacht hat und die wir uns durch Glauben aneignen müssen.Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott darum, der jedem gern gibt und keine Vorhaltungen macht; dann wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und hin und her geworfen wird. Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen wird. Obwohl wir anfangs im Glauben bitten mögen, daß unsere Nöte behoben werden, wird uns Satan der Antwort berauben, wenn wir später zu zweifeln beginnen, denn die Antwort wird nicht eintreffen. Gott sagt, ein Zweifler sei wie eine Welle des Meeres; er schwankt zwischen Glauben und Unglauben hin und her und ist deshalb nicht vorbereitet, das zu erhalten, wonach er verlangt. Er ist wie eine vom Wind hin und her gepeitschte Welle oder Woge, die, zuerst durch Hoffnung erhoben, danach der Sicht entschwindet und in die Tiefen des Zweifels versinkt. Alles was Gott in Seinem Wort verheißen hat, kann nur durch Glauben empfangen werden. Zweifel ist eine Krankheit, die unseren Glauben wegfrißt wie der Krebs die gesunden Körperzellen. Zweifel ist der Handlanger Satans, den er sendet, um uns von unserem Glauben abzubringen und uns der Segnungen Gottes zu berauben. Glaube kommt von Gott; Zweifel kommt von Satan. Der, der zu zweifeln beginnt, kann nur in eine Richtung gehen - hinunter! Wie kann man die Versuchung zu Zweifeln überwinden? 1. Erkenne an, daß das Sühneopfer Christi für all deine Sünden genügt Ist Zweifel eine Sünde? Es ist eine der größten! Gottes Wort erklärt: „Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen” (Hebr. 11,6). Des weiteren: „Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde” (Rom. 14, 23). Starb Jesus für all unsere Sünden? Dann starb Er auch für unsere Zweifel, denn das Wort Gottes legt unmißverständlich fest, daß Zweifel eine Sünde ist und Gott missfällt. Wirf deine Zweifel auf den Herrn, und Er wird sie gewiß beseitigen (1. Petr. 5, 7). 2. Bitte immer im Glauben und erwarte eine Antwort, wenn du eine Verheißung Gottes beanspruchstSo viele Gebete bleiben unbeantwortet, weil die Christen die Vertrauenswürdigkeit Gottes nicht wirklich ernst genug nehmen und nicht jedesmal, wenn sie beten, eine Antwort erwarten. Sie hoffen, daß sie gelegentlich „an die Reihe kommen” und Gott ihnen geben wird, worum sie bitten. Aber Gott will unsere Gebete immer beantworten und Seine Verheißungen erfüllen - dafür hat Er sie uns gegeben. Die einzige Forderung jedoch ist, daß wir im Glauben bitten müssen und nicht zweifeln. Wenn wir beten, sollen wir eine Antwort erwarten, denn Jesus sagte:„Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden” (Mk. 11, 24). „ Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt… werdet ihr alles empfangen, worum ihr im Gebet bittet, wenn ihr nur glaubt” (Ml. 21, 21-22).3. Halte den Zweifel immer an der Tür deines Verstandes zurück, bevor er versucht, sich Einlaß zu verschaffen Dort hat deine Niederlage immer ihren Anfang - im Verstand. Satan flüstert uns diese Gedanken des Zweifels ein, ob Gott auch wirklich unser bestimmtes Anliegen beantworten will oder ob wir würdig sind oder ob wir richtig darum gebeten haben. Er erzählt uns, unser Problem sei zu schwierig oder die Krankheit sei zu weit fortgeschritten, um noch auf Heilung hoffen zu können. Hier lassen sich die meisten Menschen besiegen. Sie lassen es zu, daß Gedanken des Zweifels in ihren Verstand eindringen; sie gehen auf diese Zweifel ein; sie untersuchen deren Vorzüge; oder sie versuchen, das Problem mit dem Verstand zu lösen, anstatt in Gottes Verheißung zu ruhen. Wenn sie dann versuchen, die Zweifel loszuwerden und Glauben zu entfalten, stellen sie fest, daß die Zweifel nicht weichen wollen! Gehe eine Minute lang auf die Zweifel ein, und es wird eine Stunde brauchen, um sie wieder loszuwerden; höre eine Stunde lang auf die von Satan geschickten Zweifel, und es wird eine Woche benötigen, den verlorenen Boden wieder zurückzugewinnen und den Glauben wiederzuerlangen! Gehe niemals auch nur einen Augenblick lang auf Zweifel darüber