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Februar 17, 2008 von gemeindegideonWas ist Okkultismus?
Januar 29, 2008 von gemeindegideonWas ist Okkultismus?
Okkultismus ist eine Art und Weise mit dem Teufel sich zu unterhalten und davon abhängig zu werden in dem Menschen. Denn der Mensch wir von dem Teufel abhängig. Er weiß nicht
das der Okkultismus einer Form ist. Um auf dem Weg der Hölle zu gehen, es besagt durch verschiedene Praktiken dieses Okkultismus auszeichnen. Den Menschen geistlich wie auch körperlich Weise oder auch seelisch zu Schaden. Auf eine geistliche Schädigung . Kommt eine Verwirrung zu Stande die Orientierung die man eigentlich haben sollte. Ist durch diese Praktiken nicht mehr der, wenn der Mensch weiß nicht mehr was gut und böse ist. Wenn man nur eine Seite sieht. Kann man nicht erwarten, dass man gut und böse unterscheiden kann. Denn du siehst nur die Seite des Okkultismus. Und Mainz das diese Seite die richtige ist. Wenn der Weg in die Hölle ist, schon vorprogrammiert. Auch wenn du die Bild-Zeitung das Horoskop ließ, heißt das noch lange nicht dass du in den Himmel kommst. In das Horoskop ist auch eine Form des Okkultismus. Wie auch alle anderen mit Karokarten Wahrsager Handling gelesen und wenn du auch Zungen Wahrsager gehisst Kaisers immer nur nicht der schönen Himmel kommst. Denn wenn du den Arm des Menschen . Vertrauest hast du Gott noch lange nicht denn der Gott dieser Welt ist der Teufel. Und du gehörst ihm ob du willst oder nicht. Denn Jesus ist ein Kreuz gestorben. Dafür dass du leben kannst. Sein Tod ist sein Gewinn, über den ganzen Okkultismus, Zauberei, Wahrsager, Augendiagnostik, Besprechung, Magie, schwarze Magie, Pendel, Zeichendeuter , das sind okkulte Praktiken, wie komme ich aus diesen , Sünden heraus durch ein offenes Gebet zum Jesus in Jesu Namen. In Jesus ist Gott und kein anderer in das was du in der Schule gelernt dass. Ist nicht die Wirklichkeit, denn wo Menschen das Wort der Bibel verdreht haben und etwas in zwo Reihen in weggenommen haben das bedeutet immer noch nicht dass das war es kommt. In die Wahrheit ist in der Bibel, er starb am Kreuz um das du leben kannst in der Wahrheit und in der Gnade Jesus. Für dich und für deine Familie, wenn du bist das Haupt deiner Familie und du bist dafür verantwortlich, dass seine Familien den richtigen weggeht. Wenn deine Kinder schon mit Licht schlafen müssen weil du dich mit dem Teufel eingelassen lass und ihm als sein Gott genommen hast musst du dich nicht wundern dass es die schlechte denn es steht geschrieben der Teufel es gekommen und mit zum Morden und zu schlachten und alles Mögliche und böse mit dir zu tun. Ich kann mich nicht vorstellen, dass es anders bei dir aussieht ich weiß genau dass der Teufel nichts anderes im Sinn hat. Denn deinen Weg ist ein Chaos ohnegleichen tut es nichts an der Reihe und alles was zum anfassen tust. Kommt nicht richtig zu Stande. Dabei siehst du aber auch gar nicht dass du mit dem Teufel einen Pakt geschlossen hast und der Teufel kann alles zerstören was zu Anfang anfängt, alle Mühe ist umsonst deine Ehe wird zerstört deine Frau geht fremd du selbst wirst schwul um wunderst dich warum alles so kaputt ist ich kann jeder sagen in der Teufel mit ihnen einen Pakt geschlossen als zerstört alles was du hast. Darum Jesus ist gekommen um die Werke des Teufels zu zerstören. Aber du dies nicht zu Jesus, du holst Hilfe von Teufel. Es ist wahr wenn du doch einmal überlegen würdest. Was du und deine Familie für ein Leben hätten. Wenn sie mit Jesus leben würden, das ist noch Nichtmalz so schwer, es steht geschrieben in der Bibel dass Jesus der Reiter ist. Aber du verstehst nur Bahnhof, bei dir ist der Zug schon abgefahren nach nirgendwo. Springt runter und kommen wieder zu dir, denn die ganze Zauberei die ganze Hexerei, muss nicht sein wenn du deinen leben in Ordnung bringen will muss du dich mit Jesus einlassen.
http://www.dailymotion.com/video/x461t1_befreiung-spinnennetz-teufels-teil_people
Januar 28, 2008 von gemeindegideonOKKULTE UNTERDRÜCKUNG UND SKLAVEREI
Januar 26, 2008 von gemeindegideon| OKKULTE UNTERDRÜCKUNG UND SKLAVEREI |
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WIE MAN FREI GESETZT WERDEN KANN! WELCHER IS OKKULTISMUS? Angegeben konzis, ist es Beteiligung oder Beteiligung an irgendeiner Weise mit Okkulten, zauberhaften Übungen, Spiritismus oder falschen religiösen Kulten und Lehren. Die Heilige Schrift warnt, dass es eine große Zunahme okkulter Aktivität in den letzten Tagen gibt: Jetzt der Geist speaketh ausdrücklich, das in den letzteren Zeiten, wenn etwas vom Vertrauen abweichen soll, die Beachtung geben, Geister und Doktrinen von Teufeln zu verleiten. Es hat nie eine Zeit in der Geschichte gegeben, als die Warnungen gegen die Gefahren des Okkultismus notwendiger als im Geschenk waren. Vielzahl von Menschen, Christian und Nichtchristen gleichermaßen findet, dass sie selbst physische, geistige, psychische und geistliche Unterdrückungen erleiden, wenige, die merken, dass es ist, weil sie sich erlaubt haben, im diabolischen Netz von Okkultismus gefangen zu werden welches ist unter dem Einfluss und der Steuerung der Kräfte der Dunkelheit. WICHTIG ZU BERÜCKSICHTIGENDE FRAGENWenn Sie jemals an irgendeiner Weise im folgenden Okkulten beteiligt worden sind, übt, ob getan es unschuldig oder nicht, wissen Sie, dass die Heilige Schrift solche Übungen ohne Reservierung verdammt und dass Sie die Tür zu Unterdrückung oder Sklaverei geöffnet haben, zu den Kräften der Dunkelheit? Haben Sie jemals ein fortuneteller besucht? Hat irgendjemand, Ihre Handfläche vorgelesen oder Ihr Glück gesagt von der Verwendung von Karten, Teeblättern, Glaskugel, Ouija Brett oder anderen Mitteln? Haben Sie das Ouija Brett konsultiert (aus Neugier oder in ernsthaft), oder spielte mit den beliebten okkulten Spielen, die heute verkauft werden: ESP, Telepathie, Kabala, Horoskop, Hellseher, Wodu usw? Nach Wasser, Öl, Mineralen, unterirdischem Abwasserkanal und Wasserlinien durch Benutzen eines gegabelten Stocks oder Anderen zu suchen, lehnt ab, ist eine alte okkulte Übung als „Wasser, das „oder“ verhext, mit einer Wünschelrute suchend,“ bekannt Haben Sie für Sie oder hat irgendjemand für Sie, beschäftigt mit diesem? Haben Sie irgendwann ein Mittel oder irgendjemanden mit psychischen oder hellseherischen Kräften konsultiert? Haben Sie eine spiritistischen Sitzungs- oder Spiritistenbesprechung besucht oder versucht, mit den toten oder so genannten Geistes- „Führern“ zu kommunizieren? Haben Sie mit ESP, Telepathie, automatischen Schrift, Tisch, kippend, Levitation von Objekten, Yoga, PK, entferntem Einfluss vom unterbewussten Verstand von anderen geübt oder experimentiert? oder Selbsthypnose? Sind Sie hypnotisiert worden? Wenn ich krank bin, lasse Sie suchen (oder wurden Sie zu als Kind unterzogen) Behandlung oder Heilung von Krankheiten, Verbrennungen, Krankheit, Warzenentfernen usw. durch Zauberei, zaubernd, Versammlung, Spiritismus, christliche Wissenschaft oder von jedem, der übte, psychisch, Geist oder metaphysische Heilung, oder wer Hypnose, das Pendel verwendete oder Trance für Diagnose oder Behandlung? Lesen Sie die Horoskopspalten oder folgen Sie Astrologie? Zu tun Sie, gelesen, oder zu besitzen okkulte Literatur (bucht auf ESP, Wiedergeburt, Träumen fortunetelling, Astrologie, Metaphysik, Selbstverwirklichung, Zauberei, Hellsehen, Hypnose, Yoga, Handschriftenanalyse, religiöse Kulte oder Arbeiten von solchen Autoren wie Edgar Cayce, Jeane Dixon, Arthur durchqueren oder Ruth Montgomery?) Haben Sie jemals Besprechungen besucht oder den Lehren der Rosicrucians’, der Spiritisten, der Mormonen, christlicher der Wissenschaftler, der Einheit, des Bahas zugestimmt ‘ ich, Theosophie, Innenfriedensbewegung, geistliche Grenzgebiete Gemeinschaft, Verband für Forschung und Aufklärung, religiöse Forschungseinrichtung von Amerika, Unitarier, Zeugen Jehovas oder Andere einer okkulten Natur? Wissen Sie, dass alle solchen okkulten Übungen von Gott im Heiliger Schrift, Wesen verdammt werden, ein Abscheu zu ihm und sind unter seinem Fluch? Wissen Sie das jeder, der jemals an jeder Form des Okkultismus geübt oder teilgenommen hat, (ob getan es unschuldig oder nicht) hat die Tür zu Unterdrückung durch die Kräfte der Dunkelheit geöffnet, obwohl solche okkulte Aktivität vor vielen Jahren aufgetreten sein kann oder bevor Sie ein Christ wurden? Sie können sogar jetzt das Opfer von okkulten Sklaverei und Unterdrückung wegen diesem und unbewusst der Quelle und Ursache für Ihre Probleme sein, ob ärztliche Untersuchung, geistig, psychisch, geistlich, ehelich oder ander. OKKULTE BETEILIGUNG IST IN UNGEHORSAM ZUM WORT GOTTESAlle Formen von fortunetelling, aller Spiritismus, zauberhafte alle Übungen und alle Beteiligung an den Kulten und ihren Lehren werden unbedingt von der Heiligen Schrift verboten: . . . Du shalt lernen nicht, nach dem Abscheu vor jenen Nationen zu tun. Es soll nicht mit dir jede gefunden werden . . . diese useth Ahnung (fortunetelling) oder ein Beobachter von Zeiten (Wahrsager) oder einem Verzauberer (Zauberer) oder einer Hexe (Zauberin), oder ein Charmeur (Hypnotiseur) oder ein Konsultierer mit vertrauten Geistern (mit einem Geistes- „Führer“ besessenes Mittel) oder ein Zauberer (hellseherisch oder psychisch) oder ein Geisterbeschwörer (Mittel, das die Toten konsultiert). Für alle, die es tun, sind diese Dinge ein Abscheu zum Herrn!
(Fünftes Buch Moses 18:9-12 )Die Heilige Schrift erklärt alle Formen des Okkultismus für Hexerei und warnt das „. . . sie, die solche Dinge machen, sollen das Königreich Gottes nicht erhalten“ (Galatians 5:19-21) aber “ . . . sind ein Abscheu zum Herrn “ (fünftes Buch Moses 18:12) und “ . . . soll ihren Teil im See haben welches burneth mit Feuer und Schwefel “ (Enthüllung 21:8). Von frühsten Zeiten verbot Gott Okkultismus, so geistig zu defilieren, (Leviticus 19:31), und machte Beteiligung daran strafbar mit dem Tod (Exodus 22:18; Leviticus 20:27) und zu verursachen Ablehnung dieser Seele von Gott (Leviticus 20:6). (Siehe auch: Exodus 7:11-12 mit II Timothy3: 8; Exodus 22:18; Leviticus 19:26, 31; 20:6; ich Samuel 15:23; 28 : 3; II Könige 21:5-6; II zeichnet 33:6 auf; Jesaja 2:6; 8:19; Jeremias 27:9-10 ; Zechariah 10:2; Malachi 3:5; stellt 8:9 f. dar; 16:16 f.; 19:19; ich Timothy 4 : 1.) OKKULTE BETEILIGUNG BRICHT DAS ERSTE GEBOT UND RUFT DEN FLUCH GOTTES ANEs gibt, aber zwei Quellen versteckter Information und Wissens oder übernatürlicher Hilfe, Führung und Heilgottes oder Satans. Man kann durch Gebet in Jesus’ Namen solche Hilfe von Gott suchen. Aber es gibt eine andere Art, die gewünschte Führung zu erhalten, oder Hilfe – Okkultismus. Hinter diesem Türstandsatan und den Mächten der Dunkelheit, die die okkulten Medien von fortunetelling, die okkulte Zauberei, die okkulten Spiritismus und falsche religiöse Kulte durcharbeiten. Die Heilige Schrift verbietet Mann, um Hilfe zu suchen davon, oder Kontakt mit diesen Quellen, für es ist damit gleichbedeutend, einen anderen Gott zu besuchen, (Exodus 20:3-5)! Satan wird der „Gott von dieser Welt“ (II Korinther 4:4) genannt. Obwohl Satan das Opfer oft mit verstecktem Wissen oder Hilfe durch diese Quellen unterbringt, diese Person hat eine Tür von Zugang zu ihm geöffnet und wird Beute zu den Kräften der Dunkelheit zu unterdrücken auf viele Weisen. Der Ernst okkulter Beteiligung wird im Urteil Gottes gesehen, der auf König Saul von einem Mittel fiel, der unbedingt brauchte, Hilfe zu suchen! Vorlesen 1 Samuel 28 und mich Chroniken 10:13-14. MERKMALE VON OKKULTEN UNTERDRÜCKUNG UND UNTERWERFUNGFolgendes sind einige der Beweise okkulter Unterdrückung oder Sklaverei, obwohl einige dieser Symptome von anderen Ursachen kommen können. Normalerweise wenn eins oder mehr von diesen Manifestationen anwesend sind, ist es ein Hinweis auf die Gegenwart und Aktivität von dämonischen Geistern wie auch der Bedarf der Erlösung. Verlängerte Depression oder Hoffnungslosigkeit; Gleichgültigkeit; Unverantwortlichkeit; unvorhersehbares Verhalten; Wahnvorstellungen; unkontrollierbare Leidenschaften und Appetit; sexuelle Verdrehungen; Versklavung zu Drogen, Alkohol oder Tabak; zwanghaftes Essen; unkontrollierbarer Laune, Hass oder andere psychopathische Tendenzen. Chronische Furcht oder Sorgen; Nervosität oder neurotisches Verhalten; Gefühle der Unzulänglichkeit oder des Selbstmitleids; anormaler Wunsch nach Aufmerksamkeit; äußerst negative Persönlichkeit; Zwänge (liegen, stehlend, wetten) oder fixe Ideen (Furcht davor zu sterben; akute Eifersucht) ; Gedanken an Selbstzerstörung. Psychische Erfahrungen; Besitz von psychischen oder außersinnlichen Kräften (von denen keine mit echten Geschenken des heiligen Geists verwechselt zu werden ist); psychische Unterdrückung (Erscheinungen sehen; das Hören von Stimmen; Poltergeistphänomene, usw.). Gleichgültigkeit geistlichen Dingen, der Heiligen Schrift oder dem Gebet gegenüber; chronische Zweifel und Schwierigkeiten, Vertrauen zu üben; unscriptural religiöse Überzeugungen oder Übungen; Unfähigkeit, Christus zu empfangen, oder der heilige Geist; Hass auf die Blutsühne ; frevelhafte Gedanken gegen Gott. Anormale Geschwätzigkeit oder Lautstärke; zu sich murmeln, andere meidend; vernachlässigte Erscheinung:
anormal intelligente oder lasierte Augen: mürrischer, uneinsichtiger oder herausfordernder Gesichtsausdruck. Chronische physische Gebrechen, die es nicht tun, antworten auf Gebet oder Behandlung; ernste eheliche oder elterliche Probleme; Zwietracht und Disharmonie in der Kirche. METHODE FÜR BEFREIUNG VON OKKULTEN UNTERDRÜCKUNG UND UNTERWERFUNGWenn das unterdrückte sind, frei gesetzt zu werden, einige Christen müssen sich von den Naiven und unscriptural Vorstellung befreien, von denen Anhänger nicht unterdrückt werden können, Satan. Auf dem Gegenteil sind viele unterdrückt, geärgert, niedergedrückt, besonders getäuscht, gebunden und belastet worden, wenn es jede okkulte Beteiligung gegeben hat, ob vor oder nach Umwandlung (sehen Job 1-2; Lukas 13:11 f; 22:31-32; II Korinther 12:7; ich Thessalonians 2:18 ; Ich Timothy 4:1; ich Peter 5:8-9; Ephesians 6:11-12). 1. Bekenntnis des Vertrauens zu Christus
Ohne solch ein Geständnis kann es keine permanente Befreiung geben, für wo kein aufrichtiges Engagement für Christus gemacht wird, ist es keine sichere Basis, damit solche Personen fortwährenden Widerstand zu den Mächten der Dunkelheit machen. 2. Okkultenbekenntnis sündigt
Alle okkulte Beteiligung muss als Ungehorsam zu als Sünde zurückgewiesenem und gestandenem Gott anerkannt werden. Das unterdrückte, sollte Name je sich von okkulter Beteiligung, an die erinnert werden kann, (wie fortunetellers zu besuchen, das mit Ouija Brett spielt, das Astrologie usw. folgt) bilden und es als Sünde gestehen, das und das Fragen der Verzeihung in Jesus’ Namen. Es geht es gut, auch Verzeihung um jede okkulte Beteiligung zu bitten, die Sie vergessen haben können. 3. Verzicht auf Satan und Befehl, abzuweichen
Dies ist nicht, ein Gebet oder eine Bitte, aber ein direkter Befehl zu Satan selbst von der Person zu sein, die Erlösung sucht. An dieser Stelle beachtet Satan nur einen Befehl, (mindestens permanent) von der Person abzuweichen, die ihm Zugang an erster Stelle durch okkulte Beteiligung gewährte. In Vertrauen auf ihn und all seine Arbeit in Ihrem Leben verzichten und ihm befehlen, in Jesus’ Namen abzuweichen! In außergewöhnlichen Fällen, wo Unterdrückung schwerwiegend ist, und Vertrauen schwach ist, es kann ratsam sein, einen anderen diese Kräfte der Dunkelheit exorzieren zu lassen, nachdem die ersten 3 Maßnahmen auf dem Teil ergriffen worden sind, von das unterdrückte. Die Tatsache Ihrer Befreiung durch Vertrauen akzeptieren. Abhängen nicht von „Gefühlen“ oder „Erscheinungen an dieser Stelle. Auf dem Wort Gottes stehen, dem die Beweise und die Versicherung folgen werden. Satan weiß, dass er sein Opfer freigeben muss, wenn befohlen, es in Jesus’ Namen zu tun, aber dies bedeutet nicht, dass die Beweise immer sofort gesehen werden. Kühn Ihre Erlösung durch Vertrauen gestehen und dem Teufel widerstehen, und er flüchtet vor Ihnen (James 4:7).
Heilung auch für dich
Januar 25, 2008 von gemeindegideonHeilung auch für dich
Inhalt:SeiteEinleitung: Heilung – im Plan Gottes Kapitel 1Befreit von Krankheit Kapitel 2Hindernisse, um Heilung zu empfangen Kapitel 3Warum viele nicht geheilt werden Kapitel 4Wie man Heilung erhält Kapitel 5Göttliche Heilung für KinderBleibe geheilt Kapitel 7Verse über göttliche Heilungin der Heiligen SchriftHeilung – im Plan Gottes EinleitungSchon viele Menschen sind aufgrund von Büchern über göttliche Heilung durch die Kraft Gottes geheilt worden. Aber andere bleiben krank und leidend, auch nachdem sie diese gelesen haben und für sie gebetet worden ist. Diese Menschen brauchen Lesestoff, der sie nicht nur inspiriert, sondern der sich auch mit den Fragen und Problemen derer beschäftigt, die Heilung suchen.Auf unseren Reisen sahen wir die Notwendigkeit für ein einfaches, praktisches und gezieltes Buch über göttliche Heilung, das vom Durchschnittschristen gelesen und verstanden werden kann. Zu diesem Zweck wurde dieses Buch geschrieben. Wir glauben, dass es den Leser inspirieren und im Glauben stärken wird, der bisher wenig oder nichts über göttliche Heilung wusste. Für solche, die Heilung gesucht, aber nicht erhalten haben, glauben wir, dass dieses Buch ihren Glauben stärken wird, so dass sie geheilt werden können.Der Autor schreibt dieses Buch mit der Überzeugung, dass Gott diejenigen heilt, die ihn im Glauben darum bitten, wenn sie die Bedingungen in seinem Wort erfüllen. Es ist unser Gebet, dass beim Lesen dieses Buches viele Menschen lernen, die Verheissungen, die Gott uns in seinem Wort gibt, in Anspruch zu nehmen.Kapitel 1BEFREIT VON KRANKHEITEines der grössten Hindernisse körperlicher Heilung ist die Unwissenheit über Gottes Willen. Bevor wir für die Heilung unseres Körpers glauben können, müssen wir jede Unsicherheit über Gottes Willen darüber beseitigen. Um Glauben für Heilung ausüben zu können, müssen wir zuerst wissen, was die Bibel darüber lehrt. Denn nur, wenn wir wissen, was Gott versprochen hat, kann jeder Zweifel und Unglaube abgelegt und starker Glaube entwickelt werden.Bevor wir nicht Gottes Willen kennen, haben wir nichts, auf das wir unseren Glauben gründen können. Die einzige Grundlage des Glaubens ist das Wort Gottes. Die Saat ist das Wort Im Gleichnis vom Sämann (Mark. 4,14-20) zeigt uns Jesus, dass das Wort Gottes der Same ist, der in den Boden, das Herz des Menschen, gesät wird. Ein Kranker, der von Gott geheilt werden will und nicht weiss, ob dies sein Wille ist, ist wie ein Bauer, der ernten möchte, bevor er gesät hat. Es ist das in unser Herz gepflanzte Wort Gottes, das unsern Körper heilt. Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32). Befreiung von Krankheit und Beschwerden kommt nur durch das Wissen der Wahrheit über göttliche Heilung.Bevor jemand von Sünde befreit werden kann, muss er zuerst die Verheissung in der Bibel kennen, dass Gott alle errettet, die seinen Namen anrufen (Rom. 10,13). Wenn er diese Verheissung für Errettung durch Glauben in sein Herz aufnimmt, wird er wiedergeboren. Genauso muss jemand, der Heilung sucht, wissen, dass es Gottes Wille ist, alle Krankheit zu heilen (Psalm 1O3,3). Wenn er diese Verheissung oder diesen Samen in sein Herz aufnimmt, wird er die „Ernte der Heilung“ in seinem Leben erfahren.Viele, die um Gebet für Heilung bitten, sollten zuerst unterrichtet werden, was Gott in seinem Wort über Heilung sagt. Glaube für Heilung kommt, genauso wie für Errettung durch das Hören des Wortes Gottes und dem danach Tun. Es gibt keinen Ersatz für das Wort, nicht einmal Gebet. Glaube kommt nur durch das Hören des Wortes Gottes (Rom. 10,17). Wo die Lehre fehlt, da fehlt der Glaube. In Nazareth konnte Jesus keine grossen Werke tun (Mark. 6,5), nur einigen wenigen Kranken konnte er die Hände auflegen und sie heilen. Die Bibel sagt: „Er verwunderte sich ihres Unglaubens“ (Mark. 6,6). Ohne Zweifel war ihr Unglaube eine Folge von Mangel an Lehre. Jesus sah diesen Mangel; denn wir lesen im 6. Vers: „Und er zog durch die Dörfer rings umher und lehrte“. Der Autor hatte mit vielen Menschen zu tun, die körperlich angeschlagen waren und die sich von bekannten Gottesmännern die Hände auflegen und für ihre Heilung beten ließen. Und doch berichteten diese Menschen, dass sie immer noch von Krankheit in ihrem Körper gebunden waren. Diese Menschen glauben, dass sie nur jemand brauchen, der ihnen die Hände auflegt und für sie betet, und sie vielleicht, wenn sie Glück haben, geheilt werden. Aber Heilung hat nichts mit Glück zu tun! Heilung kommt durch Glaube an das Wort Gottes. Was diese Menschen wirklich brauchten, ist Lehre. „Halte fest an der Lehre, lass nicht ab, bewahre sie, denn sie ist dein Leben“ (Spr. 4,13). Deine Heilung, ja, sogar dein Leben kann davon abhängen, wie du darauf reagierst, was in diesem Buch gelehrt wird. Tausende sind mit Krankheit geschlagen und haben keinen Glauben, weil sie nicht die Gelegenheit hatten, die Wahrheit über göttliche Heilung zu hören oder weil sie die Lehre darüber nicht annahmen. Es ist mein Gebet, dass viele die Wahrheiten, die in diesem Buch dargelegt sind, studieren und diese Prinzipien annehmen. Dann wirst du die herrliche Befreiung von Beschwerden und Krankheit erfahren. Krankheit begann mit dem Sündenfall Am Anfang sagte Gott: „Lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich … Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie“ (1. Mose 1,26-27). Mann und Frau wurden gesund und stark erschaffen, in Gemeinschaft mit dem Vater. Es war Gottes Wille für sie, gesund und rein zu bleiben, so wie er sie geschaffen hatte. Doch Satan, der auf Gottes Schöpfung eifersüchtig war, führte Adam und Eva in Versuchung, den Befehlen Gottes ungehorsam zu sein und sein Wort zu bezweifeln. Der Mensch sündigte gegen seinen Schöpfer und unterwarf sich, und damit die ganze menschliche Rasse, der Autorität und der Beherrschung Satans. Wegen dieser Sünde wurden Adam und Eva aus dem Garten Eden getrieben und von der Gegenwart Gottes getrennt. Indem sie sich Satan unterwarfen, haben sie ihre Autorität als Gottes Verwalter der Erde aufgegeben, und Satan wurde „Gott“ dieser Welt (2. Kor. 4,4). Damit hatte Satan die Macht, Gottes vollkommene Schöpfung durch Beschwerden, Schmerzen und Krankheit zu zerstören. Der Mensch verlor seine Gesundheit erst, nachdem er gesündigt und seine Reinheit verloren hatte Beschwerde und Krankheit sind somit Folge des Ungehorsams des Menschen.Krankheit – eine Folge von SündeIm ganzen Alten Testament sehen wir Beispiele von Männern, deren Körper von Krankheit heimgesucht war, weil sie sündigten und Gott ungehorsam waren (4. Mose 12; 21,1-9). Die gleiche Wahrheit wird auch in 5. Mose 28 gelehrt, wo wir den Fluch für die Missachtung des Gesetzes Gottes finden. Gott sagt, beginnend mit Vers 15: „Wenn du aber auf aas Wort des Herrn, deines Gottes, nicht hörst und alle seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebe, nicht getreulich erfüllst, so werden alle diese Flüche über dich kommen und werden dich erreichen: Verflucht bist du in der Stadt und verflucht bist du auf dem Felde. Verflucht ist dein Korb und dein Backtrog. Verflucht ist die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe. Verflucht bist du, wenn du eingehst, verflucht, wenn du ausgehst …. Der Herr wird dir die Pest folgen lassen, bis er dich ausgerottet hat aus lern Lande, dahin du ziehen wirst, es zu besetzen. Der Herr wird dich schlagen mit der Schwindsucht und dem Fieber, mit der Entzündung und der Fieberglut, mit der Dürre, dem Ge-breidebrand und dem Vergilben, sie werden dich verfolgen, du vernichtet bist“ (5. Mose 28,15-22). Der Fluch des Gesetzes wird im gleichen Kapitel weiter beschrieben: „Der Herr wird dich schlagen mit den Geschwüren Ägyptens, mit Beulen, mit Aussatz und Krätze, so dass du nicht geheilt werden kannst. Der Herr wird dich schlagen mit Wahnsinn, mit Blindheit und Sinnesverwirrung, und du wirst am hellen Mittag tappen, wie ein Blinder im Dunkeln tappt, und es wird dir auf deinen Wegen nicht gelingen, und in wirst allezeit nur unterdrückt und beraubt sein, und niemand wird dir helfen“ (Verse 27-29). „Der Herr wird dich an den Knien und Schenkeln schlagen und mit bösen Geschwüren, von denen du nicht geheilt werden kannst, von der Fusssohle bis zum Scheitel“ (Vers 35). „Wenn du nicht alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch geschrieben sind, getreulich erfüllst, indem du diesen hehren und furchtbaren Namen, DEN HERRN, DEINEN GOTT, fürchtest, so wird der Herr mit ausgesuchten Plagen dich und deine Nachkommen heimsuchen, mit grossen und andauernden Plagen und mit bösen und andauernden Krankheiten; er wird über dich alle Seuchen Ägyptens bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dir anhaften. Auch allerlei Krankheiten und allerlei Plagen, die in dem Buche dieses Gesetzes nicht verzeichnet sind, wird (Verse 58-61). Diese Bibelstellen zeigen deutlich /’“dass Krankheit und Beschwerden Folgen von Ungehorsam des Menschen gegenüber Gottes Geboten sind. Die folgenden 11 Krankheiten sind hier als Strafe für Ungehorsam gegenüber Gottes Wort aufgezählt: Blindheit Geschwüre Schwindsucht (Tuberkulose) Beulen (Feigwarzen, Hämorrhoiden) Jieberglut Fieber Entzündung Krätze (Juckreiz) Sinnes Verwirrung Pest Aussatz (Hautkrankheiten) Ja, laut Vers 61 ist jede Beschwerde und jede Krankheit ein Teil der Strafe für den Bruch des Gesetzes Gottes. Gott schickt seinem Volk nicht Krankheit und Beschwerden, wie es allgemein angenommen wird. Wenn Gottes Volk seine Gebote nicht hielt, waren sie nicht mehr unter dem göttlichen Schutz; und ihrer Sünde und ihres Vergehens wegen kamen alle diese schrecklichen Plagen über sie. Wir können uns nicht vorstellen, dass es im Garten Eden Krankheit gab, bevor Adam sündigte; aber durch den Fall des Menschen kam Krankheit in die Welt. Der Sündenfall war das Werk des Feindes, deshalb haben Sünde und Krankheit den gleichen Ursprung. Krankheit – das Werk Satans Satan ist der Urheber von Krankheit und Gebundenheit, wie es in Luk. 13 gezeigt wird. Jesus ging am Sabbat in die Synagoge. „Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Krankheitsdämon hatte, und sie war verkrümmt und nicht imstande, sich ganz aufzurichten. Als Jesus diese sah, rief er sie herbei und sprach zu ihr: Weib, du bist von deiner Krankheit erlöst! Und er legte ihr die Hände auf, und sie wurde sofort gerade und pries Gott“ (Luk. 13,11-13). Der Vorsteher der Synagoge ärgerte sich darüber, dass Jesus die Frau geheilt hatte, weil es Sabbat war. Aber Jesus sagte: „Diese aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan, siehe, achtzehn Jahre lang gebunden hielt, sollte sie am Sabbattag nicht von dieser Fessel befreigebunden war! Die Bibel sagt klar, dass hier Gebundenheit und Krankheit von Satan kommen. Petrus sagte, als er zu der Familie des Kornelius predigte: „Gott hat Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und Kraft gesalbt; der umhergezogen ist und hat wohlgetan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm“ (Ap. 10,38). Dies ist ein weiterer Vers, der verdeutlicht, dass es Satan ist, der uns körperlich angreift. Doch der Vater will alle seine Kinder heilen, weil er Jesus für dieses gute Werk der Heilung der Kranken gesalbt hat.Heilung durch ErlösungHeilung war in Gottes Erlösungsplan eingeschlossen. Jesus ging ans Kreuz als ganzer Mensch mit Geist, Seele und Leib, um den ganzen Menschen zu erlösen nach Geist, Seele und Leib. Jesaja sagte folgende Worte vom Messias: „Doch wahrlich, unsere Krankheiten hat er getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber wähnten, er sei gestraft, von Gott geschlagen und geplagt. Und er war doch durchbohrt um unserer Sünden, zerschlagen um unserer Verschuldigung willen; die Strafe lag auf ihm zu unserem Heil, und durch seine Wunden sind wir genesen“ (Jes. 53,4-5). Viele erklären, dass hier geistliche und nicht körperliche Heilung gemeint sei. Tatsache ist aber, dass Jesaja 53,4 sich nicht auf geistliche Dinge beziehen kann, sondern nur auf körperliche Krankheit, was in Matth. 8,16-17 bewiesen wird: „Und er (Jesus) trieb die Geister mit dem Worte aus und heilte alle Kranken, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagte: ‘Er nahm unsere Gebrechen weg, und unsere Krankheiten trug er fort1.“ Zu sagen, dass Matthäus einen falschen Vergleich zog, wäre soviel, wie den Heiligen Geist beschuldigen, er hätte einen Fehler gemacht, als er seine eigene Voraussage zitierte. Matthäus erklärte, dass Jesus die Prophezeiung von Jesaja 53,4 erfüllte, wo es heisst, dass er alle unsere Krankheiten und Schmerzen trug. Auch Petrus sagt im Neuen Testament: „Er (Jesus) hat unsere Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr.2,24). Der Fluch des Gesetzes schliesst alle Arten von Krankheiten und Beschwerden ein, die es gibt. Paulus schreibt darüber in Gal. 3,13: „Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrieben: ‘Verflucht ist jeder, der am Holze hängt’.“ Hier heisst es deutlich, dass Christus am Kreuz den Fluch des Gesetzes getragen und uns deshalb von allen Gebrechen und aller Krankheit erlöst hat. Die meisten Menschen glauben, dass Jesus am Kreuz nur unsere Sünden und Übertretungen getragen hat. Sie erkennen oft nicht, dass diese Errettung auch körperliche Heilung einschliesst. Das Wort „Errettung“ kommt von dem griechischen Wort s o t e r i a , . was Befreiung, Bewahrung, Heilung, Gesundheit und, körperliches Wohlergehen bedeutet. Das griechische Wort s o z o , das mit „errettet“ übersetzt wird, bedeutet auch Heilung, Gesundheit, vollständig gemacht. Beide griechischen Wörter für „errettet“ und „Errettung“ bedeuten körperliche und geistliche Errettung oder körperliche und geistliche Heilung.Heilung – das Werk ChristiWir müssen nur das Leben und den Dienst Jesu auf Erden betrachten, um den Willen Gottes über Heilung zu erkennen. Jesus war Gottes Wille in Person und kam vom Himmel, um einzig den Willen seines Vaters zu tun (Joh. 6,38). Seine Aussage: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh. 14,9), macht es uns unmöglich, die Idee anzunehmen, dass Krankheit und Gebrechen von Gott kommen. Die Haltung Jesu der Krankheit gegenüber ist in seinem unbarmherzigen Kampf gegen Satan, dem Urheber aller Krankheit, manifestiert. Jesus sagte: „Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich euch sage, rede ich nicht von mir aus; der Vater aber tut seine Werke, indem er bleibend in mir ist“ (Joh. 14,10). Jesus tat die Werke Gottes, als er alle, die um Heilung zu erlangen zu ihm kamen, heilte (Matth. 4,23+24; 8,16; 12,15; Luk. 6,17-19) Dehalb hat Jesus, als er die Kranken heilte, allen Menschen den Willen seines Vaters im Himmel gezeigt. Die ersten Jünger und HeilungWir wissen, dass göttliche Heilung im Willen Gottes ist, weil sie auch in den Dienst der ersten Jünger eingeschlossen war. Die Bibel sagt: „Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen“ (Matth. 10,1). Jesus sagte zu ihnen: „Wenn ihr aber hingeht, so predigt: ‘Das Reich der Himmel ist genaht’. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es“ (Matth. 10,7-8)! Göttliche Heilung ist auch ein Teil des Missionsbefehles, den Christus seiner Gemeinde gab. Kurz bevor er gen Himmel fuhr, befahl er seinen Jüngern, in alle Welt zu gehen und das Evangelium zu predigen (Mark. 16,15). Jesus sagte ihnen, dass alle, die das Evangelium glauben würden und sich taufen liessen, errettet würden. Er sagte auch, dass denen, die glauben, gewisse Zeichen folgen würden. Eines der Zeichen, das allen Gläubigen versprochen wurde, war, dass „sie Kranken die Hände auflegen und diese genesen werden“ (Vers 18). Nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, fingen seine Jünger an zu predigen. Es wird uns gesagt, dass der Herr ihr Wort mit nachfolgenden Zeichen bestätigte (Vers 2O). Auch wenn heute das Evangelium gepredigt wird, sollten wir erwarten, dass die gleichen Zeichen das gepredigte Wort bestätigen. Als Jesus den Missionsbefehl gab, befahl er, dass diejenigen, die glauben, getauft werden sollten. Gleichzeitig befahl er den Gläubigen, den Kranken die Hände aufzulegen. Wenn wir die Heilung der Kranken als nicht gültig auf die Seite legen, dann sollte auch die Wassertaufe auf die Seite gelegt werden. Wenn wir nicht mehr an Christus, den Heiler, glauben können, wie können wir dann noch an Christus, den Erlöser, glauben? Wenn wir weiterhin mit Wasser taufen, um unseren Glauben an Jesus Christus als Erretter zu zeigen, müssen wir auch weiterhin den Kranken die Hände auflegen. Wie können wir zu sagen wagen, dass für die damaligen Gläubigen der ganze Missionsbefehl gültig war, heute aber nur noch ein Teil davon?Heilung in der GemeindeEin weiterer Beweis dafür, dass Christus will, dass wir für unsere Heilung zu ihm gehen, ist die Tatsache, dass er nach seiner Auffahrt in den Himmel seiner Gemeinde die Gaben der Heilungen geschenkt hat (1. Kor. 12,28), damit sein irdischer Dienst durch seinen Leib, die Gemeinde, weitergeführt werden konnte. Seit den Tagen der Apostel bis zum jetzigen Zeitalter sind in der Kirchengeschichte Manifestationen von übernatürlichen Gaben aufgezeichnet worden. Solange die Gemeinde besteht, werden Gaben zur Heilung der Kranken vorhanden sein. Es ist offensichtlich, dass Heilung im täglichen Leben der ersten Gemeinde eine wichtige Rolle spielte. Die Apostelgeschichte gibt uns Aufschluss darüber (siehe Kapitel 3,1-8; 6,8; 8,5-8; 9,1O-18 u. 32-42; 14,8-10; 19,11-12; 28,8-9). Zum Beispiel: „Durch die Hände der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volke … so dass man die Kranken sogar auf die Strassen hinaustrug und sie auf Bahren und Betten legte, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschattete. Es kam aber auch die Menge aus den Städten um Jerusalem herum zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, und sie wurden alle geheilt“ (Ap. 5,12, 15-16). Die Apostel waren nicht die einzigen, die Kranke heilten. Ein Jünger in Damaskus mit Namen Ananias betete für Paulus. „… Und alsbald fiel es ihm von den Augen wie Schuppen, und er wurde wieder sehend“ (Ap. 9,1O ff).Wir hören von Origenes, einem der grossen christlichen Väter des 3. Jahrhunderts, dass die Christen zu seiner Zeit nicht nur böse Geister austrieben, sondern auch viele wunderbare Heilungen ausführten.Mit der Reformation fand eine Wiederbelebung der Gaben der Heilungen statt, die bis zum heutigen Tag noch besteht. Männer wie John Wesley, George Fox und Charles Finney sind nur einige Beispiele von denen, die gebraucht wurden, um Hunderte von Menschen zu heilen.Schlussfolgerung; Gottes WilleIn Jakobus 5,14-16 wird Gottes Wille in bezug auf Heilung durch den einfachen Befehl deutlich, dass, wer krank ist in der Gemeinde, um Salbung mit Öl und Gebet bitten soll. Dazu wird die Verheissung gegeben, dass das Gebet des Glaubens den Kranken aufrichten wird. Wollte Gott, dass wir für etwas bitten, was nicht sein Wille ist? Wir haben gesehen, dass Gottes Wort uns direkt offenbart, dass er uns heilen möchte. Christus hat unsere Krankheiten und Schmerzen am Kreuz getragen (Jes. 53,4); deshalb müssen wir sie nicht mehr tragen. Wenn der Vater im Himmel wollte, dass einige von uns krank wären, hätte Jesus nicht unsere Schmerzen und Krankheiten auf Golgatha getragen. Denn sonst hätte er uns genau von dem erlöst, was wir ja tragen sollten. Da Christus sagte: „Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun“ (Hebr. 1O,9), können wir sicher sein, dass Heilung der Wille des Vaters ist. Viele haben versucht, das Testament (den Willen) des Vaters neu zu formulieren. Ein Testament jedoch kann nicht mehr geändert werden, wenn der, der es gemacht hat, gestorben ist. Bevor er diese Welt verliess, hat Jesus uns offenbart, dass der Wille des Vaters Befreiung von Sünde und Krankheit einschliesst. Wenn du Heilung brauchst, nimm die unbiblische Lehre nicht an, die dich ermutigt, krank zu bleiben! Lies den Willen des Vaters (sein Wort)! Gebrauche die Verheissungen, die darin für dich enthalten sind, und nimm sie im Namen Jesu an!Befiehl Satan ohne Furcht, seine Hände von deiner Gesundheit zu nehmen, die dir von Rechts wegen zusteht. Der ganze Himmel ist bereit, dir deine Rechte wiederzugeben, wenn du es wagst, sie in Anspruch zu nehmen. Satan hat die Herzen von Männern und Frauen verblendet, so dass sie die Segnungen von Golgatha nicht erkennen (Psalm 103,3). Aber Jesus sagte: „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32). Glaube seinen Verheissungen, dich gerade jetzt zu heilen! Sage mit mir: „Durch seine Wunden bin ich geheilt, weil seine Erlösung für immer mir gehört!“ Kapitel 2 HINDERNIE, UM HEILUNG ZU EMPFANGEN Viele Christen, die von ganzem Herzen für Gott leben, sind von Krankheit geplagt und bleiben oft krank, auch nachdem mit ihnen für ihre Heilung gebetet worden ist. Das ist die Folge von falschem Verständnis des Wortes Gottes. Nach Römer 12,3 haben diese Menschen Glauben, aber ihr Glaube wankt, weil sie sich für falsche Lehren geöffnet haben. Oft wurde Gottes Wort durch menschliche Lehre ersetzt, und die Menschen, die diesen traditionellen Lehren Glauben geschenkt haben, machen damit in ihrem Leben das Wort Gottes ungültig (Mark. 7,13).Krankheit zur Ehre Gottes?Eine weitverbreitete Ansicht ist, dass einige nicht geheilt werden können, weil sie zur Ehre Gottes krank sind. Diese Ansicht gründet sich auf zwei falsch interpretierte Begebenheiten im Dienst Jesu.1. Lazarus. Die Anhänger dieser Ansicht weisen auf das elfte Kapitel des Johannesevangeliums hin. Als Jesus mit seinen Jüngern zusammen war, erhielt er die Nachricht, dass Lazarus krank war. Er antwortete: „Diese Krankheit führt nicht zum Tode, sondern sie dient zur Ehre Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird“ (Joh. 11,4). Als Jesus schliesslich mit seinen Jüngern in Bethanien ankam, war Lazarus schon vier Tage tot. Martha ging Jesus entgegen und sagte, wenn er dagewesen wäre, wäre ihr Bruder nicht gestorben (Verse 2O-21). Jesus war sicherlich nicht mit Loben und Danken empfangen worden; auch wurde Gott nicht die Ehre gegeben. Martha sah keine Ehre im Tod ihres Bruders Lazarus. Erst nachdem Lazarus auferweckt worden war, als Jesus ihn rief, wurde so Gott die Ehre gegeben. Es ist beachtenswert, dass Gott für die Auferstehung gepriesen wurde, nicht für die Krankheit oder den Tod!2. Der Blindgeborene. Im neunten Kapitel des Johannesevangeliums lesen wir, dass Jesus einen Mann sah, der blind geboren wurde. Die Jünger fragten ihn, wer gesündigt habe, der Mann oder seine Eltern. Jesus antwortete: „Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden“ (Joh. 9,3). Aus dieser Bibelstelle ziehen viele den Schluss, dass dieser Mann blind geboren wurde, auf dass Gott durch seine Blindheit Ehre erhalten würde. Dies ist jedoch nicht gemeint. Wenn dieser Mann zur Ehre Gottes blind geboren worden wäre, wie es einige auslegen, dann hätte Jesus Gottes Willen zuwider gehandelt, als er an jenem Tag dem Mann sein Augenlicht wiedergab! Nein, dieses Menschen Blindheit diente nicht zur Ehre Gottes. Vielmehr gab die Blindheit Gelegenheit, dass die Werke Gottes an ihm offenbart werden konnten. Gott wurde erst die Ehre gegeben, als die, die den blinden Mann kannten, feststellten, dass dieser durch das Wort Jesu sehend geworden war.Wir lesen in Matthäus: „Und eine grosse Volksmenge kam zu ihm, die Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich hatte, und sie warfen sie ihm zu Füssen; und er heilte sie, so dass die Volksmenge sich verwunderte, als sie sahen, dass Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gingen und Blinde sahen; und sie verherrlichten den Gott Israels“ (Matth. 15,30-31). Nicht ihr Kranksein, sondern ihr Geheiltwerden veranlasste die Volksmenge, Gott zu preisen. Was würde Gott für Ehre und Preis zukommen, wenn jeder Verkündiger heute deutlich die Verheissungen in der Bibel über göttliche Heilung lehren würde und dann den Kranken die Möglichkeit gäbe, sich von Jesus heilen zu lassen!Nicht ein einziges Mal in seinem ganzen Dienst hier auf Erden hat Jesus zu einem Kranken, der geheilt werden wollte, gesagt: „Es ist der Wille meines Vaters, dass du zu seiner Ehre krank bleibst.“ Es ist unvorstellbar zu denken, dass Jesus so etwas sagen würde. Und es ist genauso unvorstellbar zu denken, dass unser liebender himmlischer Vater geehrt wird durch Menschen, die krank, geplagt und von der Macht der Krankheit gebunden bleiben. Nein, Gott wird gepriesen, wenn die Kranken und Gebrechlichen Heilung und Befreiung erfahren. Wieder andere erklären, dass Krankheit in unserem Körper ein Zeichen der Liebe Gottes gegen uns sei. Kein Wunder, dass Sünder nicht interessiert sind, an dieser „Liebe“ teilzuhaben! Nirgends im Wort Gottes wird von Krankheit als einem Zeichen der Liebe und etwas Gutem von dem allmächtigen Gott gesprochen. Wie wir schon gesehen haben, ist Krankheit die Strafe für Sünde (5. Mose 28; 4. Mose 15,26; 23,25).Leiden Eine andere Bibelstelle, die oft falsch ausgelegt wird, ist 1. Petr. 5,1O, wo wir folgendes lesen: „Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus nach kurzem Leiden berufen hat, der wird euch bereiten, stärken, kräftigen, gründen.“ Viele Verkündiger des Wortes Gottes versuchen aus solchen Stellen zu zeigen, dass es für manche Menschen Gottes Wille ist, krank zu sein, und setzen „Leiden“ mit Krankheit gleich.Die Frage ist: Kann man auch anders, als durch Krankheit, leiden?1. Für Jesus waren Sünde und Krankheit Übel, und sein Dienst schloss die Befreiung davon ein. Jesus sagte nirgends, dass unser Leiden körperliche Krankheit sei. Wir müssen uns über die Tatsache klar werden, dass Jesus am Kreuz unsere Sünde und Krankheit trug, aber nicht unsere Leiden (Verfolgung und Versuchungen). Er sagte seinen Jüngern, dass sie ihr Kreuz tragen müssten, aber nirgends erwähnt er, dass dieses Kreuz Krankheit sei. Paulus gibt in 2. Kor. 11,23-28 eine Liste von all dem, was er durchgemacht hatte. Aber nicht e i n m a l erwähnt er körperliche Beschwerden oder Krankheit. Diese Schwierigkeiten waren Leiden, die er für Christus durchmachte. Auf solche Leiden bezieht sich auch Petrus in1. Petr. 5,1O. Auf die Leiden des Paulus wird später noch in Einzelheiten eingegangen.2. Die Apostel. Von den Aposteln wird berichtet, dass sie geschlagen wurden, weil sie das Evangelium verkündigt und Kranke geheilt hatten. Gleich anschliessend heisst es: „Sie gingen nun freudig vom Hohen Rat fort, weil sie gewürdigt worden waren, für den Namen Jesu Schmach zu leiden“ (Ap. 5,41). Wie litten die Apostel? Ihr Leiden war nichts anderes als Verfolgung durch Menschenhand .3. Petrus hatte viel zu sagen über Leiden und versuchte, die Gläubigen zu trösten, die durch die „Feuersglut der Leiden“ gingen. Stellen wie 1. Petr. 1,3-7; 3,13-15; 4,12-16 zeigen, dass „Leiden“ nichts mit Krankheit zu tun hat, sondern sich auf Verfolgung, Trübsal und Versuchung bezieht. Die Bibel sagt, dass, wenn wir mit Jesus leiden, wir auch mit ihm regieren werden, und nicht, wenn wir mit ihm krank sind. Niemand wird eine Krone für Kranksein erhalten. Auch glaubt kein Kranker, dass er eine Krone erhalten wird, sonst würde er nicht einen Arzt rufen, um ihm zu helfen, oder Gott um Heilung bitten. Es ist paradox zu glauben, dass Krankheit manchmal Gottes Wille ist. Menschen dieser Ansicht bitten zwar nicht Gott um Heilung, haben aber kein schlechtes Gewissen, alles Menschenmögliche zu versuchen, ihre Krankheiten zu bekämpfen und wieder gesund zu werden. Wenn Beschwerden und Krankheit wirklich im Willen Gottes liegen, warum versuchen wir dann, sie loszuwerden und „Gottes Willen“ zu vereiteln? Wenn Krankheit von Gott ist, sollten wir um eine doppelte Portion von diesem „Segen“ bitten. Es ist offensichtlich, dass diejenigen, die sagen, dass Gott manchmal will, dass wir krank bleiben, es selber nicht glauben. Denn sie geben sich nur solange mit der Krankheit zufrieden, bis sie durch die Medizin geheilt werden können. Lasst uns auf das Kreuz sehen und die vollständige Erlösung in Jesus Christus annehmen! Er liess seinen Körper freiwillig schlagen, auf dass wir nicht krank sein müssen (1. Petr. 2,24). Lasst uns das Erlösungswerk Christi in unserem Leben nicht verleugnen, indem wir krank und bettlägerig bleiben!ZüchtigungJemand stellt vielleicht die Frage: „Aber züchtigt Gott nicht manchmal seine Kinder durch Krankheit?“ Wenn wir Gott ungehorsam sind, kann er Beschwerde und Krankheit als Züchtigung erlauben. Aber Gott zeigt uns, wie wir diese vermeiden können. In 1. Kor. 11,31-32 lesen wir: „Wenn wir jedoch mit uns selbst ins Gericht gingen, würden wir nicht gerichtet. Indem wir aber gerichtet werden, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.“ Gott züchtigt uns, um uns vom letzten Gericht zu befreien. Gott verspricht aber, diese Züchtigung von uns abzuwenden, wenn wir unsere Schuld einsehen und bereuen. Göttliche Heilung ist nicht allen versprochen, sondern nur denen, die Gottes Wort glauben und ihm gehorsam sind.Einwände gegen HeilungDiejenigen, die darauf bestehen, dass manche krank sind,weil es Gottes Wille ist, scheinen an einigen Beispielen in der Bibel eine Bestätigung zu finden. Sie glauben, dass in diesen Stellen deutlich gezeigt wird, dass einige der treues-ten Diener Gottes eine Krankheit tragen sollten. Wir möchten uns kurz mit den Gründen dieser Krankheiten und den meist angeführten Fällen beschäftigen.„HiobLaut Gottes Aussage war Hiob ein gottesfürchtiger Mann und ohne Tadel, weil er Gott fürchtete und dem Bösen feind war (Hiob 1,8). Wenn wir jedoch das Buch Hiob genau studieren, finden wir Gründe dafür, dass Gott diese Heimsuchung zuliess. Gott übergibt seine treuen Nachfolger nicht einfach Satan, um dem Teufel etwas zu beweisen. Hiobs Treue war bewiesen, aber es ging bei Hiobs Versuchung um einen viel tiefer liegenden Punkt.Als er entdeckte, dass seine Frau ihn verhöhnte, seine Freunde ihn missverstanden und beschuldigten und er körperliche Qualen litt, rief er aus: „Denn was ich fürchte, das kommt über mich, wovor ich schaudere, das trifft mich“ (Hiob 3,25). Warum wurde Hiob krank? Er hatte Furcht in seinem Herzen. Furcht ist eine geöffnete Tür, durch die der Feind angreifen kann.Furcht ist ein Gefühl, das ein idealer Boden für Krankheit ist.Glaube ist unser Schutz gegen Sünde, Krankheit und alle Werke des Teufels. Solange Hiob im Glauben wandelte, war er von einer Mauer umgeben, die Satan nicht durchdringen konnte. Hiob liess Furcht in seinem Leben zu. Erst dann fiel Gottes Schutzwall weg, wodurch es Satan möglich wurde, Hiob mit bösen Geschwüren zu schlagen (Hiob 2,7).In seiner verzweifelten Lage prüfte Hiob sein Leben und fand durch den Kampf seiner Seele ein neues Verhältnis zu seinem Schöpfer. Er hatte Gott gefürchtet und das Böse vermieden. Aber als seine Frau ihm sagte, er sollte Gott fluchen und sterben, und als seine Freunde ihn falsch beschuldigten, entdeckte Hiob, dass er in seiner Lage nur mit einem durchkommen konnte – Glaube an Gott. In völliger Hilflosigkeit rief er: „Und wenn er mich erwürgt, will ich ihm doch vertrauen“ (Hiob 13,15). Gott konnte diesen Glauben nicht übersehen. Auf Hiobs Glauben hin begann Gott zu wirken und ihn zu befreien. Als Hiob bereit war, für seine Freunde zu beten, die ihn verworfen hatten, „wandte der Herr Hiobs Geschick“ (Hiob 42,10).Den herrlichsten Teil der ganzen Geschichte finden wir in den letzten Versen des Buches Hiob. Nachdem Hiob für seine Freunde gebetet hatte, befreite ihn Gott nicht nur aus der Hand des Teufels, sondern „er gab Hiob doppelt soviel, als er gehabt hatte“ (Hiob 42,1O). Weiter heisst es: „Und der Herr segnete Hiob hernach mehr als zuvor“ (Vers 12). Hiob lebte noch 140 Jahre, und wir finden keine Aufzeichnung mehr, dass er je wieder von Geschwüren geplagt worden war! Viele Menschen trösten sich in ihrer Krankheit, indem sie sich mit Hiob vergleichen. Doch es gibt einen grossen Unterschied. Hiob wurde geheilt, während diese Menschen oft im Elend bleiben, weiterhin gebunden durch Beschwerde und Krankheit. Nur die, die geheilt werden, können sich wirklich mit Hiob vergleichen.EpaphroditusEin anderer Fall, der häufig erwähnt wird, ist Epaphroditus, ein Mitarbeiter von Paulus. In Phil. 2,27 lesen wir, dass Epaphroditus, während er mit Paulus zusammen war, krank wurde, ja, sogar todkrank. Aber Paulus fährt fort: „Aber Gott hat sich seiner erbarmt“ (hat ihn geheilt), so dass er die lange Reise von Rom nach Philippi machen konnte und durch seine Gegenwart den Philippern die Grösse der Macht und Liebe Gottes ihm gegenüber zeigen konnte. Paulus erklärte auch den Grund, warum Epaphroditus krank wurde. „Denn um des Werkes Christi willen ist er bis nahe zum Tode gekommen und hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, um zu ersetzen, was bei eurer Dienstleistung gegen mich noch fehlte“ (Vers 30). Paulus hatte in Philippi gedient und war von den Mitgliedern der Gemeinde finanziell nicht genügend unterstützt worden. Anscheinend hat Epaphroditus die Verantwortung für die restlichen Finanzen auf sich genommen. Er arbeitete schwer, über seine körperlichen Kräfte hinaus, und wurde von einer Krankheit befallen, die ihm fast das Leben kostete. Obwohl das Motiv der Arbeit des Epaphroditus ein gutes war, litt er doch körperlichen Schaden. Auch in einer wertvollen Arbeit, wie das Evangelium verbreiten, ist es möglich, den Körper über das Vermögen hinaus zu beanspruchen, als Gott es vorgesehen hat. Doch Gott war gnädig! Nach einer Ruhepause konnte Epaphroditus seine Arbeit für den Herrn wieder aufnehmen.Trophimus – Heilung erfordert GlaubenEin anderes Hindernis für göttliche Heilung 2. Tim. 4,2O genommen, wo Paulus schreibt: Korinth geblieben; Trophimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen.“ Einige argumentieren, dass Heilung nicht immer der Wille Gottes sein kann Trophimus auch krank in Milet zurücklassen musste. Wir müssen jedoch verstehen, dass es bei Heilung in erster Linie auf den Glauben dessen ankommt, der geheilt werden möchte. In Markus 5,25-34 lesen wir von einer Frau, die zwölf Jahre an einem Blutfluss gelitten hatte. Diese Frau hatte unter den Ärzten viel mitgemacht und hatte an sie ihr ganzes Geld verbraucht. Und doch wurde ihr Zustand nicht besser, sondern schlimmer. Als sie von Jesus hörte, streckte sie ihre Hand aus, berührte sein Kleid und wurde sofort geheilt. Laut den Worten Jesu hatte ihr Glaube sie gesund gemacht. Ohne ihren Glauben hätte sie die Hindernisse nicht überwunden, die es scheinbar unmöglich machten, Jesus zu berühren .Ein anderes Mal kamen zwei Blinde zu Jesus, die geheilt werden wollten (Matth. 9,27-31). Der Heiland berührte ihre Augen, und die Männer wurden sehend. Was war es, das die Augen dieser Blinden öffnete? Nachdem er sie berührt hatte, sagte er: „Euch geschehe nach eurem Glauben“ (Vers 29). Es war ihr Glaube, der mit der Macht Gottes zusammenwirkte, der ihnen Heilung und Befreiung brachte.Glaube ist die Bedingung für alle Verheissungen Gottes. Es gibt keinen anderen Weg, irgend etwas von Gott zu empfangen. Diese Tatsache steht deutlich in Jak. 1,5-7. „Wenn aber jemand von euch an Weisheit Mangel hat, erbitte er sie von Gott, der allen ohne weiteres gibt und nicht schilt, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber mit Zuversicht und zweifle nicht, denn der Zweifler gleicht der Welle des Meeres, die vom Winde bewegt und getrieben wird. Denn ein solcher Mensch meine nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde.“ Ohne Glauben können wir keine Verheissung Gottes empfangen. Da einige Männer Gottes die Gaben der Heilung und Wunder ausüben, meinen viele Leute fälschlicherweise, dass sie nur die Versammlungen besuchen müssten, wo diese Gaben betätigt werden. Sie meinen, die Gaben der Heilung würden ihren eigenen Glauben ersetzen. Aber das ist unbiblisch! Jesus übte die Gaben der Heilungen und Wunder aus, als er auf Erden seinen Dienst ausführte. Doch Markus zeigt unsMark. 6,5 deutlich, dass Jesus in Nazareth nur soweit Zeichen und Wunder wirken konnte, wie die Leute glaubten. „Und er konnte dort keine Machttat vollbringen, ausser dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte“ (Mark. 6,5). In gleicher Weise werden Gaben der Heilung, die heute von Männern Gottes ausgeübt werden, nur Heilung bringen, wenn wir glauben. Als Paulus in Lystra war (Ap. 14), sah er einen Mann „ohne Kraft in den Füssen, lahm von Mutterleib an, der nie hatte gehen können“ (Vers 8). Paulus legte nicht sofort seine Hände auf diesen Mann; denn er wusste, dass der Mann selber glauben musste, um geheilt zu werden. Nachdem der Krüppel die Predigt des Wortes Gottes gehört hatte, hatte er den Glauben, den er brauchte. „Als Paulus ihn anblickte und sah, dass er den Glauben für seine Heilung hatte, sprach er mit lauter Stimme: ‘Stelle dich aufrecht auf deine Füsse!1 Und er sprang und ging umher“ Ap. 14,9-1O). Obwohl Paulus die Gaben der Heilung ausübte, wusste er, dass diese Gaben in sich selber nicht genügten, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Der Hilfesuchende darf nicht zweifeln, sondern muss selber glauben, sonst nützt auch der Glaube des Predigers nichts. So war es auch die Verantwortung des Trophimus, für seine Heilung zu glauben, und nicht die Verantwortung des Paulus. Auch unterscheidet die Bibel zwischen spontanen und allmählichen Manifestationen der Heilung. Als Jesus zu dem königlichen Beamten sprach: „Gehe hin, dein Sohn lebt!“, ging es dem Kind von Stund an besser (Joh. 4,46-54). Wie es aussah, war Trophimus immer noch krank, als ihn Paulus zurückliess, aber zweifellos hatte der Heilungsprozess begonnen.„Wenn es dein Wille ist“Ein anderes Hindernis für göttliche Heilung ist der Zusatz: „Wenn es dein Wille ist“ zum Gebet für Heilung. In seinem Wort offenbarte Gott, dass es sein Wille ist zu heilen. Ein „wenn“ hinzuzufügen zeigt, dass wir eigentlich nicht sicher sind, ob Gott sich auch an sein Wort halten wird. Das „wenn“ in vielen Gebeten enthüllt Zweifel und wird von vielen als Entschuldigung ihres Unglaubens benützt, wenn die Heilung nicht eintrifft. Sie weisen darauf hin, dass es wohl nicht Gottes Wille war, dass sie geheilt würden. Mit einer solchen Aussage machen sie Gott zu einem Lügner; denn er sagt in Psalm 1O3,3 deutlich, dass er alle Krankheiten heilen will. Die, die glauben, sie müssten ihre Gebete mit „wenn es dein Wille ist“ beenden, zitieren gewöhnlich das Beispiel Jesu im Garten Gethsemane, als er voll Pein ausrief: „Vater, wenn du willst, so lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Luk. 22,42). Jesus betete hier nicht für etwas, das der Vater versprochen hatte; er wollte durch sein Gebet sich nicht aus seiner Lage befreien. Sein Gebet war der verzweifelte Schrei eines Menschen, der sich in einem Todeskampf befindet.Es ist jedoch wichtig, dass wir den Willen Gottes erkennen und in Einklang damit beten. Wenn unsere Gebete mit seinem Wort übereinstimmen, dann stimmen sie auch mit seinem Willen überein. Denn Gottes Wort ist Gottes Wille. Manche Christen glauben, dass Jesus uns lehrte zu beten: „Vater, dein Wille geschehe.“ Wenn wir aber den Rest des Bibelabschnittes lesen, sehen wir, dass Jesus uns lehrte: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ (Luk. 11,2). Dieser Vers bedeutet nicht, dass wir alle unsere Gebete mit „wenn es dein Wille ist“ beenden sollen, sondern dass Gottes Wille, so wie er im Himmel getan wird, auch auf der Erde ausgeführt werden solle. Es gibt im Himmel keine Krankheit oder körperlichen Leiden. Da es sein Wille ist, dass es im Himmel keine Krankheit gibt, will er auch, dass es unter seinen Kindern auf der Erde keine Krankheit gibt. Wenn wirklich Gottes Wille auf Erden geschieht so wie im Himmel, wird es unter den Kindern Gottes keine Krankheit geben. Manchmal müssen wir darum beten, dass der Herr uns in einer Angelegenheit seinen Willen zeigt, wenn sein Wort nicht speziell darüber Auskunft gibt. In Jak. 4,13-15 finden wir davon ein Beispiel: „Nun wohlan, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen und wollen daselbst ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen! Ihr wisst ja nicht, wie es morgen um euer Leben steht! Denn ein Hauch seid ihr, der eine kleine Zeit sichtbar ist, hernach auch wieder verschwindet.“ Ohne spezielle Verheissungen sollen wir also beten: „Wenn es dein Wille ist.“ Aber bei einer bestimmten oder allgemeinen Verheissung erwartet Gott, dass wir sie als seinen Willen für uns annehmen .Denke daran, Gottes Wort ist Gottes Wille! Deshalb brauchen wir nicht zu beten: „Herr ,heile mich, wenn es dein Wille ist“, sondern wir haben die feste Gewissheit, in seinem Willen zu beten, weil Gott seinen Willen über Heilung in seinem Wort geoffenbart hat. „Und darin besteht die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er auf uns hört, wenn wirnach seinem Willen um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er auf uns hört bei dem, worum wir bitten, so wissen wir auch, dass wir das Erbetene wirklich besitzen, das wir von ihm erbeten haben“ (1. Joh.5,14-15).Der Dorn im FleischDer wohl am meisten verbreitete Einspruch gegen die Lehre von göttlicher Heilung ist der Dorn im Fleisch des Paulus. Diese Lehre besagt, dass Paulus eine Krankheit hatte, die Gott nicht heilen wollte, was zu der falschen Auffassung führt, dass Gott manchmal seine Kinder nicht heilen will, damit er verherrlicht werde. Um dieses Thema richtig zu verstehen, müssen wir genau herausfinden, was die Bibel über den Dorn im Fleisch des Paulus sagt.Der Ausdruck „Dorn im Fleisch“ wurde weder im Alten noch im Neuen Testament je gebraucht, um körperliches Leiden oder Krankheit auszudrücken. Als z. B. die Kinder Israel in das Land Kanaan einzogen, wurde ihnen gesagt: „Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreibt, so werden die, die ihr von ihnen übriglasst, zu Dornen werden in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten, und sie werden euch bedrängen in dem Lande, wo ihr wohnt“ (4. Mose 33,55). Diese Bibelstelle zeigt deutlich, dass die „Dornen“ in den Seiten der Israeliter die Einwohner des Landes Kanaan waren. Dieser Vergleich wird noch einmal in Josua 23,13 und Richter 2,3 gezogen, wo die Verfolgung beschrieben wird, die den Israeliten von den Völkern widerfahren würde, wenn sie diesen erlaubten, im Lande Kanaan zu bleiben.Das Alte Testament erklärt in jedem Fall, was die Dornen waren. Auch Paulus erklärt, was ein Dorn war: „Ein Bote oder Engel Satans“ (2. Kor. 12,7). Das Wort „Bote“ in diesem Vers kommt von dem griechischen Wort „angelos“, welches 188 mal in der Bibel vorkommt. Dieses Wort wird 181 mal als „Engel“ übersetzt und 7 mal als „Bote“ (im englischen). Nie bezieht sich der Dorn auf Krankheit, sondern auf eine Person oder Persönlichkeit. Der „Dorn“ des Paulus war ein teuflisches Wesen. Paulus erklärt uns nicht nur, was sein Dorn war, sondern er sagt uns auch, wozu der „Engel“ oder „Bote“ Satans kam. „Und damit ich mich der Überschwenglichkeit der Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich ins Gesicht schlage, damit ich mich nicht überhebe“ (2. Kor. 12,7).Nach der Bekehrung des Paulus erschien Gott dem Ananias in einer Vision und sprach mit ihm über Paulus. „Dieser (Paulus) ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und die Söhne Israels zu tragen. Denn ich werde ihm zeigen, wieviel er um meines Namens willen leiden muss“ (Ap. 9,15-16). Der Verfolger wurde nun zum Verfolgten. Die folgende Aufzählung sind Leiden oder Verfolgungen, die Paulus im Laufe seines Dienstes erdulden musste:- Kurz nach seiner Bekehrung versuchten die Juden, ihn zu töten (Ap. 9,23); die Griechen wollten ihn töten (V. 29).- Er wurde von Satan behindert (Ap. 13,6-13).- Die Juden waren wieder gegen ihn (Ap. 13, 44-49).- Er wurde aus Antiochien ausgestossen (Ap. 13, 14 u. 50).- Er wurde belästigt und aus Ikonien ausgestossen (Ap. 14, 1-5) .- Er wurde gesteinigt und als tot hinterlassen (Ap. 14, 6-19) - In Philipp! wurde er geschlagen und ins Gefängnis gesetzt (Ap. 16, 12-40).- Er wurde belästigt und aus Beröa ausgestossen (Ap. 17, 10-14).- In Korinth wurde er belästigt (Ap. 18,1-23).- In Ephesus wurde er belästigt (Ap. 19, 23-41).- Die Juden wollten ihn töten (Ap. 20,3).Auch in 2. Kor. 11,23-28 erwähnt Paulus Dinge, die er erlitten hat: „Mehr in Mühsalen, mehr in Gefangenschaften, weitaus mehr in Schlägen, oftmals in Todesgefahren; fünfmal habe ich von Juden vierzig (Geisselhiebe) weniger einen erhalten, dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden, dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht habe ich auf dem tiefen Meer (treibend) zugebracht; oftmals auf Reisen, in Gefahren unter falschen Brüdern, in Mühsal und Beschwerde, oftmals in Fasten, in Kälte und Blösse; abgesehen von dem übrigen; der tägliche Zudrang zu mir, die Sorge um alle Gemeinden.“ Paulus erwähnt nie Krankheit oder Blindheit, nur Verfolgung. Der Bote Satans war für all diese Leiden verantwortlich, wie es Paulus selber in Kap. 12 erwähnt, überall wo Paulus hinging, hetzte dieser teuflische Geist die Menschen) gegen ihn auf.Warum hat Gott diesem Dorn im Fleisch zugelassen, Paulus zu belästigen? Paulus sagt uns, dass ihm dieser Dorn im Fleisch gegeben wurde, „damit ich mich der überschwenglichkeit der Offenbarungen nicht überhebe“ (2. Kor. 12,7). Ist Krankheit der Dorn, den die Menschen der überschwenglichkeit ihrer Offenbarungen und Gesichte wegen haben und ertragen müssen, damit sie sich nicht überheben? Der Grund, warum Paulus diesen Dorn im Fleisch hatte, schliesst praktisch alle anderen aus. Niemand hat das Recht, seine Krankheit als einen Dorn anzusehen, es sei denn, er habe eine Fülle von Offenbarungen erhalten und müsse daran gehindert werden, sich zu überheben. Der Dorn des Paulus hinderte ihn nicht daran, im Glauben Kranke gesund zu machen (Ap. 19,11-12). Warum sollte er uns daran hindern, im Glauben Heilung zu erhalten? Als Paulus den Herrn bat, diesen Dorn im Fleisch wegzunehmen, antwortete der Herr: „Meine Gnade ist genug für dich, denn die Kraft erreicht ihre Vollendung in Schwachheit“ (2. Kor. 12,9). Das war nicht eine schwache Entschuldigung Gottes. Gott erwähnte den Boten Satans überhaupt nicht, sondern wies Paulus ganz einfach auf den Sieg bei ihm hin. Auch als Paulus in sich selber schwach war, konnte der Engel Satans ihn nicht durch Verfolgung überwinden. „Ich habe gelernt, in der Lage, in der ich bin, mir genügen zu lassen. Ich weiss in Niedrigkeit zu leben, ich weiss auch Überfluss zu haben; in alles und jedes bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden. Alles vermag ich durch den, der mich stark macht, Christus“ (Phil. 4,11-13). Als Paulus erkannte, dass die Gnade Gottes auch in Verfolgung seine Kraft war, sagte er: „So will ich nun am liebsten mich vielmehr der Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi bei mir Wohnung nehme. Daher habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“ (2. Kor. 12,9-1O). Das Wort „Schwachheit“ bedeutet nicht „Krankheit“. Das griechische Wort, das als „Schwachheit“ übersetzt wird, bedeutet „Mangel an Kraft“. Wenn Paulus Krankheit gemeint hätte, hätte er gesagt: „So will ich nun am liebsten mich vielmehr der Krankheiten rühmen …, denn wenn ich krank bin, dann geht es mir gut.“ Wenn Paulus von seinen Schwachheiten sprach, drückte er damit seine menschliche Schwäche und Abhängigkeit von Christus aus, so dass der Glaube der Menschen „nicht auf Menschenweisheit, sondern auf der Kraft Gottes beruhe“ (1. Kor. 2,5). Wer von uns hat es schon erfahren, dass, wenn wir uns am meisten unserer Schwachheit bewusst sind, die Kraft Gottes am meisten durch uns zur Auswirkung kommt?Lasst uns einige Stellen ansehen, die von vielen gebraucht werden, um zu beweisen, dass Paulus eine Augenkrankheit hatte. Eine Stelle ist Gal. 4,14-15: „Und ihr habt die Versuchung, die für euch in meinem Fleische lag, nicht mit Verachtung noch mit Abscheu erwidert, sondern wie einen Engel Gottes habt ihr mich aufgenommen, wie Christus Jesus. Wo bleibt nun euer einstiges Rühmen, glückselig zu sein? Denn ich bezeuge euch, dass ihr, wenn möglich, euch die Augen ausgerissn und sie mir gegeben hättet.“Das Wort „Versuchung“ kommt vom gleichen griechischen Wort, welches gebraucht wird, als Jesus in der Wüste vom Teufel versucht wurde. Jesus gebrauchte das gleiche Wort, als er sagte: „Betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt“ (Luk. 22, 40). In beiden Fällen hat „Versuchung“ nichts mit körperlichem Leiden oder Krankheit zu tun.Wenn Paulus sagt, dass sie sich für ihn die Augen ausgerissen hätten, gebrauchte er einen allgemein üblichen Ausdruck, um ihre Willigkeit zu zeigen, ihm alles zu geben, was er brauchte.Eine andere Schriftstelle, die beweisen soll, dass Paulus fast blind war, ist Gal. 6,11: „Seht, mit wie grossen Buchstaben ich euch mit meiner (eigenen) Hand schreibe!“ Paulus bezieht sich hier nicht auf die Grösse seiner Handschrift, sondern auf die Länge des Briefes, den er den Galatern schrieb. „Gross“ bezieht sich auf die Menge und nicht auf die Grösse der Schrift. Das griechische Wort, das von Paulus in 2. Kor. 3,6 gebraucht wird und hier mit „Buchstabe“ übersetzt wird, hat auch die Bedeutung „Brief“. Wenn wir uns noch einmal die Liste von den Leiden und Verfolgungen des Paulus vor Augen führen, müssen wir sagen, dass nirgends von körperlicher Krankheit gesprochen wird. Wir können nur glauben, dass er durch die Kraft Gottes gesund erhalten wurde. Hebt Heilung den Tod auf?Einige ernsthaft Gläubige, die an göttliche Heilung glauben, gehen so weit zu sagen, dass, wenn jemand genug Glauben hätte, er nicht sterben müsste. Durch den Tod Jesu am Kreuz ist uns für unsere ganze Lebenszeit Gesundheit gegeben (3. Joh. 2). Die Bibel lehrt aber nicht, dass eine Person durch Glauben dem physischen Tod entgehen kann, es sei denn, dass sie am Leben ist, wenn Jesus zurückkommt, um seine Braut abzuholen.Die Bibel sagt: „Unser Leben währet siebzig Jahre und wenn es hoch kommt, sind es achtzig Jahre und das meiste daran ist Mühsal und Beschwer; denn eilends geht es vorüber, und wir fliegen dahin. Lehre uns unsere Tage zählen, dass wir ein weises Herz gewinnen“ (Psalm 9O,1O u.12). Laut diesen Versen sollte auch der hingegebenste Christ ein Ende seinerTage erwarten. Auch wenn das Leben eines Menschen ein Ende nimmt, sagt Gottes Wort nichts davon, dass dieses Ende in Qual und durch Krankheit kommen soll. Vielmehr soll sein Diener in Frieden dahingehen (Luk. 2,29).Krankheit ist nicht nötig, um den Tod herbeizubringen. Gottes Plan für den Tod eines Menschen finden wir in Psalm 1O4,29: „Nimmst du ihren Odem hin, so verscheiden sie und werden wieder zu Staub.“ Es ist nicht Gottes Wille, dass seine Kinder von Krankheit und Leiden geplagt werden, um daran zu sterben. Wir haben ein Beispiel in der Schrift, dass starker Glaube das Leben eines Menschen verlängern kann. Gott befahl Hiskia, sein Haus in Ordnung zu bringen, weil die Zeit für ihn gekommen war zu sterben. Aber als Antwort auf sein anhaltendes Beten erhielt Hiskia eine Verlängerung seines Lebens von fünfzehn Jahren (2. Kon. 20,1-5). Als die fünfzehn Jahre vorbei waren, starb er.Das Zeitalter der WunderEine der am weitesten verbreiteten Lehren ist, dass das Zeitalter der Wunder vorbei ist. Wenn diese Aussage wahr wäre, dürfte es überhaupt keine Wunder und göttliche Heilungen mehr geben. Alle die vielen Berichte über wunderbare Heilungen müssten falsch sein. Wenn auch nur ein Wunder geschehen würde, würde das beweisen, dass das Zeitalter der Wunder nicht vorbei ist. Jeder, der behauptet, das Zeitalter der Wunder sei vorbei, verleugnet damit die Notwendigkeit für das Gebet. Wenn es keine Wunder gäbe, dann wäre das Gebet nutzlos, und nur aus völliger Unwissenheit würde ein Mensch beten und eine Antwort erhalten. Wenn wir beten, sollten wir erwarten, dass-, unser Gebet beantwortet wird. Und wenn ein solches Gebet beantwortet wird, hat Gott mehr getan als ein Gebet erhört. Er hat ein Wunder vollbracht. Wir können freimütig bekennen, dass wir im Zeitalter der Wunder leben; denn Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und für immer (Hebr. 13,8). Lasst uns anfangen, dem Wort Gottes Glauben zu schenken! Lasst uns unsere Traditionen zur“ Seite tun und erkennen, dass nur der Teufel der Urheber . ‘ solch teuflischer Lügen sein kann, die unter dem Volk Gottes verbreitet sind! Wir müssen ganz bewusst an Heilung glauben. Wenn wir die Wahrheiten göttlicher Heilung in uns wirken lassen, wird das Wort Gottes nicht nur die Zweifel und Traditionen aus-treiben, sondern auch die Krankheit aus unserem Körper.Kapitel 3WARUM VIELE NICHT GEHEILT WERDENDie meisten Christen glauben, dass Gott die Kraft hat zu heilen und es auch in einigen Fällen tut; doch viele dieser Menschen, die dringend selber Heilung brauchen, werden nicht geheilt.Wenn du Heilung brauchst, sie aber bis jetzt nicht erhalten hast, solltest du dieses Kapitel aufmerksam durchlesen. Auf den folgenden Seiten werden wir einige Gründe betrachten, warum Kranke nicht geheilt werden. Jeder, der in die Tat umsetzt, was in diesem Kapitel behandelt wird, und der die Bedingungen erfüllt, die erwähnt werden, kann diese heilende Kraft Jesu Christi erfahren.Die Erfüllung der BedingungenDie vielen Verheissungen in der Bibel über göttliche Heilung zeigen, dass es der Wille Gottes ist, nicht nur unsere Sünden zu vergeben, sondern auch unsere Krankheiten zu heilen (Psalm 103,3). Göttliche Heilung wird durch Glauben empfangen. Jesus sagt: „Habet Glauben an Gott! Wahrlich ich sage euch: Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird es zuteil werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet nur, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden“ (Mark. 11,22-24). Jesus sagte auch, dass alles, was wir glaubend im Gebet erbitten, wir auch empfangen werden (Matth. 21,22). Und doch sind viele, die geheilt werden wollten, nicht geheilt worden. Warum?Wenn ein Arzt sich mit einem Patienten beschäftigt, versucht er zuerst die Ursache der Krankheit herauszufinden und dann die Ursache zu beheben. Wenn wir zu Christus kommen, um geheilt zu werden, werden wir merken, dass er sich nicht so sehr mit den Symptomen beschäftigt, sondern mit der Ursache. Wenn eine Heilung nicht sofort offensichtlich Ist, denken viele, dass Gott seine Verheissungen nicht gehalten hat, doch sind sie es, die die entsprechenden Bedingungen nicht erfüllt haben. Bevor sie geheilt werden können, müssen sie Ursache ihres Leidens erkennen und beseitigen. nie Ursachen der Krankheit Unversöhnlichkeit. Eines der grössten Hindernisse für Heilung ist bei vielen Gläubigen Unversöhnlichkeit. Jesus sagte, dass das Gebet des Glaubens Berge aufwühlen und ins Meer werfen wird (Mark. 11,22-24). Aber er sprach weiter von einer Bedingung, die, wenn sie nicht erfüllt wird, nicht nur die Erhörung solch eines Gebetes, sondern auch Gottes Vergebung für diesen Menschen verhindern kann. Jesus sagte: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Matth. 6,14-15). Nur in dem Masse, wie wir anderen vergeben haben, wird Gott uns vergeben.Viele Christen wissen, dass es wichtig ist zu vergeben, aber nur wenige legen soviel Wert darauf, wie Christus es tat. Er machte „vergeben“ zu einer Bedingung für wirksames Gebet. Wenn wir mit Groll in unserem Herzen um Heilung beten, bleibt diese Bitte unbeantwortet. Der Autor erhielt einmal einen Brief von einer Frau, die Arthritis in den Knien hatte und nie länger als eine Stunde auf den Beinen sein konnte. Sie hörte, wie er in einer seiner Botschaften sagte, dass es sogar medizinisch bestätigt ist, dass Arthritis in einigen Fällen durch Groll ausgelöst wird. Als sie das hörte, vergab sie der Person, die ihr einmal wehgetan hatte und wurde sofort geheilt. Heute kann sie, wenn nötig, den ganzen Tag auf den Beinen sein. Jesus hatte noch zu sagen. Seinen der gegen einen benmal vergeben nur einige Male dann nicht mehr, ihn fragte, wie sage dir, nicht (Matth. 18,21-22 mehr über die Notwendigkeit der Vergebung Jüngern machte er klar, dass, wenn ein Bru-anderen siebenmal am Tag sündigt, ihm siewerden solle. Jesus wusste genau, dass viele bereit sind ihrem Bruder zu vergeben und Deshalb sagte er zu Petrus, als dieser oft er seinem Bruder vergeben solle: „Ich siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal“ Bevor Petrus sich von seinem ersten Schock erholen konnte, fuhr der Herr fort und erzählte das Gleichnis von dem Diener, der nicht vergeben wollte. Jesus sprach von einem Diener, der seinem Herrn 10.0OO Talente schuldete. Da er seine Schulden nicht bezahlen konnte, bat der Diener seinen Herrn dringend um Gnade, und sein Herr hatte Mitleid mit ihm und erliess ihm alle seine Schuld. Derselbe Diener fand einen seiner Mitdiener, der ihm 1OO Talente schuldete. Er packte ihn am Hals und verlangte, dass er alles bezahlen sollte, was er schuldete. Als er nicht bezahlen konnte, warf der Diener den hilflosen Mann ins Gefängnis. Als der Herr von dieser Undankbarkeit hörte, befahl er, dass der ungnädige Diener den Peinigern übergeben werden sollte, bis er alles, was er schuldete, bezahlt hatte. Jesus sagte weiter: „So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt“ (Matth. 18,35). Viele Leute vergeben anderen nicht, weil sie auf das „Gefühl der Vergebung“ warten. Sie werden lange warten müssen, denn Vergebung hat nichts mit Gefühl zu tun. Vergeben ist ein Willensakt. Genauso wie man nachtragen will, kann man vergeben wollen. Wenn wir willig sind zu vergeben und zu vergessen, können wir damit rechnen, dass die Liebe Gottes in unsere Herzen fliesst. Diese Liebe können wir an die weitergeben, die uns Unrecht getan haben. Wie oft sind wir schon vor Gott gekommen und haben erwartet, dass er uns unsere Sünden und Übertretungen vergibt? Wie oft hat er vergeben und vergessen (Hebr. 10,17)? Wenn Gott uns gegenüber so langmütig und freundlich ist, sollten wir umso williger sein, anderen zu vergeben. In der Bergpredigt wird deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, mit anderen Gläubigen in einem rechten Verhältnis zu stehen. Jesus sagte, dass, wenn einer mit einer Gabe zum Altar käme, und er sich daran erinnerte, dass sein Bruder etwas gegen ihn habe, sollte er seine Gabe am Altar lassen und sich zuerst versöhnen. Nur dann konnte er zurückkehren und seine Gabe opfern (Matth. 5,23-24). Wenn wir uns nicht mit anderen Gliedern des Leibes Christi versöhnen, sind wir den biblischen Grundsätzen ungehorsam. Jesus sagt, dass einer, der sich weigert, sich mit seinem Bruder zu versöhnen, ein Heide ist (Matth. 18,17). Gott hat versprochen, dass das Gebet des Glaubens Berge versetzen wird. Jemand, der zu einem Berge sagen möchte: „Erhebe dich und wirf dich ins Meer!“, muss auch zu jemand, der ihm Leid zugefügt hat, sagen können: „Ich vergebe dir“. Bete zum Beispiel: „Vater, in Jesu Namen will ich ganz bewusst …………….(Name der Person einsetzen) vergeben. Ich will ihm nicht nur vergeben, sondern ich will vergessen, was er mir angetan hat. Ich nehme jetzt deine Vergebung für meinen Groll in Anspruch und möchte ……………. lieben. Ich glaube, dass du deine Liebe in mir offenbaren wirst, wenn ich versuche, dieses Verhältnis in Ordnung zu bringen. Vater, ich danke dir für deine Liebe in meinem Leben . Ungehorsam. Ein zweiter Grund, warum viele nicht geheilt werden ist Ungehorsam Gott gegenüber. Gott sagte: „Wenn du nicht alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buche geschrieben sind, getreulich erfüllst, indem du diesen herrlichen und heiligen Namen, den Herrn, deinen Gott, fürchtest, wird der Herr mit ausgesuchten Plagen dich und deine Nachkommen heimsuchen, mit grossen und andauernden Plagen und mit bösen und andauernden Krankheiten; er wird über dich alle Seuchen Ägyptens bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dir anhaften. Auch allerlei Krankheiten und allerlei Plagen, die in dem Buche dieses Gesetzes nicht verzeichnet sind, wird der Herr über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist“ (5. Mose 28,58-61). Gottes Wort verspricht keine Heilung für Ungehorsame. tes Kraft kann alle heilen, aber seine Verheissung für Heilung gilt nur für die, die seine Gebote halten und darin wandeln . Glaube und Gehorsam gehören untrennbar zusammen, um die Erfüllung der Verheissungen zu erhalten. Wenn wir glauben möchten, müssen wir gehorsam sein; denn Glaube setzt Gehorsam voraus. Diese Wahrheit wird klar am Beispiel Naemann (2. Kon. 5,1-14).Als der aussätzige General der syrischen Armee zum Hause des Elisa ging, wurde ihm vom Diener des Propheten gesagt, sich siebenmal im Jordan unterzutauchen, wenn er geheilt werden wolle. Naemann war ausser sich! Der Prophet Gottes hatte nicht einmal selber mit ihm gesprochen, sondern hatte Gehasi, seinen Diener, gesandt. Naemann sagte sich, dass, wenn er sich nur siebenmal in einem Fluss untertauchen müsste, um geheilt zu werden, er dies genauso gut daheim tun könnte, wo die Flüsse viel sauberer waren als der Jordan. So entschloss er sich, nach Hause zu gehen. Aber seine Diener erinnerten ihn dann an die lange Reise, die er unternommen hatte. Deshalb würde er doch unweise handeln, in seinem kranken Zustand wieder zurückzukehren, ohne darauf zu hören, was der Prophet ihm sagte. Schliesslich führte er aus, was zu ihm gesagt worden war, und tauchte sich siebenmal im Jordan unter.Sein Gehorsam hatte die gewünschte Wirkung; er wurde völlig von seinem Aussatz geheilt.Sünde und Krankheit sind im Denken des Neuen sowie des Alten Testamentes eng verbunden. Nachdem Jesus den Mann am Teich Bethesda geheilt hatte, sagte er zu ihm: „Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt“ (Joh. 5,14).Gott sieht nicht die Person an, sondern den Gehorsam einer Person. Viele Menschen tragen Krankheit und Schmerzen und können für ihren Körper keine Heilung finden, weil sie nicht bereit sind, im Gehorsam dem Worte Gottes gegenüber zu wandeln. In Sprüche 4,2O-22 sind genaue Anweisungen gegeben, wie man Heilung erhalten kann. „Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. Lass sie nie aus den Augen, bewahre sie im innersten Herzen. Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaft wird, und seinem ganzen Leibe eine Arznei (Gesundheit).