ein, wofür du gebetet hast - schließe vor aufkommenden Zweifeln sofort die Tür. Wir brauchen zu keiner Gegebenheit mehr zu zweifeln. Wir können jeden Zweifel überwinden und unser ganzes geistliches Leben umwandeln. Wir allein halten den Schlüssel zu vollkommenem Sieg in der Hand. Weigere dich einfach, auch nur einen einzigen zweifelnden Gedanken anzunehmen, den Satan deinem Verstand vorschlägt. „Widersteht dem Teufel, dann flieht er von euch.” 4. Wenn du versucht wirst zu zweifeln, lobe stattdessen Gott und singe Lieder des Glaubens und des Sieges Dies ist eine der wirksamsten Waffen, die der Gläubige gegen den Feind in der Hand hat. Es gibt nichts, was Satan mit seinen Lügen und Zweifeln schneller vertreiben wird als Lobpreis und Gesang. Der Teufel wird fliehen, wenn wir es ihm befehlen, aber er flieht auch, wenn wir Gott preisen! Er will auf keinen Fall in der Nähe eines Christen bleiben, der Gott ständig Lobpreis darbringt. Wenn wir Gott mehr lobten, müßten wir dem Teufel weniger gebieten. Warum? Lobpreis hüllt uns in ein schützendes Gewand, welches der Geist der Bedrückung, des Zweifels und der Schwere nicht durchdringen kann. Der Geist der Freude und des Lobpreises ist eine der Wohltaten, die Christus für uns auf Golgatha erkauft hat, denn der Herr verkündet in Jesaja 61, 1 -3: „Der Geist des Herrn ist auf mir… zu schaffen den Trauernden zu Zion,… daß ihnen Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werde.” Israel überwand einst seine Feinde mit Gesang und Lobpreis vor dem Herrn, ohne sich einer Waffe zu bedienen und ohne zu kämpfen. Das können auch wir! Lies 2. Chronik 20.Gott begehrt Lobpreis mehr als Opfer von zeitlichen Gütern (Ps. 69, 31-32), denn „wer Dank opfert, der preiset mich” (Ps. 50, 23). Die Zweifel werden sich im Leben dessen, der dem Herrn ständig Lieder des Lobpreises darbringt, auflösen wie der Morgennebel in der aufgehenden Sonne (Ps. 34, 2; Ps. 35, 28; Hebr. 13, 15). 5. Bekenne niemals Zweifel oder UnglaubenBekenne immer das, was Gottes Wort sagt, und halte daran fest trotz all den Umständen, die das Gegenteil anzuzeigen scheinen, denn du wirst das empfangen, was du bekennst. „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt” (Spr. 18, 21). Auch wenn wir nur ein wenig Zweifel zulassen, wird dieser dennoch den Glauben lahmen und die Segnungen Gottes werden uns dadurch vorenthalten (Jak. 1, 6-7). Lehne es völlig ab, Zweifel, Niederlage, Unglauben oder irgend etwas Negatives zu bekennen. Der Grund hierfür leuchtet ein, denn „ein frohes Herz erheitert das Antlitz; aber bei Kummer des Herzens ist der Geist zerschlagen” (Spr. 15, 13 Elb.). Sobald man Zweifel bekennt, lädt man einen Geist der Bedrückung und der Niederlage ein. Satan greift den Verstand mit Gedanken des Zweifels und des  Unglaubens” an und versucht damit, unseren Frieden und unsere Freude im Herrn zu zerstören, denn er weiß, daß „die Freude am Herrn unsere Stärke ist” (Neh. 8, 10)”. ‘In unserer eigenen Zunge liegt eine der größten Quellen der Schwäche, des Mißerfolgs, des unbeantworteten Gebetes und der Niederlage. Das Bekenntnis des Zweifels ist das Eingeständnis deiner selbst, daß du besiegt worden bist und Satan der Sieger ist! Wahrhaftig „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt.” Eigne dir den Wortschatz des Glaubens an. Erlaube dir keine negativen oder von Zweifel geprägten Äußerungen. 6. Weigere dich, den Zweifeln anderer zuzuhörenUnser Glaube kann untergraben und geschwächt werden, wenn wir auf die Zweifel, den Unglauben, die Zwejfelsucht und die Unsicherheit anderer hören. Sprich nie über Probleme, die du dem Herrn anvertraut hast, oder über die Verheißungen Gottes, die du im Glauben beansprucht hast, mit denen, die nicht glauben, daß Gott jedes Gebet des Glaubens, das auf Seinem Wort gegründet ist, zustimmend beantwortet. Wenn du zum Beispiel Heilung für deinen Leib im Glauben beansprucht hast, benutzt Satan oft den Unglauben und die Bedenken anderer, um Zweifel in dein Herz zu pflanzen. Auf diese Weise läßt er viel Unkraut