“Heute wird allgemein gelehrt, dass es unmöglich ist, im Sieg über die Sünde zu leben und im Gehorsam gegen den uns bekannten Willen Gottes zu wandeln, obwohl Gott gesagt hat: „Werdet rechtschaffen nüchtern und sündiget nicht! Denn gewisse Leute haben keine Erkenntnis Gottes. Euch zur Beschämung rede ich so“ (1. Kor. 15,34). Menschen, die ihre Gewohnheitssünden entschuldigen, kennen Gottes Wort nicht. Gott hat uns nicht nur befohlen, ihm zu gehorchen, sondern es auch ermöglicht, indem er uns Macht gibt, den Versuchungen des Teufels zu widerstehen. Gottes Wort sagt: „Es hat euch noch keine Versuchung erfasst als nur menschliche; Gott aber ist getreu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt“ (1. Kor. 10,13). Können wir glauben, dass Gott meint, was er sagt? Gehorsam bedeutet Heilung. Ungehorsam bedeutet leibliche Beschwerden und Krankheit. Heilung wird möglich, wenn man mit Gott ins Reine kommt. Johannes sagt: „Geliebte, wenn uns das Herz nicht verurteilt, haben wir Zuversicht zu Gott; und was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das tun, was vor ihm wohlgefällig ist“ (1. Joh. 3,21-22).Die Mehrheit der Christen lebt unter Verurteilung infolge von Sünde und Ungehorsam. Sie wird nie von Herzen den Verheissungen für Heilung glauben können, bis sie ihre Sünden bereut und sich von ihnen abkehrt. Der Schreiber dieses Buches hat festgestellt, dass alle, die ein wirkliches Verlangen haben, zu gehorchen und Gott zu gefallen, echte Heilung erfahren. Die gleichen Menschen leben im Sieg über Krankheit, körperliche Beschwerden und über die Mächte der Finsternis.Jeder, der körperlich nicht gesund ist, sollte sich diese Fragen stellen:„Begehe ich Gewohnheitssünden?“„Lebe ich im, Gehorsam gegenüber dem mir bekannten Willen Gottes?“die erste Frage nicht mit „nein“ und die zweite nicht mit „ja“ beantworten kann, kann nicht von Gott erwarten, seine heilende Kraft zu erfahren, die gesund macht. Der Psalmist ruft aus: „Hätte ich auf Unrecht gedacht inmeinem Herzen, so würde der Herr nicht hören“ (Psalm 66,18). Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass dein Herz mit Gott in Ordnung ist, bevor du Gott um Heilung deines Körpers bittest. Wenn du dem Worte Gottes ungehorsam warst, dann bekenne deine Sünde reumütig vor Gott und sei entschlossen, das Böse zu meiden. Lege die sündige Gewohnheit ab, die dir so leicht anhängt (Hebr. 12,1). Sei dir bewusst, dass Gewohnheiten wie sexuelle Ausschweifungen, massloses Essen, Tabak, Alkohol und Drogen nicht nur im Tempel Gottes (deinem Leib) keinen Platz haben, sondern dem Körper direkt schaden können. Wer an diesen Gewohnheiten festhält, kann daran gehin-.. dert werden, Heilung zu erfahren. Bitte den Vater im Namen Jesus, jede Sünde wegzunehmen. Bitte ihn, dein Herz mit dem Blut Jesu reinzuwaschen. Er wird es tun, denn er hat gesagt: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, so dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt“ (1. Joh. 1,9). Entschliesse dich, durch einen Willensakt von diesen Gewohnheiten befreit zu werden. Gründe deinen Glauben nicht auf Gefühle. Widerstehe der Versuchung und dein Glaube wird dich befreien. Okkultismus. Ein drittes Hindernis, um Heilung zu empfan- . gen, ist die Beschäftigung mit Okkultismus. Der folgende Abschnitt ist ein Zitat aus Dr. H. E. Freemans Traktat „Okkulte Belastung und Bindung“. Was ist Okkultismus?Okkultismus ist, kurz gesagt, jede Art von Wahrsagerei, Magie, Spiritismus oder falscher Religion oder Lehre.Die Schrift sagt uns, dass in den letzten Tagen eine gewaltige Zunahme von okkulter Aktivität stattfinden wird. „Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten werden etliche vom Glauben abfallen und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren böser Geister“ (1. Tim. 4,1). Nie in der Geschichte waren die Warnungen gegen die Gefahren des Okkultismus wichtiger als heute. Scharen von Christen und Nichtchristen leiden unter psychischer, geistiger, physischer und geistlicher Belastung. Die wenigsten davon er~ kennen, dass sie im Netze des Okkultismus gefangen sind und somit unter dem Einfluss und der Kontrolle finsterer Mächte stehen.Wichtige FragenBist du dir im klaren, dass, wenn du dich je mit dem Okkultismus eingelassen hast, ob bewusst oder nicht, die Schrift diese Praktiken ohne Ausnahme verdammt, und du den Mächten der Finsternis die Türe zur Knechtschaft und Bindung aufgemacht hast? Warst du je bei einem Wahrsager? Hat dir jemand deine Zukunft gesagt mit Hilfe von Handlinienlesen, Karten, Teeblättern, der Glaskugel oder ähnlichem? Hast du dich mit Horoskopen, Telepathie, Voodoo, Kabala, Hellsehen oder ähnlichem beschäftigt?Hast du ein Medium oder jemand mit psychischen oder hellseherischen Kräften befragt? Hast du je eine spiritistische Versammlung besucht oder versucht, mit den Toten Kontakt aufzunehmen? Hast du mit aussersinnlichen Wahrnehmungen, Yoga, Hypnose, automatischem Schreiben, dem Heben von Gegenständen oder übernatürlicher Gedankenübertragung experimentiert? Wurdest du selber hypnotisiert? Wurdest du je durch Magie, Spiritismus, Christliche Wissenschaft oder von jemandem, der psychische, metaphysische oder Geisterheilung betrieb, oder der Hypnose, das Pendel oder Trance zur Behandlung benützte, von Krankheiten, Verbrennungen, Warzen usw. geheilt? Liest du das Horoskop, oder beschäftigst du dich mit Astrologie? Liest du okkulte Literatur (Bücher über aussersinnliche Wahrnehmung, Reinkarnation, Träumedeutung, Wahrsagerei, Astrologie, Metaphysik, Selbsterkennung, Magie, Hellseherei, Hypnose, Yoga, Graphologie, religiöse Irrlehren)? Hattest du mit Spiritisten, Mormonen, Adventisten, Bahai, Theosophie, den Zeugen Jehovas oder ähnlichen Gruppen zu tun? Weisst du, dass alle okkulten Praktiken von der Schrift verdammt werden, Gott ein Greuel sind und unter dem Fluch stehen? Weisst du, dass jeder, der sich in irgendeiner Form mit dem Okkultismus eingelassen hat (ob bewusst oder unbewusst) den Mächten der Finsternis die Tür aufgetan hat, auch wenn dies vor der Bekehrung geschah? Dann könntest du das Opfer von okkulter Bindung und Belastung sein, ohne zu wissen, dass dies die Quelle und Ursache deiner Probleme ist, seien sie körperlicher, geistiger, seelischer, geistlicher oder anderer Art. Beschäftigung mit Okkultismus ist vom Wort Gottes verboten Alle Art von Wahrsagerei, Spiritismus, Magie sowie die Beschäftigung mit religiösen Irrlehren ist von Gott strengstens verboten. „Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir geben wird, so sollst du nicht lernen tun nach den Greueln jener Heiden. Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Wahrsager oder ein Wolkendeuter oder ein Schlangenbeschwörer oder ein Zauberer oder ein Bannsprecher oder ein Medium oder einer, der einen Wahrsagegeist hat, oder jemand, der die Toten befragt. Denn wer solches tut, ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen treibt der Herr, dein Gott, sie vor dir aus“ (5. Mose 18,9-12).Die Schrift verdammt alle Art von Okkultismus und warnt, dass „… die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben“ (Gal. 5,19-21). „Wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel“ (5. Mose 18,12), und „… deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt“ (Off. 21,8).Von Anfang an verbot Gott den Okkultismus und sah ihn als geistlich befleckend an (3. Mose 19,31), bedrohte die Teilnahme daran mit dem Tod (2. Mose 22,18; 3. Mose 20,27) und sie war Grund für die Zurückweisung der Seele (3. Mose 2O, 6). Siehe auch: 2. Mose 7,11-12 mit 2. Tim. 3,8; 2. Mose 22, 18; 3. Mose 19,26 u. 3l; 2O,6; 1. Sam. 15,23; 28,3; 2. Kon. 21,5-6; 2. Chro. 33,6; Jes. 2,6; 8,19; Jer. 27,9-10; Sach. 10,2; Mal. 3,5; Ap. 8,9 ff; 16,16 ff; 19,19; 1. Tim. 4,1. Beschäftigung mit Okkultismus ist Übertretung des 1. und 2. Gebotes und bringt den Fluch GottesEs gibt nur zwei Quellen von übernatürlicher Information und Erkenntnis, Hilfe, Führung oder Heilung – Gott oder Satan. Durch das Gebet in Jesu Namen erhalten wir diese Hilfe von Gott. Aber auch der Okkultismus ist eine Quelle des Übernatürlichen. Dahinter stehen Satan und die Mächte der Finsternis, die durch die okkulten Medien der Wahrsagerei, Magie, des Spiritismus und durch die religiösen Irrlehren wirken. Die Schrift verbietet dem Menschen den Kontakt mit dieser Quelle; denn sich mit dem Okkultismus beschäftigen, bedeutet soviel wie andere Götter haben. (2. Mose 20,3-5)! Satan wird der Gott der Welt genannt (2. Kor. 4,4). Obwohl Satan dem Opfer oft das Gewünschte gibt, hat der Betreffende ihm die Tür geöffnet und wird in vielfacher Weise die Beute der Mächte der Finsternis. Am Beispiel von König Saul sehen wir den Ernst von Beschäftigung mit dem Okkultismus. Er starb, weil er von einem Medium Hilfe suchte! Lies 1. Sam. 28 und 1. Chron. 10,13-14 Charakteristiken von okkulter Bedrückung und Belastung Die folgenden Symptome sind Zeichen von okkulter Belastung oder Knechtschaft, obwohl diese auch einen anderen Ursprung haben können. Sind mehrere dieser Manifestationen vorhanden ist dies ein Hinweis auf die Anwesenheit von dämonischen Geistern sowie auf die Notwendigkeit einer Befreiung: Anhaltende Depression oder Verfinsterung; Apathie; Unverantwortlichkeit; unvorhersehbares Verhalten; Selbsttäuschung; unkontrollierbare Leidenschaften; sexuelle Perversion; Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Tabak; übermäßiges Essen; unkontrollierbare Laune; Hass oder andere psychopathische Tendenzen. Chronische Furcht oder Erregung; Nervosität oder neurotisches Verhalten; Minderwertigkeitskomplexe oder Selbstmitleid; abnormales Verlangen nach Aufmerksamkeit; extrem negative Persönlichkeit; Sucht zu lügen, stehlen oder nach Glücksspielen; chronische Todesangst; Trieb zur Selbstzerstörung; übernatürliche Erlebnisse; Besitz von psychischen oder übernatürlichen Kräften (welche nicht mit den Gaben des Heiligen Geistes zu verwechseln sind); psychische Belastungen (Gegenstände sehen, Stimmen hören, usw.). Gleichgültigkeit geistlichen Dingen gegenüber, wie der Bibel oder dem Gebet; ständiger Zweifel und Schwierigkeiten zu glauben; unbiblische religiöse Auffassungen oder Praktiken; Unfähigkeit, Christus oder den Heiligen Geist anzunehmen; Hassen des Blutes und der Versöhnung; lästerliche Gedanken gegen Gott. Abnorme Schwatzhaftigkeit oder lautes Wesen; ständige Selbstgespräche; Zurückgezogenheit; unordentliches Aussehen; abnormal helle oder scheinende Augen; finsterer, perverser oder herausfordernder Gesichtsausdruck. „Chronische körperliche Leiden, die nicht auf Gebet oder Behandlung reagieren; ernsthafte Eheprobleme oder Schwierigkeiten mit den Eltern; Streit und Zwietracht in der Gemeinde.Wie wird man von okkulter Bedrückung und Belastung befrei.gläubige nicht von Satan belastet, gequält, bedrückt, verführt, gebunden und angeschlagen werden können, besonders wenn der Betreffende sich vor oder nach seiner Bekehrung mit dem Okkultismus beschäftigte (siehe Hiob 1-2; Luk. 13, 11 ff; 22,31-32; 2. Kor. 12,7; 1. Thess. 2,18; 1. Tim. 4,1; 1. Petr. 5,8-9; Eph. 6,11-12). Bekenntnis des Glaubens an Jesus ChristusOhne ein solches Bekenntnis kann keine bleibende Befreiung kommen; denn wenn keine aufrichtige Hingabe an Christus erfolgte, hat der Betreffende keine Basis, um den Mächten der Finsternis beständigen Widerstand leisten zu können.2. Bekenne die okkulten SündenAlle Verwicklung in den Okkultismus muss als Ungehorsam Gott gegenüber angesehen werden. Du musst dich davon lossprechen und alles als Sünde bekennen. Nenne jede Art von Beschäftigung mit dem Okkultismus, an die du dich erinnern kannst (Besuch eines Wahrsagers, Horoskop lesen usw.), bekenne sie als okkulte Sünde und bitte um Vergebung im Namen Jesus. Du solltest auch für eventuelle okkulte Sünden um Vergebung bitten, an die du dich nicht mehr erinnerst.3. Lossprechung von Satan und Befehl zu gehenDies ist nicht ein Gebet, sondern ein direkter Befehl an Satan. Er wird sich nur einem Befehl der belasteten Person, die ihm ja selber die Tür öffnete, fügen, wenigstens was eine permanente Befreiung betrifft. Spreche dich im Glauben an Jesu Sieg über alle Mächte der Finsternis von all dem Einfluss Satans in deinem Leben los, und befiehl ihm im Namen Jesu zu gehen! In Ausnahmefällen, wenn die Belastung schwer und der Glaube schwach ist, ist es ratsam, jemand anders die Lossprechung vornehmen zu lassen, nachdem die ersten drei Schritte von dem Belasteten getan wurden. Nimm die Tatsache der Befreiung im Glauben an. Verlasse dich nicht auf Gefühl oder Äusserlichkeiten. Halte am Wort Gottes fest, und der äußerliche Beweis der Befreiung und die Gewissheit werden kommen. Satan weiß, dass er sein Opfer loslassen muss, wenn ihm dies im Namen Jesu befohlen wird. Aber das heisst nicht, dass das Resultat sofort äußerlich gesehen werden kann. Halte mutig und im Glauben an deiner Befreiung fest, und „widerstehe dem Teufel und er wird von dir fliehen“ (Jak. 4,7). Wenn die Belasteten befreit werden wollen, müssen die Christen die naive und unbiblische Auffassung aufgeben, dass Missachten des Leibes und Blutes Jesu Ein vierter Grund, warum manche nicht geheilt werden, ist die Missachtung des Leibes und Blutes Jesu. Die Bibel sagt: „Wer daher in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird am Leibe und am Blute des Herrn schuldig werden. Ein Mensch prüfe sich aber, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch. Denn wer (davon) ‘• isst und trinkt, isst sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib (des Herrn) nicht (von gewöhnlicher Speise) unterscheidet. Deshalb sind unter euch viele Kranke und Schwache und ein gut Teil sind entschlafen“ (1. Kor. 11,27-30).Als Jesus starb, „nahm er unsere Schwachheiten auf sich und trug unsere Krankheiten“ (Matth. 8,17), und durch die Wunden, die er am Kreuz an seinem Leibe trug, sind wir geheilt (1. Petr. 2,24). Wenn wir erkennen, wie sein Leib für unsere Heilung gebrochen wurde, dann können wir seine Heilung und Gesundheit erhalten. Durch die Hingabe von Leib und Blut des Herrn Jesus Christus wurde uns eine vollkommene Erlösung von all den Werken des Teufels zuteil. Der Tod Christi war einzigartig und einmalig. Deshalb fordert der Apostel Paulus den Gläubigen auf, sich zu prüfen, bevor er im Abendmahl Brot und Wein zu sich nimmt, welche ein Symbol sind für Christi Leib und Blut. Wenn in deinem Leben Sünde ist, die du noch nicht bekannt hast, dann bekenne sie sogleich, und nimm die Vergebung durch Jesus Christus in Anspruch (1. Joh. 1,9). Wenn du in deinem Herzen gegen irgend jemand einen Groll hegst, vergib demjenigen durch einen bewussten Willensakt und bitte den Vater, deinen Geist der Unversöhnlichkeit zu vergeben. Nachdem du dich so geprüft hast, bist du frei durch das Blut Jesu und würdig, am Abendmahl teilzunehmen. Wer die Anweisungen, die in diesen Versen stehen, nicht beachtet, fällt unter die Strafe von Krankheit, Schwachheit ,und sogar TodKritikgeist und RebellionIn der Geschichte von Mirjam, Moses Schwester, finden wir eine ernste Warnung an alle Kinder Gottes und einen weite- ren Grund, warum viele nicht geheilt werden (4. Mose 12). Mirjam, eine Prophetin, die von Gott reichlich gesegnet war, wurde hochmütig und stolz und kritisierte Mose, weil er eine äthiopische Frau geheiratet hatte. Gott duldete diese Haltung Mirjams nicht, und er ließ sie wissen, dass ihre Einstellung Mose gegenüber ihm ein Greuel war (4. Mose 12,4-9). In der Bibel lesen wir, dass, als die Wolke die Stiftshütte verließ, Mirjam weiß wurde von Aussatz und sich sieben Tage außerhalb des Lagers aufhalten musste, wo sie niemand sehen konnte. Sie wurde nur geheilt, weil Mose ihr sofort vergab und für sie Fürbitte tat. Es gibt auch heute Menschen, die von Krankheit gebunden sind, weil sie Gottes Diener kritisiert oder durch ihren Einfluss Gottes Gesalbte verfolgt haben. Gegen Männer Gottes sprechen bedeutet gegen zu sprechen (1. Chron. 16,22; Rom. 13,1-2). Wir soll Gottes Diener beten, anstatt sie zu kritisieren.Eine Frau kritisierte einmal einen Prediger und wurde wegen ihres kritischen Geistes von Arthritis befallen. Erst als sie ihre Sünde bereute, ging es ihr wieder besser. Wenn du einen Diener oder Dienst kritisiert hast, tue Busse und suche Gottes Vergebung, Dann kannst auch du, genau wie Mirjam, geheilt werden.Unmäßiges EssenEinige Christen sind krank und können nicht geheilt werden weil sie übermäßig essen. Zuviel essen ist der Grund verschiedener Krankheiten und trägt zu vielen anderen bei. Die Organe des Körpers, wie die Leber, der Magen oder das Herz werden durch zu vieles Essen überlastet und können so unmöglich ihre normalen Funktionen ausführen. Die Folgen davon sind Zuckerkrankheit, Leber- und Herzkrankheiten sowie Nierenbeschwerden. Manche Leute brauchen nicht Gebet, sondern Mäßigung im Essen. Sofortige Heilung würde ihnen nicht helfen; denn sie würden ihre Gesundheit wieder durch die gleichen schlechten Essensgewohnheiten zerstören, die von Anfang an der Grund ihrer Krankheit waren. Göttliche Heilung ist keine Alternative für das Beachten der Naturgesetze Die Bibel sagt, wir sollen in allen Dingen enthaltsam (mäßig) sein (1. Kor. 9,25). Wir werden auch von Paulus erinnert: „Mögt ihr nun essen oder trinken oder sonst etwas tun, so tut alles zur Ehre Gottes“ (1. Kor. 10,31)! Erhält Gott die Ehre in deinen Essensgewohnheiten? Nimm dir heute vor, dein Übergewicht zu verlieren! Glaube, dass Gott dich von deinen schlechten Essensgewohnheiten befreien wird! Und dann erwarte die Manifestation deiner Heilung!Belastung durch DämonenManche werden nicht geheilt, weil ihre Krankheit durch ein bösen Geist verursacht wird, von dem sie befreit werden müssen. Das kann durch den Dienst unseres Herrn Jesus Christus illustriert werden. „Als die aber hinausgingen, siehe, da brachte man einen Stummen zu ihm, der besessen war. Und nachdem der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich und sagte: Noch nie ist solches in Israel gesehen worden“ (Matth. 9,32-33). Ein anderes Mal wurde ein Junge zu Jesus gebracht. „Und als sie zum Volk gekommen waren, trat ein Mensch zu ihm, warf sich vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, erbarme dich meines Sohnes, denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt nämlich oft ins Feuer und oft ins Wasser. Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, doch sie konnten ihn nicht heilen. Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir hierher! Und Jesus bedrohte ihn, und der Dämon fuhr aus von ihm; und der Knabe war von jener Stunde an geheilt“ (Matth. 17,14-18). Auch hier sehen wir, dass Jesus nicht für die Heilung seiner Krankheit betete. Er trieb den Geist aus, und der Junge wurde geheilt. Hier taucht nun die Frage auf: Kann ein Christ von bösen Geistern beeinflusst werden? Ja, Gläubige können dämonisch belastet sein. Dies wird von verschiedenen Stellen in der Bibel bestätigt.Die Krankheit des gerechten Hiob war das Werk des Teufels (Hiob 2,7). In Lukas 13,11-16 finden wir die Geschichte einer Frau, die gebeugt war, weil Satan sie bedrückte. Nach diesem Bericht war sie eine „Tochter Abrahams“ (eine Gläubige), die „einen Krankheitsdämon“ hatte. Als Jesus seine Hände auf sie legte, verliess der böse Geist sie, „und ihr Gang wurde sofort aufrecht, und sie pries Gott“. Jesus „bedrohte“ das Fieber, das Petrus Schwiegermutter befallen hatte, und sie wurde gesund (Luk. 4,38-39). Jesus sprach offensichtlich zu einem Geist, der das Fieber verursachte; denn niemand bedroht eine Temperaturerhöhung. Jesus gebrauchte das gleiche Wort, um Satan (Mark. 8,33) und böse Geister (Mark. 9,25) zu bedrohen.Da die Heilige Schrift lehrt, dass alle Krankheit „Überwältigung des Teufels“ ist (Ap. 10,38), ist jeder Christ, der krank ist, von Satan bedrängt und bedroht. Wenn Gefangene befreit werden sollen, müssen wir uns von der unbiblischen Lehre abwenden, dass Christen nicht vom Teufel angegriffen werden können. Manche Christen glauben, dass, wenn sie vor ihrer Bekehrung von bösen Geistern geplagt waren, sie bei ihrer Errettung automatisch von diesen befreit wurden. Wenn das wahr wäre, würden Christen nie unter Schmerzen, Krankheit, Furcht und geistiger Störung leiden. Wenn Satan nicht in das Leben von Gläubigen eindringen Kann, wie war es dann möglich, dass er in den Herzen der jünger Ananias und Saphira sein konnte (Ap. 5,1-11)? Manche Christen glauben, dass es zwar möglich ist, dass ein Gläubiger von Dämonen geplagt wird, aber nicht von ihnen besessen werden kann. Wir wollen nicht über Terminologie streiten, sondern uns ganz klar darüber sein, dass, wenn wir befreit werden wollen, wir es mit Satan zu tun haben, der der Urheber aller Krankheit ist. Durch persönliche Erfahrung und Beobachtung haben wir festgestellt, dass folgende Krankheiten und Zustände manchmal von bösen Geistern verursacht werden: Allergien, Arthritis, Asthma, Blindheit, Krebs, Krämpfe, Taubheit, Stummheit, Epilepsie, Fieber, Herzkrankheiten, geistige Störungen, Migräne, Schmerzen, Lahmheit und Stirnhöhleninfektionen . Wir glauben auch, dass alle bösartigen Gewächse von bösen Mächten verursacht werden. Nimm deshalb deine Heilung in Anspruch, indem du dich an Gottes Verheissungen hältst, und widerstehe dem Teufel im Namen Jesu, und befiehl allen Mächten, deinen Körper zu verlassen.Die Liebe GottesDie Bibel sagt: „Er, der seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Rom. 8, 32). Unser Gott hat ein Herz voll Liebe für alle Menschen, und es ist sein Wunsch, jeden zu segnen, der seinem Wort^ glauben und gehorchen will. Gott hat zu jeder seiner Verheissungen in seinem Wort „ja“ gesagt (2. Kor.T,20); es gibt keine Ausnahme. Wir haben aber auch gesehen, dass diese Verheissungen an Bedingungen gebunden sind. Wenn alle Hindernisse beseitigt worden sind, steht der Manifestation der Segnungen Gottes nichts mehr im Wege, und es ist möglich, alles zu erhalten, was Gott angeboten hat. Es fragt vielleicht jemand: „Wie ist es aber mit Schwester Sowieso und Bruder Sowieso, die ernstlich Gott um Heilung gebeten haben? Sie lebten in so enger Gemeinschaft mit Gott und hatten grossen Glauben an sein Wort und doch starben sie Warum wurden sie nicht geheilt? Gott kennt die Herzen und Gedanken eines jeden einzel-und niemandem ist es möglich, noch hat er das Recht zu sagen, warum jemand nicht geheilt wurde. Das Evangelium des Herrn Jesus Christus enthält trotzdem die Botschaft der Heilung sowie die Botschaft der Errettung von Sünde. Das ist die gute Nachricht; Gott hat Vorsorge getroffen, dass jedes seiner Kinder geheilt werden kann. An uns liegt es nun, unserer^ Glauben auf Gottes Wort und nicht auf jemandes Erfahrung zu stützen. Wenn wir sagen: „Ich kannte einen wirklichen Heiligen Gottes, der für Heilung glaubte, aber starb“, ist dies dasselbe, wie wenn wir sagen: „Ich kannte jemand, der seinen Teil eines Übereinkommens hielt, aber Gott hat sein Wort nicht gehalten.“ Das ist eine gefährliche Beschuldigung Gott gegenüber – es ist, ihn einen Lügner nennen. Es sei ferne von uns, dass einer von uns so etwas denken, geschweige denn sagen sollte. Gott hält seine Verheissungen immer, und wenn jemand die Erfüllung einer Verheissung nicht erfährt, liegt es nicht an Gott, sondern an dem einzelnen, der Heilung, oder was es sonst sei, sucht. Wir wollen ehrlich sein mit uns selber und anerkennen, dass der Mensch irgendwo einen Fehler machte, denn Gott kann nicht lügen (4. Mose 23,19), und sein Wort steht auf ewig fest im Himmel (Psalm 119,89). Wer nicht sicher ist, wo er etwas falsch gemacht hat, soll Gott um Antwort fragen, und er wird es ihm zeigen (Jak. 1, 5-8). Lasst uns immer Gottes Wahrhaftigkeit und Treue ansehen, egal, was negative Erfahrungen anzuzeigen scheinen. Lasst uns nicht erstaunt sein, dass nicht alle geheilt werden. Es ist eher ein Wunder, dass trotz all des Zweifels und Unglaubens, der so verbreitet ist, so viele geheilt werden. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, von seinen Sünden errettet zu werden, und doch wird nicht jeder errettet. Der Grund, warum nicht alle geheilt werden, ist der gleiche -sie haben die Bedingungen nicht erfüllt, die in Gottes Wort genannt werden.Kapitel 4WIE MAN HEILUNG ER HÄLTGottes Wille Wer vom Herrn körperliche Heilung erhalten möchte, muss zuerst vollständig vom Worte Gottes her überzeugt sein, dass es Gottes Wille ist, dass wir in jeder Weise gesund sind. „Und darin besteht die Zuversicht, die wir zu ihm haben, er auf uns hört, wenn wir nach seinem Willen um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er auf uns hört bei dem, worum wir bitten, so wissen wir auch, dass wir das Erbetene wirklich besitzen, das wir von ihm erbeten haben“ (1. Joh. 5,14-15). Hier kommt zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dass wir Gottes Wort studieren, um seinen Willen zu erkennen. Wenn wir nicht wissen, dass Gott körperliche Heilung versprochen hat, haben wir keine Grundlage für den Aufbau unseres Glaubens. Wir müssen so davon überzeugt sein, dass Heilung ein Teil des Evangeliums und des Erlösungswerks Christi ist, dass auch die besten Argumente von solchen, die diese Wahrheit widerlegen, uns nicht davon abbringen können. Wenn wir wissen, dass es Gottes Wille für uns ist, dass wir geheilt werden, wird es uns auch nicht schwerfallen zu glauben, dass e: das tun wird, was er tun will.Ein reines HerzDa die Verheissungen Gottes von unserem Gehorsam abhängig sind, ist der zweite Schritt für unsere Heilung, dass wir unsere Herzen vor Gott in Ordnung bringen. Wenn wir als Folge von Sünde krank sind, müssen wir mit aufrichtigem Herzer bereuen (uns abwenden) und die Dinge in Ordnung bringen. Sind wir aber dann mit Gott in Ordnung, dürfen wir es dem Feind nicht erlauben, unseren Glauben zu lahmen, indem er uns einflüstert, dass wir es nicht wert sind, die Verheissungen der Heilung für uns in Anspruch zu nehmen. Wenn wir unsere Sünden bekennen und um Vergebung bitten, sollten wir sofort glauben, dass uns vergeben worden ist und wir angenommen sind durch das kostbare Blut Jesu. Dann können wir uns unserem Vater nahen „mit wahrhaftigem Herzen ii der Fülle des Glaubens, in den Herzen gereinigt vom bösen Gewissen und am Leibe gewaschen mit reinem Wasser“ (Hebr. 10,22). In Psalm 84,12 wird gesagt, dass denen, die „unsträflich wandeln“, nichts Gutes vorenthalten wird. Bevor wir von Gott Heilung erwarten, sollten wir bereit sein, uns ganz dem wichtigen Befehl hinzugeben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“ (Matth. 22,37). Dann sagt Gott: „Weil er an mir hängt, will ich ihn erretten, will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil“ (Psalm 91, 14 u. 16). wir sind teuer erkauft, deshalb werden wir aufgefordert, Gott mit unserem Leibe und mit unserem Geiste zu verherrlichen (1. Kor. 6,2O). Unser vernünftiger Gottesdienst besteht darin, dass wir unsere Leiber als lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer hingeben (Rom. 12,1). Nur wenn wir ein geheiligtes Leben führen, verspricht Gott, uns zu heilen und gesund zu erhalten.Glaube Nachdem wir vollständig überzeugt sind, dass es Gottes Wille ist, jeden Menschen von jeder Krankheit zu heilen, und wenn wir die Bedingungen erfüllt haben, ist der nächste Schritt zur Heilung, dass wir das im Glauben in Anspruch nehmen, was Gott uns durch seinen Sohn, Jesus, schon gegeben hat Als Gott die Kinder Israel aus Ägypten führte, hatte er einen weiteren Segen für sie. Er hat sie nicht nur aus der Knechtschaft befreit, sondern hat auch versprochen, ihnen ein neues Land zu geben: das Land Kanaan. Als die Israeliten schließlich den Jordan überquerten und nach Kanaan kamen, sagte Gott: „Jeden Ort, darauf eure Fusssohle treten wird, gebe ich euch, wie ich Mose versprochen habe“ (Josua 1,3). Gott hatte versprochen, ihnen das Land zu geben, aber das Volk musste es einnehmen und als das Seine in Anspruch nehmen. Das gleiche Prinzip gilt für unsere Vorrechte in Christus Jesus. Gott hat Heilung für uns vorgesehen. Sie gehört uns. Aber wir müssen sie trotzdem im Glauben in Anspruch nehmen, bevor sie wirklich unser ist. Es haben schon manche Christen gesagt: „Wenn Gott will, dass ich geheilt werde, muss er mir einfach die Heilung geben. Gott kennt alle meine Bedürfnisse. Wenn er mich nicht heilt, dann will er wohl nicht, dass ich geheilt werde.“ Wir müssen die Tatsache sehen, dass Gott schon alles getan hat, was für unsere Heilung nötig war. Vor fast 2.000 Jahren gab uns unser Vater Heilung als Teil unserer Erbschaft in Christus. Er wartet jetzt nur darauf, dass wir nehmen, was rechtsmässig uns gehört.Als Jesus ausrief: „Es ist vollbracht“ (Joh. 19,30), meinte er damit, dass das Erlösungswerk in den Augen Gottes vollkommen getan war. Was Gott betrifft, wurden wir geheilt, als Jesus die Wunden an seinem Körper ans Kreuz trug. Der gleiche Gedanke kommt in Matth. 8,17 zum Ausdruck: „Er nahm (Vergangenheit) unsere Gebrechen weg und unsere Krankheit trug (Vergangenheit) er fort“. Und wiederum steht im Wort Gottes geschrieben: „Er hat unsere Sünden an seinem selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; ‘durch seine Runden seid ihr geheilt worden1 “ (1. Petr. 2,24). Der Glaube nimmt, was Gott uns schon angeboten und gegeben hat. Wie wir schon gesehen haben, wurde unsere Heilung durch das Erlösungswerk Christi auf Golgatha erkauft. Und obschon die Verheissungen und Vorsehungen Gottes rechtlich uns gehören, erhalten wir sie nicht automatisch. Wir müssen sie zuerst im Glauben nehmen. Genauso wie wir unsere Wiedergeburt durch einen bewussten Willensakt erlebten, müssen auch Gottes Verheissungen durch einen bewussten Willensakt in Anspruch genommen werden. Es ist wahr, dass Gott alle unsere Bedürfnisse kennt, noch bevor wir ihn bitten, aber wir erhalten nur, was wir speziell in Anspruch nehmen (Matth. 7,7-11; Jak. 4,2).Jesus hat uns gesagt, wie wir die Segnungen erhalten können, die er durch seinen Tod und seine Auferstehung für uns erkauft hat. Nachdem er uns alles, was wir brauchen, versprochen hat, sagte er: „Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet nur, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden“ (Mark. 11,24). Dieser Vers erklärt deutlich, wie das Gebet des Glaubens gebetet werden soll. In kindlichem Glauben sollen wir unsere Bitten in Jesu Namen vor den Vater bringen und einfach glauben, dass wir in dem Moment, in dem wir um etwas bitten, auch die Antwort erhalten haben. Auf die Umstände sollen wir nicht sehen, denn die können sich evtl. erst später ändern. Aber wir haben die Antwort im Moment unseres Gebetes erhalten! Ein Beispiel: In vollem Galopp rannte Karls Pferd über das Feld. Plötzlich stoppte es und warf seinen jungen Reiter mit aller Wucht auf den Boden. Karl saß mit einer gebrochenen Hand und mit verschiedenen gequetschten Rippen am Boden. Da er Mark. 11,24 sehr gut kannte, nahm er seine Heilung im Glauben in Anspruch. Innerhalb von drei Wochen hatte sich die Heilung seiner gebrochenen Hand und seiner gequetschten Rippen vollständig manifestiert. Ist Sehen = Glauben? Viele sagen, dass dem so ist, und glauben nicht, dass sie geheilt sind, bis sie eine Änderung sehen. Diese „Thomasse“ haben Mark. 11,24 so abgeändert: Alles , um was ihr betet oder bittet, wenn ihr etwas seht der fühlt, dann glaubt, dass ihr es empfangen habt.“ Das Gottes lehrt nicht, dass Sehen = Glauben ist; es sagt umgekehrt: Glauben ist Sehen. David sprach aus: „Ach, wenn ich nicht die Zuversicht hätte, die Güte des Herrn zu schauen im Lande der Lebenden … (ich wäre verzagt) “ (Psalm 27,13). Die Frau mit dem Blutfluss glaubte zuerst, und dann fühlte sie in ihrem Körper, dass sie gesund war (Mark. 5,24-34) .Zuerst Glauben und dann Fühlen, das ist die Reihenfolge, die für Heilung gilt und von der Gott nicht abgeht. Christus gibt uns die Autorität, dass wir unser Gebet als er- ,|f| hört ansehen können in dem Moment, wo wir um Heilung bieten. (Das gilt auch, wenn wir um andere Segnungen bitten, die er versprochen hat.) Glaube bedeutet: Wir vertrauen Gott, dass er das schon getan hat, um was wir ihn gebeten haben. Wir glauben, dass es getan ist, nicht weil wir es sehen, sondern weil Gottes Wort uns sagt, dass es getan ist. Das ist Glaube, wenn Gottes Wort unsere einzige Grundlage ist, auf die wir die Erhörung unseres Gebetes bauen. Nach Gottes Wort empfangen wir unsere Heilung erst, wenn wir glauben, dass unsere Bitte um Heilung erhört ist (1. Joh. 5,14-15). Die Manifestation kommt immer erst, nachdem wir glauben. Vielleicht schon im nächsten Augenblick, vielleicht erst nach einer Woche, vielleicht nach einem Monat oder noch später. Wenn wir also unser Gebet beantwortet sehen wollen, müssen wir die Antwort im Glauben annehmen, bevor wir sie sehen. Christen, die ihre Heilung im Augenblick ihres Gebetes nicht annehmen, nur weil sie keine Besserung spüren, sehen oft keine Manifestation ihrer Heilung. Und so beten sie weiter für dasselbe Anliegen in der Hoffnung, dass Gott durch die Wiederholung ihrer Worte bewegt wird. Gott wird aber nicht durch das Wiederholen von Worten bewegt (Matth. 6,7), sondern durch Glauben. Wenn wir anhaltend um Dinge bitten, die Gott uns verheißen hat, glauben wir nicht, dass wir die Antwort schon erhalten haben. Wenn wir wahren biblischen Glauben haben, brauchen wir nur einmal zu bitten, weil wir wissen, dass wir die Antwort schon erhalten haben, als wir darum baten (Mark. 11,24). Manche, die denken, man sollte wiederholt, für die gleiche Sache beten, führen das Gleichnis von der Witwe und dem Richter an (Luk. 18,1-8), um sich zu rechtfertigen. Mit diesem Beispiel lehrte uns Jesus Ausdauer im Gebet. Wir wissen, dass die Wahrheit, die Jesus hier lehrt, nicht im Gegensatz zu dem stehen kann, was er selber über Gebetserhörung sagt: Der Glaube kommt vor der Manifestation.Wenn wir Heilung vom Herrn in Anspruch nehmen und auf die Manifestation warten müssen, sollen wir unsere Ausdauer Gott dadurch zeigen, dass wir ihn an unseren Glauben an die Heilung erinnern. Gott freut sich, wenn er sieht, wie seine Kinder seinem Wort so Glauben schenken, dass sie ihn ständig an ihre Heilung durch Vorhalten seines Wortes erinnern (Jes. 43,26). Es war Ausdauer, was das Herz des ungerechten Richters bewegte. Wieviel mehr wird Ausdauer das Herz unseres liebenden Vaters bewegen!Ein Beispiel: Fünf Jahre lang hatte Margarete für die Heilung ihres grünen Stars gebetet. Als sie dann die Verkündigung über Glaube hörte, entschloss sie sich, ein letztes Mal zu beten und dabei Gott für ihre Heilung zu glauben. Sie betete ein Gebet des Glaubens, dankte und pries Jesus für sein vollendetes Werk. Sie umgab sich mit den Wahrheiten des Glaubens und sah sich sechs Wochen lang widersprechenden Symptomen ihrer Krankheit gegenüber. Dann kam die wunderbare Offenbarung ihrer Heilung; sie ist ganz frei von grünem Star. Einige werden nicht geheilt, weil sie ihren fünf Sinnen mehr glauben als dem Wort Gottes. Gott hat in das Herz eines jeden Gläubigen „das Mass des Glaubens“ (Rom. 12,3) gegeben. Wir können Gott und sein Wort nur durch Glauben verstehen und begreifen. Die Bibel sagt: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (ihm) wohlzugefallen; denn wer .Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird“ (Hebr. 11,6). Die Bibel sagt uns auch, dass wir im Glauben und nicht im Schauen wandeln sollen (2. Kor. 5,7). Die Dinge Gottes können nicht mit den fünf Sinnen erfasst werden. Diejenigen, die nicht bereit sind an ihre Heilung zu glauben, bevor sie etwas sehen oder fühlen, dass sie geheilt sind, haben noch nicht gelernt, was Glaube ist. Die biblische Definition für „Glaube“ finden wir in Hebr. 11 ,1: „Es ist aber der Glaube eine Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“ Glaube ist eine handfeste Zuversicht; er ist eine Wirklichkeit und steht anstelle der Antwort auf unsere Gebete, bis sich das Gebet im sichtbaren Bereich offenbart. Das bedeutet, dass, wenn wir unsere Heilung im Glauben in Anspruch nehmen, unser Glaube anstelle unserer Heilung steht, bis diese offenbar wird.Wenn etwas in einem Spiegel gesehen werden kann, dann existiert es auch in Wirklichkeit. Unser Glaube ist das genaue Siegelbild von dem, was wir bitten. Da ein Spiegelbild die Reflektion der Wirklichkeit ist, ist das, um was wir im Glauben beten, schon unser. Alles, was wir jetzt noch zu tun haben, ist, auf die Offenbarwerdung warten.Laut Hebr. 11,1 ist Glaube auch der Beweis, dass wir das schon haben, um was wir beten, bevor wir es sehen. Wenn wir die Antwort mit unserem natürlichen Auge sehen könnten, wäre kein Glaube nötig. Die Tatsache, dass wir glauben, ist der Beweis dafür, dass das schon existiert, was wir noch nicht sehen. Wenn wir in unserem Herzen glauben, dass wir geheilt sind, bevor wir es sehen (Mark. 11,24), beweist unser Glaube, dass wir haben, worum wir gebetet haben.Es ist auch bemerkenswert, dass Hebr. 11,1 so beginnt: „Es ist aber der Glaube …“ Glaube ist immer „jetzt“ (Gegenwart) Hoffnung setzt alles in die Zukunft, aber Glaube erhält die Antwort in der Gegenwart. Wer darauf wartet, dass Gott ihn vielleicht“ eines Tages“ heilen wird, wird diesen Tag vielleicht nie sehen; denn er übt Hoffnung aus, nicht Glauben.Wir können es uns nicht leisten, unsere Heilung auf einen Tag in der Zukunft hinauszuschieben; denn Gott hat nicht verheissen, irgend jemand „irgendwann“ zu heilen. Er hat uns schon in seinem Wort gesagt, dass wir geheilt wurden, als’ Jesus am Kreuz starb. Der Glaube spricht aus: „Weil wir auf Golgatha geheilt wurden, sind wir jetzt geheilt.“ Wir müssen die Heilung für uns annehmen, wenn wir beten, und glauben, dass wir geheilt sind, noch bevor sich die Umstände ändern. Da unser Glaube der eigentliche Beweis ist, dass wir unsere Heilung haben, können wir sicher sein, dass die Heilung, die wir vom Herrn erbitten, offenbart werden wird.Die Bibel lehrt uns, dass ein Sünder glauben soll, dass er errettet ist, und seine Errettung nur auf den Grund der Verheissung Gottes stellen soll, noch bevor er die Freude der Sündenvergebung fühlt. Die Freude und die Gefühle werden kommen, wenn er nur glaubt und die Gabe der Errettung annimmt.Die gleiche Bibel lehrt uns, dass die Kranken glauben müssen dass sie geheilt sind, ganz gleich, wie sie sich fühlen. Sie müssen allein aufgrund des Wortes Gottes glauben, dass sie gesund sind. Sie werden die Freude der Heilung erfahren, wenn sie sich fest an das Wort Gottes halten und glauben, dass es getan ist.Kein körperliches Gefühl, wie z. B. Schmerz, sollte je ein guter Grund sein, um an der Erfüllung irgendeiner göttliche Verheissung zu zweifeln. Wie töricht wäre es, wenn wir an unserer Erlösung zweifelten, nur weil wir nicht spüren, dass uns vergeben ist! Es ist genauso töricht, an Gottes Verhei-ssungen für Heilung zu zweifeln, nur weil wir noch Schmerz sonst ein unangenehmes Gefühl spüren. ist nun der Unterschied zwischen göttlicher Heilung uns die Bibel lehrt, und der Lehre der Christlichen Wissenschaft ? Die Antwort ist einfach. Die Christliche Wissgnschaft leugnet, dass Jesus ins Fleisch kam und sein Körper Fleisch und Blut war. Diese Auffassung ist antichristlieh. Die Bibel lehrt uns, dass Heilung ein Teil des Erlösungswerkes Christi ist, das er auf Golgatha vollbracht hat. In der Philosophie der Christlichen Wissenschaft gibt es weder Sünde noch Krankheit, und so ist auch keine Erlösung nötig. Wir lehren nicht, dass nur der Geist wirklich ist, nicht aber die Materie, wie manche annehmen; wir sagen nicht, dass es keine Krankheit gibt. Krankheit ist eine krasse Wirklichkeit! Die Bibel versucht nicht, die Tatsache zu verdecken, dass Christen krank sein können. Aber Gott gibt uns die Heilmittel für alle Krankheiten: das Blut Jesu und sein Wort. Wenn wir den Richtlinien des Glaubens folgen, die in Gottes Wort festgelegt sind, und sie in unserem Leben anwenden, werden wir die Erfüllung der Verheissungen erleben.Gott warnt uns davor, auf unsere Umstände zu sehen, wenn wir Heilung für uns in Anspruch nehmen; wir müssen unsere Augen auf ihn und sein Wort gerichtet halten. Die Wellen waren gleich hoch, als Petrus auf dem Wasser wandelte, wie in dem Augenblick, als er zu sinken begann. Solange er die Umstände nicht ansah, konnten sie ihn nicht hindern. Doch in dem Moment, als er von Jesus wegsah und sich auf den Wind und die Wellen konzentrierte, begann er zu sinken. Wenn wir uns mit unseren Umständen und Gefühlen beschäftigen, anstatt uns an sein Wort zu halten, verlieren wir alles, was Gott uns angeboten hat. Wenn wir uns aber an seine Verheissungen halten, wird er uns alles geben, was er uns versprochen hat.Viele erleben den Anfang der Offenbarwerdung ihrer Heilung, aber verlieren sie wieder, weil sie ihre Aufmerksamkeit von Gottes Wort weg auf die Umstände und ihre Gefühle lenken. Nachdem wir den Schritt des Glaubens für Heilung getan haben , müssen wir fest entschlossen sein, unser Augenmerk auf nichts anderes als auf Gott und sein Wort zu richten.e Bibel sagt: „Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige ein Ohr meinen Worten. Lass sie nie aus den Augen, bewahre in im innersten Herzen. Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaftig wird, und seinem ganzen Leib eine Arznei“ Spr. 4, 20-22). Hier werden wir ermahnt, uns mit unseren Gedanken,Augen, Ohren und Herzen ganz mit Gottes Verheissungen zu beschäftigen. Wenn wir das tun, werden wir keine Zeit haben für Unglauben, Furcht und Entmutigung. Und soweit wir diese Verse in die Praxis umsetzen, soweit wird das Wort in unserem ganzen Leib Gesundheit wirken.Am Glauben Abrahams können wir wohl die grösste Lektion über Glauben lernen, „welcher gegen alle Hoffnung auf Hoffnung hin glaubte, damit er der Vater vieler Völker würde nach dem Ausspruch: ‘So soll deine Nachkommenschaft sein.’ Und er war nicht schwach im Glauben, noch zog er seinen schon erstorbenen Leib in Betracht, obschon er fast hundertjährig war, noch den erstorbenen Leib der Sara; an der Verheissung Gottes aber zweifelte er nicht in Unglauben, sondern er wurde stark im Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, was er verheissen habe, das vermöge er auch zu tun“ (Rom. 4,18-21). Abraham ignorierte seinen Verstand, der ihm sagte, dass er fast hundert Jahre alt war, viel zu alt, um noch Vater von Kindern zu werden. Er kannte sein Alter und war sich auch der Unfruchtbarkeit seiner Frau Sara bewusst. Im Natürlichen war die Geburt des Isaak unmöglich. Und doch glaubte Abraham Gott, und er erlebte das Wunder, weil er sich fortwährend an Gottes Verheissung hielt.Wenn wir uns mit unseren Krankheitserscheinungen beschäftigen, anstatt mit Gottes Wort, zweifeln wir an der Treue Gottes. „Die an nichtige Götzen sich halten, verlassen ihn, ihre Zuflucht“ (Jona 2,9). Unser himmlischer Vater weigert sich nie, seinen Kindern gnädig zu sein, aber viele Christen lehnen seine Gnade ab, indem sie auf ihre Symptome schauen. Die Symptome sind zwar eine Wirklichkeit, wenn sie aber Gottes Wort widersprechen und uns sagen, dass wir nicht geheilt sind, können wir sie als „lügnerische Nichtigkeiten“ beiseite legen. Wiederum ein Beispiel: Der junge Jim war Verteidiger in einer Oberschul – Fußballmannschaft. Er wurde während eines Übungsspieles heftig angegriffen, und sein Knie sprang aus dem Gelenk. Währen der auf dem Boden lag, schrieen die Trainer nach einem Krankenwagen. Jim hatte schon vor einem Jahr die gleiche Verletzung gehabt, und die Ärzte hatten ihm geraten, sich operieren zu lassen. Jim hatte jedoch die Botschaft über göttliche Heilung gehört und gelernt, nicht auf die Umstände zu sehen. Er sagte den Trainern, dass sie ihn alleine lassen sollten, es ginge ihm gleich wieder gut. Er fing an, im Geist zu beten und zitierte wiederholt 1. Per. 2,24. In weniger als einer Minute war sein Knie wieder eingerenkt, und er konnte am selben Abend wieder springen.Unsere fünf Sinne bestimmen den natürlichen Menschen in der natürlichen Welt, aber um Segnungen von Gott zu empfangen, muss der Glaube den geistlichen Menschen bestimmen. Wir können annehmen, was unsere Sinne uns sagen, solange sie nicht Gottes Wort widersprechen. Wenn sie aber nicht mit dem Wort übereinstimmen, müssen wir sie ignorieren und aufgrund des Wortes Gottes handeln“!Wir sind immer sicher, wenn wir Gott vertrauen, ganz gleich, wie sehr sich uns entgegengesetzte Symptome aufdrängen mögen. Was Gott sagt, ist immer wahr. „Vielmehr aber muss Gott wahrhaft sein, jeder Mensch aber ein Lügner“ (Rom. 3,4). Körperliche Empfindungen sind eine Lüge, wenn sie nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.Glaube ist das Vernünftigste, was es im Universum gibt; denn er ist auf die grössten Tatsachen und Wahrheiten gegründet. Der Glaube sieht die Verheissungen Gottes und seine Treue, die beide sicherer sind als die Grundlagen der Welt. Der Glaube sieht, dass Heilung, die am Kreuz vollbracht wurde, jetzt schon uns gehört. Der Glaube reagiert auf die Worte „durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr. 2,24) und handelt danach. Glauben heisst, allein Gott vertrauen.Ein viel grösserer Segen als die Heilung selber ist die Beantwortung des Gebets. Das Gebet des Glaubens kann für jede Not angewandt werden. Es ist ein grosser Fehler zu glauben, dass etwas nicht existiert, nur weil es mit dem natürlichen Auge nicht gesehen werden kann. Wieviele von uns glauben, dass unsere Namen im Buch des Lebens geschrieben sind? Doch wer von uns hat das Buch je gesehen? Viele glauben, dass es einen Himmel gibt. Doch wieviele haben ihn je gesehen? Dasselbe trifft auf göttliche Heilung zu. Die grossen Wahrheiten Gottes sind heute noch genauso wahr wie früher. wir können glauben, dass wir geheilt sind, weil sein Wort wahr ist, denn Jes. 53,4-5, Matth. 8,17 und 1. Petr. 2,24 sind nicht nur Verheissungen, sondern Tatsachen. BekennenDer vierte Schritt, um Heilung zu erhalten, ist, dass wir mit Freimut bekennen, was wir im Glauben für uns in Anspruch genommen haben. Viele wissen nicht, was bekennen heisst. Das griechische Wort, das als „bekennen“ übersetzt wird, heisst wörtlich „damit übereinstimmen“ oder „die gleiche Sprache sprechen“. Deshalb ist Bekennen ein Wiederholen mit unseren Lippen, was Gott über Vergebung ,Heilung und alles andere, was in unsere Erlösung eingeschlossen ist, schon gesagt hat. Die meisten Christen sind sich der Wichtigkeit des Bekennt* nisses nicht bewusst. Laut Hebr. 3,1 wird das Christentum das „Bekenntnis“ genannt. Der christliche Glaube ist mehr als nur etwas, was wir glauben. Der Apostel Paulus sagt: „Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber bekennt man zur Seligkeit“ (Rom. 10,9-10). Das Bekenntnis wird zur Errettung gemacht. Errettung kommt erst, wenn ein Bekenntnis aufgrund des Wortes Gottes abgelegt ist. Das Wort „Errettung“ bedeutet im Griechischen Befreiung, Erhaltung, Ganzheit, Heilung und Gesundheit. Laut Rom. 10,10 ist das Bekenntnis eine Methode, durch die wir das erhalten, für was wir glauben. Wenn wir deshalb die Heilung erwarten, für die wir glauben, müssen wir bekennen (mit unserem Munde aussprechen), dass wir geheilt sind (1. Petr. 2,24) . Dazu ein Beispiel: Sandy und ihr Mann liebten Kinder, und obwohl der Herr sie schon mit zwei gesegnet hatte, wollten sie noch mindestens eins mehr. Die Ärzte sagten zwar, dass es für Sandy infolge einer unheilbaren Krankheit ihrer Eierstöcke innerhalb eines Jahres unmöglich sein werde, noch mehr Kinder zu bekommen. Sie hatte nur wenig von der Lehre über Glauben gehört. Aber mit dem wenigen, das sie wusste, bekannte sie ihre Heilung im Glauben vor denen, die“" sie traf. Inzwischen hat Sandy einen kleinen Jungen. Wenn unser Bekenntnis mit Gottes Wort übereinstimmt, werden wir erhalten, was er versprochen hat. Wenn unser Bekenntnis nicht mit dem übereinstimmt, was die Schrift sagt, werden die Verheissungen zunichte gemacht, und wir werden nichts erhalten von dem, was Gott für uns bereitet hat! Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass wir geistlich nie über dem Niveau unseres Bekenntnisses sind; denn gewöhnlich laufen unsere Umstände mit unserem Bekenntnis parallel1 Es bedarf nur eines Bekenntnisses, das im Einklang mit Gottes Wort ist, und wir werden Sieg und Segen erfahren. Eine Zustimmung, dass wir krank und geschlagen sind, wird uns Niederlage bringen; denn „Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge; wer sie im Zaun hält, geniesst ihre Frucht“ (Spr. 18,21). Salomo wusste, dass ein negatives BekenntnisKrankheit, Niederlage und Tod bringen würde. Darum sagt er auch: „… du bist gebunden durch deine Worte und gefangen in der Rede deines Mundes“ (Spr. 6,2). Ein Beispiel dazu: Einer Bekannten, die von Arthritis geheilt worden war, wurde gesagt, wie gut sie aussehe. Sie antwortete: „O ich komme mir vor wie eine alte Frau!“ Sofort wurde sie durch ihre Worte gefangen, und die Symptome von Arthritis kamen zurück. Nun musste sie von neuem dem Teufel widerstehen und Gott für die Befreiung von ihren Schmerzen glauben. Die Kinder Israel wurden durch ihre Worte gefangen, als sie ständig jammerten und sich beklagten, dass sie in der Wüste sterben würden. (Lies 4. Mose 13 und 14.) Weil sie glaubten und bekannten, dass sie sterben würden, bevor sie ihr Erbe erhalten würden, sagte Gott: „So wahr ich lebe, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren geredet habt: Hier in der Wüste sollen eure Leiber zerfallen, und zwar alle von euch, die gemustert worden sind, die ganze Zahl, von zwanzig Jahren an und darüber, weil ihr wider mich gemurrt habt. Ihr sollt nicht in das Land kommen, das ich euch zum Wohnsitz geben wollte, wie ich geschworen habe, keiner ausser Kaleb, dem Sohne Jephunnes, und Josua, dem Sohne Nuns“ (4. Mose 14,28-30). Alle Erwachsenen, die bekannt hatten, dass sie in der Wüste sterben würden, erhielten die Frucht ihrer Lippen. Josua und Kaleb dagegen nahmen das Land ein, das Gott ihnen versprochen hatte, weil sie beständig den Sieg proklamierten. Wir müssen positiv reden über unsere Heilung, ganz gleich, was unsere Gefühle und Symptome auszudrücken scheinen; denn Satans Macht, uns anzugreifen, hängt eng mit unserem Bekenntnis zusammen. Wenn wir Krankheit bekennen, weil die Symptome noch da sind, werden wir krank bleiben; denn „Krankheit bekannt, ist Krankheit erlangt“.Manche sagen, es wäre eine Lüge zu sagen, dass wir geheilt sind, wenn noch Schmerzen und Symptome der Krankheit da sind, nachdem wir unsere Heilung in Anspruch genommen haben. Aber wenn wir das bekennen, was Gott über unsere Situation sagt, können wir sicher sein, dass wir die Wahrheit sagen. Wenn Gottes Wort sagt, dass wir durch Jesu Wunden geheilt wurden, wäre es töricht, etwas anderes zu bekennen. Wenn wir trotz negativer Umstände Heilung bekennen, sind wir Gottes Aufforderung gehorsam, zu glauben, dass er unsere Bitten gehört und beantwortet hat in dem Moment, in dem wir für gebetet haben (Mark. 11,24; 1. Joh. 5,14-15).„Wieder andere meinen, positives Bekennen sei Beeinflussungdes Seelischen. Aber es ist nicht Beeinflussung des Seelischen, sondern ein Bekenntnis von Gottes Wort, in dem Macht liegt. Beeinflussung des Seelischen oder ein Abstreiten, dass Krankheit Wirklichkeit ist, wird niemand heilen oder am Leben erhalten. Auf der anderen Seite wird ein positives Bekenntnis des Glaubens, das sich auf Verheissungen „des Wortes Gottes stützt, Heilung, Gesundheit und Sieg bringen. Eine Frau, die Krebs hatte, besuchte unsere Versammlungen. Es wurde gesagt, dass sie nur noch sechs Monate zu leben hätte. Nachdem sie die Botschaft über das Gebet des Glaubens gehört hatte, kam sie nach vorne, um geheilt zu werden. Nach dem Gebet verließ sie die Versammlung mit dem Bekenntnis, dass sie geheilt worden war. Als sie das nächste Mal von ihrem Arzt untersucht wurde, konnte er keine Spur von Krebs finden. Die Bibel lehrt uns, dass Krankheit und Gesundheit in direktem Zusammenhang mit unserem Bekenntnis stehen. Wenn wir gesund sein wollen, müssen wir drei Dinge beachten:1. Was sagt Gott über unsere Krankheit (Matth. 8,17)?2. Was sagt Satan über unseren Zustand („dir geht es nicht gut, du wirst sterben“)?3. Was bekennen wir über unseren Zustand?Wir haben es jetzt in der Hand, was aus unserer Krankheit wird; denn wir haben die Wahl, entweder mit Satan oder mit Gott übereinzustimmen.Nachdem eine Frau eine Botschaft über positives Bekenntnis gehört hatte, bekannte sie, dass sie von Taubheit und Rheumatismus geheilt werden würde. Als mit ihr unter Handauflegung gebetet worden war, wurde sofort ihr Ohr geöffnet, und alle Symptome des Rheumatismus verließen ihren Körper.Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt uns, dass Jesus der Hohepriester unseres Bekenntnisses ist (Hebr. 3,1). Wir wissen auch anhand von Offb. 12,10, dass Satan der Beschuldiger der Brüder ist. Während Jesus für uns bei seinem Vater Fürbitte tut, klagt uns Satan vor ihm an. In Offb. 12, 11 steht aber auch, dass wir Satan durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses überwinden können. Jesus bringt sein Blut und unser Zeugnis vor den Vater, um Satan zu besiegen. Immer, wenn wir Sieg und Heilung bekennen, bringt Jesus dieses Bekenntnis vor den Vater als Beweis, dass wir seinem Wort glauben. Wenn wir dagegen Krankheit und Niederlage bekennen, ist Satan schnell dabei, dies gegen uns vorzubringen, indem er dem Vater sagt, dass wir nicht wirklich glauben, dass sein Wort wahr ist. Nur ein positives Bekenntnis des Wortes Gottes kann positive Auswirkungen haben. Frau hatte dreißig Jahre lang gestottert. Nun kam sie und bekannte, dass sie geheilt würde, sobald für sie gebetet würde. Durch das Bekenntnis ihres Glaubens hörte das Stottern sofort auf, und sie sprach normal.Wenn dein Bekenntnis (was du sagst) mit dem Worte Gottes übereinstimmt, wirst du Heilung erfahren. Jesus sagt: „Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird es zuteil werden“ (Mark. 11,23).Bekenne mit deinem Munde, dass du geheilt bist, und du wirst erhalten, was du sagst!Im Glauben handelnDer fünfte Schritt, um Heilung von Christus zu erhalten, ist, dass wir ihn für die Heilung preisen, wenn wir nach seinem Wort handeln.Wenn der Glaube wirkungsvoll sein soll, muss unser Handeln mit dem übereinstimmen, was wir glauben. Dazu ein Beispiel: Jeff hatte, als er aufwuchs, dreimal eine Leberentzündung gehabt. Seine Leber war voll Narben und funktionierte fast nicht mehr. Sie konnte es kaum verkraften, wenn er Fleisch aß; und jede körperliche Bewegung, sogar gehen, verursachte große Schmerzen.Als Jeff die Botschaft über Glauben gehört hatte, entschloss er sich, nach seinem Glauben zu handeln, weil er wusste, dass Gott ihn durch Jesus Christus geheilt hatte. Eines Tages, als das Wetter so schlecht war, dass man nur 2u Fuß gehen konnte, hatte Jeff einen Anfall von besonders starken Schmerzen. Er hätte leicht zu Hause bleiben und anstelle der Schmerzen das Wetter als Entschuldigung neh-men können; aber Gott sagte: Geh! er ging, wurden die Schmerzen schlimmer. Aber er freute sich trotz seiner Gefühle, denn er wusste, dass die Bibel ihm Gottes heilende Kraft versicherte. Weil er nach seinem Glauben handelte, war dies der letzte Tag, an dem er Schmerzen hatte. Wenn wir glauben, dass Gott unsere Bitten erhört hat, und Wenn wir glauben, dass wir die Heilung, um die wir baten, erhalten haben, werden wir ihn automatisch dafür preisen und ihm danken wollen. In Rom. 4,2O lesen wir, dass Abraham „Gott die Ehre“ gab die Erfüllung seiner Verheissung, noch lange bevor die Antwort (Isaak) kam. Er war „völlig überzeugt: was Gott verheissen habe, das vermöge er auch zu tun“ (Vers 21). Deshalb konnte er Gott für die Antwort preisen, bevor er sie je offenbart sah. Josua und die Kinder Israel erhoben ein Feldgeschrei und priesen Gott auf diese Weise, dass er Jericho in ihre Hand gegeben hatte, während die Mauern noch standen (Josua 6). Sie glaubten Gottes Verheissungen, dankten ihm dafür und handelten im Glauben, indem sie im Gehorsam zu Gott um die Stadt marschierten. Während sie marschierten und den Herrn priesen, fielen die Mauern, und sie erhielten den Sieg.Es war schon immer Gottes Plan für uns, dass wir ihn im voraus im Glauben preisen und ihm danken für alle Segnungen, die wir für uns in Anspruch nehmen wollen. In Hebr. 13,15 wird uns gesagt, dass wir im voraus „Dankopfer“ bringen sollen für den Segen, den Gott verheissen hat. Anstatt auf den „Vater der Lüge“ zu hören, müssen wir ihn zwingen, auf uns zu hören, indem wir Gott für die verheissene Heilung preisen.Wer wirklich glaubt, freut sich an den Verheissungen Gottes genauso wie an der Manifestation selbst. Dies bedeutet, dass wir so von der Wahrheit der Verheissungen Gottes überzeugt sind, dass wir ihn für ihre Erfüllung preisen und danach handeln, noch bevor sie offenbart werden.Wir mögen alle anderen Glaubensschritte, die in diesem Buch aufgezeichnet sind, gehen; aber wenn wir ihn nach unserem Gebet nicht für die Antwort preisen und danach handeln, nützt uns unser Glaube gar nichts. Jakobus sagte: „Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, aber keine Werke hat? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester zu wenig Kleidung hat und an der täglichen Nahrung Mangel leidet, und jemand von euch zu ihnen sagt: Gehet hin in Frieden; kleidet euch warm und esset euch satt! – ihr gebt ihnen aber nicht, was für den Leib nötig ist, was hilft das? So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, in sich selber tot. Vielmehr soll man sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich will dir aus meinen Werken den Glauben zeigen“ (Jak. 2,14-18). viele Christen sagen die ganze Zeit, dass sie an Gottes Wort Glauben, und sterben doch vorzeitig. Ihr Glaube war nie von Werken oder entsprechenden Glaubenshandlungen gefolgt. Sie bezeugten ihren Glauben an Gottes Wort, aber sie handelten nicht danach.Glauben heisst, nach Gottes Wort handeln. Oft bleiben Leute im Bett und sprechen über ihren Glauben, aber sie trauen sich nicht, im Glauben aufzustehen, nach dem Wort Gottes zu handeln und ihre Heilung in Anspruch zu nehmen. Ihr Glaube mag groß sein, aber er nützt ihnen nichts, wenn sie nicht die entsprechenden Handlungen folgen lassen. Zwölf Jahre konnte eine junge Frau nicht ohne Krücken gehen. Sie besuchte eines unserer Seminare und hörte die Botschaft „Wahrer Glaube in Aktion“. Sie glaubte und handelte nach dem Wort Gottes und ließ ihre Krücken nach dem Gebet liegen. Dadurch, dass sie im Glauben handelte, wurde sie sofort geheilt und verliess die Versammlung ohne Krücken.Durch die ganze Bibel sehen wir, dass Männer und Frauen des Glaubens Männer und Frauen des Handelns waren. Diejenigen, die Gottes Wort glaubten, waren die, die nach Gottes Wort handelten. Lukas gibt uns einen Bericht von Petrus Schwiegermutter, die mit einem Fieber krank im Bett lag (Luk. 4, 38-39). Er erzählt uns, dass Jesus „das Fieber bedrohte“, während Markus sagt, dass „er ihre Hand nahm und sie aufrichtete“ (Mark. 1,31). Hier finden wir eine perfekte Illustration von wahrem Glauben mit Handlung: Jesus bedrohte das Fieber; er half ihr, aufzustehen und nach ihrem Glauben zu handeln, und dann verliess sie das Fieber. Als die vier Männer den lahmen Mann brachten (Mark. 2, 1-12), „sah“ Jesus ihren Glauben, so berichtet uns die Bibel. Glaube an sich ist nicht sichtbar. Was Jesus sah, war ihr Handeln im Glauben. Dann sagte Jesus zu dem Lahmen: „Steh auf, hebe dein Bett auf und geh in dein Haus“ (Vers 11). Der Mann glaubte dem gesprochenen Wort Jesu und handelte danach. Sein Handeln bewies seinen Glauben, denn Markus sagt: „Und er stand auf, hob alsbald sein Bett auf und ging vor aller Augen hinaus, so dass sie alle erstaunt waren, Gott priesen und sagten: Solches haben wir noch nie gesehen“ (Vers 12).Ein anderes Mal befahl Jesus dem Mann mit der verkrüppelten Hand: „Strecke deine Hand aus!“ Der Mann versuchte nicht zu erklären, dass seine Hand verkrüppelt war und er sie deshalb nicht ausstrecken konnte. Er glaubte vielmehr, dass Jesu Wort reichte, um danach zu handeln, und „er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt“ (Mark. 3,5).Der Versuch des Mannes, seine Hand auszustrecken, machte seine Heilung möglich. Indem wir Gott für das Unmögliche vertrauen, begegnet er uns mit übernatürlicher Macht, und unsere Wünsche werden erfüllt werden, ganz unabhängig von natürlichen Gesetzen.Jesus sagte zu dem Kranken am Teich Bethesda: „Steh auf,nimm dein Bett und wandle“ (Joh. 5,8). Der Mann glaubte dem Wort Jesu und handelte sofort nach seinem Glauben. Und als er dies tat, wurde er auf wunderbare Weise geheilt und wiederhergestellt. Viele handeln nach dem Wort des Arztes, wenn er ihnen sagt, alle vier Stunden zwei Tabletten zu nehmen, ohne zu wissen, was die Tabletten enthalten. Sie glauben ihm und handeln nach seinem Wort und wissen, dass sie gesund werden, auch wenn sie sich noch krank fühlen. Wieviel mehr sollte jeder von uns, die wir glauben, nach dem Wort unseres himmlischen Vaters handeln, der sagte: „Er hat unsere Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; ‘durch seine Wunden seid ihr geheilt worden’ “ (1. Petr. 2,24). Steh auf von deinem Krankenbett und danke Gott für deine Heilung. Tu, was du normalerweise nicht tun würdest; handle, als ob du geheilt wärst. Wenn du so nach seinem Wort handelst, wird er in deinem Leben wirken. Gott sagt: „Sondern ich, der Herr, werde reden! Was ich rede, das wird geschehen, es wird sich nicht mehr hinausziehen … Ja, in euren Tagen, du widerspenstiges Geschlecht, werde ich ein Wort reden und es auch ausführen, spricht Gott, der Herr“ (Hes. 12,25).Göttliche Heilung und medizinische WissenschaftViele Christen meinen, dass sie grossen Glauben haben, beweisen aber durch ihre Handlungen gerade das Gegenteil. Wenn wir die Heilung unseres Leibes in Anspruch nehmen und dann weiterhin Medizin einnehmen, wird der Glaube nicht von entsprechenden Handlungen begleitet. Jeder, der geheilt werden möchte, sollte sich darüber im klaren sein, bevor er mit sich beten lässt. Wenn wir glauben, dass Gott sein Versprechen hält, brauchen wir keine Medizin für den Fall nehmen, dass Gott uns ‘nicht heilt’! Wenn wir meinen, wir brauchen noch etwas anderes neben Glauben an Gottes Wort, dann glauben wir nicht an Heilung von Gott. Wahrer Glaube allein ist genug; er ersetzt Medizin oder irgendein anderes Mittel zur Heilung. Wenn wir glauben, dass Gott nicht lügen kann (4. Mose 23,19), und dass er sein Wort halten und uns heilen wird, wird uns unser Glaube gesund machen, und wirbrauchen keine anderen Hilfsmittel (Matth. 21,22).Eine Hausfrau, die jeden Tag eine bestimmte Menge Schilddrüsenmedizin nahm, hörte die Botschaft des Glaubens und glaubte für ihre Heilung. Um ihren Glauben zu beweisen, warf sie die Medizin weg, und innerhalb einer kurzen Zeit war sie ganz geheilt. Manche fragen: „Hat Gott uns nicht alle diese Hilfsmittel gegeben?“ und „Will er nicht, dass wir Gebrauch davon machen?“ oder „Ist es nicht überheblich von uns zu erwarten, dass Gott etwas für uns tut, bevor wir nicht alles Mögliche für uns selber getan haben?“ Nirgends hat Gott in der Bibel Medizin verschrieben. Wir haben kein Recht, aufgrund der Bibel zu sagen, dass Medizin die normale Methode ist, wie Gott sein Volk heilt. Manche gehen sogar so weit und sagen, dass die medizinische Wissenschaft Gottes Weg ist, um sein Volk zu heilen, und dass er den Menschen befähigt hat, Heilmittel zu entdecken, so dass auch die Christen davon profitieren können. Es ist aber eine bestehende Tatsache, dass in der ganzen Geschichte der Patriarchen die medizinischen Heilmittel nicht erwähnt sind. Dafür hat Gott versprochen, dass er es nicht zulassen würde, dass irgendeine Krankheit, die die Ägypter befiel, das Volk Israel befallen würde, denn er war der Herr, der sein Volk heilte. Das Auffallendste über die Einstellung der Bibel zu menschlichen Heilmethoden ist, dass diese durch die ganze Bibel hindurch vollständig ignoriert werden. In Anbetracht dessen, dass die medizinische Wissenschaft in den Zeiten der Bibel schon weit entwickelt war, scheint dieses Schweigen am besten die Haltung Gottes gegenüber der Medizin anzuzeigen. Wenn Gott gewollt hätte, dass sein Volk sich menschlichen Heilmethoden anvertraute, hätte er Mose gesagt, dass er die Kinder Israel in den Wissenschaften der Ägypter unterrichten sollte, anstatt sie immer auf ihn als ihren Arzt hinzuweisen. In den Anweisungen, die im 3. Buch Mose aufgezeichnet sind, wo alle Aspekte des menschlichen Lebens erwähnt werden, einschließlich des Aussatzes, wird nirgends ein Arzt oder der Gebrauch von Medizin erwähnt. Erst nach der Zeit Salottos finden wir zum ersten Mal einen Fall, wo medizinische Behandlung gebraucht wurde (2. Chron. 16,12-13), und der Patient starb, weil er sein Vertrauen nicht in den lebendigen Gott gesetzt hatte. Über Hiskias Feigenpflaster (2. Kon. 20,1-7). wird uns von Bibellehrern gesagt, dass er von einem Karbunkel oder Fu-runkel befallen war, der tief in seinem Körper saß. Damals war es üblich, eiternde Geschwüre durch Auflegen von feuchten Pflastern zu reinigen. Aber der Befehl, ein Pflaster von gekochten Feigen auf das Geschwür zu legen, war eher eine Probe von Hiskias Gehorsam, genauso wie Naemann gesagt wurde, sich siebenmal im Jordan unterzutauchen, um geheilt zu werden, als das Feigenpflaster als Heilmittel anzusehen. Der Arzt LukasAndere sagen: „Sogar Paulus hatte seinen privaten Arzt, Doktor Lukas, der mit ihm reiste, um über seine Gesundheit zu wachen.“ Es ist wahr, dass Lukas ein ausgebildeter Arzt war (Kol. 4,14); aber wir lesen nirgends in der Schrift, dass Lukas je Paulus oder irgendeinen anderen Kranken behandelte. Sie heilten vielmehr Kranke mit der Macht, die Christus versprochen hatte (Mark. 16,18). Als Autor des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte erzählt Lukas viele Wunderheilungen und Befreiungen. Es ist bezeichnend, dass der Arzt Lukas nirgends medizinische Hilfe erwähnt, um der wunderwirkenden Macht des allmächtigen Gottes nachzuhelfen.Es ist wahr, dass Ärzte viel menschliches Leid behoben haben, und wir sind dankbar dafür. Es werden immer genug kranke Menschen da sein, die die heilende Macht Gottes nicht kennen, um alle Ärzte beschäftigt zu halten und somit ihre Existenz in der Welt zu rechtfertigen. Lasst uns jedoch als Gläubige bei dem grossen Arzt Hilfe und Heilung für Krankheit suchen, so dass unsere Körper gesund und stark sind zu Gottes Ehre. Der Wein des TimotheusManche wiederum zitieren 1. Tim. 5,23, um alle mögliche Medizin und Heilmittel zu rechtfertigen. Paulus sagte zu Timotheus: „Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern genieße ein wenig Wein um deines Magens und deines häufigen Unwohlseins willen!“ Als erfahrener Missionar unterrichtete Paulus den jungen Timotheus, nicht das verseuchte Wasser zu trinken, das es in den Gegenden gab, wo er seinen Dienst tat. Noch heute ist das meiste Wasser dieser Gegenden nicht trinkbar. So sollte der Rat des Paulus helfen, dass Timotheus frei von Magenbeschwerden und Durchfall war. Timotheus hätte Gott versucht, wenn er das Wasser getrunken hätte, während es Wein gab. Wir wissen, dass Gott Menschen soweit segnet, wie sie es ihm erlauben. Er begegnet ihnen da, wo sie sind. Wir wissen aber auch, dass die Bibel aussagt, dass der Herr selber der seines Volkes ist und dass er seine Ehre mit niemandem teilt- Wenn die Medizin Gottes Weg wäre, um unsere körperlichen Mängel zu beheben, wäre sie nicht so unzuverlässig und mit so vielen widersprüchlichen Auffassungen. Wir sagen nicht, dass der medizinische Beruf sündig oder falsch ist, wir sagen vielmehr, dass es für den vertrauenden und gehorsamen Diener Gottes einen besseren Weg gibt. Die Bibel lehrt, dass alle Krankheiten von Gott beseitigt werden, wenn im Namen Jesu das Gebet des Glaubens gesprochen wird.Da Gott gesagt hat: „Ich bin der Herr, der dich heilt!“, lasst uns auch danach handeln. Anstatt über unsere Beschwerden und Schmerzen zu jammern, lasst uns Gott bei seinem Wort nehmen und sehen, dass sein Wort wahr ist.Ein junger Diabetiker in einer unserer Versammlungen warf sein Insulin weg, nachdem er das Wort des Glaubens gehört hatte, weil er wusste, dass Jesus ihn auf Golgatha geheilt hat. Nachdem er eine Woche lang seinen Glauben übte und sich weigerte, die Umstände anzusehen, war seine Heilung offenbar. Dieser junge Mann ist ein lebendiges Zeugnis, dass Gott über seinem Wort wacht, es auszuführen (Jer. 1,12). Je mehr wir nach dem Worte Gottes handeln, desto fester wird unser Glaube. Lasst uns deshalb „Täter des Wortes sein und nicht nur Hörer“ (Jak. 1,22). Es mag jemand fragen: „Wie kann ein Mensch diesen Glauben ausüben für Dinge wie Taubheit, Blindheit oder bei den Krankheiten, die nichts mit den Bewegungen des Körpers zu tun haben?“ Wir müssen verstehen, dass der Akt des Glaubens nicht nur ein physischer Akt ist, sondern ein Akt des Herzens und des Verstandes. Wenn wir so unseren Glauben ausüben, heißt das nicht nur, dass wir im Glauben handeln, sondern auch im Glauben sprechen und denken. Dies wiederum wird all die Dinge offenbar machen, die der Glaube gemäss den Verheissungen Gottes annimmt. Jesus sagte zu dem blinden Mann: „Geh hin, wasche dich im Teich Siloah“ (Joh. 9,7)! Dieser Befehl gab dem Mann eine Gelegenheit, seinen Glauben mit Herz, Verstand und Körper auszuüben. Das gleiche geschah mit den zehn Aussätzigen (Luk. 17,11-19). In jedem Fall verließen sie sich auf die Worte Christi und gingen hin und glaubten, dass sie geheilt waren, bevor sie es mit ihren Augen sehen konnten. Lasst uns nie ängstlich sein, Gott zu glauben und nach seinem Wort zu handeln. Lasst uns daran denken, was Jesus zu dem Vater des Mädchens sagte, aas von den Skeptikern als tot erklärt wurde: „Fürchte dich nicht, glaube nur“(Mark. 5,36). Ausharren im GlaubenEs ist möglich, auch wenn wir im Glauben handeln, dass die Krankheitserscheinungen nicht sofort verschwinden. Deshalb müssen wir zuallererst aufhören, uns über unseren Körper Sorgen zu machen. Wenn wir unseren Körper dem Herrn hingelegt haben, können wir froh und ruhig sein; denn er ist verantwortlich für jeden Fall, der ihm hingelegt worden ist. Jedes ungute Gefühl sollte als Aufforderung angesehen werden, nicht unseren Körper zu beachten, sondern die Verheissungen des Herrn. Wieviel besser ist es, mit Gott Gemeinschaft zu haben und sich an seiner Treue zu freuen, als mit Symptomen beschäftigt zu sein.Zweitens müssen wir darüber wachen, was wir sagen; denn Satan wird versuchen, uns dazu zu bringen, dass wir über unsere Gefühle und Symptome sprechen, anstatt über unseren Glauben an Gottes Verheissungen. Wenn wir einmal bekannt haben, dass wir geheilt sind, müssen wir uns weigern, auch nur ein Wort von unserem positiven Bekenntnis zurückzunehmen, ganz gleich, wie lange wir auf die Offenbarung unserer Antwort warten müssen! In Hebr. 1O,23 wird uns gesagt: „Lasset uns das Bekenntnis der guten Hoffnung festhalten ohne Wanken (denn treu ist der, welcher die Verheissungen gegeben hat)!“ Wir müssen ständig unseren Glauben an die Verheissungen der Heilung bekennen, bis die Heilung offenbar ist.Viele nehmen diese Verheissungen im Glauben für sich in Anspruch, aber wenn die Heilung nicht sofort oder bald nachher offenbart wird, fangen sie an zu wanken und zu zweifeln und geben ihr Bekenntnis des Glaubens auf. Als Resultat erhalten sie nichts vom Herrn. Pamela, die Frau des Autors, erzählt folgende Begebenheit: „Bevor wir davon wussten, dass wir den Schutz Gottes in Anspruch nehmen können, waren meine zwei Schwestern und ich in einen schweren Autounfall verwickelt. Wir wurden sofort ins Krankenhaus gebracht. Becky war nicht schwer verletzt, aber Kathy hatte einen verstauchten Fuß und eine tiefe Schnittwunde, die genäht werden sollte. Nachdem sie nicht behandelt werden wollten, wurden meine Schwestern vom Krankenhaus entlassen.Der Arzt untersuchte mich und stellte einen schwer zertrümmerten Ellenbogen und tiefe Schnittwunden in meinem Gesicht fest. Er erklärte mir. dass ich operiert werden und einen Nagel in meinen Ellenbogen haben müsste, wenn ich je hoffen wollte, meinen Arm wieder normal bewegen zu können. Auch sagte er, dass ohne Operation mein Arm hinter meinen Rücken gezogen und unbrauchbar werden würde. hatten als Familie schon ein oder zwei Jahre vorher des Treue zu seinen Verheissungen der Heilung erfahren. Deshalb war meine erste Reaktion, Gott ganz für die Heilung von meinem Gesicht und meinem Arm zu vertrauen.Am nächsten Tag verließ ich das Krankenhaus ohne Operation, Selbst ohne Gipsverband an meinem Arm. Ich hielt mich an (den Verheissungen Gottes fest, die mir sagten, dass Jesus nicht nur für meine Krankheiten und Schmerzen gestorben war, sondern dass ich diese Verheissungen auch erfahren konnte, wenn ich ihn im Glauben darum bat.Nach Markus 11,24 wusste ich, dass ich glauben sollte, dass ich meine Heilung erhalten hatte, sobald ich betete, ganz gleich, wie die Umstände und Symptome aussehen würden. Mein Arm war so dick wie die Oberschenkel, und die eine Gesichtshälfte war fast doppelt so dick wie die andere. Ich wusste, dass ich auf Gottes Wort und seine Verheissungen sehen musste und nicht auf diese negativen Umstände.Eine wunderbare Offenbarung meiner Heilung war, dass ich keine Schmerzen hatte. Ich habe wirklich die Verheissung erlebt, dass Jesus meine Schmerzen auf Golgatha getragen hat (Jes. 53,4). Denn vom ersten Tag an hatte ich keine Schmerzen, wenn ich meinen Arm bewegte!Als ich Jesus für meine Heilung dankte und nach meinem Glauben handelte, indem ich anfing, Briefe zu schreiben und Klavier zu spielen, offenbarte der Herr weiterhin meine Heilung. Innerhalb zwei Wochen nach dem Unfall konnte ich wieder zur Arbeit gehen, maschinenschreiben und alle andere Büroarbeit erledigen. Aber ohne Hilfe konnte ich meinen Arm noch nicht höher als bis zur Taille heben. Eines Abends, als ich von der Arbeit kam, sass ich am Esstisch und sagte zu meinem Vater: ‘Ich weiss, dass ich geheilt wurde, als ich betete, aber kann ich irgend etwas tun, dass auch der Rest der Heilung schneller offenbar wird?’ Er sagte, dass ich recht hätte, dass ich meine Heilung erhielt, als ich betete, aber der Zeitpunkt des Offenbarwerdens sei in Gottes Händen. In dem Moment, als er diese Worte aussprach, konnte ich meinen Arm ganz hoch strecken, und seither hatte ich nie mehr Schwierigkeiten, ihn hochzuhalten. Das Offenbarwerden kam s° plötzlich, dass ich keine Zweifel hatte, dass der Herr mir Zeigen wollte, dass er alles fest in der Hand hatte.Heilung meines Armes wurde ganz manifestiert, und mein Gesicht weist keinerlei Narben auf.“er Herr steht zu seinem Wort und wird es in unserem Leben Zur Auswirkung bringen, wenn wir an seinen Verheissungenfesthalten, bis die Antwort sichtbar ist.Oft, nachdem wir Heilung für uns nach dem Wort Gottes in Anspruch genommen haben, wird Satan unseren Entschluss auf die Probe stellen. Es kann sein, dass eine Zeit der Versuchung kommt, und wir müssen gegen die Mächte der Finsternis ankämpfen. Als Goliath David herausforderte, indem er sagte; „Ich will dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes geben“, antwortete David sofort: „Und ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen; und ich werde heute deinen Leichnam und die Leichname des Philisterheeres den Vögeln des Himmels und dem Wild der Erde geben, damit alle Welt erkenne, dass Israel einen Gott hat“ (1. Sam. 17,44 u. 46). Als der Riese sich aufmachte, um David zu begegnen, zog sich David nicht zurück, sondern wir ^esen: „David lief eilends aus der Schlachtreihe auf den Philister zu“ (Vers 48).Wenn der Teufel gegen uns kommt und uns herausfordert, müssen wir an dem Bekenntnis unseres Glaubens festhalten und dem Worte Gottes vertrauen. Wenn Satan uns Furcht oder Zweifel einflössen möchte und es so aussieht, als ob die Symptome immer schlimmer werden, müssen wir ihm widerstehen, und er wird vor uns fliehen (Jak. 4,7).Ein Beispiel: Georg, der an Gottes heilende Kraft glaubte, bekam akute Blinddarmentzündung. Obwohl er grosse Schmerzen hatte, kam er zu den Versammlungen und pries Gott so laut wie die anderen. Während er im Glauben aushielt, war sein Bekenntnis dies: „Ich halte fest an den Verheissungen Gottes, und wenn ich nicht mehr stehen kann, werde ich sitzen, und wenn ich nicht mehr sitzen kann, werde ich liegen, aber ich werde die Verheissung nicht loslassen.“ Nachdem er sich drei Wochen an den Verheissungen festgehalten hatte, war er vollständig von der Blinddarmentzündung befreit, und Gott erhielt die Ehre.Es wird heute in der Kirche allgemein geglaubt, dass wir im Leiden Gott die Ehre geben sollen. Das ist nicht wahr; denn Leiden wird verursacht durch die Angriffe des Teufels. Die Ehre für den Herrn kommt, wenn wir die Versuchungen überwinden, indem wir an Gottes Wort festhalten.In 1. Kor. 10,13 lesen wir über unsere Versuchungen, dass1. Gott treu ist und uns nie über unser Vermögen versuchen lassen wird;2. Gott immer einen Ausweg schaffen wird.Jesus hat mehr als genug Sieg errungen, um uns fähig zu machen, jedes Hindernis zu überspringen.Die Bibel sagt: „Selig ist der Mann, der die Versuchung standhaft erträgt; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche er denen verheissen hat, die ihn lieben“ (Jak. 1,12). Versuchungen in sich selber bringen uns nicht zur Reife. Die Frage ist, was wir mit den Schwierigkeiten und Versuchungen machen. Wenn wir entmutigt werden, weil unsere Heilung nicht so schnell offenbar wird, wie wir gehofft haben, wird unser Glaube schwach. Aber wenn wir in der Versuchung überwinden und erkennen, dass Satan versucht, uns unser Vertrauen in die Verheissungen Gottes zu rauben, dann werden wir nicht nur die Offenbarung dessen, was wir in Anspruch genommen haben, erfahren, sondern wir werden im Glauben wachsen (Jak. 1,2-4).Ausharrender Glaube gewinnt immer; lass dich deshalb von nichts entmutigen! Erlaube es nicht, dass Symptome deine Stellung Gottes Wort gegenüber ändern! Gib deinen Glauben nie auf, lass sich die Verheissungen Gottes erfüllen werden!Gott hat dir ein „Ja“ gegeben zur Verheissung der Heilung (2. Kor. 1,20). Nimm deshalb nichts weniger an als die Heilung.Am Schluss dieses Kapitels sei vermerkt, dass es viele Wege gibt, wie wir Heilung erhalten können – das Auflegen der Hände durch eine andere Person (Mark. 16,18), das Gebet des Einswerdens (Matth. 18,19), Tücher (Ap. 19,11-12) und das Salben mit Öl durch die Ältesten (Jak. 5,14-15) – aber die Glaubensgrundsätze, die hier aufgezeichnet sind, müssen trotzdem von jedem einzelnen angewandt werden, wenn jemand von Gott geheilt werden möchte. Kapitel 5GÖTTLICHE HEILUNG FÜR KINDERNachdem Eltern die Wahrheit über göttliche Heilung angenommen und in die Praxis umzusetzen begonnen haben, möchten sie, dass auch ihre Kinder an diesen Segnungen, die uns auf Golgatha erworben worden sind, teilhaben. Genauso, wie wir uns freuen, wenn eines von unseren Kindern die Wiedergeburt erlebt, sind wir gesegnet, wenn unsere Kinder göttliche Heilung an ihrem Körper erfahren. Wenn Kinder die einfache Tatsache verstehen, dass Gott sie heilen will, wenn sie ihn in dem Namen des Herrn Jesus bitten, sind sie schnell dabei und glauben für ihre eigene Heilung. Die meisten Kinder sind nicht durch Unglaube, Furcht und falsche Lehre gebunden, die wir Eltern überwinden müssen; es ist für sie deshalb viel leichter, Gott bei seinem Wort zu nehmen und zu glauben, dass Gott sie heilen wird, sobald sie ihn darum bitten. Viele Erwachsene stolpern über die Wahrheit, die in Mark. 11,24 gelehrt wird: Glaube, dass du die Antwort erhältst, wenn du betest, ganz gleich, wie die Umstände oder Symptome aussehen oder wie du dich fühlst. Aber Kinder glauben meistens, was ihnen gesagt wird, und lassen nicht Zweifel und Furcht an sich herankommen, wenn die Symptome nicht sofort verschwinden. Wenn Kinder gelehrt worden sind, dass sie geheilt sind, sobald sie darum gebetet haben, sind sie meistens bereit, Jesus für ihre Heilung zu danken, noch bevor sie offenbar ist.Kein Wunder, dass Jesus uns sagt, wir sollten werden wie die Kinder. Er weiss, dass Kinder gut lernen und viel eher bereit sind, die einfachen Wahrheiten in seinem Wort anzunehmen.Wenn Kinder noch zu jung sind, die Wahrheit über göttliche Heilung zu verstehen, ist es die Verantwortung der Eltern, für ihre Heilung zu glauben. Eltern haben eine geistliche Verantwortung für ihre Kinder. Es ist deshalb wichtig, dass sie im rechten Verhältnis zum Herrn und zueinander stehen. Unsere Gebete können gehindert werden, wenn wir als Mann und Frau nicht im richtigen Verhältnis zueinander stehen (1. Petr. 3,7) .Oft braucht es mindestens den Glauben von einem Elternteil, wenn ein Kind geheilt oder von der Macht des Teufels und der Krankheit befreit werden soll. Der Vater eines Jungen, der einen taubstummen Geist hatte, bat Jesus, seinen Sohn zu heilen (Mark. 9,17-27). Jesus sagte zu ihm, dass, wenn er (der Vater) glauben könnte, wären alle Dinge möglich. Als der Vater glaubte, bedrohte Jesus den stummen und tauben Geist, und der Junge war geheilt. Bei jeder schweren Krankheit sollten die Eltern für ihre Kinder glauben. Manchmal sind die Kinder zu krank, um für sich selber zu glauben, und in diesem Fall ist der Glaube der Eltern besonders wichtig. Die syrophönizische Frau kam für ihre Tochter, die einen unreinen Geist hatte, zu Jesus (Mark. 7,24-30). Weil die Mutter nicht nachgab und Glauben hatte, wurde ihre Tochter vollständig befreit. Wenn ihre Mutter nicht die Verantwortung auf sich genommen hätte, für sie zu glauben, wäre die Tochter wahrscheinlich nicht geheilt worden . Wenn wir für unsere Kinder beten, müssen wir daran denken, dass wir laut Markus 11,24 glauben müssen, dass wir die Antwort erhalten haben, sobald wir dafür gebetet haben. Manchmal müssen wir eine Stunde, einen Tag oder länger warten, bevor die Antwort offenbar wird. Dann müssen wir Eltern daran denken, nur auf Gottes Wort und seine vollbrachte Heilung zu sehen. Wir müssen uns mit den Verheissungen für Heilung und Gesundheit, die in Gottes Wort zu finden sind, geradezu vollsaugen. Wenn wir Husten hören, die heisse Stirn fühlen oder die Geschwulst sehen, müssen wir sofort anfangen, Gottes Wort zu zitieren und Gott für die Heilung unseres Kindes preisen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, was es heisst, als Eltern über ein leidendes Kind besorgt zu sein. Gott hat sich immer und immer wieder als treu erwiesen.Unser Säugling hatte einen Nabelbruch. Jedesmal, wenn ich die Windeln wechselte, starrten mich die Symptome an. Ich durfte keinem Unglauben in meinem Herzen Raum geben. Sofort dankte ich Jesus für seine Heilung und sagte oft: „Durch Jesu Wunden bist du geheilt.“ Wir wussten, dass der Kanal unseres Glaubens von jedem Zweifel freigehalten werden musste, wenn sich die Heilung offenbaren sollte. Der Herr war treu, und nach einer kurzen Versuchung unseres Glaubens (1. Petr. 1,7) offenbarte der Herr die vollkommene Heilung unseres Kindes.Ein Mann erzählte mir, wie er und seine Frau es lernten, ihre Augen auf Gottes Wort und nicht auf die sichtbaren Umstände gerichtet zu halten. Ihre dreijährige Tochter bekam eine tiefe Wunde, als sich ihr Fuss in dem Hinterrad eines Fahrrades verfing, auf dem sie in einem Kindersitz sass. Die Wunde war tief bis zum Knochen, aber die Eltern fingen an, Jesus für den Sieg zu preisen. Der Vater sagte, dass das Wort Gottes ihre einzige Medizin war. Je mehr die Eltern ihre Heilung bekannten, desto mehr wurde sie offenbar. Innerhalb eines Monats war der Fuss ganz geheilt, und das Kind ging und spielte. Wenn sich das Kind jetzt weh tut, springt §j^ sofort zu s(-\nen Eltern, damit sie mit ihm beten.Ein kleines Mädchen, weniger als ein Jahr alt, war schon fünfmal im Krankenhaus gewesen mit Pneumonie. Als es das letzte Mal alle Krankheitserscheinungen und 41 Grad Fieber hatte, entschloss sich die Mutter, Gott für die Heilung des Kindes zu glauben. Obwohl es schien, dass sein Zustand schlimmer wurde, legte die Mutter ihre Hand auf die Stirn ihres Kindes und gebot in Jesu Namen dem Geist des Fiebers zu gehen. Sie handelte nach ihrem Glauben und ging hinaus, um im Garten zu arbeiten. Nach einer halben Stunde war das Fieber vollständig weg, und kurze Zeit später war das Kind auf und spielte. Ein paar Tage später versuchten die Symptome zurückzukommen, aber die Mutter bekannte freimütig, dass ihre Tochter geheilt war. Nach wenigen Stunden waren die Symptome alle weg und kamen nie wieder.Ein dreijähriger Junge verbrühte sich seine Beine und Füsse mit heissem Wasser. Seine Eltern geboten den Schmerzen und nahmen seine Heilung für ihn in Anspruch. In wenigen Minuten waren die Schmerzen weg, und die Blasen, die sich bildeten, hinterliessen keine Narben.Ein anderes Mal hatte dieser Junge einen Tumor im Gesicht, von dem die Ärzte sagten, er müsse durch eine Operation entfernt werden. Nachdem sie die Bibel studiert hatten, nahmen die Eltern seine Heilung in Anspruch, und der Tumor verschwand.Fast alle Eltern in unserer Versammlung können von der heilenden Macht Jesu zeugen, die sich an ihren Kindern erwiesen hat. Ein junges Ehepaar, das erst vor kurzem die Lehre über göttliche Heilung hörte, machte einen Glaubensschritt für ihren fünf Monate alten Sohn. Dieser musste einen abnehmbaren Gips an seinen Füssen tragen, weil ein Fuss sich nach aussen und um die eigene Achse drehen konnte. Nachdem die Eltern nur zweimal in unserer charismatischen Versammlung die Botschaft des Glaubens gehört hatten, gingen sie nach Hause und beteten das Gebet des Einsseins für ihr Kind. Sie nahmen den Gips ab, und der Fuss wurde sofort gerade und vollkommen normal – und ist es bis heute!Wenn Kinder in einer Atmosphäre des Glaubens aufwachsen und gelehrt werden, dass Gott sie immer heilen will, sind sie schnell dabei, mit ihren Eltern für ihre Heilung zu glauben oder sogar für sich selber ihre Heilung in Anspruch zu nehmen. Kinder, die Christen sind und die Wahrheit über göttliche Heilung verstehen, können nicht passiv sein, wenn ihre Eltern für sie beten. Sie müssen glauben, bekennen und nach ihrem Glauben handeln, genauso, wie Erwachsene es tun müssen.Eine Mutter erzählte uns von ihrer zweieinhalbjährigen Tochter, die oft Ohrenschmerzen hatte und stundenlang weinte. Kürzlich hatte das Kind Fieber und an beiden Ohren Schmerzen. Jedes Mal, wenn die Mutter im Geist für das Kind betete ging das Fieber runter, stieg aber dann wieder. Dieses Kleine Mädchen war gelehrt worden, dass Jesus heilt. Es bewies, dass es diese Wahrheit verstanden hatte, indem es seine Hände auf seine Ohren legte und in der Art, wie ein zweieinhalbjähriges Kind spricht, sagte: „Durch deine Wunden bin ich geheilt.“ Innerhalb fünfzehn Minuten war es eingeschlafen und frei von Schmerzen.Nachdem ich mehrere Jahre Kinder in Bibelklassen unterrichtet habe, bin ich der Überzeugung, dass Kinder offen sind für Gottes Wort und bereit, ihm für alle ihre Bedürfnisse zu vertrauen, wenn ihnen von der Bibel her gezeigt wird, dass sie das tun können. Ich habe es erlebt, dass sie alles . für sich in Anspruch nehmen, von einem Fahrrad bis zur Heilung eines gebrochenen Armes, und habe gesehen, dass sie genau erhielten, was sie im Glauben für sich in Anspruch nahmen.Ein neunjähriges Mädchen fiel hin und brach sich sein Handgelenk. Da es schon früher Gott für Heilung vertraut hatte, wusste es, dass Gott es auch dieses Mal heilen würde. Jemand zog sein Handgelenk zurück in Position, aber Jesus heilte die Knochen; denn es wurde kein Gipsverband angelegt. Das Mädchen bezeugt heute, dass es wenige Wochen nach dem Unfall wieder mit jedem in seiner Klasse ringen konnte, sogar mit Jungen, und jedesmal gewann.Kinder werden nicht mit Zweifeln geboren. Oft sind es die Eltern, die in die Herzen der Kinder Zweifel und Unglauben eindringen lassen. Die Eltern müssen aber Glauben in ihren Kindern aufbauen. Wenn Kinder in einer Atmosphäre des Glaubens aufwachsen, wo nur über Sieg gesprochen wird, sind sie schnell bereit, schon früh Jesus als ihrem Heiland, Erlöser, Täufer und Heiler zu vertrauen.Allgemein wird gelehrt, dass die Lehre über Erlösung, göttliche Heilung und andere geistliche Dinge im allgemeinen für ein Kind zu schwierig zu verstehen sind. Aber welches Kind reagiert nicht auf die Liebe seines Vaters? Noch größere Liebe wird uns von unserem himmlischen Vater gezeigt, der all denen, die seinen Namen anrufen, sowohl ein reines Herz als auch Heilung und Gesundheit geben möchte.Lasst uns den Glauben eines Kindes haben, das, wenn es in die Arme seines Vaters springt, weiss, dass sein Vater immer bereit ist, sein Kind mit ausgestreckten Armen aufzufangen.Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! Denn je-der, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden. Oder welcher Mensch ist unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn um ein Brot bittet, einen Stein gäbe, oder auch, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird euer Vater in den Himmeln denen Gutes geben, die ihn bitten“ (Matth. 7,7-11)! Kapitel 6BLEIBE GEHEILTEine Zeitlang war ich sehr unruhig, weil ich nicht verstehen konnte, warum einige Leute, die geheilt und befreit worden waren, anscheinend ihre Heilung verloren, und ihre Krankheit zurückkam. Manche sagten mir: „Für ein paar Wochen nach dem Gebet ging es mir sehr gut. Dann kamen plötzlich alle Symptome wieder, und jetzt geht es mir schlechter als je zuvor.“ Was ist hier das Problem?Wir müssen daran denken, dass nicht Gott der Urheber der Anfechtung ist, sondern Satan. Er ist auf irgendeine Art für jede Krankheit und Anfechtung verantwortlich.Der Teufel ist ein aktiver und intelligenter Feind, der nichts loslässt, ausser was ihm im Glauben weggenommen wird; und wenn er etwas verliert, sucht er ständig nach einer Gelegenheit, das Verlorene wieder zurückzuerobern.Jesus warnt uns davor in Matth. 12,43-45: „Wenn aber der unreine Geist aus dem Menschen ausgefahren ist, durchzieht er wasserlose Orte und sucht eine Ruhestätte und findet keine. Dann sagt er: ‘Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin.’ Und wenn er kommt, findet er es leer, gesäubert und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die schlimmer sind als er, und sie ziehen ein und wohnen dort; und es wird nachher mit jenem Menschen schlimmer als vorher.“ Wenn wir von der Macht Satans befreit worden sind, sei es von Sünde, Dämonenbesessenheit oder Krankheit, ist es wichtig, dass unser Leben nicht nur in Ordnung ist, sondern wir uns auch ständig mit Gottes Wort beschäftigen. Wir dürfen es dem Teufel nie erlauben, dass er unser „Haus“ leer findet, weil sonst die Gefahr besteht, dass es mit uns schlimmer wird als vorher. Aus diesem Grund sollten wir im Glauben bleiben und uns mit dem Wort Gottes nähren und durch Gebet mit Gott in Verbindung bleiben.jakobus sagt: „So unterwerfet euch nun Gott; widersteht aber dem Teufel, so wird er von euch fliehen“ (Jak. 4,7)! Sünde und oberflächliches Leben sind dem Feind eine Einladung wieder in das Haus zurückzukehren, von dem er hinausgetrieben worden war. Jesus warnte den Kranken, der geheilt wurde, und sagte zu ihm: „Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt“ (Joh. 5,14)! Ein Christ muss der Sünde nicht Untertan sein (Rom. 6,14). In dem Mass, wie wir Gott gehorchen, werden wir Macht haben, den Versuchungen des Teufels zu widerstehen. Es gibt etwas viel Besseres, als täglich Busse zu tun über begangene Sünde, nämlich täglichen Sieg über Sünde zu haben!Paulus sagt: „Gebt dem Teufel keinen Raum!“ Durch den Glauben ist es möglich, sich zu weigern, der Krankheit einen Platz in unserem Körper zu geben. Es ist viel besser, Heilung zu erhalten und gesund zu bleiben (3. Joh. 2), als immer wieder geheilt werden zu müssen, besonders wenn es die gleiche Krankheit ist.Gott hat uns vor die Wahl gestellt. „Ich rufe heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen an: Leben und Tod habe ich euch vorgelegt, Segen und Fluch; so erwähle nun das Leben, auf dass du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen“ (5, Mose 30,19).Wir werden nur gesund sein und bleiben, wenn wir eine feste und einmalige Entscheidung treffen, die auf das Wort Gottes gegründet ist, nämlich seine Verheissungen in Anspruch zu nehmen. Viele sind nicht gesund, weil sie krank sein wollen. Sie haben ihr Vertrauen in die Macht der Krankheit und nicht in die Macht des Blutes Jesu gesetzt. Es ist unbedingt nötig, sich nur nach dem Worte Gottes auszurichten.Fange an, Gott für deine Gesundheit zu danken! Glaube den Verheissungen Gottes, und du kannst haben, was du bittest (Mark. 11,23)! Beschäftige dich andauernd mit dem Wort Gottes! Wenn du dem Worte Gottes den ersten Platz gibst, wird es dir Leben und Gesundheit bringen (Spr. 4,2O-22).Entschliesse dich jetzt, im Namen Jesu über Krankheit und Gebrechen zu beten. Entschliesse dich heute, in Gottes Pfad göttlichen Gesundheit zu wandeln.Heilung wird durch den Glauben empfangen. Wenn wir ge-bleiben und über der Macht der Krankheit stehen wol-müssen wir unseren Glauben ausüben. Satan, der sichwohl bewusst ist, dass Glaube ein Feind ist, versucht ständig, diesen zu zerstören. Immer wenn wir Schmerzen oder Symptome haben, die uns an unsere vorige Krankheit erinnern, wird uns Satan sofort einflüstern, dass wir nie geheilt worden wären, oder dass unsere Heilung nicht vollständig war, da sie nicht anhielt. Wenn die Verheissungen Gottes nicht fest in unserem Gedächtnis verankert sind, neigen wir leider dazu, den Lügen Satans anstatt den Verheissungen Gottes zu glauben. Wenn wir nicht fest im Worte Gottes gegründet sind, wird der Feind sich unsere Schwäche zunutze machen und die Krankheit wieder auf uns legen. Wenn wir auf die Schmerzen oder die Symptome schauen anstatt auf Christus und den Sieg über Krankheit auf Golgatha, wird Satan den Boden zurückerobern, den wir ihm durch den Glauben weggenommen hatten. Darum ist es so wichtig, im Glauben zu wandeln, indem wir uns ständig mit dem Worte Gottes beschäftigen.Wenn wir die Verheissungen Gottes klar und deutlich verstehen und in unserem Herzen haben und glauben, dass Gott wirklich meint, was er sagt, werden wir Satan so antworten können wie Jesus, als er versucht wurde: „Es steht geschrieben: Durch Jesu Wunden sind wir geheilt“ (1. Petr. 2,24). Wenn wir Gott für seine mächtige Befreiung loben und auf seinen Verheissungen stehen, wird der Feind in Furcht vor uns fliehen.Wirklicher Glaube hält immer am Wort Gottes fest, auch wenn unsere fünf Sinne die Schmerzen und die Symptome feststellen . Wenn wir die körperlichen Erscheinungen als wirklich annehmen, anstatt uns an das Wort Gottes zu halten, machen wir die Macht Gottes in unserem Leben zunichte. Wenn wir uns dagegen an das halten, was Gott sagt (Psalm 1O3,3; Matth. 8,17), wird es keinem Dämon der Hölle möglich sein, uns körperlich anzufechten.Manche Christen glauben, dass, wenn einmal ein Wunder geschehen ist, es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Es ist jedoch eine Tatsache, dass dies vorkommt. Eines der grössten Wunder geschah, als Petrus auf dem Wasser ging (Mark. 14,24-31). Doch als Petrus dem Zweifel Raum liess und er den heftigen Wind und die grossen Wellen ansah, bekam er Angst. Der Verstand und alle seine Erfahrungen sagten Petrus, dass es unmöglich für ihn war, auf dem Wasser zu gehen. Und als Petrus seine Aufmerksamkeit auf die Umstände anstatt auf Christus lenkte, wurde sein Wunder unterbrochen. Auch wir können, wie Petrus, ein Wunder erleben und es verlieren, wenn wir auf die Symptome oder Umstände sehen, anstatt unseren Blick auf das vollendete Werk auf Golgatha zu richten.deshalb eine Anfechtung oder Krankheit zurückkommen i darfst du nicht aufgeben und in Verzweiflung versinken. Du bist geheilt worden! Heilung gehört zum vollbrachte^* Werk am Kreuz. Die Symptome mögen wiederkommen, aber du musst sie nicht annehmen. Unterschreibe nicht für das Paket, das Satan dir senden will. Viele Leute geben zu und sagen: „Meine Krankheit ist zurückgekommen.“ Weil sie die Krankheit als zu sich gehörend annehmen, hat der Teufel das Recht, sie ihnen wieder zu geben.Wenn wir unsere Heilung behalten und in einem dauernden Zustand der Gesundheit leben wollen, ist es auch wichtig für uns, dass wir uns in einer Atmosphäre des Glaubens aufhalten. Es wäre falsch, wenn wir, nachdem wir geheilt worden sind, wieder in Kirchen gingen, wo die Prediger und Lehrer nicht an die wunderwirkende Macht Gottes glauben. Gott möchte nicht, dass wir Gemeinschaft mit Leuten haben, die „eine äussere Form von Frömmigkeit besitzen, deren Kraft aber verleugnen“ (2. Tim. 3,5). Es gibt Gemeinschaften, wo das Evangelium gepredigt wird, wo Leben umgestaltet und Kranke geheilt werden. Wir müssen uns an solche Gruppen anschliessen, wo wir Nahrung für unseren Glauben finden und wo wir unser Zeugnis geben und somit andere ermutigen können. Unser Zeugnis ist sehr wichtig; es gibt anderen Leben und hilft uns, den Teufel zu überwinden (Offb. 12,11). In dem Mass, wie wir mit unseren Lippen die Wahrheit und die Wirklichkeit von Gottes Verheissungen bezeugen, wird unser Glaube wachsen (Rom. 10,17), und Satans Macht, uns zu überwinden, wird viel kleiner.Wir müssen also folgende Punkte beachten, um geheilt zu bleiben: Füge dich Gott, indem du seinem Wort gehorchst (Jak. 4,7; Joh. 15,7). Widerstehe dem Teufel (Jak. 4,7) .Weigere dich, Symptome, Schmerzen oder Umstände anzusehen (Rom. 4,19-20). Forsche ständig in Gottes Wort (Jos. 1,8; Spr. 4,2O-22) . Suche eine Atmosphäre des Glaubens (Rom. 10,17). Sei treu im Zeugnis (Mark. 11,23; Offb. 12,11). Wenn du dich an diese Grundsätze hältst, wirst du nicht nu-das behalten, was dir der Vater gegeben hat, sondern du kannst auch erwarten, dass du in Gesundheit wandeln und ein Leben ohne Gebrechen und Krankheit führen wirst (3. Joh. 2 Gott hat dir als einem Gläubigen langes Leben versprochen (Psalm 9O,10; 91,14-16). Nimm freimütig in Anspruch, was dir rechtmässig durch das Blut Jesu gehört. Behalte im Herzen, was Gott dir schon gegeben hat, und vertraue, dass das für was du glaubst, in deinem Leben offenbar wird. „So vie~ le Verheissungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, daher durch ihn auch das Amen, Gott zur Ehre durch uns (euch)“ (2. Kor. 1,20). Und Gott kann nicht lügen (4. Mose 23,19).Kapitel 7VERSE ÜBER GÖTTLICHE HEILUNG IN DER HEILIGEN SCHRIFTDenn so viele Verheissungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, daher durch ihn auch das Amen, Gott zur Ehre durch uns (2. Kor. 1,20). Wenn du dem Herrn, deinem Gott, treulich gehorchst und tust, was vor ihm recht ist, wenn du auf seine Gebote hörst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine von den Krankheiten über dich bringen, die ich über Ägypten gebracht habe; denn ich, der Herr, bin dein Arzt (2. Mose 15, 26) . Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr dienen, so werde ich dein Brot und ‘dein Wasser segnen und alle Krankheiten aus deiner Mitte hinwegnehmen (2. Mose 23,25).Der Herr wird alle Krankheit von dir nehmen und keine von den bösen Seuchen der Ägypter, die du kennst, dir auflegen, sondern wird sie über alle bringen, die dich hassen (5. Mose 7,15).Wenn ihr aber Christus angehört, seid ihr ja Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäss der Verheissung (Gal. 3,29). Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm (Ap. 10,38). Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, die Werke (Krankheit, Sünde) des Teufels zu zerstören (1. Joh. 3,8). Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben und reiche Fülle haben (Joh. 1O,10).Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, Menschenleben zu verderben, sondern zu retten (Luk. 9,56). Und er zog umher in ganz Galiläa … und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk … und sie brachten alle Leidenden zu ihm, die mit mancherlei Krankheiten und Qualer behaftet waren, Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie (Matth. 4,23-24).Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit (Hebr. 13,8). Der dir alle deine Schuld vergibt und alle deine Gebrechen heilt (Psalm 103,3).Verachtet war er und verlassen von Menschen, ein Mann der Schmerzen und vertraut mit Krankheit, wie einer, vor dem man das Antlitz verhüllt; so verachtet, dass er uns nichts galt. Doch wahrlich, unsere Krankheiten hat er getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber wähnten, er sei gestraft, von Gott geschlagen und geplagt. Und er war doch durchbohrt um unserer Sünden, zerschlagen um unserer Verschuldungen willen; die Strafe lag auf ihm zu unserem Heil, und durch seine Wunden sind wir genesen (Jes. 53,3-5). Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister mit dem Worte aus und heilte alle Kranken, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagt: „Er nahm unsere Gebrechen weg und unsere Krankheiten trug er fort“ (Matth. 8,16-17).Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft (einschliesslich Krankheit – siehe 5. Mose 28,15-61), indem er für uns zum Fluch geworden ist – denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt“ (Gal. 3,13), Er hat unsere Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; „durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr. 2,24). Denen er sein Wort sandte, sie zu heilen, die er errettete aus ihrem Verderben … (Psalm 1O7,2O). Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr meinen Worten. Lass sie nie aus den Augen, bewahre sie im innerster Herzen. Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaft wird, und seinem ganzen Leib eine Arznei (Spr. 4,2O-22).Und was ihr in meinem Namen erbitten werdet (z. B. Heilung) , das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr in meinem Namen etwas bitten werdet, werde ich es tun (Joh. 14,13-14).Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden (Mark. 11,23).Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben (1. Joh. 5,14-15).Geliebter, in jeder Hinsicht wünsche ich, dass es dir wohl ergehe und du gesund seiest, wie es deiner Seele wohl ergeht (3. Joh. 2). Es wird dir kein Übel begegnen, keine Plage zu deinem Zelte sich nahen. Er ruft mich an, und ich erhöre ihn; ich bin bei ihm in der Not, reisse ihn heraus und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil (Psalm 91,10; 15-16).Zu erhalten durch: Gebet zum frei werden Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, dass Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, dass Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, dass Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, dass der Heilige Geist in mich fallen kann und dass die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und lass mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen .Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muss nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN Gemeinde. Gideon Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, dass dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA “ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel wissen.
Glaube
Januar 25, 2008 von gemeindegideonGlaube• für Heilung• die Taufe im Heiligen Geist• Befreiung von Zweifel, Furcht und Niederlage• Sieg über Satan• die Erfüllung der Verheissungen Gottes InhaltSeite Vorwort von Gordon Lindsay Einführung: Was ist Glaube? Erstes KapitelWie man Gottes Verheißungen durch Glauben empfängt . . Zweites KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist durch Glauben empfängt Drittes KapitelWie man Zweifel durch Glauben überwindet …… Viertes KapitelWie man Satan durch Glauben überwindetDer geistliche Kampf ………… Fünftes KapitelWie man das Gebet des Glaubens betet ……. EINFÜHRUNG Was ist Glaube? Die biblische Definition für Glaube finden wir in Hebräer 11,1: „Der Glaube ist nämlich eine Verwirklichung dessen, was man hofft, und eine zweifellose Gewißheit über Tatsachen, die man noch nicht sieht“ (Mülheimer Ausgabe). Biblischer Glaube enthält zwei Bestandteile: Substanz und GewißheitDer Ausdruck „Substanz“ (Mülheimer Ausgabe: Verwirklichung) ist eine genaue Übersetzung des griechischen Ausdrucks, der in Hebräer 11,1 gebraucht wird und der wörtlich bedeutet das, was wirkliche Existenz hat, der grundlegende Aufbaustoff, die tatsächliche Wirklichkeit, die Substanz von etwas. Deshalb ist unser Glaube etwas Wirkliches, etwas, das tatsächlich vorhanden ist. Es ist die „Substanz“ dessen, wofür wir hoffen. Das bedeutet, wenn wir im Glauben eine Verheißung beanspruchen, die Gott uns in Seinem Wort gegeben hat, und wenn wir glauben, daß wir die Antwort auf das Gebet hin erhalten haben (Mk. 11, 24), dann nimmt der Glaube den Platz dessen ein, wofür wir bitten, bis die entsprechende Bitte sichtbar manifestiert worden ist. Unser Glaube steht als eine unsichtbare, nichtsdestoweniger aber wirkliche Substanz an der Stelle des Erbetenen, bis das, was wir beansprucht haben, unseren Augen sichtbar wird. Dann wird der Glaube nicht mehr länger benötigt. Glaube ist die Substanz (der grundlegende Aufbaustoff, die Wirklichkeit) dessen, was man hofft. Vor Gott ist er genauso wirklich, wie es uns das Erbetene sein wird, wenn es manifestiert worden ist. Unser Glaube ist das genaue Abbild dessen, wofür wir beten, und als solches nur die Spiegelung der Wirklichkeit. Überall wo Glaube gegenwärtig ist, kann dies nur bedeuten, daß die Dinge, um die wir gebeten haben, schon uns gehören und nur auf ihre Sichtbarmachung durch Gott warten! Glaube besteht auch aus „Gewißheit“. Glaube ist die zweifellose Gewißheit über Tatsachen, die man noch nicht sieht. Diese zweifellose Gewißheit ist der absolute Beweis ihrer Wirklichkeit und Existenz. Das bedeutet, daß allein die Tatsache, daß wir Glauben haben, daß Gott unsere Bitte gehört und sie uns gewährt hat, der Nachweis ist, daß wir bereits erhalten haben, was wir jetzt noch nicht sehen. Wir haben es „durch Glauben“ erhalten. Wir sehen die unsichtbare Wirklichkeit mit dem geistlichen Auge des Glaubens. Wenn wir im Herzen wissen, daß unsere Bitte beantwortet worden ist, bevor sie sichtbar wird, ist unser Glaube der Nachweis, daß wir sie erhalten haben. Andererseits besteht dann kein solcher Nachweis, wenn nur bloße Hoffnung oder einfach ein Verlangen vorhanden ist. Bloße Hoffnung ist oft mit Zweifeln, Angst und Sorgen vermischt, ob man das Erbetene auch wirklich erhalten hat. Wenn echter Glaube im Herzen wohnt, wissen wir, daß Gott uns unsere Bitte gewährt hat, wenn wir bitten, und dieser Glaube ist als Herzensgewißheit der Nachweis dafür, daß wir besitzen, was wir noch nicht sehen. Jesus sagte: „Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden“ (Mk. 11, 24).Glaube ist nicht Hoffnung. Glaube ist das Mittel, durch das wir jene Dinge erhalten, auf die wir hoffen. Glaube ist auch nicht Sehen. Glaube ist die zweifellose Gewißheit über Tatsachen, die man noch nicht sieht. Glaube kann nur im Bereich des Unsichtbaren wirksam werden, angewandt auf die Dinge, auf die wir hoffen und noch nicht sehen. Glaube kann nicht im sichtbaren Bereich bestehen. Wenn die Dinge, auf die wir hoffen, sichtbar geworden sind, dann wird der Glaube, nachdem er seine Aufgabe als unsichtbare „Substanz“ erfüllt hat, durch die sichtbare Substanz ersetzt, das heißt durch die erhofften Dinge. Wenn die Wirklichkeit in Sicht kommt, verschwindet das Bild (Glaube).Die Prinzipien des Glaubens, wie sie in diesem Buch dargelegt werden, lassen sich für jede Verheißung anwenden, die Gott dem gegeben hat, der Seinem Wort glaubt. Weil jedoch das Bedürfnis nach körperlicher Heilung und Befreiung von Krankheit und Leiden immer und überall da ist, wird dieser Frage besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Hauptsächlich denjenigen, die nicht fest in den Lehren der Schrift gegründet sind, die zeigen, daß die Heilung von unseren Krankheiten und Gebrechen durch die Versöhnungstat Christi bereitgestellt wurde, sei empfohlen, zuerst jene Stellen aufrichtig zu studieren, die diese Wahrheit lehren, um den Glauben zu stärken und Zweifel zu beseitigen. Wenn Gott Heilung für den Leib durch die Versöhnungstat Christi bereitgestellt und verheißen hat, dann sollte es möglich sein, diese Wahrheit in Seinem Wort zu finden. Wenn sie dort gefunden werden kann, haben wir die Zusicherung, daß es Gottes Wille ist, all diejenigen zu heilen, die Glauben ausüben; in denn „Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“ Führt eine aufrichtige Erwägung dieser Schriftstellen nicht zu der Überzeugung, daß Gott uns die Heilung unserer Krankheiten versprochen hat, wie Er uns auch die Befreiung von unseren Sünden versprach, dann wäre es zwecklos zu versuchen, die Wahrheit durch Argumente zu stützen. Darum werden diese Stellen ohne Kommentar angegeben. Diejenigen, die demütig zu ergründen suchen, ob diese Lehre wahr ist und Gültigkeit hat, werden es erkennen; diejenigen, die voreingenommen diesem Thema ablehnend gegenüberstehen, sei es ihres religiösen Hintergrunds, ihrer Vorurteile oder vernunftsmäßiger Einwände wegen, werden es nicht annehmen können.Betrachte sorgfältig folgende Stellen: Jesaja 53, 4 mit Matthäus 8, 16-17. Jesaja 53, 4-5; 2. Mose 15, 26; 23, 25; Psalm 103, 3; GalaterS, 13 mit 5. Mose 28, 15-61; 5. Mose 7, 15; Markus 16, 17-18; 1. Kor. 12, 28; Jakobus 5, 14-16; 1. Petr. 2, 24; 3. Joh. 2. Vergleiche Psalm 107, 17-20; Sprüche 4, 20-22; Psalm 91; Markus 11, 22-24; Matthäus 17, 20; 21, 21-22.Außerdem müssen wir die unbiblische Ansicht richtigstellen, die von so vielen vertreten wird, daß Gott der Urheber der Krankheit sei, die Er uns als „Segen in Verkleidung“ sende und die geduldig zu Seiner Ehre ertragen werden solle. Diese Ansicht stützt sich nicht auf die Schrift und ist eine starke Behinderung des Gaubens für Heilung. Solange diese Ansicht in der Gedankenwelt des einzelnen vorherrscht, kann er keinen Glauben für Heilung entfalten, sondern muß weiterhin beten: „Herr, wenn es dein Wille ist, heile mich, wenn jedoch nicht, gib mir die Gnade, es zu ertragen.“ Wenn Gott uns Krankheit oder Gebrechen als „Segen“ oder zur „Züchtigung“ geschickt hat, dann ist es Sünde, sich durch Medizin und ärztliche Behandlung dieses Segens entledigen zu wollen. All diejenigen“ jedoch, die krank sind, wollen unter allen Umständen so bald wie möglich geheilt werden, um damit Gottes angeblichen „Segen“ loszuwerden und Seinem „Willen“ nicht zu gehorchen. Es soll niemand erwarten, genügend Glauben für Heilung entwickeln zu können, bevor er nicht erkannt hat, daß nach der Schrift aller Schmerz, alle Krankheit und jedes Gebrechen von Satan ist. Betrachte zum Beispiel: Hiob 2, 6-7; Lukas 13, 10-16; 1. Korinther 5, 5; Apostelgeschichte 10, 38. Vergleiche auch die vielen Begebenheiten in den Evangelien, wo Jesus die Kranken und die von Leiden Geplagten heilte, indem Er Dämonen austrieb und dadurch das Werk Satans überwand. Jesus heilte alle Kranken, die im Glauben zu Ihm kamen (Mt. 8, 16). Erstes KapitelWie man Gottes Verheißungen durch Glauben empfängtAlles was Gott dem verheißt, der Seinem Wort glaubt, kann nur durch eine Handlung des Glaubens empfangen werden. Dies trifft für die Errettung (Joh. 3, 16; Rom. 10, 9-10), körperliche Heilung (Mt. 9, 22; Jak. 5 15), die Taufe im Heiligen Geist (Lk. 11, 13; Apg. 2, 38-39; Gal. 3, 2.14), die Erfüllung materieller Bedürfnisse (Mt. 6, 24-34, beachte Vers 30) zu oder was sonst an Bedürfnissen und Problemen vorhanden sein mag (Mk. 11, 22-24; Mt. 17, 20). Durch Glauben sind wir gerechtfertigt (Rom. 3, 28), geheiligt (Apg. 26, 18) und werden bewahrt (1. Petr. 1, 5). Durch Glauben überwinden wir Satan (Eph. 6,16) und die Welt (1 .Joh. 5,4). Durch Glauben haben wir Zugang zu Gott (Rom. 5, 2), ererben die Verheißungen (Hebr. 6, 12), stehen (2. Kor. 1, 24), gehen (2. Kor. 5, 7), leben (Gal. 2, 20) und sterben wir (Hebr. 11, 13). Die zentrale Bedeutung des Glaubens im Leben des Christen wird in der Schrift deutlich ausgedrückt, denn es wird uns gesagt, daß „es ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen“ (Hebr. 11,6) und „was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde“ (Rom. 14, 23). Ohne Glauben kann nichts dessen verwirklicht werden, was der Christ hat, ist, zu erreichen, zu erhalten oder zu werden hofft.Christen sind reich, handle es sich nun um geistlichen oder materiellen Wohlstand oder um das Wohlergehen ihres Körpers, aber zu wenige sind sich dessen bewußt. Stattdessen glauben sie, daß wir weder jetzt unser Erbe antreten, noch in diesem Leben einen Nutzen daraus ziehen können, sondern erst in der zukünftigen Welt. Die Schrift dagegen erklärt, daß uns unser Erbe jetzt gehört, denn Gott verheißt: „… alles ist euer… es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges, alles ist euer“(1. Kor. 3, 21-22). Dies ist eine erstaunlich umfassende Verheißung, die unsere Vorstellung fast übersteigt und unseren Glauben herausfordert. Gott hat uns jetzt als seinen Miterben in Jesus Christus alles gegeben (Rom. 8, 16-17; Gal. 4, 5-7). Er sagt, daß jetzt alle Dinge unser sind – in der Welt, im Leben, in der Gegenwart sowie auch im Tod und im zukünftigen Leben. Wenn alle Dinge jetzt und in der Zukunft unser sind, dann bedeutet das, daß wir jetzt von unserem Erbrecht Gebrauch machen können, wenn wir den Glauben dafür ausüben wollen, um sie uns anzueignen. Wie macht man das? Auf die gleiche Art, in der man sein Guthaben vom Konto abhebt, welches in der Bank unter seinem Namen verwahrt wird – man setzt die Bank davon in Kenntnis und füllt ein Formular aus. Jesus hat alle Rechte, Vorrechte, allen Reichtum, alle Herrschaft, Kraft und Autorität im Universum durch Seine Erlösungstat auf Golgatha erkauft. All dies gehört jetzt Ihm. Als Miterben sind wir mit Ihm in das himmlische Wesen versetzt worden (Eph. 2, 5-6) und sind berechtigt, im Glauben von unserem Konto abzuheben, denn „alle Dinge sind unser,“ jetzt -in der gegenwärtigen sowie in der zukünftigen Welt. Wir brauchen nicht inständig um unser Erbe zu bitten und zu betteln, auch muß Gott nicht überredet werden, denn „alle Verheißungen Gottes sind Ja und Amen in ihm (Christus)“ (2. Kor. 1, 20). Gott verheißt nicht nur, daß alle Dinge jetzt uns gehören, sondern Er versichert uns, daß Er, sogar bevor wir bitten, zu Seinen Verheißungen bereits Ja“ gesagt hat. Die Antwort auf all die Verheißungen, die Gott uns macht, ist immer „ja“, wenn wir die Bedingungen des Glaubens erfüllen. Folglich erhalten wir nicht, weil wir nicht bitten (Jak. 4, 2). Wir bitten nicht, weil uns entweder der Glaube mangelt, Gott bei Seinem Wort zu nehmen oder weil wir nicht wissen, wie man bittet.Die Schrift ist gefüllt mit göttlichen Zusicherungen, Vorrechten, Rechten, Aufträgen, Bevollmächtigungen, Belohnungen, Vorzügen, Fähigkeiten, Gaben, Segnungen und Verheißungen für den Gläubigen, womit Gott für jedes geistliche, körperliche und materielle Bedürfnis wie auch für die Verwirklichung des Gemeindeauftrages vorgesorgt hat. Diese Vorsorge und diese Segnungen stehen uns in dem Ausmaß zur Verfügung, wie wir willig sind, im Glauben durchzudringen und sie uns anzueignen. Wie wird das erreicht? Es gibt fünf grundlegende Bedingungen des Glaubens in der Schrift, welche erkannt und angewandt werden müssen, um das zu erhalten, was Gott uns verheißen hat.Die fünf Bedingungen des Glaubens 1. Gründe deinen Glauben auf das Wort Gottes Der Apostel Paulus erklärt: „Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“(Rom. 10, 17). Genauer wiedergegeben heißt das: Glaube kommt, indem man das Wort Gottes hört und in sein Herz aufnimmt. Hier liegt das ganze Geheimnis des Glaubens. Auf diese Weise kommt Glaube, damit wir uns aneignen, was Gott uns versprochen hat und was Er verheißen hat, durch uns zu tun. Unser Glaube kann sich nicht über das erheben, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, sei es eine besondere oder eine grundsätzliche Verheißung. Besondere Verheißungen finden wir beispielsweise in Schriftstellen wie Matthäus 6, 33; Jakobus 5, 15; Psalm 91 und Markus 16, 17-20. Den Grundsatz des Glaubens, der jedes Problem, jedes Verlangen und jedes Bedürfnis einschließt, finden wir in Markus 11, 22-24 und Matthäus 17, 20.Glauben haben bedeutet, die Herzensgewißheit zu haben, daß Gott in dir, für oder durch dich vollbringen wird, was Er in Seinem Wort verheißt. Glauben heißt Gott zu vertrauen. Gott und Sein Wort stehen im Einklang. Seinem Wort zu glauben heißt Ihm zu glauben. Gott wird es nicht unterlassen, jede Verheißung, die Er uns macht, zu erfüllen, denn „Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?“ (4. Mose 23, 19). Der allgemeine Mangel an Glauben, der heute unter Christen herrscht, ist vor allem auf di Tatsache zurückzuführen, daß sie nicht wissen, was Gottes Wort dem Gläubigen verspricht, was im Glauben beansprucht und empfangen werden kann. Die Heiligen des Alten und Neuen Testamentes, die Propheten und Apostel eingeschlossen, waren ebenso wenig übernatürlich mit besonderem Glauben ausgestattet wie jeder andere Gläubige auch (Jak. 5, 15-18). Sie erhielten die Antworten auf ihre Gebete und die Bevollmächtigung, Wunder zu wirken und mächtige Taten für Gott zu vollbringen, weil sie die nötige Voraussetzung erfüllten, um starken Glauben zu erlangen – sie hörten das Wort Gottes und glaubten es! 2. Beanspruche das, was dein Glaube von Gottes Wort erfaßtDie zweite Bedingung lautet zu bitten: „Bittet, so wird euch gegeben. .. . Denn wer bittet, der empfängt.“ Lies Matthäus 7, 7-11. Die Verheißungen Gottes werden nicht einfach deshalb an uns erfüllt, weil wir an sie glauben – wir erhalten nur, was wir im einzelnen für uns im Glauben beanspruchen. Es gehört nicht uns, bis wir es uns im Glauben aneignen. Dies ist im Falle der Errettung leicht ersichtlich, trifft aber genauso für körperliche Heilung oder jeden anderen Segen zu, den Gott dem Gläubigen verheißt. Jakobus sagt: „… Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet“ (Jak. 4, 2).Wenn du nun um etwas bittest, dann bitte in einfachem, kindlichem Glauben. Glaube fleht und bettelt nicht um das, was Gott verheißen hat; dies zeigt einen Mangel an Glauben an. Wir bitten nicht im Glauben, wenn wir denken, wir müßten Gott überreden, das zu tun, was Er denen schon angeboten hat, die Ihn bitten. Gott ist bereit und gewillt, denjenigen, die Ihn in stiller Gewißheit beim Wort nehmen und im Glauben um etwas bitten, das zu gewähren, was Er verheißen hat. Er muß nicht überzeugt werden, denn Er hat bereits in Jesus Christus zu all Seinen Verheißungen „ja“ gesagt, „denn für alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja“ und in ihm das Amen (2. Kor. 1, 20). Weil Gott bereits zu allem, was Er dir verheißen hat, „ja“ gesagt hat, sogar bevor du bittest, kann die Antwort, die du begehrst, nie „nein“ sein – wenn du im Glauben bittest! „Alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt“ (Mt. 21, 22). Wie man das Gebet des Glaubens betet, wird im fünften Kapitel beschrieben.3. Bekenne mutig, wofür du glaubst und was du im Glauben beansprucht hast Bekenntnis bringt Besitz, denn unser Bekenntnis ist der Ausdruck unseres Glaubens. Das Bekenntnis ist die Art und Weise des Glaubens, sich selbst auszudrücken. „Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Mund bekennt, so wird man gerettet“ (Rom. 10, 10). Wenn wir ernstlich glauben, daß Gott uns gegenüber Sein Versprechen hält, wird es durch das ausgedockt werden, was wir sagen oder bekennen. Jesus betont auch in Markus 11, 23 das bedeutsame Verhältnis zwischen dem, was wir sagen oder bekennen und dem, was wir erhalten, wenn wir bitten:Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spricht: Erheb dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß geschieht, was er sagt, dem wird’s zuteil werden. Wir erhalten immer das, was wir bekennen. Darum legt die Bibel eine so starke Betonung auf ein positives Bekenntnis (Mt. 10, 32-33; 1. Tim. 6, 12-13; Jak. 1, 6-7; Mk. 11, 22-24). Wenn wir ein negatives Bekenntnis des Zweifels machen, erhalten wir nichts. Wenn wir bekennen, was Gottes Wort sagt, dann wird Er es verwirklichen. Beanspruchen wir zum Beispiel körperliche Heilung und fangen später an Zweifel und Sorgen auszudrücken, weil die Manifestation nicht unmittelbar eintrifft, wird sich unser Zustand nicht von unserem Bekenntnis unterscheiden. Ein Bekenntnis des Zweifels nimmt den Glauben so gefangen, daß er nicht ausgeübt werden kann, denn „du bist gefangen in der Rede deines Mundes“ (Spr. 6, 2). Wenn unser Bekenntnis nicht mit Gottes Wort übereinstimmt, dann ist es nicht Glaube, der aus uns spricht. Glaube stimmt immer mit Gottes Wort überein. Warum? Weil dies die wörtliche Bedeutung des Verbes „bekennen“ im neutestamentlichen Griechisch ist: homologeo bedeutet „übereinstimmen mit“, „die gleiche Sprache sprechen“, „bekennen“. Angenommen du sagst: „Ich betete für die Heilung meiner Augen, aber ich wundere mich, warum es mit ihnen nicht besser zu werden scheint. Ich hoffe jedoch, daß ich irgendwann geheilt sein werde,“ dann kannst du nicht erwarten, durch Glauben die Heilung zu empfangen, weil dein Bekenntnis nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Sein Wort sagt: „Durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jes. 53, 5). Der Grund für das Versagen ist klar, denn Jesus sagte, wenn du betest, glaube, daß du deine Bitte empfangen hast (Mk. 11, 24). Er sagte, daß wir in unseren Herzen nicht zweifeln sollen, sondern glauben, daß all das, was wir sagen, verwirklicht wird. Darum müssen wir sichergehen, daß unser anfängliches wie auch unser fortwährendes Bekenntnis mit Gottes Wort in Einklang steht. Wenn wir es versäumen, um das zu bitten und es zu bekennen, wovon wir glauben, daß Sein Wort es uns verheißt, dann erhalten wir nichts; aber auch dann erhalten wir nichts, wenn unser Bekenntnis nicht in Übereinstimmung mit dem bleibt, was Gottes Wort lehrt.Handle aufgrund deines Glaubens Es gibt einen Unterschied zwischen dem Glauben des Herzens und einer rein verstandesmäßigen Überzeugung. Oft denken die Menschen, sie hätten echten Glauben, aber sie handeln nicht nach ihrem Glauben. Die Schrift zeigt auf, daß dort, wo wahrer Glaube gegenwärtig ist, dieser Werke des Glaubens, das heißt entsprechende Handlungen hervorbringen wird. Als Jesus die Augen des blinden Mannes mit Lehm salbte und ihm befahl, sich im Teich Siloah zu waschen, gab dies dem Mann eine Gelegenheit, seinen Glauben in die Tat umzusetzen. Jakobus erklärt: „… Glaube, wenn er keine Werke aufzuweisen hat, ist tot“ (Jak. 2, 17). In Markus 2, 1-5 lesen wir, daß Jesus den Glauben der Männer „sah“, die den Lahmen durch das Dach hinunterließen. Offensichtlich kann man Glauben an sich nicht sehen – aber man kann die mitfolgenden Handlungen des Glaubens sehen. Auf diesen ihren handelnden Glauben bezieht sich Jesus. Wenn man zum Beispiel Heilung für seinen Körper beansprucht und dann weiterhin Medizin einnimmt, dann folgen seinem Glauben nicht die entsprechenden Taten. Man sollte sich vorher entscheiden. Denn wenn wir Glauben haben, daß Gott Sein Wort hält und uns heilt, dann brauchen wir keine Medikamente und Heilmittel „für alle Fälle“ aufbewahren. Wenn wir zusätzlich zu unserem Glauben etwas nötig haben, dann haben wir keinen Glauben, geheilt zu werden. Man sollte göttliche Heilung nicht wie eine „Kur „ausprobieren, von der man hofft, sie könnte vielleicht helfen, weil sie manchmal auch anderen geholfen hat Dies ist ein weitverbreitetes Miß Verständnis der biblischen Lehre über Heilung durch Glauben und endet immer in Mißerfolg. Wo echter Glaube gegenwärtig ist, wird dieser allein ausreichen und den Platz von Medikamenten und anderen Hilfsmitteln einnehmen. Wenn der Glaube allein uns genügt um durchzukommen, dann handeln wir im Einklang mit unserem Glauben. Andere beanspruchen manchmal im Glauben Befreiung von einer schlechten Gewohnheit oder einer gewohnheitsmäßigen Sünde, bleiben aberweiterhin an die Gewohnheit oder Sünde gebunden und warten darauf, daß Gott sie befreie. Wir müssen gemäß unseres Glaubens handeln. Wahrer Glaube wird immer entsprechende Handlungen hervorbringen, die mit unserem Bekenntnis des Glaubens übereinstimmen.Von all den Helden des Glaubens, die in Hebräer 11 aufgeführt werden, wird gesagt, daß das, was sie getan haben, den Nachweis ihres Glaubens erbrachte. „Durch den Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain … durch den Glauben ehrte Noah Gott und baute die Arche … durch den Glauben opferte Abraham den Isaak. . . durch den Glauben verließ Mose Ägypten,“ usw. Wenn wahrer Glaube gegenwärtig ist, werden wir immer danach handeln. Wenn wir eine Verheißung Gottes in Anspruch nehmen, werden wir wahrscheinlich den genauen Zeitpunkt nicht kennen, an dem sich die Offenbarwerdung ereignen wird, aber sie kommt immer, wenn wir in Übereinstimmung mit unserem Bekenntnis des Glaubens an Gottes Wort handeln! Sie wird nie inmitten von Zweifel kommen, oder wenn wir es versäumen, aufgrund unseres Glaubens zu handeln.5. Halte an deinem Bekenntnis des Glaubens fest, ohne zu wankenManchmal gibt es Christen, die sich im Glauben eine Verheißung Gottes aneignen wollen wie zum Beispiel Seine Verheißung, ihre Krankheiten zu heilen. Sie beanspruchen Seine Verheißung und bekennen es, aber wenn es nicht sofort oder bald danach sichtbar wird, stellen sie fest, daß sie das positive Bekenntnis des Glaubens an die Verheißung Gottes nicht aufrechterhalten können, und deshalb empfangen sie die Sichtbarwerdung ihrer Heilung nicht. Das Problem liegt darin, daß sie die erste Bedingung nicht erfüllt haben, um durch Glauben empfangen zu können, sie gründe-^ ten nämlich ihren Glauben nicht ausschließlich auf das Wort Gottes. Ihr Glaube, der teilweise auf Gottes Verheißung und teilweise auf sichtbare Umstände, Gefühle oder ihre Symptome gegründet ist, war oberflächlich. Hat jemand echten Glauben, wird er nie bekennen, was er im natürlichen Bereich sieht oder fühlt, denn dies mag nicht den Anschein haben, als ändere es sich sofort, sondern er bekennt trotz all der Umstände, die anscheinend dagegensprechen, was Gottes Wort verheißt. Deshalb werden wir in Hebräer 10, 23 ermahnt: „Laßt uns am Bekenntnis der Hoffnung (des Glaubens) festhalten und nicht wanken; (denn treu ist der, der die Verheißung gegeben hat).“Jesus lehrt uns in Markus 11, 24, daß wir, wenn wir beten, glauben sollen, daß wir erhalten haben, wenn wir bitten und daß wir die Antwort offenbart sehen werden. Der bedeutende Punkt ist, daß die Antwort immer erst offenbart wird, nachdem wir geglaubt und bekannt haben, daß wir es erhalten haben. Manchmal dauert es einen Augenblick, manchmal eine Woche, einen Monat oder länger bis die Beantwortung im sichtbaren Bereich offenbar wird. Wahrer Glaube jedoch bekennt weiterhin, daß Gott unsere Bitte gehört und sie uns gewährt hat und sie uns zuteil werden wird. Wir müssen immer zuerst im Bereich des Glaubens empfangen, bevor wir es im natürlichen oder sichtbaren Bereich verwirklicht sehen werden. Glaube richtet sich weder nach dem Kalender noch danach, was körperliche Umstände gegenwärtig anzuzeigen scheinen – Glaube ist auf das gegründet, was Gott verheißen hat.In Johannes 9 war die Heilung des blinden Mannes nicht sofort offenbar geworden. Erst nachdem er zum Teich Siloah gegangen war und nachdem er sich gewaschen hatte, kam ersehend zurück. Die zehn Aussätzigen erhielten die Sichtbarwerdung ihrer Heilung weder als sie Jesus baten, noch sofort nachdem Er ihnen ihre Bitte gewährt hatte. Sie wurden geheilt, „während sie hingingen“ (Lk. 17, 12-14). Abraham wartete viele Jahre auf die Manifestation der Verheißung Gottes für einen Sohn und hielt an seinem Glauben fest, ohne zu zweifeln (Rom. 4, 17-21).Krankheit und Gebrechen sind wiederholt besiegt worden, indem die Betroffenen trotz all dem augenscheinlichen Nachweis des Gegenteils ein positives Bekenntnis des Glaubens aufrechterhielten. Satan wird oft solange die Symptome nicht wegnehmen, bis er unseren Glauben auf die Probe gestellt hat, denn er weiß genau, daß viele in Zeiten der Prüfung anfangen zu wanken und zu zweifeln. Halte an deinem Bekenntnis fest und Satan wird gezwungen sein, sein Werk in deinem Körper abzubrechen. Satans Macht über dich, dich zu quälen und zu bedrücken, verringert oder vergrößert sich im direkten Verhältnis zu deinem Bekenntnis des Glaubens oder des Zweifels. Darum „laßt uns am Bekenntnis der Hoffnung (des Glaubens) festhalten und nicht wanken; (denn treu ist der, der die Verheißung gegeben hat).“ Weigere dich bei allem, was du im Glauben beansprucht hast, miteinbezogene Probleme oder Umstände zu betrachten; richte deinen Blick auf die Verheißungen Gottes, halte kühn dein Bekenntnis dessen aufrecht, was Sein Wort sagt, und Er wird es dir gewiß zuteil werden lassen, sobald die Prüfung deines Glaubens abgeschlossen ist.Zusammenfassend stellen wir fest, daß es einen wichtigen Grundsatz gibt, der all diese fünf Bedingungen des Glaubens umschließt. Es ist unbedingt erforderlich, daß wir uns das folgende Prinzip des Glaubens ständig vor Augen halten: Wenn wir eine Verheißung Gottes im Glauben beansprucht haben, muß sich die Form und der Inhalt unserer Gebete, Bekenntnisse, Handlungen und Gespräche ändern.Das Gebet. Wenn wir einmal im Glauben Heilung für uns in Anspruch genommen haben und dann fortfahren um Heilung zu bitten, anstatt dafür zu danken, daß Gott unsere Bitte bereits gehört und sie uns gewährt hat, obwohl die Manifestation noch nicht gesehen werden kann, stellt dies einen Mangel an Glauben unter Beweis. Wenn wir zehnmal beten und Gott um das gleiche bitten, bevor wir etwas erhalten, haben wir neunmal im Unglauben gebetet! Jesus sagte, wenn ihr betet, glaubt, daß ihr empfangen habt. Nachdem wir Gott im Glauben um etwas gebeten haben, sollen wir Ihm täglich für die Antwort danken und Ihn dafür preisen, denn wir müssen die Antwort zuerst im Bereich des Glaubens sehen, bevor wir sie jemals im sichtbaren Bereich sehen können. Lies Markus 11, 24 und Matthäus 21, 22.Das Bekenntnis. Nach dem Gebet des Glaubens muß sich dann auch unser Bekenntnis von „Ich glaube, daß Gott mich heilen kann und will, wenn ich Ihn bitte“ zu „Ich weiß, daß Gott gemäß Seines Wortes meine Bitte gehört und sie mir gewährt hat“, ändern. Das Bekenntnis des Glaubens bezieht sich immer auf die Vergangenheit, nie auf die Zukunft. Wir dürfen niemals sagen: „Gott wird mich heilen“, denn dies stimmt nicht damit überein, was Gottes Wort sagt (Mk. 11, 24; 1. Petr. 2, 24) und deutet darauf hin, daß wir nicht wirklich glauben, daß wir bereits unsere Bitte empfangen haben, als wir beteten. Unser Bekenntnis darf sich nicht darauf stützen, was wir sehen, fühlen oder was äußere Umstände anzuzeigen scheinen, sondern ausschließlich auf das, was Gott sagt. Die Handlungen. Nicht nur die Form des Gebetes und das Bekenntnis müssen sich ändern, nachdem wir eine Verheißung Gottes im Glauben beansprucht haben, sondern auch unsere Handlungen müssen sich ändern, um mit unserem Glauben übereinzustimmen. Wir müssen unseren Glauben auswandeln, denn Glaube, der keine Werke aufzuweisen hat, ist tot.“ Naeman, der Aussätzige, wurde erst auf das Wort des Propheten Elisa hin geheilt, als er seinen Glauben in die Tat umgesetzt und sich siebenmal im Jordan gewaschen hatte. Noah wurde errettet, weil er aufgrund seines Glaubens handelte, denn wir lesen: „Durch den Glauben ehrte Noah Gott und baute die Arche zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort über das, was man noch nicht sah, empfangen hatte“ (Hebr. 11,7). Der Autor wurde einmal gerade einige Tage vor einem wichtigen Verkündigungsdienst von einer schweren, ernsthaften Entzündung der Bronchien und von einer Kopferkältung heimgesucht. Aus Erfahrung wußte er, daß sich ein solcher Zustand Überzwei oder drei Wochen hinzöge und von Hustenanfällen und Kehlkopfentzündung begleitet wäre. Er beanspruchte im Glauben die vollständige Heilung und bekannte im einzelnen im Gebet, daß jede Spur der Entzündung mitsamt den Symptomen verschwunden wäre, bevor er drei Tage später mit der Verkündigung begänne. Obwohl die Sypmtome nicht sofort verschwanden, handelte er trotzdem aufgrund seines Glaubens und hielt sich an die Abmachung seines Vertrags. Als er aufstand, um zu sprechen, war nicht die kleinste Spur der Krankheit mehr vorhanden! Wir können nicht durch Glauben geheilt werden, wenn wir weiterhin Heilmittel nehmen oder im Bett bleiben; wir müssen aufgrund unseres Glaubens handeln. Unsere Handlungen müssen sich ändern und sich unserem Bekenntnis des Glaubens anpassen.Das Gespräch. Glaube denkt weder über Zweifel nach, noch spricht er Zweifel aus, noch hört er darauf, ohne Rücksicht auf Symptome, Schmerzen, Gefühle oder Umstände, die anscheinend dagegensprechen. Wir sollen „festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung (des Glaubens) und nicht wanken“ (Hebr. 10, 23). Glaube spricht positiv von dem, was Gottes Wort als vollendet und getan bezeichnet. Glaube sagt nicht: „Ich habe Heilung für meine Augen beansprucht, und sie wird kommen, aber zur Zeit sind sie noch schwach, und ich habe Mühe, meiner Arbeit nachzugehen.“ Unser Gespräch muß sich ändern, es darf sich nicht um unsere Krankheit, Symptome oder Gefühle drehen, weil dies ein Eingeständnis wäre, daß Satan immer noch den Sieg über uns hat und die Macht, uns in Knechtschaft zu halten. Bekenne im Gegenteil, daß er kein Recht hat, dich zu schädigen und daß sein Werk in deinem Körper durch den Glauben an Gottes Verheißung überwunden worden ist. Halte an deinem Bekenntnis fest und Satan wird ablassen! Weigere dich über deine Krankheit, deine Symptome, deine Schmerzen, deine Probleme zu sprechen, denn damit erkennst du an, daß sie dir gehören. Sprich Glauben aus und Gott wird die Heilung sichtbar werden lassen. Das Bild wird zur Wirklichkeit werden – aber Krankheit bekannt ist Krankheit erlangt! Weil wir das halten, was wir bekennen, wollen wir unseren Glauben an Gottes Verheißungen in den Mittelpunkt stellen und nicht die äußeren Umstände. Zweites KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist durch Glauben empfängtWie bereits vorher erwähnt wurde, eignet sich der Gläubige alle Verheißungen Gottes durch Glauben an. Unser Glaube kann das nicht umfassen, was Gott uns nicht in Seinem Wort verheißt. Deshalb müssen wir unseren Glauben auf das Wort Gottes gründen, denn Glaube kommt, indem wir das Wort hören und ihm Vertrauen schenken. Die Taufe des Heiligen Geistes wird dem Gläubigen klar im Wort Gottes verheißen, aber man kann diese Bevollmächtigung und diesen Segen nicht empfangen, bis jeglicher Zweifel und jegliche Lehrfrage über die Möglichkeit der Erfüllung beseitigt sind. Um sich über jeden Zweifel hinwegzusetzen, empfehlen wir ein Studium des Wortes Gottes, denn auf diese Weise empfing der Autor die Erfüllung mit dem Heiligen Geist und hatte das Vorrecht, viele andere zu unterweisen und zu diesem Segen zu führen. Wenn ein demütiges, aufrichtiges Studium dessen, was die Schrift lehrt, nicht den Glauben für dieses Erlebnis belebt, dann wären alle anderen Argumente und Beispiele überflüssig.Dieses Kapitel richtet sich vor allem an diejenigen, die die Frage nach der Gültigkeit der Taufe für sich beantwortet haben und danach verlangen, die aber aus verschiedenen Gründen dieses Erlebnis mit dem Zeichen, in einer anderen Sprache zu sprechen – was als Nachweis dazugehört -, noch nicht empfangen haben. Um derer willen jedoch, die in dieser Frage nicht gänzlich in der Schrift gegründet sind oder die irrtümlicherweise gelehrt wurden, die „Taufe“ im Heiligen Geist sei mit dem Empfang des Heiligen Geistes bei der Wiedergeburt gleichzusetzen (was der Verfasser selbst vierzehn Jahre lang glaubte!), werden die grundlegenden Stellen, in denen die Wahrheit der Geistestaufe gelehrt wird, zum persönlichen Studium angeführt, um damit die Zweifel zu beseitigen und Glauben zu wecken. Ein Studium entsprechender Stellen zeigt ebenso, daß gewisse Ausdrücke und Sätze, die sich auf die Taufe im Heiligen Geist beziehen, sinnverwandt gebraucht werden, im Neuen Testament haben die folgenden Ausdrücke die gleiche Bedeutung: „Die Taufe im Heiligen Geist“, „erfüllt mit dem Geist“, „die Gabe des Geistes“, „die Ausgießung des Geistes“, „den Heiligen Geist empfangen“, usw. Vergleiche dazu Apostelgeschichte 1, 4-5 mit 2, 4; 10, 45; 11, 15-17, wo die Ausdrücke „getauft“, „erfüllt“ und „die Gabe“ bedeutungsgleich verwendet werden. 1. Die VerheißungDie alttestamentliche Prophetie. Joel sagte voraus, daß Gott in den letzten Tagen Seinen Geist auf alles Fleisch ausgießen werde: „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen“ (Joel 3, 1). Dies ereignete sich an Pfingsten zum ersten Mal, als die 120 Jünger alle mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden und in neuen Sprachen oder Zungen redeten (Apg. 2, 1 ff). Die Prophetie war jedoch nicht auf diese ursprüngliche Ausgießung beschränkt, was wir den Worten Petrus entnehmen können, der ihr Erlebnis in Apostelgeschichte 2, 38-39 erklärt, wo die gleiche Gabe des Heiligen Geistes all denen verheißen wird, die Christus annehmen: „Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung, auch allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, berufen wird.“ Die Verheißung der Taufe im Heiligen Geist richtet sich ohne Zweifel an alle Gläubigen, die den Glauben dafür ausüben wollen, um sie sich anzueignen. Die neutestamentliche Verheißung. Die klassische Stelle, in der Jesus uns die Gabe des Heiligen Geistes verheißt, ist Lukas 11,9-13. Vers 13 besagt: „Wenn schon ihr, die ihr doch böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten!“ Die Bereitwilligkeit unseres himmlischen Vaters, uns die Taufe des Heiligen Geistes zu geben, kommt hier deutlich zum Ausdruck, denn als Kinder Gottes haben wir den Geist bereits durch die Wiedergeburt (Rom. 8, 9.15-16). Der Autor war Zeuge, wie viele Christen diesen Segen erhielten, indem er ihnen einfach diesen Vers der Schrift vorlas, den sie dann im Glauben für sich persönlich in Anspruch nahmen. Christus verspricht uns die Taufe auch in Apostelgeschichte 1, 4-5.8.2. Der Nachweis: Das Zeichen der TaufeGibt es ein biblisches Zeichen dafür, daß man mit dem Heiligen Geist erfüllt worden ist? Wir glauben, daß es dies gibt. Einige jedoch, die aus verschiedenen Gründen, die wir hier nicht behandeln können, nicht in Zungen sprechen wollten, die aber die Taufe im Heiligen Geist für ein Erlebnis halten, welches in der heutigen Zeit Gültigkeit hat, nehmen in Anspruch, die Taufe ohne das Sprechen in neuen Zungen empfangen zu haben. Sie sprechen von einem „inwendigen Erlebnis“, von einer „Salbung“, von einem „außer sich sein vor Freude“, von einem „Gefühl großer Kraft oder Liebe“, usw. All diese sogenannten Zeichen sind auf Gefühle oder Empfindungen gestützt, von denen in der Bibel in bezug auf die Taufe nichts erwähnt wird. Wir müssen unser Erlebnis im Lichte der Bibel beurteilen. Wenn wir dies tun, werden wir feststellen, daß das Sprechen in einer neuen Sprache oder Zunge auf übernatürliche Weise das biblische Zeichen dessen ist, die Taufe im Heiligen Geist empfangen zu haben. Das Sprechen in Zungen wurde im Alten Testament vorausgesagt (1) Joel 3, 1 -2. Petrus zitiert diese Stelle, um den göttlichen Ursprung ihrer Fähigkeit zu bekräftigen, an Pfingsten in neuen Sprachen zu reden. Joel hatte die Ausgießung oder Taufe vorausgesagt; Petrus sagte, die neue Zunge sei der Nachweis oder das Zeichen. Beachte sorgfältig, es war das Phänomen des Sprechens in neuen Zungen, was die Juden entsetzte und veranlaßte zu fragen: „Was soll das bedeuten?“(2) Jesaja 28, 11-12. Paulus zitiert diese Prophetie, um zu zeigen, daß das Sprechen in Zungen in der Gemeinde von Jesaja vorausgesagt worden war. Lies 1. Korinther 14, 21-22.Dieses Zeichen war der unanfechtbare Beweis für die jüdische Gemeinde, daß der Heilige Geist den Christen unter den Heiden gegeben worden warApostelgeschichte 10, 44-45. Als sie sie in Zungen reden hörten, erklärte Petrus, daß sie „ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben.“ In Apostelgeschichte 11,16 nennt er es die „Taufe mit dem Heiligen Geist.“ Dieses Zeichen fehlte zweifellos dem Erlebnis der Samariter, deshalb war es offensichtlich, daß sie die Taufe im Heiligen Geist nicht empfangen hattenApostelgeschichte 8, 4-8. 12-19. Zudem wird in Vers 18 gesagt, daß Simon etwas „sah“, das ihn veranlaßte, Geld für die Kraft anzubieten, anderen den Heiligen Geist zu geben. Weder die Heilungen durch Philip weder die Dämonenaustreibungen, noch die Wunder bewegten ihn dazu, Geld dafür anzubieten. Offensichtlich hatte er sie in neuen Zungen sprechen hören, als sie die Taufe im Heiligen Geist empfangen hatten.Die 120 Jünger sprachen „alle“ in neuen Zungen, und sie nahmen dies allein als Nachweis dessen an, daß Christus nun Seine Verheißung erfüllt hatte, sie mit dem Heiligen Geist zu taufenVergleiche Apostelgeschichte 1, 4-5.8 mit Apostelgeschichte 2, 4; 2, 33. Dies ist ihre eigene Erklärung ihres Erlebnisses, daß nämlich auf die Taufe im Heiligen Geist das Sprechen in neuen Zungen folgt. Zwanzig Jahre nach Pfingsten war das Sprechen in Zungen immer noch das Zeichen und der Nachweis dafür, den Heiligen Geist empfangen zu habenApostelgeschichte 19, 1-6. Das Sprechen in Zungen war ein allgemein anerkanntes Phänomen in den Gemeinden und wurde als Manifestation des Heiligen Geistes betrachtet1. Korinther 12-14; Römer 8, 26-27; Epheser 6, 18; Judas 20.Wir folgern deshalb daraus, daß das Sprechen in Zungen und nur dies allein als biblischer Nachweis betrachtet werden kann, der die Taufe im Heiligen Geist bestätigt. Der Autor hat selbst erlebt, wie einige derer, die „dachten“, sie hätten die Taufe im Heiligen Geist ohne Zungen empfangen, die Taufe mit dem Sprechen in Zungen empfingen, als ihnen gezeigt wurde, daß sich diese Überzeugung von der Bibel her nicht halten läßt. Diejenigen, die in Zungen sprechen wollen, können es ohne Ausnahme, sobald sie ihre Zunge und ihren Willen dem Heiligen Geist übergeben. Zweifellos sind die Erlebnisse mancher Gläubigen „Salbungen“ des Heiligen Geistes. Wegen dieses gesegneten Erlebnisses und häufig auch weil sie meinen, es sei ein Schandfleck damit verbunden, wenn man in einer neuen Zunge spreche, ließen sie sich dazu verleiten, diese „Salbung“ mit der Taufe im Heiligen Geist gleichzustellen. Gott stützt die Gewißheit, uns Seinen Heiligen Geist gegeben zu haben, nicht einfach auf „Gefühle“ oder „gefühlsbedingte Erlebnisse“, so kostbar und geweiht dieselben in unserem Leben auch sein mögen. Gefühle und gefühlsbedingte Erlebnisse sind zu persönlich und von Mensch zu Mensch zu unterschiedlich. Darum erwählte Er das Zeichen, übernatürlich in einer neuen Sprache zu reden, zum Nachweis der Taufe. Denn es ist (1) ein sichtbarer Nachweis; (2) ein einheitlicher Nachweis; (3) ein allgemeingültiger Nachweis; (4) ein übernatürlicher Nachweis. Gefühlsmäßige, körperliche oder geistliche Kundgebungen können ebenso auftreten und begleiten manchmal das Zeichen der neuen Zunge, aber die Bibel sagt nicht, daß wir sie suchen sollen, denn sie sind zu unzuverlässig und zu veränderlich. Suche das Zeichen, das Gott gegeben hat:Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die glauben, sind diese: … sie werden in neuen Zungen reden (Mk. 16,17). 3. Wie man die Taufe im Heiligen Geist mit dem nachfolgenden biblischen Zeichen empfangen kannDie Bedingungen, um die Taufe im Heiligen Geist durch Glauben zu erhalten, sind grundsätzlich die gleichen wie diejenigen, durch die man alles sonst erhält, was Gott dem Gläubigen in Seinem Wort verheißen hat. Es sind die fünf Bedingungen, die bereits im ersten Kapitel „Wie man Gottes Verheißungen durch Glauben empfängt“ beschrieben wurden. (1) Gründe deinen Glauben auf das Wort Gottes; (2) Bitte; (3) Bekenne; (4) Handle gemäß deines Glaubens; (5) Halte dein Bekenntnis aufrecht, ohne zu zweifeln. Wir können die Taufe entweder durch Handauflegung oder durch unser persönliches Gebet des Glaubens empfangen. In jedem Fall bleiben die Bedingungen die gleichen. (1) Habe GlaubenDie Taufe im Heiligen Geist wird wie all die anderen Verheißungen Gottes an den Christen durch Glauben empfangen. Unser Glaube kann sich nicht über das erheben, was Gott uns in Seinem Wort verheißt. Glaube kommt, indem wir das Wort hören und ihm Vertrauen schenken. Paulus erklärt uns in Galater 3, 2, daß wir den Geist „durch die Predigt vom Glauben“, das heißt durch den Glauben, der durch das Hören des Wortes kommt, empfangen. In Galater 3, 14 führt er an, daß „wir durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.“ Der erste und wichtigste Schritt ist daher das Studium der schon früher angeführten Texte, in denen die Taufe verheißen wird (Joel 3, 1-2; Apg. 2, 38-39; Lk. 11, 9-13), sowie derjenigen Stellen, die angeben, daß der Nachweis der Geistestaufe das Reden in einer neuen Sprache ist, wie es der Geist gibt auszusprechen. Dadurch kommt der Glaube, um den Heiligen Geist empfangen zu können.(2) Bitte Jesus versichert dem Gläubigen, daß Sein himmlischer Vater den Heiligen Geist denen geben wird, die Ihn darum bitten (Lk. 11, 13). Wir mögen glauben, daß Gott uns eine Verheißung gemacht hat, weil wir Sein Wort gelesen haben, aber wir werden sie nicht empfangen, bis wir sie uns persönlich im Glauben aneignen und sie für uns in Anspruch nehmen, indem wir darum bitten.(3) Bekenne Die ersten drei Schritte müssen gleichzeitig gemacht werden. Sag also auf der Grundlage deines Glaubens an Gottes Wort, daß der Vater dich mit Seinem Heiligen Geist füllen wird, wenn du Ihn darum bittest, in einfachem, vertrauendem Glauben: „Himmlischer Vater, gemäß deiner Verheißung, mir die Taufe im Heiligen Geist zu geben, bitte ich dich jetzt im Glauben darum und bekenne, daß ich sie empfangen habe.“Dies ist ein einfaches Gebet des Glaubens, das alle biblischen Bedingungen erfüllt, um zu empfangen. Es ist weder nötig, darum zu betteln, zu flehen, zu fasten, zu „suchen“ oder zu „ringen“, noch ist es richtig zu versuchen, „für die Taufe durchzubeten.“ Dies zeigt einen Mangel an Glauben an. Jesus lehrte uns, im Gebet gleich zur Sache zu kommen, wenn wir Gott um etwas bitten, was Er uns verheißen hat und zu glauben, daß wir erhalten haben, wenn wir bitten. „Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden“ (Mk. 11, 24). Du mußt im Glauben bekennen, daß du empfangen hast, wenn du bittest; das Zeichen oder der Nachweis wird folgen. (4) Handle aufgrund deines Glaubens Gott erfüllt uns mit dem Heiligen Geist, wenn wir bitten. Wir fangen an zu sprechen; der Heilige Geist wird es nicht für uns tun. Viele ringen aus dem Grund so lange um die Taufe, weil sie (a) nicht glaubten, daß sie empfingen, als sie baten und weil sie (b) darauf warten, daß der Heilige Geist durch sie spricht, indem Er sich wörtlich ihrer Stimmbänder, ihrer Zunge und ihres Mundes bemächtigt und sie zu sprechen zwingt. Apostelgeschichte 2, 4 drückt aus: „Und sie (die Jünger) wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und (sie) fingen an, in ändern Sprachen zu predigen, wie der Geist es ihnen eingab.“ Sie fingen an zu sprechen, wie der Geist ihnen die Worte auszusprechen gab. Wir sind es, die anfangen müssen, im Glauben zu sprechen, und der Geist, den wir schon empfangen haben, wird uns die Aussprache geben. Er wird sie uns ohne Ausnahme geben, wenn wir (a) glauben, daß Er es will, wenn wir (b) unsere Zunge dem Geist übergeben und mit Ihm zusammenarbeiten (denn es ist deine Zunge und deine Stimme, die Er benutzen muß) und wenn wir uns (c) entschließen, kein Wort Deutsch zu sprechen, denn man kann nicht zwei Sprachen auf einmal sprechen. Wenn Glaube gegenwärtig ist, werden wir zweifellos spüren, wie Freude und Anbetung Gott gegenüber in uns hervorquellen, die sich durch unsere Lippen ausdrücken wollen. Ohne die richtige Anleitung ist man dazu geneigt, diesen Lobpreis in Deutsch ausströmen zu lassen. Wenn du dich weigerst in Deutsch zu sprechen und in einfachem Glauben die Laute aussprichst, die hervorkommen werden, wenn du deine Stimme gebrauchst, wirst du feststellen, daß dir der Heilige Geist auf übernatürliche Weise die Aussprache in einer neuen Sprache gibt. Wir müssen unseren Glauben in die Tat umsetzen. Jedesmal wenn Christen auf diese Weise verfahren sind, gab es niemand, der nicht in neuen Zungen hätte sprechen können.Gibt es jemals irgendwelche Ausnahmen? Nein, nicht aus der Sicht Gottes. In den vereinzelten Fällen, in denen ein Christ nicht empfangen hat, lagen eindeutig immer zwei Gründe vor. In erster Linie rührt dies von einem Mangel an Glauben her von einer Unwilligkeit, der Verheißung Gottes zu glauben, daß Er ihnen den Heiligen Geist gegeben hat, als sie darum baten. Oft glaubten sie, nichts empfangen zu haben, weil sie nach dem Gebet nichts besonderes „fühlten“ oder weil sie nicht ein ähnliches außergewöhnliches, übernatürliches Erlebnis wie einige, von denen sie hörten, hatten, als diese die Geistestaufe empfingen, sei es eine Vision, ein Trancezustand, eine Verzückung oder eine große Salbung. Der Autor selbst „verspürte“ nichts, als er im Glauben zu sprechen begann, aber als er so für einige Augenblicke fortfuhr, im Glauben die Laute auszusprechen, die ihm selbst unbekannt waren, begann der Heilige Geist die Aussprache, die Er ihm gegeben hatte, im Überfluß zu erweitern. Dies hielt einige Zeit lang an. Der zweite Grund, warum sie nicht zu sprechen anfangen, ergibt sich einfach daraus, weil sie sich weigern, mit dem Heiligen Geist zusammenzuarbeiten. Sie warten darauf, daß der Heilige Geist durch sie spricht, aber der Geist gibt uns die Aussprache nur, wenn wir im Glauben das aussprechen, was Er uns gibt. Einige sagen: „Aber ich weiß nicht, was ich sagen soll.“ Natürlich wissen wir dies nicht, denn wir sprechen nur das, was der Heilige Geist uns auszusprechen gibt. Versuche nicht, dir Worte oder Laute auszudenken. Die neue Sprache kommt nicht aus dem oder durch den Verstand sondern aus unserem Geist, wie der Heilige Geist es gibt auszusprechen. Die Worte werden zwanglos und auf übernatürliche Weise kommen, wenn wir im Glauben unsere Stimme gebrauchen und die Laute aussprechen, die herauskommen werden. Ein Wort wird dem anderen folgen. Diese unbekannten Laute bilden die neue Sprache, die das Zeichen der Taufe ist. Uns ist sie unbekannt, aber Gott und denen, die diese bestimmte Zunge zur Muttersprache haben, ist sie es nicht. Paulus sagt, wir reden Geheimnisse zu Gott (1. Kor. 14, 2), unser Verständnis bleibt dabei ohne Frucht (14, 14), aber wir bauen uns selbst innerlich auf (14, 4).Sage niemals das, was ein Bruder einmal sagte: „Der Heilige Geist muß es alles selbst machen, denn ich kann es nicht!“ Er wird selbstverständlich den Geist solange nicht empfangen, bis er gewillt ist, seine Stimme im Glauben zu gebrauchen, wie es in Apostelgeschichte 2, 4 angeführt wird. Wir haben es erlebt, wie einige, die jahrelang um die Taufe „gerungen“ und nach ihr „gesucht“ hatten, erfüllt wurden und beinahe sofort fließend in einer neuen Sprache reden konnten, als sie ermutigt worden waren, mit dem Geist zusammenzuarbeiten und sie sich weigerten, auch nur ein Silbe Deutsch zu sprechen, sie statt dessen aber die Laute aussprachen, die hervordrangen, währenddem sie ihre Stimme gebrauchten. Du mußt deine Stimmbänder, deine Zunge, deine Lippen in Bewegung setzen, wie du das bei jeder anderen Sprache tust. Du bewirkst nicht die Aussprache, die hervorkommt, wenn du diesen Schritt des Glaubens unternimmst – sondern der Heilige Geist gibt dir die Aussprache auf übernatürliche Weise. Bei Gott gibt es keine Ausnahmen! Wenn du gerade jetzt im Glauben bittest, bekennst, daß du empfangen hast und im Glauben zu sprechen beginnst, wird dir der Heilige Geist die Äußerung in einer neuen Sprache schenken. (5) Halte dein Bekenntnis aufrecht Der fünfte Schritt bezieht sich auf die Notwendigkeit, die neue Sprache, die wir erhalten haben, täglich zu gebrauchen. Benutze sie täglich in deinem Gebetsleben. Sie ist eine großartige Quelle geistlicher Kraft, der Auferbauung und des Trostes für den Christen. Sie kann auch ein wirksames Mittel der Fürbitte sein. Beachte Epheser 6, 18; Judas 20; Römer 8, 26-27; 1. Kor. 14, 2.4.15.39.Einige vernachlässigen es, die neue Sprache nach ihrem anfänglichen Erlebnis fortwährend zu gebrauchen, weil sie nicht dazu ermutigt worden sind und lassen dadurch eine große Quelle der Kraft und des Segens im Sande versiegen. Nicht wenige sind dahin gelangt, ihr ursprüngliches Erlebnis anzuzweifeln, weil sie nicht weiterhin im Geist beten. Wir haben es erlebt, wie viele von ihnen erneut dieses freudigen Erlebnisses teilhaftig wurden, als sie ermutigt worden waren, die Sprache wieder zu gebrauchen. Andere sind manchmal, wenige Tage nachdem sie empfangen haben, versucht zu zweifeln, ob sie mit dem Heiligen Geist erfüllt worden sind oder ob sie sich selbst nur etwas vorgemacht haben. Dies ist ein üblicher Anschlag Satans, um dich dazu zu bringen, an Gottes Wort zu zweifeln. Der, der in einer übernatürlichen Zunge spricht, erbaut sich selbst. Der Teufel haßt einen starken Christen und wird alles versuchen, ihn zuerst zu verwirren und hernach ihn abzudrängen. Weigere dich, auf diese Gedanken des Zweifels einzugehen. Halte dein Bekenntnis des Glaubens aufrecht, ohne zu wanken und Satan wird dich verlassen. Er verschwindet immer, wenn du fortfährst, im Glauben zu sprechen. Es wird nicht lange dauern, bis du die Quelle erkennst, von der aus du versucht wirst zu zweifeln. Drittes Kapitel Wie man Zweifel durch Glauben überwindetHast du dich des öfteren gewundert, warum deine Gebete so selten beantwortet werden? Oder warum du nicht geheilt wurdest, obwohl du dachtest, im Glauben gebetet zu haben? Oder warum es in deinem Leben so viele Niederlagen, Sorgen und Enttäuschungen gibt, anstatt Freude, Friede und Sieg zu erleben, wie dies bei einem Christen der Fall sein sollte? Hast du dich gewundert, warum dein Glaube so schwach und unzulänglich ist? Lassen Anfechtungen deinen Glauben ermatten und dahinwelken oder bewirken sie Stärkung und Reife?Das Wort Gottes zeigt uns die Ursache auf: Es ist Zweifel. Die Versuchung, an dem zu zweifeln, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, ist eine der wirksamsten Waffen Satans, den Christen seines Friedens in den Gedanken, seiner Heilung und Freude, der Deckung seiner materiellen Bedürfnisse, seiner geistlichen Kraft, seines starken Glaubens, jeglichen Segens und Sieges zu berauben. Das geistliche Prinzip von Jakobus 1,5-7 läßt in in jeder Lage und auf jede Verheißung Gottes anwenden, die Er uns in Seinem Wort gemacht hat und die wir uns durch Glauben aneignen müssen.Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott darum, der jedem gern gibt und keine Vorhaltungen macht; dann wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und hin und her geworfen wird. Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen wird. Obwohl wir anfangs im Glauben bitten mögen, daß unsere Nöte behoben werden, wird uns Satan der Antwort berauben, wenn wir später zu zweifeln beginnen, denn die Antwort wird nicht eintreffen. Gott sagt, ein Zweifler sei wie eine Welle des Meeres; er schwankt zwischen Glauben und Unglauben hin und her und ist deshalb nicht vorbereitet, das zu erhalten, wonach er verlangt. Er ist wie eine vom Wind hin und her gepeitschte Welle oder Woge, die, zuerst durch Hoffnung erhoben, danach der Sicht entschwindet und in die Tiefen des Zweifels versinkt. Alles was Gott in Seinem Wort verheißen hat, kann nur durch Glauben empfangen werden. Zweifel ist eine Krankheit, die unseren Glauben wegfrißt wie der Krebs die gesunden Körperzellen. Zweifel ist der Handlanger Satans, den er sendet, um uns von unserem Glauben abzubringen und uns der Segnungen Gottes zu berauben. Glaube kommt von Gott; Zweifel kommt von Satan. Der, der zu zweifeln beginnt, kann nur in eine Richtung gehen – hinunter! Wie kann man die Versuchung zu Zweifeln überwinden? 1. Erkenne an, daß das Sühneopfer Christi für all deine Sünden genügt Ist Zweifel eine Sünde? Es ist eine der größten! Gottes Wort erklärt: „Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hebr. 11,6). Des weiteren: „Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde“ (Rom. 14, 23). Starb Jesus für all unsere Sünden? Dann starb Er auch für unsere Zweifel, denn das Wort Gottes legt unmißverständlich fest, daß Zweifel eine Sünde ist und Gott missfällt. Wirf deine Zweifel auf den Herrn, und Er wird sie gewiß beseitigen (1. Petr. 5, 7). 