säen, damit die Saat des Wortes Gottes erstickt wird und keine Frucht bringen kann.Es ist auch möglich, die Heilung zu verlieren, die du einmal durch Glauben erhalten hast, wenn du es zuläßt, daß dein Glaube durch Zweifel beeinträchtigt wird. Ein Mann, der durch Glauben von Hüftkrebs geheilt worden war, wurde später von Magenkrebs befallen und starb, weil er auf die Zweifel von Freunden seiner Gemeinde hörte, die bestritten, daß göttliche Heilung auch heute ihre Gültigkeit hat! Beantworte Zweifel mit Glauben. Aber halte dich nicht damit auf, auf die Einwände der Zweifler einzugehen, denn es ist Satan, der durch sie spricht und versucht, deinen Glauben zu vernichten. 7. Erziehe dich zu einem gewissenhaften Studium des Wortes Gottes und zu regelmäßigem GebetDas wirksamste Mittel gegen Zweifel ist eine enge Gemeinschaft mit Gott. „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi” (Rom. 10, 17). „Verlangt vielmehr, so wie die neugeborenen Kinder nach Milch, nach dem unverfälschten Wort, damit ihr dadurch wachst…” (1. Petr. 2,  2). Indem wir beten, „erbauen wir uns auf unserem heiligsten Glauben” (Jud. 20 Elb.).Zuletzt sei deshalb gesagt, widerstehe den Zweifeln in gleicherweise, wie du jeder anderen Versuchung zur Sünde widerstehst. „Widersteht dem Teufel, dann flieht er von euch” (Jak. 4, 7). Öffne dem Zweifel nie die Tür, und der Glaube wird dessen Platz einnehmen. Beides wird nie zur gleichen Zeit vorhanden sein - ist das eine gegenwärtig, so ist das andre fern. Die Entscheidung liegt bei dir. Für was wirst du dich entscheiden? Glauben oder Zweifel?                                     Viertes Kapitel Wie man Satan durch Glauben überwindet Der geistliche KampfDas Neue Testament beschreibt das Leben eines Christen als einen geistlichen Kampf. Der Apostel Paulus betont diese Tatsache, indem er uns ermahnt: „Zieht die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anschläge des Teufels bestehen könnt. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den Mächtigen und Gewaltigen, mit den Beherrschern dieser finsteren Welt, mit den bösen Geistern zwischen Himmel und Erde” (Eph. 6, 11-12). Die Schrift ist mit Hinweisen auf diese geistliche Auseinandersetzung gefüllt, die sich gegen einen bösen, listigen, ruchlosen und mächtigen Widersacher richtet, der über ein unermeßlich großes, hoch organisiertes Königreich herrscht, das aus Fürstentümern, Gewaltigen und Herrschern dieser Welt und Geistern der Bosheit unter dem Himmel besteht, gefolgt von einer Schar unzähliger dämonischer Geister. Die Bibel sagt voraus, daß vor der Wiederkunft Christi am Ende des gegenwärtigen  Zeitalters  die  dämonische  Tätigkeit  zunehmen  wird   (vgl. 1. Tim. 4, 1 ff; 2. Tim. 3, 1ff;2. Thess. 2, 1 ff). Unser Zeitalter wird von einer ständig zunehmenden Flut satanischer Bosheit und Schlechtigkeit gekennzeichnet, was sich von psychischen Leiden bis zu moralischer Verirrung erstreckt. Diese rasche Ausbreitung des Werkes, das dem Reich der Finsternis entspringt, welches die gesamte Welt, ihre Regierungen, die Gesellschaft, die Gemeinde und das Leben des Gläubigen in Mitleidenschaft zieht und beeinflußt, zeigt sich in einer fast unglaublichen Zunahme von Verbrechen, Wollust, Betrug, moralischer Verderbtheit, Selbstmord, Krieg, Homosexualität, Angst, Sorge, Unruhe, Atheismus, Krankheit, Geisteskrankheiten,  dämonischer Besessenheit,  Drogenabhängigkeit und Alkoholismus, begleitet von einer verstärkten Zunahme des Spiritismus, des Okkultismus, der irreführenden Sekten und der dämonischen Lehren.Weil diese Kräfte, gegen die der Gläubige und die Gemeinde kämpfen müssen, geistlich sind, kann ihnen nur mit der geistlichen Waffenrüstung und den geistlichen Waffen wirksam widerstanden werden und nur damit können sie überwunden werden. Die Wichtigkeit des Glaubens, verbunden mit der Taufe im Heiligen Geist und den offenbarten Geistesgaben kann deshalb nicht genug betont werden. Denn ohne Glauben und ohne die Bevollmächtigung des Geistes ist die Gemeinde tatsächlich hilflos und wehrlos, denn sie ist solch einem Feind mit ihren rein fleischlichen Waffen der theologischen Ausbildung, der medizinischen Wissenschaft, der Psychiatrie und Psychologie, der menschlichen Methoden und Verfahrensweisen und mit ihren religiösen und sozialen Einrichtungen oder Organisationen nicht gewachsen. „Denn obwohl wir im Fleich wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen,” verkündet Paulus in 2. Korinther 10, 3-4 (Elb.). Den Sieg im geistlichen Kampf erlangen wir „nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Herrscharen” (Sach. 4. 