2. Bitte immer im Glauben und erwarte eine Antwort, wenn du eine Verheißung Gottes beanspruchstSo viele Gebete bleiben unbeantwortet, weil die Christen die Vertrauenswürdigkeit Gottes nicht wirklich ernst genug nehmen und nicht jedesmal, wenn sie beten, eine Antwort erwarten. Sie hoffen, daß sie gelegentlich „an die Reihe kommen“ und Gott ihnen geben wird, worum sie bitten. Aber Gott will unsere Gebete immer beantworten und Seine Verheißungen erfüllen – dafür hat Er sie uns gegeben. Die einzige Forderung jedoch ist, daß wir im Glauben bitten müssen und nicht zweifeln. Wenn wir beten, sollen wir eine Antwort erwarten, denn Jesus sagte:„Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden“ (Mk. 11, 24). „ Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt… werdet ihr alles empfangen, worum ihr im Gebet bittet, wenn ihr nur glaubt“ (Ml. 21, 21-22).3. Halte den Zweifel immer an der Tür deines Verstandes zurück, bevor er versucht, sich Einlaß zu verschaffen Dort hat deine Niederlage immer ihren Anfang – im Verstand. Satan flüstert uns diese Gedanken des Zweifels ein, ob Gott auch wirklich unser bestimmtes Anliegen beantworten will oder ob wir würdig sind oder ob wir richtig darum gebeten haben. Er erzählt uns, unser Problem sei zu schwierig oder die Krankheit sei zu weit fortgeschritten, um noch auf Heilung hoffen zu können. Hier lassen sich die meisten Menschen besiegen. Sie lassen es zu, daß Gedanken des Zweifels in ihren Verstand eindringen; sie gehen auf diese Zweifel ein; sie untersuchen deren Vorzüge; oder sie versuchen, das Problem mit dem Verstand zu lösen, anstatt in Gottes Verheißung zu ruhen. Wenn sie dann versuchen, die Zweifel loszuwerden und Glauben zu entfalten, stellen sie fest, daß die Zweifel nicht weichen wollen! Gehe eine Minute lang auf die Zweifel ein, und es wird eine Stunde brauchen, um sie wieder loszuwerden; höre eine Stunde lang auf die von Satan geschickten Zweifel, und es wird eine Woche benötigen, den verlorenen Boden wieder zurückzugewinnen und den Glauben wiederzuerlangen! Gehe niemals auch nur einen Augenblick lang auf Zweifel darüber ein, wofür du gebetet hast – schließe vor aufkommenden Zweifeln sofort die Tür. Wir brauchen zu keiner Gegebenheit mehr zu zweifeln. Wir können jeden Zweifel überwinden und unser ganzes geistliches Leben umwandeln. Wir allein halten den Schlüssel zu vollkommenem Sieg in der Hand. Weigere dich einfach, auch nur einen einzigen zweifelnden Gedanken anzunehmen, den Satan deinem Verstand vorschlägt. „Widersteht dem Teufel, dann flieht er von euch.“ 4. Wenn du versucht wirst zu zweifeln, lobe stattdessen Gott und singe Lieder des Glaubens und des Sieges Dies ist eine der wirksamsten Waffen, die der Gläubige gegen den Feind in der Hand hat. Es gibt nichts, was Satan mit seinen Lügen und Zweifeln schneller vertreiben wird als Lobpreis und Gesang. Der Teufel wird fliehen, wenn wir es ihm befehlen, aber er flieht auch, wenn wir Gott preisen! Er will auf keinen Fall in der Nähe eines Christen bleiben, der Gott ständig Lobpreis darbringt. Wenn wir Gott mehr lobten, müßten wir dem Teufel weniger gebieten. Warum? Lobpreis hüllt uns in ein schützendes Gewand, welches der Geist der Bedrückung, des Zweifels und der Schwere nicht durchdringen kann. Der Geist der Freude und des Lobpreises ist eine der Wohltaten, die Christus für uns auf Golgatha erkauft hat, denn der Herr verkündet in Jesaja 61, 1 -3: „Der Geist des Herrn ist auf mir… zu schaffen den Trauernden zu Zion,… daß ihnen Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werde.“ Israel überwand einst seine Feinde mit Gesang und Lobpreis vor dem Herrn, ohne sich einer Waffe zu bedienen und ohne zu kämpfen. Das können auch wir! Lies 2. Chronik 20.Gott begehrt Lobpreis mehr als Opfer von zeitlichen Gütern (Ps. 69, 31-32), denn „wer Dank opfert, der preiset mich“ (Ps. 50, 23). Die Zweifel werden sich im Leben dessen, der dem Herrn ständig Lieder des Lobpreises darbringt, auflösen wie der Morgennebel in der aufgehenden Sonne (Ps. 34, 2; Ps. 35, 28; Hebr. 13, 15). 5. Bekenne niemals Zweifel oder UnglaubenBekenne immer das, was Gottes Wort sagt, und halte daran fest trotz all den Umständen, die das Gegenteil anzuzeigen scheinen, denn du wirst das empfangen, was du bekennst. „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt“ (Spr. 18, 21). Auch wenn wir nur ein wenig Zweifel zulassen, wird dieser dennoch den Glauben lahmen und die Segnungen Gottes werden uns dadurch vorenthalten (Jak. 1, 6-7). Lehne es völlig ab, Zweifel, Niederlage, Unglauben oder irgend etwas Negatives zu bekennen. Der Grund hierfür leuchtet ein, denn „ein frohes Herz erheitert das Antlitz; aber bei Kummer des Herzens ist der Geist zerschlagen“ (Spr. 15, 13 Elb.). Sobald man Zweifel bekennt, lädt man einen Geist der Bedrückung und der Niederlage ein. Satan greift den Verstand mit Gedanken des Zweifels und des Unglaubens“ an und versucht damit, unseren Frieden und unsere Freude im Herrn zu zerstören, denn er weiß, daß „die Freude am Herrn unsere Stärke ist“ (Neh. 8, 10)“. ‘In unserer eigenen Zunge liegt eine der größten Quellen der Schwäche, des Mißerfolgs, des unbeantworteten Gebetes und der Niederlage. Das Bekenntnis des Zweifels ist das Eingeständnis deiner selbst, daß du besiegt worden bist und Satan der Sieger ist! Wahrhaftig „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt.“ Eigne dir den Wortschatz des Glaubens an. Erlaube dir keine negativen oder von Zweifel geprägten Äußerungen. 6. Weigere dich, den Zweifeln anderer zuzuhörenUnser Glaube kann untergraben und geschwächt werden, wenn wir auf die Zweifel, den Unglauben, die Zwejfelsucht und die Unsicherheit anderer hören. Sprich nie über Probleme, die du dem Herrn anvertraut hast, oder über die Verheißungen Gottes, die du im Glauben beansprucht hast, mit denen, die nicht glauben, daß Gott jedes Gebet des Glaubens, das auf Seinem Wort gegründet ist, zustimmend beantwortet. Wenn du zum Beispiel Heilung für deinen Leib im Glauben beansprucht hast, benutzt Satan oft den Unglauben und die Bedenken anderer, um Zweifel in dein Herz zu pflanzen. Auf diese Weise läßt er viel Unkraut säen, damit die Saat des Wortes Gottes erstickt wird und keine Frucht bringen kann.Es ist auch möglich, die Heilung zu verlieren, die du einmal durch Glauben erhalten hast, wenn du es zuläßt, daß dein Glaube durch Zweifel beeinträchtigt wird. Ein Mann, der durch Glauben von Hüftkrebs geheilt worden war, wurde später von Magenkrebs befallen und starb, weil er auf die Zweifel von Freunden seiner Gemeinde hörte, die bestritten, daß göttliche Heilung auch heute ihre Gültigkeit hat! Beantworte Zweifel mit Glauben. Aber halte dich nicht damit auf, auf die Einwände der Zweifler einzugehen, denn es ist Satan, der durch sie spricht und versucht, deinen Glauben zu vernichten. 7. Erziehe dich zu einem gewissenhaften Studium des Wortes Gottes und zu regelmäßigem GebetDas wirksamste Mittel gegen Zweifel ist eine enge Gemeinschaft mit Gott. „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi“ (Rom. 10, 17). „Verlangt vielmehr, so wie die neugeborenen Kinder nach Milch, nach dem unverfälschten Wort, damit ihr dadurch wachst…“ (1. Petr. 2, 2). Indem wir beten, „erbauen wir uns auf unserem heiligsten Glauben“ (Jud. 20 Elb.).Zuletzt sei deshalb gesagt, widerstehe den Zweifeln in gleicherweise, wie du jeder anderen Versuchung zur Sünde widerstehst. „Widersteht dem Teufel, dann flieht er von euch“ (Jak. 4, 7). Öffne dem Zweifel nie die Tür, und der Glaube wird dessen Platz einnehmen. Beides wird nie zur gleichen Zeit vorhanden sein – ist das eine gegenwärtig, so ist das andre fern. Die Entscheidung liegt bei dir. Für was wirst du dich entscheiden? Glauben oder Zweifel? Viertes Kapitel Wie man Satan durch Glauben überwindet Der geistliche KampfDas Neue Testament beschreibt das Leben eines Christen als einen geistlichen Kampf. Der Apostel Paulus betont diese Tatsache, indem er uns ermahnt: „Zieht die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anschläge des Teufels bestehen könnt. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den Mächtigen und Gewaltigen, mit den Beherrschern dieser finsteren Welt, mit den bösen Geistern zwischen Himmel und Erde“ (Eph. 6, 11-12). Die Schrift ist mit Hinweisen auf diese geistliche Auseinandersetzung gefüllt, die sich gegen einen bösen, listigen, ruchlosen und mächtigen Widersacher richtet, der über ein unermeßlich großes, hoch organisiertes Königreich herrscht, das aus Fürstentümern, Gewaltigen und Herrschern dieser Welt und Geistern der Bosheit unter dem Himmel besteht, gefolgt von einer Schar unzähliger dämonischer Geister. Die Bibel sagt voraus, daß vor der Wiederkunft Christi am Ende des gegenwärtigen Zeitalters die dämonische Tätigkeit zunehmen wird (vgl. 1. Tim. 4, 1 ff; 2. Tim. 3, 1ff;2. Thess. 2, 1 ff). Unser Zeitalter wird von einer ständig zunehmenden Flut satanischer Bosheit und Schlechtigkeit gekennzeichnet, was sich von psychischen Leiden bis zu moralischer Verirrung erstreckt. Diese rasche Ausbreitung des Werkes, das dem Reich der Finsternis entspringt, welches die gesamte Welt, ihre Regierungen, die Gesellschaft, die Gemeinde und das Leben des Gläubigen in Mitleidenschaft zieht und beeinflußt, zeigt sich in einer fast unglaublichen Zunahme von Verbrechen, Wollust, Betrug, moralischer Verderbtheit, Selbstmord, Krieg, Homosexualität, Angst, Sorge, Unruhe, Atheismus, Krankheit, Geisteskrankheiten, dämonischer Besessenheit, Drogenabhängigkeit und Alkoholismus, begleitet von einer verstärkten Zunahme des Spiritismus, des Okkultismus, der irreführenden Sekten und der dämonischen Lehren.Weil diese Kräfte, gegen die der Gläubige und die Gemeinde kämpfen müssen, geistlich sind, kann ihnen nur mit der geistlichen Waffenrüstung und den geistlichen Waffen wirksam widerstanden werden und nur damit können sie überwunden werden. Die Wichtigkeit des Glaubens, verbunden mit der Taufe im Heiligen Geist und den offenbarten Geistesgaben kann deshalb nicht genug betont werden. Denn ohne Glauben und ohne die Bevollmächtigung des Geistes ist die Gemeinde tatsächlich hilflos und wehrlos, denn sie ist solch einem Feind mit ihren rein fleischlichen Waffen der theologischen Ausbildung, der medizinischen Wissenschaft, der Psychiatrie und Psychologie, der menschlichen Methoden und Verfahrensweisen und mit ihren religiösen und sozialen Einrichtungen oder Organisationen nicht gewachsen. „Denn obwohl wir im Fleich wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen,“ verkündet Paulus in 2. Korinther 10, 3-4 (Elb.). Den Sieg im geistlichen Kampf erlangen wir „nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Herrscharen“ (Sach. 4. 6) und durch Glauben: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht, fest im Glauben . . .“ (1. Petr. 5, 8-9). Der persönliche Widerstand gegen Bedrückung, Versuchung, Elend und alle anderen Tätigkeiten Satans erfordert einen geistlichen Kampf des Glaubens. Er kann wirksam überwunden und besiegt werden, indem wir die geistlichen Waffen und die Waffenrüstung, die dem Gläubigen zur Verfügung gestellt wurden, im Glauben anwenden („dem widersteht fest im Glauben“). Wie kann dies erreicht werden? Wenn der Feind angreift, gehe auf folgende Art und Weise im Glauben zum Angriff über:1. Beanspruche im Glauben deine Autorität über SatanDer Christ hat diese Autorität aufgrund seines Verhältnisses zu Christus. In 2. Korinther 5, 14 wird uns gesagt, daß wir mit Christus gestorben sind (vgl. Kol. 3, 3); in Epheser 2, 5 steht, daß wir mit Christus lebendig gemacht worden sind; und in Epheser 2, 6 wird uns gesagt, daß wir mit Ihm auferweckt und zusammen mit Ihm in die himmlische Welt versetzt worden sind in Jesus Christus!Wo ist Christus? Diese Frage ist wichtig, denn wo immer Christus ist, sind auch wir mit Ihm in Hinsicht auf unsere Stellung der Autorität. Christus sitzt auf dem Thron zur rechten Hand Gottes „über alle Reiche, Gewalt, Macht und Herrschaft“ (Eph. 1, 21). Es ist das Gebet des Paulus, daß wir diese Tatsache erkennen und uns diese große Kraft und Autorität aneignen mögen, denn die Stellung des Gläubigen ist mit Ihm über alles weit erhöht. Lies Epheser 1, 15-23. Beachte vor allem Vers 19. Lies zudem Kolosser 2, 13-15.Dies bedeutet, daß Christus nicht nur den Sieg über Satan und sein Reich auf Golgatha errungen hat, sondern daß Er erhaben über ihm thront und herrscht und Satan über Ihn nicht die geringste Macht hat. Da die Stellung des Gläubigen in Christus die gleiche ist, hat er deshalb ebenfalls diesen Sieg errungen und nimmt eine Stellung der Autorität über Satan ein. Darum müssen wir zuallererst unsere Autorität über den Feind im Glauben beanspruchen, bevor wir ihm auf wirksame Weise befehlen können zu gehorchen.Kraft unserer Stellung im Himmel sind wir dazu berechtigt, Satan im Namen und in der Vollmacht Jesu Christi mutig zu widerstehen, und er muß gehorchen! (Mk. 16, 17;Lk. 9, 1). Höre auf, vergeblich um den Sieg über Satan zu kämpfen – du sollst den Kampf von der Stellung des Siegers aus führen, die du bereits innehast, wenn du sie im Glauben beanspruchst! 2. Bekenne im Glauben den Sieg durch das Blut JesuBekenne kühn die wirksame Macht des Blutes Jesu, denn darin allein liegt die Kraft unserer Vollmacht. Unsere Arbeit und unser Zeugnis ist nur in dem Umfang wirksam, wie wir dies erkennen und bekennen. „Sie haben ihn (Satan) überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses“ (Offb. 12, 11). Begegne zum Beispiel dämonischer Bedrückung immer furchtlos, indem du kühn die Macht des Blutes Jesu über das Werk Satans in dem Betreffenden bekennst. Satan gibt dem Glauben dessen immer nach, der mutig die Macht des Blutes Jesu für sich in Anspruch nimmt. Satans Versuchungen, Belastungen und Werke können wirksam zunichte gemacht werden, sei es im persönlichen Leben, in der Familie, in der Gemeinde oder im Leben anderer, indem wir uns auf das Blut des Lammes berufen, entweder im Lied, im Lobpreis, im Zeugnis, im Bekenntnis oder bei der Austreibung von Dämonen. Wir haben tatsächlich böse Geister sagen hören, daß sie das Blut und das Wort des Glaubens hassen. Dies deshalb, weil jene bösen Geister wissen, daß sie dieser Macht unterlegen sind. 3. Befiehl Satan im Glauben, dich in Jesu Namen zu verlassenSatan wird weder das Feld räumen, noch von seinem zerstörerischen Werk ablassen, wenn wir ihn nur höflich darum bitten. Die Schrift lehrt, daß Dämonen ausgetrieben werden müssen und nicht gebeten werden zu gehen. „Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben“ (Mk. 16, 17). Jesus und die Apostel wiesen die bösen Geister zurück, ohne auf die Art ihrer Unterdrückung Rücksicht zu nehmen, ob es sich nun um einen Geist der Schwachheit (Lk. 4, 38-39; Mk. 9, 25), einen unreinen Geist (Mk. 1, 23-27), einen Geist der Versuchung (Mt. 4, 10a), der Behinderung (Mt. 16, 21.23) oder der Störung (Apg. 16, 16-18) handelte. 32Einige Christen, die nichts von ihrer Vollmacht über den Feind wußten, sagten ängstlich: „Ich hätte Angst, etwas zu Satan zu sagen. Ich beachte ihn viel lieber einfach nicht!“ So erhält er natürlich vollständige Freiheit, im Leben eines solchen Menschen ungestört zu arbeiten. Du hast als Gläubiger die Vollmacht, dich selbst und andere von seiner Knechtschaft zu befreien, aber Satan wird nur gehen, wenn ein Befehl des Glaubens in Jesu Namen an ihn gerichtet wird. Satan und die dämonischen Heerscharen wissen, daß sie von Christus besiegt worden sind und daß Seine Nachfolger Vollmacht über sie haben. Unser Sieg stellt sich ein, wenn wir dahin gelangen, dies in dem Umfang zu erkennen und zu glauben, daß wir danach handeln (Jak. 2, 19; Lk. 10, 17; Mk. 16, 17).4. Benutze den Schild des Glaubens und das Schwert des GeistesJesus überwand die Versuchungen Satans, indem er die Schrift anführte: „Es steht geschrieben“ (Mt. 4, 1ff). Paulus ermahnt uns: „Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt“ (Eph. 6, 16). Beachte, die eine Waffe wird für die Verteidigung (der Schild des Glaubens), die andere für den Angriff (das Schwert des Geistes, Hebr. 4, 12) verwendet. Beide zusammen sind wirksame Waffen, um den Angriffen des Feindes, die gegen uns gerichtet sind, zu begegnen und sie zu überwinden. Wenn du beispielsweise aufgrund der Autorität des Wortes Gottes Heilung für deinen Körper beansprucht hast, dann bekenne kühn im Glauben (der Schild), was die Schrift (das Schwert) über göttliche Heilung verheißt, wie Jesaja 53, 4; Psalm 103, 3; Markus 16, 17-18; Jakobus 5, 15, usw. Halte im Glauben dein Bekenntnis dessen aufrecht, was das Wort Gottes verheißt, und Satan wird gezwungen sein, sein Werk der Zerstörung in deinem Körper aufzugeben. 5. Widerstehe Satan im Glauben Denke daran, wir befinden uns in einem geistlichen Kampf! Deshalb ermahnt uns die Schrift, „ihm (Satan) fest im Glauben zu widerstehen“ (1. Petr. 5, 9), zu „wachen und zu beten, damit wir nicht in Anfechtung fallen“ (Mt. 26, 41), dem „Teufel zu widerstehen, dann wird er von uns fliehen“ (Jak. 4, 7), „unser Leben im Geist zu führen, so werden wir nicht vollbringen, was der selbstsüchtige Wille begehrt“ (Gal. 5, 16), „dem Teufel keinen Raum zu geben“ (Eph. 4, 27), „gegen die listigen Anschläge des Teufels zu bestehen“ (Eph. 6, 11), „die Waffenrüstung Gottes anzuziehen“, damit wir mit dem Feind kämpfen können und den Sieg davontragen (Eph. 6, 11-18) und ihn durch das Wort unseres Zeugnisses zu überwinden (Offb. 12, 11). Die Versuchungen Satans und seine Tätigkeiten lassen nicht nach, es sei denn wir widersetzen uns und treten ihnen entgegen. Es wird von uns verlangt, ihm zu widerstehen, gegen ihn zu bestehen, ihm keinen Raum zu geben und mit ihm im Gebet und im Glauben zu kämpfen. Der Teufel wurde auf Golgatha besiegt und hat überhaupt kein Recht mehr in deinem Leben, in deiner Familie oder in der Gemeinde, uns zu belasten, zu quälen, zu behindern und zu besiegen. Sage ihm, daß er sich widerrechtlich an Gottes Eigentum vergreift, widerstehe ihm und befiehl ihm zu fliehen. Widerstehe ihm in unerschütterlichem Glauben, und es wird ihm nicht möglich sein, Raum in dir zu gewinnen oder Schaden zu verursachen. 6. Bewache scharf dein Herz und deinen VerstandWeigere dich unbedingt, einen negativen oder widerspenstigen Gedanken, Gedanken voller Haß, niederträchtige oder bedrückende Gedanken in dein Herz oder deinen Verstand zu lassen. Behüte dein Herz und deinen Verstand, denn dort schlägt der Feind meistens zu. „Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben“ (Spr. 4, 23). Nimm nie einen kritischen, unreinen, beleidigenden, ungerechten, bösen, schädlichen oder unfreundlichen Gedanken an. Weigere dich, Stolz, Haß, Groll, üble Nachrede, Zweifel, Unglauben, Angst, Gleichgültigkeit, Zorn, Neid oder Selbstmitleid in dein Herz aufzunehmen.Einer der vorrangigen Ursachen für Belastung, Krankheit, Leiden, Furcht, Uneinigkeit, Streit, Zwietracht, Geisteskrankheit, Bedrückung, Verzweiflung, Pessimismus, Enttäuschung und Versagen im Leben des Christen läßt sich von dem Versäumnis herleiten, das Herz und den Verstand nicht vor Satans bedrückenden, sündhaften, fleischlichen und negativen Gedanken und Eingebungen bewahrt zu haben. Das Schlachtfeld, wo sich ein großer Teil des geistlichen Kampfes abspielt, ist das Herz und der Verstand des Gläubigen. Es findet ein fortwährender Kampf zwischen Christus und Satan um die Vorherrschaft in unserer Gedankenwelt statt. Wenn Satan dort die Überlegenheit gewinnen kann, weiß er genau, daß er größtenteils den Verlauf der Ereignisse in deinem Leben bestimmen und deine Wirksamkeit im Reiche Gottes begrenzen oder zerstören kann. „Denn das Trachten des menschlichen Eigenwillens bedeutet Feindschaft gegen Gott; denn er ordnet sich dem Gesetz Gottes nicht unter und kann es auch nicht“ (Rom. 8, 7). Dies ist offensichtlich, denn ein Verstand, der mit fleischlichen oder bereits erwähnten negativen Gedanken gefüllt ist, kann nicht gleichzeitig göttlichen Einflüssen wie Liebe, Wahrheit, Reinheit, Heiligkeit und Friede unterworfen sein. Darum ermahnt die Schrift den Christen: „Behüte dein Herz mit allem Fleiß“, und „verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes“ (Rom. 12, 2).Viele Krankheiten sind psychosomatischer Art und rühren von gehegten Gedanken des Hasses, des Zweifels, des Grolls, des Selbstmitleids, der Bedrückung und dergleichen her. Gewähre Satan auch nicht nur einen Augenblick lang Einlaß in deinen Verstand. Wenn Christen ihre Aufmerksamkeit auf Christus richteten und danach trachteten, daß die Gesinnung Christi in ihnen Gestalt gewänne, eine Vielzahl ihrer gegenwärtigen Probleme und Schwierigkeiten verschwänden alsbald. Erachte den alten Menschen in Seele und Leib als mit Christus gekreuzigt (Gal. 2, 20; 5, 24; Rom. 6, 6ff), bekenne dies im Glauben und wandle in diesem Glauben. „Werfesten Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verläßt sich auf dich“ (Jes. 26, 3). Lies Philipper 4, 7-8.Zum Abschluß sollten wir eine Warnung im Gedächtnis behalten – bekenne niemals die Macht Satans. Dies bedeutet, es ist nicht notwendig, wegen jedem ungewollten Gedanken, bei jeder Versuchung oder Schwierigkeit Satan zurückweisen oder das Blut Jesu gegen ihn richten zu müssen. Satan erhält ein negatives Bekenntnis seiner Macht und Wichtigkeit von uns, wenn wir ihn wegen jeder unangenehmen Kleinigkeit zurechtweisen, anstatt den Gedanken durch eine Handlung unseres Willens von uns zu weisen, die Versuchung zu überwinden, indem wir unsere Leiber als ein lebendiges Opfer hingeben oder die Schwierigkeit durch Glauben lösen. Führe nicht den Namen Satans auf deinen Lippen, sondern den Namen Jesu. Widerstehe dem Teufel, dann flieht er von dir. Gebiete ihm nur, wenn es nötig ist. Fünftes KapitelWie man das Gebet des Glaubens betetEine der Bedingungen, die im ersten Kapitel aufgeführt worden sind, um das zu erhalten, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, lautet: Wir müssen bitten. Wir erhalten nur das, was wir uns persönlich durch Glauben im Gebet aneignen. Glaube ist der Briefumschlag, in den alle Bitten an Gott gesteckt werden müssen. Oft hört man einige Christen sagen: „Ich habe gebetet und gebetet, aber ich habe noch nichts empfangen.“ Woher kommt das? Es kommt daher, weil viele nicht wissen, wie sie das Gebet des Glaubens beten sollen. Selbst die Jünger Jesu gaben zu, gelehrt werden zu müssen, wie man betet, denn die baten: „Herr, lehre uns beten“ (Lk. 11,1).Es gibt einen richtigen Weg, um alles das auszuführen, was wir in die Hand nehmen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, aber zu wenige erkennen, daß dies besonders für das Gebet zutrifft. Weil dies nicht erkannt wird, sind so viele Gebete unwirksam und bleiben unbeantwortet. Die Schrift lehrt, daß es bestimmte wesentliche Grundsätze für das Gebet gibt, die wir beachten müssen, wenn unsere Gebete wirksam sein sollen. 1. Bete mit einem bußfertigen HerzenEin Bekenntnis ist die erste Voraussetzung für wirksames Gebet. Beseitige durch ein Bekenntnis jedes Hindernis der Sünde oder der Untreue, das eine Trennung zwischen dir und dem Herrn zur Folge hätte. David sagte: „Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört“ (Ps. 66, 18). Jakobus spricht von der Notwendigkeit des Bekenntnisses im Zusammenhang mit dem Gebet des Glaubens für Krankenheilung (Jak. 5, 14-16). Lies auch 1. Joh. 1, 8-10; 3, 20-22. Unbekannte Sünde kann ein Hindernis für unsere Gebete darstellen, ob es sich nun um Sünde des Geistes wie Stolz, Selbstsucht, Zweifel, Haß oder um Sünden des Fleisches handelt. 2. Bete mit einem vergebenden GeistWirksames Gebet ergibt sich aus einem richtigen Verhältnis sowohl zwischen dir und deinem Bruder als auch zwischen dir und Gott. Nachdem Jesus uns in Markus 11, 22-24 mit den Prinzipien des Glaubensgebetes bekanntgemacht hat, schließt Er an diese Lehre in Vers 25 und 26 mit den Worten an: „Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Übertretungen vergibt. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird euch euer Vater, der im Himmel ist, auch eure Übertretungen nicht vergeben.“ Viele Gebete werden nicht beantwortet, weil diese Bedingung nicht beachtet wird. Zorn, Feindseligkeit, Haß, Groll und eine unversöhnliche Haltung ändern gegenüber werden unsere Gebete mit zu hohen Mauern umgeben, als daß unsere Bitten sie übersteigen könnten. 3. Bete in Jesu NamenNur durch Christus haben wir Zugang zum Vater, „denn durch ihn haben wir… in einem Geist den Zugang zum Vater“ (Eph. 2, 18). Viele beachten diese wesentliche Voraussetzung nicht und beten zum Vater, unterlassen es aber, dies in Jesu Namen zu tun. Dies ist nicht schriftgemäß, denn es wird uns gesagt: „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn“ (Kol. 3, 17). Jesus sagte: „Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er’s euch geben“ (Joh. 16, 23-24). 4. Bete im Einklang mit dem Willen GottesGott kann offensichtlich kein Gebet beantworten, das sich gegen Seinen Willen richtet. Johannes sagt: „Das ist die Zuversicht, die wir Gott gegenüber haben: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, dann hört er uns. Und wenn wir wissen, daß er unsre Bitten hört, wissen wir auch, daß wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben“ (1. Joh. 5, 14-15). Dies weist auf die Wichtigkeit der ersten Bedingung hin, um etwas durch Glauben zu. empfangen, welche im ersten Kapitel behandelt wird: Wir müssen unseren Glauben auf das gründen, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat. Man könnte Gott beispielsweise nicht darum bitten, das Datum der Wiederkunft Christi zu offenbaren, weil Gott bereits erklärt hat, daß der Zeitpunkt dieses Ereignisses nur Ihm bekannt ist. Auch könnten wir nicht von Gott erwarten, uns unsere Sünden zu vergeben, wenn wir nicht willig wären, unserem Bruder zu vergeben (Mk. 11, 22-26). Es wäre nutzlos, um Vergebung zu bitten, denn ein solches Gebet richtet sich gegen den geoffenbarten Willen Gottes. Andererseits aber kann ein Christ für die Heilung seiner Krankheiten beten (Jak. 5, 14-15; Jes. 53, 4-5)oderumdieFürsor-9e Gottes, um seine materiellen Bedürfnisse zu decken (Mt. 6, 33; phil. 4, 6.19), da dies uns in Seinem Wort verheißen wird. 5. Bete mit ErwartungEs sollte offensichtlich sein, daß wir auf unser Gebet hin eine Antwort erwarten müssen, wenn wir das Gebet des Glaubens beten, dennoch scheitern viele am springenden Punkt. Wir mögen die anderen Bedingungen des Gebetes erfüllen, aberwir werden nichts erhalten, bis unser Glaube zu bitten beginnt. Jesus sagte: „Alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt“ (Mt. 21, 22). Im Glauben zu beten heißt, einfach zu glauben, daß Gott für dich das tun wird, was Er in Seinem Wort verheißt. Wir können nur mit soviel Glauben beten, wie wir ihn an Christus selbst haben und wie wir willig sind, Ihm zu vertrauen. Der Grad, bis zu dem du Ihm glaubst – das ist das Ausmaß deines Glaubens. Wenn wir also nichts erhalten, dann nur deshalb weil wir nicht wirklich glauben, daß Er das tun wird, was Er verheißen hat. Gebet klopft nur an die Tür; Glaube ist der Schlüssel, der sie öffnet. Positives Denken und BekennenDie Gedanken und das Bekenntnis eines Christen bestimmen den Verlauf und den Ausgang seines Lebens. Nur wenn wir unsere Gedanken mit den Verheißungen Gottes füllen und Seinen Forderungen gehorsam nachkommen, können wir die Prüfungen bestehen und ein siegreiches Leben führen. Aus diesem Schatz unseres Herzens können wir durch unser positives Bekenntnis die Angriffe des Feindes überwinden. Denn die eigene Haltung und Einstellung, verankert im Wort Gottes, entscheidet über Sieg oder Niederlage. Dieses Buch enthält den Schlüssel, um 365 Tage im Jahr in Sieg, Freude und Friede zu wandeln. Wie man den Willen Gottes erkennen kannGott hat einen Plan für das Leben eines jeden Gläubigen, und es ist Sein Wunsch, dir Seinen Willen auf die eine oder andere Art zu zeigen. Gott hat Mittel bereitgestellt und Wege aufgezeigt, durch die Seine Kinder in die Lage versetzt werden, den Willen Ihres Vaters zu erkennen. Dieses Buch ist wie kein anderes geeignet, der Verwirrung ein Ende zu bereiten, der sich so viele Christen gegenüberstehen, damit sie in die ihnen verheißene Ruhe eingehen können. Warum in Zungen sprechen?Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet im GeistUnter anderem beschäftigt sich dieses Büchlein mit den Fragen, wie man die Hindernisse überwinden kann, um in Zungen zu sprechen und wie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen kann. Befreiung aus dem Netz des OkkultismusDieses Buch entstand, nachdem viele Menschen Dr. Freeman um persönlichen Rat und um Hilfe ersucht hatten, um von Bindungen und Bedrückungen befreit zu werden. Die verschiedenen okkulten Erscheinungsformen werden eindeutig und mit Einfühlungsvermögen dargelegt, indem der Verfasser durch sorgfältige Nachforschungen den Ursachen auf den Grund geht. Durch seine langjährige Erfahrung als Pastor weiß er anhand aktueller Beispiele die biblischen Aussagen zu bestätigen. Die Absicht Pfingstens (Traktat)Eine Prophetie über die Taufe mit dem Heiligen Geist gerichtet an die Gemeinde unserer Tage, im Anschluß daran folgt die Anweisung, wie man die Geistestaufe empfangen kann.okkulte Bedrückung und Knechtschaft (Traktat)Wie man davon befreit werden kann. Nie hat es eine Zeit in der Geschichte gegeben, in der le Warnungen vor den Gefahren des Okkultismus notwendiger gewesen wären als heute. Gebet zum frei werden Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN Gemeinde. Gideon Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, daß dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA „ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel wissen.Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber Jiebt Gott Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter istr und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist, JA: Ich glaube, daß Jesus mein Befreier ist. JA, Ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird, jn Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein.Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. , IN JESU NAMEN
GOTT WILLDEINE EINE ANGEHÖRIGEN ERRETTEN
Januar 25, 2008 von gemeindegideonWarum in Zungen sprechen?
Januar 25, 2008 von gemeindegideonWarum in Zungen sprechen? Der dreiffältige Dienst des Christen durch das Gebet im Geist InhaltEinleitung .Erstes KapitelWie man die Hindernisse überwinden kann,um in Zungen zu sprechen . . , .Zweites KapitelWarum in Zungen sprechen?Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet im Geist .Sich selbst dienenGott dienen Anderen dienenDrittes KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen Kann EinleitungWarum in Zungen sprechen? Zweifellos muß es dafür gültige, biblische Gründe geben, sonst hätte Gott dies weder als das „Zeichen“ der Taufe im Heiligen Geist eingesetzt, noch es als eine der „Gaben des Geistes“ eingerichtet, die Er in die Gemeinde gesetzt hat (Apg. 2, 4; 1. Kor. 12, 28). Im Hinblick darauf habe ich dieses Buch in erster Linie deshalb geschrieben, um jenen Christen zu helfen, in denen sich Lehrfragen oder Zweifel festgesetzt haben, ob es möglich sei, heutzutage die Taufe im Heiligen Geist mit dem Nachweis, in Zungen zu sprechen, zu empfangen, und für jene, die bereits dieses charismatische Erlebnis erhalten haben. Um derer willen, die hinsichtlich dieser Frage noch nicht völlig in der Schrift gegründet sind, wird im letzten Kapitel ausführlich die grundlegende biblische Anweisung für diejenigen gegeben, die die Taufe im Heiligen Geist erhalten möchten.Die Taufe im Heiligen Geist ist dem Gläubigen eindeutig im Wort Gottes verheißen, aber niemand kann diesen Segen empfangen, bevor er sich nicht über alle Zweifel und Ängste oder lehrmäßige Fragen hinweggesetzt hat, ob diese Erfahrung in der heutigen Zeit Gültigkeit hat oder nicht. Alle Verheißungen Gottes werden durch Glauben in Besitz genommen. Um nicht nur jeden Zweifel, sondern auch alle unbiblischen Vorstellungen über diese Frage zu beseitigen, empfehlen wir, das Wort Gottes über dieses Thema zu studieren. Auf diese Weise erhielt der Autor dieses Erlebnis und hatte das Vorrecht, für Hunderte von Christen zu beten, die gleichfalls die Taufe im Heiligen Geist mit dem Nachweis erhalten haben, übernatürlich in neuen Zungen zu sprechen.Es hat sich unter Christen eine erhebliche Verwirrung über die Taufe im Heiligen Geist und das Sprechen in Zungen ausgebreitet. Sie wurden so lange irregeführt und darüber falsch gelehrt, daß sie wirklich nicht wissen, was sie glauben sollen. Satan hat in den Herzen vieler Menschen solch eine Furcht vor der Geistestaufe hervorgerufen, daß die bloße Erwähnung dieses Themas ausreicht, um sie in offenen Widerstand zu versetzen. Darüber hinaus werden oft einige Christen fragen – sogar wenn sie einsehen, daß die Taufe im Heiligen Geist auch heute Gültigkeit hat und sie nach diesem Erlebnis verlangen: „Kann ich die Geistestaufe ohne Zungen empfangen? Ich habe kein besonderes Bedürfnis in Zungen zu sprechen.“ Manchmal werden sie fragen: „Was hat es für einen Sinn, in Zungen zu sprechen?“ Denn sie glauben, es sei ein Schandfleck damit verbunden, in Zungen zu sprechen.Ein Lutheraner vertraute mir eines Tages folgendes an: „Ich kam zu der Überzeugung, daß die Taufe im Heiligen Geist auch heute gültig ist, und ich hatte ein starkes Verlangen nach diesem Segen Als ich jedoch den Herrn bat, mich mir Seinem Geist zu Taufen, betete ich: .Herr, ich möchte gern die Geistestaufe haben, aber ich mochte sie ohne Zungen empfangen, denn ich will bei keinem meiner lutherischen Freunde Anstoß erregen ‘ Ich hatte dies kaum gebetet, als der Heilige Geist mir antwort ,Denkst du, daß du der Ehre mehr wert seist als Ich?“‘Damit war für ihn die Frage über das Sprechen in Zungen endgültig entschieden Er bereute es, angenommen zu haber, daß die Gegenwart des Heiligen Geistes in ihm die ihn salbte. Gott auf übernatürliche Weise zu preisen, eher alles andere hatte sein können als eines der gesegnetsten Erlebnisse im Leben eines Christen. Auch wir können es dabei bewenden lassen, denn wir vertrauen darauf, daß durch die Antwort des Heiligen Geistes an ihn auch für andere aufrichtige Christen diese Frage entschieden ist. Zu glauben, Gott ließe uns jemals ein Erlebnis zuteil werden welches nicht heilig und Ihm geweiht sei oder an zu nehmen, die Offenbarung Seiner Gegenwart in uns verherrliche Ihn nicht, ist natürlich ausgeschlossen.Die Absicht dieses Buches ist es jedoch nicht, die Gültigkeit dieses Erlebnisses zu erörtern (was ausführlich in meinen Büchern über Glaube und Das tiefere Leben im Geist behandelt wird)’, sondern unser Verlangen ist es, sowohl den Tausenden von Christen zu helfen, die die Taufe im Heiligen Geist empfangen haben, damit sie besser verstehen, warum sie auch nach ihrem anfänglichen Erlebnis weiterhin regelmäßig in Zungen sprechen sollten, als auch denjenigen behilflich zu sein, bestimmte Hindernisse zu beseitigen, denen es für das Gebet im Geist an Freiheit mangelt Erstes KapitelWie man die Hindernisse überwinden kann, um in Zungen zu sprecheWir richten uns in diesem Kapitel in erster Linie an die charismatische Chirsten, denen das Gebe! im Geist aus dem einen oder anderen Grün Schwierigkeiten verursacht oder die dabei eine Behinderung verspüre und denen die Freiheit für das Gebet in Zungen und das Befreitsein im Geist fehlt, was, so hofften sie, die Erfüllung mit dem Heiligen Geist m sich brächte.„Vor mehreren Monaten empfing ich die Taufe im Heiligen Geist’, erzahlt mir ein Christ, „aber ich habe nur zwei oder drei Worte in neuen Zunge gesprochen, ich habe ein großes Verfangen, mehr Freiheit im Geist zu er halten, aber es scheint nichts mehr zu kommen Was ist der Grund dafür?Jemand anderes teilte mir mit: „Ich erlebte wahrend meiner Taufe eine wunderbare Salbung durch den Geist, und einige Zeit lang sprach im fließend. Seithner jedoch habe ich nicht sehr oft im Geist gebetet, weil ich selten diese Salbung verspüre, in Zungen zu sprechen, Ich dachte, du Salbung bliebe bei uns, nachdem wir die Geistestaufe empfangen haben Was ist geschehen?“In einem anderen Fall äußerte ein Christ: „Ich habe seit meiner Taufen ich mehr wie denn Zungen gesprochen weil Gott mir nicht die Gabe der Zungen gegeben hat.“Ein Pastor der Methodisten erklarte mir „Gelegentlich bete ich m Zungen Gewöhnlich tue ich dies, wenn ich i n einer charismatischen Versammlung mit anderen geisterlüllten Christen bin. Im allgemeinen aber habe ich der Eindruck, daß einfach ich es bin, der da spricht. Infolgedessen bin ich nicht ermutigt worden, regelmäßig im Geist zu beten.“Jemand anderes berichtete mir voll Besorgnis: ich wußte nicht, daß ich auch nach meiner Taute weiterhin im Geist beten sollte, deshalb habe ich dies auch nicht getan. Mittlerweile habe ich den Fehler erkannt, muß aber feststellen, daß ich jetzt nicht mehr in Zungen sprechen kann obwohl ich es immer wieder versucht und ernstlich über dem Problem gebetet habe/Was ist die Ursache solcher Schwierigkeiten? Wir haben festgesteift, daß viele charismatische Christen, die zur Zeit ihrer Geistestaufe m Zungen sprechen, wegen einiger Hindernisse entweder anschließend nicht weiterhin im Geist beten oder dies nur selten tun und dann oft ohne wirkliche Freiheit In der Regel ergeben sich Hindernisse zur Fortsetzung des Zungenredens nach dem anfänglichen Erlebnis aus einem der folgenden Grunde. 1. Die Haltung und das Bekenntnis sind negativViele Christen scheinen nicht zu begreifen, wie oft sie sich selbst durch ihre negative Haltung und durch das besiegen, was sie sagen oder bekennen. Die Schrift warnt davor, denn „wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“ (Spr. 23, 7)*, und daß wir „in der Rede unseres Mundes gefangen“ werden können (Spr. 6, 2).„Ich empfing vor mehreren Monaten die Taufe im Heiligen Geist“, teilte mir eine besorgte Frau mit, „aber ich kann immer noch nicht mehr als zwei oder drei Worte in neuen Zungen sprechen. Können Sie mir sagen, was hier nicht stimmt?“„Ja“, erwiderte ich. „Die Lösung Ihres Problems ist wirklich ganz einfach. Denn wegen Ihrer Haltung lassen Sie sich durch Ihr negatives Bekenntnis besiegen. Sie sprechen nicht mehr als zwei oder drei Worte, weil Sie einfach nicht mehr erwarten. Und weil Sie das glauben, spiegelt sich dies in Ihrem Bekenntnis des Versagens wider. Wenn Sie das nächste Mal im Geist beten, bekennen Sie vorher, daß Sie mehr als zwei oder drei Worte in Zungen sprechen werden, und handeln Sie dann gemäß Ihrem Bekenntnis des Glaubens. Tun Sie dies, indem Sie erwarten, daß eine vollständige Sprache kommt, und Sie werden entdecken, daß es geschieht.“Ich habe außerdem festgestellt, daß Christen, die danach verlangen, im Heiligen Geist getauft zu werden, in vielen Fällen durch ihre negative Haltung und durch ihr negatives Bekenntnis daran gehindert werden, dieses Erlebnis zu empfangen. Eines Abends fragte mich eine Frau nach der Versammlung, warum sie keinen Nachweis ihrer Taufe hätte, wobei sie sagte: „Mit mir wurde um die Geistestaufe gebetet, aber ich habe nie in Zungen gesprochen. Eigentlich hielt ich das Sprechen in Zungen nie für besonders wichtig. Dennoch habe ich gebetet: ,Herr, wenn du möchtest, daß ich diesen Nachweis habe, dann laß mich ihn empfangen.’“Wie im Fall der anderen Frau war auch sie in der Rede ihres Mundes gefangen worden. „Gott wird uns nie etwas von dem geben, was Er uns verheißen hat“, antwortete ich, „es sei denn, wir strecken uns im Glauben danach aus und eignen es uns an. Da das Sprechen in Zungen der Nachweis oder das Zeichen der Geistestaufe ist, können Sie diesen Nachweis solange nicht empfangen, wie Sie Ihre Gleichgültigkeit oder Ihren Zweifel über dessen Gütigkeit zum Ausdruck bringen. Verschaffen Sie sich anhand des Wortes Gottes Klarheit darüber, und bitten Sie dann im Glauben um diesen Nachweis, und Sie werden sehen, daß Sie ihn empfangen.“* Übersetzt nach hebräischem GrundtextIn einer anderen ähnlichen Begebenheit hatte eine Frau, mit der um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist gebetet worden war, wegen ihrer negativen Haltung, die von der falschen Lehre ihrer Kirche herrührte, nicht in Zungen gesprochen. Sie rief mich eines Morgens an und erklärte mir ihr Problem am Telefon. Sie verlangte begierig danach, im Geist getauft zu werden, bekannte jedoch, sie habe Vorbehalte, ob das Sprechen in Zungen der Nachweis der Erfüllung sei.„Sie lehren, daß das Sprechen in Zungen der Nachweis und das Zeichen der Geistestaufe ist“, sagte sie, „wohingegen meine Kirche der Ansicht ist, daß das Sprechen in Zungen ein Erlebnis gewesen ist, welches auf die frühe Gemeinde beschränkt war und wir die Taufe heute ohne diesen Nachweis empfangen.“„Dann schlage ich vor“, erwiderte ich, „daß Sie vorläufig das beiseitelegen, was ich gesagt habe und ebenso das, was Ihre Kirche Sie auf diesem Gebiet gelehrt hat und Sie sich etwas Zeit nehmen, um die Apostelgeschichte zu lesen, damit Sie sehen, was Gott darüber zu sagen hat. Richten Sie auf die Kapitel 2, 9 (mit 1. Kor. 14,18), 10 und 19 besonders Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Sie nach einem aufrichtigen und von Gebet begleitetem Studium dieses Buches immer noch nicht erkennen können, daß die Zungen der gültige Nachweis der Geistestaufe sind, dann dürfen Sie die ganze Sache getrost vergessen, denn Sie werden dieses Erlebnis nicht empfangen.“Ich bin völlig davon überzeugt, daß ein aufrichtiges Durchforschen des Wortes Gottes der einzige Weg für die Christen unserer Zeit ist, um ihre Verwirrung und die falschen Vorstellungen zu überwinden, die sie in Sachen Taufe des Heiligen Geistes, Sprechen in Zungen, göttliche Heilung, charismatische Gaben und über die Gültigkeit der Wunder in der heutigen Gemeinde gelehrt worden sind. Ungefähr eine Stunde später rief diese Frau zurück, freute sich im Herrn und sagte: „Ich tat, was sie vorgeschlagen haben und begann die Apostelgeschichte mit einem offenen Herz zu lesen – und dann geschah es! Ich hatte es nur bis zum zehnten Kapitel geschafft, als ich die Geistestaufe mit dem Nachweis der neuen Zungen empfing.“Daran sehen wir, daß eine falsche Haltung – oder ein negatives Bekenntnis über das Sprechen in Zungen – nicht nur für denjenigen ein unüberwindliches Hindernis darstellt, der die Geistestaufe empfangen möchte, sondern dies auch bedeutende Hindernisse auf Seiten einiger Christen sind, die die Taufe empfangen, aber nicht die Freiheit im Geist und keine fließende Sprache erhalten haben. Es ist unbedingt erforderlich in Gedanken festzuhalten, daß sich niemand über den Stand seine Bekenntnisses erheben kann Dein Zustand und deine Erlebnisse neigen dazu, Je ine r Haltung und deinem Bekenntnis ihnen gegenüber zu entsprechen. 2. Gefühlen wird Vertrauen geschenktEs ist aufschlußreich, wie oft Wir Christen begegnen, die uns berichten, daß sie die Geistestaufe mildem Nachweis neuer Zungen empfangen haben. aber nach ihrem anfänglichen Erlebnis nicht weiterhin regelmäßig im 3eist gebetet haben. Oft teilen sie uns mit, daß der G rund ihres Unvermögens auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß sie sich selten ..gesalbt fühlen“, wenn sie sich darum bemühen und sie nichts .im Fleisch“ tun wollenln der Macht, in der ich den Heiligen Geist empfing, erhielt ich eine wunderbare Salbung vom Herrn“, sagte einmal ein Mann zu mir, „aber ich habe seitdem nicht mehr regelmäßig im Geist gebetet, weil ich selten nieder die gleiche Salbung verspurte. Ich dachte, die Salbung in Zungen :u sprechen bliebe bei uns. wenn wir die Taufe empfangen haben Warum erlebe ich dies nur gelegentlich?“selbstverständlich ist es ganz natürlich, wenn wir zu Anfang bei unserer raufe die Salbung des Geistes verspüren, wenn wir damit beginnen, in neuen Zungen zu sprechen, und oft bleibt diese Salbung auch einige Zeit danach noch bei uns. Jedoch wird schließlich einmal die Zeit kommen, wo diese anfängliche Salbung abnehmen und nicht immer dann gegenwartig sein Wird wenn wir in Zungen beten. Außerdem seilte niemand erwarten, „ich immer gesalbt ,zu fühlen“, bevor er im Geist betet, weil das Sprechen n Zungen ohne Ausnahme immer eine Handlung des Glaubens ist und in reinster Weise davon abhängig ist, wie man sich fühlt. Obwohl gelegentlich eine Salbung das Gebet im Geist begleiten mag. ist es wichtig zu vergehen, daß das Sprechen in Zungen immer durch eine Handlung des Glaubens unsererseits begonnen wird und zwar auf genau die gleiche Art und Weise wie wir ursprünglich die Geistestaufe empfangen haben (Gal. l, 2. T4 – „durch den Glauben“!Wir werden an verschiedenen Stellen In der Schrift ermahnt, im Geist zu beten, denn dadurch erbauen wir uns selbst, wir beten Gott an und treten lir andere ein (1. Kor 14, 2 4, Apg. 10, 46: Eph. 6,18). Paulus spricht vom teten „im Geist’1 und vom Beten „mit dem Verstand1′ (1. Kor 14 15J Jeder Christ bedient sich des Gebetes mit dem Verstand, um sich selbst zu stärken, um für seine und die Nöte anderer zu beten und ebenso auch u m Gott u preisen und anzubeten. Er wartet bestimmt nicht, bis er sich gesalbt fühlt“, bevor er wegen dieser Anliegen in Deutsch betet Um wieviel mehrsollte er dann nicht auf irgendein „Gefühl“ warten, bevor er im Geist betet und dies besonders m Anbetracht der Tatsache, daß Gott ihm die besondere Zusicherung gegeben hat, daß dieses Gebet immer wirksam ist (Rom S. 26-27J und er sich dadurch selbst geistlich aufenbaut (l Kor14, 2, 4)Ein wirksames Gebet hat nichts damit zu tun, wie man sich dabei fühlt. Es ist nur entscheidend, ob wir im Glauben beten oder nicht. Desgleichen beruht Erbauung nicht auf Gefühlen oder dem Nachweis anderer Empfindungen, sondern wer sich selbst auf erbau t, stärkt geistlich den inneren Menschen und festigt seinen Glauben (Judas 20)In einem Fall zweifelte eine Frau, die tatsach lieh die Taufe im Heiligen Geist empfangen hatte, ihr Erlebnis an, weil sie nie gelehrt worden war, daß sie Erbauung nicht mit „Gefühl“ verwechseln dürfe .,Vor mehreren Jahren wurde für mich gebetet damit ich den Heiligen Geist empfinge“, erklärte sie mir „aber ich spürte überhaupt nichts, obwohl ich begann einige fremde Werte zu sprechen, von denen mir andere erzählter, dies waren neue Zungen. Ich kann jederzeit noch so sprechen, wenn ich mochte, aber ich verspüre nichts dabei und werde deshalb auch nicht auf erbaut.“ Wie so viele verwechselte sie Erbauung mit Gefühl Erbauung bedeutet nicht, „sich erbaut fühlen“: es ist keine Gefühlsregung oder eine Salbung Erbauung ist ein tiefes Werk des Heiligen Geistes, wodurch unser innerer Mensch geistlich gestärkt und unser Glaube gefestigt wird, sobald wir im Geist beten.3. Das „Zeichen“ und die „Gabe“ werden verwechseltGelegentlich stellen wir fest, daß einige Christen deshalb nach ihrem anfänglichen Erlebnis nicht weiterhin m Zungen sprechen, weil sie das Zeichen oder den Nachweis der Taufe mit der charismatischen Gabe der Zungen in 1. Korinther 12 verwechseln..Wahrend meiner Taufe im Heiligen Geist sprach ich m Zungen“, sagte eines Tages ein Chris) zu mir Jedoch habe ich dies seitdem nicht wieder getan, weil mir der Herr nicht die Gabe der Zungen gegeben hat Unterrichtet uns Paulus nicht in 1. Korinther 12, 30, daß nicht alle m Zungen sprechen werden?“ fragte er mich.„Wir müssen z wischen dem Nachweis in Zungen zu sprechen, der unsere Geistestaufe bestätigt, und der charismatischen Gabe der Zungen unterscheiden“, erwiderte ich. .Jeder geislerfullte Gläubige kann jederzeit imGeist beten, wann immer er möchte, sobald er seine Stimme erhebt und im Glauben zu sprechen beginnt (vgl. Rom. 8, 26-27, Judas 20, l Kor 14, 5a; Eph. 6,18). Dies ist der Nach weis, daß der Geist, denn uns wohnt, gegenwärtig ist, indem Er uns Äußerung gibt u m Gott anzubeten und zu preisen und ebenso zur Erbauung und zur Fürbitte Jedoch ist dies nur eine Sprache oder Zunge, die für die persönlichen Gebete des Gläubigen verwendet werden soll, wohingegen die Gabe der Zungen eine der neun charismatischen Gaben des Geistes ist und aus vielen Zungen oder Sprachen besteht („verschiedene Arten von Zungenrede“. 1. Kor. 12,10), die dazu da ist. um dem Leib Christi zu dienen. Auf diese charismatischen Gaben bezieht sich Paulus wenn erfragt „Sind alle Wundertäter1? Haben etwa alle die Gabe, gesund zu machen? Reden alle in Zungen? Können alle auslegen?’1 (l Kor 12.29-30} Genauso wie jeder geisterfullte Gläubige für die Kranken beten kann (M k 16, 16-18). aber nicht alle die charismatische Gabe der Heilung haben, so kann auch jeder Christ der im Geist getauft ist, mit seiner Gebetssprache beten, die er bei seiner Taufe empfangen hat. Jedoch werden nicht alle die charismatische Gabe der verschiedenen Arten von Zungenrede haben, die für den Dienst bestimmt ist“ 4. Okkulte KnechtschaftWir haben des öfteren festgestellt, daß Christen, wenn sie Verlangen nach der Taufe im Heiligen Geist haben und außerstande zu sein scheinen, dieses Erlebnis zu empfangen, oder wenn sie, nachdem sie die Taufe empfangen haben, nicht die Freiheit beim Zungengebet erleben, die sie sich wünschen (und manchmal nur m der Lage sind, zwei oder drei Worte zu sprechen), auf irgendeine Art im Okkultismus verstrickt wurdenDie Schrift zeigt uns, daß den Machten der Finsternis die Tür zu Bedrükkung und Bindung geöffnet wird, wenn man an irgendeiner der folgenden okkulten Versammlungen oder Brauche teilgenommen hat oder in sie einbezogen wurde, sei es schuldlos geschehen oder nicht Außersinnliche Wahrnehmung, Telepathie, mit der Wünschelrute nach Wasser suchen, die Anwendung von magischer Heilung, von Zauberformeln und -Sprüchen. Hypnose. Astrologie „Horoskop“ Sprechstunden bei einem Wahrsager oder einem Medium, Beschäftigung mit okkulten Gesellschaftspielen wie auch die Anwesenheit bei spiritistischen Sitzungen oder bei falschen religiösen Kulten (z. B Spiritualisten, Zeugen Jehovas, Christliche Wissenschaftler, etc l Wir haben festgestellt, daß auf jeden Menschen, der in das Okkulte verwickelt wurde, sich dies ausnahmslos nachteilig auswirkt, indem es dem geistlichen Leben und dem Glauben des einzelnen ernstlichen Schaden zufügt. Am deutlichsten werden diese widrigen Auswirkungen und Ei n Müsse der Mächte der Finsternis sichtbar, wenn ein Christ nicht in der Lage ist, die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen, oder wenn er nicht eine wirkliche Freiheit erlebt, um im Geist zu beten, sobald er die Taufe empfangen hat. Die einzige Losung hierfür ist die Befreiung von okkulter Knechtschaft Die Beteiligung an jeglicher Art des Okkulten wird von Gott in der Bibel ohne Ausnahme verdammt, denn eine solche Handlungsweise ist Ihm ein Greuel und steht unter Seinem Fluch (5. Mose 16, 9-12; 1. Chr. 10,13-14; 3. Mose 19, 31; Gal. 5,19-21; Offb. 2T, 3).Für diejenigen, die die Taufe ihm Heiligen Geist empfangen wollen und dabei auf Schwierigkeiten stoßen oder denen die Freiheit fehlt, die sie gerne haben mochten, wenn sie in Zungen sprechen, und die von einer vergangenen Beteiligung an irgendeiner Art von Okkultem wissen, beinhaltet die Befreiung von okkulter Knechtschaft die folgenden zwei Schritte:a) Bekenne die okkulten SündenAlle Beteiligung am Okkulten, derer man sich erinnern kann, muß als Sünde m Jesu Namen bekannt werden. Man braucht sich dabei nicht jede Mitwirkung ins Gedächtnis zurückzurufen. Bitte Gott einfach, dir auch das zu vergeben, was du vergessen hastb) Sprich dich von Satan tos und befiehl ihm, dich zu verlassenDies darf nicht in Form eines Gebetes oder einer Bitte geschehen, sondern derjenige, der Befreiung aus okkulter Knechtschaft sucht, muß Satan den direkten Befehl erteilen, ihn freizugeben. Wir haben festgestellt, daß es für die Person die Satan einst durch ihre Beschäftigung mit dem Okkulten Zutritt gewahrt hat, notwendig ist, dem Widersacher zu befehlen, sie zu verlassen Sage dich im Glauben von ihm und all seinem Wirken i n deinem Leben los, und befiehl ihm. dich freizugeben und von dir zu weichen Vergiß nicht hervorzuheben, daß er sein Recht über alle Auswirkungen der okkulten Knechtschaft aufgeben muß, denn durch die Beteiligung eben daran hat er dich gebunden gehalten.Nimm deine Befreiung an, und wende sofort deinen Glauben an, indem du um die Geistestaufe bittest und sie empfängst (Lk. n, 131 Wenn du nach der Freiheil beim Zungensprechen verlangst dann verleih dem Äußerung, was der Geist dir jetzt eingibt nachdem du von allen Hindernissen befreit wurdest Erwarte nicht unbedingt irgendein „Gefühl“ als Nach weis deiner Befreiung, sonst wirst du es dem Feind erlauben, dich zu besiegen. Bekenne deine Befreiung auch weiterhin und handle gemäß deines Glaubens, und Satan wird seinen Zugriff lösen. Vergiß nicht, daß Satan eine negative Hallung oder ein Bekenntnis des Zweifels benutzen wird, um dich zu besiegen, denn die Schrift erklärt: „Euch geschehe nacheurem Glaubertf11 (Mt 9, 29, vgl Mt B. 13). Bekenne im Glauben, das du in neuen Zungen sprechen wirst, handle dann gemäß deines Glaubens und nach deinem Glauben wird es dir geschehen. (Für eine vollständige und ausfuhrliche Auskunft über dieses Gebiet verweise ich auf mein Buch. Befreiung aus dem Netz des Okkultismus und auf mein Traktat. Okkulte Bedrückung und Knechtschaft: Wie man davon befreit werden kann.)’5. Die Absicht und der Wert des Zungensprechens wird nicht erkanntVielleicht das größte Hindernis auf selten vieler charismatischer Christen, die nicht fortfahren in Zungen zu sprechen ergibt sich schlicht und einfach aus der Tatsache, daß sie nie gelehrt worden sind, daß sie regelmäßig im Geist beten sollten. Das nächste Kapitel ist dein Thema gewidmet die Absicht und den Wert des Zungensprechens aufzuzeigen, den n der Dienst des- geisterfülllen Gläubigen durch das Gebet im Geist ist es, worauf der Nachdruck dieses Buches liegt. Zweites KapitelWARUM IN ZUNGEN SPRECHEN? Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet in ZungenDie Absicht dieses Kapitels ist es, denjenigen, die die Taufe im Heiligen Geist empfangen haben, verständlich zu machen, warum sie fortfahren sollten, jeden Tag regelmäßig im Gerat zu beten. Viele charismatische Gläubige hören auf in Zungen zu beten, weil sie nie davon unterrichtet wurden, daß sie dies auch weiterhin tun sollten, denn sie glauben, in Zungen zu sprechen sei nur der Nachweis, daß sie im Geist getauft worden seien. Deshalb sind ihnen nicht nur viele geistliche Segnungen entgangen, die mit der herrlichen Befreiung des Geistes Hand m Hand gehen, welche das Gebet im Zungen mit sich bringt, sondern sie waren auch nicht fähig, den charismatischen Dienst auszuführen, mit dem Gott sie durch ihre Geistestaufe versehen hat.Jeder geisterfüllte Gläubige ist infolge der Taufe im Heiligen Geist und seiner Fähigkeit, m Zungen zu beten, übernatürlich mit einem dreifältigen charismatischen Gebetsdienst im Geist ausgestattet worden. Dieser Dienst beinhaltet: den persönlichen Dienst an sich selbst, den Dienst der Anbetung Golfes, und einen ausgedehnten Dienst an anderen.1. Der persönliche Dienst durch Zungen an sich selbstEs kann nicht genügend betont werden, wie wichtig es ist, sich persönlich durch das Gebet im Geist zu dienen, weil Gott uns dadurch mittler übernatürlichen Fähigkeit ausgestaltet hat. uns selbst geistlich zu dienen, so oft wir wollen. Der Gläubige kann seinem eigenen Geist durch das Gebet in Zungen göttliche Stärke und Ruhe zufuhren, seinen Glauben vermehren und für sich selbst im Geist eintreten. Es gibt sogar drei bestimmte Gebiete in denen der charismatische Gläubige durch das Gebet im Geist die Möglichheit hat, sich selbst zu dienen.a) Selbsterbauung„Wer in Zungen redet, der erbaut steh selbst“ (1. Kor. 14. 4)Selbsterbauung ist ein wesentlicher Dienst, den Gott dem geisterfüllten Christen durch die Fähigkeit, im Geist zu beten, bereitgestellt hat. Natürlich kann der Christ auch auferbaut werden, indem er Gottes Wort l lest und mit dem Verstand betet, aber der persönliche Dienst mit Hilfe der Zungen ist van G ctt angeordnet worden um ein geistliches Werk in uns zu vollbringen, was mit anderen Mitteln nicht erreicht werden könnte EinigeChristen, die das charismatische Erlebnis nicht empfangen haben und auf diesem Gebiet falsch gelehrt worden sind erheben gelegentlich den Einwand, daß Paulus in 1. Korinther!4 den Wert des Weissagens dem des Zungensprechens hervorzuheben scheint. Dem gegen übe r jedoch zeigt die Schrift auf, daß es für die Erbauung des Gläubigen viel wesentlicher ist, in Zungen zu beten, als zu weissagen, wenn es den persönlichen Dienst an sich selbst betrifft (1. Kor 14, 2.4.14-15.IS; Judas 20) Nur in Hinweis auf unseren Dienst an der Gemeinde hebt der Apostel hervor, daß es offensichtlich von Vorteil ist, in der Gemeinde zu weissagen, anstatt in Zungen zu jeden, die nicht ausgelegt werden, damit der Leib Christi verstehen kann, was durch den Geist gesagt wird (beachte 1. Kor. 14, 4-5.19 26 „in der Gemeinde“). Jedoch weißt der Apostel mit Bedacht darauf hin, daß die Zungen, wenn sie auch ausgelegt werden, einer Weissagung entsprechen und demselben Zweck dienen (1. Kor. 14, 5.13.27). Somit kann jeder unvoreingenommene Leser das erkennen, was die Schrift deutlich aufzeigt durch eine Weissagung erbaut der Gläubige die Gemeinde und durch Zungen erbaut er sich selbst Betrachten wir den persönlichen Dienst an uns selbst, so Ist das Gebet im Geist der göttlich angeordnete Weg, wie der Gläubige sich selbst erbauen kannPaulus deutet in 1. Korinther 14, 2.4. 14-15 darauf hin. daß sein Geist während des Zungengebetes zu Gott betete und n ich l sei n Verstand. Der Herr weiß, so wie dem Körper Nahrung braucht, um gestärkt zu werden, und dein Versland durch das Wort und durch Gebet ermutigt werden muß, so muß auch dein Geist jeden Tag durch das Gebet im Geist auferbaut oder gestartet werden. Der geisterfüllte Christ wird deshalb m Judas 20 ermahnt, dies zu tun. Du wirst dazu ermutigt, regelmäßig im Geist zu beten denn Gott hat festgelegt, daß du, indem du im Heiligen Geist betest, „dich auf deinen alterheiligsten Glauben erbaust.“Selbsterbauung durch das Gebet in Zungen ist ein notwendiger und wichtiger Dienst, den Gott für den Gläubigen vorgesehen hat und den das Gebet mit dem Verstand oder dem Denkvermögen nicht übernehmen kann. Es ist der direkteste Weg und das wirksamste Mittel, womit der innere Mensch geistlich gestärkt und der Glaube des Gläubigen auferbaut wird, um ihn zu befähigen, in Anfechtungen auszuharren, Satan zu widerstehen. Versuchungen zu überwinden und treu seinen Platz im Leib Christi einzunehmen Obwohl „Glaube durch das Hören des Wortes kommt“, wird er gestärkt und vermehrt, indem wir „im Heiligen Geist beten“, wie die Schrift dies zeigt (Judas 20; 1. Kor. 14, 4). Regelmäßiges und anhaltendes Gebet im Geist ist das vorrangige Mittel, durch das das tiefe, inwendige Werk des Heiligen Geistes im Gläubigen ausgeführt werden kann. Zweifellos lassen sich viele der Anfechtungen, die dich überwältigt haben und die Versuchungen, denen du nicht erfolgreich widerstanden hast wie auch die Angst, die Sorgen und die Unruhe, die dich bedrückt hat unmittelbar darauf zurückführen, daß du das regelmäßige, tägliche Gebet im Geist vernachlässigt hast Wenn du also danach verlangst im Glauben stark zu sein und du im Sieg über jeder Anfechtung und jedem widrigen Umstand stehen willst, dann mache von diesem übernatürlichen Mittel Gebrauch, wodurch Gott den Sieg möglich gemacht hat, denn „wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst“‘b) Geistliche Ruhe„Mit unverständlichen Lippen und mit einer anderen Zunge wird er reden … So hat man Ruhe, so erquick! man die Müden, so wird man still“ (Jes. 26, 11-12).Gott hat dem Gläubigen eine geistliche Ruhe zur Verfügung gestellt, die auf keinem anderen Weg erlangt werden kann als altein durch das Gebet im Geist Der Apostel Paulus erklärt in 1. Korinther 14, 21-22. daß sich die „Ruhe“, von der Gott in Jesaja 28, 11-12 spricht, auf das Sprechen in Zungen bezieht Wenn der Geisterfüllte Gläubige Anfechtungen und Widerwärtigkeiten gegenübersteht – wenn er versucht ist, zu zweifeln und sich Sorgen zu machen – wenn er versucht ist, in einer Krise oder einem Notfall von panischem Schrecken erfaßt zu werden wenn Probleme ihn zu überwältigen drohen – wenn er des Kampfes mit den Mächten der Finsternis überdrüssig wird oder sich entmutigt fühlt – kann er sich selbst durch den Geist dienen und sich an einer Stätte der geistlichen Ruhe und des Sieges einfinden, die denen unbekannt ist. die die Taufe im Heiligen Geist nicht empfangen haben.Gott hat den Gläubigen durch die Geisteslaufe mit einer übernatürlichen Ruhe versorgt. Sowohl die Tatsache, daß die gegenwartige Kirche das Erlebnis der Taufe im Heiligen Geist miß achtet als auch ihr unberechtigter Widerstand gegen das Sprechen in Zungen tragen mit zur Erklärung bei, warum die Wartezimmer so vieler Pastoren und Psychiater mit Christen gelullt sind, die wegen ernsthafter Probleme verzweifelt um Hilfe flehen oder sie um Befreiung von ihren Befürchtungen, Sorgen und Ängsten wie auch von Gewohnheiten, Süchten und Bedrückungen jeder Art ersuchen. Zahllose Christen befinden sich heule m einem Zustand der Verwirrung, der Enttäuschung und der geistlichen Unfruchtbarkeit Was ist der Grund dafür? Es ist di Folge der Sünde. den Heiligen Geist mißachtet zu haben.Die heutige Kirche hat den Gesegneten Tröster zu einem .Lehrsatz“ in ihrem Glaubensbekenntnis gemacht, anstatt ihn zu einem persönlichen Erlebnis werden zu lassen wo doch Christus darauf bestand, daß jeder Gläubige dessen teilhaftig werden müsse, wenn er geistlich stark und fruchtbar sein und siegreich über den Machten der Finsternis stehen wolle (Joh 14,12-26, Apg. l, 4-8, 2, 1-4; Mk. 16,16-18; 1. Kor. 12; 14).Die institutionelle Kirche verwendet heute einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit dazu, um zu versuchen, ihren unbiblischen Standpunkt zu verteidigen, daß ein Christ die Taufe im Heiligen Geist (automatisch und zwangsläufig und ohne Zungen) bei seiner Bekehrung empfange und daß die Taufe kein gesondertes geistliches Erlebnis sei. welches der Errettung nachfolgt. Darüber hinaus verficht sie. daß das Sprechen m Zungen für dieses Zeitalter der Geschichte keine Gültigkeit mehr habe und übersehen völlig die offen kundige Tatsache, daß die Schrift genau das Gegenteil lehrt iJes 28 11-12- Mk 16,17. Apg 2,1^4 mit 38-39; Rom. 8, 26-27; 1 Kor. 12, 1 ff.: 14 1-5.27-28.39; Eph 6.18 Judas 20). Was Gott uns in diesen Abschnitten zeigen will, übersteigt völlig die unbedeutenden Argumente, ob Christen heutzutage die Taufe im Heiligen Geist hauen können. ohne i n Zungen zu sprechen oder nicht, den n Er betont hier die dringende Notwendigkeit für einen Christen, in Zungen zu sprechen. Auf diesem Wege kann der Gläubige in diese geistliche „Ruhe“ eindringen, wirkungsvoll Zeugnis abfegen, für sich und andere Fürbitte tun, Gott im Geist anbeten und sich selbst im Glauben auferbauenGott hat dem Gläubigen eine ,.Ruhe“ bereitgestellt, so daß er sich selbst dienen kann, wenn er sich Überdruß. Krankheit und Anfechtung gegenübersieht, wenn er versucht ist. zu zweifeln, sich zu fürchten oder m einer plötzlichen Notlage den Kopf zu verlieren oder wenn seelische Belastung oder Probleme ihn zu überwältigen drohen. Die offensichtliche Wichtigkeit dessen kann nicht bestritten werden.ln einem Fall, der mir persönlich bekannt ist, wurde es einer von Gram und Kummer heimgesuchten Ehefrau und Mutter einzig und allein durch die Taufe im Heiligen Geist und die Fähigkeit, in Zungen zu sprechen, ermöglicht, den Schock eines traumatischen Erlebnisses durchzustehen, der sie so überwältigte, daß sie dadurch zuerst fast in den Wahnsinn getrieben worden wäre. Infolge dieses erschütternden Erlebnisses erkannte sie den Wert und den Sinn des Gebetes m Zungen und konnte zu einer geistlichen Stätte der Ruhe einkehren, was das Gebet mildem Verstand nicht vermitteln und gewähren konnte.„Mein Ehemann, der kürzlich nach einer sich lang hinziehenden Krankheit an Krebs starb1′, berichtete sie uns einesAbends, „ließ mich mit einem Sohn und einer Tochter zurück, die ich nun zu versorgen hatte Ich erholte mich immer noch von dem Verlust meines Ehemannes, als ich mehrere Monate später einen weiteren Verlust zu verkraften hatte, der noch tragischer war. Als ich eines Abends von der Gememde zurückkehrte, konnte ich nirgendwo meinen zwölfjährigen Sohn finden, der diesen Abend zu Hause geblieben war. Kurze Zeit später öffnete ich die Toilettentür und sah ihn dort zu meinem Entsetzen mit einer Schlinge um den Hals zu Tode erdrosselt hängen (Ohne Einzelheiten anzuführen, erzählte sie uns, daß dies ohne Zweifel ein Unfall gewesen war) Dieser Schock, der so schnell auf den Tod meines Mannes folgte, ließ mich eine Zeitlang beinahe den Verstand verlieren. Dennoch konnte ich wahrend des Begräbnissesverhältnismäßig ruhig bleiben; danach fühlte ich mich genötigt, mich zu entschuldigen und von meinen Verwandten fortzugehen, die zusammen mit mir zu Hause waren. All dieser angestaute Kummer und Schmerz mußte herauskommen, und ich wußte, daß er durch den Geist freigesetzt werden mußte. Weil ich wußte, daß meine Verwandten es nicht verstehen könnten, wenn ich anfinge, in Zungen zu beten oder zu ringen und sie vielleicht dächten ich sei außer mir vor Gram, verließ ich das Haus, machte einen Spaziergang und lenkte meine Schritte dorthin, wo ich allem sein konnte und fing an im Geist zu beten Während ich betete, begann all die angestaute Not und der Gram von meinen Lippen in anderen Zungen auszuströmen, weil mein Geist Erleichterung von dieser großen Last suchte.“„Ich ging so vor mich hin und betete eine Zeitlang weiter, wobei all meine Schmerzen und der Gram wie eine große Flut m anderen Zungen ausströmte Dann empfand ich nach einer Weile einen großen Frieden und große Gewißheit und merkte daß ich geistlich gestärkt worden war Wahrend ich in Zungen betete, fing sich mein Herz an im Herrn zu freuen und Ihn zu preisen, wobei Er damit begann meine schreckliche Last und den Gram hinwegzunehmen. Meine Seele war bald derart mit Glückseligkeit und Frieden gefüllt, daß ich die Freude des Herrn meinem solchen Ausmaß ausstrahlte daß ich mein Gesicht mit einem Schal bedecken mußte, als ich das Haus wieder betrat, aus Angst, meine Verwandten könnten denken ich hatte den Verstand verloren, mich unter solchen Umstanden frohlocken zu sehen“Dies veranschaulicht gänzlich, wie es dem geisterfülllen Gläubigen durch das Gebet im Geist ermöglicht wird, in diese geistliche Ruhe einzugehen. die Gott dem charismatischen Christen bereitgestellt hat. Gott hat diese übernatürliche Rune durch das Erlebnis der Taufe im Heiligen Geist verfügbar gemacht; und der Christ ist m der Tat arm der es wegen seines Stolzes oder wegen falscher Lehre auf diesem Gebiet Satan erlaubt, ihn der Geistestaufe und dieses persönlichen Dienstes an sich selbst durch das Gebet im Geist zu berauben. Die Kirchen sind gefüllt mit Menschen, die aus dem gleichen Grund nicht in ihre Ruhe eingegangen sind, aus dem Israel nicht in seine Ruhe einging – Unglaube (Hebr. 3,18,1. Kor. 14, 21).Eine Vielzahl von Christen wird nie die geistliche Ruhe kennenlernen, die charismatische Christen erleben können wenn sie sich zum Beispiel in einer Zeit der Anfechtung und Versuchung befinden oder wenn sie sich irgendeiner Krise gegenübersehen oder wenn ihr Herz mit Kummer belastet oder von Gram fast überwältigt wird, weil sie die Geistestaufe zurückweisen Es gibt Zeiten, in denen der geisterfüllte Christ feststellt das er mit dem Verstand nicht so beten kann, wie er sollte, weil er einen Angriff Satans gegen seinen Körper erdulden muß, der ihm oft das Schlimmste über seinen Zustand einflüstert Er ernennt jedoch, daß er im Geist beten kann und damit von den Anschlägen des Feindes befreit wird, der versucht, den Verstand mit Zweifeln und Befürchtungen zu überfallen. Wenn der geisterfüllten Gläubige mit anderen, die rauchen und Trinken, im Flugzeug oder mit dem Zug unterwegs ist und die Luft mit weltlichem Gesprächsstoff gefüllt ist, so daß es ihm fast unmöglich ist, seine Aufmerksamkeit auf geistliche Dinge zu richten, um mit dem Verstand beten zu können, wird er häufig feststellen, daß er seine Augen all dieser Ablenkung gegenüber schließen und sich entspannen kann, wenn er durch das Gebet im Geist in eine geistliche Ruhe gelangt. Wenn sowohf sein Versland als auch sein Körper ermüdet und er zu ermattet ist sich zu sammeln, kann der charismatische Gläubige mit seinem Geist beten, denn im Geist entsteht kein Überdruß oderein Widerstreben. Dies ist die Bedeutung der Worte Jesu an seine Jünger, die vom Schlaf übermannt worden waren, obwohl Er sie gebeten hatte, zu wachen und zu beten: „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (Mt. 26. 41)Sowohl in den beschriebenen als auch in anderen Fällen können diejenigen im allgemeinen nicht beten, die die Taufe im Heiligen Geist nicht empfangen haben und die nur mit dem Verstand beten oder die beten, wenn die Umstände für sie günstig aussehen, und sind nicht in der Lage, in diese Ruhe einzugehen Wir haben schon oft das Vorrecht gehabt zu sehen, wie diejenigen, die verwirrt und bestürzt oder niedergeschlagen und besiegt waren, sofort in strahlende, freudige Christen verwandelt worden sind, nachdem sie die Taufe im Heiligen Geist erhalten hatten, und wie sie in diese herrliche geistliche Ruhe im Herrn eingingen, sobald sie damit begonnen halten, in Zungen zu sprechen. Wahrhaftig, „so hat man Ruhe, so erquickt man die Müden, so wird man still’ (Jes 28,11-12).c) Persönlich* Fürbitte„Ebenso hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Dennwir wissen mehr, was wir beten sollen, wie sich’s gebüftrt;sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechliebem Seufzen.Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was der Geist will;denn er tritt für die Heiligen ein, wie es Gott gefallt1′ (Rom 8,26-27).Sicherlich gibt es Angelegen heilen, über denen wir mit dem Verstand beten sollten; dennoch sind die geisterfüllten Christen mit der Fähigkeit ausgestattet worden, für sich selbst übernatürliche Fürbitte zu tun und dies auf eine Art, die immer wirksam ist. Der oben angeführte Text unterrichtet uns davon, daß der Heilige Geist nach dem Willen Gottes selbst für uns eintritt, wenn wir im Geist beten Deshalb sollte das Gebet im Geist immer den Vorrang vor dem Gebet mit dem Verstand habenDie Fürbitte des Geistes an unsrer Statt ist nicht nur deshalb winksam, weil sie in völliger Übereinkunft mit dem Willen Gottes steht, sondern wir sollten auch wegen unserer Bedurfnisse im Geist beten, denn uns wird gesagt, daß „wir nicht wissen, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen ‘ Das bedeutet nicht, daß der Heilige Geist das Beten für uns übernimmt, sondern daß Er uns die Äußerung in Zungen mit wirksamer Fürbitte eingibt. Der griechische Ausdruck bedeutet „unaussprechliches Stöhnen öde r Seufze n“; es ist Gebet im Geist, das nicht m verständlich ausgedrückter Sprache geäußert werden kann, sondern das aus den eingegebenen Worten des Geistes besteht, die durch uns vor Gott an unserer Statt dargebracht werden.Auch wenn wir manchmal meinen, wir wüßten, was wir in einer Sachlage oder bei einem Bedürfnis beten sollten, bitten wir Gott vielleicht um das was Seinem Willen und Plan für uns genau entgegensteht weil wir nicht immer all die Umstände kennen, die miteingeschlossen sind Bestenfalls wissen wir nur einen Teil wir wissen nur das Wenige, was wir gesehen, gelesen, in der Schule und durch unsere Erfahrung gelernt haben, und das ist äußerst begrenzt. Wir können nichts darüber wissen, was außerhalb unseres engen und begrenzten Gesichtskreises des Erlernten und Erfahrenen liegt Deshalb beschrankt sich das Gebet mildem Versland nur auf die Dinge, die wir wissen – was verglichen mit all dem, was wir nicht wissen, sehr wenig ist sogar über uns sei bsl. Wenn wir daher in Zungen beten, wird selbst das behandelt, worüber wir nichts wissen und das völlig nach dem Willen Gottes. Aus diesem Grund und angesichts der Tatsache, daß das Gebet im Geist Immer wirksam ist, habe ich anhand meiner eigenen Erfahrung festgestellt, daß es sich wesentlich mehr auszahlt, wenn ich 85 Prozent der Zeit im Geist bete und das Gebe! mit dem Versland auf den Rest beschranke. Es kann nicht zu großer Nachdruck auf die Wichtigkeit des Gebetes im Geist gelegt werden was geistliche Kraft und Wirksamkeit angeht.’Der Umstand, daß wir gelegentlich nicht wissen was wir in bestimmten Situationen beten sollten, weil unser Wissen begrenzt ist, ist mir immer wieder verdeutlicht worden l n einem Fall gab mir Gott einen Traum, in dem ich meine Töchter in Särgen liegen sah Ich erwachte sofort und ohne zu verstehen, was dies alles zu bedeuten hatte, fing ich an im Geist für sie zu beten. Kurze Zeit später wurden sie in einen schweren Autounfall verwickelt, in dem sie ohne weiteres halten getötet werden können, aber durch dieses Eintreten im Geist wurden sie durch ein Wunder davor bewahrtBei einer anderen Begebenheit wurde ich durch das Gebet im Geist geistlich auf eine Auseinandersetzung vorbereitet, die mir bevorstehen sollte, von der ich damals aber noch nichts wußte Wenn wir im Geist beten, werden oft, wahrend der Heilige Geist gemäß des Willens Gottes für uns eintritt, Sachen behandelt, von denen wir nichts wissen Ich war darum gebeten worden, mir zu überlegen, ab ich in einer instilutionellen Kirche über die gegenwärtige charismatische Erweckung sprechen wollte, um den Menschen von der Geistestaufe, dem Sprechen in Zungen und den Wundern zu berichten, deren wir heute Zeugen sind. Die Kirche schloß sich natürlich de r verbreitete n falschen Aurfassung an, daß solche Dinge für dieses Zeitalter keine Gültigkeit mehr haben Ich sagte ihnen, ich wäre bereu zu kommen, um ihnen von meinem Erlebnis zu erzählen. Jedoch wies ich sie darauf hin. daß ich nicht gewillt wäre, in einer Institution eilen Kirche zu sprechen, nur um über diese Themen die Meinungen auszutauschen, wenn sie jedoch ernsthaft daran interessiert waren, dann käme ich. Mir wurde versichert, daß dies der Fall sei. Wegen meines gefüllten Terminkalenders ist mein Lehrdienst im allgemeinen auf charismatische Christen beschrankt, die begierig darauf warten, die tieferen Wahrheiten und die Endzeitbotschaft gelehrt zu werden. Da dies eine Versammlung war. die m einer institutionellen Kirche stattfinden sollte und ich ihnen von Dingen erzählte, über die sie gelehrt worden waren, daß sie heute keine Gültigkeil mehr hätten, wußte ich nicht, wie ich darüber beten sollte. Deshalb betete ich im Geist für die Versammlung, und angesichts dessen, was sich ereignen sollte, war es gut, daß ich dies tat.Ich ließ einige Junge Menschen aus unserer Gemeinde zuerst sprechen, und nachdem ich dann mein Zeugnis über die charismatische Erweckung unserer Tage gegeben hatte, erfuhr ich, daß ich nicht als einziger Sprecher vorgesehen war sondern die Leiter dieser Kirche hatten entgegen ihres Versprechens einen Redner einer Denomination gebeten, all das zu widerlegen, was ich gesagt halte. Die Versammlung sollte dann mit einer Diskussion schließen, die sich auf die Fragen aus der Zuhörerschaft stützte Wieder einmal erkannte ich den Wert dessen, im Geist gebetet zu haben, da ich nicht hätte wissen können, wie ich über Umstanden beten sollte, die mir verborgen waren. Anstatt so zu reagieren, wie man es normalerweise getan halte, als ich von ihrer bewußten Täuschung erfuhr, und streitlustig oder ärgerlich darüber zu werden oder vielleicht in gerechtfertigter Empörung aus der Versammlung zu stürzen, halte mich der Heilige Geist in meinem Innern geistlich darauf vorbereitet und es mir ermöglicht zu bleiben und den Menschen wahrend der abschließenden Auseinandersetzung in Liebe zu dienen Als Ergebnis dessen nahmen die Menschen sowohl unser Zeugnis als auch meine Antworten auf ihre Fragen an, und einige empfingen sogar di Taufe im Heiligen Geist1 Außerdem schienen sie zu erkennen, daß unsere Bolschaft Leben und Freude erweckte, wohingegen die Entgegnungen des anderen Sprechers nur Tod und Unglauben vermittelten, da seine Botschaft den gleichen alten kirchlichen Standpunkt des Unglaubens, den sie ihr ganzes Leben über gehört halten, nur neu dargestellt hatteWenn ein Christ mit dem Versland betet (und selbstverständlich gibt es auch dafür eine Zeit), wähl! sich der Versland sowohl die Anliegen aus, über die er beten will, als auch die Worte und Vorstellungen, die er ausdrücken möchle. Manchmal körnen wrr jedoch das eigentliche Bedürfnis verfehlen, und dies besonders ber ernsthaften Problemen, Anfechtungen oder Schwierigkeiten, oder wir erkennen in dieser Angelegenheit den Willen Gottes nicht und beten dann folglich nicht richtig. Außerdem gibt es Zeiten m denen Gott uns absichtlich nicht sehr viel über die Angelegenheit erkennen läßt, so daß wir dazu gezwungen sind, im Geist darüber zu beten, damit wir nicht falsch beten oder Seinen Plan auf andere Weise vereiteln. Ich wäre ganz bestimmt nicht zu der oben erwähnten Versammlung gegangen, wenn ich vorher etwas von ihrer bewußten Tauschung gewußt hatte; oder wenn ich der Einladung gefolgt wäre, hatte ich vielleicht gebetet, Gott möge mich wie Elia salben um ihren Verrat zurechtzuweisen. Wert ich jedoch im Geist betete, bereitete Gott mich geistlich darauf vor, so daß ich ihnen m Liebe dienen konnte wodurch es Ihm ermöglicht wurde, Seine Absaht in diesem bestimmten Fall auszuführen 2. Der Dienst der Anbetung Gottes „Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn. vielmehr redet erim Geist geheimnisvolle Dinge“ 1. Kor. 14, 2). Wußtest du, daß Gott danach verlangt daß du ihm dienst? Auf welche Welse, magst du fragen durch Anbetung, Danksagung und Lobpreis. Erkennt die Beschränkungen unseres begrenzter Denkvermögens, die es nicht zulassen, Ihn wirksam mit dem Verstand zu preisen und anzubeten, deshalb hat Er uns mit dieser übernatürlichen Ausdrucksweise im Geist ausgestattet. Es gibt keinen wahren Christen, der nicht schon oft die eigene Unzulänglichkeit und Hilflosigkeit verspürt hätte, die ihn erfaßte, wenn er den Lobpreis, die Danksagung und die Anbetung ausdrücken wollte, die aus seinem Herzen hervorquoll. Wie oft hast du damit gerungen, das mit deinem Verstand auszudrucken, was du m deinem Herzen dem Herrn gegenüber verspürst, und hast gewöhnlich nach einer Weile diese Bemühungen wieder aufgegeben Manchmal klagtest du: „Herr, du siehst, was in meinem Herzen ist, aber meine Worte reichen einfach nicht aus, um meine Liebe und Dankbarkeit auszudrücken.