6) und durch Glauben: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht, fest im Glauben . . .” (1. Petr. 5, 8-9). Der persönliche Widerstand gegen Bedrückung, Versuchung, Elend und alle anderen Tätigkeiten Satans erfordert einen geistlichen Kampf des Glaubens. Er kann wirksam überwunden und besiegt werden, indem wir die geistlichen Waffen und die Waffenrüstung, die dem Gläubigen zur Verfügung gestellt wurden, im Glauben anwenden („dem widersteht fest im Glauben”). Wie kann dies erreicht werden? Wenn der Feind angreift, gehe auf folgende Art und Weise im Glauben zum Angriff über:1. Beanspruche im Glauben deine Autorität über SatanDer Christ hat diese Autorität aufgrund seines Verhältnisses zu Christus. In 2. Korinther 5, 14 wird uns gesagt, daß wir mit Christus gestorben sind (vgl. Kol. 3, 3); in Epheser 2, 5 steht, daß wir mit Christus lebendig gemacht worden sind; und in Epheser 2, 6 wird uns gesagt, daß wir mit Ihm auferweckt und zusammen mit Ihm in die himmlische Welt versetzt worden sind in Jesus Christus!Wo ist Christus? Diese Frage ist wichtig, denn wo immer Christus ist, sind auch wir mit Ihm in Hinsicht auf unsere Stellung der Autorität. Christus sitzt auf dem Thron zur rechten Hand Gottes „über alle Reiche, Gewalt, Macht und Herrschaft” (Eph. 1, 21). Es ist das Gebet des Paulus, daß wir diese Tatsache erkennen und uns diese große Kraft und Autorität aneignen mögen, denn die Stellung des Gläubigen ist mit Ihm über alles weit erhöht. Lies Epheser 1, 15-23. Beachte vor allem Vers 19. Lies zudem Kolosser 2, 13-15.Dies bedeutet, daß Christus nicht nur den Sieg über Satan und sein Reich auf Golgatha errungen hat, sondern daß Er erhaben über ihm thront und herrscht und Satan über Ihn nicht die geringste Macht hat. Da die Stellung des Gläubigen in Christus die gleiche ist, hat er deshalb ebenfalls diesen Sieg errungen und nimmt eine Stellung der Autorität über Satan ein. Darum müssen wir zuallererst unsere Autorität über den Feind im Glauben beanspruchen, bevor wir ihm auf wirksame Weise befehlen können zu gehorchen.Kraft unserer Stellung im Himmel sind wir dazu berechtigt, Satan im Namen und in der Vollmacht Jesu Christi mutig zu widerstehen, und er muß gehorchen! (Mk. 16, 17;Lk. 9, 1). Höre auf, vergeblich um den Sieg über Satan zu kämpfen - du sollst den Kampf von der Stellung des Siegers aus führen, die du bereits innehast, wenn du sie im Glauben beanspruchst! 2. Bekenne im Glauben den Sieg durch das Blut JesuBekenne kühn die wirksame Macht des Blutes Jesu, denn darin allein liegt die Kraft unserer Vollmacht. Unsere Arbeit und unser Zeugnis ist nur in dem Umfang wirksam, wie wir dies erkennen und bekennen. „Sie haben ihn (Satan) überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses” (Offb. 12, 11). Begegne zum Beispiel dämonischer Bedrückung immer furchtlos, indem du kühn die Macht des Blutes Jesu über das Werk Satans in dem Betreffenden bekennst. Satan gibt dem Glauben dessen immer nach, der mutig die Macht des Blutes Jesu für sich in Anspruch nimmt. Satans Versuchungen, Belastungen und Werke können wirksam zunichte gemacht werden, sei es im persönlichen Leben, in der Familie, in der Gemeinde oder im Leben anderer, indem wir uns auf das Blut des Lammes berufen, entweder im Lied, im Lobpreis, im Zeugnis, im Bekenntnis oder bei der Austreibung von Dämonen. Wir haben tatsächlich böse Geister sagen hören, daß sie das Blut und das Wort des Glaubens hassen. Dies deshalb, weil jene bösen Geister wissen, daß sie dieser Macht unterlegen sind. 3. Befiehl Satan im Glauben, dich in Jesu Namen zu verlassenSatan wird weder das Feld räumen, noch von seinem zerstörerischen Werk ablassen, wenn wir ihn nur höflich darum bitten. Die Schrift lehrt, daß Dämonen ausgetrieben werden müssen und nicht gebeten werden zu gehen. „Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben” (Mk. 16, 17). Jesus und die Apostel wiesen die bösen Geister zurück, ohne auf die Art ihrer Unterdrückung Rücksicht zu nehmen, ob es sich nun um einen Geist der Schwachheit (Lk. 4, 38-39; Mk. 9, 25), einen unreinen Geist (Mk. 1, 23-27), einen Geist der Versuchung (Mt. 4, 10a), der Behinderung (Mt. 16, 21.23) oder der Störung (Apg. 16, 16-1 8) handelte. 32Einige Christen, die nichts von ihrer Vollmacht über den Feind wußten, sagten ängstlich: „Ich hätte Angst, etwas zu Satan zu sagen. Ich beachte ihn viel lieber einfach nicht!” So erhält er natürlich vollständige Freiheit, im Leben eines solchen Menschen ungestört zu arbeiten. Du hast als Gläubiger die Vollmacht, dich selbst und andere von seiner Knechtschaft zu befreien, aber Satan wird nur gehen, wenn ein Befehl des Glaubens in Jesu Namen an ihn gerichtet wird. Satan und die dämonischen Heerscharen wissen, daß sie von Christus besiegt worden sind und daß Seine Nachfolger Vollmacht über sie haben. Unser Sieg stellt sich ein, wenn wir dahin gelangen, dies in dem Umfang zu erkennen und zu glauben, daß wir danach handeln (Jak. 2, 19; Lk. 10, 17; Mk. 16, 17).4. Benutze den Schild des Glaubens und das Schwert des GeistesJesus überwand die Versuchungen Satans, indem er die Schrift anführte: „Es steht geschrieben” (Mt. 4, 1ff). Paulus ermahnt uns: „Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt” (Eph. 6, 16). Beachte, die eine Waffe wird für die Verteidigung (der Schild des Glaubens), die andere für den Angriff (das Schwert des Geistes, Hebr. 4, 12) verwendet. Beide zusammen sind wirksame Waffen, um den Angriffen des Feindes, die gegen uns gerichtet sind, zu begegnen und sie zu überwinden. Wenn du beispielsweise aufgrund der Autorität des Wortes Gottes Heilung für deinen Körper beansprucht hast, dann bekenne kühn im Glauben (der Schild), was die Schrift (das Schwert) über göttliche Heilung verheißt, wie Jesaja 53, 4; Psalm 103, 3; Markus 16, 17-18; Jakobus 5, 15, usw. Halte im Glauben dein Bekenntnis dessen aufrecht, was das Wort Gottes verheißt, und Satan wird gezwungen sein, sein Werk der Zerstörung in deinem Körper aufzugeben. 5. Widerstehe Satan im Glauben Denke daran, wir befinden uns in einem geistlichen Kampf! Deshalb ermahnt uns die Schrift, „ihm (Satan) fest im Glauben zu widerstehen” (1. Petr. 5, 9), zu „wachen und zu beten, damit wir nicht in Anfechtung fallen” (Mt. 26, 41), dem „Teufel zu widerstehen, dann wird er von uns fliehen” (Jak. 4, 7), „unser Leben im Geist zu führen, so werden wir nicht vollbringen, was der selbstsüchtige Wille begehrt” (Gal. 5, 16), „dem Teufel keinen Raum zu geben” (Eph. 4, 27), „gegen die listigen Anschläge des Teufels zu bestehen” (Eph. 6, 11), „die Waffenrüstung Gottes anzuziehen”, damit wir mit dem Feind kämpfen können und den Sieg davontragen (Eph. 6, 11-1 8) und ihn durch das Wort unseres Zeugnisses zu überwinden (Offb. 12, 11). Die Versuchungen Satans und seine Tätigkeiten lassen nicht nach, es sei denn wir widersetzen uns und treten ihnen entgegen. Es wird von uns verlangt, ihm zu widerstehen, gegen ihn zu bestehen, ihm keinen Raum zu geben und mit ihm im Gebet und im Glauben zu kämpfen. Der Teufel wurde auf Golgatha besiegt und hat überhaupt kein Recht mehr in deinem Leben, in deiner Familie oder in der Gemeinde, uns zu belasten, zu quälen, zu behindern und zu besiegen. Sage ihm, daß er sich widerrechtlich an Gottes Eigentum vergreift, widerstehe ihm und befiehl ihm zu fliehen. Widerstehe ihm in unerschütterlichem Glauben, und es wird ihm nicht möglich sein, Raum in dir zu gewinnen oder Schaden zu verursachen. 