“ Dies wird erklären helfen, warum Er uns durch die Taufe im Heiligen Geist die übernatürliche Fähigkeit gegeben hat. Ihn im Geist anzubeten, indem wir in Zungen beten. Wie sehr wir auch versuchen mögen, Gott unsere Liebe, unsere Dankbarkeit und den Lobpreis mit dem Verstand mitzuteilen, wir werden feststellen, daß es uns unmöglich ist, die tiefsten Gefühle und Regungen der Seele m Worte zu fassen. Das ist die Bedeutung des drangenden Verlangens, das Wesley in seinem unvergänglichen Kirchenlied zum Ausdruck bringt „O. daß ich tausend Zungen hatte, um Lob meinem großen Erlöser zu singen/ Wesley hatte die Taufe im Heiligen Geist erlebt (wie auch Luther, Moody, Finney, R. A. Torreyund all die anderen führenden geistlichen Persönlichkeiten m der Geschichte), und er bezieht sich m seinem Lied nicht au! tau send Stimmen, die in einem Kirchenchor Gott Lobpreis singen, sondern er drückt das eigene Verlangen nach einer derartigen Salbung durch den Geist aus, daß er Gott jn tausend neuen Zungen preisen könne.Gott mochte, daß wir nicht nur anderen Menschen, sondern auch Ihm dienen Genau das bedeutet die Aussage in Apostefgeschichte 13, 2. in der wir davon unterrichtet werden, daß Paulus mit anderen in der Gemeinde zu An Liochien „dem Herrn diente“ An dem Abend, als ich die Taufe im Heiligen Geist empfing, begann ich durch die Salbung des Geistes in einerwohlklingenden Sprache zu sprechen. Ich tat dies etwa zwei Stunden lang, und das Bemerkenswerte daran war. ich war mir die ganze Zeit über völlig bewußt, daß ich durch diese Äußerung m neuen Zungen dem Herrn Lobpreis darbrachte, obwohl mein Verstand nicht wußte welcher Sprache ich gerade freien Lauf ließGott gießt heute Seinen Geist hauptsachlich aus dem G rund aus, weil Ihm nicht nur an einer Gememde gelegen ist. die in Kraft und mit Wirksamkeit beten kann, sondern an einer, die Ihn auch wirksam preisen kann Dies kann nur mit Lobpreis durch den Geist geschehen. Gebet, welches Lobpreis gänzlich ausschließt, ist ohnehin nicht besonders wirksam. Das Gebet des Glaubens wird zwar Berge bewegen (Mk. 11 23l; Lobpreis aber wird Gott bewegen (2. Chr. 20, 1-30). Der Teufel wird fliehen, wenn du es ihm befiehlst, aber er wird auch fliehen, wenn du Gott preist! Sobald du damit beginnst, wirst du in der Tal feststellen: je häufiger du Gott preist, desto weniger mußt du den Teufel zurechtweisen. Gott wird das Gebet des Glaubens beantworten, wie Er es verheißt (Mk. 11, 24), aber Lobpreis wird oft die Antwort beschleunigen, um die der Glaube gebeten hat Ein Kind, das die Eltern darum bittet, ihm einen Wunsch zu erfüllen, wird im allgemeinen das erhalten, was es sich wünscht. Ein Kind aber, das echte Liebe und Dankbarkeit mit seiner Bitte verbindet, wird in der Regel die Antwort eher bekommen.Die Gemeinde der Gegenwart hat größtenteils ihre Kraft und Wirksamkeitverloren, weil sie die Güitigkeit der Geistestaufe und des Sprechens in Zungen nicht mehr anerkennt, und folglich besitzt sie nicht mehr die Salbung und den Geist des Lobpreises. Wenn eine Gemeinde es Satan ertaubt, den Geist des Lobpreises zu unterdrücken, ist sie auf dem besten Wege sowohl ihre Kraft als auch ihre geistliche Wirksamkeit zu verlieren Israel und die frühe Gemeinde, beide kannten das Geheimnis ihrer Wirksamkeil und des Sieges über Satan – nämlich den Herrn zu preisen!Der Ausdruck „Lobpreis“ und die Aufforderung, den Herrn zu preisen, erscheint in der Schrift mehr als 200 mal Wir mögen fragen: Warum ? Gott erklärt uns in Psalm 50 23 „Wer Dank opfert, der preiset mich “ Jeder Christ glaubt, daß er den Herrn m dem zukünftigen neuen Zeitalter preisen wird, aber Gott mochte unseren Lobpreis jetzt hören Deshalb verkündet der Psalmist „Halleluja! Lobe den Herrn meine Seele1 Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin“(Ps. 146, 1-2)Manche Christen, die die Taufe nicht empfangen haben, behaupten, daß sie damit einverstanden sind, daß Gott zu preisen sei, sie es aber still in ihrem Herzen tun Die Schrift jedoch unterrichtet uns: „Wovon das Herz voll ist, davon fließt der Mund über.“ Ist deshalb wahrer Lobpreis vorhanden, wird er aus dem Mund herauskommen müssen, denn all die Aufforderungen in der Schrift halten uns zu einer mündlichen Äußerung des Lobpreises an. Gott kann nicht durch sogenannten „stillen Lobpreis“ verherrlicht werden, ebenso wenig wie ein Sünder durch ein „stilles Zeugnis“ errettet werden könnte. Jeder sollte erkennen können, daß der Ausdruck „stiller Lobpreis“ ohnehin ein Widerspruch ist. Die Schrift lehrt uns, daß wir mit Frohlocken und mit Jauchzen vor Gottes Angesicht kommen sollen (Ps. 100; PS. 98, 4f.); wir froh in die Hände klatschen und Gott mit fröhlichem Schall jauchzen sollen (Ps. 47, 2); und daß wir dies allezeit tun sollen (Ps. 34, 2; Ps. 35, 28; Apg. 2, 46-47; Hebr. 13, 15).Gott möchte, daß wir Ihn einfach deshalb preisen, weil wir Ihn lieben. Wir sollen Gott preisen, weil dies in sich der Zweck selbst ist – und nicht den Lobpreis als Mittel zum Zweck benutzen. Gott soll einfach darum gepriesen werden, weil Er Gott ist und es verdient, gepriesen zu werden, und nicht nur deshalb, weil wir etwas von Ihm brauchen, sei es Heilung, finanzielle Hilfe oder Befreiung aus einer Notlage oder Anfechtung. Obwohl wir Ihn in Erwartung dessen preisen sollen, daß Er unsere Nöte behebt, sollte sich unser Lobpreis nicht nur auf solche Zeiträume beschränken, sonst stellen wir vielleicht fest, daß unsere Bedürfnisse trotzdem nicht befriedigt werden. Gott wird es uns nicht erlauben, Ihn als einen himmlischen Sankt Nikolaus zu benutzen. Die vollendete Form des Lobpreises entspringt den reinsten Beweggründen, was zum Beispiel am Lobpreis des Psalmisten deutlich wird, der ausruft: „Wen habe ich im Himmel als dich? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde“ (Ps. 73, 25 Elb.).Gott sollte um Seiner Selbst willen gepriesen werden; weil ErGott ist, ist Er Selbst Grund genug, daß wir Ihn preisen. Jeder andere Grund, aus dem du Ihn lobst – sei es für Heilung, Gesundheit, Errettung, Befreiung oder wegen zeitlicher Segnungen -, sollte nur das Ergebnis deiner Dankbarkeit Gott Selbst gegenüber sein. Er liebt jedes Seiner Kinder um ihrer selbst willen; Er braucht keinen anderen Grund, um dich zu lieben, es genügt Ihm die Tatsache, daß du Sein Kind bist. Dies sollte gleichermaßen die Grundlage deiner Liebe und deines Lobpreises Ihm gegenüber sein. Dein Lobpreis mußte frei von jeglichem selbstsüchtigen Beweggrund sein – du solltest nicht warten, bis sich das Auto im Schlamm festfährt oder im Schnee steckenbleibt oder warten, bis du ernstlich krank bist oder bis du irgend etwas äußerst dringend brauchst – du solltest Gott allezeit preisen als Zweck, der sich selbst genügt, da Er deinen Lobpreis verdient und weil du Ihn um Seiner Selbst willen liebst. Weil der menschliche Verstand begrenzt und beschränkt ist, hat Gott Seinen Kindern die übernatürliche Fähigkeit verliehen, Ihm mit Anbetung und Lobpreis durch das Gebet im Geist zu dienen. Denn nur auf diese Weise können die tiefsten und reinsten Gefühle und Regungen der Seele ausgedrückt werden. Diejenigen Christen, die das Sprechen in Zungen ablehnen, weil sie das Gefühl haben, es sei ein Schandfleck mit diesem Erlebnis verbunden, werden niemals Gott so dienen können, wie Er es erwartet. Wir werden in Apostelgeschichte 10, 46 darüber aufgeklärt, daß es dadurch auch den Heiden möglich war, Gott zu dienen, „denn sie hörten, daß sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen“ (vgl. Apg. 2,11; 1. Kor. 14, 2).3. Der Dienst an anderenWarum in Zungen sprechen? Weil uns drittens dadurch die Möglichkeit gegeben wird, unsere Verantwortung des Dienstes an anderen zu erfüllen, indem wir im Geist beten. Das Gebet in Zungen ist nicht nur irgendeine fragwürdige Übung zur persönlichen Erbauung, wie sich das jene ohne die Taufe manchmal vorstellen, sondern es ist unentbehrlich, wenn der Gläubige in seinem Dienst am Leib Christi und an den Unerretteten wirksam sein will. Dieser Dienst schließt Fürbitte, Auferbauung und gelegentlich übernatürliches Zeugnis ein.a) Geistliche Fürbitte„Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen“ (Eph. 6, 18).Somit wird uns hier mitgeteilt, daß das Gebet im Geist sowohl ein übernatürlicher Dienst der Fürbitte an anderen Heiligen ist als auch das Mittel, durch das der geisterfüllte Gläubige für sich selbst eintreten kann (Rom. 8, 26-27). Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, im Geist für andere einzutreten, denn wie uns in Römer 8, 26-27 gesagt wird, wissen wir oft nicht, wie wir für unsere persönlichen Bedürfnisse beten sollen, so daß der Geist für uns eintreten muß, und ebenso verhält es sich auch mit unseren Gebeten für andere. Es sollte eigentlich offensichtlich sein, wenn wir schon nicht immer dazu fähig sind, mit dem Verstand wirksam für uns selbst einzutreten, daß dies noch viel weniger bei den Bedürfnissen anderer der Fall ist. Wenn wir sie jedoch im Glauben dem Herrn anvertrauen und für sie im Geist beten, wird der Heilige Geist durch uns gemäß des Willens Gottes für sie eintreten. Dies schließt natürlich nicht aus, daß auch das Gebet mit dem Verstand für andere notwendig ist, aber das Gebet im Geist verbürgt ihnen vor allem in Zeiten besonderer Anfechtung oder Not eine wirksame Fürbitte. Eines Abends wurde mir an dem Ort, an dem ich mit dem Wort diente, ein Vorfall berichtet, der veranschaulicht, wie das Gebet im Geist zu einer wirksamen Fürbitte für andere führen kann. Die Freundin einer geisterfüllten Frau hatte sich bei einem Autounfall eine schwere Kopfverletzung zugezogen und war deshalb bettlägrig. Weil ihr Zustand sehr bedenklich war, wußte sie nicht, wie sie für sie beten sollte und fing deshalb an, für sie in Zungen zu beten und trat so während einiger Stunden für sie im Geist ein.„Stellen Sie sich meine Überraschung vor“, sagte sie, „als es kurz danach an die Tür klopfte, ich aufmachte und meine Freundin vor mir stand, für die ich gerade gebetet hatte.“„Hast Du eben für mich gebetet?“ erkundigte sie sich.„Ja, das habe ich getan,“ erwiderte sie.„Nun, das dachte ich mir, denn als ich in meinem Bett lag, spürte ich, wie eine Last von mir gehoben wurde, und seitdem geht es mir viel besser!“Sie unterhielten sich noch eine Weile und als sie sich verabschiedete, gab ihr die geisterfüllte Frau eines meiner Bücher über Glaube und empfahl ihr, dies zu lesen. Als sie später das Kapitel las: „Wie man den Heiligen Geist empfangen kann“, wurde sie mit dem Geist erfüllt und begann plötzlich in Zungen zu sprechen! Offensichtlich wäre Gebet mit dem Verstand zu diesem Zeitpunkt bestenfalls auf die körperliche Not dieser verletzten Frau beschränkt gewesen, denn es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, für sie um die Erfüllung mit dem Geist einzutreten. Wenn wir im Geist für andere Heilige beten, wird sich der Heilige Geist auf wirksame Weise mit Nöten befassen, von denen wir nichts wissen und die oft viel wichtiger sind als diejenigen, für die wir beten.Der Dienst der Fürbitte ist von äußerster Wichtigkeit, denn es ist der Dienst, den Jesus wählte, als Er zur rechten Hand Gottes auffuhr (Hebr. 7, 20-25). Kraft der Geistestaufe und des Gebetes in Zungen kann dies auch unser Dienst sein (Eph. 6, 18). Wenn wir jeden Tag regelmäßig im Geist beten, wissen wir vielleicht nicht immer, für wen der Geist eintreten oder was die Not sein mag, für die wir gerade beten. Das ist jedoch eigentlich nicht von Bedeutung, da das Gebet im Geist sowieso den Verstand übergeht. Wir mögen in so einem Fall für einen Angehörigen eintreten, der vor einem persönlichen Problem steht und Gebet im besonderen braucht; wir treten vielleicht für den Pastor ein, der durch eine schwere Anfechtung geht; es mag Fürbitte für das Staatsoberhaupt oder für leitende Persönlichkeiten in der Regierung sein, die vor einer schwerwiegenden Krise stehen und die richtige Entscheidung treffen müssen;oder wie es häufig vorgekommen ist, kann es Fürbitte für jemanden sein, der Gottes Hilfe braucht, den Er beabsichtigt, zu dir zu schicken oder dich zu ihm, damit diese Not behoben werden kann.Ich erinnere mich eines Vorfalls, in dem eine geisterfüllte Missionarin auf diese Weise gebraucht worden war. Sie berichtete, daß sie in mehreren Gemeinden in einem anderen Land gesprochen hatte. Eines Nachts nach dem Gottesdienst ging sie schlafen, wurde aber später aufgeweckt und fühlte sich genötigt, im Geist zu beten. Dies dauerte mehrere Stunden an, und während dieser Zeit rief sie den Herrn an, damit Er ihr zeige, was dies bedeuten sollte, aber ohne Erfolg. Am nächsten Morgen kam ein junger Christ zu ihr, der sie am Abend vorher hatte sprechen hören und bat sie in einer Angelegenheit um Hilfe, in der er keinen Sieg erringen konnte. Sie erklärte ihm, daß nicht einmal ein Christ völligen Sieg haben könnte, wenn er nicht die Taufe im Heiligen Geist habe und dies die Antwort auf seine Not sei. Daraufhin bat er um Gebet, damit erden Geist empfangen könne. Als er begann in neuen Zungen zu beten und sich im Herrn zu freuen, sprach Gott folgendes direkt zu der Missionarin: „Dies ist derGrundfürden Kampf letzte Nacht!“ Da verstand sie die Bedeutung der Schriftstellen, die sich auf die Fürbitte des Gläubigen für andere Heilige beziehen und die gemäß des Willens Gottes geschieht. Da sie weder den jungen Mann kannte, noch etwas von seinem Bedürfnis wußte, hätte sie schwerlich mit dem Verstand für ihn beten können. Der Geist jedoch kannte ihn und seine Not. Während sie sich dem Geist hingab, konnte Er durch sie auf wirksame Weise für ihn beten und sandte ihn dann zu ihr, damit seine Not behoben werden konnte. Wieder einen Tag später suchte sie ein Evangelist mit dem gleichen Bedürfnis auf, und auch er empfing den Heiligen Geist, weil sie sich Zeit genommen hatte, um für die unbekannten Nöte anderer einzutreten. Daran wird deutlich, daß Gebet mit dem Verstand allein äußerst begrenzt ist, denn wir können von den Bedürfnissen anderer nichts wissen, vor allem in solchen Fällen nicht, in denen wir nicht einmal wissen, für wen wir Fürbitte tun; aber der Geist weiß alle Dinge, und wenn wir in Zungen beten, befaßt Er sich sogar mit dem, was uns unbekannt ist.b) Die Erbauung des Leibes Christi„So ist es auch mit euch: da ihr euch um die Gaben des Geistes bemüht, so trachtet auch danach, daß ihr sie zum Aufbau der Gemeinde in Fülle habt. Wer also in Zungen redet, der bete, daß er’s auch auslegen kann“ (1. Kor. 14, 12-13).Durch das Gebet im Geist wird es nicht nur den Menschen ermöglicht, auf übernatürliche Weise zu Gott zu sprechen (1. Kor. 14, 2), sondern es wirddurch diese Fähigkeit, in Zungen zu sprechen, auch Gott ermöglicht, auf übernatürliche Weise zu den Menschen zu sprechen. Erbauung seiner selbst durch den Gebrauch der Zungen im Gebet ist ein großer persönlicher Segen und ein wichtiger Dienst an uns selbst, aber wenn der Gläubige die Gabe der Zungen anwendet, wird er dadurch zu einem Diener am ganzen Leib Christi. Durch die Anwendung der Gabe der Zungen und der dazugehörigen Gabe der Auslegung kann der Geist der Gemeinde zu ihrer Erbauung und Tröstung Offenbarung verleihen.Wie in Korinth zu den Zeiten der Apostel tritt auch heute die Gabe der Zungen ziemlich häufig auf. Es gibt viele charismatische Christen, die in verschiedenerlei Arten von Zungenrede sprechen können (1. Kor. 12,10), also nicht auf eine Sprache beschränkt sind, die das Zeichen der Taufe ist und für das Gebet verwendet wird. Deshalb können und sollten Christen danach verlangen, diese Gabe für die Erbauung der Gemeinde zu gebrauchen (1. Kor. 14,12-13.26-27). Nach 1. Korinther 12, 7 ist jedem geisterfüllten Gläubigen eine Gabe oder Manifestation des Geistes gegeben worden. Weil Gott jedes Glied in den Leib „gesetzt“ hat, damit es dem Rest der Gemeinde diene (1. Kor. 12,18-31), hat deshalb jeder von uns die Verantwortung, sich zu vergewissern, daß er seine Gabe nicht vernachlässigt (1. Tim. 4,14 Elb.), sondern er die Gabe Gottes vielmehr anfacht (2. Tim. 1, 6 Elb.) und sich selbst dem Geist hingibt, damit die Gabe offenbar wird. Die Gaben der übernatürlichen Äußerung in Form von Weissagung, Zungen und deren Auslegung sind in die Gemeinde zur Erbauung derselben gesetzt worden und sollten weder vernachlässigt noch verboten werden (1. Kor. 12,10.28.31; 14,12-13.18.26-27.39; 1. Thess. 5,19).Gott hat keine nutzlosen oder unnötigen Gaben in die Gemeinde gesetzt. Jedes mal wenn die Gaben der Äußerung vernachlässigt oder von ihrem Gebrauch abgeraten wurde – und dies ist eine verbürgte Tatsache -, wirkt sich dies nachweislich auf diesen Leib von Gläubigen aus. Der Predigt des Wortes mangelt es oft an der Vollmacht und an der Salbung, und zugleich fehlt dem Lobpreis und der Anbetung der Versammelten die wirkliche Freude und die Freiheit.c) Ein übernatürliches Zeichen für die Ungläubigen„Im Gesetz steht geschrieben: Ich will in ändern Zungen und mit ändern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch so nicht hören, spricht der Herr. Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen“ (1. Kor. 14, 21-22).Gelegentlich werden Zungen zu einem übernatürlichen Zeichen für die Ungläubigen, wie wir es am Beispiel des Pfingsttages sehen, als die ungläubigen Juden die Jünger in Zungen sprechen hörten und fragten: „Was soll das bedeuten?“ Das Interesse, das in ihnen erregt worden war, weil sie diese übernatürliche Äußerung hörten, hatte zur Folge, dass dreitausend von ihnen errettet wurden. Auch in der gegenwärtigen Ausgießung des Geistes gibt es zahlreiche Beispiele, in denen Gott die übernatürliche Äußerung in Zungen benutzt hat, um die Ungläubigen von der Wahrheit zu überzeugen. John Sherrill beispielsweise führt in seinem viel gelesenen Buch „Sie sprechen in anderen Zungen“ einige Beispiele an.Ich erinnere mich daran, als vor mehreren Jahren ein Mann und seine Frau in einer Versammlung errettet und im Geist getauft wurden, in der ich gerade gesprochen hatte. Nach dem Gottesdienst nahmen sie Rücksprache mit mir, weil sei um die Errettung ihres Sohnes besorgt waren, der mit ihnen zusammen am vorherigen Sonntag anwesend war. Sie erzählten mir, daß er meiner Botschaft über die gegenwärtige charismatische Erweckung und über die Ausgießung des Heiligen Geistes heftig widerstanden hatte. Ich hatte diesen Widerstand auch bemerkt, während ich predigte. Wir stimmten dennoch im Gebet für seine Errettung überein (Mt. 18,19). Zwei Tage später gab mir der junge Mann Nachricht und bat mich zu kommen, weil er mit mir über eine wichtige Angelegenheit sprechen wollte. Bei meiner Ankunft sah ich sofort, daß in ihm ein großer Wandel vor sich gegangen war, denn erstrahlte und war von Freude erfüllt.„Lassen Sie mich Ihnen erzählen, was geschehen ist“, rief er aus. „Ich war letzte Nacht allein in meinem Zimmer, als der Herr damit begann, sich mit meinem geistlichen Zustand auseinander zusetzen, wobei Er mich von meinen Sünden überführte. Daraufhin habe ich Buße getan und mein Herz Jesus übergeben!“„Gut, preist den Herrn“, erwiderte ich und dankte Gott innerlich, daß die Antwort auf unser Gebet des Glaubens für ihn so schnell sichtbar geworden war. Und was er dann als nächstes sagte, war sogar noch bemerkenswerter, denn es offenbarte die außergewöhnliche Art, in der Gott ihn mit der Wahrheit hatte erreichen können, obwohl er das gleiche Wort abgelehnt hatte, als ich es den vorangegangenen Sonntag gepredigt hatte.Erfuhr fort: „Das, was mich wirklich davon überzeugte, daß an allem etwas dran sein muss, war nicht nur der wundervolle Wandel, der sich in der Persönlichkeit meiner Mutter vollzogen hat, sondern vor allem die Tatsache, daß ich sie in neuen Zungen sprechen hörte. Sie spricht nicht einmal grammatikalisch richtiges Englisch, aber Sie sollten sie hören, wiesie durch den Geist Hebräisch spricht.“ (Ich hatte ihr erklärt, daß ich ihre neue Zunge als Hebräisch erkannt hatte, da ich früher im Seminar Hebräisch gelehrt hatte.)Dann sah er mich geradewegs an und sagte: „Ich habe sie deshalb gebeten zu kommen, weil ich auch dieses Erlebnis empfangen möchte, was meine Mutter und mein Vater haben. Wollen Sie für mich beten, damit ich die Taufe im Heiligen Geist empfange?“Als ich für ihn betete, fing er an in neuen Zungen zu sprechen und betete den Herrn an und pries ihn, wie ihm der Geist die Aussprache gab. Das sichtbare Zeichen der Zungen hatte ihm den Anstoß gegeben, sich von der Wahrheit überzeugen zu lassen, und er war dadurch errettet und mit dem Geist erfüllt worden. – „Darum ist die Zungenrede ein Zeichen für die Ungläubigen.“Deshalb sollten geisterfüllte Christen in öffentlichen Gottesdiensten nicht das Sprechen in Zungen zurückhalten, sobald Ungläubige oder nichtcharismatische Christen anwesend sind, sondern reden, wenn sie so vom Geist geleitet werden. Immer wieder ist dieses Zeichen vom Heiligen Geist benutzt worden, um die Verlorenen zu überführen und die Unwissenden von der gegenwärtigen charismatischen Ausgießung des Geistes zu überzeugen.An einem Ort, wo ich kürzlich über dieses Thema sprach, betete ich für eine junge Frau, die di Taufe im Heiligen Geist empfangen wollte, und sie fing sofort an, in neuen Zungen zu sprechen. Eine Frau aus der Zuhörerschaft kam zu ihr herauf und sagte: „Hier ist meine Visitenkarte. Wenn Sie jemals daran zweifeln sollten, daß Sie durch den Geist in einer echten Sprache gesprochen haben, dann rufen Sie mich an, und ich werde Ihnen bestätigen, daß ich Sie Spanisch reden hörte, denn ich habe diese Sprache studiert. Ich bin mir über die Taufe im Heiligen Geist unschlüssig gewesen und dachte bei mir, daß da vielleicht gar nichts Wahres dran ist und diese sogenannten Zungen nur schwärmerisches Gestammel seien aber ich möchte Ihnen sagen, ich bin jetzt völlig davon überzeugt, daß all dies echt ist!“ Das Zeichen der Zungen wird vom Heiligen Geist immer noch dazu verwendet, die Verlorenen zu überführen und die zu überzeugen, die bestreiten, daß ein übernatürliches, charismatisches Christentum in diesem Zeitalter Gültigkeit hat. Drittes KapitelWie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen kannDie Taufe im Heiligen Geist ist nicht ein Erlebnis, welches man über Monate oder Jahre suchen und darauf warten muss, bis man es schließlich empfängt. Es muss durch Glauben empfangen werden (Gal. 3, 2.14). Viele Hunderte haben die Geistestaufe empfangen, indem sie den einfachen Schritten gefolgt sind, über die im folgenden ein Überblick gegeben wird.1. Nimm die Verheißung des Heiligen Geistes an, die sich auf der Verheißung im Wort Gottes gründet. Apostelgeschichte 2, 38-392. Bitte um die Taufe im Heiligen Geist und erwarte, sie zu empfangen. Lu-kas11, 9-13; Matthäus 7, 83. Bekenne, daß du den Heiligen Geist empfangen hast, nachdem du darum batest. Markus 11, 24. Du kannst zum Beispiel beten: „Vater, aufgrund der Vollmacht deiner Verheißung bitte ich jetzt um die Taufe im Heiligen Geist und empfange sie im Glauben – in Jesu Namen.“4. Handle gemäß des Bekenntnisses deines Glaubens. Jakobus 2,17Der biblische Nachweis dafür, die Taufe im Heiligen Geist empfangen zu haben, ist das Zeichen, mit einer neuen Zunge zu sprechen, wie der Geist dir Worte auszusprechen gibt (Arg. 2, 4; 10, 44-46; 19,1-6; Mk. 16,17). In Apostelgeschichte 2,4 wird uns mitgeteilt, „(sie) fingen an, in ändern Sprachen zu predigen, wie der Geist es ihnen eingab.“ Der Geist gibt dir die Äußerung ein, aber dem eingegebenen Ausdruck verleihen oder aussprechen musst du es. Nimm dir vor, zu diesem Zeitpunkt kein Wort Deutsch zu sprechen (denn du kannst nicht zwei Sprachen gleichzeitig sprechen). Versuche darum nicht, Gott unterdessen mit dem Verstand zu preisen, sondern erhebe den Klang deiner Stimme, und der Heilige Geist wird dir dann übernatürlich Wörter und Sätze in anderen Zungen eingeben.Sei nicht darüber besorgt, was du sagen sollst, denn die Sprache kommt nicht aus dem Verstand oder dem Denkvermögen, sondern durch den Geist, indem der Heilige Geist dich salbt, das auszusprechen, was Er dir eingibt. Du musst im Glauben deine Sprechwerkzeuge in Bewegung setzt wie bei jeder anderen Sprache auch. Jedoch ist es in diesem Fall der Heilige Geist, der dir die Worte eingibt, die du aussprichst.Denke daran, den Heiligen Geist zu empfangen, erfordert eine Handlung des Glaubens; denn diese Verheißung muss man sich auf die gleiche Art und Weise aneignen wie alle anderen Verheißungen Gottes auch, sei esErrettung, Heilung oder was auch immer. Einige haben die Taufe nicht empfangen, weil sie dies nicht verstanden haben und vor allen Dingen nach irgendeinem „Gefühl“, einer „Salbung“ oder einem „gefühlswallenden Erlebnis“ Ausschau hielten, bevor sie gewillt wären zu glauben, daß sie die Taufe empfangen haben. Wir müssen den Heiligen Geist durch Glauben empfangen, und sobald wir gemäß unseres Glaubens handeln, wird zweifellos der Nachweis und die Gewissheit folgen.Glaube für HeilungWas ist Glaube und wie können wir ihn erhalten? Gibt es verlässliche Prinzipien im Wort Gottes, die uns die göttlichen Verheißungen zugänglich machen? Warum ist Glaube von derart entscheidender Wichtigkeit? Mit diesen und ähnlichen Fragen im Hintergrund verdeutlicht der Autor die biblische Botschaft des Glaubens: Habe in allen Dingen und unter allen Umständen völliges Vertrauen in Gott! Positives Denken und BekennenDie Gedanken und das Bekenntnis eines Christen bestimmen den Verlauf und den Ausgang seines Lebens. Nur wenn wir unsere Gedanken mit den Verheißungen Gottes füllen und Seinen Forderungen gehorsam nachkommen, können wir die Prüfungen bestehen und ein siegreiches Leben führen. Aus diesem Schatz unseres Herzens können wir durch unser positives Bekenntnis die Angriffe des Feindes überwinden. Denn die eigene Haltung und Einstellung, verankert im Wort Gottes, entscheidet über Sieg oder Niederlage. Dieses Buch enthält den Schlüssel, um 365 Tage im Jahr in Sieg, Freude und Friede zu wandeln. Wie man den Willen Gottes erkennen kannGott hat einen Plan für das Leben eines jeden Gläubigen, und es ist Sein Wunsch, dir Seinen Willen auf die eine oder andere Art zu zeigen. Gott hat Mittel bereitgestellt und Wege aufgezeigt, durch die Seine Kinder in die Lage versetzt werden, den Willen Ihres Vaters zu erkennen. Dieses Buch ist wie kein anderes geeignet, der Verwirrung ein Ende zu bereiten, der sich so viele Christen gegenüberstehen, damit sie in die ihnen verheißene Ruhe eingehen können. Der charismatische Dienst der GemeindeAm Ende dieses Zeitalters hat Gott damit begonnen, Seiner Gemeinde die charismatischen Ämter und Gaben wiederherzustellen, damit die Heiligen nach dem Vorbild des Neuen Testamentes auf die baldige Wiederkunft ihres Herrn vorbereitet werden. Jeder einzelne Gläubige wird als Glied des Leibes dazu aufgefordert, seinen Dienst, zu dem Gott ihn berufen hat, treu unter der Leitung des Heiligen Geistes wahrzunehmen, damit im Dienst aneinander die Gemeinde in das Ebenbild Jesu hineinwächst.Befreiung aus dem Netz des OkkultismusDieses Buch entstand, nachdem viele Menschen Dr. Freeman um persönlichen Rat und um Hilfe ersucht hatten, um von Bindungen und Bedrückungen befreit zu werden. Die verschiedenen okkulten Erscheinungsformen werden eindeutig und mit Einfühlungsvermögen dargelegt, indem der Verfasser durch sorgfältige Nachforschungen den Ursachen auf den Grund geht. Durch seine langjährige Erfahrung als Pastor weiß er anhand aktueller Beispiele die biblischen Aussagen zu bestätigen. Gebet zum frei werden Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN Gemeinde. Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, daß dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA „ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel wissen. Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber Jiebt Gott Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter istr und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist, JA: Ich glaube, daß Jesus mein Befreier ist. JA, Ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird, jn Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein.Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. , IN JESU NAMEN
POSITIVES DENKEN &BEKENNEN
Januar 25, 2008 von gemeindegideonPOSITIVES DENKEN &BEKENNEN InhaltSeiteEinführung Erstes KapitelPositives Denken Zweites KapitelPositives Bekenntnis Das sechsfache Geheimnis eines positivenBekenntnisses Schlussfolgerung Einfuhrung„Dies ist der Tag, den der Herr gemacht, lasset uns freuen und fröhlich in ihm sein.“ Psalm 118, 24Jeden neuen Tag sich freuen und fröhlich sein? Heisst das nicht, 365 Tage im Jahr siegreich zu leben? Ist das wirklich möglich? Es ist nicht nur möglich, sondern dieser Segen ist jedem Gläubigen versprochen worden, der sich diesen im Glauben aneignet. Jesus kam, um uns ein überfliessendes Leben zu geben frei von Sünde, Krankheit, Sorge, Armut, Niedergeschlagenheit, Furcht, Enttäuschung und Niederlage. Die meisten Christen jedoch haben es Satan erlaubt, der von Jesus in Johannes 10,10 als Dieb besch rieben wird, ihnen sowohl ihre Gesundheit und ihren Reichtum zu rauben, als auch ihre Rechte und ihre Autorität an sich zu reissen. Wusstest du, dass Gott nie wollte, dass Seine Kinder krank, geplagt, arm oder belastet ist? Bist du dir dessen bewusst, dass es Sein Wille ist, dass es dir Wohlergehen möge und du gesund seiest (3. Joh. 2)? Wusstest du, dass Er will, dass du ein fruchtbares und erfülltes Leben führst und 365 Tage im Jahr siegreich bist? Gott hat versprochen, dass Seine Kinder, die Seinem Wort gehorchen, in jeder Beziehung reich sein sollen.„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und Was er macht, das Gerät wohl.“ (Ps. 1, 3) Damit ist nicht gemeint, dass Gottes Kindern ein Leben ohne Probleme, ohne Anfechtungen oder Prüfungen bestimmt ist, doch sind wir gewiss, dass Gott Vorsorge getroffen hat, dass diese Dinge uns nicht beherrschen müssen, wie dies leider bei so vielen der Fall ist, denn wir können derartiges tatsächlich unter Kontrolle halten und überwinden. Die meisten Christen haben die Bibel schon jahrelang gelesen, aber es ist ihnen nie aufgegangen, dass Gott ihnen einen Lebensweg anbietet, der buchstäblich mit Seinen Verheissungen gepflastert ist Es gibt Tausende von Verheissungen für den Gläubigen im Wort Gottes, und trotzdem hat der Durchschnittschrist nur eine in Anspruch genommen: die Verheissung der Errettung in Johannes 3, 16. Eine weitere Anzahl hat zwar auch die. Verheissung der; Erfüllung mit dem Heiligen Geist angenommen (Lk. 11,13) und andere die Verheissung göttlicher Heilung (Mk16, 18), aber nur wenige Christen haben den vollen Reichtum ihres Erbes als Miterben mit Christus erfasst. Die Schrift ist voll von göttlichen Zusicherungen, Rechten, Vorrechten, Segnungen und Verheissungen, die uns gegeben worden sind denn durch sie hat Gott für alle unsere geistlichen und körperlichen Bedürfnisse des AIItags gesorgt und uns befähigt, der Auftrag auszuführen, den er der Gemeinde gegeben hat. All dieser Segen und die Vorsorge, die er getroffen hat, sind uns in dem Mass erhältlich, wie wir willig sind, im Glauben durchzudringen und diese Seine Verheissungen uns anzueignen. Jesus beschreibt Satan als einen Dieb, der gekommen ist, um dir dein überfliessendes Leben zu rauben und dich durch Umstände zu besiegen. Der Feind hat die meisten Christen dahingehend verführt, dass sie glauben, alle Verheissungen des zeitlichen Segens gelten nur für die Vergangenheit und beträfen nur Israel, während der geistliche Segen erst in der Zukunft, im Himmel, erhältlich sein wird, obwohl wir doch die herrlichen Verheissungen haben wie beispielsweise Matthäus 6,19 34; Markus 11, 22 24; 16, 16 20; Lukas 11,13; 1. Korinther 3, 21 22; Philipper 4,19 und 3. Johannes 2. Das Wort Gottes verheisst dem Gläubigen ein reiches und fruchtbares Leben mit der Zusicherung, dass er im Glauben über allen sich widersetzenden Umständen stehen kann, auch in den schwierigsten Trübsalen ausharren und die Probleme überwinden kann, ihm Friede und Sicherheit widerfahren Wird und er 365 Tage im Jahr siegreich leben kann. Für die meisten Christen besteht das Leben jedoch darin, irgendwie von einem Tag zum anderen durchzukommen da hofft man, nicht krank zu werden man sorgt sich, ob wohl das Geld bis zum Ende des Monats reichen wird man betet, dass die Kinder nicht in ernste Schwierigkeiten kommen man hofft, dass das alte Auto den Winter noch einmal übersteht kämpft sich durch jeden Tag, hascht nach einigen Stunden Schlaf, um des Morgens mit dem gleichen Kreislauf von neuem zu beginnen. Das Leben besteht aus 365 Tagen der Sorge, angehäuft mit Problemen, und nur gelegentlich wird es von einem Lichtschimmer erhellt, wenn ein Sonnenstrahl die dunklen Wolken durchbricht. Diese mittelmässige Form des Lebens ist niemals Gottes Wille für Seine Kinder. Das kommt daher, weil den meisten Christen wohl gelehrt wurde, sich auf den Tod vorzubereiten, nur wenige aber gelernt haben, richtig zu leben. Deshalb sieht für sie ein Tag aus wie der andere, voll von Sorgen und Problemen, voll Mühsal und Ärger. Das Leben, so scheint es den meisten, ist zur reinen Plage geworden. Wie waren die letzten 365 Tage deines Lebens als Christ? Waren sie voll ‘Freude, Sieg und Gelingen? Konntest du deine Probleme überwinden? Hast du in deinen Anfechtungen durchgehalten? Siehst du ein deutlichesWachstum in deinem geistlichen Leben? Nahm dein Glaube zu? Oder ‘waren die letzten 365 Tage ähnlich wie die von Herrn und Frau ‘Durchschnittschrist beherrscht von Sorge, Mühsal, Krankheit, Enttäuschung und Misserfolg?„Wusstest du, dass Gott in Seinem Wort im Hinblick auf unsere Gedanken, unsere Haltung und unser Bekenntnis gewisse Prinzipien festgelegt hat? Sie ermöglichen es dem Christen, in seinen Gefühlen ausgewogen zu werden, inneren Frieden zu erlangen und ausserdem einen Glauben zu erreichen, der durchhält, durch den er dann die Macht hat, an jedem Tag .über alle Umstände den Sieg davonzutragen.Dies ist nicht eine leere Hoffnung oder gar eine Unmöglichkeit. Ständig wächst die Zahl der Heiligen, die das erleben. Sie haben einen kompromisslosen Glauben an das Wort Gottes und sind deshalb „wie Bäume, die gepflanzt sind an den Wasserbächen, die ihre Früchte bringen zu ihrer Zeit und deren Blätter nicht verwelken, und was sie machen, gerät ihnen wohl.’“Was ist das Geheimnis solch eines siegreichen Lebens? Es ist das Ergebnis von positivem Denken und einem positiven Bekenntnis. ^ Erstes Kapitel Positives Denken„Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Sprüche 23, 7Ein Mensch ist genau so, wie er denkt. Er ist das, was er glaubt. Seine Persönlichkeit ist die Summe seiner Gedanken. Du bist heute so, wie dich deine Gedanken, Auffassungen und Überzeugungen geformt haben. Vielfach wirst du überhaupt nicht durch deine Umstände besiegt, sondern durch deine Haltung den Umständen und Problemen gegenüber. Das, was du über sie denkst, ist von wesentlicher Bedeutung, um sie zu überwinden, und oft entscheidet eine positive Haltung über Sieg oder Niederlage.Der Grund, warum wir das Thema über positives Denken behandeln müssen, bevor wir uns der Frage über ein positives Bekenntnis widmen . können, ist der, dass zwischen unserem Denken und dem, was wir sagen, ein untrennbarer Zusammenhang besteht. Worüber wir nachdenken und was wir glauben, ist gewöhnlich das, worüber wir sprechen und was wir bekennen. Unser Bekenntnis ist letztendlich nur der hörbare Ausdruck dessen, was wir denken und glauben. Deshalb wird dein Bekenntnis falsch sein, wenn dein Denken falsch ist. Wenn deine Gedanken negativ ‘Sind, wirst du kein positives Bekenntnis machen. Wenn unser Verstand mit Gedanken des Zweifels, der Furcht, des Versagens und der Sorge gefüllt ist, dann wird sich dies in unserer Aussage widerspiegeln; denn „wes „das Herz voll ist, des geht der Mund über“ (Mt. 12, 34). Krankheit, Misserfolg, Verdruss und Widerwärtigkeiten sind oft das Resultat falschen Denkens, denn in der Regel erfahren wir das, was wir denken und glauben. Die Schrift sagt: „Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Deshalb müssen wir unser Denken verändern, wir müssen es berichtigen. Denn unsere Gedanken sind wie die Saat, die wir im Garten unseres Verstandes säen, wo die Ernte hervorgebracht wird, die wir einholen werden. Satan wirkt durch unseren Verstand. Deshalb liegt der Ursprung vieler Krankheiten, Probleme und Misserfolge in unserem Verstand. Sie können dort Fussfassen, weil wir den lügenden und täuschenden Geistern des Feindes zuhören. Im letzten Winter wurdest du sehr krank, weil du sagtest: Übersetzt nach hebräischem Grundtext „lch glaube, ich werde Grippe bekommen, denn ich fühle mich nicht allzu „gut. Viele Kollegen sind krank und kommen nicht zur Arbeit, weil sie erkältet sind oder Grippe haben. Wenn ich daheim bleibe und mich vielleicht etwas hinlege, wird es mir besser gehen. Wenn nicht, dann werde ich mich beim Arzt zur Sprechstunde anmelden.“ Du bringst gewisse Dinge nicht zustande, weil du denkst, dass du sie nicht bewältigen kannst, oder du hast dich selbst davon überzeugt, dass du diese bestimmte Fähigkeit nicht hast und du deshalb keinen Erfolg haben wirst, auch wenn du es versuchst. Deine Ehe ist nicht so harmonisch, wie du sie gerne haben möchtest, weil du es Satan erlaubst, wegen jeder Kleinigkeit, di auftaucht. negative Gedanken in deinen Verstand einzupflanzen. Deshalb siehst du in ällem das Schlimmste und erhältst auch gewöhnlicherweise das, was du erwartest. Du scheinst von einer bestimmten Krankheit oder einem Leiden nicht geheilt werden zu können, oder du wirst von einem deiner Probleme nicht frei, weil du denkst, du könntest nicht geheilt und befreit werden. Du denkst, es sei zu ernst, oder du denkst, das ‘Problem sei zu verwickelt, oder du denkst, du habest zu wenig Glauben, und so weiter. Du stehst eines Morgens auf und sagst: „Ich darf nicht daran denken, dass ich nun den ganzen Tag im Büro verbringen muss. Heute werden die Rechnungsrevisoren kommen, und nach dieser Prüfung werde ich abends bestimmt starke Kopfschmerzen haben.“ Ist es dann ein Wunder, wenn der Tag auch genauso abläuft, wie du es erwartet hast? Du .erhältst deshalb diese negativen Dinge, die du bekennst, weil du sie erwartet hast. Wie oft hast du gesagt, wenn etwas nicht nach Plan verlief: „Ich habe es ja gewusst. Nichts gelingt mir!“Jemand, der Furcht, Besorgnisse, Krankheit und Niederlage bekennt, tut es weil er an Furcht, Besorgnisse, Krankheit und Niederlage glaubt. Er glaubt an diese Dinge, weil sich seine Gedanken ständig damit beschäftigen. Früher oder später wirst du glaube wenn du dich lange genug mit dem Gedanken beschäftigst. Wenn jemand sich mit Gedanken der Furcht ab gibt anstatt ihnen zu widerstehen, dann wird er anfangen. Furcht zu bekennen, was wiederum seine Furcht vergrössert. So entsteht ein Teufelskreis, der den Zustand, der beseitigt werden soll, nur noch verschlimmert.Zahllose Christen werden heutzutage durch negatives Denken besiegt. Sie denken, sie seien entweder zu alt oder zu jung, um von Gott gebraucht zu werden (Samuel jedoch war ein Kind, David ein Jugendlicher, Abraham und Mose in vorgeschrittenem Alter, als sie von Gott gerufen wurden). Sie denken, ihre Ausbildung sei ungenügend oder sie hätten keine Talente^ um dem Herrn auf wirksame Weise dienen zu können. (Sie übersehen die Tatsache, dass viele der Apostel einfache Fischer waren, dass Jesus keine formelle Ausbildung hatte und dass David, der König Sie denken, dass ihnen die nötigen Mittel fehlen, um sie für das Werk des Herrn einzusetzen oder dass ihnen einfach die Zeit fehlt, sich geistlichen Interessen so zu widmen, wie sie es gerne .wollten, weil sie sonst in finanzielle Schwierigkeiten kämen (sie sind .sich wahrscheinlich der Tatsache nicht bewusst, dass Christus versprochen hat, all ihre materiellen Bedürfnisse zu erfüllen, wenn sie das Reich Gottes an die erste Stelle setzten, Mt. 6, 33; Phil. 4, 19). Viele Christen leben deshalb nicht im Sieg, weil ihr Denken nicht richtig ist. Sädenken, dass sie keinen Erfolg haben werden. Sie erwarten einen Unfall. Sie rechnen damit, krank zu werden, da gewisse Krankheiten angeblich unvermeidbar sind. Sie glauben nicht daran, im Berufsleben weiterzukommen. Sie denken, dass sie eine Ausnahme sein könnten und die ‘Verheissung göttlicher Heilung nicht für sie ist. Sie glauben nicht, dass sie ‘das notwendige Geld erhalten werden, um an einer charismatischen Konferenz teilnehmen zu können. Sie glauben, dass ihre Kinder in Drogen odersonst in ernste Schwierigkeiten verwickelt werden können. Sie denken, dass sie wahrscheinlich beim Verkauf ihres Hauses Geld verlieren werden. Sie denken, dass andere ihre Anwesenheit nicht besonders schätzen, und ’so weiter, ad infinitum. Gewöhnlicherweise erhalten sie natürlich das, was sie erwarten.Die Kraft der Gedanken über unser körperliches und seelisches Wohlergehen sowie auch über unsere Umstände ist gewaltig, was uns die medizinische w Wssenschaft bestätigt. Wenn sich der Verstand beständig mit einem körperlichen Leiden beschäftigt, kann man kaum erwarten, dass dieses Leiden aufhört. Wenn du immer an ein Problem oder an eine Unvollkommenheit denkst, dann gibt es wenig Hoffnung auf Besserung.„Obwohl Sie vor einiger Zeit für die Heilung meiner Frau gebetet haben “ , sagte mir ein Mann nach einer Zusammenkunft, bei der ich gesprochen hatte, „steht sie jeden Morgen auf und glaubt, dass sie immer noch krank sei, weil sie immer noch gewisse Symptome hat, und sie glaubt nicht, dass es ihr jemals besser gehen wird.“Das Bemerkenswerte dieser Situation war, dass ich an jenem Abend in der ‘gleichen Gemeinde, in der ich auch für diese Frau gebetet hatte, kurz vorher für einen Mann mit genau der gleichen Krankheit betete. Er .war geheilt worden, obwohl es nur allmählich sichtbar wurde. Er kam am gleichen Abend zu mir, an dem auch der besorgte Mann mit mir über seine Frau gesprochen hatte und pries den Herrn für seine Heilung. Warum wurde nur der Mann geheilt und nicht die Frau? Beide hatten sie die gleiche Krankheit, und ich hatte für beide das gleiche Gebet gesprochen. Ganz einfach deshalb, weil der Mann seine Heilung angenommen hatte, als ich mit ihm betete und er fortan sein Denken der Krankheit .gegenüber verändert hatte, was den Kanal des Glaubens geöffnet hatte, .damit Heilung ihm zufliessen konnte. Die Frau dagegen dachte nicht, dass sie geheilt worden war, weil sie nicht sofort eine offensichtliche Besserung erfuhr. Sie war wegen ihres negativen Denkens an ihre Krankheit gebunden. Manchmal weigern sich einige Ärzte, einen Patienten weiter zu behandeln oder ihm Arznei zu verschreiben, weil sie erkennen, dass seine Krankheit . psychosomatisch ist und sie sehen, dass sie das Denken des Patienten . nicht verändern können. Viele Leute glauben, krank sein zu müssen, oder sie glauben, nicht gesund werden zu können oder weiterhin Arznei ein nehmen zu müssen, oder sie glauben, sich operieren lassen zu müssen. In einem Fall, der mir persönlich bekannt ist, wurde eine junge Frau hysterisch, als der Arzt ihr erklärte, sie könne nicht mehr länger im ‘Krankenhaus liegen bleiben, und sie müsse sich, wenn sie gesund werden wolle, den Gipsverband abnehmen lassen und nach Hause gehen. In einem anderen Fall vertraute mir ein geisterfüllter Arzt an. dass viele seiner Patienten, auch einige geistgetaufte, einfach glauben wollen, dass sie krank sind. „Zum Beispiel“, sagte er, „wenn ich den Blutdruck messe, fragen. sie sofort, ob er zu hoch oder zu tief sei. Sie erwarten gar nicht, dass er normal sein könnte. Sie wollen glauben, dass sie krank sind oder Beschwerden haben. Manchmal, wenn ich ihnen sage, dass ihnen nichts fehft. gehen sie von einem Arzt zum anderen, bis sie einen finden, der an ihnen irgendeine Krankheit feststellt.“Weil uns die Schrift sagt, dass uns unsere Gedanken, Auffassungen und Überzeugungen formen („wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist ei“), ist es unbedingt notwendig, dass wir unsere Denkgewohnheiten und Gedankenschemen vom Negativen ins Positive umändern und unsere Gedanken in Einklang mit Gottes Wort bringen. Wir müssen aufhören, an Krankheit, Armut, Unfähigkeit und Misserfolg zu denken und dies zu er , warten. In Röme12, 2 werden wir ermahnt: „. . . verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes.“ Wie können wir das tun? Es gibt vier grundlegende Prinzipien, die wir anwenden müssen, wenn wir uns positives Denken angewöhnen wollen, woraus dann ein positives Bekenntnis folgen wird. Nimm die Tatsache an, dass deine Haltung wesentlich wichtiger ist als Umstände.Kein Problem, dem du dich gegenüber siehst, wie schwer es auch sein, mag, ist so wichtig wie deine Haltung ihm gegenüber. Oft sind es nicht .deine Umstände, die dich besiegen, sondern deine Haltung ihnen gegenüber und was du über sie denkst. Denke daran: Umstände führen weder zum Sieg noch zur Niederlage; sie bieten nur die Gelegenheit, deine wirklichen Gedanken und Überzeugungen aufzudecken und das, was du in der entsprechenden Situation zu tun gedenkst. Viele Menschen erlauben es den Umständen, sie seelisch zu überwältigen und sind deshalb schon besiegt, bevor sie sich mit dem Problem befassen können. Deshalb ist letztendlich die Haltung wichtiger als die Umstände. In Anbetracht dieser Tatsache müsstest du also folgendes tun, wenn du .versucht wirst, durch ein ernstes Problem bedrückt und entmutigt oder .durch Umstände besiegt zu werden:a. Suche zuerst einen stillen Ort auf, wo du mit dem Herrn allein sein und Ihm dein Problem vorlegen kannst. Vielfach liessen Christen sich von einem Problem überwältigen, weil sie nicht genügend Zeit mit dem Herrn verbrachten, um eine befriedigende Lösung zu finden. Stattdessen hoffen ,sie einfach, dass „es dann schon irgendwie geht.“ Wir müssen lernen, vor .dem Herrn stille zu sein und geduldig auf Ihn zu warten, wenn wir wollen, dass Er zu uns spricht (Ps. 27,14; 46,11).b. Nimm dir von Anfang an vor, dass du auf jeden Fall deinem Problem gegenüber eine positive Haltung aufrechterhalten willst, wie hoffnungslos auch immer die Situation im Augenblick sein mag. Denke daran, kein Problem, ganz gleichgültig wie schwierig es dem ersten Anschein nach aussehen mag, ist bedeutungsvoller als deine Haltung gegenüber demselben. Denn oft wird deine Niederlage durch deine Haltung herbeigeführt. Gott kann in einer Atmosphäre des Zweifels, der Furcht oder des negativen Denkens nichts für dich tun.c. Bete über deinem Anliegen mit einem Gewissen, das vor Gott frei von aller Schuld ist. An diesem Punkt erlauben viele Christen einem Geist des ‘Stolzes oder der Unehrlichkeit, sie zu besiegen. Aber gerade hier müssen wir mit Gott und uns ehrlich sein, wenn wir Seine Hilfe erwarten. Gib deine Fehler in der entsprechenden Situation zu, und bekenne deine eigenen Schwächen oder Sünden. Denn oft liegt der Fehler nicht beim Nächsten, wie man es oft meint, sondern vielmehr bei dir, und dein Herz muss gereinigt werden (Mt. 7,1 5). Gott möchte uns wenn wir es Ihm erlauben die Lösung unseres Problems zeigen. Vielfach schliesst diese Lösung unseres Problems eine Veränderung unserer Haltung oder Lebensführung ein. In 1.Johannes 3,21 22 wird uns versichert, dass Gott unsere Bitte /erhört und Er uns die Lösung unseres Problems zeigt, wenn uns unser .eigenes Herz während des Betens nicht verdammt. Wir können angesichts einer bestimmten Situation nicht eine trotzige, selbstgerechte Haltung aufrechterhalten oder versuchen, mit einem unversöhnlicher .Geist zu beten (Mk. 11,25 26), denn dies stellt ein grundsätzliches Hindernis wirksamen Gebetes dar, welches beseitigt werden muss, bevor wir erwarten können, dass Gott etwas für uns tun wird.d. Überprüfe in Ruhe die ganze Angelegenheit im Lichte der Schrift, und denke besonders an die positiven Gesichtspunkte deiner Situation. Natürlich bist du vielleicht versucht zu denken, dein Problem liege jenseits jeglicher Lösung, und es sei ummöglich, angesichts dessen noch eine positive Haltung aufrechtzuerhalten und es wenig Sinn habe, die Lage zu .überprüfen, denn es wäre einfach Zeitverschwendung, da es ja nichts .gibt, was möglicherweise zu deinen Gunsten stünde oder dich ermutigen ‘könnte zu glauben, dass es jemals wieder besser werden könnte.Es sollte offensichtlich sein, dass eine solche Haltung immer in Niederlage .endet, denn „wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Denke .daran, dass für Gott kein Problem zu gross ist, sondern „bei Gott sind alle Dinge möglich“ (Mt. 19, 26). Keine Situation ist so schlimm, dass du keine ‘vorteilhaften Gesichtspunkte finden könntest, die zu deinen Gunsten , sprächen, wenn du die Lage ernsthaft und in aller Ruhe überprüfst. Oft wirst du so eine Lösung finden oder es zeigt sich wenigstens ein Ausweg .der dir eine Niederlage erspart. Vor einigen Jahren hat ein Bruder im Herrn innerhalb kurzer Zeit mehrere Anfechtungen seines Glaubens erlitten und war versucht, entmutigt zu .werden. Zum Beispiel wies ein Verleger, der ihm eine Veröffentlichung zu . gesagt hatte, grundlos sein Manuskript zurück, an dem er längere Zeh . gearbeitet hatte. Er musste seine Lehrtätigkeit aufgeben, für die er sich .mehrere Jahre vorbereitet hatte, weil er mit seiner christlichen Überzeugung keinen Kompromiss schloss. Er verlor das Vertrauen einiger seiner , Freunde und Glieder der Kirche, in der er mehrere Jahre als Pastor tätig „war, weil von religiösen Elementen in dieser Kirche falsche Gerüchte über ihn verbreitet wurden. Er wurde in seinem Versuch entmutigt, ein unabhängiges, religiöses Werk für den Herrn aufzubauen. Ausserdem sah er sich der Tatsache gegenüber, kein regelmässiges Einkommen mehr zu er halten, und zudem litt er während dieser Zeit an zwei ernsthaften Krankheiten.Obwohl er durch all diese widrigen Umstände versucht war, entmutigt zu werden, entschloss er sich jedoch, eine positive Haltung beizubehalten. Er begann die Segnungen aufzuzählen, anstatt herumzusitzen und sich über diese Umstände zu beklagen. Dabei fand er heraus, dass seine Lage gar nicht so schlecht aussah: der Verleger hatte sein Wort zwar nichtgehalten, aber es gab auch andere, denen er das Manuskript vorlegen ‘ konnte; obwohl seine Kirche ihn zurückgewiesen hatte und einige seiner Freunde und Bekannten dachten, dass seine Auffassungen sehr extrem seien, konnte er in der Verheissung von Psalm 27,10 ruhen: „Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der Herr nimmt mich aüfi , obwohl er seine Lehrtätigkeit aufgeben musste und der Herr die Gründung eines unabhängigen Bibelinstitutes nicht zuliess, gab Gott ihm den Auftrag, eine neutestamentliche Gemeinde zu gründen, die keiner religiösen ‘Organisation unterstellt war, welche deren Botschaft oder Dienst beherrschen könnte. Zudem herrschte in dieser kleinen Schar von Gläubigen ei ‘ ne Einheit des Geistes und eine Einigkeit in der Zielsetzung, wie es nur in ‘ wenigen Gemeinden der Fall war; seine Familie unterstützte seine ent Scheidungen für diesen Weg; sein Gesundheitszustand war trotz der „ernsthaften Krankheiten eigentlich gut; obwohl er ohne ein regelmässiges ‘Einkommen war, hatte ihm Gott ein abbezahltes Haus gegeben und seine täglichen Bedürfnisse auf andere Weise gestillt. Weil er sich entschlossen hatte, in all diesen Anfechtungen eine positive . Einstellung beizubehalten und Gott dafür dankte (Mt. 5,10 12; Jak. 1, 2 4) , und willig war, all die ihm günstig gelegenen Gesichtspunkte dieser Situation ernsthaft in Erwägung zu ziehen, verwandelte Gott wie bei Hiob letztlich all die Anfechtungen in Segnungen. Nach einigen Jahren wurde er und seine Gemeinde mit dem Heiligen Geist erfüllt; sein Manuskript wurde von einem anderen Verleger angenommen und 1968 von,, Christianity Today“ als das führende Buch seines Gebietes ausgewählt; seine Leiden wurden gehejjt; er wurde reichlich mit zeitlichen Gütern gesegnet, . und sein Dienst begann sich in einem solchen Ausmass auszudehnen, dasser nun im ganzen Land als Bibellehrer und Konferenzredner eingeladen wird und der Autor mehrerer weitverbreiteter Bücher ist.Es ist also eindeutig, dass die Haltung wichtiger ist als die Umstände. ‘ Weder deine Probleme noch die Umstände besiegen dich es ist deine . Haltung ihnen gegenüber das, was du über sie denkst, denn „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Das Leben als Christ bedeutet nicht Freiheit von Anfechtungen, sondern den Anfechtungen gegenüber die richtige Haltung einzunehmen, damit wir lernen, durch zuhalten und die Schwierigkeiten zu überwinden, denn dadurch reifen wir im Glauben und verherrlichen Gott. Wenn du deine Situation imLichte der Verheissungen Gottes, die Er dir in Seinem Wort gegeben hat, ruhig überprüfst, wirst du gewisse Anhaltspunkte finden, die zu deinen . Gunsten stehen und letztlich zu einer Lösung führen werden. e. Erwarte von Gott, dass Er dir hilft, eine befriedigende Lösung zu finden, ~ denn es ist deine Haltung des Glaubens, die du jetzt einnimmst und di über Sieg oder Niederlage entscheidet. Wenn du glaubst, dass eine Lösung gefunden werden kann, und wenn du genügend Zeit vor dem Herrn verbringst und erwartest, dass Er dir die nötige Hilfe und Führung gibt, dann kann dich kein Problem besiegen, wie schwierig die Lage auch aus sehen mag. Es ist dabei von äusserster Wichtigkeit zu erkennen, sofern wirwirklich von Gott erwarten, dass Er uns bei der Lösung unseres Problems hilft und wir dabei nicht zweifeln (Jak. 1,5 7), dass wir kraft dieses Glaubens alle Dinge in den Bereich des Möglichen bringen, denn Jesus verheisst: Seite 11„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“ (Mk. 9, 23).„Aber du kennst meine Probleme einfach nicht. Es sieht so aus, als ob es keine Lösung dafür gäbe. Ich bin am Ende meiner Weisheit angelangt. Ich sehe keinen Ausweg mehr!“ klagen einige in ihrer Verzweiflung. Wenn dir auch so zumute ist, dann schlage ich dir vor, dass du beginnst, den Herrn zu preisen, denn wenn du am Ende bist, kannst du nicht mehr tiefer sinken. Es gibt nur noch eine Richtung, in die sich alles entwickeln kann aufwärts! Darum erwarte, dass sich die Lage verbessert, denn schlimmer kann sie ja nicht mehr werden. Dann wird deine positive Haltung des Glaubens alle Dinge in den Bereich des Möglichen bringen (Mk. 9, 23). 2. Um dir positives Denken anzugewöhnen, solltest du an zweiter Stelle deine Gedanken mit Gottes positiven Verheissungen sättigen. Denke daran, deine Gedanken sind die Saat, die du im Garten deines Verstandes ausstreust und die die dementsprechende Ernte ergibt. Dein Verstand kann dir nur das zurückgeben, mit was du ihn Tag für Tag fütterst. Stelle dir deinen Verstand als einen Garten vor, der entweder Weizen oder Unkraut hervorbringt, was völlig davon abhängt, welche Samenart du säst. Es gibt zwei Regeln, um erfolgreich den Garten zu bestellen, die ebenso .“wirksam sind, wenn wir die Gewohnheit positiven Denkens entwickeln. a. Du musst eine gute Gedankensaat säen. Gewöhne dir am Morgen vor dem Aufstehen an, deine Gedanken mit den positiven Verheissungen Gottes zu sättigen, denn wie ich entdeckt habe, besiegt Satan viele Christen auf dem Wege vom Schlafzimmer zum Frühstückstisch. Er flüstert ihnen Gedanken der Furcht, der Sorge, der Angst, des Zweifels und der Niederlage ein. Diese ersten Gedanken, di von deinem Bewusstsein aufgenommen werden, sind äusserst wichtig,denn diese Saat wird dein Denken den ganzen Tag über beeinflussen. Wenn du also nach dem Aufwachen versucht bist, niedergeschlagen zu sein, dann denke noch vor dem Aufstehen eine Zeitlang über solche Verheissungen nach wie: „Die Freude am Herrn ist meine Stärke“ (Neh. 8,10), oder: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns freuen und fröhlich in ihm sein“ (Ps. 118, 24). Zur Zeit der Anfechtung, und wenn deineFeinde dich herausfordern, dann erlaube dem Heiligen Geist, dir den Frieden Gottes zu geben und dich mit Gedanken zu trösten wie: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was sollte mir ein Mensch tun?“ (Hebr. 13, 6). Lass dir erneut die Gewissheit geben, die Gott Seinen Kindern verheisst: „Wenn er mich ruft, will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreissen und ihn zu Ehren bringen“ (Ps. 91,15). Wenn du dich einer scheinbar unlösbaren Situation gegenüber siehst, erinneredich daran, dass Gott gesagt hat: „In dem allem aber überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat“ (Rom. 8, 37). Bekenne im Glauben: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus“ (Phil. 4,13). Wenn dir deine Anfechtungen besonders schwer erscheinen und sie deine Fassungskraft übersteigen, dann lass deine Gedanken in der wunderbaren Zusicherung Gottes ruhen: „Wir wissen aber, dass denen,die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind“ (Rom. 8, 28). Denke auch an die Verheissung: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärkedich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meinerGerechtigkeit. . . Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass ..dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen“ (Jes. 41,10; 43, 2).Diese ersten Eindrücke, mit denen du dich nach dem Aufwachen beschäftigst, beeinflussen und bestimmen dein Denken den ganzen Tag . über. Beginne also jeden Tag, indem du dich an den positiven Verheissungen erfreust, insbesondere an denjenigen, die sich auf dein jeweiliges . Bedürfnis beziehen. b. Du musst den Garten deines Verstandes pflegen. Du musst dich täglich um deinen Verstand kümmern, indem du positiv denkst und alles Unkraut ausreisst, seien es leere, kritische, unreine oder zweifelnde Gedanken sowie alles, was von negativer Art ist. Jeder Gedanke ist wie ein Saatkorn, das gesät wird und gelegentlich irgendeine Frucht hervorbringt. Wenn es ein guter Gedanke ist, muss er durch Gebet und Glaube ernährt werden, während das Unkraut umgehend herausgerissen und an dessen Stelle ein gutes Saatkorn gesät werden muss. Dieses Unkraut-Jäten ist oft schmerzhaft, und dein Fleisch möchte sich dieserBeschneidung und Reinigung des Denkens widersetzen. Deshalb ziehen es viele vor, ihre Zweifel und Ängste sowie ihre falschen Ansichten und verkehrten Gedanken zu behalten, denn die Kosten, die mit der Veränderung ihrer Denkgewohnheiten und dem Austausch von negativen oder kritischen Gedanken gegen gesunde Gedanken des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und der Freude verbunden sind, sind manchmal zu hoch, als dass sie dieselben bezahlen wollen. Ich bezeichne diesen Vorgang, bei dem wir unseren Verstand pflegen, als „geistliche Gehirnwäsche“. Augenscheinlich füllt Satan den Verstand der meisten Christen mit Gedanken des Zweifels, der Furcht, der Unfähigkeit, der Unsicherheit, der Sorge und der Niederlage. Deshalb muss dieses Negative herausgespült und der Verstand mit dem positiven Wort Gottes gesättigt werden, bevor der Feind gezwungen werden kann, das Feld der Gedanken zu räumen. 3. Übe Gedankenkontrolle aus, um die Gewohnheit positiven Denkens zu entwickeln. Wie jeder andere auch hast du viele Jahre hindurch den Verstand darauf , eingeübt, falsche und leere Gedanken, negative und schädliche Gedanken, Gedanken der Krankheit, des Zweifels, der Furcht und des Misserfolges aufzunehmen, ganz zu schweigen von dem Gutteil an religiösem Irrtum. Der Verstand kann von solchen Denkgewohnheiten und Irrtümern nicht in einem Moment befreit werden. Ja, es ist nur dann möglich, wenndu dem Heiligen Geist erlaubst, die uneingeschränkte Kontrolle über alle deine Gedanken und Auffassungen zu übernehmen. Dies ist die Bedeutung der Ermahnung Gottes in Römer 12, 2: „Verändert euch durch die Erneuerung (ein Vorgang) eures Sinnes.“ Wenn du damit anfängst, Gedankenkontrolle auszuüben, wirst du erkennen, dass du eigentlich in einem geistlichen Kampf mit den Gewohnheiten deines Denkens stehst, die du in deinem Verstand entwickelt hast. Manch . mal möchte dein Verstand oder Intellekt rebellieren, indem Satan dir einflüstert, dass du dir „nur etwas vormachst“ oder dass dies alles nur „Psychologie“ und „Selbstsuggestion“ ist. Ganz im Gegenteil, Gedanken kontrolle auszuüben heisst nicht, sich selbst nur etwas vorzumachen, sondern vielmehr trifft zu, was auch die medizinische Wissenschaft herausgefunden hat: „Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“. Christen, die im Sieg wandeln, sind solche, die ihre Gedanken kontrollieren, „ indem sie ihren Verstand von allem Negativen entleeren, das Satan in sie hineinlegen will und die ihr Denken mit Gottes positiven Verheissungen v sättigen. Das Wort Gottes lässt uns keinen Zweifel über diesen Punkt, dennPhilipper 4, 8 mahnt uns: „Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was _ ehrbar, was gerecht, was rein, was lieblich, was wohllautet, sei es etwa eine Tugend, sei es etwa ein Lob, dem denket nach!“Um dieser Ermahnung gerecht zu werden, müssen wir Gedankenkontrolle üben. Wir müssen bewusst unser Denken von allem Negativen über di Person, das Problem oder die Situation, mit der wir konfrontiert sind, ab “ wenden, anstatt Satan zu erlauben, die Kontrolle über unsere Gedanken zu übernehmen. Denn nach Sprüche 23, 7* liegt die Entscheidung über “ Sieg oder Niederlage in unserer Hand. Was wir über eine bestimmte Situation denken, hat einen grossen Einfluss auf die eigentliche Lage. Wenn du Gedanken der Erschöpfung oder der Krankheit zulässt, reagiert dein „Körper automatisch darauf, weil dein Verstand eine direkte Kontrolle über „das Nervensystem, die Drüsen, die Muskeln, das Herz, den Blutdruck und „“dergleichen mehr ausübt. So wie du denkst, dass du dich fühlst, hat „deshalb einen ausschlaggebenden Einfluss auf dein tatsächliches Befinden. Die medizinische Wissenschaft hat aufgezeigt, dass es nicht die vielen Stunden oder harte Arbeit sind, die unsere Energie verzehren, „sondern unsere falsche Einstellung gegenüber unserer Arbeit. Unsere „Innere Einstellung spielt eine wichtige Rolle, was unseren körperlichen “ Zustand, unsere Lebenserwartung, unseren Erfolg oder Misserfolg in unserem Beruf sowie unser Leistungsvermögen und unser allgemeines Wohlbefinden angeht. Wenn wir lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren und keine Gedanken der Überdrüssigkeit, der Sorge, des Zweifels, der Angst und der Niederlage sowie der Abneigung einer Situation gegenüber zu bekennen, werden wir entdecken, dass es wirklich keine Rolle spielt, wie schwierig die Aufgabe sein mag oder wie viel Zeit sie in Anspruch nimmt. Wenn du also deiner Arbeit überdrüssig bist, dann bekenne nicht di Überdrüssigkeit oder Langeweile und beklage dich nicht, sondern mache .eine kleine Pause und denke über die Verheissung nach: „Die Freude am Herrn ist meine Stärke“, oder: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.“Schon oft verbrachte ich den ganzen Tag in meinem Studierzimmer, verliess dann um 16.00 Uhr das Haus, fuhr 300 Kilometer zu einer Versammlung, sprach etwa zwei Stunden lang, diente den Bedürfnissen der Anwesenden eine weitere Stunde und verbrachte oft nochmals eine Stunde mit seelsorgerlichen Gesprächen und fuhr dann in der gleichen Nacht wieder nach Hause. Manchmal werde ich gefragt: „Werden Sie nach einem solchen Tag nicht .müde ? Sind Sie nicht am Ende Ihrer Kräfte?“Ich antworte dann: „Im Gegenteil, ich werde gewöhnlich nicht müde. Ja, “manchmal bleibe ich noch auf, wenn ich heimkomme, und lese oder Aarbeite sonst noch etwas nach einem solchen Tag.“Es sind nicht die vielen Stunden oder harte Arbeit, die die Energie verbrauchen, sondern die falsche Haltung. Ich werde ganz einfach infolge meines arbeitsreichen Tages nicht müde. Seit vielen Jahren arbeite ich 15 bis 16 Stunden am Tag und das sieben Tage in der Woche. Das Geheimnis? Ich übe mich in Gedankenkontrolle und entwickle eine richtige Haltung meiner Arbeit, meinen Umständen, Gott, mir selbst und anderen gegenüber. Dies verhindert einen Energieverlust, der viele Men sehen erschöpft, untauglich, gelangweilt und desinteressiert macht, weil sie eine negative Haltung haben. Übe dich ganz bewusst in der Kontrolle deiner Gedanken. Schliesse alle , negativen Gedanken in dem Moment aus deinem Verstand aus, in dem Satan sie in dein Bewusstsein einpflanzen will. Erlaube dann dem HeiligenGeist, dich auf positive Gedanken dem Problem, dem Menschen oder der Situation gegenüber aufmerksam zu machen. Wenn du das tust, wirst du “ sehen, dass du die volle Freude deiner Errettung immer mehr erfahren und im Sieg wandeln wirst, ohne dabei die Umstände zu berücksichtigen. 4. Positives Denken folgt, wenn du in jeder Situation völligen Glauben an Gott ausübst Warum besteht ein Zusammenhang zwischen Glauben und positivem Denken? Weil das Ausmass deines Glaubens und Vertrauens in die Verheissungen Gottes einen ausschlaggebenden Einfluss auf deine Haltung und dein Denken hat. Spannungen, Besorgnisse und emotioneller Stress sowie viele Fälle von körperlichem und geistlichem _ Zugrundegehen sind die Folge eines Mangels an innerer Harmonie und ^ innerem Frieden. Zur besseren Entwicklung einer positiven Haltung solltest du in drei Gebieten deines Lebens lernen, in völligem Glauben und , ganzer Abhängigkeit von Gott zu leben.a. Wende deinen Glauben auf alles an, was Gott für dich bereitet und dir verheissen hat Gott erwartet von uns, dass wir Ihm vorbehaltlos vertrauen, dass Er das alles für uns tun wird, was Er uns versprochen hat. Wir müssen völliges Vertrauen in den Herrn haben, dass Er all unsere Bedürfnisse stillt, uns heilt, beschützt und befreit, wie Er es immer wieder in Seinem Wort versprochen hat. Unsere Haltung wird davon gewaltig beeinflusst, wenn wir wissen, dass Gott alles für uns tut, was Er uns versprochen hat, wenn wir Ihn darum bitten (Mt. 21, 22). Warum? Völliges Vertrauen auf den Herrn in allen Dingen lässt keinen Raum für emotioneilen Stress, Aufregung, Sorge und Angst. Die Versicherungsgesellschaften werden reich, weil die Menschen Angst haben und sich fürchten und nicht an Gottes Verheissungen glauben, die wir zum Beispiel in Psalm 37; 91; 121; Matthäus 6,19 34; 21,22; Philipper 4,19; Jakobus 5,14 16 und 3. Johannes 2 finden, um nur einige von wortwörtlich Tausenden von Verheissungen zu erwähnen, die Gott dem Gläubigen gegeben hat.Die medizinische Wissenschaft betont, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch, also eine Folge von emotionellem Stress sind. Über die Hälfte der Krankenhausbetten sind von Patienten belegt, die wegen emotionellem Stress, Sorge, Angst und Aufregung körperlich und seelisch krank sind, denn „wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Menschen werden oft so, wie sie denken. Sie bestimmen ihr Leben durch ihre Haltung. Meistens empfangen sie auch, was sie erwarten. Die Ärzte sagen uns, dass nicht das, was wir essen, Geschwüre verursacht, sondern das, was an uns nagt. Völliges Vertrauen auf den Herrn in allen Dingen wird in dir eine positive Haltung gegenüber allen Umständen des Lebens wirken und trägt viel dazu bei, emotionellen Stress, Angst, Sorge und Aufregung zu beseitigen. b. Eine positive Haltung kommt aus der Gewissheit, dass du Gottes Willen erkennst und tust Die Unsicherheit darüber verursacht bei vielen Christen Verwirrung, Unklarheit, Zweifel, Furcht und Enttäuschung. Sie verausgaben sich geistig, körperlich und geistlich, währenddem sie im Kreis laufen und sich verwirrt und verstört fragen, ob sie in Gottes Willen wandeln. Sie stehen ihren Problemen ratlos gegenüber oder fragen sich, ob sie in einer bestimmten Sache die richtige Entscheidung getroffen haben. Viele Pastoren befinden sich in der Lage, die religiöse Funktion eines Psychiaters erfüllen zu müssen, weil ihre Kirchen mit Christen gefüllt sind, die bedrückt, verstört und verwirrt durchs Leben gehen, ohne den Willen Gottes für sie klar zu verstehen. Es ist ein grosser Segen, inneren Frieden zu haben, weil du weisst, dass du in Gottes Willen wandelst und Seine Absicht mit deinem Leben erfüllt wird. Wie tröstlich ist es zu wissen, dass wir Seine Hilfe und Führung erfahren dürfen, wenn wir mit einer wichtigen Entscheidung oder einem Problem konfrontiert werden und wir eine Lösung dazu suchen. Gott hat einen Plan für das Leben eines jeden Christen, und es ist Sein Wunsch, dir SeinenWillen zu offenbaren, dir zu helfen, deine Probleme zu lösen und dich bei einer wichtigen Entscheidung zu führen. So viele Christen scheinen nichts über ein gottgeführtes Leben zu wissen. Von ihrer Verwirrung her zu schliessen, könnte man meinen, dass Gott sie nur errettet hat, um sie im Stich zu lassen und sie sich in der Welt durchschlagen müssen, so gut sie können. Überall finden sich Christen, die ziellos sind, den falschen Beruf ausüben, die eine falsche Wahl oder eine falsche Entscheidung getroffen haben, die unsicher, bedrückt, enttäuscht oder durch Umstände entmutigt worden und ohne Gewissheit sind, was der Wille Gottes für ihr Leben ist. Es ist nicht Gottes Wille, dass irgendein Christ solche Verwirrung und Niederlage erleiden muss. Warum? Weil Er uns in Seinem Wort versichert: „Vom Herrn kommt es, wenn eines Mannes Schritte fest werden, und er hat Gefallen an seinem Wege“ (Psalm 37, 23). Dies bedeutet, dass wir Gottes Willen für die uns bevorstehenden Entscheidungen ermitteln können. Wir können Fehler und kostspielige Fehlschläge vermeiden. Wir können Seinen Willen für unser Leben erkennen und uns Seiner täglichen Führung gewiss sein. So können wir den Zweifeln, Sorgen und Enttäuschungen ein Ende bereiten, die sich aus der Unfähigkeit ergeben, Seinen Willen zu erkennen. Ich habe dieses Gebiet ausführlich in meinem Buch behandelt: „Wie man den Willen Gottes erkennen kann.“ Dem Gläubigen sei versichert, dass er nicht verwirrt und verstört durchs Leben stolpern muss, denn die Schrift führt immer wieder an, dass Gott uns nicht nur Seinen Willen offenbaren will, sondern uns auch die Möglichkeit gegeben hat, diesen zu ermitteln. Eine positive Einstellung und positives Denken rühren von der Gewissheit her, dass wir Gottes Willen für uns kennen und ihn erfüllen.c. Eine positive Haltung und positives Denken stellen sich ein, wenn wir die göttliche Zusicherung von Römer 8,28 ohne Einschränkung annehmen. Die Verheissung, „denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum Besten, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind“, trägt viel dazu bei, Sorge, Unruhe und Angst um die Umstände und ihre Wirkung auf unser Leben zu beseitigen. Wenn wir schwieriger Umstände wegen versucht sind, bedrückt oder niedergeschlagen zu sein, oder wenn es so aussieht, dass „alles schief geht“ und es keine sofortige Lösung unserer Probleme gibt, wenn es schwer zu verstehen ist, warum wir manchmal solche Anfechtungen oder Verfolgungen erleiden müssen, durch die wir gerade gehen, dann haben wir die himmlische Zusicherung von Römer 8, 28 39. Wenn wir sie im Glauben annehmen, wird uns innerer Friede gegeben und eineHarmonie zuteil, die jedes menschliche Verständnis übersteigt. Diejenigen, die im Glauben an diese Verheissung ruhen, haben die wunderbare Gewissheit, dass nichts sie antasten kann, was Gott nicht sendet oder zulässt. Nichts geschieht durch Zufall in ihrem Leben, und all ihre Anfechtungen, Probleme und Erfahrungen stehen im Zusammenhang mit dem Ziel Gottes für ihr Leben. Jedes angenehme oder unangenehme Erlebnis wird von Gott zu Seiner Ehre und schlussendlich zu ihrem Nutzen geleitet. Solche Gewissheit macht es uns möglich, eine positive Haltung zu entwickeln, durch die wir davon ablassen können, unsere Anfechtungen zu verachten, und wir weigern uns, uns über Dinge zu beklagen, die uns irritieren oder ärgerlich machen. Auch können wir in schwierigen Umständen in der Gewissheit fröhlich sein, dass dies Gottes reinigendes Werk in uns ist, denn Er hat grosse Segnungen für uns und andere bereit, sobald Er Sein Werk in uns vollendet hat (1. Mose 50,15 20; Jak. 1, 2 4). Weil viele Christen die göttliche Absicht in ihren Anfechtungen und unerfreulichen Erfahrungen nicht kennen, sträuben sie sich dagegen und klagen: „Warum muss mir das passieren?“ Infolgedessen geht der Wert der Anfechtungen verloren. Gott gibt uns absichtlich nicht immer klare, genaue Gründe für unsere Anfechtungen an, sondern lässt Unverständliches und Verworrenes in unserem Leben unbeantwortet, damit wir lernen, einen starken und durchhaltenden Glauben an Ihn und Seine Verheissungen zu entwickeln, und damit wir sehen, dass „alle Dinge denen zum Besten dienen, die Gott lieben, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ Es ist von grösster Wichtigkeit, dass wir uns die Tatsache vor Augen halten, dass Dinge wie Stress, Sorge, Aufregung, Furcht und Niedergeschlagenheit von falschem und negativem Denken stammen und sie in einer unmittelbaren Beziehung zu dem Mangel an Glauben und Vertrauen in das Wort Gottes stehen, das uns Heilung, Gesundheit, Schutz, Befreiung, Freude und inneren Frieden sowie die Erfüllung jedes Bedürfnisses verspricht. Die Schrift sagt: „Durch Stillesein und Vertrauen (Hoffen) würdet ihr stark sein“ (Jes. 30, 15). Darum sollten wir lernen, eine richtige Haltung zu entwickeln und die Gewohnheit positiven Denkens einzuüben. Positives Denken ist eine Folge von völligem Glauben an Gott in allen Umständen, da das Ausmass unseres Glaubens und Vertrauens in die Verheissungen Gottes einen wesentlichen Einfluss auf unsere Haltung und unser Denken hat. Zweites KapitelPositives Bekenntnis„Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge.“ Sprüche 18, 21Der christliche Glaube ist ein Bekenntnis von Anfang bis Ende. Glauben heisst nicht, einfach an etwas zu glauben, sondern schliesst auch ein, was wir sagen oder bekennen. „Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber bekennt man zur Seligkeit“ (Römer 10,10). Hier wird die Wichtigkeit und Notwendigkeit des Bekenntnisses klar zum Ausdruck gebracht, denn wie uns Jesus in Matthäus 10,32 33 und Johannes 12,42 43 zeigt, ist zur Errettung nicht nur Glaube, sondern auch Bekenntnis nötig. Zweimal werden wir im Hebräerbrief ermahnt, „am Bekenntnis der Hoffnung festzuhalten ohne Wanken“ (Hebr. 10, 23.35 36), und Jesus lehrt uns in Markus 11, 23, dass wir erhalten werden, was immer wir im Glauben aussprechen. Da laut Sprüche 18,21 „Tod und Leben in der Gewalt der Zunge stehen“, ist es unbedingt notwendig, dass wir über unseren Worten wachen und uns angewöhnen, immer ein positives Bekenntnis abzulegen. Genauso wie ein positives Bekenntnis, das im Einklang mit Gottes Wort steht, Segen und Sieg bringen wird, so wird ein negatives Bekenntnis von Zweifel, Furcht, Krankheit oder Niederlage zu Not und Misserfolg führen, denn die Schrift sagt aus, dass man „sich durch seine Lippen verstricken“ wird (Spr. 6, 2). Satan wird dich mit deinen eigenen Worten gebunden, arm, krank und unterdrückt halten, wenn du ein negatives Bekenntnis aussprichst wie „Ich fürchte, dass ich diese Arbeit nicht ausführen kann, wie ich sollte. Ich weiss, dass es schief gehen wird, wenn ich es versuche.“„Ich fühle mich nicht so wohl. Ich glaube, ich bekomme Grippe.“„Sehr wahrscheinlich werde ich nicht gehen können, da ich sicher das Geld nicht rechtzeitig erhalte.“„Ich habe immer noch meine Symptome und Schmerzen, obwohl schon vor einigen Wochen mit mir um meine Heilung gebetet wurde. Vielleicht ist es dieses Mal nicht Gottes Wille, mich zu heilen. „Wie sehr ich mich auch anstrenge, es sieht so aus, als könnte ich dieses Problem nicht überwinden.“„Ob ich mich wohl je besser fühlen werde?“„Ich wusste es ja, dass es heute regnen würde. Es regnet immer, wenn wir draussen etwas unternehmen wollen.“„Ich habe für die Errettung meiner Frau gebetet, aber es scheint eher schlimmer als besser zu werden. Ich glaube einfach nicht, dass sie sich je ändern wird.“„Ich glaube, dass mich mein Mann mit seiner Erkältung angesteckt hat.“ „Warum muss das immer mir passieren?“„Durch den starken Verkehr fährt immer mein Mann, denn ich habe Angst, ich könnte einen Unfall verursachen.“„Ob wohl diese Schmerzen in meiner Brust auf eine Herzkrankheit hinweisen?“„Bitte mich nicht, öffentlich zu sprechen, denn ich werde immer ganz nervös und kann kein Zeugnis ablegen.“„Meine Stirnhöhlensache wird immer um diese Jahreszeit schlimmer.“„Ich kann dieses Schweinefleisch nicht essen, weil es mich immer krank macht.“„Ich wage mich nicht an diese Arbeit heran, denn es geht über mein Vermögen.“„Wenn alles gut geht, werden wir kommen, aber es sieht nicht danach aus.“„Ich weiss nicht, was wir tun werden, wenn die Lebenskosten immer weiter steigen.“„Ich habe diesen guten Posten, auf den ich hoffte, nicht erhalten. Aber ich habe es eigentlich nicht anders erwartet, da es ja doch immer schief geht.“„Nun, ich habe es bis zu diesem Punkt geschafft, aber das ist alles, was ich tun kann. Nach meinem Dafürhalten werde ich mehr nicht erledigen können.“Den Einfluss der finsteren Mächte auf die Menschheit können wir nirgends deutlicher erkennen als an Satans Kontrolle und Einfluss über die Gedanken der Menschen und ihr Bekenntnis. Im allgemeinen hat das, was wir hören, sei es über das Radio oder das Fernsehen, im Flugzeug oder im Restaurant, eine negative Betonung. Die Zeitungen und Berichterstatter veröffentlichen selten einen guten Bericht, da dieser wohl nicht genug Aufsehen erregt. Hast du zum Beispiel jemals gehört, dass über 201 Millionen Amerikaner nicht drogensüchtig sind? Wurde die Tatsacheberichtet, dass Tausende von konfessionellen Christen letztes Jahr die Taufe im Heiligen Geist erhalten und in Zungen gesprochen haben? Wurdest du durch Berichterstatter informiert, dass es im letzten Semester Millionen von Studenten gab, die nicht in irgendeiner Form rebelliert oder sich gegen die Autorität aufgelehnt haben? Wurde in der Presse berichtet, dass es in den Vereinigten Staaten über 90 Millionen Männer gab, die in den letzten zwölf Monaten keine kriminelle Tat begangen haben? Hat dich die letzte Unterhaltung, die du im Restaurant während des Essens mitangehört hast, auferbaut oder wurde wie gewöhnlich über Operationen, Magengeschwüre, Unfälle oder finanzielle Schwierigkeiten gesprochen? Wann hat dir das letzte Mal jemand beim Gespräch über einen Bekannten oder einen Freund etwas Gutes erzählt? Warum erhalten wir gewöhnlich auf die einfache Frage: „Wie geht es dir heute?“ einen ausführlichen medizinischen Bericht über alle Schmerzen und Leiden des Betreffenden?Es ist mir überall aufgefallen, dass Christen durch ihr negatives Bekenntnis besiegt werden. Niemand liesse sich absichtlich von einem Arzt Grippekeime geradewegs ins Blut spritzen, und doch tust du genau das, wenn du beim ersten Anzeichen der Krankheit sagst, dass du wahrscheinlich Grippe bekommst. Denn die Bibel sagt, dass „du dich durch deine Lippen verstrickst“ (Spr. 6, 2). Dein Zustand ist immer deinem Bekenntnis gleich. Das Wort Gottes erklärt uns, warum das so ist: „Denn wie er es abmisst in seiner Seele, so ist es“ (Spr. 23, 7 Elberf. Übersetzung). Und wiederum: „Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund“ (Mt. 12, 34). Wenn du denkst, dass du versagen wirst, dann geschieht es auch. Wenn du sagst, du kannst es nicht, dann kannst du es auch nicht. Wenn du sagst, dass du krank bist, dann bist du es auch. Wenn du sagst, dass du diese Schwierigkeiten nicht überwinden kannst, kannst du es auch nicht. Wenn du bekennst, dass du besiegt sein wirst, wirst du es auch sein. Warum? Weil du im allgemeinen das erfahren wirst, was du denkst und bekennst. Die medizinische Wissenschaft brauchte Tausende von Jahren, um diese Wahrheit zu erkennen, die Gott schon in der Zeit Salomons Israel geoffenbart hat: Durch unser Denken und Reden richten wir unser Leben in der Tat selbst aus, sei es hin zu Krankheit oder Gesundheit, Wohlergehen oder Not. Wie schon erwähnt, sagen uns die Mediziner heute, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch bedingt sind, das heisst sie rühren von falschem Denken, von Sorgen und emotionellem Stress her. Das, was wir denken, wie wir uns fühlen und was wir darüber bekennen, hat eine ganz bestimmte Wirkung darauf, wie wir uns wirklich fühlen. Jesus kam, um uns überfliessendes Leben zu geben, ein Leben frei von Sünde, Krankheit, Armut, Furcht, Niedergeschlagenheit, Sorge und Niederlage. Tatsächlich haben es aber die meisten Christen Satan durch seine Beeinflussung ihrer Gedanken und ihrem daraus folgenden Bekenntnis erlaubt, ihnen sowohl ihre Freude und ihren Frieden, als auch ihre Gesundheit und ihren Wohlstand zu rauben. Der Verstand und das Reden des Durchschnittschristen ist so vollgestopft mit Negativem und Zweifeln, dass er fast alle Hoffnung und Erwartung auf etwas Besseres aufgegeben hat und ein gewisses Mass an Armut, Krankheit und Niederlage als unvermeidlich annimmt. Um über all diesen widerwärtigen Umständen zu stehen und im Sieg durch unser wiederhergestelltes Erbe zu leben, müssen wir unsere Denkgewohnheiten ändern und bestimmte negative Aussagen aus unserem Sprachschatz ausmerzen. Dann werden wir beginnen, die gewaltige Macht eines positiven Bekenntnisses zu erleben.Was Menschen sagen oder bekennen, lässt auf das Mass und die Natur ihres Glaubens schliessen. Durch dein Bekenntnis sprichst du Glauben aus, und es wird offenbar, ob dein Glaube stark oder schwach, gross oder klein ist. Da du im allgemeinen erhältst, was du mit deinem Mund aussprichst (Mk. 11, 23; Spr. 18, 21), wirst du, wenn dein Bekenntnis mit dem Wort Gottes übereinstimmt, erhalten, was Gott versprochen hat. Ein wahres Bekenntnis des Glaubens wird immer mit dem Worte Gottes übereinstimmen, denn dies ist die Bedeutung des griechischen Wortes, das im Neuen Testament mit „bekennen“ übersetzt wird. Wörtlich bedeutet es „übereinstimmen“ oder „die gleiche Sprache sprechen“. Wenn du bekennst, was Gottes Wort über deine Sünden sagt (1. Joh. 1,9), wirst du Vergebung erhalten und genauso wenn du bekennst, was Gottes Wort über deine Krankheiten sagt (Ps. 103, 3; Jak. 5, 14 15), wirst du Heilung erhalten. Wenn du aber sagst: „Ich habe für die Heilung meiner Magengeschwüre gebetet, aber bestimmte Speisen wage ich nicht zu essen, da ich weiss, dass sie mich krank machen würden“, kannst du nicht erwarten, durch Glauben geheilt worden zu sein, denn dein Bekenntnis stimmt nicht mit Gottes Wort überein. Die Schrift erklärt, dass wir „durch seine Wunden geheilt worden sind“ (1. Petr. 2, 24). Weiterhin sagt dir Gottes Wort, dass du glauben sollst, dass du die Antwort auf deine Bitte erhalten hast, wenn du betest (Mk. 11,24). So macht jedes Bekenntnis, das nicht mit der Schrift übereinstimmt, das Wort Gottes für dich ungültig.Wir müssen erkennen, dass wir nie Erfahrungen machen werden, die den Grad dessen übersteigen, was wir bekennen. Dein Zustand oder die Umstände haben die Tendenz, mit deinem Bekenntnis übereinzustimmen. In einer Versammlung, in der ich öfters sprach, habe ich verschiedentlich um Heilung für Christen gebetet, die die gleiche Krankheit hatten, wobei bei dem einen die Heilung später offenbar wurde, beim anderen jedoch nicht. Meistens war der Grund für diesen Fehlschlag klar entweder war das tägliche Bekenntnis des Betreffenden über seinen Zu stand nicht in Übereinstimmung mit Gottes Wort, oder er hielt nicht af1 Bekenntnis seines Glaubens fest, ohne zu zweifeln, bis die Heilung offenbar wurde. Manche Menschen, die nicht über die Wichtigkeit eines ausharrenden Bekenntnisses selbst angesichts widersprüchlicher Symptome und Umstände unterrichtet wurden, mögen fragen: „Aber ist es nicht unehrlich zu sagen, dass ich geheilt bin, wenn ich noch Schmerzen und Symptome habe?“ Oder sie fragen: „Ist so ein Bekenntnis nicht einfach seelische Beeinflussung oder Einbildung?“ Nein, im Gegenteil. Es ist nie unehrlich, das über deinen Zustand zu bekennen, was die Schrift dich anweist zu sagen. Es ist nicht einfach Einbildung, sondern ein Bekenntnis des Wortes Gottes, indem du deinen Glauben aussprichst, dass Gott dein Gebet gehört und erhört hat (Mk. 11, 24; 1. Joh. 5,14 15). Gott will nicht, dass wir bekennen, was wir fühlen oder sehen, sondern das, was Gottes Wort uns verspricht, weil eben unser Zustand und die Umstände gewöhnlicherweise auf der gleichen Höhe mit unserem Bekenntnis sind, denn „Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge“ (Spr. 18, 21).Seelische Beeinflussung wird dich nicht heilen und auch nicht deinen verfrühten Tod verhindern, wenn du eine tödliche Krankheit hast, nur weil du versuchst, die Wirklichkeit deiner Krankheit zu verleugnen. Hingegen wissen wir von unzähligen Begebenheiten, wo Krankheiten durch ein positives Bekenntnis der vollbrachten Heilung, gestützt auf eine Verheissung aus Gottes Wort, geheilt wurden (Verse wie 2. Mose 15,26; 23, 25; PS. 103, 3; Jes. 53, 4 5 mit Mt. 8,16 17; Mk. 16,17 18; Jak. 5,14 16; 1. Petr. 2, 24; 3. Joh. 2).Ich ermutige die Menschen immer, ein positives Bekenntnis davon abzulegen, was die Bibel über ihren Zustand oder ihr Problem zu sagen hat, auch wenn ihre Gefühle, Symptome oder die Umstände etwas Gegensätzliches auszusagen scheinen. Denn Satans Macht, uns zu quälen und zu unterdrücken, wird in dem Masse kleiner oder grösser, in dem wir ein positives oder negatives Bekenntnis ablegen. Manch einem fällt es schwer, zu verstehen, wie er an einem positiven Bekenntnis seiner Heilung festhalten kann, obwohl er sich nicht geheilt fühlt und die Symptome das Gegenteil anzuzeigen scheinen. Ich erinnere dann daran, dass nach einer erfolgreichen Operation der Patient medizinisch geheilt ist. Obwohl er sich auf dem Wege der Besserung befindet, fühlt er sich an den ersten Tagen nach der Operation nie besser. Trotzdem glaubt und bekennt er, was die Ärzte ihm über seinen Zustand berichten. Wenn ihm nun aber der Himmlische Arzt versichert, dass er beim Gebet geheilt wurde und er es glauben und bekennen soll, wird der Durchschnitts Christ, wenn sich die Symptome nicht sofort bessern, nicht nur anfangen, das zu bekennen, was er fühlt, sondern in der Schrift nach angeblichen Beweistexten forschen, die seine Krankheit und Schmerzen rechtfertigen.Gott sagt uns klar und deutlich in Seinem Wort, was Er für uns tun wird, und von da ab verfährt Er mit uns auf der Grundlage dessen, was wir über Seine Verheissungen sagen und was wir mit ihnen tun. Wenn wir anfangen, Zweifel auszudrücken oder ein negatives Bekenntnis über eine gewisse Situation abzulegen, nachdem wir eine Verheissung aus dem Wort Gottes in Anspruch genommen haben, wird Sein Wort für uns ungültig werden. Wie wichtig unser Bekenntnis ist, sehen wir in der Warnung Jesu in Matthäus 12, 37: „Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.“Was meinst du, wer bestimmt, ob du das überfliessende Leben der Gesundheit, des Wohlstandes, der Freude, des Sieges und der Fruchtbarkeit haben wirst, das Jesus versprochen hat? Gott? Nein. Er sagt dir, dass bei Ihm „kein Ansehen der Person ist“ und Seine Verheissungen und Segnungen jedem Gläubigen gleichermassen zur Verfügung stehen. Ist es Satan? Nein. Die Bibel sagt, „widerstehe dem Teufel, so flieht er von dir“ und dass Gott Seinen Kindern „Macht über alle Gewalt des Feindes“ gegeben hat. Weiter ermahnt Gott die Christen, dass sie „dem Teufel keinen Raum geben“ sollen. Das bedeutet, dass Satan keinen Platz in deinem Leben einnehmen kann, es sei denn, du lässt es zu. Nein, er ist es nicht, der bestimmt, ob du ein siegreiches und überfliessendes Leben hast oder ob du Widerwärtigkeiten und Fehlschläge erleidest. Sind es dann die Umstände, die über Sieg oder Niederlage entscheiden? Wieder ist die Antwort: „Nein“, denn die Umstände geben dir nur die Gelegenheit, zum Ausdruck zu bringen, wie gross dein Glaube an die Verheissungen Gottes ist. Umstände als solche können nicht Sieg oder Niederlage bringen. Denn Jesus verheisst: „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, wird euch nichts unmöglich sein.“Wer aber ist es dann, der darüber entscheidet, ob du das überfliessende Leben, das dir versprochen ist, wirklich ausleben kannst? Du selbst bist es. Bist du dir darüber im klaren, dass du und nur du allein es bist, der am Anfang jedes neuen Tages bestimmt, was für einen Tag du haben wirst und auch wie er verlaufen wird? Bist du dir dessen bewusst, dass du entscheidest, ob du glücklich oder traurig, krank oder gesund, besorgt oder ruhig, siegreich oder geschlagen sein wirst? Gott hat es versprochen zu heilen, zu bewahren, zu befreien und uns mit allem Nötigen reichlich zu versorgen. Er weist uns immer wieder darauf hin, dass es an uns liegt, zwischen Segen und Schwierigkeiten zu wählen („Alles, was ihr im Gebet erbittet, so ihr glaubt, werdet ihr empfangen“, Mt.’21, 22). Es ist mir unbegreiflich, wie die meisten Christen mit diesem Wissen tagaus, tagein Traurigkeit, Krankheit, Armut und Nöte wählen. Es ist das Ergebnis von negativem Denken und negativem Bekennen.Jeder bestimmt sein Leben durch das, was er denkt, glaubt und bekennt. Versicherungsgesellschaften wissen beispielsweise, dass einige Menschen schlechte Kunden sind, weil sie dazu neigen, in Unfälle verwickelt zu werden. Sie fürchten sich vor einem Unfall, drücken dann ihre Furcht aus, und folglich erleben sie oft, was sie glauben und zum Ausdruck bringen. Die meisten Menschen, die letzten Winter Grippe hatten, bekamen sie, weil sie beim ersten Anzeichen sagten: „Ich glaube, ich werde Grippe bekommen.“ Viele Menschen sterben frühzeitig an Herzkrankheiten, weil sie Furcht ausdrücken, nachdem sie die medizinischen Berichte über die Gefahren von Cholesterol sowie auch die Statistiken der Versicherungen über das durchschnittliche Lebensalter der Bevölkerung gelesen haben. Von der medizinischen Wissenschaft her wissen wir, dass ein grosser Prozentsatz aller Krankheiten auf nervliche Belastung zurückzuführen ist, die aufgrund falscher Einstellungen, negativer Gedanken und Sorgen zustande kam sowie auch aufgrund eines negativen Bekenntnisses darüber. Viele Christen leben oft in Armut oder haben finanzielle Nöte, weil sie nicht wirklich erwarten, je aus ihren Schulden herauszukommen. Viele Christen sind krank und geplagt, manche sind neurotisch, andere erleiden einen Nervenzusammenbruch, oder ihr Herz versagt, nur weil sie nie gelernt haben, „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“ und „Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge.“In Hebräer 3,1 wird Jesus der Hohepriester unseres Bekenntnisses genannt. Das bedeutet, dass Er als unser Hohepriester für uns handeln, uns erretten, segnen, heilen, bewahren und befreien kann, wenn wir Ihm ein positives Bekenntnis geben, das mit dem Worte Gottes übereinstimmt. Auf der anderen Seite kann ein Bekenntnis des Zweifels oder der Furcht angesichts einer Situation oder einer Not Seinen Dienst für uns hindern und eine Tür für Satan öffnen, durch die er eintreten und uns niederdrücken kann.„Wie geht es dir heute?“ fragt jemand einen Mitchristen, der gerade zur Kirchentür hereinkommt.Er antwortet: „Ich fühle mich nicht wohl. Ich glaube, ich werde bald eine Erkältung bekommen. Es sieht so aus, dass es mich meistens bei der ersten Gelegenheit packt.“ Damit erlaubte er dem Teufel, ihn bei der nächstbesten Gelegenheit mit einer Erkältung zu schlagen. Die Frage:„Wie geht es dir?“ ist einfach ein freundlicher Gruss und nicht eine Einladung, dem Fragenden alle deine Symptome und Probleme zu erzählen und zu bekennen, dass Satan den Sieg über dich hat.Die Schrift zeigt, dass Krankheit oder Gesundheit, Widerwärtigkeit oder Wohlergehen unmittelbar mit unserem Bekenntnis im Zusammenhang steht. Darum ist es wichtig zu wissen angenommen wir werden mit einer Krankheit geschlagen , dass wir an drei Dinge denken müssen, wenn wir geheilt werden wollen:1. Was Gott über unsere Beschwerde sagt: „Er heilt alle deine Gebrechen“ (Ps. 103, 3).2. Was Satan über die Situation sagt: „Du bist krank“; „du könntest sterben“; „sei nicht dumm und verlass dich nicht nur auf Gebet“; „suche medizinische Hilfe, denn der Fall ist ernst.“3. Was du über deinen Zustand bekennst.Das ist der Grund, warum du das Endresultat bestimmen kannst, denn du hast die Wahl, entweder mit deinem Gegner, dem Teufel, übereinzustimmen oder mit Gott.In Offenbarung 12,10 wird Satan „der Verkläger der Brüder“ genannt, der vor dem Thron des Himmels steht und uns Tag und Nacht verklagt. Jesus dagegen wird unser Fürsprecher genannt (1. Joh. 2,1) und der Hohepriester unseres Bekenntnisses (Hebr. 3,1), der ohne Unterlass vor dem Vater für uns einsteht. Womit steht Jesus für uns ein? Mit zwei Dingen: mit Seinem Blut und mit unserem Bekenntnis, denn es wird uns gesagt, dass Satan durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses überwunden worden ist (Offb. 12,11).Als Hohepriester unseres Bekenntnisses verteidigt uns Jesus gegen die Anklage Satans nicht nur mit Seinem kostbaren Blut, sondern auch mit unserem Zeugnis (was wir sagen). Wenn du also sagst: „Ich fühle mich nicht wohl, es muss irgend etwas im Anzug sein“, wenn du sagst: „Ich fürchte, ich kann dies oder jenes nicht tun, da ich nicht glaube, dass ich dazu fähig bin“, wenn du sagst: „Ich werde mir das nicht leisten können“, wenn du sagst: „Ich habe für meine Heilung gebetet, aber ich frage mich so langsam, ob es mir je besser gehen wird“, wenn du sagst: „Ich habe es immer wieder versucht, aber es scheint, dass ich dieses Problem einfach nicht überwinden kann“, wenn du sagst: „Diese Situation scheint unmöglich, oder die Lösung dieses Problems scheint ausgeschlossen“, dann hast du dein Bekenntnis mit dem deines Anklägers, Satan, vereinigt, und infolgedessen kann Jesus Christus wegen eines solchen negativen Bekenntnisses des Zweifels, der Furcht und des Versagens nicht als dein Hohepriester für dich einstehen. Er kann nur als Hohepriester eines guten Bekenntnisses handeln, das im Einklang mit dem Worte Gottes steht. Ein negatives Bekenntnis gibt deinem Ankläger nur die feurigen Pfeile, die dich verwunden sollen, denn du wirst feststellen, dass du durch deine eigenen Worte gefangen wirst (Spr. 6, 2).Das siegreiche Leben ist auf einem positiven Bekenntnis von vier biblischen Wahrheiten aufgebaut, ententschiedenes Bejahen dieser Tatsachen wird Satan dazu zwingen, deine Autorität und deinen Sieg über ihn anzuerkennen. Das wird wiederum zur Folge haben, dass die Macht des Feindes, dich zu binden, zu hindern und zu unterdrücken, gebrochen wird. Gott erwartet, dass wir bekennen: (1) was wir in Christus sind; (2) wo wir in Christus stehen; (3) was wir in Christus besitzen und (4) was wir in 1. Bekenne, was du in Christus bist (dein Stand). Was sind wir jetzt in Christus? Die Schrift sagt uns in 2. Korinther 5, 17: „IstSomit jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“ Wenn uns hier gesagt wird, dass 7das Alte vergangen ist“ und „dass alles neu geworden ist“, dürfen wir das nicht nur auf die Vergebung unserer Sünden beziehen, sondern das Versöhnungswerk schliesst auch die Wegnahme unserer Krankheiten und ^Schmerzen sowie die Befreiung von Angst, Sorgen, Armut, Bedrückung und Niederlage ein“Wenn uns Gott verheisst dass alles neu geworden ist, dann erwartet Er von uns, dass wir diese Tatsache auch bekennen, nämlich dass wir in Verstand, Körper, Seele und Geist befreit und erneuert wurden. Denn unsere Stellung und unsere Verhältnisse werden nie über das hinausgehen, von dem wir glauben, das wir in Christus sind. Die Schrift erklärt, dass „ihr in ihm vollkommen seid“ (Kol. 2.10), dass ihr von „der Macht der Finsternis“ befreit worden seid (Kol. 1,13) wie auch von den Auswirkungen des Fluches (Gal. 3,13) und dass „ihr jetzt ..Söhne Gottes und Miterben Christi“ seid (Gal. 4, 6 7). Das siegreiche Leben hat seine Grundlage in unserem anhaltenden Bekenntnis unseres jetzigen Standes in Christus. 2. Bekenne, wo du in Christus bist (deine Stellung). Viele Christen führen ein Leben des Unterdrücktseins und der Niederlage , denn sie sind dem Feind ausgeliefert, weil sei nicht wissen, wo sie in Christus stehen’ was ihre Stellung in Ihm ist. Sie glauben, dass sie mit Christus gekreuzigt worden sind (Gal. 2, 20); sie glauben, dass sie mit Christus gestorben sind (2. Kor. 5,14); sie glauben, dass sie mit Christus auferstanden sind (Kol. 3, 1). Aber sie sind nicht in der Lage, so im Sieg zu wandeln, wie sie es sollten, indem sie nämlich über die Macht der Finsternis triumphieren. Denn sie wissen nicht, dass sie auch mit Christus in die Himmel aufgefahren sind „und ‘dort mit Ihm sitzen „über jeder Gewalt und Macht und Kraft und Hoheit“ (Eph. 2, 5 6; 1, 20 21). Gott hat uns nicht berufen, mit Satan um den Sieg als solchen zu ringen, aus unserer Stellung des Sieges zu überwinden, die wir schon in Christus haben. Jesus sagt uns, dass Er uns Autorität über alle Macht des Feindes gegeben hat (Lk. 10, 17 19) und dass Ihm alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben worden ist, die Er uns wiederum übertragen hat (Mt.“28, 18 2Ö,:Mk. 16, 17 20). Zu viele Christen sind heutzutage wie der ältere Sohn im Gleichnis Des verloerenen Sohnes, der sich seiner Stellung nicht bewusst war. Sein Bekenntnis war, dass er nichts hatte und dass sei irregegangener Bruder grössere Rechte und Vorrechte genoss als er, bis ihn sein Vater an seine Stellung als Sohn erinnerte und er seine Stellung und die damit verbundenen Rechte anerkennen und bekennen müsste, damit seine Wünsche in Erfüllung gehen könnten. Der verlorene Sohn war in Wirklichkeit eher ein Sohn als sein älterer Bruder. Denn er schlug in sich, liess die Stellung der Armut hinter sich, in der er froh war, die „Schoten“ essen zu können und ging zu seinem Vater zurück, der ihn wieder in seine Stellung als Sohn und Erbe einsetzte. Auch heute müssen die Gläubigen in sich gehen und ihre Stellung der Niederlage hinter sich lassen, in der die „Schoten“ der Religion sie gerade noch am Leben erhalten und zu ihrem Vater zurückkehren, um von neuem ihre Stellung als die Söhne Gottes in Anspruch zu nehmen .Du wirst nicht siegreich sein, bis du an den Sieg glaubst und bekennst, dass er dir gehört. Solange du nicht im Glauben die Aussage in Gottes Wort annimmst, dass du auch mit Christus aufgefahren bist und jetzt mit Ihm eine Stellung der Macht und Autorität einnimmst wird Satan auch weiterhin seine Macht über dein Leben ausüben. Bekenne freimütig, dass .du nicht länger mit Satan um den Sieg als solchen ringen musst, sondern dass du ihn aus deiner Stellung des Sieges am Throne Gottes überwinden wirst. Der Christ besitzt diese Autorität durch sein Verhältnis zu Christus, aber wir müssen zuerst diese Autorität Satan gegenüber in Anspruch nehmen und bekennen, bevor wir ihn wirkungsvoll zum Gehorsam auffordern können. Wir sind kraft unserer Stellung im Himmel bevollmächtigt, uns kühn im Namen Jesu Christi den Mächten der Finsternis zu widersetzen, und wir haben die Gewissheit, dass sie uns gehorchen müssen! 3. Bekenne dein Besitztum in Christus (dein Erbe). Satan hält die meisten Christen wenigstens bis zu einem gewissen Grad gefangen, weil sie nicht wissen oder das in Anspruch nehmen , was ihnen durch ihr Erbteil in Christus gehört. Infolgedessen haben sie dem Feind erlaubt, dass er ihre Rechte und Vorrechte an sich reisst und er sie ihrer Heilung, Gesundheit Freude und ihres Friedens beraubt. Christen sind geistlich, materiell und physisch reich, aber zu wenige sind sich dieser Tatsache bewusst . Dafür glauben sie, dass sie jetzt noch nichts von diesem Erbe erhalten, sie in diesem Leben noch nicht davon profitieren sollen, sondern erst im zukünftigen. I/n Gegensatz dazu erklärt die Schrift, dass das Erbteil des Gläubigen ihm Gott verheisst, dass „alles uns gehört . . . es sei Welt oder Leben oder Tod , es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges“ (1. Kor. 3, 21 22). Gott hat uns jetzt schon in Christus als Miterben mit Ihm alles gegeben (Rom. 8.16-17)Die Bibel ist mit Tausenden von Verheissungen gefüllt, durch die Gott für alles Vorsorge getroffen hat, was wir brauchen, betreffe es Geist, Seele oder Leib sowie für die Ausführung der Aufgabe, die Er Seiner Gemeimde gegeben hat. Alle diese Vorkehrungsmassnahmen und Segnungen sind uns in dem Mass zugänglich, wie „wir willig sind, sie im Glauben zu ergreifen und zu bekennen, dass sie jetzt uns gehören. Es ist tragisch, dass es Satan möglich ist Christen dermassen gebunden zu halten, nur well sie nie gelehrt worden sind , was ihnen eigentlich als Miterben Christi gehört. Wenn ein Steuerbeamter in dein Haus kommt und dich „Auffordert zu sägen, „was dir gehört ,fällt es ,dir nicht . schwer, all das anzügeben , was dein Eigentum ist. Wenn ein Dieb versucht, dein Auto oder deinen Geldbeutel zu stehlen, forderst (du ihn sofort und sagst: Das kannst du nicht wegnehmen, das gehört mir! Und doch erlaubst du Satan, den Jesus als einen Dieb und Räuber beschreibt (Joh. 10, 10), dich, deiner Rechte und Vorrechte zu beraubein und du rührst keinen Finger, um ihn davon ab zu halten ! Erst wenn du im Glauben bekennst, dass alle Dinge auch wirklich dein und, von denen die Bibel klar sagt, dass sie dir gehören, wird der Feind aufhören, dich geistlich, physisch und materiell gebunden zu halten, indem er dich deines Erbes beraubt und dei ne Rechte und Autorität an sich reisst.4. Bekenne, was du in Christus tun kannst (deine Ermächtigung und Befähigung). Oft hören wir, dass Christen bekennen, was sie nicht tun können. Sie sagen zum Beispiel: „Ich fürchte, ich kann das nicht tun, weil mir die Ausbildung und die Fähigkeit dazu fehlen.“ „Ich kann über diese Schwierigkeiten nicht hinwegkommen, so sehr ich es auch versuche.“ „Ich fürchte mich, öffentlich Zeugnis abzulegen.“ „Es scheint, ich kann meine Heilung nicht empfangen.“ „Ich habe es immer wieder versucht, aber ich habe die Taufe im Heiligen Geist bis jetzt nicht empfangen können.“ „Ich kann einfach nicht aus meinen Schulden herauskommen, wie sehr ich mich auch anstrenge.“ „Ich kann mit meinem Arbeitgeber nicht auskommen.“ „Ich kann diese Woche nicht in die Versammlung gehen.“ „Ich kann bestimmte gebratene Speisen nicht essen, da sie mich krank machen.“ „Ich glaube, ich muss schon früher vom Gottesdienst weggehen, da ich mich nicht so wohl fühle.“ „In dieser Sache habe ich einfach keinen Sieg.“ Und so weiter. Kommen dir diese Aussprüche bekannt vor? Es ist anzunehmen. Denn dies ist die Art der meisten Bekenntnisse, die die Christen von sich geben.Eins ist sicher: Du wirst nie mehr tun können, als du dich durch Christus befähigt siehst und dies bekennst, denn „du machst dich zum Gefangenen deiner eigenen Worte“ (Spr. 6, 2). Wenn du im Sieg wandeln willst, darfst du nie bekennen, dass du etwas nicht tun kannst oder dass etwas unmöglich ist. Die Bibel sagt, dass du immer bekennen sollst: „Ich kann a//es durch den, der mich mächtig macht, Christus“ (Phil. 4,13). Weil Mose darauf bestand und bekannte, dass er nicht mit Pharao sprechen könne, konnte er es auch nicht, und Gott war gezwungen, Aaron, seinen Bruder, zu schicken, damit er für ihn spräche (2. Mose 4). Petrus begann zu sinken, als er bekannte, dass er nicht auf dem Wasser stehen konnte, auf dem er eben noch gewandelt war. Die Israeliten kamen in der Wüste um, weil sie bekannten, dass sie dort umkommen würden (4. Mose 14,1 2.28 29). Es ist eine Sünde, Gott durch ein Bekenntnis des Zweifels, was deine Fähigkeit und Macht in Christus angeht, zu begrenzen. Denn Er verheisst ganz klar: „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden, Kranken werden sie die Hände auflegen und sie werden genesen“ (Mk. 16,17 18). Jesus sagte: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke, die ich tue, auch tun und wird grössere als diese tun“ (Joh. 14,12). Auch hat Er uns versprochen: „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn … wird euch nichts unmöglich sein“ (Mt. 17, 20).Ändere dein negatives Bekenntnis in ein positives, und es wird dir wirklich nichts unmöglich sein. Als ich mit einer Frau um die Taufe im Heiligen Geist betete, sagte sie nach einigen Augenblicken der Stille, als sie darauf wartete, dass ihr der Geist eine neue Sprache geben sollte: „Oh, ich kann einfach nicht in Zungen sprechen. Ich kann es nicht. Ich kann es nicht!“ Ich erwiderte sofort: „Sagen Sie nicht: ,lch kann es nicht, ich kann es nicht!’ Bekennen Sie: .Ich kann, ich kann!’“ Daraufhin sagte sie sofort: „Ich kann , ich kann!“ Und sie konnte es auch. Ihr negatives Bekenntnis hatte sie so gefangen gehalten, dass der Heilige Geist sie nicht salben konnte, in neuen Zungen zu reden. Ein anderes Mal kamen wir nach der Versammlung noch zu einem kleinen Imbiss zusammen. Da bekannte die Frau eines Predigers der Gastgeberin: „Es tut mir leid, aber ich kann diese Krabben nicht essen, da sie mich sterbenskrank machen.“ Wir alle schmunzelten, als wir dieses Bekenntnis hörten, hatte ich doch gerade darüber gepredigt, wie wichtig es ist, immer ein positives Bekenntnis zu machen. Sie bemerkte schnell den Grund, warum wir lachten und sagte sofort: „Oh, ich hätte das nie bekennen dürfen, nicht wahr? Nach dieser Botschaft bekenne ich, dass ich Krabben essen kann und darüber hinaus, dass ich davon nicht krank werde.“ Am nächsten Abend erzählte sie uns, dass sie sich noch nie so wohl gefühlt und in ihrem Leben noch nie so gut geschlafen habe. Ebenso habe sie auch keinerlei Nachwirkungen verspürt. Weil die Schrift dir erklärt, dass du ein Gefangener deiner eigenen Worte bist (Spr. 6, 2) und dass „du nach deinen Worten gerechtgesprochen werden wirst, und nach deinen Worten verurteilt werden wirst“ (Mt. 12, 37), ist es unbedingt notwendig, dass wir unsere Lippen davor bewahren, irgend etwas Negatives auszusprechen, denn das wäre eine offene Einladung an den Feind, uns zu bedrücken und uns zu überwinden. Das sechsfache Geheimnis eines positiven Bekenntnisses In Matthäus 12, 34 37 sehen wir, dass Gott mit uns auf der Grundlage dessen handelt, was wir sagen oder bekennen. In Markus 11, 23 verspricht uns Jesus, dass wir erhalten werden, was immer wir sagen. Wiederum wird uns in Römer 10, 10 gesagt, dass wir das, was wir glauben, erhalten werden, wenn wir es bekennen. Und Sprüche 18, 21 sagt aus, dass „Tod und Leben in der Gewalt der Zunge sind.“ Der Grund, warum die Bibel eine solche Betonung auf ein positives Bekenntnis legt, liegt darin, dass wir uns nie über das Niveau unseres Bekenntnisses hinausbewegen werden, denn unser Zustand und die Umstände gehen meistens mit unserem Bekenntnis Hand in Hand. Wenn wir wegen einer Not beten und dann Zweifel darüber ausdrücken, wie alles werden wird, werden wir nichts erhalten. Wenn wir bekennen, dass wir krank sind, sobald bestimmte Symptome auftreten, dann werden wir krank sein, denn nach dem Gesetz des Bekenntnisses werden wir die Krankheit, die wir bekennen, auch erhalten. Wenn du Befreiung aus irgendeiner finanziellen Not beanspruchst und dann, anstatt im Vertrauen darauf, dass Gott laut Philipper 4, 19 alle deine Bedürfnisse erfüllen wird, Sorge darüber ausdrückst und anfängst zu überlegen, was du tun wirst, wenn das Geld nicht kommen wird, machst du dadurch Gottes Verheissung für dich zunichte. Da uns nun die Schrift sagt, dass wir haben werden, was immer wir auch bekennen, müssen wir uns, wenn wir 365 Tage im Jahr im Sieg wandeln wollen, ein positives Bekenntnis angewöhnen, wenn wir reden. Wie können wir dies tun? Es gibt ein sechsfaches Geheimnis des positiven Bekenntnisses.1. Du musst darüber wachen, was über deine Lippen kommt und was du denkst Wenn wir in Gesundheit, Wohlergehen und Sieg wandeln wollen, müssen wir zuerst wie David beten: „Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen“ (Ps. 141, 3). Wir müssen auch mit ihm bekennen: „Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge, ich will meinem Mund einen Zaum anlegen“ (Ps. 39, 2). Um ein positives Bekenntnis entfalten zu können, müssen wir erkennen, dass wir zuerst lernen müssen, stille zu sein, bevor wir versuchen, wirkungsvoll zu reden. Als Kinder haben wir mühsam sprechen gelernt und dann Jahre gebraucht, um unseren Wortschatz zu erweitern, nur um dann zu entdekken, dass wir davon wieder viel verlernen müssen, da unser negatives Reden, das wir mitgelernt haben, der Hauptgrund vieler unserer Probleme und Fehlschläge, unserer Krankheiten und Gebrechen ist. Die Durchschnittsperson redet zum grossen Teil Negatives, was weder sie selbst, noch andere erbaut. Die Schrift ermahnt uns: „Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe“ (Eph. 4, 29). Wir müssen bestimmte Ausdrücke ganz aus unseren Gedanken und unserem Reden entfernen, denn die meisten Menschen haben so viel Negatives angehäuft, dass sie sich selbst ihrer Gesundheit, ihrer Glückseligkeit, ihres Wohlergehens und Sieges berauben. Der Herr ermahnt uns, damit aufzuhören, unsere Zweifel, Symptome und Ängste zu bekennen und dafür auf Ihn zu hören, wenn Er sagt: „Lasset ab (seid still) und erkennt, dass ich Gott bin“ (Ps. 46,11). In Prediger 5,1 warnt uns Gott: „Sei nicht vorschnell mit deinem Munde und dein Herz übereile sich nicht, etwas vor Gott zu reden … darum mache nicht viele Worte.“ Ein positives Bekenntnis fängt mit geheiligtem Schweigen an. Das Geheimnis eines positiven Bekenntnisses liegt darin, dass wir lernen müssen, still zu sein und nur das zu reden, was uns und andere erbaut. Genauso dürfen wir nichts in unsere Gedanken einlassen, was irgendwie negativer, eigensinniger, grollender oder niedergeschlagener Natur ist. Behüte dein Herz und deinen Verstand! Denn im allgemeinen versucht der Feind dort zu wirken, weil er weiss, dass wir meistens das aussprechen, was wir denken und glauben; denn „wovon das Herz voll ist, davon fliesst der Mund über.“ Einer der vorherrschensten Gründe für Furcht, Bedrücktheit, Krankheit und Niederlage bei Christen besteht darin, dass sie ihren Geist nicht Satans depressiven und negativen Einflüssen verschliessen. Deshalb werden wir ermahnt: „Behüte dein Herz mit allem Reiss, denn daraus quillt das Leben“ (Spr. 4, 23). Gott und Satan kämpfen fortwährend darum, wer über deinen Geist und deine Gedanken herrscht. Wenn Satan hier die Oberhand gewinnt, weiss er, dass erzürn grössten Teil bestimmen kann, was du sagen und bekennen wirst, was wiederum beeinflussen wird, was in deinem Leben geschieht. Auf diese Weise kann er deine Wirksamkeit im Reiche Gottes begrenzen oder gar zerstören. Das Geheimnis eines positiven Bekenntnisses liegt also zuallererst darin, unserem Mund eine Wache zu setzen und die Türe zu unseren Gedanken zu behüten.2. Bekenne niemals Zweifel oder irgend etwas Negatives. Wenn wir auch nur in kleinem Mass Zweifel zulassen, wird unser Glaube gelähmt und Gottes Segnungen werden uns vorenthalten (Jak. 1,6 7). Du musst dich unter allen Umständen weigern, Zweifel, Furcht, Niederlage oder irgend etwas Negatives zu bekennen. Immer wieder haben wir erlebt, dass Christen sich durch ihr negatives Bekenntnis aus ihrem Glauben herausgeredet haben und sie durch das, was sie sagten oder bekannten, um die Erhörung ihrer Gebete gekommen sind, nachdem sie eine Verheissung Gottes in Anspruch genommen hatten. „Bruder Freeman, ich habe Schwierigkeiten mit meinen Ohren. Können Sie mir sagen, warum ich meine Heilung nicht behalten kann?“, fragte mich eines Abends jemand. „Schon mehrere Male wurde deswegen für mich gebetet, und jedesmal wurden meine Ohren nach dem Gebet geöffnet. Und doch hält die Heilung nicht länger als zwei Tage an. Können Sie mir sagen, warum?“„Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten“, erwiderte ich. „Sie haben mir selbst soeben gesagt, warum Sie Ihre Heilung nur zwei Tage behalten. Sie bekennen: , lch kann meine Heilung nur“ zwei Tage behalten.’ Sie fangen an, Ihre Symptome zu bekennen, anstatt dem Teufel zu widerstehen, wenn er ein paar Tage nach dem Gebet für Ihre Heilung die Symptome wieder erscheinen lässt. Somit bekennen Sie, dass Sie Ihre Heilung verloren haben, und infolgedessen verlieren Sie sie wirklich. Bekennen Sie nie die Symptome bekennen Sie das Wort, und widerstehen Sie den Symptomen genauso, wie Sie Satan in jeder anderen Versuchung widerstehen würden. .Widerstehe dem Teufel, und er wird von dir fliehen.’“ „Wie steht es mit den Schwierigkeiten, die du mit deinem Sohn hattest, der jetzt in der Pubertät ist? Ich erinnere mich, dass du ihn vor sieben Monaten dem Herrn anvertraut hast“, fragte eine Frau die andere. „Ich fürchte, es sieht nicht so rosig aus“, ist die negative Antwort. „Ich bin nahe daran, aufzugeben, wenn sich die Dinge nicht bald bessern.“Ein Mann grüsst den anderen und sagt: „Es hört sich an, als ob du eine Erkältung hast. Du siehst nicht gut aus.“„Ja, ich habe Gott gebeten, mich zu heilen. Aber dieses Mal hat der alte Teufel mir wirklich eine angehängt. Ich habe nicht vor, in den nächsten Tagen ins Büro zu gehen. Ich glaube, ich werde daheim im Bett bleiben und sehen, ob es besser wird“, kommt die müde Antwort. Und so reihen sie sich aneinander, endlos, ad infinitum, die Bekenntnisse der geschlagenen und entmutigten Heiligen der Gegenwart, die anscheinend nie in ihrem Leben gelehrt wurden, dass Gottes Wort uns warnt, dass „Tod und Leben in der Gewalt der Zunge sind“ (Spr. 18, 21), dass „du dich zum Gefangenen deiner eigenen Worte machst“ (Spr. 6, 2) oder auch „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er“ (Spr. 23, 7 aus dem Hebräischen übersetzt).Eine der häufigsten Ursachen für die Niederlage im Leben der Christen ist die Zunge. Mit einem negativen Bekenntnis oder einem Bekenntnis des Zweifels gibst du zu, dass du geschlagen bist und der Teufel den Sieg hat. Lass es nicht zu, dass du Negatives oder Zweifel ausdrückst, denn das kannst du dir nicht leisten. Entwickle einen Wortschatz des Glaubens vom Worte Gottes her. Du musst dich fernerhin weigern, den Zweifeln anderer zuzuhören, denn das kann dein eigenes Bekenntnis des Glaubens beeinflussen. Wenn wir den Zweifeln, dem Unglauben, den skeptischen Gedanken und der Unsicherheit anderer zuhören, wird unser eigener Glaube untergraben und geschwächt. Besprich die Probleme, die du dem Herrn hingelegt hast oder die Verheissungen Gottes, die du in Anspruch genommen hast, nie mit denen, die nicht glauben, dass Gott jedes Gebet positiv beantwortet, das im Glauben an Sein Wort ausgesprochen wurde. Wenn du zum Beispiel die Heilung irgendeiner Krankheit in Anspruch genommen hast, versucht Satan oft durch den Unglauben oder die skeptischen Gedanken anderer, Zweifel in dein Herz zu pflanzen. Auf diese Weise sät er viel Unkraut, und als Folge davon wird die Saat des Wortes Gottes erstickt und kann keine Frucht bringen. Es ist auch möglich, die Heilung zu verwirken, die du einmal durch Glauben erhalten hast, wenn du Zweifel hereinlässt. Viele solcher Fälle sind mir persönlich bekannt.3. Bringe dein Bekenntnis mit Gottes Aussage in Einklang. Gott verfährt mit uns auf der Grundlage unserer Aussage oder unseres Bekenntnisses. Du kannst das leicht nachprüfen, indem du dein Bekenntnis nicht mit dem, was du fühlst oder siehst, nicht mit dem, was die anderen sagen, auch nicht damit, was die Umstände darzustellen scheinen, sondern mit Gottes Wort in Einklang bringst. Studiere die Verheissungen folgender Bibelstellen und fange an, sie zu bekennen: 2. Mose 15,26; Psalm 37; Psalm 91; Psalm 103,1 5; Psalm 121; Matthäus 6, 33;18,19; 21,22; Markus 11,22 24; Römer 8,28; 1. Korinther 3,21 22;2. Korinther 1,20; Philipper 4,13.19; Hebräer13,6; Jakobus 1,2 4 und 3.Johannes 2. Dies sind nur ein paar wenige der zahllosen Verheissungen, die Gott den Gläubigen gegeben hat. Wenn du diese Verheissungen treu bekennst, wird es dir möglich sein, 365 Tage im Jahr siegreich zu leben.Denke daran, dass das Wort homologeo, das mit „bekennen“ übersetzt wird, im Griechischen „damit einig sein, übereinstimmen“ oder „die gleiche Sprache sprechen“ bedeutet. Dein Bekenntnis muss mit Gottes Bekenntnis übereinstimmen (d. h. dasselbe aussagen, was Er in Seinem Wort sagt), wenn du von Ihm eine Antwort erhalten willst. Du kannst zum Beispiel keine Heilung auf ein folgendes Bekenntnis hin erwarten: „Ich betete für die Heilung meiner Herzkrankheit, und ich hoffe, dass Gott mich eines Tages heilen wird, wenn es Sein Wille ist.“ Warum nicht? Ganz einfach weil es nicht mit dem übereinstimmt, was Gott über deine körperlichen Krankheiten ausgesagt hat wie: „Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden“ (1. Petr. 2, 24), „Das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten“ (Jak. 5, 15), „Er heilet alle deine Gebrechen“ (Ps. 103, 3), und „Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden“ (Mk. 11,24). Ein positives Bekenntnis muss sogar bis ins Gebet hineinreichen, sonst können wir nicht erwarten, dass Gott unsere Gebete beantwortet. Gott geht in Seinem Wirken nie über das Mass deines Glaubens hinaus, denn dein Glaube ist der Kanal, durch den Er deine Gebete beantwortet. Gottes Antworten halten immer mit unserem Bekenntnis Schritt. Deshalb sollst du nicht bekennen, was du fühlst und siehst oder was die Umstände zu sagen scheinen, sondern was Gott in Seinem Wort gesagt hat. Erwarte nie, dass Gott dich trotz deines negativen Bekenntnisses segnen wird, denn Er hat versprochen, denen zu helfen, die willens sind, das im Glauben zu bekennen, was Er verheissen hat (1. Joh. 5,14 15). 4. Bekenne den Sieg, bevor du ihn siehst Gideon und seine kleine Schar von 300 Mann machten schon im voraus ein Siegesgeschrei, daraufhin gerieten die Feinde so in Angst, dass die Midianiter sich in ihrer Verwirrung gegenseitig erschlugen. Die Israeli ten warteten nicht, bis die Mauern von Jericho einfielen, um erst dann zu glauben, dass Gott die Stadt in ihre Hände gegeben hatte, sondern die Mauern fielen durch ihr Siegesgeschrei, das sie im Glauben erhoben. In Hebräer 11,1 sagt uns der Apostel Paulus, dass Glaube der Nachweis von Dingen ist, die man nicht sieht. Glaube ist nicht Sehen, Glaube kann nur im Bereich des Unsichtbaren wirksam sein, was auch für die Dinge gilt, für die wir gebetet haben, die aber vor unseren Augen noch nicht offenbar wurden. Hier stossen die meisten Christen auf Schwierigkeiten. Sie haben schon so lange im sichtbaren Bereich der Sinne gelebt, dass es ihnen schwerfällt, zu glauben und zu bekennen, dass sie die Antwort auf ihre Gebete schon haben, bevor sie den Nachweis dessen sehen oder fühlen. Wir haben zum Beispiel oft erlebt, dass jemand eine Verheissung Gottes für die Heilung eines Gebrechens in Anspruch genommen hatte. Wenn sich dann der Zustand des Betreffenden nicht sofort besserte, fing er an, hin und herzu überlegen: „Nun bin ich wohl nicht geheilt, da ich mich ja nicht geheilt fühle. Ich habe auch noch meine Symptome.“ Wenn er sich dann im Spiegel betrachtet, ist er sogar noch fester davon überzeugt, dass Gott ihn nicht erhört hat. Aber wir müssen zu der Einsicht kommen, dass unsere Heilung weder davon abhängt, wie wir uns fühlen noch davon, was wir sehen, sondern einzig und allein von dem, was wir glauben und bekennen. Denn uns wird gesagt: „Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er“, und „wes das Herz voll ist, des fliesst der Mund über.“ Wir müssen lernen, dass das Offenbarwerden der Heilung immer nach dem Bekenntnis der Heilung kommt, sonst suchen wir die Wirkung vor der Ursache. Viele Christen versuchen, mit ihren „Augen“, „Sinnen“ oder „Gefühlen“ zu glauben, während die Schrift sagt, dass wir mit dem „Herzen“ glauben sollen. Wir müssen zuerst glauben und aufrichtig im Glauben bekennen, dass wir die Antwort erhalten haben, oder sie wird nie unseren Augen sichtbar werden. Jesus sagt uns in Markus 11,24, dass wir erhalten haben, wenn wir beten, und dann wird es uns werden. Vergleiche 1. Joh. 5, 14 15.Wir dürfen uns nie auf unsere Gefühle oder auf den äusseren Anschein verlassen, denn Satan wirkt durch den Bereich der Sinne und kann durch Symptome und Schmerzen die Gefühle beeinflussen und steuern und uns so durch das irreführen, was uns als wahr vor Augen zu stehen scheint. Äussere Anzeichen können verführen. Als Jesus den Feigenbaum verfluchte, tötete Sein Wort des Glaubens den Baum sofort. Obwohl der Baum nicht tot zu sein schien, war er es doch, auch wenn er nicht danach aussah. Es sieht so aus, als ginge die Sonne jeden Morgen auf und des Abends wieder unter, jedoch ist es in Wirklichkeit die Erde, die sich dreht, und die Sonne steht still. Es kann beim Autofahren des öfteren vorkommen, dass im Auto der Eindruck erweckt wird, als fahre man mit einem platten Reifen. Wie oft hast du deswegen angehalten, um nachzuschauen, nur um dann zu entdecken, dass alles in Ordnung ist. Es hatte nur den Anschein, als sei ein Reifen platt. Bei vielen Gelegenheiten fühlten sich die Menschen, für die ich um Heilung gebetet hatte, nicht sofort geheilt, oder sie sahen nicht danach aus. Aber in jedem Fall, in dem Menschen Gottes Wort glauben und bekennen (z. B. 1. Petr. 2,24; Mk. 11, 24) und nicht das, was sie fühlen oder sehen, wird die Heilung schliesslich offenbar werden. Einmal betete ich für ein kleines Kind mit einer gebrochenen Nase. Nach dem Gebet sah die Nase immer noch angeschlagen und gebrochen aus. Ich ermunterte aber die Eltern, zu glauben, dass Gott unser Gebet beantwortet hatte und ihren Glauben daran zu bekennen. Sie gingen und kamen nach zwei Tagen mit dem Kind wieder, dessen Nase inzwischen vollständig geheilt war, ohne eine Spur zurückzulassen. Die Nase war wieder ganz gerade. Wenn wir uns darauf verlassen hätten, was wir sahen oder wie sich das Kind fühlte, hätte uns Satan den Sieg geraubt.Ein anderes Mal betete ich für einen jungen Mann, der auf dem Rücken eine Zyste hatte. Einige Wochen später erzählte er mir, dass es nach dem Gebet den Anschein hatte, als ginge es ihm schlechter. Die Zyste wurde grösser und begann dann, Flüssigkeit abzugeben. Der junge Mann erzählte: „Die Situation war beängstigend und die Versuchung gross, medizinische Hilfe herbeizuholen. Aber ich hielt an dem Bekenntnis meines Glaubens in der Überzeugung fest, dass ich trotz der äusseren Anzeichen und der Gefühle geheilt war. Nach 30 Tagen hatte sich die Zyste entleert und war verschwunden.“ Gott gebraucht oft natürliche, körperliche Prozesse oder auch zum Beispiel unsere Drüsen, um die Heilung zu fördern. Aber auch wenn Er auf diese Art heilt, ist es übernatürlich, denn es geschieht ohne Medizin oder andere Heilmittel. In diesem Fall liess Gott die Zyste zu einem Höhepunkt kommen, ähnlich wie das bei einem Furunkel der Fall ist, bis sie sich entleerte und verschwand. Auch andere solche Fälle sind mir bekannt. Gelegentlich scheint es, dass nach dem Gebet keine Besserung eintritt oder der Zustand sich eher verschlechtert, während Gott das Gift oder die Krankheit aus dem Körper schaffen lässt. Wenn wir uns also nur nach dem Sichtbaren richten oder uns auf Gefühle verlassen, wird Satan uns hintergehen und uns unsere Heilung rauben. Glauben heisst, den Sieg im voraus zu bekennen. Glauben heisst, zu bekennen, dass du die Antwort hast, wenn du betest und gleichzeitig zu glauben, dass Gott zu Seiner Zeit die Offenbarung schenken wird, wie Er es versprochen hat (Hebr. 10, 23.35 36; 4. Mose 23,19). Du hast nur auf die Dinge ein Anrecht, von denen du kühn bekennst, dass sie kraft der Treue Gottes schon dir gehören. 5. Halte an deinem Bekenntnis des Glaubens fest, ohne zu wanken. Oft siehst du keine Veränderung, nachdem du eine Verheissung in Anspruch genommen und deinen Glauben daran bekannt hast. Hier musst du sehr vorsichtig darüber wachen, was du bekennst, denn Satan, derein Verführer ist, wird versuchen, dich dahin zu bringen, dass du deine Gefühle, Symptome oder Umstände bekennst. Wenn du einmal eine Verheissung Gottes mit deinem Munde bekannt hast, weigere dich unter allen Umständen, auch nur ein Wort deines Bekenntnisses zurückzunehmen. Achte nicht auf die Umstände oder darauf, wie lange du auf das Offenbarwerden der Antwort warten musst. Warum? Wir lesen in Hebräer 10,23: „Lasset uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken, denn treu ist der, welcher die Verheissung gegeben hat.“ Wir sollen jeden Tag neu und ausdauernd unseren Glauben an die Verheissung Gottes, die wir beansprucht haben, bekennen, bis die Antwort offenbar ist. Viele können eine Verheissung glauben und beanspruchen sie im Gebet, aber wenn die Antwort nicht bald genug sichtbar wird, schwanken sie und zweifeln und geben ihr Bekenntnis des Glaubens auf. Folglich erhalten sie nichts.Heilung beispielsweise geht immer mit dem Bekenntnis des Glaubens Hand in Hand. Wenn aber ein Bekenntnis nur einen Tag, eine Woche oder einen Monat anhält, ist dies kein Bekenntnis der Heilung. Viele erhalten das nicht, was sie von Gott erbitten, weil sie ihr Bekenntnis nicht aufrechterhalten können, wenn sie inmitten von Anfechtungen, Schmerzen oder Symptomen sind. Krankheit kann oft nur überwunden werden, indem wir ein positives Bekenntnis der Verheissungen Gottes beibehalten, obwohl nachweislich das Gegenteil der Fall zu sein scheint. .Wenn du deine Heilung in Anspruch nimmst, hast du dadurch Satans Recht her ausgefordert, dich unterdrücken zu dürfen. Du bist sozusagen in sein Reich eingedrungen, wobei sich oft ein Kampf erhebt. Er wird jedes Stücken Boden verteidigen, das du für dich beanspruchst. Oft nimmt er die Symptome bis zum letzten Augenblick, den Gott ihm erlaubt, nicht weg Denn er weiss aus Erfahrung, dass er schlussendlich die meisten Christen dazu bringen kann, ihr Bekenntnis des Glaubens zu widerrufen, wenn er seinen Zugriff nur lange genug andauern lässt. Darum wird ein anhaltendes Bekenntnis des Glaubens an die Verheissung Gottes schliesslich die Bedrängungen Satans überwinden, und er muss von dir ablassen und seinen Platz räumen. Satans Macht, dich zu plagen und zu unterdrücken, vergrössert oder verkleinert sich in dem Mass, in dem du deinen Glauben an das beanspruchte Wort Gottes bekennst Kurz nachdem ich einen Herzanfall erlitt, erhielt ich vor einigen Jahren die Taufe im Heiligen Geist. Gleichzeitig kam ich auch zu der Erkenntnis, dass göttliche Heilung auch für unsere Zeit gültig ist. Ich nahm meine Heilung in Anspruch und warf meine Medikamente weg, von denen mir der Arzt gesagt hatte, ich müsse sie für den Rest meines Lebens nehmen. Beinahe sofort fing der Teufel an, mein Bekenntnis des Glaubens herauszufordern. Er versuchte mich davon abzubringen, indem er die vorherigen Symptome und Schmerzen der Herzkrankheit wieder auftreten liess. Als nun die Herzanfälle kamen, widerstand ich ihnen kühn, indem ich mein Bekenntnis des Glaubens an die Verheissung Gottes nochmals bekräftigte, dass Jesus mich auf Golgatha bereits geheilt hatte (Jes. 53, 3 4; Mt. 8, 16 17). Je mehr ich an meinem Bekenntnis festhielt, ohne zu wanken, desto mehr musste sich der Feind zurückziehen, bis er schlussendlich gezwungen war, mich ganz loszulassen.Wenn Satan entdeckt, dass du das Geheimnis gelernt hast, wie er durch Gottes Wort überwunden werden kann (Offb. 12, 11), ist er schliesslich gezwungen, dich oder die Umstände freizugeben. Aber oft wird er sich nicht zurückziehen, bis er nicht sein Letztes getan hat, um dich von dem Bekenntnis des Glaubens an die Verlässlichkeit des Wortes Gottes abzubringen. Er wird versuchen, dir Furcht und Zweifel einzuflössen, um dich durcheinanderzubringen. Manchmal sorgt er dafür, dass du um deines Glaubens willen Verfolgung erleidest. Ein anderes Mal wird er dich mit neuen Symptomen und Schmerzen bedrücken oder dafür sorgen, dass die vorherigen Gebrechen wiederkehren. Er wird dich wenn irgend mögIich mit Freunden umgeben, die dir andere Ratschläge geben, oder er bringt es fertig, dass deine Familie dich als religiösen Fanatiker abstempelt weil du dem Wort Gottes vertraust. Aber er weiss, dass dein Bekenntnis, wenn du daran festhältst, ohne zu wanken, ihn und sein Wirken in deinem i Leben letztendlich besiegen wird,So „lasset uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken, denn treu ist der, welcher die Verheissung gegeben hat.“ Ausserdem „werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat. Geduld aber ist euch not , auf dass lhr den Willen Gottes tut und das Verheissene empfangt“ (Hebr. 10, 23.35 36). „ 6. Wenn Satan dich anficht zu zweifeln, weise ihn mutig zurück. Wie wir gesehen haben, wird Satan häufig deinen Entschluss herausfordern, nachdem du eine Verheissung Gottes in Anspruch genommen hast, und vielleicht musst du durch eine Zeit der Anfechtung gehen. Wenn du zum Beispiel eine Verheissung für die Heilung eines körperlichen Leidens in Anspruch genommen hast, wird Satan versuchen, deine Aufmerksamkeit auf die Symptome zu richten, um dich dadurch zu Zweifel und zur Aufgabe deines Bekenntnisses des Glaubens an Gottes Verheissung zu bewegen. In solchen Fällen, in denen du versucht wirst zu zweifeln, wird im allgemeinen eine kühne Bekräftigung deines Glaubens an Gottes Wort den Zweifel an der Wurzel töten. Wenn wir an dem Bekenntnis des Glaubens festhalten ohne Wanken (Hebr. 10, 23), verteidigen wir uns und behalten dadurch den Glauben an die Verheissung Gottes, bis die Antwort offenbar wird. Oft ist es auch notwendig, vor allem während einer Zeit der Anfechtung, die Mächte der Finsternis anzugreifen. Es werden Zeiten kommen, in denen du mit Kühnheit im Glauben tiefer in Satans Gebiet eindringen musst, wenn er dein Bekenntnis herausfordert. Als Goliath mit den Worten drohte: „Ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel und den Tieren auf dem Felde geben“, antwortete David sofort: „Und ich werde dich erschlagen, und dir den Kopf abhauen!“ Als der Riese sich nun erhob und näher kam, um ihm zu begegnen, zog sich David nicht aus Furcht zurück, sondern er lief eilends den Schlachtreihen zu, dem Philister entgegen (1. Sam. 17, 44 ff). Wenn dir der Feind entgegenkommt und deinen Glauben auf ungewöhnliche Weise herausfordert, dann weiche nicht in Furcht und Zweifel zurück, wie es so viele tun, sondern tritt ihm wie David entgegen und handle nach deinem Glauben, indem du kühn dein Vertrauen in Gottes Wort und deine Autorität über die Mächte der Finsternis bekräftigst. Es wird uns gesagt, dass „wir dem Teufel widerstehen sollen, so wird er von uns fliehen.“ Wenn dir Satan einen Schritt entgegenkommt, um zu versuchen, dich vom Bekenntnis deines Glaubens abzubringen, widerstehe ihm im Glauben und rücke mutig zwei Schritte vor, ü im entgegen, und du hast die Zusicherung der Schrift, dass „er von dir fliehen wird.“ Als meine Tochter bei einem Autounfall ihren Arm so schlimm verletzte, dass er dadurch mehrfach gebrochen und gequetscht war, forderten uns die Ärzte heraus, denn sie sagten, wenn wir ihnen nicht gestatten würden, den Arm zu behandeln und zu schienen, würde er absterben und nicht mehr zu gebrauchen sein. Wir taten einen mutigen Schritt im Glauben, holten sie aus dem Krankenhaus und brachten sie ohne ärztliche Behandlung oder Operation nach Hause. Wir bekannten ihnen gegenüber freimütig, dass Gott treu zu Seiner Verheissung stehen und sie heilen würde, was Er auch tat. Anstatt uns zurückzuziehen, als unser Glaube geprüft wurde, nahmen wir die Herausforderung an und handelten kühn nach den Verheissungen Gottes, indem wir unseren Glauben an die uneingeschränkte Gültigkeit Seines Wortes bekannten. Ein anderes Mal beanspruchte ich im Glauben $ 1400, um nach Israel zu fliegen, und ich bekannte öffentlich, dass Gott das Geld für die Reise bereitstellen würde. Als der Tag der Abreise kam, hatte ich nur die Hälfte des Geldes erhalten. Sofort forderte mich Satan heraus und sagte: „So, was machst du jetzt? Du hast deinen Dienst als Verkündiger der Glaubensbotschaft ruiniert, weil du öffentlich bekannt hast, dass Gott dir das Geld geben wird, und Er hat es nicht getan.“ Doch ich wusste, dass Glaube der Nachweis von Dingen ist, die man nicht sieht (Hebr. 11,1) und war überzeugt, dass Gott meine Bitte erhört hatte, als ich wenige Wochen zuvor gebetet hatte (Mk. 11, 24). So widerstand ich der Versuchung des Teufels zu zweifeln und ging mutig noch einen Schritt im Glauben vorwärts. Ich flog mit dem Geld, das ich hatte, nach New York und glaubte, dass Gott irgendwie einen Ausweg schaffen würde. Ungefähr 45 Minuten bevor das Fugzeug von New York nach Israel abfliegen sollte, kam ein Mann auf mich zu und sagte: „Ein anonymer Geber möchte den Rest Ihres Fugscheines bezahlen, wie viel es auch sei!“ Wenn wir versucht sind zu zweifeln, ist ein mutiger Glaubensschritt eine der wirkungsvollsten Waffen gegen Satan, über die der Gläubige verfügt, denn dadurch wird ihm die Initiative aus der Hand genommen und du kannst die Situation unter Kontrolle halten. Wenn du über den Ausgang eines Kampfes Furcht oder Zweifel bekennst, gibst du dadurch zu, dass Satan und nicht du die Initiative ergriffen hat. Wenn du einem Angriff von den Mächten der Finsternis ausgesetzt bist, wird der Teufel von dir fliehen, wenn du ihm mit einer mutigen Bekräftigung deines Glaubens an das Wort Gottes widerstehst. Schlussfolgerung Schliesslich müssen wir uns vor Augen halten, dass unsere geistige Einstellung von grosser Bedeutung ist, denn „wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.“ Was wir beispielsweise über unseren körperlichen Zustand denken, hat einen direkten Einfluss auf unseren tatsächlichen Zustand und auf unser Wohlergehen. Die Kraft der Gedanken und der Einbildung über den Körper ist unglaublich. Wenn der Verstand ständig über eine Unvollkommenheit nachsinnt, dann können wir keine Besserung erwarten. Wenn wir Krankheit fürchten, dann werden wir bekennen, dass wir krank sind, sobald einige Symptome auftreten. Man kann also sagen, dass wir krank werden infolge unserer geistigen Einstellung und unseres Bekenntnisses.Als ich in der Zeit, während ich dieses Manuskript schrieb, in Florida über dieses Thema lehrte, sprach mich nach der Versammlung ein Herr an und erzählte mir, dass er bei der Post arbeite, und er berichtete mir dann in diesem Zusammenhang eine humorvolle Begebenheit.‘“Die Schrift hat ganz bestimmt recht“, sagte er und lächelte, „wenn uns (gesagt wird: ,Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er.’ Ein Mitarbeiter, ein Briefträger unseres örtlichen Postamtes, kann sehr leicht ‘davon überzeugt werden, dass er krank ist und das kraft seiner ihn stark ‘beeinflussenden Gedanken. Die Aushilfsangestellten, die nur zur Arbeit ‘gerufen werden, wenn die fest Angestellten krank sind, kamen öfters zu ‘diesem Mann und sagten ihm, dass er schlecht aussähe. Sie fragten ihn ‘dann, ob er sich nicht wohlfühle. Bald darauf ging dieser arme Kollege ‘ dann heim, fühlte sich nicht wohl und bekannte, er sei krank. So konnte ‘ an seiner Stelle ein Aushilfsangestellter arbeiten.“ So gross ist die Macht ( negativen Denkens und Bekennens. Wenn die Christen zu der Erkenntnis geführt werden könnten, wie viel von (ihren eigenen Krankheiten, Depressionen, Problemen und Niederlagen i von emotionellem Stress stammen, der aufgrund einer falschen Haltung (Und falscher Gedanken entsteht und ebenso von negativen Aussagen (über diese Dinge, würden sie niemals wieder solchen Einstellungen und (Äusserungen erlauben, sie ihrer Gesundheit, ihrer Freude, ihres Friedens rund Sieges zu berauben, sondern würden jeden Tag mit einer positiven (Erwartung beginnen und bekennen: Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; ich will mich freuen und fröhlich darin sein. Zu viele Christen erlauben ihren Anfechtungen und den Umständen, sie zu bedrücken und zu besiegen. Ein siegreicher Glaube kann durch Anfechtungen entfaltet werde, wen wir eine positive geistige Einstellung ihnen gegenübebewahern (Jak. 1, 2 4). Der positiven Haltung und des positiven Bekenntnisses wegen war es dem Apostel Paulus möglich mutig zu bleiben und im Sieg durch all seine Bedrängnisse uns Anfechtungen zu wandeln. Seine positive geistige Einstellung und sei siegerfülltes Bekenntnis sind für uns alle eine Anregung. Anstatt sich seine Anfechtungen, Verfolgungen und Bedrängnisse zu Herzen zu nehmen, sich zu grämen oder zu beklagen, bekannte er mit Freuden: „Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängstigen uns nicht.Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen.Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um und tragenallezeit das Sterben Jesu an unserem Leibe, auf dass auch dasLeben Jesu an unserem Leibe offenbar werde“ (2. Kor. 4, 8 10). Hier wird uns gezeigt, dass nur durch Anfechtungen und Trübsale, wenn die Mächte der Finsternis uns zu überwinden suchen, das Leben und die Kraft Jesu Christi in uns wahrhaftig offenbar werden kann. Sein Leben und seine Auferstehungskraft werden in uns durch positives Denken und Jure h ein positives Bekenntnis freigesetzt.Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder. Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel, sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, dass Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, dass Jesus mein Messias ist. JA, ich glaube, dass Jesus mein Befreier ist. JA, ich glaube, dass Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, dass der Heilige Geist in mich fallen kann und dass die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und lass mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muss nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. . IN JESU NAMEN Gebet zum frei werden Vater, in Jesu Namen vergib mir, den ich habe gesündigt, gegen dich Vater und gegen deinen Sohn Jesus, und auch gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, dass Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, dass Jesus mein Messias ist JA, ich glaube. Das Jesus mein Befreier ist JA, ich glaube, dass Jesus mein Heiler ist Ich öffne mich Jetzt willentlich im Glauben, dass der Heilige Geist in mich fallen kann und dass die Kraft Gottes durch mich heraus kommen kann. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, und bau mich auf, und lass mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen .Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muss nicht sein. Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten. IN JESU NAMEN Gemeinde. Gideon Wenn dein GOTT TOT ist Nimm doch meinen Jesus Lebt! Es ist dir klargeworden, dass dein vorheriges Tun & Treiben Sünde war. Du hast vielleicht den Grund deiner Friedlosigkeit erkannt. Was willst du nun tun? So weiterleben wie bisher „Nein oder JA “ da öffne dein Herz für den Heiligen Geist und das reden Gottes. Hast du Sorgen und Probleme ? Jesus will und kann dir helfen. Möchtest du mehr über Jesus und die Bibel wissen.
Wie man den Willen Gottes
Januar 25, 2008 von gemeindegideonWie man den Willen Gottes
für sein Leben und bei wichtigen Entscheidungen
erkennen kann
Inhalt
Einführung
Seite . 4
Erstes Kapitel
Gottes grundlegender Wille für jeden Christen …. Nimm die Verheißung an Gehe zurück nach Golgatha Sprich zum Berg
Zweites Kapitel
Wie Gott Seinen Willen bei besonderen Entscheidungen und Bedürfnissen kundtut…………
Am Altar
Im Wort
Durch Gebet
Durch direkte Offenbarung
Durch indirekte Offenbarung
Durch Prophetie
Durch gesalbte Lehre
Durch Umstände
Schlußfolgerung .
Einführung
„Darum seid nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des
Herrn ist.“ (Eph. 5, 17)
Wie läßt Gott uns Seinen Willen wissen? Er offenbarte Josef Seinen Willen in einem Traum, durch den Er ihn warnte und ihn anwies, mit Maria und dem Kind Jesus nach Ägypten zu fliehen. Nach dem Tod des Herodes befahl Gott ihm wiederum in einem anderen Traum, nach Palästina zurückzukehren. Er sprach während der Nacht direkt mit Samuel, und mit Mose redete Er aus einem brennenden Busch, um ihnen so Seinen Willen und Seine Absicht zu offenbaren. Gott offenbarte Petrus in einer Vision Seinen Plan zur Errettung der Heiden, und Zacharias sandte Er einen Engel als Boten vom Himmel, der ihm die Geburt Johannes des Täufers ankündigte, welcher der Vorläufer Christi sein sollte. Als Antwort auf die Gebete der Gemeinde in Antiochien bekundete der Heilige Geist den Willen Gottes hinsichtlich des apostolischen Dienstes von Paulus und Barnabas (Apg. 13), wohingegen Er Gideon Seine Absicht bestätigte, indem Er ihn ein Vlies auslegen ließ. Sowohl Israel als auch der Gemeinde teilte Er durch Seine gesalbten Propheten fortwährend Offenbarungen Seines Willens und Seiner Absicht mit, während die Schrift selbst als eine göttlich eingegebene Offenbarung des Willens Gottes für den Gläubigen bestimmt wurde, wie wir es beispielsweise in den Briefen des Paulus an die Gemeinden sehen.
Auf diese oder jene Weise hat Gott in der Vergangenheit Seinen Willen und Vorsatz enthüllt und verfährt so auch weiterhin in der gegenwärtigen Zeit. Gott hat einen Plan für das Leben eines jeden Gläubigen, und es ist Sein Wunsch, dir Seinen Willen auf die eine oder andere Art zu zeigen. Jeder Christ darf sich dessen versichert sein, daß er nicht verwirrt und bestürzt durchs Leben zu stolpern braucht, währenddem er den Himmel um göttliche Führung anfleht, als ob Gott überredet werden müßte, uns zu helfen und zu leiten. Die Schrift bezeugt uns im Gegenteil nicht nur immer wieder Gottes Bereitschaft, uns Seinen Willen kundzutun, sondern sie sagt uns auch, daß Er die Mittel bereitgestellt hat, um diesen feststellen zu können. Dies wird in den anschließenden Kapiteln dargelegt werden, die sich mit folgendem auseinandersetzen: Gottes grundlegener Wille für jeden Christen, und Wie Gott Seinen Willen bei besonderen Entscheidungen und Bedürfnissen kundtut
Gottes Plan und Absicht für dein Leben begann nicht am Tag deiner Geburt – er begann nicht, als du errettet wurdest – er begann nicht zu der Zeit, als du die Geistestaufe empfingst – sondern die Schrift sagt, daß du vor Grundlegung der Welt in Christus auserwählt und berufen wurdest, Seinen Vorsatz in dir zu erfüllen (Rom. 8, 28-30; Eph. 1, 3-6). Du wirst entdecken, daß Gott oftmals in den Umständen deines Lebens gewirkt hat, bevor er dir Monate oder Jahre später einige Gesichtspunkte Seiner Absicht enthüllt.
Die weitverbreitete Vorstellung der meisten Christen, Gottes Plan für unser Leben beginne erst nach unserer Bekehrung, und Gott sei wie der Mensch mehr oder weniger den Umständen unterworfen und Er deshalb warten müsse, bis Er wisse, was wir tun oder lassen würden, damit Er Seine Pläne dementsprechend anpassen könne, hat überhaupt keine biblische Grundlage. Ganz im Gegenteil dazu zeigt die Schrift, daß Gott schon einen vollständigen und vollkommenen Plan für das Leben eines jeden Christen hat und daß dieser weder schwankt, noch sich verändert, um sich unseren Vorstellungen und Glaubensansichten anzupassen; auch gleicht Er diesen nicht an, damit er sich für unser Leben in dem Fall eignen möge, in dem wir Seinen Willen für uns nicht kennen, sondern vielmehr erwartet Er von uns, daß wir ernsthaft danach trachten, Seinen Willen zu erkennen und ihn zu befolgen. Eine der hauptsächlichen Ursachen vieler Krankheiten, Sorgen, Ängste, Enttäuschungen und Mißerfolge im Leben eines Christen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner mangelnden Kenntnis des Willens Gottes für sich selbst, und als Folge davon sieht er sich die meiste Zeit gezwungen, in einem Zustand der Verwirrung, der Mißstimmung und der Niederlage zu leben.
Wie können wir denn Gottes Willen erkennen und solchen Enttäuschungen und Fehlschlägen ein Ende setzen, damit wir Seinen Plan und Vorsatz in unserem Leben erfüllen können? Dies wird in den nun folgenden Ausführungen klargestellt.
Erstes Kapitel
Gottes grundlegender Wille für jeden Christen
Grundsätzlich ist Gottes Wille für jeden Gläubigen dreifacher Art. Während Gottes Wille und Absicht für den einzelnen Christen verschieden sein wird, insofern als sich keine zwei Individuen in ihren Bedürfnissen, ihrer geistlichen Reife, ihrem Verständnis, ihrem Gehorsam oder ihrer Funktion im Leib Christi gleichen, ist dennoch Sein Wille für jeden Gläubigen auf drei wichtigen Gebieten derselbe, auf Gebieten, die ein wesentlicher und notwendiger Teil sind sowohl der christlichen Erfahrung als auch in der Erfüllung von Gottes Willen in unserem Leben. Nach der Bekehrung wird vom Gläubigen an erster Stelle verlangt:
1. Nimm die Verheißung an
„Und während er mit ihnen zusammen aß, befahl er ihnen, Jerusalem „nicht zu verlassen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten -die ihr, so sagte er, von mir gehört habt; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden…“ (Apg. 1,4-5)
Ein junger Mann, ein Student, fragte mich eines Tages um Rat, denn er war mit seinem Leben unzufrieden, weil es leer war und ihm augenscheinlich ein Ziel fehlte, welches sich anzustreben lohnte. Als er sich in meinem Studierzimmer hinsetzte, fragte ich ihn, um ihm die Befangenheit zu nehmen: „Nun, kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“
„Ich bin nicht sicher“, antwortete er. Tief seufzend fuhr er fort: „Ich bin so bestürzt, enttäuscht und verwirrt. Ich weiß nicht, warum ich eigentlich hier bin, aber ich brauche Hilfe vom Herrn.“
„Können Sie sich nicht ein wenig genauer ausdrücken?“ erkundigte ich mich.
„Nun“, sagte er, „ich habe so viele Probleme. Ich habe schon vorher versucht, von anderen Hilfe zu erhalten, aber anscheinend weiß niemand so richtig, wovon ich spreche, und niemand konnte mir eine Lösung vorschlagen.“
Das konnte ich verstehen. Denn obwohl wir uns nun schon seit einigen Minuten unterhielten, hatte ich noch nicht viel mehr als seinen Namen er-
fahren. Mit niedergeschlagenem Ausdruck fuhr er dann fort: „Vermutlich suche ich einfach nach Wirklichkeit, nach dem Sinn und Zweck meines Lebens. Ich hatte gehofft, durch mein Philosophiestudium und das Studium der Weltreligionen an der Hochschule die Antworten zu finden, aber jetzt bin ich noch verwirrter als zuvor. Auch habe ich versucht, Glück und Wirklichkeit zu finden, indem ich mich den vielen Dingen hingab, die die Welt zu bieten hat. Ich habe versucht, in allem Wirklichkeit zu finden, aber ohne Erfolg. Ich merke, daß ich am Ende meiner selbst angelangt bin. Bitte, Sie müssen mir helfen!“ rief er aus.
Da ich spürte, daß seine grundlegende Not eine geistliche war und ich mir darüber im klaren war, daß seine tiefgreifenden Probleme nur in Christus gelöst werden konnten, sagte ich: „Es gibt nur einen Weg, Ihrer Verwirrung und Enttäuschung ein Ende zu setzen, nämlich indem Sie Ihr Leben Jesus Christus durch ein Bekenntnis des Glaubens an Ihn als Ihren Herrn und Erlöser übergeben. Die Verlockungen der Welt werden Sie leer und unbefriedigt lassen, wohingegen Philosophie im besten Fall nur die Fragen über die Wirklichkeit aufwerfen kann – jedoch die endgültigen Antworten und Lösungen kann sie nicht hervorbringen. Das heißt, der Philosoph kann die Fragen formulieren, aber nur der christliche Glaube kann die zutreffenden Antworten geben.“
Ich sah ihm in die Augen und fragte ihn mit ruhiger Stimme: „Möchten Sie Jesus Christus in Ihr Leben aufnehmen und die Wirklichkeit finden, nach der Sie suchen?“
„Ja“, sagte er schlicht, „das möchte ich.“
Als wir im Studierzimmer niederknieten, bekannte er den Glauben an Christus und an Sein stellvertretendes Versöhnungswerk auf Golgatha. Wir knieten immer noch, und ich war mir bewußt, daß Gottes Wille für sein Leben jetzt erst teilweise erfüllt war und so sagte ich: „Sie sind jetzt errettet, und ihre Sünden sind Ihnen vergeben, aber Sie haben immer noch das Leben in dieser Welt zu bewältigen. Da sind unter anderem noch jene Probleme zu lösen, von denen Sie mir erzählten. Sie werden Entscheidungen zu treffen haben, Anfechtungen überwinden müssen, Sie müssen geistlich wachsen und reifen, Ihr Leben muß sich entwickeln, und Sie werden geistliche Weisheit und Verständnis brauchen, um Gottes Willen erkennen und tun zu können.“
Während er mich aufmerksam anblickte, fuhr ich fort: „Gott hat uns mit den Mitteln ausgestattet, um dies ausführen zu können. Jesus sagt uns, daß es durch die Taufe im Heiligen Geist geschehen soll, eine Erfahrung, die der Errettung folgt, wobei wir mit dem Geist Gottes und mit Kraft
erfüllt werden, um siegreich zu leben und Gottes Vorsatz in unserem Leben zu erfüllen (Gal. 5, 22-23; Apg. 1, 4-8). Überdies sagt uns Christus in Johannes 16,13, daß der Heilige Geist der „Geist der Wahrheit“ ist, und wenn Er zu euch kommt, „wird er euch in alle Wahrheit führen … und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“ Damit verheißt Er uns Führung und Offenbarung darüber, was Sein Wille für uns ist. Sie können jetzt die Taufe im Heiligen Geist empfangen, wenn Sie es wünschen, welche von dem Nachweis begleitet sein wird, übernatürlich in einer neuen Sprache zu sprechen, genau wie sie es am Pfingsttage taten.“
„Ja“, antwortete er sofort, „ich habe Verlangen danach, die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen.“
Ich legte meine Hände auf seinen Kopf und bat Gott, ihn mit Seinem Geist zu füllen. Nach kurzer Zeit begann er Gott anzubeten, indem er übernatürlich in einer anderen Sprache redete, und er ließ dem Lobpreis seines Herzens und der Anbetung freien Lauf, weil er endlich die Wirklichkeit gefunden und sein Suchen nun ein Ende hatte. Er hatte nicht nur die letztliche Wirklichkeit (Christus) gefunden, sondern war jetzt erfüllt mit dem Geist der Wahrheit, welcher ihn, während er sich Ihm hingab, von Verwirrung und Irrtum befreien und ihm auch Weisheit und Verständnis verleihen würde, was den Willen Gottes für sein Leben betraf.
Als ich kürzlich das Manuskript für dieses Buch schrieb, kam beim Empfang anläßlich der Hochzeit meiner Tochter ein junger Mann auf mich zu, dessen Gesicht die Freude des Herrn ausstrahlte. Er begrüßte mich und sagte: „Sie erinnern sich möglicherweise nicht mehr an mich, aber Sie beteten mit mir vor zwei Jahren um die Taufe im Heiligen Geist, und ich wollte Ihnen nur erzählen, wie sich mein Leben daraufhin verändert hat. Diese wunderbare Erfahrung war wirklich die Lösung meiner Probleme!“
Erst dann wurde mir bewußt, daß dies derselbe junge Mann war, über den ich im ersten Kapitel meines neuen Buches geschrieben hatte. Die Verwandlung, die die Taufe im Heiligen Geist in seinem Leben bewirkt hatte, war so einzigartig, daß er mir buchstäblich als ein vollkommen anderer Mensch erschien, der sich gänzlich von dem verwirrten und bedrückten Studenten unterschied, der vor zwei Jahren hilfesuchend in mein Studierzimmer gekommen war! Dadurch, daß er die Verheißung des Vaters empfangen hatte, war sein ganzes Leben und Aussehen verändert worden.
Somit ist es nicht bedeutungslos, wenn der Apostel Paulus, nachdem er uns in Epheser 5, 17 mit den Worten ermahnt: „Darum seid nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist“, gleich anschlie-
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ßend unterrichtet, wie das erreicht werden kann, indem er sagt: „Laßt euch vom Geist erfüllen“ (Eph. 5, 18). In Johannes 14, 26 erklärt Jesus, wenn der Heilige Geist zum Gläubigen kommt: „Der wird euch alles lehren.“ Darum muß ein Christ, der die Gültigkeit der Erfahrung der Taufe im Heiligen Geist für heute verwirft und der Gott bittet, ihm Seinen Willen für sein Leben zu offenbaren, oder der Gott um göttliche Weisheit bittet, während er eine wichtige Entscheidung zu treffen hat, allzuoft herausfinden, daß solche Gebete wirkungslos sind.
Erwartet solch ein Mensch wirklich, daß Gott für ihn eine Ausnahme machen und ihm Seinen Willen für sein Leben offenbaren sollte, indem Er ihm göttliche Weisheit und Führung gibt, wo er doch den Heiligen Geist verworfen hat, den Gott ausdrücklich zu diesem Zweck gesandt hat? Der Grund für viel Verwirrung, Enttäuschung und Versagen sowie der Grund für viele unbeantwortete Gebete ist größtenteils die Folge ihres Unvermögens, den Willen Gottes zu erkennen.
Es ist ein großer Segen, den göttlichen Willen für unser Leben zu kennen, Tag für Tag göttliche Führung zu empfangen und die Weisheit zu haben, die wir brauchen, um wichtige Entscheidungen treffen zu können, was ohne die Erfüllung mit dem Heiligen Geist weitgehend unmöglich ist. Der Christ, der die charismatische Erfahrung nicht gemacht hat, hält sich einen großen Teil seiner Zeit außerhalb des Willens Gottes auf. Er wandert ängstlich bangend und ziellos umher und fragt sich oft, ob er in dieser oder jener Angelegenheit die richtige Entscheidung getroffen hat und stellt dabei fest, daß er durch Zweifel und Sorgen behindert und enttäuscht wird, was sich aus der Unkenntnis des Willens Gottes ergibt.
Deshalb ist es in erster Linie Gottes Wille für jeden Christen, die Verheißung des Vaters zu empfangen und Pfingsten genauso wie die ersten Jünger zu erleben. Er muß mit dem Geist erfüllt sein, damit er „nicht unverständig ist, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist“ (Eph. 5, 17-18). Erfülltsein mit dem Geist ist im Neuen Testament gleichbedeutend mit der Taufe im Heiligen Geist (vergleiche Apg. 1, 4-5 mit 2,4), welche wir empfangen, wenn wir im Glauben um diese Erfahrung bitten (Lk. 11, 13). Sie wird vom Zeichen der Taufe begleitet sein, sobald man aufgrund seines Glaubens handelt und in neuen Zungen zu sprechen beginnt, wie einem der Geist gibt auszusprechen (Apg. 2, 4).
Ist es dein Wunsch, Gottes Willen für dein Leben zu kennen? Sehnst du dich danach, jeden Tag von Ihm geführt zu werden, und möchtest du deinen Zweifeln, Sorgen und Enttäuschungen ein Ende setzen, welche von deinem Unvermögen herrühren, den Willen Gottes hinsichtlich der
Entscheidungen zu erkennen, die du treffen mußt? Dann bitte um die Taufe im Heiligen Geist, denn Gott sagt uns, daß Sein Geist gesandt wurde, um dir das Verständnis dessen zu geben, was der Wille des Herrn ist (Eph. 5, 17-18).
Nachdem der Gläubige die Verheißung empfangen und Pfingsten erlebt hat, wird er aufgefordert:
2. Gehe zurück nach Golgatha
Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. (Mt. 16, 24)
Nach der Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist der grundlegende Wille Gottes für jeden Gläubigen an zweiter Stelle die vollständige Hingabe an den Geist, der gekommen ist, um den Gläubigen mit dem Tod Jesu in Übereinstimmung zu bringen (Gal. 2, 20).
In der heutigen Ausgießung des Heiligen Geistes sehen wir, daß eine Vielzahl von Christen aller Konfessionen die Taufe im Heiligen Geist empfängt, wie sie von Joel prophezeit wurde. Jedoch machen sich nur wenige Christen klar, daß sie weder Gottes endgültigen Willen für ihr Leben erfüllt, noch Seinen höheren Zweck erreicht haben, nachdem sie dieser Erfahrung teilhaftig geworden sind. Denn die Taufe im Heiligen Geist ist nur das Tor zu einer tieferen Erfahrung mit Gott. Sie ist Gottes Ruf, das gekreuzigte Leben zu führen.
Jetzt, am Ende des Zeitalters, hat Gott begonnen, den Leib Christi für einen großen Endzeitdienst vorzubereiten, wobei alle Dinge endgültig wiederhergestellt werden (Apg. 3, 21). Gott fordert in dieser Stunde geisterfüllte Gläubige auf, auf einer höheren geistlichen Ebene zu wandeln, als sie es je vorher gekannt haben. Er beruft sie, sich Ihm völlig hinzugeben und es dem Geist zu erlauben, sie an den Punkt der Kreuzigung und des Todes ihres „Ichs“ zu bringen (Gal. 2, 20; Phil. 3,10), damit die Auferstehungskraft Christi in ihnen und durch sie sichtbar werde. Das Offenbarwerden des Auferstehungslebens und der Macht Christi, auf das der Apostel in Philipper 3, 10 hinweist, gewinnt Raum, indem wir den Leiden und dem Tod Christi gleichgestaltet werden. Das gekreuzigte Leben ist das tiefere Leben im Geist, welches Gottes höhere Absicht für den Christen ist. Es ist das Wachstum des geisterfüllten Gläubigen, „zum vollkommenen Menschen zu werden und das Maß der Fülle Christi zu erreichen“ (Eph. 4, 13).
Der Weg in die Fülle Christi ist der Weg des Kreuzes. Es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus nachzufolgen. Kurz und bündig, es
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ist der Tod des Eigenlebens, denn Jesus sagte: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“ Wer das nicht versteht, der versteht die heutige Ausgießung des Geistes nicht und vereitelt Gottes Willen für sein Leben. Wir sind berufen, zweimal nach Golgatha zu gehen. Das erste Mal, um Jesus zu begegnen und an Seinem Leben teilzuhaben, das zweite Mal, um mit Jesus zu gehen und an Seinen Leiden und Seinem Tod teilzunehmen (Mt. 16, 24).
Die Mehrheit jener, die heute die Taufe im Heiligen Geist empfängt, hat entweder wenig oder gar keine Vorstellung von der göttlichen Absicht der heutigen Ausgießung des Geistes und hat die Art ihrer Berufung und den Zweck der charismatischen Erfahrung nicht verstanden oder falsch ausgelegt. Gottes Wille für jeden geisterfüllten Gläubigen ist es, den Zweck zu verstehen, wozu er mit dem Geist erfüllt wurde und sich Ihm unterzuordnen. Wie wir gesehen haben, ist dies Gottes Aufruf an uns, das gekreuzigte Leben anzunehmen mit dem Ziel vor Augen, die Fülle Christi zu erlangen (Eph. 3, 19; 4, 13), was als Vorbereitung für einen großen charismatischen Entzeitdienst des Leibes Christi und der Wiederherstellung aller Dinge jetzt, am Ende des Zeitalters, anzusehen ist.*
Wenn wir das gekreuzigte Leben annehmen, indem wir uns dem Heiligen Geist hingeben, schließt dies grundsätzlich zwei Dinge ein. In dem Maß, in dem wir es unterlassen, sie zu verstehen und uns ihnen unterzuordnen, in dem Maß vereiteln wir Gottes Absicht für die Endzeit, die Er mit der Aus-gießung des Geistes hat und werden entdecken, daß wir uns außerhalb Seines Willensbereiches für unser Leben bewegen.
(1) Das gekreuzigte Leben anzunehmen, heißt zu verstehen, daß die charismatische Erfahrung nicht Gottes Ruf ist, „etwas zu tun“, sondern „zu sterben“.
Es ist nicht verwunderlich, daß die meisten Christen, die vor dem Empfang der Geistestaufe so viele Jahre geistlich ausgetrocknet und unfruchtbar waren, ihre charismatische Erfahrung als einen Ruf verstehen, mehr für Gott zu tun, besonders im Licht der Worte Jesu in Apostelgeschichte 1, 8. Wenn sie nun die Kraft durch den Heiligen Geist empfangen haben, betrachten sie ihre Taufe als Mittel, womit sie ihre religiösen Aktivitäten vermehren können, oder wodurch sie leistungsfähigere Mitarbeiter in der Gemeinde werden oder das Reich Gottes wirksamer fördern können. Deshalb überrascht es sie sehr oft, wenn sie davon hören, daß Gott sie nicht berufen hat, etwas vor Ihm darzustellen oder etwas für Ihn
Für ein umfassendes und ausführliches Studium dieses Themas weise ich auf mein Buch hin: Das tiefere Leben im Geist
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zu tun, sondern daß Er sie dazu berufen hat, mit Christus gekreuzigt zu sein, indem sie sich völlig der Leitung und Kontrolle des Geistes unterwerfen.