6. Bewache scharf dein Herz und deinen VerstandWeigere dich unbedingt, einen negativen oder widerspenstigen Gedanken, Gedanken voller Haß, niederträchtige oder bedrückende Gedanken in dein Herz oder deinen Verstand zu lassen. Behüte dein Herz und deinen Verstand, denn dort schlägt der Feind meistens zu. „Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben” (Spr. 4, 23). Nimm nie einen kritischen, unreinen, beleidigenden, ungerechten, bösen, schädlichen oder unfreundlichen Gedanken an. Weigere dich, Stolz, Haß, Groll, üble Nachrede, Zweifel, Unglauben, Angst, Gleichgültigkeit, Zorn, Neid oder Selbstmitleid in dein Herz aufzunehmen.Einer der vorrangigen Ursachen für Belastung, Krankheit, Leiden, Furcht, Uneinigkeit, Streit, Zwietracht, Geisteskrankheit, Bedrückung, Verzweiflung, Pessimismus, Enttäuschung und Versagen im Leben des Christen läßt sich von dem Versäumnis herleiten, das Herz und den Verstand nicht vor Satans bedrückenden, sündhaften, fleischlichen und negativen Gedanken und Eingebungen bewahrt zu haben. Das Schlachtfeld, wo sich ein großer Teil des geistlichen Kampfes abspielt, ist das Herz und der Verstand des Gläubigen. Es findet ein fortwährender Kampf zwischen Christus und Satan um die Vorherrschaft in unserer Gedankenwelt statt. Wenn Satan dort die Überlegenheit gewinnen kann, weiß er genau, daß er größtenteils den Verlauf der Ereignisse in deinem Leben bestimmen und deine Wirksamkeit im Reiche Gottes begrenzen oder zerstören kann. „Denn das Trachten des menschlichen Eigenwillens bedeutet Feindschaft gegen Gott; denn er ordnet sich dem Gesetz Gottes nicht unter und kann es auch nicht” (Rom. 8, 7). Dies ist offensichtlich, denn ein Verstand, der mit fleischlichen oder bereits erwähnten negativen Gedanken gefüllt ist, kann nicht gleichzeitig göttlichen Einflüssen wie Liebe, Wahrheit, Reinheit, Heiligkeit und Friede unterworfen sein. Darum ermahnt die Schrift den Christen: „Behüte dein Herz mit allem Fleiß”, und „verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes” (Rom. 12, 2).Viele Krankheiten sind psychosomatischer Art und rühren von gehegten Gedanken des Hasses, des Zweifels, des Grolls, des Selbstmitleids, der Bedrückung und dergleichen her. Gewähre Satan auch nicht nur einen Augenblick lang Einlaß in deinen Verstand. Wenn Christen ihre Aufmerksamkeit auf Christus richteten und danach trachteten, daß die Gesinnung Christi in ihnen Gestalt gewänne, eine Vielzahl ihrer gegenwärtigen Probleme und Schwierigkeiten verschwänden alsbald. Erachte den alten Menschen in Seele und Leib als mit Christus gekreuzigt (Gal. 2, 20; 5, 24; Rom. 6, 6ff), bekenne dies im Glauben und wandle in diesem Glauben. „Werfesten Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verläßt sich auf dich” (Jes. 26, 3). Lies Philipper 4, 7-8.Zum Abschluß sollten wir eine Warnung im Gedächtnis behalten - bekenne niemals die Macht Satans. Dies bedeutet, es ist nicht notwendig, wegen jedem ungewollten Gedanken, bei jeder Versuchung oder Schwierigkeit Satan zurückweisen oder das Blut Jesu gegen ihn richten zu müssen. Satan erhält ein negatives Bekenntnis seiner Macht und Wichtigkeit von uns, wenn wir ihn wegen jeder unangenehmen Kleinigkeit zurechtweisen, anstatt den Gedanken durch eine Handlung unseres Willens von uns zu weisen, die Versuchung zu überwinden, indem wir unsere Leiber als ein lebendiges Opfer hingeben oder die Schwierigkeit durch Glauben lösen. Führe nicht den Namen Satans auf deinen Lippen, sondern den Namen Jesu. Widerstehe dem Teufel, dann flieht er von dir. Gebiete ihm nur, wenn es nötig ist.                                          