„Aber ich dachte, daß Jesus uns in Johannes 15 lehrt, daß Er uns erwählt hat, damit wir hingehen und Frucht bringen“, ruft ein erstaunter Christ aus. Das ist wahr; aber sogar bevor Jesus das sagte, erklärte Er in Johannes 12, 24:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es ein einzelnes Korn, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“
Das gekreuzigte Leben bedeutet nicht, nach dem Empfang der Geistestaufe zu versuchen, mehr für Gott zu „tun“; es heißt nicht bloß, mehr zu beten, mehr Traktate zu verteilen, mehr in der Bibel zu lesen, mehr Zeugnis abzulegen oder unsere religiösen Anstrengungen zu vermehren. Es ist nicht Tätigkeit, sondern – es ist Übergabe – es heißt, mit Christus gekreuzigt zu sein. Nicht Christus und wir, sondern Christus in uns wird unser Leben wirkungsvoll machen und die Frucht hervorbringen. Ohne den Tod des „Ichs“ kann man das gekreuzigte Leben nicht führen, denn nur so kann Christus Sein Leben in uns leben und Seinen Willen durch uns erfüllen (Gal. 2, 20). Andernfalls lassen wir nur das fortbestehen, was wir bereits haben – eine von Menschen geschaffene Partnerschaft mit Gott, in der das „Ich“ immer noch auf dem Thron sitzt und der Heilige Geist als nicht viel mehr betrachtet wird als das Mittel, mit Hilfe dessen wir unseren Programmen Kraft verleihen und unsere religiösen Einrichtungen, Organisationen und Ideen fördern können.
Christen wurden dazu angeleitet zu glauben, daß kirchliche Programme geheiligt seien und alle religiöse Tätigkeit Gott angenehm sei, nur weil diese Dinge Ihm geweiht sind und in Jesu Namen getan werden. Eine der schwersten Lektionen, die charismatische Christen lernen müssen, besteht darin, daß eine solche Vorstellung überhaupt keine biblische Grundlage hat. Gott hat uns nicht berufen, Pläne für die wirksamsten Methoden zu entwerfen, durch die wir die Welt zu Christus bekehren können, oder die Arbeit im Reich Gottes mit Seiner Hilfe zu fördern, sondern Sein Ruf ist immer eine Forderung, sich vorbehaltlos dem Geist zu unterwerfen; es ist ein Ruf, mit Christus bis zum Ende gekreuzigt zu sein, damit Er dann Seinen Willen durch uns erfüllen kann.
Eine Verfasserin, deren Dienst in den tieferen Dingen des Geistes weithin bekannt ist, berichtet von einem Erlebnis in dieser Hinsicht, das sie ganz
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verwandelte. Nach Jahren geweihten Dienstes für den Herrn offenbarte ihr der Geist auf sehr anschauliche Weise, wie wertlos und unannehmbar religiöse Werke sind, die nicht vom Geist durch ein völlig ergebenes Gefäß gewirkt sind, sondern sich lediglich aus dem Wunsch ergeben, dem Herrn zu dienen und an religiöser Arbeit beteiligt zu sein.
Als sie eines Morgens erwachte, erblickte sie vor sich eine Hand voller schmutziger Lumpen, und eine Stimme begann zu sprechen: „Das ist das Ergebnis all deiner vergangenen Dienste für Gott.“
„Aber Herr“, erhob sie Einspruch, „all diese Jahre habe ich mich Dir ergeben und geweiht, es war geweihte Arbeit!“
„Ja, Mein Kind“, erwiderte der Herr, „aber all dein Dienst war geweihtes Ich; das Ergebnis deiner eigenen Energie; deine eigenen Pläne, Seelen zu gewinnen; deine eigene Frömmigkeit. Alles für Mich, aber gleichwohl alles für dich selbst!“
Dann kam die tiefere Offenbarung durch den Geist, daß Gott uns nicht dazu berufen hat, durch unsere eigenen Anstrengungen etwas für Ihn zu tun, sondern daß wir dazu berufen worden sind, uns Ihm zu unterwerfen, so daß Er zuerst etwas in uns wirken kann, um nachher etwas durch uns zu wirken. Wir werden aufgefordert, das Kreuz aufzunehmen und Jesus nach Golgatha zu folgen, um dort mit Ihm gekreuzigt zu werden.
Sie berichtet weiter, daß sie von diesem Augenblick an verstand, daß geistliche Frucht nicht durch Tun, sondern durch Sterben hervorgebracht wird, denn: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“
Ich erinnere mich, einmal irgendwo gelesen zu haben, wie das tiefe Werk des Geistes in uns, wenn wir uns selbst Ihm völlig hingeben, mit einem Baum zur Winterszeit verglichen werden kann. Im Winter steht der Baum kahl und still da. Alle Lebenszeichen und die Schönheit sind dahin. Seine Fähigkeit, Schatten zu spenden, ist dahin. Man sieht keine Früchte. Der Tod scheint ihn überwunden zu haben. Wenn wir aber unter die Erde blicken könnten, würden wir entdecken, daß immer noch Leben in ihm steckt. Im Erdreich unter der Oberfläche führt Gott Sein tiefes Werk aus -neue Wurzeln bilden sich, während die alten stärker werden und tiefer in die Erde vorstoßen, damit der Baum fester eingewurzelt und fähig wird, den kommenden Prüfungen und Stürmen standzuhalten. Wenn der Baum scheinbar tot ist, wenn er still wird und alle äußere Tätigkeit einstellt, findet zur selben Zeit das tiefe Werk Gottes unter der Oberfläche statt.
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Und ebenso ist es mit dem tieferen Werk des Geistes in uns. Nur wenn wir uns in völliger Hingabe Ihm unterwerfen und stille werden und von allen religiösen Geschäftigkeiten ablassen und jede fleischliche Betriebsamkeit einstellen, kann Er Sein tieferes Werk in unserem Leben verrichten. Nur wenn wir so ans Kreuz gebunden sind, können wir wirklich lernen, stille zu sein vor Gott (Ps. 46, 11), oftmals unserer „Blätter“ und „Früchte“ entblößt, ohne daß etwas Großartiges geschieht, dessen wir uns rühmen könnten, einfach dort hängen und lernen, daß Frucht bringen sich nicht durch „Tun“ sondern durch „Sterben“ vollzieht, geduldig wartend, daß der Herr Sein Werk in uns vollendet, damit Er dann ein Werk durch uns tun kann.
(2) Das gekreuzigte Leben anzunehmen, heißt an zweiter Stelle zu verstehen, daß die charismatische Erfahrung nicht ein Aufruf Gottes ist, für Ihn zu arbeiten, sondern zu lernen, Hand in Hand mit Ihm zu gehen.
Dies bedeutet, daß wir lernen müssen, nur auf Befehl und unter der Leitung des Heiligen Geistes vorwärts zu gehen, so wie wir es beispielsweise am Leben und Dienst der Apostel und anderer Heiliger sehen (Apg. 10,1 ff.; 13,1 ff.; 16, 6-10.14-15). Gott hat uns nicht berufen, für Ihn zu arbeiten, sondern zu lernen, mit Ihm zu handeln, zu lernen, uns im Strom Seines Willens und Seiner Absicht zu bewegen und zu fließen.
Gott bereitet Sich eine Endzeitarmee von Gläubigen zu, die der Stimme des Heiligen Geistes gegenüber so hellhörig ist, daß sie sofort auf Seine Führung reagiert und ohne Fragen oder Zweifel gehorchen wird. Dies wird eine geistliche Armee sein, bestehend aus Spezialisten, die sorgfältig in geistlicher Kriegsführung ausgebildet, vollständig „selbstentleert“, freudig dem Joch Jesu untergeordnet und gänzlich mit der göttlichen Waffenrüstung ausgestattet sind (Eph. 6.). Sie werden mit solcher Autorität sprechen, daß selbst die Fundamente der Hölle beim Schall ihrer Stimme erzittern werden, und durch ihren Glauben allein sind sie fähig, jedes satanische Bollwerk niederzureißen.
Soldaten in der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika wurden nicht einberufen, um für die Armee zu arbeiten, sondern um zu lernen, mit ihr zu arbeiten und vorwärts zu gehen. Kein Soldat nähme es auf sich, die Pläne, durch die der Krieg gewonnen werden soll, ganz allein auszuarbeiten oder im Auftrag seines Landes einen Feldzug im Alleingang durchzuführen. Kein Soldat sagt: „Ich werde einen dieser großen Panzer mit der großen Kanone nehmen, um damit viele Lücken in die Front der feindlichen Truppen zu reißen und um viele Siege für die Armee zu erringen, um so meine Hingabe an das Vaterland zu beweisen.“ Nein. Er
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wird sich nicht von der Stelle bewegen, bis der Kommandant ihm befiehlt zu gehen, und sogar bevor er das tun kann, muß er sich über einen ausgedehnten Zeitraum der Ausbildung und Disziplin unterziehen, in dessen Verlauf er lernt, sich selbst zu verleugnen, sich der Autorität unterzuordnen und wachsam auf die Wünsche und Befehle seiner Vorgesetzten zu hören.
Wenn ein Mann nach Seminarabschluß ein Diplom erhält, denkt er oftmals, nun sei er ausgerüstet, das Reich Gottes ganz allein aufbauen zu können. „Da ich jetzt gründlich ausgebildet bin“, sagt er sich, „gedenke ich, hier eine Gemeinde oder dort eine Mission zu gründen, denn ich weiß um Gottes Verlangen, daß Gemeinden gebaut und Seelen errettet werden.“ Aber er ist dann überrascht, wenn es eben nicht immer auf diese Art und Weise gelingt. Enttäuscht beklagt er sich: „Ich verstehe es einfach nicht. Ich weiß, daß Gott gerne Sein Werk gedeihen sieht, aber ich habe alles Menschenmögliche getan, und es ist mir dennoch nicht gelungen, viel Interesse zu erwecken.“
Ein anderer bemerkt einfältig, nachdem er die Geistestaufe empfangen hat: „Jetzt habe ich sicherlich die Botschaft erhalten, die meine Kirche braucht und die ihr so lange gefehlt hat. Gott hat einen Grund gehabt, mich mit Seinem Heiligen Geist zu erfüllen. Ich glaube, Er möchte, daß ich diese Wahrheit über die Taufe, das Zungenreden, die Wunder und die Befreiung in jeder Kirche, zu der ich Zutritt habe und von jeder erreichbaren Kanzel weitergebe, denn ich bin sicher, daß ihnen ebenso wie mir das Licht aufgehen wird.“ Nicht lange danach bewirken negative Antworten und Reaktionen auf seine „Botschaft“ jedoch, daß er viel von seiner Begeisterung verliert, und er fragt sich, warum wohl so viel Widerstand vorhanden ist, wo er doch nur Gott behilflich sein wollte, anderen einen Segen weiterzugeben, indem er ihnen seine Erfahrung mitteilte.
Ein Pfarrer, der ohne viel Erfolg an allen Türen seines Gemeindebezirks angeklopft hat, meint jetzt, da er die charismatische Erfahrung gemacht hat, das sei das fehlende Element in seinem Besuchsprogramm gewesen, und er ist darüber ganz bestürzt, als er entdecken muß, daß immer noch genauso wenige wie vorher seiner Einladung, zur Kirche zu kommen, Folge leisten, während ersieh immer noch klopfend mühsam von Haustür zu Haustür schleppt.
In einer anderen Kirche erkennt der geisterfüllte Pastor enttäuscht, daß er sein charismatisches Erlebnis nicht dazu benutzen kann, Leben in das erstarrte kirchliche System „hineinzupumpen“. Er hatte vermutet, die Tatsache, warum die Kirchengemeinde vorher nicht erblüht war, liege
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darin begründet, daß sie den Heiligen Geist nicht hatte. Genauso wie die anderen, die ich oben erwähnte, hat er nicht eingesehen, daß alle seine Anstrengungen, sollte ihnen Erfolg beschieden sein, nur die alten kirchlichen Gepflogenheiten und Formen dieser oder jener religiösen Richtung fortbestehen ließen und der Heilige Geist ihn niemals mit Kraft erfüllen würde, um gegen Ihn selbst als Zeuge aufzutreten, indem er die Programme und Lehren der Menschen fördert.
Fehlschläge sind im Leben eines geisterfüllten Christen ebenso gewiß wie im Leben eines Christen ohne die charismatische Erfahrung, es sei denn, er lerne, daß Gott heute Seinen Geist nicht dazu ausgießt, um ihn zu befähigen, in irgendeiner Form von religiöser Tätigkeit geschäftig zu werden. Er beruft Männer und Frauen heute nicht, um für Ihn zu arbeiten, sondern um zu lernen, mit Ihm vorwärts zu gehen. Wenn wir es lernen, uns mit dem Geist zu bewegen, wird Gott uns diesen oder jenen Menschen vorbeischicken oder uns zu jemand senden, der in Not ist. Zudem werden wir herausfinden, daß der Heilige Geist schon vor uns dort gewesen ist und ihre Herzen darauf vorbereitet hat, damit sie unsere Botschaft oder unseren Dienst annehmen.
In meiner eigenen Erfahrung habe ich dies immer wieder erlebt. Ich erinnere mich, wie mich der Geist einmal bei der Errettung einer Angehörigen leitete, für die ich jahrelang gebetet hatte. Vordem Empfang der Geistestaufe hatte ich vierzehn Jahre lang pflichtgetreu für ihre Errettung gebetet. Als ich jedoch eines Tages, nachdem ich das charismatische Erlebnis hatte, wieder einmal damit beschäftigt war, sprach der Geist innerlich zu mir: „Wie lange hast du vor, für diese Person zu beten? Wenn du ihre Errettung im Glauben beanspruchen wirst, werde ich es zu meiner Zeit und auf meine Art vollbringen.“ Obwohl ich erst gerade lernte, der Stimme des Heiligen Geistes gegenüber hellhörig zu werden, war ich mir ganz sicher, daß Er zu mir sprach, und ich nahm sogleich ihre Errettung im Glauben in Anspruch, indem ich mein Gebet auf die Verheißung Jesu in Johannes 14, 14 gründete: „Worum ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ Von Stund an hörte ich auf, für ihre Errettung zu beten und dankte Gott stattdessen, daß Er mein Gebet gehört und mir meine Bitte gewährt hatte (Mk. 11,24; 1. Joh. 5,14-15). Einige Monate später sagte eines Tages die innere Stimme des Geistes während des Gebetes wieder zu mir: „Geh und besuche sie.“ Dies hatte ich nun überhaupt nicht beabsichtigt, da sie mit dem Christentum gar nichts anfangen konnte, und bei früheren Besuchen hatte sie nicht einmal mit mir gesprochen. Weil ich jedoch glaubte, daß der Geist zu mir gesprochen hatte, gehorchte ich. Das Ergebnis dessen war, daß sie während meines Besuches nicht nur dablieb und sich mit mir unterhielt,
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sondern ich das Vorrecht hatte, sie nach wenigen Augenblicken zu einem Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus zu führen!
Die Bedeutung all dessen wird anhand folgender Tatsache sichtbar: Obwohl ich mich vierzehn Jahre lang mit religiösen Anstrengungen im Gebet um sie bemüht hatte, war sie dadurch dem Reich Gottes um keinen Schritt näher gekommen. Durch das charismatische Erlebnis jedoch, und indem ich mich dem Heiligen Geist hingab, konnte dieser zu meinem Herzen sprechen, meine Schritte leiten und dadurch sowohl Seinen Willen als auch meinen Wunsch erfüllen. Ich könnte noch mehrere Beispiele dieser Art erzählen und werde im nächsten Kapitel weitere Begebenheiten berichten.
Die heutige Ausgießung des Heiligen Geistes hat ihren Sinn darin, uns zu befähigen, „in jeglichem guten Werk Frucht zu bringen“ (Kol. 1,10). Jesus sagte, daß sich dies nicht durch „Tun“, sondern durch „Sterben“ vollzieht. Solange wir das nicht gelernt haben, können wir uns religiös zu Tode anstrengen, ohne je wirklich fruchtbar zu sein. Gott fordert uns nicht einfach auf, „gute Werke“ zu tun – dazu ist jeder Christ fähig – sondern Sein Wille für uns ist, daß wir in jedem guten Werk fruchtbar werden. Wir können gute Werke tun, ohne uns innerhalb Seines Willens zu bewegen. Aus Gottes Sicht sind gute Werke nur insofern annehmbar, als sie im Einklang mit Seinem Willen stehen und unter Seiner Leitung getan werden.
Sauls Fall ist ein anschauliches Beispiel dieser Tatsache. Gott hatte König Saul gegen die Amalekiter gesandt und ihm befohlen, sowohl die Menschen als auch die Tiere gänzlich zu vernichten, weil die Amalekiter Israel unbarmherzig angegriffen hatten, nachdem sie aus Ägypten ausgezogen waren. Im Ungehorsam verschonte Saul König Agags Leben und behielt das Beste an Schafen und Rindern, um sie dem Herrn zu opfern. Es war Gott, der den Israeliten durch Mose geboten hatte, Ihn mit Brandopfern zu verehren, was König Saul wohl wußte. Bestimmt war die Absicht Sauls gut, da er dem Herrn Opfer darbringen wollte, aber nichtsdestoweniger entzog Gott ihm die Königswürde Israels, indem Er ihm durch Samuel sagen ließ: „Meinst du, daß der Herr Gefallen habe am Brandopfer und Schlachtopfer gleichwie am Gehorsam gegen die Stimme des Herrn? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer und Aufmerken besser als das Fett von Widdern… Weil du des Herrn Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, daß du nicht mehr König seist“ (1. Sam. 15, 22-23). In Matthäus 7, 21 betont Jesus: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern nur die, die den Willen meines Vaters im Himmel tun.“ In den Versen 22-23 erklärt Er, was Er meint, indem Er anführt, daß viele, die mit der Ausführung von „guten
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Werken“ beschäftigt sind, dennoch bei der Wiederkunft Christi verworfen werden, weil sie nicht den „Willen Gottes“ getan haben. Eine gute Tat macht uns nicht notwendigerweise vor Gott angenehm, nur weil damit einem anderen Menschen Gutes getan wird. Unsere Werke sind vor Gott nur in dem Maß annehmbar, in dem sie in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes sind und zur Erfüllung Seiner Absicht dienen. Gott hat uns nicht berufen, einfach gute Werke zu tun, sondern zu lernen, Seinen Willen zu erkennen und unter der Leitung des Geistes zu handeln.
Wir müssen willig sein, auf den Kult religiösen Aufsehens zu verzichten und stille werden, indem wir geduldig auf Ihn warten, während Er uns lehrt, Seiner Stimme gegenüber hellhörig zu werden, damit Er uns befähigen kann, „in jeglichem guten Werk Frucht zu bringen.“ Der Geist fordert uns auf, mit Christus gekreuzigt zu werden, denn am Kreuz lehrt Er uns, wie wir still werden können, damit wir Seine Stimme vernehmen. Hier befreit Er unsere Herzen von allen falschen Vorstellungen über den Willen Gottes für unser Leben und zeigt uns, wie Er Sein höheres Ziel durch die Gemeinde Christi in dieser Endzeit zu erfüllen beabsichtigt.
Sobald der Jünger nach Golgatha zurückgekehrt und mit Christus gekreuzigt worden ist, kann der Geist dann beginnen ihn zu lehren:
3. Sprich zum Berg
„Und am nächsten Tag, als sie von Bethanien weggingen, hatte er Hunger.
Und von weitem sah er einen Feigenbaum mit Blättern; da ging er auf ihn zu, ob er etwas darauf finden könnte. Und als er hinzutrat, fand er nur Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen.
Da sprach Jesus zu ihm: Für alle Zeit soll niemand eine Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten das. Und als sie am Morgen an dem Feigenbaum vorbeigingen, sahen sie, daß er bis zur Wurzel verdorrt war.
Und Petrus dachte daran und sagte zu ihm: Rabbi, sieh, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Und Jesus antwortete ihnen: Habt Glauben an Gott! Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spricht: Erheb dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß geschieht, was er sagt, dem wird’s zuteil werden.
Darum sage ich euch: Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet,
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glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden. (Mk. 11, 12-14. 20-24)
Die Wichtigkeit des Glaubens im Leben eines Christen wird immer wieder in Gottes Wort betont, denn es heißt: „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hebr. 11, 6), und „Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde“ (Rom. 14,23). Der Christ ist dazu berufen, im Glauben zu wandeln und ein Leben im völligen Vertrauen auf Gott zu leben. Traurig ist jedoch, daß der Glaube des Durchschnittschristen nur wenig über dem der Welt im allgemeinen steht. Zweifel und Unglauben im Leben eines Christen stellen Ungehorsam gegenüber dem geoffenbarten Willen Gottes dar, der uns befiehlt, Glauben zu haben und Ihm in allen Dingen bedingungslos und ohne Vorbehalt zu vertrauen.
Durch das Erlösungswerk Christi ist den Christen ein überreiches Erbteil bereitet worden. Sie sind geistlich, materiell und gesundheitlich reich, aber zu wenige sind sich dieser Tatsache bewußt. Stattdessen glauben sie, ihnen stehe diese Erbschaft jetzt noch nicht zu, und sie hätten in diesem gegenwärtigen Leben keinen Nutzen davon, sondern erst in der zukünftigen Welt. Die Schrift dagegen sagt, daß uns unser Erbe jetzt zusteht, denn Gott hat verheißen: „Denn alles ist euer:… es sei Welt oder Leben oderTod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges, alles ist euer…“ (1. Kor. 3, 21-22). Dem Gläubigen steht beispielsweise Heilung zur Verfügung, wie es im Wort Gottes verheißen ist (Jes. 53, 4-5; Mt. 8,16-17; Mk. 16, 18; Jak. 5, 14-15). Es sollte ganz offensichtlich sein, daß eine solche Verheißung nur einen Sinn hat, wenn sie hier und jetzt gültig ist, denn der Gläubige wird im ewigen Leben keine Heilung brauchen, weil er nicht mehr der Krankheit unterworfen sein wird. Und so verhält es sich mit fast allen göttlichen Verheißungen – sie gelten für die Gegenwart; denn jetzt, in diesem Leben, brauchen wir Nahrung, Kleidung, Obdach, Heilung, Gesundheit, Schutz, Befreiung von Angst, Bedrückung, usw.
Die Schrift ist voll von göttlichen Zusagen, Rechten, Vorrechten, Segnungen und Verheißungen für den Gläubigen. Dadurch hat Gott sowohl für alle geistlichen, körperlichen und materiellen Bedürfnisse vorgesorgt als auch für die Verwirklichung des Gemeindeauftrags, den Er Seiner Gemeinde zur Erfüllung Seines Willens gegeben hat. Diese Vorsorge und dieser Segen stehen uns in dem Maß zur Verfügung, wie wir willig sind, im Glauben vorwärtszudrängen und sie uns anzueignen. Mehr noch, wenn wir bereit sind, die Bedingungen zu erfüllen, müssen wir nicht betteln oder versuchen Gott zu überreden, an uns Seine Verheißungen zu’ erfüllen, denn Gott hat uns versichert, daß Er zu jeder Seiner Verheißungen schon „ja“ gesagt hat (2. Kor. 1, 20) und daß Er Sein Wort nicht
zurücknehmen kann (4. Mose 23, 19).
Entgegen der weitverbreiteten Meinung besteht zwischen dem Ausleben des gekreuzigten Lebens und dem Ausleben des überfließenden Lebens oder des Lebens im Glauben durchaus kein Widerspruch. Denn ohne völligen Glauben an Gott ist es unmöglich, das gekreuzigte Leben siegreich auszuleben, was wir eben dadurch unter Beweis stellen, daß wir bereit sind, uns alles anzueignen, was Gott für uns bereitet und uns verheißen hat. Es ist traurig, charismatische Christen zu sehen, die zwar die Botschaft des tieferen Lebens im Geist angenommen, aber dennoch keinen wirklichen Glauben haben, um daran festzuhalten. Sie lehren denselben Irrtum wie die institutionellen Kirchen, nämlich wenn wir in Armut leben und Krankheit und Leiden annehmen, sei das ein wichtiger Teil unserer Kreuzigung. Eine derartige Ansicht stimmt überhaupt nicht mit dem Wort Gottes überein, denn Heilung und die Verheißung für die Erfüllung aller unserer Bedürfnisse im Überfluß sind im Versöhnungswerk Inbegriffen. Sie werden immer wieder in der Schrift verheißen, und wir müssen sie uns im Glauben als Teil unserer Erbschaft aneignen. Wer es versäumt, Heilung im Krankheitsfall oder Gottes überfließendes tägliches Versorgen für seine irdischen Bedürfnisse zu beanspruchen, der mißachtet Seine Verheißungen und vereitelt Gottes Willen und Plan für sein Leben. Er erklärt dadurch die Leiden Christi und den Tod auf Golgatha für nichtig, durch den Er uns diese Segnungen zugänglich gemacht hat.
Die Kreuzigung, zu welcher der Christ aufgefordert wird, ist nicht körperliche Krankheit, Schmerzen und Armut, sondern die Kreuzigung des Selbst Man mag all seinen Besitz aufgeben und dennoch seine Zuneigung zu diesen Dingen nicht verlieren. Wenn wir unser Eigenleben aufgeben, verlieren wir unsere Zuneigung zu materiellen Dingen als ein in sich zu erstrebendes Ziel, und infolgedessen kann Gott uns in Zuversicht im Überfluß segnen, wie Er es in Philipper 4,19 verheißen hat, wo der Apostel Paulus bezeugt: „Mein Gott aber wird all euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Beachte sorgfältig, daß Gott hier verheißt, uns durch Jesus Christus reichlich zu segnen, was eindeutig zeigt, daß durch die Versöhnung Christi für alle unsere Bedürfnisse (irdische und geistliche) gesorgt wurde. Denn alles, was wir von Gott empfangen, kommt uns nur durch das Werk Christi auf Golgatha zu (vgl. 2. Kor. 1, 20).
Wer ebenso behauptet, Gott gebrauche manchmal Krankheit, um den Gläubigen geistlicher zu machen, oder Er lasse es zu, daß wir gelegentlich leiden, damit ein verlorenes oder rückfälliges Familienmitglied zu Ihm gezogen wird, sagt damit im wesentlichen, daß wir unsere Leiden den Leiden Christi auf Golgatha hinzufügen müßten. Die Schrift aber bezeugt
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klar: „Fürwahr, er (Christus) trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen … und durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jes. 53, 4-5). Überdies zieht Gott deine unerretteten und rückfälligen Verwandten durch die Leiden Christi zu Sich, nicht durch deine Leiden! Jesu Worte in Johannes 12,32-33 besiegeln diese Tatsache: „Ich aber, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Das sagte er aber, um anzudeuten, welchen Tod er sterben würde.“
Nur der Christ, der sich weigert, Krankheit und Armut anzunehmen, weil er weiß, daß sie aus der Hand Satans kommen (Joh. 10,10; Apg. 10,38), und der in diesen Angelegenheiten in völligem Glauben an Gott wandelt, kann Gottes vollkommenen Willen in seinem Leben erfüllen. Sonst wird er herausfinden, daß er während eines großen Teils seiner Zeit durch Krankheit untauglich und außerstande ist, dem Herrn so zu dienen, wie er es sollte. Zudem verschwendet er viel Zeit mit den Sorgen um das tägliche Leben, anstatt zuerst das Reich Gottes zu suchen und Ihm zu erlauben, für diese Dinge zu sorgen, wie Er es in Seinem Wort verheißen hat (Mt. 6, 19-34; Phil. 4, 19). So muß er einen großen Teil seiner Gebetszeit damit verschwenden, die er in Fürbitte für andere hätte ausnutzen können, weil sein Gebet sich um ihn selbst dreht und er um sich selbst besorgt ist, anstatt um die Arbeit des Königreiches. Wenn jemand so viel Zeit dafür aufwendet, dem eigenen „Ich“ zu dienen, ist offensichtlich das „Ich“ noch nicht gekreuzigt! Nur wenn wir in völligem Glauben wandeln und uns Gottes gesamte Fürsorge zu eigen machen, die uns von Ihm verheißen wurde, haben wir die Gesundheit, die Kraft, die Zeit und die Ausrüstung, Seinen Willen in unserem Leben zu erfüllen.
Kümmerst du dich darum, Gottes Willen in deinem Leben zu erfüllen? Gottes Wille kann im Leben des Christen nur in dem Maß erfüllt werden, wie er willig ist, Ihm zu vertrauen. Wußtest du, daß Gott Sich verbürgt hat, jeden Schritt deines Lebens zu lenken? Die Bedingung jedoch ist Glaube – völliges, vorbehaltloses Vertrauen auf Gott in allen Dingen. Die Verheißung finden wir in Sprüche 3, 5-6:
„Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“
In dieser Verheißung gibt es drei Bedingungen des Glaubens, die der Christ erfüllen muß, wenn er solch göttliche Führung seines Lebens erwartet: (1) Völliges Vertrauen auf den Herrn („Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen“); (2) Vertraue nicht auf dich selbst („und verlaß dich nicht auf deinen Verstand“); und (3) ein fortwährendes Bekenntnis dieser beiden Tatsachen („gedenke an ihn in allen deinen Wegen“).
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(1) Völliges Vertrauen auf den Herrn
Ich stelle fest, daß heute viele Christen ihren großen Mangel an Glauben dadurch bekunden, daß sie Gott nicht wirklich zutrauen, die Verheißungen auch zu erfüllen, die Er ihnen gegeben hat. Das wird daraus ersichtlich, daß sie nicht gewillt sind, im Glauben das zu beanspruchen, was Er ihnen bereitet und verheißen hat, oder wenn sie Ihn dann bitten, für bestimmte Anliegen eine Verheißung zu erfüllen, verknüpfen sie ihr Gebet mit der Bedingung: „Erhöre diese Bitte, Herr, wenn es dein Wille ist.“ Ein mit „wenn“ eingeschränktes Gebet für etwas, das Gott verheißen hat, ist kein Gebet des Glaubens. Es ist das Bekenntnis eines Menschen, der sich nicht sicher ist, ob Gott treu ist und erfüllen wird, was Er zu tun verheißen hat.
Für die meisten Christen ist es ein erschreckender Gedanke, wenn man ihnen nahelegt, daß Gott von ihnen erwartet, allein Ihm für ihre Gesundheit, ihre Heilung, ihre Finanzen, ihren Arbeitsplatz, ihren Schutz und dergleichen mehr zu vertrauen. Folglich richten sie ihr Leben sorgfältig ein, um nie in die Verlegenheit zu kommen, im Falle eines Unfalls, einer Krankheit, einer finanziellen Not oder irgendeines anderen Notfalls sich allein auf Ihn verlassen zu müssen. Im Gegensatz zu den Heiligen der alten Zeiten, die für ihre Versorgung, für Befreiung und Schutz einzig auf Gott angewiesen waren, haben sich die verweichlichten Heiligen unserer Generation mit viel fleischlichem Glaubensersatz umgeben, während sich die Kreditinstitute und Banken zusammen mit den Krankenkassen und Unfallversicherungsgesellschaften an ihnen bereichern, was von ihrem Zweifel, ihrer Angst und ihrem Unglauben herrührt.
Das Leben im Glauben bedeutet einfach: „Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen.“ Glaube kennt keine Alternativen, keinen Ersatz, keine menschliche Hilfe oder gar Ausnahmen. Völliges Vertrauen auf Gott heißt, mit dem Psalmisten zu bekennen: „Ich sage zum Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe“ (Ps. 91, 2). Völliges Vertrauen auf Gott ist auf der Zuversicht gegründet, daß Gott alles getreu erfüllt, was Er zu tun gelobt hat. Die Schrift ermutigt uns: „Laßt uns am Bekenntnis der Hoffnung festhalten und nicht wanken; denn treu ist der, der die Verheißung gegeben hat“ (Hebr. 10, 23).
Der heutige Mangel an wahrem Glauben unter bekennenden Gläubigen liegt größtenteils in der Tatsache begründet, daß ihnen so viele falsche Ansichten über die biblischen Verheißungen beigebracht wurden, die sich mit Dingen auseinandersetzen wie göttliche Heilung, die Taufe im Heiligen Geist, das Sprechen in Zungen, die Gegenwart und Aktivität von
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Dämonen, die Deckung unserer irdischen Bedürfnisse, die Wunder und das Übernatürliche. Es wurden so viele Halbwahrheiten über Gottes Verheißungen gelehrt, daß Christen heute nicht wissen, was sie glauben sollen. Das Verdrießliche an einer Halbwahrheit ist, daß Menschen gewöhnlich die falsche Hälfte glauben! In meinem Dienst, in dem ich Glauben lehre, habe ich herausgefunden, daß ich Christen zuerst dazu bringen muß, einzusehen, daß es im christlichen Glauben Dinge gibt, die einfach unumstritten sind, und daß das Wort Gottes eines davon ist, bevor ich sie zu dem Punkt bringen kann, an dem sie sich erneut Gottes Verheißungen aneignen können und beginnen, gemäß ihres Erbes zu leben. Außerdem betone ich, daß wir die menschliche Auslegung der göttlichen Verheißungen eindeutig ablehnen und uns zum Wort Gottes halten sollen, wenn menschliche Ansichten der klaren Lehre des Wortes Gottes widersprechen. Seine Verheißungen sind im allgemeinen klar genug und brauchen keine spezielle Auslegung oder Erklärung, die sie oft nur ihrer Gültigkeit und Wirksamkeit für unsere Tage berauben. Wenn uns verheißen ist, daß „das Gebet, das im Glauben geschieht, den Kranken heilen wird“, daß „mein Gott aber all euren Mangel ausfüllen wird nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus“, daß „uns kein Übel begegnen und sich keine Plage unserem Hause nahen wird“, oder „wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum auch immer sie bitten wollen, dann soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel“, daß „bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden“ und daßiGott „alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen“, dann ist das Wort klar genug und bedarf keiner Auslegung; vielmehr ist es einfach im Glauben anzuwenden. In der Schrift gibt es buchstäblich Tausende solcher Verheißungen, die wir uns im Glauben aneignen können, was die folgenden Beispiele klar beweisen.
„Ich brauche dringend 30.000 Dollar für das Werk des Herrn. Werden Sie mit mir eins, daß Gott diesen Mangel beheben wird?“ fragte mich ein Mann in Columbus, Ohio, nachdem er eines Abends eine Glaubensbotschaft gehört hatte, in der ich Matthäus 18,19 betont hatte. Dort verheißt Jesus, wenn zwei Christen eins werden, worum sie auch bitten wollen und es im Glauben beanspruchen, daß es ihnen widerfahren wird.
„Ja“, antwortete ich, „ich will meinen Glauben mit dem Ihren in dieser Sache vereinigen, wenn Sie glauben, daß Gott diesen Mangel beheben wird.“
Da ich mit vielen Hunderten von Menschen bete, nahm ich nicht an, ihn einmal wiederzusehen, vor allem, weil er aus einem anderen Bundesstaat
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war. Ich glaubte jedoch, daß er es empfangen würde, denn ich hatte bei mehreren Gelegenheiten gesehen, wie Gott durch das Gebet der Übereinstimmung finanzielle Nöte behoben hatte. Man kann sich meine Überraschung vorstellen, als über ein Jahr später, nachdem ich in einem Bundesstaat im Westen eine Glaubensbotschaft gepredigt hatte, der gleiche Bruder in dieser Versammlung bezeugte, wie Gott ihn damals bei seiner Heimkehr mit dem ganzen Geldbetrag versorgt hatte.
„Wenn Sie mir die Hände auflegen und beten, glaube ich, daß ich von Diabetes geheilt sein werde“, sagte eine ältere Frau, die der Glaubensund Heilungsbotschaft zugehört hatte. Ungefähr ein Jahr später bezeugte sie, daß sie sich seit dem Gebet des Glaubens für ihre Heilung kein Insulin mehr gespritzt hatte. Sie war völlig gesund, weil sie gemäß der Verheißung in Markus 16, 18 gehandelt hatte.
„Sei geheilt in Jesu Namen“, war das Wort, aufgrund dessen eine Frau mit Multipler Sklerose in einer unserer Versammlungen handelte und ihre Gehhilfe beiseite legte, mit der sie sich unter Schmerzen mühsam nach vorne zum Altar bewegt hatte, um mit sich beten zu lassen. Sie verließ das Gebäude ohne Hilfe und war vollkommen geheilt.
„Nachdem Sie für meine Heilung von rheumatischer Gelenkentzündung gebetet hatten, hörte ich auf, meine Medikamente einzunehmen und mir schmerzstillende Spritzen geben zu lassen, denn ich glaubte, daß Gott mich geheilt hatte, wie Er es in Seinen Verheißungen versprochen hat“, war das Zeugnis einer anderen Frau in der gleichen Versammlung. „Drei Tage lang“, fuhr sie fort, „war ich gezwungen, mich mit fürchterlichen Schmerzen abzukämpfen, aber ich widerstand diesem Versuch Satans, mich dahin zu bringen, an meiner Heilung zu zweifeln. Ich wies den Schmerz und die Anzeichen der Krankheit zurück, und jetzt bin ich vollkommen geheilt.“ In dieser Frau war eine solch beachtliche Veränderung vorgegangen, daß diejenigen, die sie schon vor ihrer Heilung gekannt hatten, wissen wollten, was mit ihr geschehen war, weil sie sich so verändert hatte.
„Ich würde alles daran geben, meinen Sohn errettet zu sehen“, sagte eines Abends nach dem Gottesdienst eine besorgte Mutter zu mir.
„Warum beanspruchen Sie nicht seine Errettung im Glauben?“ antwortete ich. „Wenn Sie es möchten, werde ich mit Ihnen aufgrund von Matthäus 18, 19 in dieser Sache übereinstimmen.“
„Oh, würden Sie das tun?“ erwiderte sie sehnsüchtig. 24
„Gewiß“, sagte ich, und wir neigten uns, um gemeinsam im Gebet für seine Errettung sowie die Taufe im Heiligen Geist übereinzustimmen.
Nach zwei Tagen vernahm ich, daß der Geist Gottes begann, mit dem jungen Mann über seine geistliche Verfassung zu sprechen, während er allein in seinem Schlafzimmer war, und er übergab dort in der Stille seines Zimmers sein Herz dem Herrn Jesus Christus. Niemand hatte ihm ein Wort von unserem Glaubensgebet für seine Errettung oder die Taufe im Heiligen Geist gesagt. Am nächsten Tag hatte ich das Vorrecht, für ihn zu beten und zu sehen, wie er auf eigenen Wunsch den Heiligen Geist empfing.
Nachdem wir Zeugen waren, wie Gott alle Arten von Krankheiten und Gebrechen geheilt hatte, wie Infektionen, Krebs, Taubheit, Arthritis, Kröpf, Asthma, Blutkrankheiten, Zuckerkrankheit, Herzkrankheiten, Geschwüre, Wirbelsäulenleiden und so weiter, hielten wir es nicht für zu anmaßend, Gott um die übernatürliche Heilung des zertrümmerten Ellbogens und des gebrochenen Armes meiner Tochter zu bitten. Sie hatte sich diese Verletzung bei einem schweren Autounfall zugezogen. Trotz der Warnung des Chirurgen, daß der Arm absterben und unbrauchbar werden würde, wenn er nicht sofort operiert und in die richtige Stellung gebracht würde, heilte Gott den Arm übernatürlich ohne jegliche medizinische Behandlung!
Eine Freundin unserer Gemeinde, die in einem anderen Bundesstaat wohnte und unsere Gottesdienste gelegentlich besuchte, schrieb uns von ihrer Besorgnis um einen christlichen Bekannten, dessen Frau von Dämonen besessen war. „Er braucht dringend Hilfe“, schrieb sie. „Er sagt, er könne die Zustände zu Hause nicht mehr länger ertragen. Unter anderem habe seine Frau einen Geist des Hasses, des Grolls und der Eifersucht. Wenn er überdies nur Gott in ihrer Gegenwart erwähne, gerate sie in einen Wutanfall. Ich erzählte ihm, daß Ihre Gemeinde das Gebet des Glaubens für die Kranken und Belasteten bete und gerne bereit wäre, ihm ein gesalbtes Tuch zu schicken, über dem die Gemeinde gebetet habe, wenn er für die Befreiung seiner Frau glauben würde.“ Als wir von seiner Not hörten, sandte ihm die Gemeinde das Tuch, das mit Gebeten des Glaubens gesalbt war, und seine Frau wurde völlig freigesetzt und augenblicklich von ihrer Belastung befreit, als sie mit dem gesalbten Taschentuch in Berührung kam (Apg. 19, 11-12).
„Ist es für mich möglich, im Glauben eine Arbeitsstelle für meinen Bruder zu beanspruchen?“ erkundigte sich eine andere Person. „Er wohnt in Texas und hat Schwierigkeiten, eine Anstellung zu bekommen.“ Als ich
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ihre Frage bejahte, handelte sie aufgrund des Wortes Gottes anstelle ihres Bruders. In der folgenden Woche las sie der Gemeinde einen Brief ihres Bruders vor, in welchem er berichtete, wie der Bürgermeister von Lubbock, Texas, ihn angerufen hatte, um ihm eine Arbeitsstelle anzubieten. Als wir den Zeitunterschied zwischen Indiana und Texas verglichen, entdeckten wir, daß dieser Anruf zu genau dem gleichen Zeitpunkt erfolgte, an dem wir an seiner Statt gebetet hatten.
Ich könnte noch Hunderte solcher Beispiele aus eigener Erfahrung hinzufügen. Wir sehen in diesen Tagen, daß Christen, die willig sind, menschliche Ansichten über Gottes Wort beiseite zu legen und von ganzem Herzen auf den Herrn zu vertrauen, entdecken, daß Jesus tatsächlich gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist (Hebr. 13,
und daß Gott nicht versäumen wird, jede Verheißung zu erfüllen, die Er gemacht hat (4. Mose 23, 19).
(2) Vertraue nicht auf dich selbst
Wenn wir göttliche Führung für unser Leben erwarten, müssen wir die zweite Bedingung erfüllen, die folgendermaßen lautet: „Und verlaß dich nicht auf deinen Verstand.“
Wie oft hast du um Führung in einer Angelegenheit gebetet, die sich um den Willen Gottes drehte, worüber es in der Schrift keine bestimmte Offenbarung Seines Willens gab, während du dich aber bereits entschlossen hattest, was du tun wolltest und wie Gott dein Gebet beantworten sollte? Hast du manchmal beim Gebet den Wunsch, dir das Recht vorbehalten zu können, den Weg, den Gott dir zeigt, auszuschlagen, für den Fall, daß die Kosten zu hoch scheinen oder falls Sein Wille nicht mit dem übereinstimmt, was du wirklich tun wolltest? Sagst du in solchen Fällen nicht tatsächlich, daß du glaubst, deine Weisheit und dein Verstand für dein Anliegen seien größer als die Gottes? Ist nicht ein solches Gebet in Wirklichkeit nichts anderes als ein Versuch, Gottes Zustimmung für etwas zu erhalten, was du dir schon zu tun vorgenommen hast?
Wir sehen oft, wie Glaube an Gott durch menschlichen Verstand ersetzt wird, wenn eine bestimmte Verheißung aus Seinem Wort beansprucht worden ist, wie eine Verheißung für Heilung, Erfüllung eines finanziellen Bedürfnisses oder die Errettung oder Befreiung eines Angehörigen. Wenn vom Christen verlangt wird, im Zusammenhang mit der Gebetserhörung eine Anfechtung zu ertragen, oder wenn die Umstände sich vorübergehend zu verschlechtern scheinen, sehen wir oftmals, daß er beginnt, sich auf seine eigene Weisheit zu verlassen, indem er versucht, Gott beim
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Finden der Antwort oder bei der Lösung des Problems „behilflich zu sein“. So viele sind willens, Gott nur bis zu einem gewissen Punkt zu vertrauen, aber sehen sich dann in Angst und Schrecken versetzt, wenn sich die Symptome verschlechtern, wenn das Geld, für das sie gebetet hatten, nicht bis zum Stichtag eintrifft, wenn der Zustand des alkoholsüchtigen Ehemannes oder der rückfälligen Tochter, die sie für den Herrn beansprucht hatten, scheinbar täglich hoffnungsloser wird. Dann versuchen sie oft, eine Tür gewaltsam zu öffnen, bevor Gottes Zeit gekommen ist, oder sie trachten danach, die widrigen Umstände auf irgendeine Art zu verändern. Ein Mangel an Gottvertrauen führt dahin, daß man sich auf seinen eigenen Verstand verläßt und Gott dadurch unausweichlich hindert, das Gebet zu erhören und es Ihm oft unmöglich gemacht wird, solchen Menschen zu helfen.
„Aber ich möchte nicht mehrere Jahre in einem College und in einem Seminar verbringen, in denen ich viele Fächer belegen muß, die mich nicht interessieren“, beteuerte ich 1952 meinem Pfarrer, als er mir den Vorschlag machte, mich weiter ausbilden zu lassen, um mich so auf den Dienst vorzubereiten. „Ich habe nur den Wunsch, auf eine Schule zu gehen, an der ich die Bibel studieren kann, damit ich so bald wie möglich beginnen kann, das Wort zu verkündigen“, sagte ich. „Schließlich bin ich nun 32 Jahre alt; überdies habe ich vor Jahren die höhere Schule nicht bestanden und würde vermutlich ohne Abschlußzeugnis gar nicht an ein richtiges College zugelassen.“
Ich verließ mich zu diesem Zeitpunkt ziemlich stark auf meinen eigenen Verstand und war überzeugt, daß dies Gottes Wille für mich war. Der Pfarrer jedoch war nach wie vor nicht davon überzeugt.
„Sie sollten sich trotzdem um die Aufnahme an ein College bewerben, denn ich glaube, daß sie angenommen werden“, drängte er.
Nur halbwegs überzeugt, daß der Herr mir durch seinen Rat den Weg zeigen wollte, tat ich, was er vorgeschlagen hatte und wurde zu meinem großen Erstaunen ohne Abschlußzeugnis einer höheren Schule am College zugelassen. Dadurch etwas ermutigt, begann ich um Gottes Führung zu beten und war bald davon überzeugt, daß dies Sein Wille für mich war. Als Ergebnis dessen segnete mich Gott auf unglaubliche Weise, obwohl ich kein Abitur hatte. Ich erlangte dann nicht nur einen B. A., sondern auch einen B. D., Th. M. undTh. D.* Weil ich mich in dieser Angelegenheit nicht auf meinen Verstand, sondern von ganzem Herzen auf den Herrn verlas-
* B. A. (akademischer Grad der freien Künste), B. D. (akademischer Grad der Theologie) Th. M. (Dozent der Theologie), Th. D. (Doktor der Theologie)
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sen hatte, wurden viele Türen geöffnet, um Gelegenheiten wahrnehmen zu können, dem Herrn als Lehrer, Autor und Konferenzredner zu dienen, was nie möglich gewesen wäre, wenn ich meinen eigenen Neigungen gefolgt wäre.
Wir können nur göttliche Führung für unser Leben erwarten, wenn wir uns selbst bereitwillig demütigen und zugeben, daß wiraufgrund unsererfehl-baren Weisheit und unserer begrenzten Urteilskraft nicht in der Lage sind, die Kompliziertheiten des Lebens zu lösen oder Gottes vollkommenen Willen in unserem Leben zu erfüllen.
(3) Fortwährendes Bekenntnis
Die dritte Bedingung, um göttliche Führung für unser Leben zu empfangen, lautet: „Gedenke an ihn in allen deinen Wegen.“ Das ist das
fortwährende Bekenntnis, in dem zum Ausdruck kommt, daß wir uns nicht auf unseren Verstand verlassen, sondern in allen Einzelheiten unseres Lebens dem Herrn vertrauen. In allen unseren Wegen an Ihn zu gedenken heißt, allezeit Gottes Segen, Schutz und Führung bekennen zu wollen und sich nicht seiner eigenen Leistungen zu rühmen, wie es so viele tun. Wir sprechen dann nicht vom „Glück“, das wir hatten, eine unerwartete Gehaltserhöhung zu erhalten, oder welch „Glück“ wir neulich bei einem Autounfall hatten, als niemand verletzt wurde.
In Wirklichkeit ist es ein Bekenntnis des Glaubens an Ihn, wenn wir in allen Wegen an Gott gedenken. Wenn wir aufrichtig glauben, daß Er jeden unserer Schritte leitet, kommt das in unserem täglichen Gespräch zum Ausdruck. Ironischerweise hat Satan irgendwie die widersinnige Situation zustandegebracht, daß Christen anscheinend in all ihren Wegen an ihn denken, anstatt an den Herrn! Wenn du es nicht glaubst, dann höre dir einmal die tägliche Unterhaltung und das tägliche Bekenntnis eines Durchschnittschristen an.
Du bist vielleicht erstaunt, wie oft Christen in Erwiderung auf den schlichten, freundlichen Gruß: „Wie geht es Ihnen denn heute?“ sofort anfangen zu bekennen, daß Satan den Sieg über sie hat. Wir vernehmen Antworten wie: „Oh, mir geht es heute nicht allzu gut“, oder „Ich glaube, ich bekomme Grippe.“ Wenn man sie bittet, irgendwo im Werk des Herrn zu helfen, lehnen Christen nicht selten mit den Worten ab: „Ich hätte Angst, das zu versuchen“, oder: „Vielleicht fragen Sie besser jemand anders, denn ich bin sicher, daß ich versagen würde.“ Ein anderer beklagt sich: „Wenn die Lebenskosten weiter ansteigen, weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Es kommt noch so weit, daß meine Frau auch zur Arbeit gehen muß, damit
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wir finanziell durchkommen.“ „Ich habe das Problem in meiner Ehe vor mehreren Monaten dem Herrn anvertraut“, erzählt eine entmutigte Frau einer anderen, „aber die Situation hat sich noch nicht merklich verbessert, und ich muß bekennen, daß ich die ganze Sache am liebsten aufgeben würde.“
Wen, würdest du sagen, anerkennen diese Menschen durch solch negative Bekenntnisse über ihre Krankheiten, Niederlagen, Enttäuschungen, Ängste und Probleme – Gott oder Satan? Das mag dir Klarheit darüber verschaffen, warum du nicht mehr von Gottes Führung in deinem Leben erfährst oder warum du Seinen Willen in dieser oder jener besonderen Situation nicht kennst. Vielleicht ist es aus dem Grund so, weil du die falsche Persönlichkeit als ausschlaggebenden Einfluß in deinem Leben und in deinen Umständen anerkennst. Ja, das könnte sehr wohl das bestimmende Element bei vielen deiner Krankheiten, Probleme, Enttäuschungen und Niederlagen sein, denn Gott verheißt, nur die Schritte derer zu lenken, die nicht sich selbst, sondern Ihm völlig vertrauen, und die in allen ihren Wegen an Ihn und Seiner göttlichen Vorsehung gedenken.
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Zweites Kapitel
Wie Gott Seinen Willen bei besonderen Entscheidungen und Bedürfnissen kundtut
Wenn es auch auf den ersten Blick unglaublich erscheinen mag, so ist es doch wahr, was der Psalmist sagt: „Von dem Herrn kommt es, wenn eines (gerechten) Mannes Schritte fest werden“ (Psalm 37,23). Der Begriff, der in der revidierten Lutherbibel* mit „fest werden“ übersetzt wird, bedeutet im hebräischen Grundtext wörtlich „festsetzen“ oder „anordnen“ und wird von David in Psalm 8, 4 verwandt, wo er ausruft: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet (angeordnet) hast: „Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst?“
Sowohl die Zyklen des Mondes, die Umläufe der Planeten, der Sonne und der Sterne in ihren Bahnen als auch die Umlaufbahnen der unzähligen, im ganzen Universum verstreuten Galaxien, die aus Milliarden von Sternen zusammengesetzt sind, sind alle mit solcher Genauigkeit von Gott angeordnet worden, daß die Wissenschaftler die Uhren nach der Sonne oder den Sternen stellen können, daß Astronomen haargenau voraussagen können, wo sich ein gewisser Himmelskörper in hundert Jahren befinden wird, daß Weltraumwissenschaftler beispielsweise ein Raumschiff auf den Mars senden können, das viele Monate später genau am Ziel ankommt. Es ist derselbe Ausdruck, der in Psalm 37,23 gebraucht wird, wo es heißt: „Von dem Herrn kommt es, wenn eines (gerechten) Mannes Schritte fest werden.“ Das bedeutet, daß dieselbe Weisheit, die den Lauf der Sonne, des Mondes, der Planeten und der Sterne mit solch herrlicher Genauigkeit festgesetzt hat, auch die Schritte eines Christen angeordnet hat.
Somit sehen wir, daß Gott für jedes Leben einen Plan hat. Wenn wir wissen, was Sein Wille für unser Leben ist, können wir auch Seinen Plan ausführen. Gott hat einen Plan für alles, das Er im Universum geschaffen hat: die Sonne, den Mond und die Sterne, die Engel und die himmlischen Heerscharen, den Zug der Vögel gen Süden im Winter und ihre Rückkehr im Frühjahr, Ebbe und Flut im Rythmus der Gezeiten, die regelmäßig wiederkehrenden Regenfälle, die das Wachstum der Erdvegetation bewirken, den Wechsel der Jahreszeiten, und man könnte weiter fortfahren. Seine Weisheit, Sein Planen, Seine göttliche Vorsehung und Herrschaft ist überall offenkundig, von dem zierlichen, komplizierten Muster einer fallen-
* Diesem Buch liegt die neu revidierte Ausgabe von 1964/75 zugrunde. 30
den Schneeflocke bis zum Gleichgewicht der Erde auf ihrer Achse auf ihrem Kurs rund um die Sonne.
Da Gott für alles einen vorherbestimmten Plan hat, wäre es dann nicht merkwürdig, wenn Er es versäumt hätte, einen Plan für den Menschen bereitzuhalten, den Er nach Seinem eigenen Bilde geschaffen hat? Dennoch leben die meisten Menschen so, die Christen eingeschlossen, als ob Gott den Menschen geschaffen hätte, um ihn dann mehr oder weniger sich selbst zu überlassen, als ob Er nur ein vorübergehendes Interesse an seinem Wohlergehen und seinem Zustand habe.
Die Schrift erklärt klar und deutlich, daß Gott für das Leben eines jeden Gläubigen einen Plan hat, wie wir es beispielsweise in Psalm 37; Psalm 91; Römer 8,28; Epheser 1; Epheser 4,11 -15; Epheser 5,17 sehen und dergleichen mehr. Trotzdem habe ich mit vielen Christen gesprochen, die nicht die geringste Vorstellung von einem gottgeplanten Leben hatten. Das sind Menschen, die anscheinend nicht wissen, daß Jesus verheißen hat: „Dennoch fällt kein Sperling auf die Erde, ohne daß euer Vater es will“ und „nun sind aber auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt“ (Mt. 10, 29-30). Aus ihrem freudlosen Gesichtsausdruck und ihrem Bekenntnis von Elend, Widerwärtigkeiten und Verwirrung könnte man schließen, Gott habe sie nur errettet, um sie dann im Stich zu lassen, Er habe sie sich selbst überlassen, damit sie sich in dieser Welt abmühen, so gut sie können. Überall gibt es Christen, die scheinbar ihre Richtung verloren haben, die die falsche Wahl getroffen haben, die im Ungewissen über den Willen Gottes für ihr Leben sind, die am falschen Arbeitsplatz sind, unglücklich und unzufrieden, die verunsichert und ängstlich sind, die keine Entscheidung treffen können, ohne mit Zweifel und Besorgnis kämpfen zu müssen, ob sie das Richtige getan haben oder nicht und die durch ihre Umstände enttäuscht, entmutigt und besiegt worden sind. Es ist nicht Gottes Wille, daß irgendein Christ unter solcher Verwirrung und Niederlage leidet. Warum nicht? Einfach darum, weil „es vom Herrn kommt, wenn eines (gerechten) Mannes Schritte fest werden.“
Viel zu viele Christen leben unterhalb des Niveaus, welches Gott für ihr Leben beabsichtigt hat. Er hat einen vollkommenen Plan für dich, durch den du Seinen Willen erfüllen kannst. Da gibt es aber auch einen Willen, der zuläßt, dem zu folgen Er denen erlaubt, die aus irgendeinem Grunde Seinen vollkommenen Willen verwerten oder vernachlässigen. So viele Christen leben auf dieser tieferen Ebene von Gottes zulassendem Willen, auf der ihnen nie die Freude, der Frieden, die Vollendung und Erfüllung zuteil wird, nach der sie sich sehnen. Oft nehmen sie ein Leben der Enttäuschung, Bedrückung und Armut hin, weil sie Gottes vollkommenen
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Willen für ihr Leben nicht kennen oder sie nicht willig sind, sich diesem unterzuordnen. Unser Leben ist nur beglückend und erfüllt, wenn wir in Gottes Willen wandeln; denn uns fehlt beides, die Weisheit und die Voraussicht, um unser eigenes Leben wirklich planen zu können. Die Schrift bezeugt: „Ich weiß, Herr, daß des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte (Jer. 10, 23). Jesaja malt anschaulich die Folgen aus, die aus dem menschlichen Versuch hervorgehen, sein eigenes Leben abzustecken und zu führen, wenn er sagt: „Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg“ (Jes. 53, 6).
„Will Gott, daß ich zu meiner Frau zurückkehre und versuche, unsere Ehe zu retten um der Kinder willen, oder soll ich von ihr getrennt bleiben und versuchen, das Beste daraus zu machen?“ fragt ein bestürzter Ehemann.
„Ich spüre den Ruf Gottes in meinem Leben“, vertraut mir ein anderer an. „Es sieht so aus, als ob Gott mich auf dem Missionsfeld haben wollte. Ich habe aber eine Familie zu ernähren, und bis jetzt habe ich noch keine Unterstützung einer Missionsgesellschaft. Wie kann ich wissen, was Gott von mir erwartet?“
„Soll ich in meiner jetzigen Gemeinde bleiben“, fragt eine junge Frau, „jetzt da ich die Geistestaufe empfangen habe und die Kirche der gegenwärtigen charismatischen Ausgießung gegenüber nicht aufgeschlossen ist? Soll ich versuchen, meine Erfahrung dort zu bezeugen, oder soll ich in einer anderen Gemeinde mit charismatischen Christen Gemeinschaft suchen?“
„Soll ich weiterhin meine Arznei einnehmen, jetzt, nachdem ich mit mirfür die Heilung dieser Krankheit habe beten lassen?“ erkundigt sich ein älterer Herr aufrichtig, der besorgt ist, das Rechte zu tun, aber durch falsche Lehre über dieses Thema verwirrt ist.
„Bis Ende nächsten Monats muß ich wissen, ob ich den Pachtvertrag meines Geschäftes erneuern soll oder nicht. Meine Frau und ich haben den Eindruck, daß der Herr uns da herausführen und in etwas anderes hineinführen will. Wie kann ich mit Sicherheit wissen, was Gott von uns will?“ fragt ein Mann unter dem Druck, eine baldige Entscheidung treffen zu müssen.
„Kann ich Befreiung von der finanziellen Not beanspruchen, in der ich mich befinde?“ „Wird Gott mich von Multipler Sklerose heilen, von der die medizinische Wissenschaft sagt, sie sei unheilbar?“ „Kann ich im Glauben die Errettung meiner Familie beanspruchen?“ „Wie kann ich
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herausfinden, ob Gott will, daß ich an meinem gegenwärtigen Arbeitsplatz bleiben oder ob ich um etwas Besseres bitten soll?“ „Sollte ich unverheiratet bleiben, um dadurch dem Herrn wirkungsvoller dienen zu können?“ „Habe ich Gott und Seinen Willen für mich irgendwo verfehlt, da mir scheint, daß ich in den letzten Monaten durch so viele ernsthafte Anfechtungen gehe?“ „Sollten wir um Befrehng von unseren Anfechtungen beten?“ „Wie kann ich feststellen, ob ich dem Herrn in einer bestimmten christlichen Arbeit dienen oder in meiner gegenwärtigen Lehrposition bleiben soll?“ „Ich weiß nicht, was der Wille Gottes für mein Leben ist. Wie kann ich mit Bestimmtheit wissen, was Er von mir will?“
Fragen . . . Fragen … Fragen, von bestürzten, verwirrten und manchmal enttäuschten Christen gestellt, die ernsthaft nach Gottes Willen in ihrem Leben fragen oder die bestrebt sind, Gottes Willen bei einer wichtigen Entscheidung in einer dringenden Angelegenheit zu erfahren. Wie kann der Mann, der den Eindruck hat, Gott möchte ihn auf das Missionsfeld senden, Gottes Willen ermitteln? Bestimmt steht er einer wichtigen und drängenden Entscheidung gegenüber. Es ist zwecklos und sogar gefährlich für einen Menschen, dem Herrn in Indien dienen zu wollen, wenn Gott ihn in Indiana gebrauchen will. Der Student, der versucht, eine Schule zu verlassen, in die Gott ihn gesetzt hat, nur weil er die Prüfungen fürchtet, denen er sich unterziehen muß, um bleiben zu können, wird bestimmt fehlgehen. Auch wird der Mann nie Erfolg haben, der aus lauter Begeisterung, dem Herrn dienen zu wollen, sein Geschäft aufgibt, um das Evangelium zu predigen, wenn Gott wünscht, ihn als christlichen Geschäftsmann gerade dort zu gebrauchen, wo er ist. Er wird ebenso enttäuscht und fehl am Platze sein wie der, der nicht auf Gottes Ruf eingegangen ist, Sein Wort zu predigen und stattdessen etwas weniger Gutes für sein Leben angenommen hat als Gottes vollkommenen Willen. Genauso wird es für jemanden, der sich nicht sicher ist, ob er in einer Sache die richtige Entscheidung in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes getroffen hat oder nicht, äußerst schwierig sein, in kritischen Umständen festzustellen, ob diese Erfahrungen „Glaubensprüfungen“ sind oder ob es Züchtigung für sein ungestümes Handeln ist.
Wie können wir uns sicher sein, was in den Entscheidungen, die auf uns zukommen, Gottes Wille ist? Wie können wir Fehler und kostspielige Schnitzer vermeiden? Eines steht fest: du brauchst Gott nicht anzuflehen, dich zu führen und zu leiten. Immer wieder gibt Er in der Schrift Seiner Bereitschaft und Seinem Verlangen Ausdruck, dir Erkenntnis Seines vollkommenen Willens für dein Leben zu geben. Er verheißt, deine Schritte Tag für Tag zu lenken. Gott hat Sich selbst gelobt, jeden der Schritte deines Lebens zu lenken, wenn du bereit bist, die drei-
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fache Bedingung zu erfüllen, welche Er in Sprüche 3, 5-6 stellt: Völliges Vertrauen auf den Herrn; vertraue nicht auf dich selbst; und ein fortwährendes Bekenntnis dieser beiden Tatsachen.
ACHT BIBLISCHE METHODEN, DURCH DIE UNS GOTT SEINEN WILLEN KUNDTUT
Wir dürfen glauben, daß Gott auch zu dem Menschen sprechen und ihm Seinen Willen mitteilen kann, wenn Er ihn nach Seinem Bilde schaffen konnte. Weil Gott es in Seinem Wort eindeutig darlegt, daß es Sein Wunsch ist, dem Gläubigen Seinen Willen zu offenbaren und daß es Ihm mißfällt, wenn wir nicht in Übereinstimmung mit diesem wandeln, dann sollten wir auch erwarten, daß Er Möglichkeiten geschaffen hat, durch die wir Seinen Willen erfahren können. Dies hat Er getan. Es gibt acht biblische Methoden, den Willen Gottes zu ermitteln. Drei sind aktiv, bei denen wir die Initiative ergreifen müssen, und fünf sind passiv, bei welchen wir zu Empfängern der göttlichen Offenbarung Seines Willens für uns werden. Das sehen wir an dem Beispiel von Josef, dem im Traum ein Engel erschien, um ihn zu warnen und aufzufordern, mit dem Kind Jesus nach Ägypten zu fliehen. Passive Offenbarung des göttlichen Willens kommt ungesucht, nach dem souveränen Belieben des Geistes, weil Gott verheißen hat, die Schritte derer zu lenken, die die Bedingungen erfüllen (Spr. 3, 5-6).
Am Altar
„Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, bei der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei für euch der wahre Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Rom. 12, 1-2)
Es ist mir aufgefallen, wie viele Christen Jahre damit zubringen, den Willen Gottes für ihr Leben herauszufinden. Sie lesen Bücher über dieses Thema in der Hoffnung, einen Hinweis darüber zu finden. Sie beten um Führung, oder sie suchen Hilfe durch religiöse Beratung, aber sie haben Gottes grundlegende Forderung übersehen, um Seinen Willen erkennen zu können – die völlige Hingabe ihres Lebens auf dem Altar als lebendiges Opfer. Um zu begreifen, was Gott unter völliger Hingabe versteht, ist es angebracht, den Abschnitt ,Gehe zurück nach Golgatha’ im
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ersten Kapitel nochmals zu lesen, denn alles, was dort dargelegt wird, muß hier als praktische Anwendung von Römer 12, 1-2 verstanden und befolgt werden.
Während es einerseits stimmt, daß der Christ Gottes Willen bis zu einem gewissen Grad durch Gebet, durch Studium Seines Wortes oder auf andere Art und Weise ermitteln kann, wird trotzdem andererseits eine völlige Hingabe verlangt, um Gottes vollkommenen Willen zu erfahren, wie Römer 12, 1-2 klar zeigt. Wir müssen lernen, daß Gehorsam nicht durch Gebet ersetzt werden kann, denn ohne völlige Hingabe können wir viele kostbare Stunden verschwenden, in denen wir um Offenbarung des göttlichen Willens oder um Führung unseres Lebens in irgendeiner Angelegenheit beten, wobei der Himmel oft wie verschlossen scheint. Warum? Weil Gott darauf wartet, daß wir uns selbst als lebendige Opfer darstellen und auf den Altar steigen, wo Er mit uns sprechen kann. Er offenbart uns Seinen vollkommenen Willen nur, wenn wir auf dem Altar sind, denn nur dort sind wir fähig, Ihn zu hören, wenn Er spricht Wenn du dein „Selbst“ gekreuzigt und dein Leben Gott vorbehaltlos ausgeliefert hast, wirst du entdecken, daß der Geist häufig innerlich zu dir spricht und du ganz empfindsam Seiner Stimme gegenüber werden kannst, die du dann von deinem eigenen Willen oder von den Eingebungen des Feindes zu unterscheiden lernst.
Es ist ein großer Segen zu wissen, wenn der Geist spricht und auf Seine Führungen und Eingebungen reagieren und den Willen Gottes tun zu können, anstatt ziellos, verwirrt und bestürzt herumzuirren. Immer wieder hat Gott mir Seinen Willen durch dieses stille, deutliche Reden des Geistes geoffenbart. So leitete Er mich zum Beispiel an Orte, wo ich sprechen sollte und zeigte mir die geistliche Verfassung der Menschen und die Botschaft, die sie brauchten, oder Er schickte mich hierhin und dorthin, um denen zu dienen, die Heilung, Errettung, Befreiung oder die Taufe im Heiligen Geist brauchten.
Du wirst feststellen, daß du in dem Maß Seiner Stimme gegenüber hellhörig wirst, in dem dein Leben Ihm auf dem Altar geweiht ist und du dich dem Heiligen Geist übergeben hast. In dem Maß, in dem du für Seine Stimme empfindsam bist, bist du fähig, darauf einzugehen, wenn Er spricht. Manchmal spricht Gott aus irgendeinem Grund mit hörbarer Stimme direkt zu Seinen Kindern, um ihnen Dinge zu offenbaren, sie zu führen oder ihnen Seinen Willen kundzutun. Im allgemeinen jedoch spricht Er durch diese stille, innere Stimme zu unserem Geist, durch die Er uns dazu bewegt, etwas zu tun, durch die er uns führt, leitet und beeinflußt oder uns auch von einem schlechten Weg abhält.
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Gott wird Seinen vollkommenen Plan und Willen keinem Christen offenbaren, der sich Ihm nicht völlig und vorbehaltlos übergeben hat, denn ein solcher Mensch wäre untauglich und unfähig, Gottes Bestimmung in seinem Leben zu erfüllen. Ein wirksames Werkzeug ist eines, das sich selbst völlig in die Hand dessen übergeben hat, der es gebraucht. Viele Christen meinen, sie haben sich dem Geist übergeben und sich Gott geweiht, doch haben sie dies nicht immer vorbehaltlos getan. Einer glaubt zum Beispiel, er sei Gott geweiht, weil er darum bittet, von Gott als Missionar nach Indien geschickt zu werden, aber gleichzeitig kein Verlangen danach hätte, von Gott in Indiana (USA) als Missionar gebraucht zu werden! Er liefert sich Gott aus, aber nicht bedingungslos, und deshalb kann Gott ihm Seinen vollkommenen Willen nicht offenbaren, da dieser in seinem Leben unmöglich erfüllt werden könnte. Ein anderer mit der Gabe der Prophetie betet ernsthaft, Gott möge seinen Wunsch erfüllen und ihn in dieser Endzeitbewegung des Geistes mächtig im Dienst eines Propheten gebrauchen wie Amos oder Jesaja, aber er ist nicht geneigt, in den Fußstapfen eines Propheten zu wandeln wie beispielsweise Luzius. Wer hat schließlich außer den Menschen in der lokalen Gemeinde von Antiochien schon von einem Propheten wie Luzius gehört (Apg. 13, 1)? Ein anderer fleht Gott um charismatische Gaben und um die Kraft an, wie David Riesen töten zu können, um so satanische Bollwerke niederzureis-sen, lehnte es aber ab, diesen Kampf allein in seinem Kämmerlein auszu-fechten und auf seinen Knien durch Gebet und Fasten mit den Mächten der Finsternis zu ringen.
Allzuoft kommen Christen zu Gott und meinen, sie seien Ihm geweiht, nur weil sie sagen: „Hier bin ich, Herr, gebrauche mich an dem und dem Ort, zu dem und dem Zeitpunkt, auf die und die Weise.“ Dann sind sie erstaunt, wenn Gott auf diesen bescheidenen Kniefall vor Seinem Thron nicht mit einer mächtigen Ausgießung des Geistes reagiert oder warum sie so große Schwierigkeiten haben, Seinen Willen für ihr Leben zu ermitteln. Schließlich haben sie doch nur den Wunsch, Ihm zu dienen und von Ihm gebraucht zu werden. Wie kommt es dann, daß sie so oft verwirrt und unbrauchbar sind? Es kommt einfach daher, weil sie sich nicht auf den Altar gelegt und sich selbst nicht vorbehaltlos Ihm übergeben haben. Ja, Gott will dich gebrauchen, um Sein Wort zu verkündigen, aber wenn du dich Ihm nicht völlig übergeben hast, wirst du erfahren, daß du zu einem falschen Zeitpunkt das falsche Wort an den falschen Menschen richtest. Ein wirksames Werkzeug ist eines, das sich völlig der Absicht dessen fügt, der es gebraucht.
Darum mußt du, ehe Gott dir Tag für Tag Seinen vollkommenen Willen für dein Leben enthüllen kann, zuerst dem Gesichtspunkt Seines Willens
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gehorchen, den Er dir schon geoffenbart hat – völlig Ihm geweiht zu sein,
„denn das ist der Wille Gottes, daß ihr ihm geweiht seid“ (1. Thess. 4, 3).* Erst wenn wir uns als lebendige Opfer dargeben, wird uns stufenweise Tag für Tag und Stück für Stück gezeigt, „welches da sei der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes“ (Rom. 12,1 -2). Genauso wie wir uns mit unseren Kindern abgeben und mit ihnen sprechen, so verheißt uns Gott, auch mit uns in Verbindung zu stehen und uns Seinen Willen zu offenbaren. Jedoch hast du vielleicht von Ihm zu weit weg gelebt und hast Seine Stimme nicht gehört, als Er mit dir sprechen wollte. Begib dich täglich in Liebe und im Gehorsam in Seine Gegenwart, so wirst du immer hellhöriger Seiner Stimme gegenüber und achtest darauf, wenn Er mit dir spricht.
Im Wort
„Jedes Schriftwort von Gott eingegeben, dient aber auch zur Lehre, zum Überführen der Schuldigen, zur Besserung und Erziehung in der Gerechtigkeit. So wird der Mensch Gottes vollkommen und zu jedem guten Werk fähig.“ (2. Tim. 3, 16-17)
Diejenigen, die nach einer Abkürzung oder nach einer einfachen Lösung suchen, den Willen Gottes zu erkennen, werden wahrscheinlich enttäuscht sein, wenn sie zu hören bekommen, daß Gott Seinen Willen für ihr Leben größtenteils schon in der Schrift geoffenbart hat und sie deshalb den Preis bezahlen müssen, einen Teil ihrer Zeit und ihres Interesses an anderen Dingen zu opfern und eifrig und gewissenhaft in Seinem Wort zu forschen, wenn sie Ihn durch das Wort zu sich sprechen hören wollen.
In den Fällen, in denen Christen, die mich in einer Sache um Rat fragten, in Verwirrung lebten und unfähig waren, Gottes Willen in einer gewissen Angelegenheit zu erkennen, habe ich festgestellt, daß ihre mißliche Lage fast ausnahmslos die unvermeidliche Folge dessen war, daß sie nicht wußten, was das Wort Gottes über ihr Problem oder ihr Bedürfnis lehrt. Immer wieder habe ich gesehen, wie Christen um eine Offenbarung des göttlichen Willens beteten oder mich in einer Angelegenheit um Wegweisung baten, deren Lösung schon im Wort Gottes geoffenbart worden ist. Wenn jemand aus Nachlässigkeit oder aus irgendeinem anderen Grund sich nicht die Mühe gemacht hat, herauszufinden, was Gott über ein bestimmtes Thema bereits gesagt hat, ist es zwecklos, Ihn in dieser Situation um Führung zu bitten, weil Er Seinen Willen schon unmißverständlich kundgetan hat. Wenn zum Beispiel eine gläubige Frau einen
* Der Begriff, der in diesem Vers mit „daß ihr heilig lebt“ übersetzt wurde, bedeutet im Originaltext „daß ihr ihm geweiht seid“.
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ungläubigen Mann heiraten möchte in der Hoffnung, ihn nach der Heirat zur Bekehrung zu führen, dann könnte sie wegen dieser Angelegenheit monatelang um eine Offenbarung des göttlichen Willens beten, ohne sie zu empfangen, denn Gott wird ein solche Frage, ob diese Heirat stattfinden sollte oder nicht, niemals beantworten. Warum nicht? Ganz einfach, weil Er Seinen Willen in diesem Fall schon in Seinem Wort geoffenbart hat (2. Kor. 6,14). Auch wird Gott demjenigen den Heiligen Geist nicht geben, der wie einige betet, die ich sagen hörte: „Herr, wenn die Geistestaufe für mich ist, und wenn es dein Wille ist, daß ich sie habe, dann zeige mir das irgendwie, und ich will es annehmen.“ Gott hat die Verheißung des Heiligen Geistes schon in Seinem Wort geoffenbart und erklärt deutlich, daß die Geistestaufe denen gegeben wird, die im Glauben darum bitten (Lk. 11, 13).
Auch sind sich viele Christen im unklaren über Gottes Willen, was Krankheit betrifft. Weil sie nicht fest in dem gegründet sind, was das Wort Gottes über Heilung lehrt, sind sie sich in ihrem Herzen unschlüssig und glauben, daß es nicht immer Gottes Wille sei, die Kranken zu heilen und es in Anbetracht Seiner Verheißung gewisse Ausnahmen gäbe: „Das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten“ (Jak. 5, 15 Elb.). Weil sie Gottes Wort auf diesem Gebiet nicht so kennen, wie sie es sollten, wissen sie nicht immer, was der Wille Gottes im Falle einer Krankheit ist, besonders wenn es sich um eine ernsthafte Krankheit handelt. Sie sehen sich dann unter solchen Umständen verpflichtet, dies glaubenslose Gebet zu beten: „O Herr, wenn es dein Wille ist, bitte ich, du mögest mich irgendwie heilen, aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“ Solch scheinbare Ergebung in den Willen Gottes mag fromm klingen, ist aber ganz gewiß nicht biblisch, denn Gott hat Seinen Willen, was Krankheit betrifft, in Dutzenden von Bibelstellen geoffenbart wie in Markus 16, 18, wo es heißt: „Kranken werden sie die Hände auflegen, und die werden gesund werden.“
Dies ist im Grunde nur ein Versuch, Zweifel und Unglauben bezüglich Heilung zu heiligen sowie ein Versuch, die Verantwortung für die Heilung wieder Gott zuzuschieben. Wären jene, die das versuchen, so vertraut mit dem Wort, wie sie es sein sollten, dann wüßten sie, daß Gott die Verantwortung, um irgend etwas von Ihm empfangen zu können, bereits auf sie gelegt hat, wenn Er sagt: „Und alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt“ (Mt. 21, 22). Gott hat verheißen, daß „das Gebet des Glaubens den Kranken heilen wird.“ Er hat weder die Einschränkung „manchmal“ hinzugefügt, noch hat Er gesagt: „Das Gebet des Glaubens wird nur gewisse Krankheiten heilen.“ Würden die, die sich im unklaren sind, die Schrift auf das Thema „Heilung“ hin prüfen, würden
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sie entdecken – obwohl Bedingungen vorhanden sind, die erfüllt werden müssen -, daß es nichtsdestoweniger keine Ausnahmen für Gottes Verheißungen gibt (4. Mose 23, 19; 2. Kor. 1, 20). Gelegentlich kommt es vor, daß mir jemand von einer angeblichen Ausnahme erzählt und mir ein Beispiel schildert, das er gehört hat, in welchem eine Person Gott um Heilung gebeten hat oder sie sich mit Öl salben und mit sich beten ließ, aber trotzdem keine Heilung empfangen hat oder sogar gestorben ist. Jedesmal jedoch, wenn es mir möglich war, im beschriebenen Fall alle Tatbestände festzustellen, habe ich herausgefunden, daß die sogenannte „Ausnahme“ bei göttlicher Heilung keineswegs eine Ausnahme war, sondern jemandes Versäumnis, die nötigen „Bedingungen“ zu erfüllen. Gott verheißt in Jakobus 5,15 vorbehaltlos, daß „das Gebet des Glaubens den Kranken heilen wird.“ Er erwähnt keine Ausnahmen für diese Verheißung, stellt aber im gleichen Zusammenhang mehrere Bedingungen, sie zu empfangen. So sagt Er zum Beispiel folgendes:
1. Die Verantwortung liegt bei dem Kranken, die Ältesten der Gemeinde zu sich zu rufen, um mit sich für Heilung beten zu lassen. Oft stellt sich heraus, daß in einem Fall, in dem derjenige nicht gesund wurde, nachdem er gesalbt und über ihm gebetet worden war, die Ältesten von einem wohlmeinenden Freund oder Familienangehörigen gerufen worden waren und nicht vom Kranken selbst, der in Wirklichkeit gar nicht wußte, was die Schrift über Heilung zu sagen hat und deshalb keinen Glauben hatte, sich seine Heilung anzueignen. Gott verlangt aus einem ersichtlichen Grund die Erfüllung dieser Bedingung, weil es bereits von dem Kranken Glauben voraussetzt, die Initiative zu ergreifen und die Ältesten zu rufen, daß sie kommen und mit ihm für seine Heilung beten.
2. Der Kranke muß mit Öl gesalbt werden.
3. Es muß im Namen des Herrn (Jesus) geschehen.
4. Der Kranke muß seine Sünden bekennen, damit er geheilt wird.
5. Das Gebet des Glaubens muß dargebracht werden (Jak. 5, 15-16).
Die Vernachlässigung auch nur einer dieser Bedingungen, wenn aufgrund von Jakobus 5 um Heilung gebetet wird, ist Grund genug, die Verheißung ungültig zu machen.
Wiederum verheißt Gott in 2. Mose 15, 26, daß Er keine Krankheiten auf Sein Volk legen wird, indem Er sagt: „Ich bin der Herr, dein Arzt.“ Bei dieser Verheißung gibt es keine Ausnahmen, denn die Bedeutung Seines Namens, Jahwe Ropheka, ist: „Ich bin der Herr, der dich heilt.“ Im
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gleichen Vers wird aber auch eine Bedingung gestellt, um die Verheißung anwenden und empfangen zu können, nämlich Gehorsam Gottes Wort gegenüber.
Ich erinnere mich lebhaft daran, wie ich eines Nachts vor mehreren Jahren betete, nachdem die Ärzte und Spezialisten viele vergebliche Versuche unternommen hatten, die Ursache meiner Schmerzen und inneren Blutungen festzustellen: „Herr, die Ärzte können weder meine Krankheit diagnostizieren, noch den Grund meiner Bauchschmerzen finden. Deshalb,“ fuhr ich fort, „befehle ich meinen Fall in deine Hände, und wenn es dein Wille ist, bitte ich dich, du mögest mich heilen, wenn nicht, gib mir die Gnade, es zu ertragen.“ Ich brauche nicht zu sagen, daß ich keine Heilung empfing, denn jedes Gebet, das mit einem zweifeldurchsetzten „wenn“ beginnt, ist kein Gebet des Glaubens, sondern es ist ein Eingeständnis des Zweifels oder der Unkenntnis des Willens Gottes in einer Angelegenheit. Nach zwei Jahren wurde die Krankheit schließlich diagnostiziert, und es war eine Operation nötig. Weil ich zu diesem Zeitpunkt die Geistestaufe noch nicht hatte und mir Belehrung aus der Schrift über göttliche Heilung fehlte, wußte ich nicht, was Gottes Wille im Hinblick auf meine Krankheit war. Deshalb konnte ich das Gebet des Glaubens für meine Heilung nicht beten. Zudem hatte ich meinen Theologiestudenten die allgemein anerkannte Ansicht gelehrt, daß Heilung im Erlösungswerk nicht eingeschlossen war und wir heute nicht mehr erwarten sollten, solche Wunder zu sehen, denn diese Dinge seien auf das anfängliche Zeugnis der Gemeinde beschränkt gewesen, um das Evangelium zu bestätigen. Es ist bezeichnend, wie später, nachdem ich die charismatische Erfahrung gemacht hatte, der Geist mein Verständnis der Schrift über die Frage der Heilung und des göttlichen Willens in dieser Sache erleuchten konnte. Ich wurde unter anderem von einem unheilbaren Herzleiden geheilt, weil ich jetzt anhand genau jener Schriftstellen Glauben ausübte, von denen ich gelehrt hatte, daß sie heute keine Gültigkeit mehr hätten.
Heute herrscht die weitverbreitete aber unbiblische Meinung vor, daß es in Gottes Willen liege, Krankheit zu erlauben, die Er oft Seinen Kindern zu Seiner Ehre auferlege, oder Er sozusagen das Böse zum Guten dienen lasse, um sie durch die Krankheit Geduld und Demut zu lehren oder um in ihnen ein tieferes Vertrauen auf Ihn zu wirken. Somit bleibt für die meisten Christen nur die unglückliche Aussicht auf einen nie endenden Kreislauf, nämlich zum Arzt und zur Behandlung ins Krankenhaus zu gehen, sich chirurgischen Eingriffen zu unterziehen und Medikamente und Arzneien einzunehmen, während sich die Krankenversicherungsgesellschaften an den geistigen und körperlichen Leiden bereichern, die von der Furcht
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dieser Menschen und ihrer unbiblischen Meinung über Krankheit herrühren. Wenn Christen je imstande sein sollen, genug Glauben für Heilung und Gesundheit auszuüben, müssen sie zuerst von ihren irrigen Vorstellungen über Krankheit und Heilung befreit werden. Das kann nur auf einem Weg erreicht werden – durch das Wort Gottes, welches eine Offenbarung Seines Willens ist, was das geistige, körperliche, seelische und zeitliche Wohlbefinden des Gläubigen angeht. In Gottes Wort werden sie entdecken, daß Krankheit von Satan ist (Hiob 2, 6-7; Lk. 13, 10-16; 1. Kor. 5, 5; Apg. 10, 38) und Heilung von Gott geschenkt und verheißen worden ist (vgl. Jes. 53, 4 mit Mt. 8, 16-17. Jesaja 53, 4 heißt im Hebräischen wörtlich: „Fürwahr, ertrug unsere Krankheiten und lud auf sich unsere Schmerzen.“ 2. Mose 15,26; PS. 103,3; Mk. 16,17-18; 1. Kor. 12, 28; Jak. 5, 14-16; 1. Petr. 2, 24; 3. Joh. 2).
Wußtest du, daß jeder Gläubige dazu aufgefordert wird, auf einem Pfad durch dieses Leben zu wandeln, der buchstäblich mit den Verheißungen Gottes gepflastert ist? Wußtest du, daß dir sowohl Gesundheit und Wohlstand als auch geistliche Segnungen verheißen sind? Wußtest du, daß Gott verheißen hat, dir Weisheit, Hilfe und Führung zu geben und Tag für Tag jeden deiner Schritte zu lenken? Eine Verheißung Gottes ist mit einem Scheck zu vergleichen: Man muß ihn im Glauben gutheißen, auf die Bank bringen und einlösen. Gott fordert dich auf, Sein Wort zu öffnen und einfach nachzusehen, was dort auf deinem Konto – denn du bist ein Miterbe Christi – hinterlegt ist. Dann wirst du Tausende von Verheißungen finden, wie -
„Mein Gott aber wird all euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ (Phil. 4, 19)
„Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.“ (Ps. 37, 4)
„Und alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt.“ (Mi. 21, 22)
„Mein Lieber, ich wünsche, daß es dir in allen Dingen gut geht und du gesund bist, so wie es deiner Seele gut geht.“ (3. Joh. 2)
„Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.“ (Ps. 91, 10)
„Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie
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etwas Tödliches trinken, wird’s ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und die werden gesund werden.“ (Mk. 16, 17-18)
„Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, . . . wird euch nichts unmöglich sein.“ (Mt 17, 20)
„Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verläßt sich auf dich.“ (Jes. 26, 3)
„Das Gebet, das im Glauben geschieht, wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten.“ (Jak. 5, 15)
„Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.“ (Ps. 91,15-16)
„Ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen.“ (Jes. 44, 3; vgl. Apg. 16, 31)
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ (Mt. 6, 33)
„Seht, ich habe euch Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.“ (Lk. 10, 19)
„Worum ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ (Joh. 14, 14)
„Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum auch immer sie bitten wollen, dann soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.“ (Mt. 18, 19)
„Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden.“ (Mk. 11, 24)
„Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.“ (Ps. 84, 12)
„Alles ist euer, … es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges, alles ist euer. . .“ (1. Kor. 3, 21-22)
„Lobe den Herrn, meine Seele, … der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.“ (Ps. 103, 1 -5)
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„Das ist die Zuversicht, die wir Gott gegenüber haben: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, dann hört er uns. Und wenn wir wissen, daß er unsre Bitten hört, wissen wir auch, daß wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.“ (1. Joh. 5, 14-15)
„So dürfen auch wir getrost sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch antun?“ (Hebr. 13, 6)
„Denn Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1, 7)
„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan. Denn wer bittet, der empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Mt. 7, 7-8)
Dies sind nur einige der unzähligen Verheißungen, die Gott uns gegeben hat. Jede einzelne von ihnen können wir uns durch einen Glaubensakt unsererseits aneignen. Allein in Psalm 37 werden dem Gläubigen über vierzig Verheißungen gegeben! Die meisten Christen jedoch gehen wie Bettler und Arme durchs Leben, weil sie falsch gelehrt und nicht über ihre Rechte, ihre Vorrechte, ihre Stellung und ihre Erbschaft unterrichtet wurden und wandeln dabei auf einem Weg, der buchstäblich mit den Verheißungen Gottes gepflastert ist. Warum trifft das zu? Die Antwort ist in Jesu Worten in Johannes 15,7 enthalten: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.“
Weil Sein Wort nicht wirklich in ihnen bleibt, fällt es heutzutage den allermeisten Christen schwer zu glauben, daß Gott an ihren körperlichen und zeitlichen Bedürfnissen genauso interessiert ist wie an ihrem geistlichen Wohlergehen, obwohl Gott dem in Tat und Wahrheit deutlich Ausdruck verleiht: „Mein Lieber, ich wünsche, daß es dir in allen Dingen gut geht und du gesund bist, so wie es deiner Seele gut geht“ (3. Joh. 2). Weil sie falsch gelehrt wurden, scheinen die meisten Gläubigen von der unbiblischen Ansicht besessen zu sein, daß ein Christ nicht wirklich geistlich und zugleich gesund und wohlhabend sein könne. Sie denken anscheinend, Gott erhebe Einspruch dagegen, daß sie im Leben schuldenfrei oder erfolgreich seien. Wir können aber die Schrift von vorne bis hinten durchforschen und finden nirgends eine Stelle, wo Gott Sein Volk ermutigt, zeit ihres Lebens Versager zu sein, krank und gebrechlich, mit Pein und Leiden ans Bett gefesselt oder finanziell so belastet und bedrängt zu sein, daß es keine Zeit hat, Ihm zu dienen oder geistlich zu wachsen.
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In Matthäus 6, 19 ff. ermahnt uns Jesus im Gegenteil fünfmal, daß wir uns nicht um unsere materiellen Bedürfnisse „sorgen sollen“, sondern daß wir das Reich Gottes an die erste Stelle setzen sollen und Er uns dann mit allem anderen, was wir brauchen, versorgen wird. Die Schrift erklärt, daß uns unser Erbe jetzt schon gehört, während die zeitgenössische, ungläubige Kirche darauf beharrt, daß wir in diesem gegenwärtigen Leben keinen Nutzen von diesen Segnungen haben werden, sondern erst in der zukünftigen Welt. Gott sagt jedoch, daß uns jetzt alle Dinge gehören – es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges (1. Kor. 3, 21-22). Diese Segnungen und Verheißungen müssen nicht erbettelt werden. Wir müssen Gott nicht überzeugen, damit Er Sein Wort an uns erfüllt. Warum nicht? Einfach darum, weil Er schon zu allem „ja“ gesagt hat, was Er uns verheißen hat, sogar ehe wir Ihn darum bitten, „denn für alle Gottesverheißungen ist in ihm (Christus) das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen“ (2. Kor. 1, 20).
Glaubst du das, was Gott dir in Seinem Wort anbietet? Nimmst du wirklich Gottes Verheißung an: „Alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt.“? Glaubst du der Aussage Gottes, daß du ein Miterbe Christi bist? Wessen Miterbe? Er hat nicht gesagt, du seiest ein Miterbe mit den Engeln oder mit den Cherubim oder Seraphim; Er hat nicht gesagt, du seiest ein Miterbe mit den Aposteln oder Propheten, sondern du seiest ein Miterbe Christi, mit dem, der sagt: „Das Gold und Silber und das Vieh auf tausend Hügeln sind mein, und du bist ein Miterbe mit mir“; Er sagt: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden“, und Ich gebe sie euch, denn „in meinem Namen werdet ihr böse Geister austreiben und Kranken werdet ihr die Hände auflegen, und die werden gesund werden“; Er, der sagt: „Mein Gott aber wird all euern Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit“; ja es ist der, der sagt: „Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er’s euch geben.“
Wenn du wirklich glaubst, daß du ein Miterbe mit Christus bist und jetzt alle Dinge dir gehören, warum gibst du dich dann noch länger mit einem Stein zufrieden, wo Er dir doch Brot anbietet (Lk. 11,9-13)? Warum sollen wir mit nur einem Trunk Wasser zufrieden sein (Joh. 4), wenn Er auch verheißt, daß Ströme lebendigen Wassers aus deinem Innersten fließen werden (Joh. 7, 37-39)? Warum sich noch länger beklagen, wie es der ältere Sohn tat, weil er angeblich zu kurz kam? Erhebe dich und beanspruche dein Erbteil, wozu ihn sein Vater mit den Worten aufforderte: „Alles gehört dir, du mußt nur deine Stimme erheben und um das bitten, was immer du begehrst, so wirst du es empfangen“ (Lk. 15, 11-31).
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„Herr, warum muß meine Frau an einer Herzkrankheit sterben?“ brachte eines Abends ein verzweifelter Ehemann vor, nachdem ihn der Arzt davon in Kenntnis gesetzt hatte, daß seine Frau, die schon wiederholt heftige Anfälle wegen einer Herzkranzgefäßverengung erlitten hatte, wahrscheinlich keinen weiteren überleben würde.
„Warum haben Sie Gott nicht gebeten, daß Er sie heile?“ fragte ich ihn, als er mir eines Tages diesen Vorfall schilderte.
„Beten für Heilung?“ rief er aus. „Ja, wir wußten gar nicht, daß wir in unseren Tagen für so etwas beten könnten. Das wurde in unserer Kirche nicht geglaubt und nicht gelehrt. Wie konnten wir denn ahnen, daß dieser Segen uns gehört?“
Der Christ, der mir diese Begebenheit berichtete, hatte inzwischen die Geistestaufe empfangen und die Wahrheit der göttlichen Heilung erkannt, wie sie die Schrift uns aufzeigt. „Zu jener Zeit aber“, fuhr er fort, „wußten wir nicht von dieser göttlichen Vorsorge, und ich ging auf dem Flur auf und ab und schrie laut zu Gott: „Herr, warum muß meine Frau sterben? Sie ist ein guter Christ und ein treue Ehefrau und Mutter. Sie geht gern in den Gottesdienst und will dir dienen. Warum muß sie dann sterben?“
„Sie muß nicht sterben. Ich würde sie heilen, wenn ihr Mich darum bitten würdet“, antwortete der Herr.
Als der Mann das hörte, eilte er ins Schlafzimmer, wo seine Frau lag und rief aufgeregt: „Liebes, ich glaube, daß der Herr dich heilen wird, wenn wir Ihn darum bitten!“
„Das glaube ich auch“, antwortete sie, ohne zu zögern. „Wir wollen Ihn darum bitten.“
Und genau das taten sie – sie baten Ihn um Heilung.
„Das waren die letzten Herzbeschwerden, denn Gott heilte sie“, fügte er lächelnd hinzu.
Es ist tragisch, daß die Kirchen heute mit kranken und leidenden Christen gefüllt sind, von denen viele einem verfrühten Tod entgegengehen, nur weil sie nicht gelehrt wurden, daß Gott durch das Versöhnungswerk Christi für sie Heilung zur Verfügung gestellt hat (Jes. 53) und Er ihnen dies in Seinem Wort verheißen hat und sie es sich aneignen könnten, wenn sie Ihn nur darum bitten würden! Gott sagte vor langer Zeit: „Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist“ (Hos. 4, 6).
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du ratlos oder unsicher vor einer Entscheidung stehst, die du treffen mußt, und du hast die zwei Bedingungen erfüllt, die wir besprochen haben, nämlich Weihung und in Seinem Wort zu bleiben, dann kann es nur bedeuten, daß du nicht im Glauben für die Lösung gebetet hast. Denn Er sagt in Jakobus 1, 5 deutlich, daß wir nur bitten müssen, wenn uns Weisheit mangelt, so wird Er sie uns geben.
Vorausgesetzt, daß du die anderen Bedingungen erfüllt hast, wird die Erkenntnis des Willens Gottes in deinem Leben in direktem Verhältnis zu deinen Bitten stehen. Gott gibt eine solche Verheißung nicht unbedacht. Mangelt es uns an Verständnis, dann darum, weil wir nicht bitten. Es fällt den meisten Christen leichter, den Pastor, den Eheberater, den Psychiater oder irgendeinen Bekannten um Rat zu fragen, als sich die Zeit zu nehmen, die notwendigen Bedingungen zu erfüllen, dann Gott zu bitten und von Ihm die Offenbarung Seines Willens in der betreffenden Angelegenheit zu erwarten. Ja, es ist notwendig, auf den Herrn zu warten, bis Er uns zu Seiner Zeit und auf Seine Weise antwortet, denn obwohl Er uns in Psalm 91,15 verheißt: „Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören“, hat Gott uns auch gesagt: „Harre des Herrn, sei getrost und unverzagt und harre des Herrn“ (Psalm 27, 14). Die meisten Christen ziehen es vor, zuerst Hilfe bei anderen Menschen zu suchen und eine Verständigung mit Gott für solche Fälle zu reservieren, wo alle anderen Wege versperrt zu sein scheinen, denn sie glauben, daß eine sofortige Behandlung des Vorfalls nicht nur eine bequemere, sondern auch eine raschere Lösung des Problems herbeiführen wird. Folglich schätzen sie nach und nach das Gebet ähnlich einer Feuerleiter ein – man benutzt sie nur in Notfällen.
Obschon Gott verheißt, Seinen Willen denen zu offenbaren, die Ihn darum bitten, muß betont werden, daß das Gebet nur dann wirksam ist, wenn wir den Bedingungen gehorsam nachkommen, die Gott in Seinem Wort gestellt hat Dies führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, im Wort Gottes gegründet zu sein, denn nur auf diese Weise können wir jegliches Hindernis beseitigen, das uns davon abzuhalten sucht, die Offenbarung Seines Willens zu erkennen. Er ermutigt uns, um Weisheit und Führung zu bitten, stellt aber gewisse Bedingungen, wenn Er zum Beispiel sagt, daß Er uns nicht erhört, wenn wir Unrecht in unserem Herzen vorhaben (Psalm 66, 18; Jes. 59, 1 -2). Er sagt uns in 1. Johannes 5,14-15, daß wir unsere Gebete mit Seinem Wort in Einklang bringen müssen, denn es ist uns verheißen, daß Er uns hört und uns das Erbetene gibt, was wir von Ihm begehren, wenn wir Seinem Willen gemäß darum bitten. Wiederum wird uns gesagt: „Wersein Ohrabwendet, um die Weisung nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Greuel“ (Spr. 28, 9). Gott ist nicht verpflichtet, die
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Verheißung in Jakobus 1, 5 zu erfüllen und uns Weisheit zu geben, es sei denn, wir sind bereit, die Voraussetzungen zu erfüllen, um sie empfangen zu können. Ferner erklärt Gott, daß Er Gebete nur dann beantwortet, wenn der Beweggrund der richtige ist und daß bloßes Bitten nicht genüge (Jak. 4,3). Nicht selten bittet ein Christ in einer Angelegenheit um Führung oder um die Offenbarung des göttlichen Willens, hat sich aber bereits entschieden, was er tun will oder wie er es gerne hätte, daß Gott ihm antwortet. Manchmal liegen solche Menschen die ganze Nacht wach und flehen Gott an, ihr Gebet zu beantworten, mit dem einzigen Beweggrund, Gott überzeugen und dafür gewinnen zu wollen, auf ihre Seite zu kommen und ihnen nachzugeben.
Es ist deshalb ein ebenso großer Irrtum, die heute so beliebte Ansicht zu betonen, daß Gebet die Lösung für all unsere Probleme sei oder eben das Gebet zu vernachlässigen und es nur im Notfall anzuwenden. Damit will ich sagen, die unbiblische Vorstellung, daß bloßes Gebet als Allheilmittel für unsere Nöte anzusehen ist, wird überall verbreitet. In jeder Krise, wenn Probleme oder Unannehmlichkeiten auftauchen und wenn wir einer schwierigen oder scheinbar unüberwindbaren Situation gegenüberstehen, raten die meisten Menschen zuerst zum Gebet. „Hast du es mit Gebet versucht?“ fragen sie. Oder man sagt uns ganz aufrichtig: „Wußtest du, daß Gebet Dinge verändert?“ Sie sagen uns natürlich nicht, wie denn nun das Gebet Dinge verändern wird, und sie lehren uns außerdem nicht, wie wir über dem Problem beten sollen, dem wir gegenüberstehen. Auch werden wir nicht darüber aufgeklärt, ob Gott in diesem Fall etwas von uns fordert oder nicht, sondern: „Bete einfach, denn Gebet hilft gewöhnlich.“
Wie wir jedoch gesehen haben, sagt Gott klar, daß Er nicht jedes Gebet beantwortet. Vielmehr erklärt Er ausdrücklich, daß Er unsere Gebete nicht einmal hört, es sei denn, sie erfüllen die Bedingungen, die Er uns in Seinem Wort aufgezeigt hat. Wir müssen in vorbehaltlosem Glauben bitten, das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, die wir erfüllen müssen, wenn wir um göttliche Weisheit und Führung bitten, indem wir darauf vertrauen, daß Gott unsere Bitte beantworten wird. Das wird uns in Jakobus 1, 5-7 klar dargelegt: „Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott darum, der jedem gern gibt und keine Vorhaltungen macht; dann wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und hin und her geworfen wird. Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen wird.“
Das Gebet des Glaubens ist ganz einfach ein Gebet der Erwartung. Gott sagt uns in Jakobus 1, 5-7, daß wir in der Erwartung beten sollen, daß Er
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uns unseren Wunsch gewährt, wenn wir um göttliche Weisheit und Führung bitten.
„Ich habe gebetet, Gott möge mir Seinen Willen darüber kundtun, was meinen Dienst angeht. Er hat mir jedoch nicht gezeigt, was ich tun soll“, gab mir eines Tages ein Theologiestudent auf meinen Vorschlag hin zu verstehen, die Verheißung in Jakobus 1 zu beanspruchen und Gott zu bitten, ihm zu zeigen, was er tun soll.
„Gott verheißt nicht, einfach Gebet als solches zu beantworten“, sagte ich, „sondern Sie müssen im Glauben bitten, indem Sie darauf vertrauen, daß Gott Ihnen die Führung zuteil werden läßt, die Sie benötigen. Es ist offensichtlich, daß Sie in dieser Angelegenheit Gott nicht wirklich im Glauben gebeten haben mit der Erwartung, eine Antwort von Ihm zu empfangen.“
Als er mich verwundert anblickte, fuhr ich fort: „Das ist aus der Tatsache ersichtlich, daß Sie trotzdem zu zweifeln begonnen haben, daß Gott Ihnen antworten würde, obwohl Sie Ihn gebeten hatten, Ihnen Seinen Willen zu zeigen. Das hat dazu geführt, daß Sie auf der Suche nach einer Lösung zu mir gekommen sind. Zudem soll das Gebet des Glaubens nur einmal vor Gott gebracht werden, denn Jesus sagt uns in Markus 11,24: ,Bei allem, worum ihr in eurem Gebet bittet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt, so wird’s euch zuteil werden.’ Glaube bittet Gott nur einmal, eine Verheißung zu erfüllen. Wenn wir weiterhin Gott anflehen, Er möge uns antworten, bekennen wir, daß wir nicht wirklich glauben, daß Er uns im Moment des Gebetes erhört hat, wie Er uns in Markus 11,24 auffordert, es so zu tun.“
Im Hinblick auf diese Tatsache haben wir, wenn wir zehnmal für dieselbe Verheißung gebetet haben, neunmal im Unglauben gebetet, denn der Glaube weiß, wann es Zeit ist aufzuhören, um die Verheißung zu bitten und wann damit zu beginnen, Gott für die Gebetserhörung zu preisen. Es kommt der Zeitpunkt, wo man aufhören muß zu beten, sonst kann es geschehen, daß man sich selbst aus dem Glauben herausbetet. Wann ist das der Fall? Man sollte immer dann aufhören, für eine Verheißung zu beten, wenn man glaubt, daß man die Antwort empfangen hat. Die Aufforderung Jesu, zu glauben, daß wir im Augenblick des Gebetes unsere Antwort empfangen haben, zeigt uns deutlich, daß wir glauben und zugleich die Antwort annehmen sollen, wenn wir beten. Dann sollten wir aufhören um die Antwort zu bitten und beginnen, Gott zu preisen, daß die Offenbarwerdung der Antwort unterwegs ist. In Markus 11, 24 sagt Jesus nicht, daß die Anzeichen einer Krankheit sofort verschwinden werden, wenn wir beten oder die Umstände eine sofortige Veränderung erfahren,
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sondern wir glauben sollen, daß Er beides getan hat, sowohl uns erhört, als auch uns die Bitte zum Zeitpunkt unseres Gebetes gewährt hat und es uns also zuteil werden wird. Der Glaube unterscheidet zwischen dem Annehmen der Antwort und dem Empfang ihrer Offenbarwerdung. Wir sollen die Antwort in dem Moment annehmen, wenn wir beten (glauben, daß Gott uns unsere Bitte gewährt hat), so wird sie uns zuteil werden (sichtbar für unsere Augen). Nur weil wir die Manifestation nicht sofort sehen, heißt das noch lange nicht, daß Gott unsere Bitte nicht erhört und uns die Antwort nicht gewährt hat, sondern es heißt, daß Er die Erhörung noch nicht hat sichtbar werden lassen.
Oft erhebt sich die Frage über die Witwe und den Richter in Lukas 18, ob Jesus hier nicht das sich wiederholende Gebet für dieselbe Sache gutheißt. Dazu ist zu sagen, daß es sich hier nicht um ein Beispiel von sich wiederholendem Gebet handelt, denn Jesus würde sich an anderer Stelle nicht wiedersprechen, sondern Er betont hier die Notwendigkeit der Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit im Gebet, nämlich im Glauben an einer Verheißung festzuhalten und durch Lobpreis und Danksagung täglich zu bestätigen, daß wir glauben, daß Er unsere Bitten gehört und sie uns gewährt hat. In Matthäus 6,7-8 verwirft Jesus das sich wiederholende Gebet als bezeichnend fürdie Heiden, denn Er sagt: „Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen“, sondern: „Worum ihr betet, glaubt nur, daß ihr’s schon empfangen habt (Mk. 11, 24).
Wenn wir Führung von Gott brauchen, soll deshalb unser erstes Bestreben nicht nur sein, den oberflächlichen, heute so viel erwähnten Ratschlag zu befolgen, es einfach mit „Gebet zu versuchen“, weil das helfen könnte, sondern wir sollten uns Zeit nehmen, die Schrift zu erforschen und zugleich unsere Herzen, um herauszufinden, ob wir die Bedingungen erfüllen, damit Gott uns erhören und uns unsere Bitten gewähren kann.
Wie A. W. Tozer einmal bemerkt hat, die weitverbreitete Vorstellung, Gott beantworte Gebet immer (mit „ja“ oder „nein“), ist nichts als ein geschickter Einfalt Satans, um den fleischlichen oder gleichgültigen Christen zu täuschen, dessen Bitte nicht beantwortet worden ist, weil er es versäumt hat, Gottes Bedingungen zu erfüllen. Wenn wir denken, Gott beantworte immer Gebet, selbst wenn er „nein“ sagen sollte, nehmen wir damit Gottes strikte Weigerung, das Gebet eines ungehorsamen Christen zu beantworten, als eine Antwort als solche, indem wir behaupten: „Gott hat mir doch eine Antwort gegeben – Er sagte ,nein’.“ Eine solche Auffassung über Gebet steht im Widerspruch zur Schrift, denn Gott sagt deut-
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stand dann die irrige Vorstellung, daß Gott beabsichtigt habe, daß alle Offenbarung mit den Aposteln im ersten Jahrhundert aufhören solle. Es ist aufschlußreich, daß diese Theorie in der Schrift nicht mit einem einzigen Wort Unterstützung findet. Im Gegenteil, Gott sagt ganz klar in 1. Korinther 12-14 und Epheser 4,11, daß Er Offenbarung als Gabe und Dienst „in die Gemeinde gesetzt hat“. In Römer 12,3-6 und in 1. Korinther 14 ermahnt Er uns, um die Gabe der Weissagung zu bitten, um sie anzuwenden. In Joel 3 verheißt Er klar, in den letzten Tagen „will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen (Apg. 2, 17). Wie oben erwähnt wurde, verhieß Gott in Johannes 16, 13, der Gemeinde durch den Heiligen Geist, den Er senden würde, weiterhin Offenbarung zu geben. Die verschiedenen Methoden, durch die Er Seinem Volk Offenbarung zuteil werden läßt, sind in der Schrift wie folgt festgelegt: Es sind Prophetie, Vision und Traum (4. Mose 12, 6; Apg. 2,17-18; 1. Kor. 12; 14), es kann eine direkte Stimme oder Vision sein (Joh. 16, 13, „reden“* und „zeigen“ Apg. 10,11 -15) und gelegentlich der Besuch eines Engels (z. B. Lk. 1; Apg. 12, 7; 27, 23-24; vgl. Hebr. 13, 2).
Es ist wichtig, daß wir uns darüber im klaren sind, daß wir dennoch nicht auf diese Weise Führung suchen sollten, obwohl Gott, wenn es Ihm gefällt, gelegentlich jede der passiven Methoden der Offenbarung gebrauchen kann, um uns Seinen Willen zu enthüllen.
Warum wählt Gott den direkten Weg der Offenbarung wie zum Beispiel durch Visionen und Träume, wenn Er uns Seinen Willen und Seine Absicht mitteilen will? Warum erleuchtet Er nicht einfach unseren Verstand und zeigt uns Seinen Willen, wenn wir durch Gebet oder Lesen in Seinem Wort Führung suchen?
Neben anderen Beweggründen muß Er gelegentlich direkt zu uns sprechen, weil eine Angelegenheit, in der wir Führung suchen, dringend ist und entweder sofort oder auf eine ganz bestimmte Weise behandelt werden muß, was oft unserer eigenen Weisheit und Logik entgegensteht. Ein anderes Mal spricht Er direkt zu uns, um uns in einer Sache zu belehren oder zu führen, wobei es sich nicht um etwas drehen muß, für das wir beten, sondern im Zusammenhang mit einem bestimmten, wichtigen Zweck steht, den Er in oder durch uns erfüllen will und den Er uns nur durch direkte Offenbarung bekannt machen kann. Des weiteren spricht Er aus dem offensichtlichen Grund durch Visionen und Träume zu uns, weil ein Bild mehr wert ist als tausend Worte.
* Das schließt auch „Eingebung“ ein, siehe „Indirekte Offenbarung“. 54
Als ich eines Tages über einer Einladung betete, die ich von einer konfessionellen Kirche erhalten hatte, in der sie mich baten, zu ihnen zu kommen, um ihnen über die Ausgießung des Heiligen Geistes zu erzählen, wie sie heute überall erlebt wird, sah ich auf einmal in einer Vision einen offenen Regenschirm, und nach dieser Vision folgte eine andere, in der ich eine Reihe wachsender Tulpen sah. Die Vision mit den Tulpen war deswegen äußerst ungewöhnlich, weil aus der Spitze jeder Tulpe eine andere Tulpe wuchs und aus der Spitze dieser noch eine weitere, immer eine aus der anderen. Die Bedeutung schien klar im Hinblick auf das Thema, über das ich sprechen sollte, nämlich über die Ausgießung des Geistes, wie sie in Joel 3 als Früh- und Spätregen beschrieben wird.
So bedeutete der Schirm, daß der Geist über die Versammlung ausgegossen werden würde, was auch eintraf. Die überschwenglich wachsenden Tulpen bedeuteten die Frucht, die das Ergebnis der Ausgießung dieses geistlichen Regens wäre. Man mag sich meine Verwunderung vorstellen, als mir genau dies auf außergewöhnliche Weise noch einmal bestätigt wurde. Nach meiner Ankunft im Hotel, in dem ich während meines Aufenthalts in dieser Stadt wohnen sollte, ging ich auf mein Zimmer und setzte mich hin, um mich einen Augenblick lang auszuruhen. Wie ich so dasaß, fiel mein Blick auf die Tapete, die ein ungewöhnliches Muster hatte. Ich war höchst überrascht, an der Wand eine genaue Nachbildung des Bildes zu sehen, das ich in der Vision mit den Tulpen gesehen hatte -Tulpen, eine nach der anderen, wobei jede aus der Spitze der unter ihr liegenden wuchs! In der Vision hatte rriirGott nicht nur gezeigt, daß das Wort Frucht brächte, sondern auch bestätigt, daß es in genau dieser Stadt geschehen sollte, in die ich eingeladen worden war, um dort zu sprechen. Ein Bild ist in der Tat mehr wert als tausend Worte.
Ich erinnere mich an eine andere Begebenheit, bei der in einer gewissen Situation ein Mißverständnis entstand, in die jemand anders miteinbezo-gen war. Während ich um Führung betete, offenbarte mir Gott in einem Traum, wie ich die Sache in Angriff nehmen sollte. Der Mitarbeiter, der in diese Situation verwickelt war, war verärgert über mich, weil ich ihn nicht, wie er es von mir erwartete, vorher über meine Pläne hinsichtlich einer Versammlung in Kenntnis gesetzt hatte. Durch eine dritte Person hatte ich von seiner Reaktion vernommen. Ich war überrascht, denn für mich war es selbstverständlich, unsere Beziehung so einzuschätzen, daß er meinem Urteilsvermögen in solchen Dingen Vertrauen schenkte. Tatsächlich ergab es sich so, daß ich durch gewisse Umstände gezwungen war, meine Pläne im letzten Moment zu ändern, was es mir fast unmöglich machte, ihn rechtzeitig darüber zu informieren. Wir waren gemeinsam in einem Werk des Herrn tätig, und ich setzte voraus, daß dies gegenseitiges Ver-
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trauen und Verständnis fordert. So schien es mir richtig, zu diesem Mitarbeiter zu gehen und ihn sachte wegen seines mangelnden Vertrauens in mein Urteilsvermögen und wegen der unchristlichen Haltung mir gegenüber in dieser Sache zurechtzuweisen. Ehe ich jedoch diesen Schritt unternahm, betete ich um Weisheit, wie ich mich in dieser Situation verhalten sollte und glaubte, daß Gott mich recht führen würde.
In der folgenden Nacht offenbarte mir Gott in einem Traum den wahren Sachverhalt dieser Situation und wie ich mich genau zu verhalten hätte. Im Traum sah ich, wie dieser Bruder und ich beieinander standen und miteinander sprachen. Er schien recht verärgert über mich zu sein. Während unserer Unterhaltung begann er plötzlich auf- und niederzuspringen und mich anzuschreien wie ein trotziges Kind, das seinen Kopf nicht hatte durchsetzen können. Plötzlich schlug er um sich und versetzte mir mit seiner Hand einen Schlag ins Gesicht, so daß ich blutete. Anstatt zurückzuschlagen, sah ich im Traum, wie ich ruhig blieb, ihn mitleidsvoll anblickte und sagte: „Obschon du mich ungerechterweise verletzt hast, habe ich nicht vor, dir gleiches mit gleichem zu vergelten. Ich glaube, daß ich dir trotz allem Liebe und Geduld entgegenbringen soll, denn du benimmst dich nicht wie ein reifer Erwachsener, sondern wie ein Kind.“
Gott zeigte mir in diesem Traum auf recht lebendige Weise, daß der Bruder durch die Art und Weise seiner Reaktion auf mein Versäumnis, ihn über die notwendige Änderung meiner Pläne zu benachrichtigen, keine christliche Liebe und Geduld mir gegenüber zeigte, sondern er wie ein Kind reagierte und mich verletzt hatte. Ich sollte ihn nicht ermahnen, ja nicht einmal mit ihm über diese Sache sprechen, sondern ihm Liebe entgegenbringen und es Gott ermöglichen, Ihn die Sache selbst schlichten und die Wogen glätten zu lassen, was Er kurze Zeit später auch tat. Hätte ich jedoch in dieser heiklen Situation nach meiner eigenen Weisheit gehandelt und hätte die Einsicht nicht gehabt, die mir Gott über die innere Schwäche dieses Bruders offenbart hatte, hätte ich nur gegen ihn angekämpft und das Werk des Herrn gefährdet, das Gott nach Seinem Plan durch uns gemeinsam zustande bringen wollte.
Gott teilt uns manchmal Seinen Willen durch Träume mit, auch schon deshalb, weil unserZustand im Schlaf bestimmte deutliche Vorteile hat. In dieser Verfassung ruht der bewußte Verstand und ist frei von Ablenkungen. Der Geist bleibt natürlich wach und kann, ohne es in Einzelteile zu zerlegen und Fragen zu stellen, das aufnehmen, was Gott uns mitzuteilen wünscht. Außerdem kann uns Gott durch Visionen und Träume Offenbarungen verleihen, die den Bereich der Sinne übersteigen und die der Verstand allein nicht fassen kann.
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In einigen Fällen spricht Gott unmittelbar mit hörbarer Stimme zu uns, um uns Anweisungen zu geben oder um Seinen Willen in einer bestimmten Angelegenheit zu offenbaren. Eines Sonntags sprach ich über das Thema „Glaube“, wie wir alle Verheißungen Gottes durch Glauben empfangen können, was auch die Geistestaufe einschließt. „Es gilt“, sagte ich, „im Glauben Gottes Verheißung des Heiligen Geistes zu beanspruchen (Lk. 11, 13), zu glauben, daß wir empfangen haben und dann aufgrund unseres Glaubens zu handeln und dem Geist unsere Stimme zu übergeben, so wird Er uns die Äußerung in neuen Zungen geben (Apg. 2, 4).“ Nach der Botschaft kam eine Frau zu mir und bat darum, die Geistestaufe zu empfangen. Während ich mit ihr betete, empfing sie und begann sofort in neuen Zungen zu sprechen.
Nachdem sie Gott einige Minuten lang gepriesen und angebetet hatte, rief sie aus: „Heute, als ich Ihrer Glaubensbotschaft zuhörte, verstand ich endlich, was Gott meinte, als Er vor einigen Monaten auf einer charismatischen Konferenz, an der ich teilgenommen hatte, direkt zu mir sprach, weil ich die Taufe im Heiligen Geist begehrte.“
„Was wollen Sie damit sagen?“ fragte ich.
„Sehen Sie, schon lange hatte ich die Geistestaufe gesucht“, antwortete sie, „und nahm an dieser Konferenz teil in der Hoffnung, daß ich endlich das empfangen würde, wonach ich mich so sehr sehnte. Einer der Wortverkündiger gab die Anleitung, wie man den Heiligen Geist empfängt. Es wurde dann mit uns gebetet, aber zu meiner großen Enttäuschung empfing ich wiederum die Geistestaufe nicht, obwohl sie andere rings um mich empfingen. Ich ging auf mein Zimmer und begann zu Gott zu rufen und zu fragen, warum Er mir den Geist nicht gegeben habe, besonders in Anbetracht der Tatsache, daß ich ein solches Verlangen nach diesem Erlebnis hatte. .Warum bin ich nicht in der Lage, sie zu empfangen?’“ rief ich aus.
„.Meine Tochter, du begreifst es einfach nicht’, sprach eine hörbare Stimme vom Himmel zu mir.“
„Bis heute“, fuhr sie fort, „hatte ich nicht verstanden, was Gott mir zu sagen versuchte. Jedoch als sie betonten, daß man die Geistestaufe im Glauben empfangen müsse, und wenn wir gemäß unseres Glaubens handelten, Er uns übernatürlich die Sprachen in neuen Zungen gäbe, sah ich endlich, was der Herr damit meinte, als Er jene Worte zu mir sprach. Die ganze Zeit, während ich mich nach der Geistestaufe ausstreckte, versuchte Er mir zu zeigen, daß man den Heiligen Geist durch Glauben empfängt genauso wie jede andere Verheißung Gottes auch (Gal. 3). Ich
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habe jedoch blindlings darauf bestanden, zu betteln und Gott wegen etwas anzuflehen, was Er mir schon die ganze Zeit angeboten hatte. Er wartete nur darauf, daß ich es mir im Glauben aneigne. Als Er zu mir sagte: .Meine Tochter, du begreifst es einfach nicht’, hat Er das damit gemeint.“
Durch indirekte Offenbarung
Gott spricht gelegentlich auf direktem Wege zu uns, aber im allgemeinen teilt Er uns Seinen Willen indirekt mit. Das kann in Form einer inwendigen Gewißheit oder eines Zeugnisses im Innern unseres Geistes oder auch als innere Stimme des Heiligen Geistes auftreten. Ein anderes Mal kann uns der Heilige Geist die notwendige Führung geben, indem Er unseren Verstand erleuchtet, eine gewisse Schriftstelle zu verstehen und auszulegen, zu der Er uns geführt hat, oder Er gibt uns die nötige Weisheit und Einsicht, die wir brauchen, um in einer Sache, in der wir um Führung gebetet haben, die richtige Entscheidung zu treffen.
Im Bereich der indirekten Offenbarung ist völlige Hingabe an den Heiligen Geist von äußerster Wichtigkeit, was im ersten Kapitel bereits aufgezeigt wurde. In dem Maß, wie wir uns dem Heiligen Geist übergeben, werden wir Seiner Stimme gegenüber hellhörig, wenn Er spricht. In dem Maß, in dem wir Seiner Stimme gegenüber hellhörig sind, kann Er uns Antwort geben.
Dazu ist zu sagen, daß es heutzutage viele Stimmen gibt, die den Gläubigen zu beeinflussen suchen, Stimmen, die von Gott sind und Stimmen, die nicht von Ihm sind. Hat sich jemand nicht völlig dem Heiligen Geist übergeben, kann es sein, daß er der Stimme des Geistes gegenüber unempfindlich ist, oder er kann durch das, was falsch ist, getäuscht und verführt werden. Ein kleiner junger Hund wird auf jedermann reagieren, der ihn ruft oder der ihm eine Brotrinde hinhält, aber ein gut abgerichteter, reifer Hund täte das nie. Er ist nur für die Stimme seines Herrn empfänglich. Dies hätte nicht erreicht werden können, wenn dieser Hund die ganze Zeit herumgerannt wäre und mit anderen Hunden gespielt hätte, sondern es ist das Ergebnis vieler Stunden der Erziehung und Übung, während der er lernen mußte, gehorsam zu sein und auf die Stimme seines Herrn zu reagieren. In gleicher Weise werden auch wir feinfühlig für den Einfluß und die Führung des Geistes. Für den geistlichen Kampf, der uns bevorsteht, bereitet Gott eine Endzeitarmee von Heiligen zu, welche aus Männern und Frauen bestehen wird, die so feinfühlig der Stimme des Geistes gegenüber sind, daß sie sofort, ohne Fragen zu stellen, auf sie eingehen werden. Wie ein Computer werden sie fähig sein, alles Falsche auszufiltrieren und jeden Irrtum sofort aufzuspüren. Sie werden nicht den Pastor anrufen müssen, um zu fragen, ob diese oder jene 58
Lehre biblisch sei, ob die Prophetie, die sie gehört haben, wahr oder falsch sei oder ob eine bestimmte Aufgabe, in die sie sich hineingeführt fühlen, von Gott, dem Fleisch oder dem Teufel sei. Der einzige Weg jedoch, wie der Gläubige so empfindlich werden kann, ist durch totale Weihung an Christus und durch völlige Hingabe an den Heiligen Geist. Heutzutage sind viele Christen der Schrift so unkundig und der Stimme des Heiligen Geistes gegenüber so abgestumpft, daß viele häufig das, was Gott sagt, verwerfen und sich von falschen und unbiblischen Lehren irreführen lassen, genau wie es Jesus vorhergesagt hat, daß es in den letzten Tagen geschehen würde (Mt. 24; 2. Tim. 4, 1-4). Immer wieder hören wir von solchen, die den verschiedensten Irrlehren zum Opfer fallen wie der falschen Lehre der „Allversöhnung“, die lehrt, daß Gottes Liebe zu guter Letzt in der Versöhnung aller Dinge mit Sich selbst triumphieren wird und dessen Ergebnis nicht nur die Errettung aller Menschen, sondern auch die der bösen Geister, Dämonen und schlußendlich auch die Errettung von Satan selbst sei! Natürlich zitieren sie vermeintliche Beweistexte, genau wie Satan Jesus Psalm 91 zitierte (Mt. 4). Das ist häufig seine Strategie, wenn er versucht, die Leichtgläubigen irrezuführen. Andere werden durch die Irrlehre einiger verführt, die verbreitet, daß es keine leibliche Auferstehung oder buchstäbliche, sichtbare Wiederkunft und Erscheinung Christi geben werde, sondern daß jene Heiligen, die jetzt zur Reife im Geist heranwachsen, sich im Vorgang der geistlichen Auferweckung und Verwandlung befinden und daß Christus bald in ihnen erscheinen wird, um durch sie auf dieser Erde zu regieren und zu herrschen. Andere wiederum werden in einer Zeit, wo wir Zeugen eines Wiederauflebens aller möglichen Formen des Okkulten sind, durch die Lehre getäuscht, daß die charismatische Gabe des Wortes der Erkenntnis und ASW1 in Wirklichkeit dieselbe psychische Gabe unter anderer Namensnennung sei. Viele sind so ungelehrt in den Dingen des Geistes, daß sie glauben, alles Übernatürliche sei vom Himmel und daß jeder, der prophetisch spricht, eine Vision hat oder die Zukunft vorhersagt, ein Prophet Gottes sei.2
1 Außersinnliche Wahrnehmung
2 Siehe mein Buch „Befreiung aus dem Netz des Okkultismus“, in dem dieses Thema ausführlich behandelt wird.
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WIE WIR DIE STIMME DES HEILIGEN GEISTES
WAHRNEHMEN UND DAS ZEUGNIS IM INNERN
ERKENNEN KÖNNEN
Um im Glauben zu reifen und um zu wirksamen Instrumenten in Gottes Hand zu werden, damit wir zu rechter Zeit am richtigen Platz sind und das Richtige tun, ist es notwendig, das Zeugnis im Innern unseres Geistes zu erkennen und die Stimme des Heiligen Geistes wahrnehmen zu lernen. Dies sind die zwei grundlegenden Methoden, durch die Gott Sein Volk führt und leitet, sei es als Antwort auf ein Gebet um Führung oder als Erfüllung Seines Willens und Seiner Absicht in ihrem Leben. Gott bemüht sich oft, durch die Stimme Seines Geistes zu Seinen Kindern zu sprechen, um sie zu leiten, zu führen, zu lehren oder sie in eine bestimmte Richtung hin zu beeinflussen. Weil sie jedoch nicht gelehrt wurden, wie sie Seine Stimme erkennen können, bleibt Gottes Bemühung oft unbeachtet. Jesus sagte: „Meine Schafe hören meine Stimme . . . und sie folgen mir“ (Joh. 10, 27). Wie können sie Ihm folgen, wenn sie nicht wissen, wie sie Seine Stimme wahrnehmen können? Bestimmt hat Jesus damit nicht gemeint, daß Er beabsichtige, vom Himmel herunterzurufen, um sie zu leiten, sondern Er hat verheißen, daß Er durch Seinen Geist zu ihnen sprechen werde, welcher in ihnen sei: „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit führen (Joh. 16,13), und der wird euch alles lehren“ (Joh. 14, 26).
Einige Christen warten darauf, daß Gott ihnen hinsichtlich Seines Willens für sie oder bezüglich einer wichtigen Sache, für die sie gebetet haben, eine Offenbarung durch eine Vision oder einen Traum gibt, wo doch Gott, wenn sie es nur merken wollten, bereits versucht, ihnen Seinen Willen durch Seinen Geist in ihnen mitzuteilen. Verbrächten sie ein wenig mehr Zeit in Seinem Wort und im Gebet und wären sie willig, vor Ihm stille zu sein, dann begännen sie, Seine Stimme wahrzunehmen und Ihn innerlich zu ihrem Geist sprechen zu hören.
Die innere Stimme des Heiligen Geistes ist die Stimme Gottes, die direkt zu deinem Geist spricht, um dich zu führen, zu ermahnen, zu lehren, zu warnen oder dich in einer Angelegenheit zu beeinflussen (für die du möglicherweise betest oder auch nicht). Bei Gelegenheit hat der Geist innerlich zu mir gesprochen und gesagt, daß ich zu einer bestimmten Person gehen und mit ihr über geistliche Dinge sprechen soll, oder Er hat mich so geführt, daß ich ein dringend notwendiges Buch über ein wichtiges Thema schrieb. Einmal ermahnte er mich mit einer so klaren Stimme, daß sie mir fast hörbar schien, nicht den vorgesehenen Kurs einzuschlagen, den ich um der Gemeinde willen, deren Pastor ich war, als 60
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notwendig erachtet hatte, da Gott sich der Situation selbst annehmen wollte (was Er auch tat). Durch Offenbarung an meinen Geist hat er mich viele Wahrheiten über Sein Wort gelehrt. Er hat mich in wichtigen Entscheidungen geführt und mir geholfen, schwierige Probleme zu lösen, indem Er mir die entsprechenden Lösungen mitteilte.
Gott befähigt uns auch, Seinen Willen hinsichtlich einer Sache, für die wir beten, oder einer Frage, die uns betrifft, durch ein Zeugnis im Innern zu erkennen. Dies ist eine inwendige Gewißheit in deinem Geist, daß zum Beispiel eine gewisse beabsichtigte Handlung deinerseits oder eine Lehre oder eine Offenbarung richtig oder falsch ist. Der Christ ist nicht nur der Tempel des Heiligen Geistes, welcher in ihm bleibt, um ihm direkte Offenbarungen des göttlichen Willens mitzuteilen (Joh. 16, 13; 1. Kor. 2, 10-13), sondern er hat auch kraft der Wiedergeburt ein neues Herz, um geistliche Dinge selbst zu beurteilen und den Willen Gottes unmittelbar durch seinen eigenen Geist zu erkennen (1. Kor. 2, 14-16). Er hat eine Salbung erhalten, die in ihm bleibt und ihn alle Dinge lehrt (1. Joh. 2,27).
Somit sehen wir, daß der Christ auch mit seinem eigenen erleuchteten Geist durch eine inwendige Gewißheit oder ein Zeugnis im Innern fähig ist, zu beurteilen, ob etwas richtig oder falsch ist. Nehmen wir an, du betest wegen einer Sache, in der du eine Entscheidung treffen mußt, ob du beispielsweise ein bestimmtes Grundstück kaufen oder diese Person heiraten sollst oder nicht, oder wenn es darum geht, eine Einladung anzunehmen, um zu einer religiösen Gruppe zu sprechen. Wenn du dann während des Nachdenkens und Betens über dieser Frage innerlich eine positive Bestätigung in deinem Geist hast, die Angelegenheit weiter zu verfolgen, oder wenn du einen Eindruck der Unsicherheit, des Widerstre-bens oder der Schwere des Geistes verspürst, ist das ein inneres Zeugnis in deinem Geist, das dich über den Willen Gottes in dieser Sache informiert. Im ersten Fall hat dir der Geist bezeugt, zu handeln; im letzteren war es eine Warnung, eine beabsichtigte Handlung nicht auszuführen. Das Zeugnis im Innern ist eine inwendige unmittelbare Gewißheit durch den erleuchteten Geist eines Christen, daß zum Beispiel ein gewisses Vorhaben, eine Lehre, eine Person oder ein Wortverkündigungsdienst richtig oder falsch ist, wohingegen die innere Stimme des Heiligen Geistes Gott selbst ist, der direkt durch Seinen Geist in dir zu dir spricht, was die jeweilige Angelegenheit betrifft.
Es muß jedoch hervorgehoben werden, daß das inwendige Zeugnis und die innere Stimme des Geistes nicht ein bloßes „Gefühl“ ist, das wir angesichts einer Situation haben. Sie haben nichts mit dem zu tun, was man mit den körperlichen Sinnen, bei Gemütsbewegungen oder bei Gefühls-
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regungen empfindet. Es ist entweder eine inwendige Gewißheit (inneres Zeugnis), daß etwas richtig oderfalsch ist, öderes ist ein inneres Bewußtsein, daß der Geist Gottes wegen einer Sache direkt zu unserem Geist spricht (innere Stimme des Geistes). In beiden Fällen umgeht das, was wir erleben, den Verstand oder die eigene Denk- und Erkenntnisfähigkeit. Beide, das Zeugnis im Innern unseres Geistes und die innere Stimme des Heiligen Geistes mögen zu Zeiten unseren persönlichen „Gefühlen“ oder „Gemütsbewegungen“ entgegenstehen, aber wir werden dennoch wissen, was Gottes Wille in dieser Angelegenheit ist und was wir weiter tun sollten. Es gab Gelegenheiten, in denen ich mich persönlich nicht dazu entschlossen hätte, in einer gewissen Kirche oder religiösen Versammlung zu sprechen. Während ich aber darüber betete, empfand ich durch ein inwendiges Zeugnis, daß es Gottes Wille war, hinzugehen und diesen Menschen zu dienen, weil Er mir eine besondere Botschaft gegeben hatte, die genau das war, was sie brauchten. Natürlich ging ich dann willig hin, aber es war nicht aufgrund meiner eigenen Gefühle, sondern durch eine inwendige Gewißheit, daß ich im Willen Gottes wandelte. Gefühle und Gemütsbewegungen können täuschen und verwirren, wenn wir uns lediglich auf sie verlassen, denn das ist der Bereich, in dem beide regieren, Satan und die eigene Denk- und Erkenntnisfähigkeit, wohingegen der erleuchtete Geist eines Christen und die Stimme des Geistes Gottes im Innern uns immer richtig führen werden, wenn wir auf sie hören (Joh. 16, 13; 1. Kor. 2, 10-16; 1. Joh. 2, 27). Selten ist es vorgekommen, daß ich Versammlungen wieder absagen mußte, nachdem ich entweder auf das Drängen anderer hin oder aufgrund meiner eigenen Gefühle voreilig zugesagt hatte. Je mehr ich in solchen Fällen nachdachte und darüber betete, desto mehr nahm die Schwere in meinem Geist und der Widerwille zu, dorthin zu gehen. Mir wurde dann zunehmend bewußt, daß es nicht Gottes Wille war, dies zu tun. Natürlich wird das, was wir in einer Situation empfinden, gewöhnlich mit dem übereinstimmen, was wir innerlich zu tun beeindruckt sind. Gottes Wille jedoch wird uns nicht durch unsere Gefühle und Gemütsbewegungen vermittelt.
Weil Gott häufig das Verlangen hat, uns vor geistlicher oder körperlicher Gefahr zu warnen, uns auf ein bevorstehendes Ereignis vorzubereiten oder uns über Seinen Willen hinsichtlich einer Sache der Gegenwart oder der Zukunft zu informieren, ist es daher dringend notwendig, daß wir der inneren Stimme des Geistes gegenüber feinfühlig werden, damit wir Ihn hören, wenn Er spricht. Es kam öfters vor, daß mich der Geist zum Beispiel durch eine unhörbare innere Stimme informierte, daß ich bald von jemand angesprochen würde, der mich einlade, in einer Versammlung zu sprechen. Diese Stimme kam dann zu mir wie ein inneres Bewußtsein, daß dies einträfe, und ich nahm es im Glauben an, daß es vom Herrn war. Diese
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Person trat dann tatsächlich kurze Zeit später mit eben dieser Absicht mit mir in Verbindung. So wollte Gott mich informieren, daß es Sein Wille war, diese Einladung anzunehmen, um zu diesem Zeitpunkt Seine Absicht zu erfüllen.
Ich entsinne mich einer derartigen Gelegenheit, als der Geist mich schon über eine bevorstehende Einladung, eine Predigt zu halten, informiert hatte. Die Person, von der mir der Herr gezeigt hatte, daß sie mich fragen würde, sagte: „Würden Sie bitte in Ihrem Terminkalender nachsehen, ob Sie zu diesem bestimmten Zeitpunkt frei sind, um zu uns zu kommen und unser Redner zu sein?“
„Ich muß meinen Terminkalender nicht nachprüfen“, erwiderte ich ohne Zögern, „denn ich bin sicher, daß dieses Datum frei ist, weil der Herr mich schon vorher davon in Kenntnis gesetzt hat, damit ich plane, zu diesem Zeitpunkt in Ihrer Versammlung zu sprechen.“ Es ist ein wahrer Segen, der Stimme des Geistes gegenüber so hellhörig zu sein, daß man weiß, wenn man sich im Willen Gottes befindet.
Ich erinnere mich an ein anderes Mal, als ich eingeladen worden war, an mehreren Tagen die Botschaft des Glaubens zu lehren, um auf eine regionale Versammlung der christlichen Geschäftsleute vorzubereiten, die am Wochenende stattfinden sollte. Es war nicht vorgesehen, daß ich am Eröffnungsabend der Konferenz sprechen sollte, da sie einen bekannten Evangelisten als Redner eingeladen hatten. Zwei Tage vor diesem Datum jedoch gab mir der Heilige Geist den inneren Eindruck, daß dieser Evangelist nicht wie erwartet kommen könne, und da es dann zu spät wäre, einen anderen Redner dafür einzuladen, man mich bäte, zur Versammlung zu sprechen. Natürlich ist es klar, daß ich, als sie von diesem Evangelisten am Vorabend der Konferenz eine Absage erhielten, ihnen nicht sagen konnte: „Macht euch keine Sorgen, denn der Geist hat mir gezeigt, daß ich am Eröffnungsabend der Redner sein werde.“ Das hätte den Anschein erweckt, als ob ich mir einen Platz als Konferenzredner zu verschaffen suchte. Indem ich jedoch still blieb, konnte das geschehen, worüber der Geist mich schon im voraus informiert hatte, was dann auch genauso eintraf. Man bat mich buchstäblich im letzten Moment, an diesem Eröffnungsabend zu sprechen, genau gesagt um 21.15 Uhr. Nach meiner Botschaft wurden als Ergebnis dessen viele Christen im Heiligen Geist getauft, was schon die ganze Zeit Gottes Absicht gewesen war, um der Konferenz einen guten Anfang zu bescheren. Wiederum, indem ich mich feinfühlig nach der Führung des Heiligen Geistes ausrichtete, wurde ich nicht unvorbereitet davon überrascht, sondern konnte sofort auf das reagieren, was ich als Gottes Willen für mich an diesem bestimmten
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Abend erkannt hatte. Das Geheimnis, in „jedem guten Werk Frucht zu bringen“ besteht darin, sich dem Heiligen Geist hinzugeben. Wenn wir uns Ihm völlig übergeben und feinfühlig Seiner Stimme gegenüber sind, dann können wir immer mit Ihm vorwärts gehen und Gottes Willen erfüllen und müssen nicht die Zeit damit verschwenden, um Pläne auszuarbeiten, Ränke zu schmieden oder überall in der Hoffnung herumzurennen, daß wir Gottes Willen tun und Seine Absicht erfüllen können.
Das wurde mir bei einer anderen Gelegenheit ein weiteres Mal klar vor Augen geführt. Es war im Herbst 1966, als ich eines Abends mit einem Freund durch eine der Seitengassen von Alt^Jerusalem schlendern wollte, da sprach plötzlich eine Stimme aus der Dunkelheit: „Geht nicht in diese Richtung, sondern geht den Weg zurück, den ihr gekommen seid.“ Obschon wir zu später Stunde in Israel angekommen waren, reisten wir doch noch nach Jerusalem, um vor dem nächsten Morgen noch einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ich hatte meinem Freund vorgeschlagen, auf dem Rückweg eine andere Richtung einzuschlagen, denn ich kannte einen Weg, der uns durch ein anderes Tor zur Stadt hinaus führte als das, durch welches wir gekommen waren. Wir hatten uns soeben einer anderen Straße zugewandt, als man uns riet, auf dem Weg nach Hause zu gehen, den wir gekommen waren.
„Wir möchten aber noch einen anderen Stadtteil sehen und dann durch das Tor auf der anderen Seite hinausgehen“, widersprach ich sanft.
„Geht nicht diesen Weg. Ihr solltet umkehren und auf dem Weg zurückgehen, den ihr gekommen seid“, beharrte die Person in der Dunkelheit zwar nicht mit befehlender, aber doch entschlossener Stimme.
Ich wollte ihm gerade sagen, daß ich ziemlich vertraut sei mit der Stadt und fähig, den Heimweg zu finden, als mir innerlich plötzlich klar wurde, daß ich das tun sollte, was er mir vorschlug. Später entdeckte ich, daß dies die inwendige Anregung des Heiligen Geistes war. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, kehrten mein Freund und ich um und traten den Rückweg an. Wir hatten etwa die Hälfte des Weges zum Stadttor zurückgelegt, als ein junger Araber aus der Dunkelheit hervortrat und uns fragte: „Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“
Zuerst etwas erschrocken, denn die Straßen waren zu dieser Nachtstunde menschenleer, erwiderte ich dann: „Nein, wir sind gerade dabei, durch das vor uns liegende Tor die Stadt zu verlassen.“
„Möchten Sie eine Erfrischung, vielleicht Kaffee, Tee oder ein kaltes Getränk?“ fragte er. „Ich habe hier einen Laden, den ich soeben
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geschlossen habe, aber es wäre mir eine Ehre, Ihnen diese Gefälligkeit zu erweisen.“
Er machte sich daran, den Laden wieder zu öffnen, bat uns einzutreten und servierte uns kalte Getränke, während wir uns unterhielten. Während der Unterhaltung deutete er an, daß er an geistlichen Dingen Interesse habe, und mein Freund lud ihn für den nächsten Abend in unser Hotel ein, damit wir dort weiter zusammen sprechen könnten. Infolge seines Besuches hatte ich das Vorrecht, diesen jungen Araber zu einem Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus zu führen, und durch sein eigenes Zeugnis konnte mein Begleiter am folgenden Tag einen engen Freund des neubekehrten Arabers auch zu Christus führen.
Wenn wir uns dem Geist übergeben, werden wir Seinen Anregungen und Eingebungen gegenüber feinfühlig werden, und weil wir dann in Gottes Willen wandeln und mit Seiner Absicht im Einklang stehen, wird unser Zeugnis und unser Dienst wirkungsvoll sein. Ob die Person, die uns geraten hat, denselben Weg zurückzugehen, den wir gekommen waren, ein Mensch oder ein Engel war, weiß ich nicht. Eines weiß ich aber sicher, daß der Heilige Geist in dieser Situation auf beiden Seiten gleichzeitig gewirkt hat. Der Geist wies uns durch diese Person an, den Weg zurückzugehen, den wir gekommen waren, weil er auch den jungen Araber so geführt hatte (was ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewußt war), daß er zur rechten Zeit genau an dem Ort war, wo der Geist ihn veranlaßte, uns zu grüßen. Der junge Mann erzählte uns später: „Ich weiß nicht, warum ich Sie, so wie ich es tat, angehalten und eingeladen habe, etwas zur Erfrischung zu sich zu nehmen, denn nie zuvor habe ich meinen Laden wieder geöffnet, nachdem ich ihn schon abgeschlossen hatte, nicht einmal wenn es sich gelohnt hätte! Wenn die Händler in Jerusalem ihre Geschäfte schließen, bleiben sie geschlossen bis zum nächsten Tag.“
Mein Freund und ich aber wußten, daß der junge Araber schlußendlich dies auch erfahren würde, denn so wie er sich dem Geist hingäbe, würde auch er die inwendigen Regungen des Geistes erkennen und lernen, auf Seinen sanften Einfluß und Seine Eingebung einzugehen.
Durch Prophetie
Gelegentlich zeigt uns Gott Seinen Willen hinsichtlich einer Sache oder eines Problems, für das wir beten, durch ein prophetisches Wort oder durch die Gabe, die dem Dienst eines Propheten nachfolgt. Im allgemeinen wird das eine Bestätigung dessen sein, über was Er schon innerlich zu uns gesprochen hat und nicht eine Führung durch Prophetie als solche.
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Es kann nicht zuviel Nachdruck darauf gelegt werden, daß es Gottes Absicht ist, den Christen innerlich durch Seinen Geist oder durch das inwendige Zeugnis zu führen (Rom. 8, 14; 1. Kor. 2, 14-16). Christen sollen nicht Führung durch Prophetie oder Visionen suchen. Es sind schon etliche Menschen irregeleitet worden und sind vom rechten Weg abgekommen, und dies manchmal mit ernsthaften Folgen, weil sie einer angeblichen Prophezeiung oder Offenbarung Beachtung schenkten, die von einer übereifrigen Person ausging, die sich gesalbt fühlte, über ihnen zu „prophezeien“. Uns sind derartige Beispiele bekannt. In einem Fall ging es um einen Pastor, der sich sicher war, daß der Heilige Geist ihn aus einer bestimmten Kirche herausgeführt hatte, damit er an einem anderen Ort diene. Dann prophezeite eine selbsternannte Prophetin über ihm und sagte, der Herr verlange von ihm, wieder in die frühere Kirche zurückzukehren, die er kürzlich verlassen hatte. Dies hinterließ in ihm völlige Verwirrung darüber, was er nun tun sollte, weil er nicht wußte, welche der beiden sich widersprechenden „Offenbarungen“ vom Herrn war. Es sind mir zwei andere Beispiele bekannt, in denen bestimmte Personen Führung suchten. Sie wurden dann von übereifrigen Christen mit einer „Salbung“ davon in Kenntnis gesetzt, daß es Gottes Wille für sie sei, in eine ihnen genannte Stadt in einem bestimmten Bundesstaat umzuziehen. In keinem der Fälle war die Führung von Gott. Einige Christen sind tatsächlich zu einem geistlichen Amt ernannt worden wie das eines Propheten, eines Lehrers, eines Ältesten oder eines Evangelisten, und einige charismatische Gruppen sind von irregeleiteten Personen mit einem „göttlichen Auftrag“ versehen worden, von Menschen, die Gefühlsregungen, religiöse Begeisterung oder sogar satanische Täuschung als eine Salbung, prophetisch zu reden, auslegen. In anderen Fällen wurde eine echte Salbung in Zungen zu sprechen oder einfach die Gabe der Prophetie an die Gemeinde „zur Erbauung, zur Ermahnung und zur Tröstung“ (1. Kor. 14, 3) fälschlicherweise an eine bestimmte einzelne Person in der Gemeinde gerichtet, so daß schlußendlich eine persönliche Führung daraus wurde, die vom Geist eines Menschen anstatt vom Heiligen Geist kam. In einem anderen Fall „prophezeite“ eine Frau und sagte zu dem Leiter einer charismatischen Gruppe, in welcher ich kurze Zeit gelehrt hatte, es sei Zeit für mich aufzuhören, sie zu lehren, denn es sei Gottes Wille, daß sie damit begännen, ohne Lehre auf ihren eigenen Füßen zu stehen. Kurz nachdem mein Dienst dort beendet war, bemerkte der Leiter der Gruppe den Fehler und rief mich dreimal an. Er wollte wissen, ob ich dächte, daß die Prophetie echt gewesen sei, nachdem es allen klar geworden war, daß sie noch nicht den Grad geistlicher Reife erreicht hatten, an dem sie keinen gesalbten Unterricht mehr gebraucht hätten. Christen sollten nicht durch Prophetie oder Visionen Führung suchen.
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Dabei beziehen wir uns hier nur auf den Versuch einer übereifrigen Person, durch persönliche Prophetie oder Offenbarung jemandem Führung angedeihen zu lassen oder auf diejenigen, die mit Hilfe dessen Wegweisung suchen. Wir sprechen dabei nicht von Prophetie und Visionen im allgemeinen, die Gott Seiner Gemeinde zur Auferbauung, zur Ermahnung und zur Tröstung gibt (1. Kor. 14, 3; Joel 3, 1-2).
Gelegentlich erwählt es Gott selbst, durch Prophetie und Visionen zu uns zu sprechen, um uns zu führen, aber in jedem Fall wird dies mit Seinem Wort übereinstimmen. Zudem wird es sich anhand der Tatsache als echt erweisen, daß es gewöhnlich eine Bestätigung dessen ist, was uns der Geist persönlich schon gezeigt hat. Folgendes Beispiel wird dies veranschaulichen. Vor mehreren Jahren, kurz nachdem ich die Geistestaufe empfangen hatte, begann der Heilige Geist, während ich an einem charismatischen Seminar teilnahm, innerlich in dem Sinne zu mir zu sprechen, daß es ohne Glauben unmöglich sei, Gott zu gefallen (Hebr. 11, 6), denn der Glaube sei sowohl der Schlüssel, all das zu empfangen, was Gott uns in Seinem Wort verheißen hat, als auch die wirkungsvolle Erfüllung Seines Willens und Seiner Absicht im Leben des Gläubigen. „Von jetzt an“, sagte Er, „sollst du das in deinem Dienst und in deiner Botschaft betonen!“
Ich hatte schon 14 Jahre vor dem Empfang des charismatischen Erlebnisses im Glauben gelebt und war im Glauben gewandelt, und so nahm ich diese Einwirkung auf mich an, daß ich die Glaubensbotschaft verkündigen sollte und wußte, daß es vom Herrn war. Der Herr bestätigte mir dies nach kurzer Zeit in Dallas, Texas, durch eine Prophetie, die mir direkt durch einen Seiner gesalbten Diener gegeben wurde. Sie lautete: „Der Herr hat einen Gefängnisdienst für dich… einen Gefängnisdienst in der Gemeinde – in den Ansammlungen des Volkes Gottes … ich sehe dich bei einem Brunnen … du wirst das zum Leitbild haben. Es ist ein Ziehbrunnen, aus dem du Wasser heraufziehst, und du wirst dieses Wasser nehmen, geistliches Wasser, und du wirst Menschen in Gang setzen, wie man eine Pumpe in Gang setzt, indem man Wasser in sie hineingießt, um sie in Bewegung zu setzen. Du wirst einen Eimer voll von dieser Freude nehmen und es in andere Herzen gießen, die bereits verschmachten und verhungern, und du wirst ein Denkmal des Glaubens unter diesen Menschen aufrichten.“
Ganz kurz darauf begann sich dieser Dienst der Endzeitbotschaft des Glaubens zu entfalten und hat sich Jahr für Jahr ständig vergrößert. Als Folge davon erleben wir, wie das Leben von Tausenden von Menschen dadurch verwandelt wird, daß sie gelehrt werden, wie sie sich im Glauben
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sowohl ihre Rechte und ihre Vorrechte, ihre Heilung und ihre Gesundheit als auch ihre Befreiung von Bedrückung und Knechtschaft aneignen und so ihr Erbe als Miterben Christi antreten können.
Gelegentlich wird Prophetie zum Mittel, durch das Gott uns leitet, damit wir Seinen Willen in einer wichtigen Angelegenheit erfüllen.
Eines Abends bat ein Besucher während unserer Gebetsversammlung um Gebet für einen unerretteten Freund. Sein Freund hatte bei einem Autounfall ernsthafte Verletzungen erlitten und mußte daraufhin möglicherweise mit einer Armamputation rechnen. Derjenige, für den das Gebet verlangt wurde, war der Gemeinde nicht bekannt, aber diese Bitte wurde mit anderen Gebetsanliegen vor den Herrn gebracht. Während ich kniend betete, begann ich im Geist für diesen jungen Mann zu beten, und der Heilige Geist salbte mich, daß ich zu prophezeien begann: „Dieser junge Mann ist mir ein Anliegen, spricht der Herr, und ich wünsche, daß einer von euch zu ihm geht, um ihm das Wort von der Errettung und der Heilung zu verkündigen. Ja, ich sende den Pastor, um dies auszuführen.“
Ich war überrascht, weil ich beides war, sowohl der Pastor als auch derjenige, der die Prophetie gab. Doch sagte ich zu der Gemeinde: „Laßt uns Gott vertrauen, daß dies so geschehen wird.“ Am nächsten Tag begab ich mich ins Krankenhaus im Glauben, daß Gott gesprochen hatte und daß ich erleben würde, wie Er Seinen Willen und Vorsatz hinsichtlich dieses jungen Mannes erfüllen würde.
„Guten Tag“, grüßte ich ihn, als ich sein Zimmer betrat. „Ein Freund hat gestern abend bei unserer Gebetsversammlung für Sie um Gebet ersucht, und währenddem wir für Sie beteten, gab mir der Herr die Anweisung, daß ich Sie heute besuchen solle.“
Er bedankte sich, und ich fuhr fort: „Er hat mir auch gezeigt, daß ich zu Ihnen kommen soll, um Ihnen zu sagen, daß Er Sie liebt und daß Jesus Sie erretten und Ihnen Ihre Sünden vergeben möchte. Möchten Sie Christus in Ihr Herz aufnehmen?“
„Gewiß, das möchte ich“, antwortete er, ohne auch nur einen Augenblick zu zögern. Ganz offensichtlich war der Heilige Geist mir schon zuvorgekommen, um sein Herz auf meinen Dienst vorzubereiten.
Ich führte ihn dann zu einem Bekenntnis des Glaubens und sagte, indem ich seinen schwerverletzten Arm anblickte: „Der Herr hat mich auch gesandt, Ihnen zu sagen, daß Er Ihren Arm heilen möchte, wenn Sie willig sind, es zu glauben.“
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„Ich habe schon seit zwei Tagen geglaubt, daß Er mich heilen würde“,
antwortete er lächelnd.
„Preist den Herrn“, erwiderte ich freudig. Ich legte meine Hand auf seinen verletzten Arm und betete das Gebet des Glaubens für seine Heilung. Es versteht sich, ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren, daß kurz darauf ein erretteter und geheilter junger Mann in Erfüllung des göttlichen Willens, der uns durch Prophetie geoffenbart worden war, das Krankenhaus verließ.
Durch gesalbte Lehre
Einer der wichtigsten Kanäle, durch den Gott zu Seinen Kindern zu sprechen begehrt und ihnen Seinen Willen offenbaren will, ist einer, den nur wenige Menschen anerkennen und so würdigen, wie sie es tun sollten. Wir meinen hiermit den Dienst der gesalbten Lehre.
Nicht selten kommt es vor, daß in Versammlungen, wo ich spreche, Menschen zu mir kommen und um eine Verabredung mit mir bitten, um mit ihnen Fragen und Probleme, denen sie gegenüberstehen, besprechen zu können. Im allgemeinen schlage ich ihnen vor, daß sie sich von Anfang an vornehmen sollten, an allen Lehrveranstaltungen teilzunehmen, weil Gott ihnen zu ebendiesem Zeitpunkt diesen Dienst gesandt hat, um solche Probleme lösen zu helfen, für die sie sich seelsorgerlichen Rat erhofften, denn oft gibt Gott die notwendige Führung durch gesalbte Lehre. Es ist schon mehrmals der Fall aufgetreten, daß Menschen, die diesen Rat befolgten, nachher zu mir kamen und erklärten, daß sie keine Seelsorge mehr benötigten, weil Gott ihnen die notwendigen Antworten durch den Lehrdienst gegeben hatte. Ganz gewiß kennt Gott die mannigfaltigen Probleme und Bedürfnisse Seiner Kinder und weiß, daß es für einen Wortverkündiger allein unmöglich wäre, sich mit jedem einzelnen persönlich zu befassen, der Seelsorge und Hilfe verlangt. Deshalb gibt Gott durch den gesalbten Lehrdienst denen Antwort auf ihre Fragen, die willig sind, den Preis zu bezahlen und einen Teil ihrer Zeit und ihres Interesses an anderen Dingen zu opfern, um auf diese Weise Klarheit zu erlangen. Es ist nur traurig, daß es dennoch Menschen gibt, die dazu nicht bereit sind. Sie beharren darauf, daß man ihnen persönliche Aufmerksamkeit und Zeit widmet, weil sie glauben, daß ihre Probleme so schwerwiegend sind, daß eine Spezialbetreuung gerechtfertigt sei. Gleichzeitig weigern sie sich jedoch, von dem Dienst ihren Nutzen davonzutragen, den Gott ihnen gesandt hat, um ihnen zu helfen.
Du kannst nicht von Gott erwarten, daß Er dir spezielle Führung und Offenbarung über eine bestimmte Sache gibt, wenn du nicht von dem Endzeit-
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dienst Gebrauch machst, den Er zu genau diesem Zweck in deine Gegend gesandt hat. Deine Probleme und Entscheidungen, die du treffen mußt, unterscheiden sich in Wirklichkeit nicht sehr von denen der meisten anderen Christen. Du meinst dies vielleicht nur, weil sie dich persönlich betreffen. Selbst wenn sich deine Probleme in außergewöhnlicher Weise von denen anderer unterscheiden würden, gibt es doch zuverlässige geistliche Prinzipien in Gottes Wort, die durch den gesalbten Unterricht aufgezeigt werden und dich darauf hinweisen, wie du mit deiner Situation fertig werden kannst und wie es sich dabei mit deiner Verantwortung verhält. Wir haben immer wieder erfahren, daß das wahr ist. So kann beispielsweise ein Glaubensgrundsatz, der für die Heilung einer Krankheit angewendet werden kann, auch zur Lösung von finanziellen Schwierigkeiten oder eines Problems in der Ehe gebraucht werden, wenn man weiß, was es bedeutet und wie es angewendet werden muß. Man muß jedoch willig sein, sich des gesalbten Dienstes und der vorhandenen Literatur zu bedienen, um diese Wahrheiten zu erfahren, denn „der Glaube kommt aus der Predigt“ (Rom. 10, 17). So liegen in Schriftstellen wie zum Beispiel Matthäus 18, 19; Markus 11, 22-24; Johannes 14,14; 1. Johannes 5, 14-15; Philipper 4, 19 und Psalm 37, 4 fast grenzenlose Vorratsreserven, jedes nur erdenkliche Bedürfnis zu stillen, wenn der Gläubige nur weiß, wie davon Gebrauch zu machen, und wenn er die Gültigkeit all der Verheißungen für jetzt und heute anerkennt. Tausende von Christen, die die Verantwortung übernehmen und es lernen, wie man selbst im Glauben leben und wandeln kann, entdecken, daß sie dann nicht nur sich selbst helfen, sondern auch andere von ihren Problemen und ihrer Bedrückung befreien können. Es ist Gottes Verlangen, daß wir zu dem Punkt heranreifen, wo wir nicht ständig die Hilfe anderer brauchen, sondern daß wir anderen dienen und helfen können.
Durch Umstände
Manchmal bestätigt Gott uns Seinen Willen durch Umstände, indem Er Ereignisse auf solche Weise leitet oder verändert, daß wir erkennen können, wie Er, durch Seine göttliche Vorsehung bewirkt, im Begriff ist, Seine Absicht in unserem Leben zu erfüllen.
Gott unterrichtete Abraham davon, daß seine Nachkommen 400 Jahre in Ägypten zubrächten, ehe Er sie herausführe, um das Land der Verheißung zu ererben (1. Mose 15). Zu der Zeit, als Gott ihm das mitteilte, hatte Abraham nicht einen einzigen Nachkommen, denn Isaak war noch nicht geboren. Aber wir sehen von da an, wie Gott damit begann, Seinen Willen für Israel zu erfüllen, indem Er die Umstände und Ereignisse aufgrund Seiner unumschränkt herrschenden Voraussicht leitete. Fünfundzwanzig
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Jahre später wurde Isaak durch ein Wunder geboren, denn Sara war unfruchtbar gewesen. Sein Sohn Jakob hatte zwölf Söhne, einer von ihnen war Josef, sein Liebling. Aus Neid verkauften ihn seine Brüder in die Sklaverei nach Ägypten, was einen neuen Abschnitt der Erfüllung des göttlichen Planes einleitete, um Abrahams Nachkommen nach Ägypten zu bringen. Später zwang eine Hungersnot Jakob und seine Nachkommenschaft, dorthin zu ziehen, um dort zu wohnen. Nach Jahren der Bedrängnis und Widerwärtigkeit wurde Josef durch ein Wunder von Pharao in eine hohe Stellung in Ägypten befördert, eine göttliche Vorsorge, um den Israeliten den Weg zu bereiten. Ihre Ankunft in Ägypten war weder ein Zufall, noch waren sie bloße Opfer der Umstände, sondern die göttliche Vorsehung in allem ist klar erkennbar, eine Tatsache, die Josef selbst wahrnehmen durfte (1. Mose 50, 20).
Die Erfüllung des göttlichen Planes für unser Leben hängt oft davon ab, wenigstens bis zu einem gewissen Grad, inwieweit wir uns Seines vorsehenden Wirkens und Seiner Kontrolle in unseren Alltagsangelegenheiten und Erlebnissen bewußt sind. Im Sommer 1955 erhielt ich einen Prospekt von einem Seminar in einem anderen Bundesstaat, das ein Bekannter von mir besucht hatte. Aus irgendeinem Grund zeigte mir der Herr, daß ich den Prospekt aufbewahren sollte, obwohl ich kein besonderes Interesse daran hatte, da ich mir schon vorgenommen hatte, mich an einer anderen Schule in meinem Heimatstaat anzumelden, was ich kurze Zeit später auch tat. Während vier Jahren blieb ich auf dieser Schule, erwarb meine theologischen Auszeichnungen* und hatte vor, dort auch meinen Doktor zu machen. Gott verschloß dort jedoch die Tür zu weiterem Studium, was durch Umstände verursacht wurde, die ich zu jenem Zeitpunkt nicht ganz verstand. Während ich Gott um Seine Führung bat, erinnerte mich der Geist an den Prospekt dieser anderen Schule, den ich jahrelang aufbewahrt hatte, und Er gab mir die innere Freudigkeit, mich dort um die Aufnahme zu bewerben. Weil ihre Theologie mehr auf der Bibel gegründet war als die der anderen Schule, die ich besucht hatte, gefiel mir der Gedanke, und ich entschloß mich, Erkundigungen einzuholen. Die Schulverwaltung ermutigte mich, mich anzumelden und meine Studien dort zu beenden, was ich dann auch tat. Später wurde ich ersucht, nach Abschluß meiner Studien Altes Testament zu lehren. Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende, denn durch das Zeugnis eines anderen Professors an jener Schule erhielt sowohl ich die Geistestaufe als auch die ganze Gemeinde, deren Pastor ich damals war, und somit erfüllte sich Gottes Absicht in unserem Leben.
Siehe Fußnote Seite 27
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Wie schon besprochen, hat Gottes Plan mit deinem Leben nicht erst bei deiner Geburt oder Bekehrung begonnen, sondern die Schrift verkündet uns, daß der Gläubige vor Grundlegung der Welt in Christus auserwählt wurde und dazu berufen worden ist, Gottes herrlichen Plan und Seine Absicht zu erfüllen (Rom. 8, 28-30; Eph. 1, 3-6). Gott wirkt außerdem oft schon monate- oder jahrelang in den Umständen deines Lebens, ehe Er dir Seine Absicht offenbart, die Er mit dir hat.
Diese Tatsache ist mir in meinem eigenen Leben immer wieder deutlich gemacht worden. So empfing ich nach einem größtenteils unfruchtbaren Dienst über vierzehn Jahre hinweg 1966 die Geistestaufe, und kurz darauf wurde auch die ganze Gemeinde im Geist getauft, wie ich oben schon erwähnte. Infolgedessen wurde mein Dienst zunehmend fruchtbarer. Viele Seelen wurden errettet, Hunderte wurden im Heiligen Geist getauft; Gott vollbrachte herrliche Wunder; Bedrückte wurden von den Mächten der Finsternis befreit und viele von allerlei Gebrechen und Krankheiten geheilt. Ich hatte nie zuvor die Geistestaufe, das Reden in Zungen und die übernatürlichen Wunder als Tatsachen angenommen, die auch in unseren Tagen keineswegs ihre Gültigkeit verloren haben, bis mir ein ehemaliger Professor der Schule, an der ich lehrte, sein Zeugnis gab. Er erzählte mir, daß er die Geistestaufe mit dem Nachweis des Zungenredens erlebt habe. Von seinem Zeugnis beeinflußt, erforschte ich daraufhin von neuem die Schrift. Nachdem ich die Gültigkeit der Geistestaufe erkannt hatte, bat ich um dieses Erlebnis und wurde wunderbar mit dem Heiligen Geist erfüllt. Daraus ergab sich der eben erwähnte Dienst.
Die Bedeutung all dessen tritt dadurch deutlich zu Tage, daß Gottes Plan für mein Leben, in dem der Empfang der Geistestaufe und die Entfaltung eines charismatischen Dienstes eingeschlossen waren, nicht erst 1966 begann, als ich die Gültigkeit der Geistestaufe und des Übernatürlichen für dieses Zeitalter erkannte. Der Empfang der Geistestaufe und des charismatischen Dienstes aber schloß sich an, weil der Heilige Geist in meinem Herzen über eine Zeitspanne von mehreren Jahren wirkte, der in mir infolgedessen eine wachsende Unzufriedenheit über die Oberflächlichkeit der zeitgenössischen Kirche wachrief, was wiederum einen großen Durst nach geistlicher Wirklichkeit und den Wunsch nach einer Rückkehr zum apostolischen Christentum hervorrief.
Um Seine Absicht in meinem Leben zu erfüllen, gab Gott einem geisterfüllten Christen in Dänemark 1959 eine Vision von mir. Dieser Bruder war in sein Land zurückgekehrt, nachdem er unser Predigerseminar in den Vereinigten Staaten besucht hatte. Er hatte sich vorgenommen, für eine Ausgießung des Heiligen Geistes über unseren Kirchen in Amerika zu
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fasten und zu beten, denn während er dort war, hatte er gesehen, wie die Kirchen das charismatische Erlebnis, das Zungenreden und alles Übernatürliche verwarfen, weil sie dessen Gültigkeit in der Gegenwart anzweifelten. Als Antwort auf seine Gebete gab ihm Gott 1959 eine Vision von mir und sagte: „Bete für diesen Mann. Ich werde ihn mit meinem Geist erfüllen und ihn gebrauchen, denn er soll ein Werkzeug in meinen Händen sein!“ Im Jahr 1959, als sich dies ereignete, hatte ich nicht mehr über die Geistestaufe gehört, als daß dies eine Lehre sei, die man eben studieren müsse. Gott war jedoch schon dabei, die notwendigen Umstände vorzubereiten, um Seinen Willen mit meinem Leben zu erfüllen, obschon dieser erst mehrere Jahre später enthüllt werden sollte.
Ich hatte schon mehrere Wochen, bevor ich die Geistestaufe empfing, sehr ernsthaft gebetet, Gott möge 1966 „ein neues Werk“ in meinem Herzen vollbringen, denn ich war je länger desto mehr entmutigt, weil mein Leben so geistlich trocken und unfruchtbar schien. Kurz danach wurde mir bewußt, daß der Geist Gottes innerlich zu mir sprach, als ob Er mir etwas zeigen wollte. (Später entdeckte ich, daß das Gottes vorbereitendes Wirken in meinem Herzen war, um das Zeugnis von der Geistestaufe anzunehmen.) So vorbereitet, konnte ich dann durch das inwendige Zeugnis in meinem Geist Gottes Willen in dieser Sache wahrnehmen und erkannte auch Seine bewahrende Hand in den Geschehnissen und Umständen meines Lebens, die den Empfang der Geistestaufe begleiteten.
Wir sollen nicht Führung suchen, indem wir Gott bitten, uns Seinen Willen durch äußere Umstände zu offenbaren. Im allgemeinen wird Er uns die Weisung erteilen, welchen Kurs wir einschlagen sollen, während wir um Seine Führung bitten. Häufig wird Er dann diese inwendige Führung durch Umstände und Ereignisse in unserem Leben bestätigen, was wir dann wahrnehmen können, wenn wir geistlich aufmerksam genug sind.
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Schlußfolgerung
„Wir . . . hören nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, daß ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt.“ (Kol. 1, 9)
Es genügt nicht, daß wir lediglich den Willen Gottes kennen, sondern wie das Zitat oben andeutet, müssen wir auch geistliche Weisheit und Einsicht haben, um in der Lage zu sein, unsere Erkenntnis anzuwenden und sie uns nutzbar zu machen. Weisheit ist die Fähigkeit, Wissen richtig und wirkungsvoll anzuwenden. Salomo kannte Gottes Willen für sein Leben -er war erwählt, König in Israel zu sein. Er war sich aber auch bewußt, daß er mehr als nur menschliche Weisheit benötigte, wenn er seine Aufgabe erfolgreich ausführen und Gottes Willen so erfüllen wollte, wie er dies sollte und das begrenzte Verständnis, das sich der Mensch durch Studium und Erfahrung erwirbt, dafür nicht genügt. Deshalb betete er um göttliche Weisheit, Einsicht und Verständnis. So müssen wir auf der einen Seite Gottes Willen erkennen, aber auf der anderen Seite haben wir Weisheit und Verständnis nötig, diesen im täglichen Leben umzusetzen. Ein Mensch mag sehr viel wissen und dennoch kein weiser Mensch sein. Gelegentlich sehen wir zum Beispiel, wie ein Student, der mit hohem akademischen Rang von der Universität abgeht, manchmal in einer Karriere oder in einem Beruf, den er gewählt hat, gänzlich versagt, nur weil ihm die Weisheit fehlt, sein Wissen in seinem Leben praktisch anzuwenden.
Ein weiser Christ ist deshalb nicht jemand, der lediglich den Willen Seines Herrn kennt, sondern jemand, der am rechten Ort, auf richtige Weise und zur rechten Zeit das anwendet, was er erkannt hat. Jeder Gläubige weiß, um etwas herauszugreifen, aufgrund der klaren Lehre Jesu in Johannes 15, daß der Christ berufen ist, „Frucht zu tragen“. Das bloße Wissen dieser Tatsache vermittelt jedoch dem Gläubigen nicht die Weisheit, wie er dies vollbringen kann. Denn wir sehen, wie sich die Kirchen buchstäblich darin erschöpfen, durch allerlei religiöse Programme und Betriebsamkeit Gottes Willen in dieser Beziehung zu erfüllen trachten, jedoch ohne dabei jeglichen nennenswerten Erfolg zu verzeichnen. Ein Christ muß zwar wissen, daß er dazu berufen worden ist, Frucht zu tragen, aber nur der Heilige Geist kann ihm das Verständnis öffnen und offenbaren, daß wir nicht durch Tun, sondern durch Sterben Frucht bringen (Joh. 12, 24). Das Gebet des Paulus lautet: „. . . daß ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt,… und Frucht bringt in jedem guten Werk“ (Kol. 1, 9-10) und offenbart uns dadurch, daß Fruchtbarkeit nicht nur von der Erkenntnis des göttlichen
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Willens abhängt, sondern auch davon, ob man die geistliche Weisheit und Einsicht hat, diese Erkenntnis anzuwenden. Wie wir oben schon angeführt haben, bedeutet Fruchtbarkeit nicht einfach religiöse Betriebsamkeit, wie beispielsweise mehrere Ämter in der Kirche zu bekleiden, so viele Hausbesuche wie möglich zu machen, um zum Kirchenbesuch einzuladen, Traktate zu verteilen, auf unterschiedlichste Weise in der Kirche mitzuarbeiten oder geschäftig zu sein, jeden Gottesdienst zu besuchen oder wenigstens einmal im Jahr die ganze Bibel zu lesen und dergleichen mehr. Fruchtbarkeit erwächst nicht aus religiöser Betriebsamkeit, sondern aus der Kreuzigung, Fruchtbarkeit wird nicht durch Tun, sondern durch Sterben hervorgebracht. Gott beruft niemand, um für Ihn zu arbeiten, sondern um zu lernen, mit Ihm vorwärts zu gehen. Diese Wahrheit kann nicht mit der Vernunft oder mit der eigenen Denk- und Erkenntnisfähigkeit wahrgenommen werden, sondern nur durch göttliche Weisheit und Einsicht, die Er denen gibt, die darum bitten, „denn der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht“ (Spr. 2, 6).
Wiederum, wir müssen zwar wissen, daß der Gläubige dazu berufen ist, ein Maß an Anfechtungen und Prüfungen seines Glaubens durchzustehen (1. Petr. 2, 19 ff.; Jak. 1, 2-4), aber menschliche Weisheit wird ihn nicht erkennen lassen, was das ewige Ziel dieser Anfechtungen ist, noch wird sie ihn befähigen, so darauf zu reagieren, daß er durch solche Leiden und Prüfungen nicht verliert, sondern gewinnt. Es erfordert göttlichen Verstand und Weisheit, den Versuchungen zu begegnen und die Anfechtungen zu ertragen, damit durch diese Prüfungen, anstatt den Gläubigen niederzudrücken und zu besiegen, der Wille und die Absicht Gottes in seinem Leben ausgeführt werden kann. Es bedarf göttlichen Verstandes zu erkennen, daß Römer 8,28 für ihn sowohl in Zeiten der Anfechtung und Widerwärtigkeiten als auch in Zeiten des Segens und des Wohlstandes Gültigkeit hat. Wenn du somit um die Erkenntnis des göttlichen Willens für dein Leben und bei Entscheidungen bittest, die du in wichtigen Angelegenheiten zu treffen hast, dann bitte Ihn auch um Weisheit und geistliches Verständnis, die Erkenntnis, die Er dir schenkt, anwenden zu können, denn die Schrift unterweist uns:
„Denn der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit, und erwirb Einsicht
mit allem, was du hast“ (Spr. 4, 7).
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Weitere Bücher, erhältlich sind:
Glaube für Heilung
Was ist Glaube und wie können wir ihn erhalten? Gibt es verläßliche Prinzipien im Wort Gottes, die uns die göttlichen Verheißungen zugänglich machen? Warum ist Glaube von derart entscheidender Wichtigkeit? Mit diesen und ähnlichen Fragen im Hindergrund verdeutlicht der Autor die biblische Botschaft des Glaubens: Habe in allen Dingen und unter allen Umständen völliges Vertrauen in Gott!
Befreiung aus dem Netz des Okkultismus
Dieses Buch entstand, nachdem viele Menschen Dr. Freeman um persönlichen Rat und um Hilfe ersucht hatten, um von Bindungen und Bedrückungen befreit zu werden. Die verschiedenen okkulten Erscheinungsformen werden eindeutig und mit Einfühlungsvermögen dargelegt, indem der Verfasser durch sorgfältige Nachforschungen den Ursachen auf den Grund geht. Durch seine langjährige Erfahrung als Pastor weiß er anhand aktueller Beispiele die biblischen Aussagen zu bestätigen.
Positives Denken und Bekennen
Die Gedanken und das Bekenntnis eines Christen bestimmen den Verlauf und den Ausgang seines Lebens. Nur wenn wir unsere Gedanken mit den Verheißungen Gottes füllen und Seinen Forderungen gehorsam nachkommen, können wir die Prüfungen bestehen und ein siegreiches Leben führen. Aus diesem Schatz unseres Herzens können wir durch unser positives Bekenntnis die Angriffe des Feindes überwinden. Denn die eigene Haltung und Einstellung, verankert im Wort Gottes, entscheidet über Sieg oder Niederlage. Dieses Buch enthält den Schlüssel, um 365 Tage im Jahr in Sieg, Freude und Friede zu wandeln.
Warum in Zungen sprechen?
Der dreifältige Dienst des Christen durch das Gebet im Geist
Unter anderem beschäftigt sich dieses Büchlein mit den Fragen, wie man die Hindernisse überwinden kann, um in Zungen zu sprechen und wie man die Taufe im Heiligen Geist empfangen kann.
Die Absicht Pfingstens (Traktat)
Eine Prophetie über die Taufe mit dem Heiligen Geist gerichtet an die Gemeinde unserer Tage. Im Anschluß daran folgt die Anweisung, wie man die Geistestaufe empfangen kann.
Okkulte Bedrückung und Knechtschaft (Traktat)
Wie man davon befreit werden kann. Nie hat es eine Zeit in der Geschichte gegeben, in der
die Warnungen vor den Gefahren des Okkultismus notwendiger gewesen wären als heute.
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Wir sind keine Sekte, wir sind Christen die an Jesus und die Bibel glauben. Wir werben keine Mitglieder. Du bist aber trotzdem herzlich eingeladen. Komm ganz unverbindlich mal vorbei. Der Eintritt ist frei. Du bist zu nichts verpflichtet. Wir sammeln kein Geld während des Gottesdienstes und wir nehmen auch nicht den Zehnten. Wir haben keine Kirche hinter uns. Wir bauen die Gemeinde nur aus freiwilligen Spenden, denn die Bibel, sagt in 2. Korinther 9 Vers 7 b: Denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Es sind Leute wie du, die es möglich machen die Schriften zu verteilen durch Spenden.
Vater, in Jesu Namen vergib mir, denn ich habe gesündigt, gegen dich und gegen deinen Sohn, gegen deinen Heiligen Geist, denn ich glaube, daß Jesus mein Erretter ist, und ich glaube, daß Jesus mein Messias ist. JA, ich glaube, daß Jesus mein Befreier ist. JA, ich glaube, daß Jesus mein Heiler ist. Ich öffne mich jetzt willentlich im Glauben, daß der Heilige Geist in mich fallen kann und daß die Kraft Gottes durch mich heraus kommen wird. In Jesu Namen, Herr Jesus zerbrich mich, bau mich auf, und laß mich wachsen in deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.
Wahrsagerei nein Danke. Zauberei muß nicht sein.
Krankheiten und Süchte kann der Teufel behalten.
IN JESU NAMEN