Fünftes KapitelWie man das Gebet des Glaubens betetEine der Bedingungen, die im ersten Kapitel aufgeführt worden sind, um das zu erhalten, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, lautet: Wir müssen bitten. Wir erhalten nur das, was wir uns persönlich durch Glauben im Gebet aneignen. Glaube ist der Briefumschlag, in den alle Bitten an Gott gesteckt werden müssen. Oft hört man einige Christen sagen: „Ich habe gebetet und gebetet, aber ich habe noch nichts empfangen.” Woher kommt das? Es kommt daher, weil viele nicht wissen, wie sie das Gebet des Glaubens beten sollen. Selbst die Jünger Jesu gaben zu, gelehrt werden zu müssen, wie man betet, denn die baten: „Herr, lehre uns beten” (Lk. 11,1).Es gibt einen richtigen Weg, um alles das auszuführen, was wir in die Hand nehmen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, aber zu wenige erkennen, daß dies besonders für das Gebet zutrifft. Weil dies nicht erkannt wird, sind so viele Gebete unwirksam und bleiben unbeantwortet. Die Schrift lehrt, daß es bestimmte wesentliche Grundsätze für das Gebet gibt, die wir beachten müssen, wenn unsere Gebete wirksam sein sollen. 1. Bete mit einem bußfertigen HerzenEin Bekenntnis ist die erste Voraussetzung für wirksames Gebet. Beseitige durch ein Bekenntnis jedes Hindernis der Sünde oder der Untreue, das eine Trennung zwischen dir und dem Herrn zur Folge hätte. David sagte: „Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört” (Ps. 66, 18). Jakobus spricht von der Notwendigkeit des Bekenntnisses im Zusammenhang mit dem Gebet des Glaubens für Krankenheilung (Jak. 5, 14-16). Lies auch 1. Joh. 1, 8-10; 3, 20-22. Unbekannte Sünde kann ein Hindernis für unsere Gebete darstellen, ob es sich nun um Sünde des Geistes wie Stolz, Selbstsucht, Zweifel, Haß oder um Sünden des Fleisches handelt. 2. Bete mit einem vergebenden GeistWirksames Gebet ergibt sich aus einem richtigen Verhältnis sowohl zwischen dir und deinem Bruder als auch zwischen dir und Gott. Nachdem Jesus uns in Markus 11, 22-24 mit den Prinzipien des Glaubensgebetes bekanntgemacht hat, schließt Er an diese Lehre in Vers 25 und 26 mit den Worten an: „Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Übertretungen vergibt. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird euch euer Vater, der im Himmel ist, auch eure Übertretungen nicht vergeben.” Viele Gebete werden nicht beantwortet, weil diese Bedingung nicht beachtet wird. Zorn, Feindseligkeit, Haß, Groll und eine unversöhnliche Haltung ändern gegenüber werden unsere Gebete mit zu hohen Mauern umgeben, als daß unsere Bitten sie übersteigen könnten. 3. Bete in Jesu NamenNur durch Christus haben wir Zugang zum Vater, „denn durch ihn haben wir… in einem Geist den Zugang zum Vater” (Eph. 2, 18). Viele beachten diese wesentliche Voraussetzung nicht und beten zum Vater, unterlassen es aber, dies in Jesu Namen zu tun. Dies ist nicht schriftgemäß, denn es wird uns gesagt: „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn” (Kol. 3, 17). Jesus sagte: „Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er’s euch geben” (Joh. 16, 23-24). 4. Bete im Einklang mit dem Willen GottesGott kann offensichtlich kein Gebet beantworten, das sich gegen Seinen Willen richtet. Johannes sagt: „Das ist die Zuversicht, die wir Gott gegenüber haben: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, dann hört er uns. Und wenn wir wissen, daß er unsre Bitten hört, wissen wir auch, daß wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben” (1. Joh. 5, 14-15). Dies weist auf die Wichtigkeit der ersten Bedingung hin, um etwas durch Glauben zu. empfangen, welche im ersten Kapitel behandelt wird: Wir müssen unseren Glauben auf das gründen, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat. Man könnte Gott beispielsweise nicht darum bitten, das Datum der Wiederkunft Christi zu offenbaren, weil Gott bereits erklärt hat, daß der Zeitpunkt dieses Ereignisses nur Ihm bekannt ist. Auch könnten wir nicht von Gott erwarten, uns unsere Sünden zu vergeben, wenn wir nicht willig wären, unserem Bruder zu vergeben (Mk. 11, 22-26). Es wäre nutzlos, um Vergebung zu bitten, denn ein solches Gebet richtet sich gegen den geoffenbarten Willen Gottes. Andererseits aber kann ein Christ für die Heilung seiner Krankheiten beten (Jak. 5, 14-15; Jes. 53, 4-5)oderumdieFürsor-9e Gottes, um seine materiellen Bedürfnisse zu decken (Mt. 6, 33; phil. 4, 6.19), da dies uns in Seinem Wort verheißen wird. 5. Bete mit ErwartungEs sollte offensichtlich sein, daß wir auf unser Gebet hin eine Antwort erwarten müssen, wenn wir das Gebet des Glaubens beten, dennoch scheitern viele am springenden Punkt. Wir mögen die anderen Bedingungen des Gebetes erfüllen, aberwir werden nichts erhalten, bis unser Glaube zu bitten beginnt. Jesus sagte: „Alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt” (Mt. 21, 22). Im Glauben zu beten heißt, einfach zu glauben, daß Gott für dich das tun wird, was Er in Seinem Wort verheißt. Wir können nur mit soviel Glauben beten, wie wir ihn an Christus selbst haben und wie wir willig sind, Ihm zu vertrauen. Der Grad, bis zu dem du Ihm glaubst - das ist das Ausmaß deines Glaubens. Wenn wir also nichts erhalten, dann nur deshalb weil wir nicht wirklich glauben, daß Er das tun wird, was Er verheißen hat. Gebet klopft nur an die Tür; Glaube ist der Schlüssel, der sie öffnet. Positives Denken und BekennenDie Gedanken und das Bekenntnis eines Christen bestimmen den Verlauf und den Ausgang seines Lebens. Nur wenn wir unsere Gedanken mit den Verheißungen Gottes füllen und Seinen Forderungen gehorsam nachkommen, können wir die Prüfungen bestehen und ein siegreiches Leben führen. Aus diesem Schatz unseres Herzens können wir durch unser positives Bekenntnis die Angriffe des Feindes überwinden. Denn die eigene Haltung und Einstellung, verankert im Wort Gottes, entscheidet über Sieg oder Niederlage. Dieses Buch enthält den Schlüssel, um 365 Tage im Jahr in Sieg, Freude und Friede zu wandeln. Wie man den Willen Gottes erkennen kannGott hat einen Plan für das Leben eines jeden Gläubigen, und es ist Sein Wunsch, dir Seinen Willen auf die eine oder andere Art zu zeigen. Gott hat Mittel bereitgestellt und Wege aufgezeigt, durch die Seine Kinder in die Lage versetzt werden, den Willen Ihres Vaters zu erkennen. Dieses Buch ist wie kein anderes geeignet, der Verwirrung ein Ende zu bereiten, der sich so viele Christen gegenüberstehen, damit sie in die ihnen verheißene Ruhe eingehen können. Warum in Zungen sprechen?Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet im GeistUnter anderem beschäftigt sich dieses Büchlein mit den Fragen, wie man die Hindernisse überwinden kann, um in Zungen zu sprechen und wie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen kann. Befreiung aus dem Netz des OkkultismusDieses Buch entstand, nachdem viele Menschen Dr. Freeman um persönlichen Rat und um Hilfe ersucht hatten, um von Bindungen und Bedrückungen befreit zu werden. Die verschiedenen okkulten Erscheinungsformen werden eindeutig und mit Einfühlungsvermögen dargelegt, indem der Verfasser durch sorgfältige Nachforschungen den Ursachen auf den Grund geht. Durch seine langjährige Erfahrung als Pastor weiß er anhand aktueller Beispiele die biblischen Aussagen zu bestätigen. Die Absicht Pfingstens (Traktat)Eine Prophetie über die Taufe mit dem Heiligen Geist gerichtet an die Gemeinde unserer Tage, im Anschluß daran folgt die Anweisung, wie man die Geistestaufe empfangen kann.okkulte Bedrückung und Knechtschaft (Traktat)Wie man davon befreit werden kann. Nie hat es eine Zeit in der Geschichte gegeben, in der le Warnungen vor den Gefahren des Okkultismus notwendiger gewesen wären als heute.                                 Gebet zum frei werden  Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN         Gemeinde. Gideon Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, daß dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA „ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel  wissen.Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber Jiebt Gott Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter istr und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist, JA: Ich glaube, daß Jesus mein Befreier ist. JA, Ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird, jn Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein.Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. ,    IN JESU NAMEN

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